Les Vœux du Président de la République aux Corréziens

Der Elysée-Festvortrag:
> Pierre-Yves le Borgn’: Braucht die deutsch-französische Zusammenarbeit ein neues Fundament?
Stuttgart, Stadtbibliothek, Di., 28.1.2014, 19 h 30
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Am Samstag, 18. Januar, hat Präsident Hollande in Tulle den Einwohnern der Corrèze seine Neujahrswünsche überbracht. Seine Rede ist bemerkenswert, da der Präsident dort ausführlich über die politische Situation Frankreichs gesprochen hat: Er hat die französische Seele massiert… „La belle France, la grande France, elle doit proscrire le scepticisme et le doute…“ Es klingt wie ein Dialog mit der Nation. Es geht ihm um den „Pacte de responsabilité“, der sich an alle wendet. Ein großer Kompromiss, den die Gesellschaft mit sich selbst eingehen muss… Er möchte die Blockaden aufheben. „Une belle aventure…“ Wird dieser Pakt die Wende in Frankreich schaffen? Eine Reform der Regionen will er anregen: „Le millefeuille administratif a été mille fois évoqué, mille fois conservé“, könne so nicht bestehen bleiben. Das läuft auf eine Radikalkur im Sinne einer Modernisierung Frankreichs hinaus. Betrachtet man die vielen Rapports, die seit dem Amtsantritt von Präsident Hollande vorgelegt wurden > Rapports, feuilles de route, mémoires: Les projets du gouvernement français könnte man meinen, dass die Phase der Analyse jetzt vorbei ist, ab jetzt wird gehandelt. Wir fragen am nächsten Montag im > Deutsch-französischen Institut nach, kann Hollande diese Wende schaffen?

Wieder eine Hör-und Sehverstehensübung. Den Film ein- zweimal ansehen, dann einen kurzen Text als Zeitungsbericht schreiben – > www.pons.eu steht zur Verfügung – und danach erst den Text der Rede > Vœux du président de la République aux Corréziens *.pdf herunterladen.


Unser Blog soll ja nicht ein TV-Kanal für den französischen Präsidenten werden. Gerade hat er seine dritte > Pressekonferenz im Élyséepalast gehalten, bei der den Franzosen einen „pacte de responsabilité“ vorgeschlagen hat. In Tulle erinnert er daran, dass der Schuldenberg und die Arbeitslosigkeit die beiden größten Probleme sind, die Frankreich jetzt lösen muss. Diese Rede zeigt einmal mehr die großen Unterschiede zwischen dem politischen System Deutschlands und der V. Republik. Bei uns hat Bundespräsident Joachim Gauck bei der > Festveranstaltung des Walter Eucken Instituts eine bemerkenswerte Rede gehalten. Aber bei uns kann der Bundespräsident Vorschläge machen, das politische Leben inspirieren und hoffen, dass er gehört werde. In Frankreich kann der Präsident, wenn es z. B. um eine neue Etappe der Dezentralisierung geht, die Regierung bitten, entsprechende Schritte einzuleiten, die die Wünsche des Präsidenten dann in Form eines Gesetzesprojekt dem Parlament vorlegt. Aber es bleibt nicht nur bei Wünschen,

             LE MONDE; 19.1.2013 >>

verfolgt man die Rede in Tulle wird wieder einmal deutlich, welche außerordentliche Stellung der > Staatspräsident (> Le Président de la République: un roi élu ?) im Verfassungsgefüge der V. Republik hat. Seine wirtschaftspolitische Wende hat Kritik und Zustimmung in der Opposition ausgelöst. In den nächsten Wochen wird es sehr spannend sein, ob der Präsident den in seiner > Pressekonferenz vorgeschlagenen Fahrplan für den „Pacte de responsabilité“ einhalten wird.

