„L’Europe a besoin de la relation entre la France et l’Allemagne“

Wieder ein wunderbare Übung für Schüler. 1. Pressestatement des Präsidenten ansehen, evtl. 2 mal. 3. Zeitungsmeldung schrieben und dann erst die Übersetzung lesen.

… so lautet die Überschrift über dem Statement, dass Präsident Holland und Bundeskanzlerin Merkel (III) im Elysée-Palaste gestern vor der Presse abgegeben haben.
Einem guten Brauch folgend war die Bundeskanzlerin nach ihrer Wiederwahl und Wiederernennung durch Bundespräsident Gauck sogleich nach Paris gereist. Nach den langen Koalitionsverhandlungen und dem Teilen der Macht mit der SPD, könnte sich die Bundeskanzlerin nun – zusammen mit der SPD – viel stärker auf die Europapolitik konzentrieren – nicht nur um den Euro zu retten -, um gemeinsam mit Frankreich eine Vision zu entwickeln, wo die europäische Reise hingehen soll. > Der > Der Koalitionsvertrag für die 18. Legislaturperiode – wäre eigentlich besser, wenn er vorher als Wahlprogramm formuliert worden wäre?? –

Im > Koalitionsvertrag steht der 6. Abschnitt Starkes Europa: „Wir werden die Zusammenarbeit mit Frankreich und Polen im Weimarer Dreieck intensivieren.“ (S.165) und „Die Bundesregierung erklärt sich in Absprache mit den OSZE-Partnernationen, insbesondere Polen und Frankreich, dazu bereit, mehr Verantwortung in der OSZE zu tragen. “ (S. 167) . Das ist mager. Aber das gestrige Treffen lässt hoffen, dass die neue Bundesregierung diesen Abschnitt mit konkretem Inhalt füllen wird.


Siehe auch: > Koalitionsvertrag und die deutsch-französischen Beziehungen


Merkel: „Den ersten Auslandsbesuch machen wir nach der Regierungsbildung hier in Paris. Das zeigt den besonderen Stellenwert des deutsch-französischen Verhältnisses.“ Der neue (alte) Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) begleitete sie: > Besondere Verantwortung für deutsch-französisches Miteinander.

Vor seinem Reiseantritt erklärte der deutsche Außenminister: „Die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich ist einzigartig, die Partnerschaft zwischen unseren Ländern unersetzlich. Laurent Fabius und ich tragen als Außenminister eine besondere Verantwortung, das deutsch-französische Miteinander zu pflegen und zu entwickeln. Wir wollen unsere Kräfte, unsere Entschlossenheit und unsere Kreativität bündeln – für das Wohlergehen unserer Länder und für das Gelingen Europas.“ Früher bekam man den Inhalt einer solchen Erklärung am Rande mit, heute genügt eine Zeile Code, und das Video wird hier angezeigt:

Präsident Hollande begrüßte Frau Merkel mit den Worten: „Wir haben nun Zeit – Frau Merkel hat vier Jahre, wir haben etwas weniger Zeit. Aber wir haben nun ein gemeinsames Ziel und wir haben auch eine gemeinsame Agenda; denn Europa braucht die deutsch-französischen Beziehungen – eine vertrauensvolle Beziehung, eine starke Beziehung, eine offene Beziehung.“ (> Übersetzung gemäß des Textes auf der Website der Bundeskanzlerin)


Zur Erinnerung: > Deutsch-Französische Agenda 2020


Hollande bedankte sich bei der Bundeskanzlerin: „Das gilt zum Beispiel auch für das Thema der Bankenunion, bei dem wir einen großen Fortschritt erzielt haben. Ich möchte Angela Merkel zu ihrer entscheidenden Aktion beglückwünschen, dass wir einen Kompromiss erzielt haben – einen Kompromiss, der es uns ermöglicht, Sicherheit und Zuverlässigkeit zu garantieren, ohne dass wir die Sparer und die Steuerzahler zusätzlich belasten.“

Bundeskanzlerin Merkel versprach einen Neuanfang: „Wir haben in den letzten Monaten schon sehr intensiv zusammengearbeitet, aber wir können jetzt eine neue Etappe beginnen. Deshalb ist es ein sehr gutes Signal, dass wir schon am 19. Februar mit unserer und der französischen Regierung deutsch-französische Regierungskonsultationen durchführen können und dann auch die Projekte unserer bilateralen Beziehungen noch einmal vertiefend beraten können. Das sind Projekte, die sicherlich zum Teil etwas mit Europa zu tun haben, aber zum Teil eben auch mit Deutschland und Frankreich und mit den Notwendigkeiten, unsere Zivilgesellschaften zusammenzuführen und zu zeigen, dass wir in der Gemeinsamkeit mehr für die Menschen in unseren Ländern erreichen können, als wenn wir das getrennt tun.“

