Un entretien avec Wilfried N’Sondé : Intégration ou assimilation ?

Mercredi dernier, Wilfried N’Sondé nous a reçus à Paris. Nous avons parlé de l’intégration, ce mot dont tout le monde parle actuellement. Il m’a parlé de ses 26 années qu’il a passé à Berlin. Nous avons parlé de ses romans. Il nous a répondu à cette question: „Pensez-vous que la littérature de tous les écrivains issus de l’immigration peut exercer une influence bénefique ?“ et bien sûr, il nous a rappelé sa passion pour la musique :

„Wilfried N’Sondé schreibt Histoire berlinoises und berichtet von Mademoiselle Lemoine, die die Aufgabe hatte, die Schüler im Zug nach Berlin zu bändigen. Wir wussten eigentlich nichts über unseren deutschen Nachbarn, gesteht N’Sondé. Dann die Fahrt nach Deutschland, am Kölner Dom vorbei. Ende 1989 am Bahnhof ankommen! Und dann die Überraschung der deutschen Schüler, die auch einmal die farbigen Gäste neben sich auf der Bank sitzen sahen.“

Azouz Begag/Wilfried N’Sondé/Nathalie Licard/Lorène Lemor/ Mfa Kera:
> Mon premier échange
Lecture graduée – Lektüre mit Audio-CD, abgestimmt auf Découvertes. Ende des 4. Lernjahres
978-3-12-591815-3 (3-12-591815-4)
Diese Lektüre kann die Unité 3 in Band 4 von Découvertes, Série jaune und Série bleue ersetzen.
Umfang 80 Seiten

Zu dieser Lektüre gibt es einen Lesebericht auf unserem Blog: > Lesebericht: Azouz Begag/Wilfried N’Sondé/Nathalie Licard/Lorène Lemor/ Mfa Kera:Mon premier échange


N’Sondé, Wilfried: > Septembre d’Or
Lecture graduée mit Audio-CD, abgestimmt auf Découvertes
Umfang: 40 Seiten
ISBN: 978-3-12-591849-8

Malik erzählt in seinem Tagebuch von seinem Leben im Senegal, von der plötzlichen Reise nach Paris zu seinem Vater, der schon länger hier lebt. Schnell merkt er, dass das Leben in Frankreich nicht so rosig ist und dass die Integration, obwohl er Französisch spricht, viel komplizierter ist, als er dachte. Frankreich erweist sich für ihn zunächst als eine graue, kühle Welt. Doch aus dieser Herbststimmung taucht plötzlich ein Lichtblick auf.

Ab dem Ende des 4. Lernjahres.
Mit Audio-CD.
Gemäß GER (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen)

IS Propaganda: Sprache, Text und Poesie
Lesung und Gespräch:

Nicolas Hénin und Sabin Damir-Geilsdorf

Freitag, 13. Mai, 20.00 Uhr | > Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstr. 4, 70174 Stuttgart

Nicolas Hénin war als Nahostjournalistn Frankreichs zehn Monate lang Geisel des Islamischen Staats. Er sagt: „Was dem IS viel mehr Sorgen bereitet als Bomben, sind Appelle zum Frieden. Sie wollten aus mir einen Rache-Propagandisten machen – und was tue ich? Ich rufe nicht dazu auf, sie zu töten. Worte und Ideen sind in diesem Krieg wirksamer als Armeen und Bomben.“ Seine jüngst erschienene Analyse Der IS und die Fehler des Westens: Warum wir den Terror militärisch nicht besiegen können. Sabine Damir-Geilsdorf, Professorin für Islamwissenschaft an der Universität Köln, untersucht die Bedeutung von Frauen in der Propaganda-Maschinerie des IS. Überraschend ist dabei die Popularität von Poesie als Propaganda, von zahlreichen verklärenden Erfahrungsberichten, verfasst von Frauen, häufig als Fortsetzungsgeschichte konzipiert und erfolgreich über Kanäle der social media verbreitet – Dichtung und Geschichten als Instrument der IS-Politik.

Moderation: Jörg Armbruster (ARD)

Eintritt: 10,-/ 8,-/ 5,- €. Kartenreservierung in der Buchhandlung im Literaturhaus oder unter www.reservix.de, für Literaturhausmitglieder unter Tel. 0711 22 02 17 47 oder > info@literaturhaus-stuttgart.de.
Veranstalter: Institut français Stuttgart & Literaturhaus Stuttgart.

Dazu empfiehlt der Blog von Klett-Cotta.

> In unserem > Lesebericht: Gerhard Schweizer, Syrien verstehen hieß es u. a.: „Wie kann die Wiederherstellung des Friedens in Syrien gelingen? Es gibt unmittelbare Gründe für den Ausbruch des Bürgerkriegs, der sich am Widerstand des Regimes gegen die Bewegung des Arabischen Frühlings entzündet hat. Er zeigt, wie die Probleme des Nahen Ostens durch die Lage in Syrien noch weiter verschärft werden. Die Befriedung Syriens ist heute die allererste Aufgabe. Zu ihr gehören umfassende Kenntnisse vor allem der Geschichte, der Politik und der Gesellschaft in Syrien. Die hat Gerhard Schweizer in seinem Buch > Syrien verstehen. Geschichte, Gesellschaft und Religion, das in der 2. Auflage bei Klett-Cotta erschienen ist, vorgelegt.“ > Bitte weiterlesen.