Die Neujahrsansprache, die > Pressekonferenz und jetzt die Rede in Tulle bilden eine Einheit. François Hollande positioniert sich auf neue Weise als der Präsident der V. Republik, der, wie seine Vorgänger, wie z. B. François Mitterrand es getan haben, dem Land einen wirtschaftspolitischen Schwenk verordnet. Tatenlosigkeit wird ihm, wenn er die von ihm vorgegebenen Termine des „Pacte de responsabilité“ einhält, kaum noch vorzuwerfen sein. Auch jetzt schon darf gesagt werden, dass er bereit ist, ein hohes Risiko einzugehen, und der Wille zum Regieren kann ihm nicht abgesprochen werden.

Mardi, 14 janvier 2014
Conférence de presse du Président de la République
Neue Vorschläge für die deutsch-französische Kooperation

Der Elysée-Festvortrag:
> Pierre-Yves le Borgn’: Braucht die deutsch-französische Zusammenarbeit ein neues Fundament?
Stuttgart, Stadtbibliothek, Di., 28.1.2014, 19 h 30


> 50 ans Traité de l’Élysée
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Am Dienstag, 14. Januar 2014, hat Staatspräsident Hollande die dritte Pressekonferenz seiner Amtszeit im ÉLyséepalast abgehalten. Vor ihm saß die Regierung mit Premierminister Jean-Marc Ayrault und etwa 600 Journalisten der in- und ausländischen Presse. Bevor wir morgen auf die Themen der Pressekonferenz eingehen, zeigen wir hier zunächst die Ansprache, die Hollande vor den Fragen der Journalisten gehalten hat. Auf der Website des Élyséeplastees und auf dem Rednerpult vor François Hollande steht der Hashtag #ConfPR – der eigentlich auf französisch > mot-dièse genannt wird -der auch während der Life-Übertragung unten rechts im Bild eingeblendet wurde. Das war > die Aufforderung an die Twittergemeinde, die Ansprache und die Pressekonferenz life auf Twitter zu kommentieren

Ouverture de la conférence de presse du président de la République au Palais de l’Élysée le 14 janvier 2014:

> Les réponses aux journalistes en vidéo

> Text der „Ouverture de la conférence de presse du président de la République au Palais de l’Élysée le 14 janvier 2014“

> Zum Herunterladen als PDF-Datei (1)

Nach der Begrüßung machte der Präsident eine klare Ansage: „C’est la troisième conférence de presse depuis le début de mon quinquennat. J’avais, le 31 décembre, adressé mes voeux aux Français, et tracé une feuille de route. Elle est simple : c’est la mise en mouvement de la société française.“ > Am 31. Dezember 2014 bei seiner Neujahrsansprache habe er einen Weg vorgegeben, es gehe darum, die französische Gesellschaft in Bewegung zu bingen.

Im Verlauf seiner Ansprache hat Hollande den „Pacte de responsabilité“ in Einzelheiten mit den anstehenden Terminen vorgestellt und u.a. angekündigt, die Unternehmen um die Sozialleistungen für die Familien entlasten zu wollen.


> Pacte de responsabilité : vers un compromis social historique – Portail du Gouvernemnt français


Unsere erste Frage vorab auf Twitter lautete:

Am 31. Dezember hatte der Präsident auch Initiativen zusammen mit Deutschland angekündigt, um der „Europäischen Union mehr Stärke zu verleihen“:


Photo: www.elysee.fr

In seiner Absprache erwähnte er die gerade beschlossenen Bankenunion und stellte dann drei Initiativen vor:

> Wirtschafts- und Sozialkonvergenz zwischen Deutschland und Frankreich
> Die Schaffung eines deutsch-französischen Unternehmens für die Energiewende
> Eine neue Initiative für die Verteidigung: „Ich wünsche, dass ein deutsch-französisches Paar für ein Europa der Verteidigung handeln kann.“

Das klingt nach mehr, als die auf den deutsch-französischen Gipfeln immer so üblichen Redewendungen, künftig wolle man enger zusammenarbeiten.