Das Pressecommuniqué, mit dem das Treffen angekündigt wurde, war ganz kurz:
„Entretien avec Mme Angela MERKEL
Publié le 17 Décembre 2013
Le président de la République, François HOLLANDE, recevra Mme Angela MERKEL, Chancelière de la République fédérale d’Allemagne, le mercredi 18 décembre, à l’Elysée, au lendemain de son élection par le Bundestag et de sa nomination par le Président de la République fédérale d’Allemagne, M. Joachim GAUCK.

PROGRAMME

18h30 Entretien avec Mme Angela MERKEL suivi d’une déclaration conjointe à la presse

19h00 Dîner de travail“

Die Übersetzung des Pressestatements steht auf der Website der Bundeskanzlerin:

Mitschrift Pressekonferenz
> Pressestatements von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatspräsidenten François Hollande am 18. Dezember 2013 in Paris

Das Treffen war nur ein Auftakt, am 19. Februar treffen sich beide Regierungen zu gemeinsamen Konsultationen.

> „Eine neue Etappe beginnen“ – Website der Bundesregierung

PONS Wörterbuch online

Le discours de Claude Bartolone contre les populismes

Le Président de l’Assemblée Nationale, Claude Bartolone, vient de tenir > un discours contre les populisme au „Colloque contre les populismes en Europe“organisé aujourd’hui par le Parti Socialiste. Claude Bartolone a publié le texte sur son > blog. Peut-être on ne devrait pas dire trop de mal de Facebook, c’est grâce au compte > Facebook de Claude Bartelone que nous avons trouvé le texte de son discours. Bartolone se fait des soucis face à la monté du FN: „Le populisme n’a pas changé de nature, il a changé d’intensité. Aujourd’hui le FN veut prouver aux municipales et aux européennes qu’il est capable d’engrenger des scores qui le hissent au niveau des partis de gouvernement.“

Le Président de l’Assemblée Nationale a aussi > un compte Twitter:

> Suivez en direct le colloque «La montée des populismes en Europe» à l’Assemblée nationale – Site du PS

Déjà le 15 novembre 2013, Claude Bartolone avait reproché à l’Union et la Commission européennes, de faciliter „l’Europe au populisme, aux anti-européens, à l’extrême droite pour les prochaines élections européennes“ :

> Assemblée nationale

Web 2.0 ! Partagez, améliorez et réutilisez les données publiques : data.gouv.fr

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Überlegungen zur Integration in Frankreich:
Refondation de la politique d’intégration

Im vergangenen Februar hat Premierminister Jean-Marc Ayrault fünf Arbeitsgruppen beauftragt, Vorschläge, Überlegungen – keinen Bericht – für eine Überarbeitung der Integrationspolitik vorzulegen. Gestern hat der Premierminister auf die Kritik an dem jüngst vorgelegten Überlegungen reagiert: „le procès au Gouvernement de la République que je dirige [selon lequel] nous voudrions abandonner le modèle républicain d’intégration, celui des droits et des devoirs, celui de la République démocratique laïque et sociale, c’est une injure“. „Je le prends comme tel et je ne laisserai pas passer ce qui est en train de se faire“, hat er vor der Presse erklärt:

> LE MONDE erinnert daran, dass der Inetrationsbericht kein üblicher Bericht an die Regierung sei, sondern dass es sich um die Arbeitsergebnisse einer Gruppe von Forschern handle, die im vergangenen Sommer auf Bitte des Premierministers Vorschläge für die französische Integrationspolitik erarbeitet haben.

Präsident Hollande hat auf einer Auslandsreise in Brasilien klargestellt, dass der Inhalt des Integrationsberichts nicht die Position der Regierung wiedergebe: > Intégration : Hollande dément à son tour vouloir réintroduire les signes religieux à l’école Par Stéphanie Le Bars et Elise Vincent – Le Monde.fr 14 décembre 2013

> „Le Gouvernement ne veut évidemment pas réintroduire les signes religieux à l’école“ – Site du Gouvernement français
> Refondation de la politique d’intégration : relevé de conclusions des groupes de travail – Site du Gouvernement français

> „La bataille pour l’intégration, c’est la bataille pour le modèle républicain“ – Déclaration du Premier ministre

Refondation de la politique d’intégration :
Le fichier à télécharger contient les rapports : „Faire société commune“, „Habitat“, „Protection sociale“, „Connaissance reconnaissance“, „Mobilités sociales“. > Télécharger- Icône du fichier releve_de_conclusions.zip