Colloque annuel du Groupe d’études sartriennes 2016

Le Colloque annuel du Groupe d’études sartriennes GES se tiendra à la Sorbonne (Université de Paris I) les 24 et 25 juin 2016, en l’amphithéâtre Milne Edwards.

Au programme varié de cette année : nouvelles lectures de L’être et le néant, le rapport de Sartre à Simone Weil et à d’autres figures intellectuelles féminines, l’analyse de deux autoportraits sartriens contemporains (Contat & Debray), la postérité québécoise de L’idiot de la famille, retours sur la Critique de la Raison dialectique et d’autres choses encore.

> Le programme du Colloque annuel du Groupe d’études sartriennes *.pdf

> www.ges-sartre.fr en panne :-(

Nachgefragt: Dany Laferrière „Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama“

Am 28. 4. 2016 war Dany Laferrière de l’Académie française im Stuttgarter Literaturhaus zu Gast. Nach der Lesung hatte www.france-blog.info eine Gelegenheit nachzufragen:

„Ankündigungstext des Literaturhauses in Stuttgart:“ 2014 wurde das erste von Beate Thill ins Deutsche übertragene Werk von Dany Laferrière Das Rätsel der Rückkehr sogleich mit dem Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt Berlin ausgezeichnet. Das Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama nun ist der Roman der Lektüren, ein Buch für jeden, der gerne liest, oder vielleicht auch selbst schreiben möchte – kleine Erzählungen, von Freud und Leid des Schreibens.

Bitte öffnen Sie das folgende Fotoalbum mit einem Klick auf ein Foto erst, wenn diese Seite ganz geladen ist:

… Dany Laferrière, geboren 1953 in Port-au-Prince, Haiti, arbeitete zunächst als Journalist bis er sich unter dem Druck des politisch repressiven Klimas 1976 gezwungen sah, nach Montréal auszuwandern. Für seinen Roman L’Énigme du retour, dt. Das Rätsel der Rückkehr, erhielt er 2009 den Prix Médicis. Der Autor lebt in Montréal und Miami und ist seit 2014 Mitglied der Académie française.

Das Autorengespräch führt Ina Hartwig, Literaturkritikerin und ehemalige Literaturchefin der Frankfurter Rundschau, in Anwesenheit der Übersetzerin Beate Thill.“

Veranstalter: Institut français Stuttgart & Literaturhaus Stuttgart. Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung der Regierung von Québec und des Institut français.

Wir haben Dany Laferrière nach seinem Buch L’Art perdu de ne rien faire (Montréal: Boréal) 2011, Paris: Grasset 2014 und Journal d’un écrivian en pyjama, Montreal: Mémoire d’encrer 2013) befragt: Comment un élève, peut-il, aujourd’hui se faire attraper par le virus de la lecture?

Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire Marcel Proust aujourd’hui

french german 

Tandemseminare Berlin und Köln 2016

french german 

Albert Camus, L’étranger

french german 

Auf unserem Blog:

> Albert Camus: Von L’étranger bis La chute

> L’étranger: Lire un roman

Nachgefragt: Emmanuel Michel spricht über COEXISTENCE

Zur Erinnerung, >Twitter ist unser Pressedienst.

So haben wir COEXISTER gefunden:

1. Zuerst haben wir einen Artikel über Hollande Neujahrsgrüße an die Jugend geschrieben: > Les vœux du président de la République aux jeunes et aux forces de l’engagement – 13.1.2016

coexister<<< > http://www.coexister.fr/

2. Dann haben wir mit COEXISTER Kontakt aufgenommen und um ein Interview gebeten, um diesen Verein (Association) auf unserem Blog vorzustellen: Auf > der Website von COEXISTER wird das Projekt vorgestellt. Es geht um den intrareligiösen Dialog. Coexister setzt sich für Toleranz und Verständigung zugunsten einer „aktiven Koexsitenz“ der Religiinen nebeneinander ein: „Notre intuition réside dans la prise en compte du constat irréductible que la France est un pays pluriel. Ce pluralisme est visible à tous les niveaux : culturels, linguistiques, générationnels, religieux et convictionnels. S’il a trop souvent été considéré comme un obstacle à franchir, nous croyons au contraire que le pluralisme est un atout central de l’unité nationale. Ce que nous appelons la Coexistence Active est ce savoir-être essentiel qui demande à chaque individu de ne faire l’économie ni de son identité, ni de son ouverture aux autres. La société a besoin de citoyens capables d’être fermes et enracinés dans ce qu’ils sont et en même temps capables de respecter l’autre tel qu’il est avec la richesse de sa conviction.“

Wir haben Emmanuel Michel, Délégué général, gebeten, uns die Idee von Coexister zu erläutern:

1 4 5 6 7 8 19