Präsident Hollande (Quelle: > Palais de l’Élysée(1), Hervorhebungen, H.W.): „Mais l’année 2014, elle ne peut plus être simplement de colmater les brèches, d’éviter les crises ou de prévenir simplement la récession. Cela doit être aussi la relance de l’Europe. Je l’avais évoqué lors de la dernière conférence de presse. Ces initiatives pour l’Europe, elles doivent d’abord être entre la France et l’Allemagne. Je fais trois propositions.

Une initiative pour une convergence économique et sociale entre la France et l’Allemagne. De ce point de vue, la décision allemande, dans le cadre de la grande coalition, d’instaurer un salaire minimum, est un premier pas. Mais nous devons aussi, nous – c’est le sens du pacte de responsabilité dont je parlais – harmoniser les règles fiscales, notamment pour les entreprises, entre la France et l’Allemagne.

Deuxième initiative : nous coordonner pour la transition énergétique. Ça, c’est un grand enjeu pour l’Europe. Mais nous devons, France et Allemagne, montrer l’exemple. Dans le développement des énergies renouvelables, l’Allemagne a pris de l’avance. Dans le stockage et les réseaux d’énergie, là, nous pouvons aussi montrer que nous sommes en avant-garde. Et surtout, dans la constitution de filières industrielles communes pour la transition énergétique. Nous sommes très fiers du résultat d’AIRBUS, exceptionnel, grande entreprise franco-allemande, mais pas simplement franco-allemande, européenne. L’idée, c’est de faire une grande entreprise franco-allemande pour la transition énergétique. Une belle alliance.

Enfin, la dernière initiative pourra surprendre. Je souhaite qu’il y ait un couple franco-allemand qui puisse agir pour l’Europe de la défense. Bien sûr, il y a la Brigade franco-allemande, Jean-Yves LE DRIAN pourrait en parler mieux que moi. Mais nous devons faire davantage qu’une brigade. Nous devons montrer une responsabilité commune pour la paix et la sécurité dans le monde.

Il va y avoir un Conseil des ministres franco-allemand qui va se réunir à Paris très prochainement, le 19 février. Nous allons poser un principe, la Chancelière et moi-même. Que nos deux gouvernements se coordonnent en amont sur tous les grands projets. Cette dynamique franco-allemande nous permettra, si nous en sommes capables et je crois que nous le serons, de relancer l’idée européenne, au lendemain des élections au Parlement européen.“

Mit dem dritten Punkt gab es schon den Beginn einer Antwort auf unsere zweite Frage:

Deuxième partie de la conférence de presse du président de la République #ConfPR

Pressestimmen:

> Hollande social-démocrate: „nouveau chapitre du quinquennat“ ou „virage verbal“? – L’EXPRESS – 15.1.2014
> VIDEO. La conférence de presse de François Hollande en 10 points – L’EXPRESS – 14.1.2014
> Ce qu’il faut retenir de la conférence de presse de François Hollande – LE MONDE – 14.1.2014

Die Vorbereitung der Pressekonferenz:


1. „Ce document PDF a été généré automatiquement depuis le site elysee.fr, il ne s’agit pas d’un document officiel de la Présidence de la République.“

Qu’on vérifie toujours avant de publier

french german 

Politik 2.0 – Wenn Politiker twittern und bloggen…

Auf unserem Themenzettel für 2014 steht „Vergleich von Politikern-Blogs in Frankreich und Deutschland“. Gerade haben wir auf den > Blog von Claude Bartelone, Präsident der Nationalversammlung, zitiert: > Claude Bartelone, Präsident der Nationalversammlung glaubt, dass die Große Koalition eine Chance für Frankreich sein wird, der > Blog des Abgeordneten Pierre-Yves Le Borgn‘, ist unseren Lesern schon länger bekannt. Er hat auch einen Facebook– und einen Twitter-Account.

