Politique 2.0 – Participez à la Mission commune d’information: „Nouveau rôle et nouvelle stratégie pour l’Union européenne dans la gouvernance mondiale de l’Internet“

> Webmontag Stuttgart am 3.2.2014, 18:00 Uhr

Mission commune d’information „Nouveau rôle et nouvelle stratégie pour l’Union européenne dans la gouvernance mondiale de l’Internet“

„Lors de sa réunion du 6 novembre 2013, la > conférence des présidents (Site de l’Assemblée Nationale) a pris acte de la création d’une mission commune d’information sur le nouveau rôle et la nouvelle stratégie pour l’Union européenne dans la gouvernance mondiale de l’Internet.“

Auf dieser Website ist ein Link zum > Espace participatif, wo > Catherine Morin-Desailly, rapporteure de la mission commune d’information, Sénatrice de la Seine-Maritime et Conseillère régionale de a Haute-Normandie- sie hatte auf ihrem Blog am 24.10. die EInrichtung einer solchen Kommission gefordert: > Gouvernance du numérique – die Besucher dieser Seite einlädt, mit eigenen Kommentaren diese Arbeitsgruppe zu ergänzen: „A travers des auditions et des déplacements en Europe et en Amérique, la mission entend analyser le fonctionnement actuel de la gouvernance de l’internet et contribuer à porter une voix européenne dans ces moments critiques. Dans cette perspective, n’hésitez pas à faire profiter la mission de vos expériences, de vos recherches et de vos réflexions sur le sujet… même du bout du monde !“

François Hollande, président de la République

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Der Elysée-Festvortrag:
Pierre-Yves le Borgn’ : Braucht die deutsch-französische Zusammenarbeit ein neues Fundament?

Di, 28. Januar 2014 19:30
> Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Kaum ist das Jubiläumsjahr zum 50. Jahrestag des deutsch-französischen Vertrages (> 63 Beiträge auf diesem Blog) vorbei, geht es weiter. Nun überprüfen wir, ob die vielen Zusagen eingehalten werden: Eine solch enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zweier souveräner Staaten ist weltweit einmalig und wird international bewundert. Gegenwärtig geraten ganz alltägliche Fragen in den Fokus wie die Frage eines einheitlichen Familienrechts das Tausende deutsch-

Auf unserem Blog:

> Nachgefragt: Henri Murger, Scènes de la vie de bohème

> Premierminister Jean-Marc Ayrault erneuert sein Versprechen einer Steuerreform

> Der Computer im Französischunterricht

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französischer Familien betrifft. Die größte Herausforderung liegt jedoch in der Harmonisierung konkurrierender europapolitischer Vorstellungen. Nicht nur die Politik, auch die Ideen und Vorstellungen der Zivilgesellschaft sind gefragt.

Pierre-Yves le Borgn’ (PS) ist „Député des Français de l’étranger. Circonscrition Allemagne, Europe centrale et orientale“ des > 7. Auslandswahlkreises. Er ist von den Franzosen gewählt worden worden, die in Deutschland, Mittel- und Osteuropa wohnen. 2008 hat Frankreich mit einer Verfassungsreform die Welt in elf Wahlkreise aufgeteilt. Daher hat Pierre-Yves le Borgn‘ sein Wahlkreisbüro in Köln.

Vortrag auf Deutsch

Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung gefördert.

Anmeldung erforderlich unter > helene.rondeau@izkt.uni-stuttgart.de

> Une visite à l’Assemblée Nationale. Une interview avec Pierre-Yves Le Borgn’ – Frankreich-Blog
> L’interview : Pierre-Yves Le Borgn’, Député à l’Assemblée Nationale – Frankreich-Blog

> M. Pierre-Yves Le Borgn’ Assemblée Nationale
> Persönliche Website von Pierre-Yves Le Borgn’
> Pierre-Yves Le Borgn’ – Wikipedia
> Facebook – Pierre-Yves Le Borgn’
> Pierre-Yves Le Borgn – Twitter

Nachgefragt: Die deutsch-französischen Beziehungen
Ein Gespräch im DFI mit Henrik Uterwedde

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Les articles sur notre blog.

Präsident Hollande hat in seiner > Pressekonferenz am vergangenen Dienstag die Ankündigung in seiner Neujahrsansprache zusammen mit Deutschland neue Initiativen zugunsten einer Stärkung der Europäischen Union vorlegen zu wollen, präzisiert:

> Wirtschafts- und Sozialkonvergenz zwischen Deutschland und Frankreich
> Die Schaffung eines deutsch-französischen Unternehmens für die Energiewende
> Eine neue Initiative für die Verteidigung: “Ich wünsche, dass ein deutsch-französisches Paar für ein Europa der Verteidigung handeln kann.”