Rapport: Connaissance et reconnaissance: „La courbe des langues montre une augmentation de l’apprentissage de l’anglais, du chinois et de l’espagnol. Cependant il serait nécessaire d’impulser une dynamique nouvelle d’apprentissage de l’allemand (en perte de vitesse) et de l’arabe.“ p. 35
„Un des sujets fondamentaux est donc la question de la langue arabe au regard de notre histoire commune de colonisation et de décolonisation. La France devrait assumer la dimension „arabe-orientale“ (comme afro-antillaise, océanindienne, mélano- polynésienne ou sud-est asiatique) de son identité et sortir de son attitude post- coloniale. Il faudrait donc valoriser l’enseignement de l’arabe, assuré par l’Education Nationale au même titre que les autres langues en l’introduisant dans les meilleures écoles et lycées sur tout le territoire français.“ p. 36

Pressestimmen:
> Intégration : Hollande dément à son tour vouloir réintroduire les signes religieux à l’école Par Stéphanie Le Bars et Elise Vincent – Le Monde.fr 14 décembre 2013
> Intégration : polémique sur un brouillon de pistes, Fabrice Tassel et Laure Bretton – Libération, 13 décembre 2013
> Cinq rapports préconisant de « repenser l’intégration » suscitent un tollé Anne-Bénédicte Hoffner – La Croix, 14.. 12. 2013
> Schleier in der Schule, Feiertage für Ausländer. Von Sascha Lehnartz, Paris – DIE WELT, 14.12.2013

ERGÄNZUNG:

Das Hôtel Matignon hat am 16. Dezember den Wortlaut eines Interviews veröffentlicht, das Vanessa Burrgraf mit dem Premierminister in der Sendung « L’Entretien de France 24 » in Algier geführt hat: Wir geben hier Ausschnitte des Interviews wieder: (S. 4 ff)

> 12.16 – Interview de Jean-Marc Ayrault, Premier ministre, sur France 24 pdf.

FRANCE 24 : > Ayrault : „Les relations entre Paris et Alger n’ont jamais été aussi bonnes“

„(…)
VANESSA BURGGRAF Monsieur le Premier ministre, il y a sept millions d’Algériens ou des Français d’origine algérienne qui vivent aujourd’hui en France. Il y a un rapport qui a fait polémique sur la politique d’intégration, vous avez été très clair concernant ce rapport, il n’est pas question d’autoriser le port du voile à l’école.
JEAN-MARC AYRAULT Non, il n’y en a jamais été question.
VANESSA BURGGRAF Voilà, vous avez été…
JEAN-MARC AYRAULT Certains ont feint de le croire ou de le faire croire, je trouve ça déplaisant, nous avons nos règles, nous sommes un Etat laïc et en même temps nous respectons la liberté de culte mais à l’école publique il y a une sorte de protection de toutes les sensibilités, de toutes les cultures. J’ai moi-même voté la loi qui n’autorise pas les signes religieux à l’école. Vous savez, j’étais même en pointe en 2004, donc je n’ai pas de leçon à recevoir de ceux qui veulent toujours instrumentaliser cette question pour faire peur. Et la République française, la République laïque, démocratique et sociale elle est là pour veiller au vivre ensemble et le vivre ensemble c’est tout ce qu’on doit partager, des droits et des devoirs, des valeurs républicaines, mais en même temps c’est la liberté de culte qui doit être respectée mais aussi de croire ou de ne pas croire, mais c’est aussi une promesse d’émancipation sociale. Et la grande revendication de beaucoup de ceux qui vivent en France quelle que soit leur origine d’ailleurs, étrangère ou pas, c’est que le principe de l’égalité soit respecté, ce n’est pas toujours le cas. Donc moi mon travail c’est de faire en sorte que les droits et les devoirs soient respectés mais aussi que tout ce qui va faire reculer les inégalités et les discriminations soit également combattu.
(…)
VANESSA BURGGRAF Un dernier mot sur ce rapport, il a été publié…
JEAN-MARC AYRAULT D’abord ce n’est pas un rapport, c’est cinq rapports.
VANESSA BURGGRAF Ces cinq rapports, c’est un rapport non officiel et certains vous reprochent aujourd’hui, même dans votre propre majorité, de l’avoir publié sur l site de Matignon. Est-ce qu’aujourd’hui avec un peu de recul parce qu’on peut prendre un peu de recul par rapport à ça et en parler calmement, est-ce que vous ne regrettez pas finalement que ce rapport ait été publié sur le site de Matignon ?
JEAN-MARC AYRAULT Ecoutez, on peut tout occulter, on peut très bien dire « il y a eu des rapports mais personne n’en aura connaissance ». Il y a une pratique, elle est discutable, on peut l’arrêter, c’est que depuis que je suis Premier ministre il y a eu énormément de rapports, des rapports fait par des parlementaires, faits par des personnalités qualifiées, ça c’est des travaux de cinq commissions, de 2 à 300 personnes, 400 pages, ce ne sont que des contributions, mais la politique de la France c’est celle que je viens de rappeler. Donc n’essayons pas de faire de la polémique inutile. Moi j’ai un but c’est que, vous savez bien que sous le gouvernement précédent on a essayé d’instrumentaliser la question de l’immigration et de l’intégration. Moi je ne veux pas rentrer là-dedans, je veux que la République soit fidèle à elle-même, celle de l’intégration républicaine, celle de l’intégration dans la République laïque, démocratique et sociale en s’en donnant les moyens. Et quand cette politique-là est en panne il faut la réparer mais pas pour autant l’abandonner. Moi je n’ai pas du tout l’intention d’abandonner les valeurs républicaines et d’intégration républicaine mais j’ai envie de les faire vivre, ça c’est un vrai défi je crois que beaucoup sont capables de comprendre.
(…)“