Wie oft geht es Jugendlichen doch so: Sie verlassen Facebook wieder, löschen gar ihren Account, und kümmern sich auch nicht mehr um ihren Twitter-Account. Manchmal kommen sie wieder zurück – und finden noch alle ihre Daten wieder. Gerade meldet LE MONDE > François Hollande réactive ses réseaux sociaux (1.1.2013) Und der > Twitter-Account von Hollande zeigt 4.331 Tweets, 1.611 „folgt“ und 566.982 Followers an. Am 18. Mai hörte Hollande auf zu twittern. Seit 5 Stunden twittert er wieder. Möglicherweise schreibt/twittert der Präsident nicht selbst?…

Oder doch? Jedenfalls gibt er die Hashtags bekannt, wie die Aktivitäten des Präsidenten verfolgt werden können:

Hier stehen auch die Versprechungen des Präsidenten:

A propos Hashtag. Eine Pressekonferenz des Staatspräsidenten war schon mindesten zweimal eine gute Gelegenheit zum Mitwittern. Trotz aller Kritik ist das eine Form von Öffentlichkeit, sie Schule machen könnte. Sicherlich muss ein Beamter im Elysée-Palast die Stimmung im Twitter-Land während und nach einer Pressekonferenz des Präsidenten zusammenfassen.

> Jeudi 16 mai, 16 heures : #ConfPR – les twitteurs ont la parole

> François Hollande, le Palais de l’Élysée, Facebook et Twitter : #ConfPR – auf unserem Blog 14.11.2012

Bei uns hat Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Twitter-Account: > https://twitter.com/Angela_Merkel. 24 Tweets, 5 folgt sie, 6.619 Follower. Der letzte Eintrag stammt vom 15. März 2011:

https://twitter.com/Angela_Merkel/status/47660394994610176

Es gibt noch ein neueres Tweet vom 10. Februar 2013. Seitdem herrscht im Bundeskanzleramt Twitterstille. Man muss aber aufpassen, manchmal sind Accounts, die ihr zugeschrieben werden nicht echt. Der Tweet vom 15.3.2011 enthält einen Link zu einem Dokument auf der Website der Bundesregierung, der nicht mehr aktuell ist. Ist dieser Account echt?

Der > Facebook-Account von François Hollande erfreut sich auch neuer Aktivitäten: „425.094 „Gefällt mir“-Angaben · 2.658 sprechen darüber“. Unter seinem Foto steht: „Page officielle de François Hollande, président de la République Française.“ Der vorletzte Eintrag stammte vom 18.Mai 2012, der letzte Eintrag ist vier Stunden alt, der schon 2.922 Personen gefällt und bereits 628 Kommentare erhalten hat, von denen einige nicht sehr höflich sind.

Wird die Rückkehr ins Twitter- und Facebook-Land das Image des Staatspräsidenten verbessern können? Immerhin zeichnet sich damit eine offenheit ab, die es früher in der V. Republik so nicht gegeben hat. Je offener, umso mehr Kritik?

Bundeskanzlerin Angela Merkel auch eine Facebook-Account: „443.576 „Gefällt mir“-Angaben · 6.137 sprechen darüber“. Diese Facebook-Seite it auf der Website der CDU verlinkt. Der letzte Eintrag stammt von gestern.

Vielleicht kann man eine Art Web 2.0-Koeffizienten erfinden, mit dem der Web 2.0-Anteil an den Informationen, die Politiker verbreiten oder verbreiten lassen analysiert werden kann. Wie viele Beiträge in einem Jahr/Monat/Woche, wie viele Reaktionen, werden wie oft geteilt? Wie oft „geliked“? und das Verhältnis von Zustimmung und Kritik gibt ebenfalls wichtige Aufschlüsse über den Nutzen des Accounts. Wieder fällt auf, dass Facebook uns die Links Mag ich nicht, oder mag ich nur ein bisschen vorenthält. Praktisch ist das für Politiker, die unter ihren Beiträgen nur die Möglichkeit anbieten, ihren Beitrag zu „liken“. Und dann kann man das Verhältnis der Meldungen auf Facebook zu denen auf dem Twitter-Account des Politikers untersuchen. ist Twitter nur ein Durchlauferhitzer für Facebook, oder inwieweit wird mit Twitter das eigene Netzwerk bedient? Ach ja, die Freunde und Fellower – mit ihren Netzwerken könnte mach auch analysieren… Und man könnte die Meldungen und Tweets untersuchen, wenn gerade größere Projekte anstehen…