Heute hatten wir eine Gelegenheit, Professor Henrik Uterwedde, den stellvertretenden Leiter des > Deutsch-französischen Instituts in Ludwigsburg nach den Ergebnissen der Pressekonferenz von François Hollande zu befragen.

Also zuerst die Wirtschafts- und Sozialkonvergenz zwischen Deutschland und Frankreich“. Was meint der französische Präsident damit? Verbirgt sich dahinter ein wirkliches Projekt, ist das mehr als die übliche Formel, „wir wollen künftig enger zusammenarbeiten“? Es gab auch ein kleines Lob für die Große Koalition in Berlin. Der Mindestlohn sei ein richtiger Schritt auf diesem Weg. Ist diese Bemerkung ein Zeichen dafür, dass Hollande die Zusammenarbeit mit der Großen Koalition leichter fallen wird als mit der vorhergehenden Regierung?

> Die Schaffung eines deutsch-französischen Unternehmens für die Energiewende: Hollande spricht von einer „entreprise“, man muss ja genau hingucken, meint er ein Projekt oder wirklich ein Wirtschaftsunternehmen für die Energiewende?

Der dritte Vorschlag > Eine neue Initiative für die Verteidigung: “Ich wünsche, dass ein deutsch-französisches Paar für ein Europa der Verteidigung handeln kann,” klingt sehr vage, eher wie eine Absichtserklärung. Kann da mehr daraus werden?

Hollande hat einen „pacte de responsabilité » angekündigt. Kann er damit eine Wende in Frankreich schaffen?

Herr Uterwedde, Sie haben kürzlich zusammen mit Jacques Mistral einen Aufsatz in dem Band von Lorenzi und de Boissieu „Si le soleil se levait à nouveau sur l’Europe“ veröffentlicht, in dem Sie zu Beginn auf die notwendige Kompromisse zwischen Frankreich und Deutschland hinweisen, ohne die es keine Kompromisse und folglich keinen Fortschritt in Europa gebe. Hat man da in den letzten Jahren etwas verpasst?

< Christian de Boissieu, Jean-Hervé Lorenzi Et si le soleil se levait à nouveau sur l'Europe ? Paris Fayard 2013. Rezension: > Die politische und wirtschaftliche Zukunft Europas – www.romanistik.info

Die Eurokrise hat Abstimmungsproblem offenbart. Von einer Haushaltsdisziplin mochte man in Frankreich zunächst nicht recht was hören, gleichzeitig wurden die deutsche Exporterfolge als schädlich für die Partner kritisiert. Wird sich das jetzt ändern?

Ist die Einigung auf die Bankenunion ein richtiger Schritt auf dem Weg zur Stabilisierung des Euros?

Wird Hollande das Vertrauen der Franzosen wiederzurückgewinnen können, wenn er jetzt den angekündigten Reformplan wirklich in die Tat umsetzt?

Oft wird vom deutsch-französischen Motor gesprochen, Sie wollen ihn gerade jetzt wieder anwerfen: Sie sehen drei Baustellen: die Steuerunion, die Bankenunion und die politische Union. WO sind wir heute und wo sollte Europa in fünf Jahren sein

P. S. Olivier Pastré stellt in dem zitierten Band „Si le soleil se levait à nouveau sur l’Europe“ den Zusammenschluss von Frankreich und Deutschland im Jahr 2025 vor. Wir haben Professor Uterwedde gefragt, ob das ein Gedankenspiel, eine Vision oder ein Projekt sei?

