11e Semaine Française
11. Französische Woche

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Déclaration franco-allemande à l’occasion de la rencontre tripartite Allemagne-France-Russie Deauville – Lundi 18 octobre 2010


Déclaration franco-allemande à l’occasion de la rencontre tripartite Allemagne-France-Russie
Deauville — Lundi 18 octobre 2010

La France et l’Allemagne sont d’accord sur la nécessité de renforcer le gouvernement économique européen. A cette fin, ils se sont entendus sur les points suivants.

1) La France et l’Allemagne soulignent que les procédures qui assurent la surveillance budgétaire et la coordination des politiques économiques devraient être renforcées et accélérées. Cela passe par les éléments suivants :

Une gamme de sanctions plus large devrait être progressivement applicable dans le volet préventif du Pacte comme dans son volet correctif. Ces sanctions devraient être plus automatiques, tout en respectant le rôle des différentes institutions et l’équilibre institutionnel.

Dans la mise en œuvre du volet préventif du Pacte, le Conseil doit pouvoir décider, à la majorité qualifiée, d’imposer de manière progressive des sanctions sous la forme de dépôts portant intérêt lorsque la trajectoire de consolidation budgétaire d’un État membre dévie de manière particulièrement significative par rapport à la trajectoire d’ajustement prévue sur la base du Pacte.

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Source: > Déclaration franco-allemande – Palais de l’Elysées
> Retrouvez l’album photo du Sommet de Deauville

> Point de presse avec Angela Merkel, Chencelière de la République Fédérale d’Allemagne

Außenminister Kouchner und Europa-Staatssekretär zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit

Bernard Kouchner erinert an die geglückte deutsche Wiedervereinigung vor 20 Jahren. Zugleich erinnert er auch an die deutsch-französische Aussöhnung, die auch heute noch ein Modell für viele andere Länder in der Welt sein kann.

Die gelegenheit ist günstig, hier nochmal an das deutsch-französische Geschichtsbuch zu erinnern. Die Bände dieses Geschichtswerks erscheinen erscheinen mit dem identischen Text in Frankreich in Deutschland:

> Karlsruhe : Le manuel franco-allemand d’histoire, 4. Juli 2008
> Tübingen : La présentation du manuel franco-allemand d’histoire, 3. Juli 2008
> La présentation du 2e tome du manuel d’histoire franco-allemand en Sorbonne,
24. April 2008

Erklärung des Ministers für auswärtige und europäische Angelegenheiten Bernard Kouchner und des Staatssekretärs für europäische Angelegenheiten Pierre Lellouche zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands (Paris, den 3. Oktober 2010):

„Wir feiern heute ein grundlegendes Ereignis unserer gemeinsamen Geschichte. Vor 20 Jahren, ein Jahr nach dem Fall der Berliner Mauer, dieser offenen Wunde inmitten unseres Kontinents, erlangte Deutschland seine Einheit wieder, die den Weg für eine friedliche Wiedervereinigung ganz Europas geebnet hat.

Das wiedervereinigte Deutschland stand damals vor gewaltigen Schwierigkeiten. Es hat diese Herausforderung gemeistert. Es hat außergewöhnliche Anstrengungen unternommen, um das geteilte Volk wieder zusammenzuführen. Der Erfolg Deutschlands ist heute überwältigend.

Die Wiedervereinigung hat unseren beiden Ländern außerdem die Möglichkeit gegeben, ein neues Kapitel in der Geschichte ihrer Beziehung aufzuschlagen — einer Beziehung der Freundschaft und des stets erneuerten Vertrauens; einer Beziehung, die trotz der Wechselfälle der Geschichte geprägt ist von dem starken Bewusstsein einer Schicksalsgemeinschaft. Gemeinsam haben wir auf die Annäherung der Jugend unserer beiden Länder hingewirkt. Gemeinsam ist es uns gelungen, die Vergangenheit — so schmerzhaft sie auch sein mochte — aufzuarbeiten. Gemeinsam stellen wir unsere bevorzugte, einzigartige Partnerschaft in den Dienst eines Europa, das wir uns effizienter und solidarischer wünschen, und überwinden dabei unsere Meinungsunterschiede, um Kompromisse für ganz Europa aufzuzeigen.

Mit der Verabschiedung der deutsch-französischen Agenda 2020, die 80 konkrete Maßnahmen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Bildung und Kultur beinhaltet, sind unsere beiden Länder beim letzten deutsch-französischen Ministerrat am 4. Februar dieses Jahres einen weiteren Schritt gegangen.

Angesichts der Herausforderungen, die noch vor uns liegen, ist die Freundschaft, die uns verbindet, heute wertvoller denn je. Unser gemeinsames Engagement zeigte sich ganz konkret, als wir gegen eine Wirtschafts- und Finanzkrise gekämpft haben, die unseren Kontinent schwer getroffen hat, und als wir auf die großen internationalen Krisen reagiert haben: in Afghanistan oder angesichts der nuklearen Ambitionen der iranischen Regierung.