> Le Palais de l’Élysée – Twitter
> Gouvernement français sur Twitter
> Liste des blogs et sites internet des députés – Assemblée nationale

> Classement Web des élus politiques – > www.elus20.fr/ – Société Ideose.

Politiker können sich auch schulen lassen: > Élus Web 2.0 : réseaux sociaux et communication politique de l’élu – Assemblée des départements de France

> Twitter et Politique : 6 conseils pour le politicien actif sous Twitter – Das Blog von David Carle
> Formation | Municipales 2014 : stratégies pour mener une Web campagne – Ideose
> FORMATION MUNICIPALES 2014 CATALOGUE DES FORMATIONS 2013 EN WEB POLITIQUE *.pdf – Ideose bietet eine Beispielsseite > www.xavierpolitis.fr/
> Municipales à Pau : les candidats soignent leur com’ sur Twitter par Sébastian Compagnon – 30/10/2013 – La République des Pyrénées
> Pour les municipales, le PS se met au porte-à-porte 2.0 par Laure BRETTON – Libération 4 décembre 2013

> Retour sur les tweets les plus marquants de 2013 par Neila Beyler – Les Échos, 31/12/2013 :

> Wahlkampf im Senegal 2012 *.pdf

Vœux de François Hollande aux Français pour l’année 2014

Der Elysée-Festvortrag:
> Pierre-Yves le Borgn’: Braucht die deutsch-französische Zusammenarbeit ein neues Fundament?
Stuttgart, Stadtbibliothek, Di., 28.1.2014, 19 h 30

Am 31. 12. habe ich immer die Ansprache des französischen Präsidenten gehört: Valéry Giscard d’Estaing, Dann François Mitterrand, Jacques Chirac, Nicolas Sarkozy. Vor der Internet-Ära war es ein Radio mit Langwelle – das Kabel zum Aufnehmen mit dem Kassettenrekroder musste immer wieder gesucht werden – dann kam ein Radiorekorder, und Mitterrand berichtete von der „troupe turbulente“, an die er sich erinnerte, damals bei ihm zu Hause und der Großvater sagte: „aimez votre patrie“, und Mitterrrand nutzte diese Erinnerung, um den zweiten Teil seiner Ansprache mit den Aufgaben für den Außenminister einzuleiten. Gestern abend überbrachte François Hollande den Franzosen seine Wünsche für 2014. Heute ist das ganz einfach, einfach ein bisschen Code auf dem Video, das auf der Website des Élyséepalastes angezeigt wird, kopieren, einfügen,und schon wird das Video hier auf dem Blog angezeigt.

Hollande wies auf die Initiativen der Regierung hin, mit denen die Arbeitslosigkeit bekämpft werden soll und erinnerte an die beiden anstehenden Wahlen, die Gemeinderatswahlen in Frankreich und die Wahl zum Europäischen Parlament: „Je prendrai donc, dès le printemps prochain, des initiatives avec l’Allemagne pour donner plus de force à notre Union.“

> Le texte intégral des voeux

Der Präsident zeige sich zuversichtlich, dass die Arbeitslosigkeit zurückgehen werde.