> Frankreich-Bibliothek

Les Vœux du Président de la République aux Corréziens

Der Elysée-Festvortrag:
> Pierre-Yves le Borgn’: Braucht die deutsch-französische Zusammenarbeit ein neues Fundament?
Stuttgart, Stadtbibliothek, Di., 28.1.2014, 19 h 30
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Am Samstag, 18. Januar, hat Präsident Hollande in Tulle den Einwohnern der Corrèze seine Neujahrswünsche überbracht. Seine Rede ist bemerkenswert, da der Präsident dort ausführlich über die politische Situation Frankreichs gesprochen hat: Er hat die französische Seele massiert… „La belle France, la grande France, elle doit proscrire le scepticisme et le doute…“ Es klingt wie ein Dialog mit der Nation. Es geht ihm um den „Pacte de responsabilité“, der sich an alle wendet. Ein großer Kompromiss, den die Gesellschaft mit sich selbst eingehen muss… Er möchte die Blockaden aufheben. „Une belle aventure…“ Wird dieser Pakt die Wende in Frankreich schaffen? Eine Reform der Regionen will er anregen: „Le millefeuille administratif a été mille fois évoqué, mille fois conservé“, könne so nicht bestehen bleiben. Das läuft auf eine Radikalkur im Sinne einer Modernisierung Frankreichs hinaus. Betrachtet man die vielen Rapports, die seit dem Amtsantritt von Präsident Hollande vorgelegt wurden > Rapports, feuilles de route, mémoires: Les projets du gouvernement français könnte man meinen, dass die Phase der Analyse jetzt vorbei ist, ab jetzt wird gehandelt. Wir fragen am nächsten Montag im > Deutsch-französischen Institut nach, kann Hollande diese Wende schaffen?

Wieder eine Hör-und Sehverstehensübung. Den Film ein- zweimal ansehen, dann einen kurzen Text als Zeitungsbericht schreiben – > www.pons.eu steht zur Verfügung – und danach erst den Text der Rede > Vœux du président de la République aux Corréziens *.pdf herunterladen.


Unser Blog soll ja nicht ein TV-Kanal für den französischen Präsidenten werden. Gerade hat er seine dritte > Pressekonferenz im Élyséepalast gehalten, bei der den Franzosen einen „pacte de responsabilité“ vorgeschlagen hat. In Tulle erinnert er daran, dass der Schuldenberg und die Arbeitslosigkeit die beiden größten Probleme sind, die Frankreich jetzt lösen muss. Diese Rede zeigt einmal mehr die großen Unterschiede zwischen dem politischen System Deutschlands und der V. Republik. Bei uns hat Bundespräsident Joachim Gauck bei der > Festveranstaltung des Walter Eucken Instituts eine bemerkenswerte Rede gehalten. Aber bei uns kann der Bundespräsident Vorschläge machen, das politische Leben inspirieren und hoffen, dass er gehört werde. In Frankreich kann der Präsident, wenn es z. B. um eine neue Etappe der Dezentralisierung geht, die Regierung bitten, entsprechende Schritte einzuleiten, die die Wünsche des Präsidenten dann in Form eines Gesetzesprojekt dem Parlament vorlegt. Aber es bleibt nicht nur bei Wünschen,

             LE MONDE; 19.1.2013 >>

verfolgt man die Rede in Tulle wird wieder einmal deutlich, welche außerordentliche Stellung der > Staatspräsident (> Le Président de la République: un roi élu ?) im Verfassungsgefüge der V. Republik hat. Seine wirtschaftspolitische Wende hat Kritik und Zustimmung in der Opposition ausgelöst. In den nächsten Wochen wird es sehr spannend sein, ob der Präsident den in seiner > Pressekonferenz vorgeschlagenen Fahrplan für den „Pacte de responsabilité“ einhalten wird.

Die Neujahrsansprache, die > Pressekonferenz und jetzt die Rede in Tulle bilden eine Einheit. François Hollande positioniert sich auf neue Weise als der Präsident der V. Republik, der, wie seine Vorgänger, wie z. B. François Mitterrand es getan haben, dem Land einen wirtschaftspolitischen Schwenk verordnet. Tatenlosigkeit wird ihm, wenn er die von ihm vorgegebenen Termine des „Pacte de responsabilité“ einhält, kaum noch vorzuwerfen sein. Auch jetzt schon darf gesagt werden, dass er bereit ist, ein hohes Risiko einzugehen, und der Wille zum Regieren kann ihm nicht abgesprochen werden.

Mardi, 14 janvier 2014
Conférence de presse du Président de la République
Neue Vorschläge für die deutsch-französische Kooperation

Der Elysée-Festvortrag:
> Pierre-Yves le Borgn’: Braucht die deutsch-französische Zusammenarbeit ein neues Fundament?
Stuttgart, Stadtbibliothek, Di., 28.1.2014, 19 h 30