Frankreich will mit ″Innovation 2030″ nachhaltiges Wachstum fördern

(Französische Botschaft in Deutschland:) Frankreich will in den kommenden 10 Jahren französische Unternehmen in sieben Schwerpunktbereichen als Weltmarktführer etablieren. Dieses Ziel gibt der Abschlussbericht der Kommission ″Innovation 2030″ aus, der dem Staatspräsidenten am 11. Oktober 2013 übergeben wurde. Das Prinzip der Innovation und Risikobereitschaft als Basis des wirtschaftlichen Erfolges soll dabei auf staatlicher Ebene verankert und auch bei der öffentlichen Auftragsvergabe berücksichtigt werden.

Die 7 prioritären Sektoren sind:

Energiespeicherung
Recycling von Ressourcen (seltene Metalle)
Nutzung mariner Ressourcen (Metalle, Meerwasserentsalzung)
Pflanzenproteine und grüne Chemie
Personalisierte Medizin
″Silver Economy″ – Innovation im Dienste der steigenden Lebenserwartung
″Big Data″

Anfang Dezember sollen sieben Innovationswettbewerbe mit internationaler Ausrichtung starten. Dabei stehen den ausgewählten Projekten in der Seed-Phase 300 Millionen Euro aus dem Programm für Zukunftsinvestitionen zur Verfügung.

Lesen Sie den ganzen Artikel mit den dazugehörigen Dokumenten: > Frankreich will mit ″Innovation 2030″ nachhaltiges Wachstum fördern -Website der Französischen Botschaft in Deutschland

Die gemeinsame Erklärung von VS – Verband deutscher Schriftsteller und der Société des Gens de Lettre (SGDL)

Es ist bemerkenswert, wie die Veranstaltung rund um das Buch in Europa > Französische Botschaft lud zum Forum „Zukunft des Buches, Zukunft Europas“, zu der die Französische Botschaft im September nach Berlin geladen zu einer Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den beiden großen Schriftstellerverbänden geführt hat:

<<< Gespräch auf der Buchmesse 2013 v.l.: Regine Möbius, Geoffroy Pelletier, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Imre Török, Frau Beyer Frankfurt/M. 12. Oktober 2013: Zwischen den Vorständen des VS und der französischen Schriftstellerorganisation Société des Gens de Lettre (SGDL) wurde eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Sie wird sich im Anschluss an die Veranstaltung im Europahaus in Berlin im September dieses Jahres (Wir berichteten: > Französische Botschaft lud zum Forum „Zukunft des Buches, Zukunft Europas“) insbesondere auf Vertrags- und Urheberrechtsfragen konzentrieren.