„En 2013, le chômage est resté à un niveau encore élevé, même si la tendance de ces derniers mois s’améliore.
Les résultats sont forcément longs à apparaître, mais ils sont là. Et j’ai confiance dans les choix que j’ai fait pour le pays.
Je vous le redis ce soir : je n’ai qu’une priorité, qu’un objectif, qu’un engagement, c’est l’emploi !
(…)“

Und der Präsident nannte drei besondere Aufgaben für 2014:
– „réduire la dépense publique“
– „je veux simplifier la vie de chacun d’entre vous. Pour les démarches administratives, pour les actes de la vie quotidienne, pour la création d’entreprises, pour le développement de l’investissement. Tout doit être rendu plus facile. C’est une condition pour que nous puissions être plus attractifs, plus modernes, plus souples.“
– „Enfin, je veux que notre pays accomplisse sa transition énergétique. Les objectifs en sont clairs : faire des économies d’énergie, rénover nos logements, lutter contre le réchauffement climatique, soutenir l’artisanat, mais aussi une nouvelle industrie qui émerge grâce à la transition énergétique.“

„Au printemps prochain, vous serez consultés à travers deux scrutins.

2014 stehen Gemeinderatswahlen an. Hollande erinnerte daran, dass ein neues Gesetz die Dezentralisaion weiter voranbringen werde: „Les élections municipales pour désigner les élus qui seront les partenaires de l’Etat pour mettre en mouvement notre pays, mais dans un cadre qui doit être précisé. Une nouvelle loi de décentralisation accordera plus de responsabilités aux élus, et elle simplifiera l’organisation territoriale de notre pays, qui est devenue illisible et coûteuse.“

Dann kommen die Wahlen zum Europaparlament: „Quant au renouvellement du Parlement européen, il doit être l’occasion de promouvoir une majorité politique qui devra être tournée vers l’emploi et la solidarité, et non vers l’austérité et l’égoïsme national.“

Europa muss gestärkt werrden:
„Ce n’est pas en défaisant l’Europe que l’on fera la France de demain. C’est en la renforçant qu’elle nous protégera davantage. Et je ne laisserai pas faire ceux qui nient l’avenir de l’Europe, qui veulent retourner dans les vieilles frontières, en pensant qu’elles les mettraient à l’abri, qui veulent sortir de l’euro. Je serais légataire de toutes les générations qui se sont battues pour l’Europe. Je prendrai donc, dès le printemps prochain, des initiatives avec l’Allemagne pour donner plus de force à notre Union.“

Claude Bartelone, Präsident der Nationalversammlung glaubt, dass die Große Koalition eine Chance für Frankreich sein wird.

french german 

Premierminister Jean-Marc Ayrault erneuert sein Versprechen einer Steuerreform

[wp-cumulus]
Les articles sur notre blog.

Heute abend ist Premierminister Jean-Marc Ayrault zu der kürzlich angekündigten Steuerreform – wir berichteten über die Steuerpläne des Premierministers > Frankreich plant für 2015 eine große Steuerreform – interviewt worden. Das > Pressecommuniqué anlässlich der Einrichtung der Groupe de pilotage, die die Steuerreform – das Plattmachen des bisherigen Systems – vorbereiten soll lässt keinen zweifel an den Absichten des Premierministers:

Auf unserem Blog:

> Nachgefragt: Henri Murger, Scènes de la vie de bohème

> Le discours de Claude Bartolone contre les populismes

> Une visite à l’Assemblée Nationale. Une interview avec Pierre-Yves Le Borgn’

> Web 2.0 ! Partagez, améliorez et réutilisez la donnée publique : data.gouv.fr

> Der Computer im Französischunterricht

> Frankreich plant für 2015 eine große Steuerreform

> N’attendons pas. Relançons le dialogue franco-allemand maintenant

> Nachgefragt: François Grether, architecte et urbaniste

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„La remise à plat de la fiscalité s’inscrit dans la stratégie en faveur de la croissance, de l’emploi et de la justice menée par le gouvernement depuis 18 mois.“ Was wird unter dem Plattmachen verstanden:

Das Pressecommuniqué:
„La remise à plat de la fiscalité poursuit dans ce contexte trois objectifs principaux :
– Un système de prélèvements plus favorables à la croissance, l’emploi et la compétitivité de notre économie ;
– La simplification du système, pour une meilleure lisibilité au bénéfice des ménages et des entreprises, et la stabilité dans la durée ;
– La justice sociale.“(ib.)