> 50 ans Traité de l’Élysée
63 articles


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Am Dienstag, 14. Januar 2014, hat Staatspräsident Hollande die dritte Pressekonferenz seiner Amtszeit im ÉLyséepalast abgehalten. Vor ihm saß die Regierung mit Premierminister Jean-Marc Ayrault und etwa 600 Journalisten der in- und ausländischen Presse. Bevor wir morgen auf die Themen der Pressekonferenz eingehen, zeigen wir hier zunächst die Ansprache, die Hollande vor den Fragen der Journalisten gehalten hat. Auf der Website des Élyséeplastees und auf dem Rednerpult vor François Hollande steht der Hashtag #ConfPR – der eigentlich auf französisch > mot-dièse genannt wird -der auch während der Life-Übertragung unten rechts im Bild eingeblendet wurde. Das war > die Aufforderung an die Twittergemeinde, die Ansprache und die Pressekonferenz life auf Twitter zu kommentieren

Ouverture de la conférence de presse du président de la République au Palais de l’Élysée le 14 janvier 2014:

> Les réponses aux journalistes en vidéo

> Text der „Ouverture de la conférence de presse du président de la République au Palais de l’Élysée le 14 janvier 2014“

> Zum Herunterladen als PDF-Datei (1)

Nach der Begrüßung machte der Präsident eine klare Ansage: „C’est la troisième conférence de presse depuis le début de mon quinquennat. J’avais, le 31 décembre, adressé mes voeux aux Français, et tracé une feuille de route. Elle est simple : c’est la mise en mouvement de la société française.“ > Am 31. Dezember 2014 bei seiner Neujahrsansprache habe er einen Weg vorgegeben, es gehe darum, die französische Gesellschaft in Bewegung zu bingen.

Im Verlauf seiner Ansprache hat Hollande den „Pacte de responsabilité“ in Einzelheiten mit den anstehenden Terminen vorgestellt und u.a. angekündigt, die Unternehmen um die Sozialleistungen für die Familien entlasten zu wollen.


> Pacte de responsabilité : vers un compromis social historique – Portail du Gouvernemnt français


Unsere erste Frage vorab auf Twitter lautete:

Am 31. Dezember hatte der Präsident auch Initiativen zusammen mit Deutschland angekündigt, um der „Europäischen Union mehr Stärke zu verleihen“:


Photo: www.elysee.fr

In seiner Absprache erwähnte er die gerade beschlossenen Bankenunion und stellte dann drei Initiativen vor:

> Wirtschafts- und Sozialkonvergenz zwischen Deutschland und Frankreich
> Die Schaffung eines deutsch-französischen Unternehmens für die Energiewende
> Eine neue Initiative für die Verteidigung: „Ich wünsche, dass ein deutsch-französisches Paar für ein Europa der Verteidigung handeln kann.“

Das klingt nach mehr, als die auf den deutsch-französischen Gipfeln immer so üblichen Redewendungen, künftig wolle man enger zusammenarbeiten.

Präsident Hollande (Quelle: > Palais de l’Élysée(1), Hervorhebungen, H.W.): „Mais l’année 2014, elle ne peut plus être simplement de colmater les brèches, d’éviter les crises ou de prévenir simplement la récession. Cela doit être aussi la relance de l’Europe. Je l’avais évoqué lors de la dernière conférence de presse. Ces initiatives pour l’Europe, elles doivent d’abord être entre la France et l’Allemagne. Je fais trois propositions.

Une initiative pour une convergence économique et sociale entre la France et l’Allemagne. De ce point de vue, la décision allemande, dans le cadre de la grande coalition, d’instaurer un salaire minimum, est un premier pas. Mais nous devons aussi, nous – c’est le sens du pacte de responsabilité dont je parlais – harmoniser les règles fiscales, notamment pour les entreprises, entre la France et l’Allemagne.

Deuxième initiative : nous coordonner pour la transition énergétique. Ça, c’est un grand enjeu pour l’Europe. Mais nous devons, France et Allemagne, montrer l’exemple. Dans le développement des énergies renouvelables, l’Allemagne a pris de l’avance. Dans le stockage et les réseaux d’énergie, là, nous pouvons aussi montrer que nous sommes en avant-garde. Et surtout, dans la constitution de filières industrielles communes pour la transition énergétique. Nous sommes très fiers du résultat d’AIRBUS, exceptionnel, grande entreprise franco-allemande, mais pas simplement franco-allemande, européenne. L’idée, c’est de faire une grande entreprise franco-allemande pour la transition énergétique. Une belle alliance.

Enfin, la dernière initiative pourra surprendre. Je souhaite qu’il y ait un couple franco-allemand qui puisse agir pour l’Europe de la défense. Bien sûr, il y a la Brigade franco-allemande, Jean-Yves LE DRIAN pourrait en parler mieux que moi. Mais nous devons faire davantage qu’une brigade. Nous devons montrer une responsabilité commune pour la paix et la sécurité dans le monde.