V.l.: Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Imre Török, Frau Beyer, Geoffroy Pelletier >>>

> Zusammenarbeit VS – SGDL – verdi

Paris, 24. Oktober 2013: Nach dem Treffen auf der Tagung »Zukunft des Buches« am 9. September 2013 in Berlin und auf der Frankfurter Buchmesse, haben die Société des Gens de Lettre (SGDL) und der Verband deutscher Schriftsteller (VS in ver.di) eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Dabei wird es vor allem um Fragen des europäischen Buchmarktes und grenzüberschreitender Vertragsbedingungen gehen. IN der Erklärung heißt es u.a.: „Schriftstellerinnen und Schriftsteller sind die Schöpfer des heutigen Angebots an literarischen Werken. Sie werden auch in Zukunft gleichermaßen die Vielfalt und Qualität des digitalen Buchmarkts in Europa garantieren.“ FOlgende Punkte werden in der Erklärung genannt bzw. gefordert: Beibehaltung derBuchpreisbindung, Ermäßigter Mehrwertsteuersatz für digitale Bücher, ein faires Steuersystem und „Anerkennung und Stärkung des Urheberrechts als Herzstück des geistigen Eigentums nach europäischem Recht.“

Die Erklärung des VS – Verband deutscher Schriftsteller und der Société des Gens de Lettre (SGDL):

> Erklärung SGDL-VS (DE) PDF (215 kB)
> Erklärung SGDL-VS (FR) PDF (149 kB

Une visite à l’Assemblée Nationale.
Une interview avec Pierre-Yves Le Borgn‘

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Der Koalitionsvertrag und die deutsch-französischen Beziehungen

Ganz neugiereig schlagen wir den jüngst beschlossenen Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD auf, um nachzugucken, was zum deutsch-französischen Verhältnis beschlossen wurde:

„Die deutsch-französische Partnerschaft ist in ihrer Breite und Tiefe einzigartig. Unsere Länder haben als starke Wirtschaftsnationen ein besonderes Interesse, aber auch
besondere Möglichkeiten, die europäische Einigung maßgeblich zu fördern und Wohlstand, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit der EU zu stärken. Wir werden die am 22. Januar 2013 beschlossene deutsch-französische Agenda Schritt für Schritt weiter umsetzen.“ S. 165

Agenda? 22. Januar 2013?


Ergänzung, 6.12.2013
Auf Anfrage teilte die Pressestelle der CDU mit „Dieser Satz nimmt Bezug auf die Erklärung des Deutsch-Französischen Ministerrats vom 22. Januar 2013 aus Anlass der 50-Jahr-Feier zum Elysée-Vertrag (siehe Anlage – d. i. > Erklärung des Deutsch-Französischen Ministerrats zum 50:Jahrestag des Elysée-Vertrags H.W.). In der Erklärung finden sich zahlreiche Vorschläge für die Vertiefung der deutsch-französischen Zusammenarbeit, die sukzessive umgesetzt werden sollen.“


Am 22. Januar 2013 anlässlich des Besuchs aller Abgeordneten der französischen Nationalversammlung im Deutschen Bundestag gab es drei Erklärungen:

Erklärung des Deutsch-Französischen Ministerrats zum 50:Jahrestag des Elysée-Vertrags

Déclaration du Conseil des ministres franco-allemand à l’occasion du cinquantième anniversaire du Traité de l’Élysée

Gemeinsame Erklärung des Bundestages und der Assemblée nationale

Déclaration commune du Bundestag allemand et de l’Assemblée nationale

Quelle: > 50 Jahre Elysée-Vertrag: 22.1.2013 – Ein ereignisreicher Tag in Berlin – Website der Französischen Botschaft in Berlin

S. auch hier: > Gemeinsame Erklärung von Deutschem Bundestag und Assemblée nationale aus Anlass des 50. Jahrestags der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages – Website des Deutschen Bundestages

Es gibt auch noch eine > Berliner Erklärung zum 50. Jahrestag des Élysée-Vertrags vom 22. Januar 2013, die als Pressemitteilung ohne Angabe der Autoren verschickt wurde.

Aber keine Agenda…?

Oder meint man im Koalitionsvertrag die > „Deutsch-Französische Agenda 2020“, die Deutschland und Frankreich im Rahmen des 12. Deutsch-Französischen Ministerrates am 4. Februar 2010 in Paris vereinbart hatten? Die Kabinette beider Regierungen beschlossen damals eine Liste mit insgesamt 80 Projektvorschlägen: > Deutsch-Französische Agenda 2020 – auf unserem Blog, 6. Februar 2010

Der > 22. Januar 2013 im Bundestag

Auf Seite 157 des Koalitionsvertrages kommt das Wort Französisch auch noch vor: „Der Umgang mit der deutschen Sprache in den europäischen Institutionen muss ihre rechtliche Stellung und ihren tatsächlichen Gebrauch in der EU widerspiegeln. Deutsch muss auch in der Praxis den anderen beiden Verfahrenssprachen Englisch und Französisch gleichgestellt werden.“

Koalitionsvertrag > Das Wichtigste im Überblick – FAZ – 27.11.2013

> Der Koalitionsvertrag für die 18. Legislaturperiode

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