An diesem Jahrestag versichern wir unseren deutschen Freunden erneut, dass wir voller Überzeugung und Entschlossenheit unserer gemeinsamen Zukunft zugewandt sind. “

Auf diesem Blog:
> Valéry Giscard d’Estaing : ” Si l’on veut avancer en Europe, il faut retrouver l’intimité franco-allemande “
> Appel pour la Renaissance des relations franco-allemandes – Von der Normalisierung zur Entfremdung? Aufruf zum Deutsch-Französischen Verhältnis, 24. Januar 2009

und weitere 197 meist zweisprachige beiträge zu den > deutsch-französischen Beziehungen auf diesem Blog.

Politik 2.0 oder inwieweit dürfen die Bürger Politik mitgestalten?

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La France et l’Allemagne face à la crise de l’Euro

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Succès remarquable – DELF-Prim-Zertifikat:Signature d’un accord sur une certification de français pour 2000 élèves sarrois du primaire

Im Saarland sind die Weichen für eine qualitative Verbesserung des Französichunterrichts an den Grundschulen gestellt worden. Bildungsminister Klaus Kessler (Grüne) unterstützt das Vorhaben. Fachlehrer sollen künftig dort ab der 3. Klasse Französischunterricht erteilen unterrichten: Außerdem wird eine neuer Lehrplan erprobt. Vor allem soll künftig ein international anerkanntes Zertifikat die Schüler zum Französischlernen motivieren. Dieses Zerifika heißt DELF-PRIM-Zertifikat, und das Saarland ist das erste Bundesland, das dieses Zertifikat für alle Grundschulen einführt. Bildungsminister Klaus Kessler (Grüne) und der Leiter der Kulturabteilung der französischen Botschaft in Deutschland, Charles Malinas, haben am 29.Juni 2010 ein Abkommen unterzeichnet, in dem diese Kooperation bestätigt wird. Nur in NRW gab es bisher diese Prüfung in einigen ausgewählten Schulen.

Vorbild ist das Saarland auch hinsichtlich der Anzahl der Fremdsprachen. Jeder Schulabgänger soll künftig zwei Sprachen erlernt haben. Die Verstärkung des Französischunterrichts in den Grundschulen steht noch – wie leider so oft – unter einem Finanzierungsvorbehalt. Aber der politische Wille, und das ist die Voraussetzung für eine günstige (Vorbild-)Entwicklung, ist deutlich ausgedrückt worden.

> „Kessler baut Französisch aus. Minister führt Sprachtest in Grundschulen ein und will Unterricht qualitativ verbessern“ von Norbert Freund – Saarbrücker Zeitung, 30. Juni 2010

> Saarland Vorreiter bei Französisch-Unterricht an Grundschulen

Wie weiter mit der deutsch-französischen Freundschaft?

Die jüngsten Unstimmigkeiten im deutsch-französischen Dialog müssen nicht unbedingt fundamentaler Natur sein, sie gehören auch zum normalen Diskussionsbedarf unter Partnern mit dazu. Dennoch ist ein gewisses Rumpeln nicht ganz zu überhören, der deutsch-französische Motor läuft nicht ganz so rund und auch nicht mit voller Kraft. Aber man darf auch nicht übersehen, dass die Treffen auf Regierungsebene keineswegs die tägliche Intensität der deutsch-französischen Kooperation auf der Ebene der > Zivilgesellschaft repräsentieren. Von beiden Seiten gehen wichtige Impulse aus. Die von der Zivilgesellschaft sind vielleicht leiser aber umso intensiver, und die Regierungen könnten viel von ihnen lernen.

> Appel pour la Renaissance des relations franco-allemandes
Von der Normalisierung zur Entfremdung? Aufruf zum Deutsch-Französischen Verhältnis

In der Stuttgarter Stadtbücherei (Max-Bense-Saal) findet am Mittwoch, 7. Juli, 19.30 Uhr, unter dem Titel Deutsch-französische Wechselwirkungen
eine Podiumsdiskussion: Wie weiter mit der deutsch-französischen Freundschaft? statt:

Anlässlich des Erscheinens des „Handwörterbuchs der deutsch-französischen Beziehungen“ diskutieren Prof. Dr. Oscar W. Gabriel (Universität Stuttgart), Astrid Kufer (Herausgeberin des „Handwörterbuchs der deutsch-französischen Beziehungen“ > Rezension) und Gérard Foussier (Redakteur der deutsch-französischen Zeitschrift > Dokumente): Wie wird, wie kann, wie soll es weitergehen mit der deutsch-französischen Freundschaft? Eine Veranstaltung des IZKT der Universität Stuttgart, gefördert von der DVA-Stiftung

Astrid Kufer, Isabell Guinaudeau, Christophe Premat (Hrsg), Handwörterbuch der deutsch-französischen Beziehungen, Nomos, Baden-Baden 2009, 245 S., Broschiert, 24,- € ISBN 978-3-8329-4807-8

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