Ein Schritt nach dem anderen: „Le Comité de pilotage a décidé de la mise en place de groupes de travail pour la fiscalité des ménages et celle des entreprises. Ces groupes de travail associent élus de la majorité comme de l’opposition, experts et partenaires sociaux. Ils commenceront leur travail dès le début 2014. Le mois de janvier sera consacré au partage transparent d’un diagnostic sur les imperfections et les complexités de notre système de prélèvements. Les éléments de diagnostic seront mis en ligne.“ (ib.)


> Ayrault « Le chantier de la réforme fiscale débouchera sur des propositions à l’été 2014 » – LE MONDE 20.12.2013

> Jean-Marc Ayrault se redonne un peu d’air avec la réforme fiscale par Pierre-Alain Furbury – Les Échos 19 novembre 2013


> COMMUNIQUÉ DE PRESSE: Comité de pilotage pour la remise à plat de la fiscalité – 19 décembre 2013

Erst ein Blick auf die neue Große Koalition in Berlin:

Im > Koalitionsvertrag für die 18. Legislaturperiode kommt das Wort Steuerreform nicht einmal vor. Es gibt darin wenigstens so etwas wie eine Vision: „Das Steuerrecht muss in seiner konkreten Ausgestaltung den Anforderungen und Ausprägungen unserer modernen Gesellschaft in einer globalisierten
Welt gerecht werden.“ (S. 89) Und „Steuerrecht ist kein statisches Recht. Wenn gesellschaftliche oder wirtschaftliche Entwicklungen es erfordern, muss das Steuerrecht angemessen fortentwickelt werden, damit es seine Ziele auch künftig erreicht. Deutschland hat derzeit insgesamt ein zeitgemäßes und wettbewerbsfähiges Steuerrecht. Wir wollen das Steuerrecht in einer sich verändernden Welt kontinuierlich fortentwickeln, zugleich aber eine hohe Planungssicherheit für die Steuerzahler wie für die öffentliche Hand erreichen.“ (ib.) Auf mehr konnten sich bei uns die Koalitionäre nicht einigen? Bei uns ist den Politikern bewusst, dass das Steuerrecht Modifikationen verlangt: „Steuervereinfachung ist eine Daueraufgabe. Es ist ein wichtiges politisches Ziel, hier Schritt für Schritt voranzukommen und dabei insbesondere auch die technischen Möglichkeiten der modernen Datenverarbeitung zu nutzen. Von diesem dauerhaften Prozess profitieren alle an der Besteuerung beteiligten Gruppen: die Steuerzahler, die Verwaltung und die steuerberatenden Berufe.“ (ib.) Man will bei uns den Papierkram, also nur die Auswirkungen begrenzen, aber nichts Grundlegendes in Angriff nehmen: „Wir werden eine vorausgefüllte Steuererklärung für alle Steuerpflichtigen bis zum Veranlagungszeitraum 2017 einführen. Für Rentner und Pensionäre ohne weitere Einkünfte soll die vorausgefüllte Steuererklärung mit den bei den Finanzbehörden geführten Daten bereits ab dem Veranlagungszeitraum 2015 ermöglicht werden.“ (S. 90)

Frankreich wählt offenkundig einen anderen Weg:

> Comité de pilotage pour la remise à plat de la fiscalité

Wie sind eigentlich die schlechten Umfragewerte des Premierministers zu verstehen? Wenn bei uns nur doch auch eine Arbeitsgruppe eingesetzt werden würde, die sich daranmachen könnte, präzise Vorschläge für eine Steuerreform zu erarbeiten. Über 3000 Seiten umfasst unser Gesetzeswerk mit allen Steuern, Ausnahmen, Ergänzungen usw.

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