Il va y avoir un Conseil des ministres franco-allemand qui va se réunir à Paris très prochainement, le 19 février. Nous allons poser un principe, la Chancelière et moi-même. Que nos deux gouvernements se coordonnent en amont sur tous les grands projets. Cette dynamique franco-allemande nous permettra, si nous en sommes capables et je crois que nous le serons, de relancer l’idée européenne, au lendemain des élections au Parlement européen.“

Mit dem dritten Punkt gab es schon den Beginn einer Antwort auf unsere zweite Frage:

Deuxième partie de la conférence de presse du président de la République #ConfPR

Pressestimmen:

> Hollande social-démocrate: „nouveau chapitre du quinquennat“ ou „virage verbal“? – L’EXPRESS – 15.1.2014
> VIDEO. La conférence de presse de François Hollande en 10 points – L’EXPRESS – 14.1.2014
> Ce qu’il faut retenir de la conférence de presse de François Hollande – LE MONDE – 14.1.2014

Die Vorbereitung der Pressekonferenz:


1. „Ce document PDF a été généré automatiquement depuis le site elysee.fr, il ne s’agit pas d’un document officiel de la Présidence de la République.“

Qu’on vérifie toujours avant de publier

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Politik 2.0 – Wenn Politiker twittern und bloggen…

Auf unserem Themenzettel für 2014 steht „Vergleich von Politikern-Blogs in Frankreich und Deutschland“. Gerade haben wir auf den > Blog von Claude Bartelone, Präsident der Nationalversammlung, zitiert: > Claude Bartelone, Präsident der Nationalversammlung glaubt, dass die Große Koalition eine Chance für Frankreich sein wird, der > Blog des Abgeordneten Pierre-Yves Le Borgn‘, ist unseren Lesern schon länger bekannt. Er hat auch einen Facebook– und einen Twitter-Account.

Wie oft geht es Jugendlichen doch so: Sie verlassen Facebook wieder, löschen gar ihren Account, und kümmern sich auch nicht mehr um ihren Twitter-Account. Manchmal kommen sie wieder zurück – und finden noch alle ihre Daten wieder. Gerade meldet LE MONDE > François Hollande réactive ses réseaux sociaux (1.1.2013) Und der > Twitter-Account von Hollande zeigt 4.331 Tweets, 1.611 „folgt“ und 566.982 Followers an. Am 18. Mai hörte Hollande auf zu twittern. Seit 5 Stunden twittert er wieder. Möglicherweise schreibt/twittert der Präsident nicht selbst?…

Oder doch? Jedenfalls gibt er die Hashtags bekannt, wie die Aktivitäten des Präsidenten verfolgt werden können:

Hier stehen auch die Versprechungen des Präsidenten:

A propos Hashtag. Eine Pressekonferenz des Staatspräsidenten war schon mindesten zweimal eine gute Gelegenheit zum Mitwittern. Trotz aller Kritik ist das eine Form von Öffentlichkeit, sie Schule machen könnte. Sicherlich muss ein Beamter im Elysée-Palast die Stimmung im Twitter-Land während und nach einer Pressekonferenz des Präsidenten zusammenfassen.

> Jeudi 16 mai, 16 heures : #ConfPR – les twitteurs ont la parole

> François Hollande, le Palais de l’Élysée, Facebook et Twitter : #ConfPR – auf unserem Blog 14.11.2012

Bei uns hat Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Twitter-Account: > https://twitter.com/Angela_Merkel. 24 Tweets, 5 folgt sie, 6.619 Follower. Der letzte Eintrag stammt vom 15. März 2011:

https://twitter.com/Angela_Merkel/status/47660394994610176

Es gibt noch ein neueres Tweet vom 10. Februar 2013. Seitdem herrscht im Bundeskanzleramt Twitterstille. Man muss aber aufpassen, manchmal sind Accounts, die ihr zugeschrieben werden nicht echt. Der Tweet vom 15.3.2011 enthält einen Link zu einem Dokument auf der Website der Bundesregierung, der nicht mehr aktuell ist. Ist dieser Account echt?

Der > Facebook-Account von François Hollande erfreut sich auch neuer Aktivitäten: „425.094 „Gefällt mir“-Angaben · 2.658 sprechen darüber“. Unter seinem Foto steht: „Page officielle de François Hollande, président de la République Française.“ Der vorletzte Eintrag stammte vom 18.Mai 2012, der letzte Eintrag ist vier Stunden alt, der schon 2.922 Personen gefällt und bereits 628 Kommentare erhalten hat, von denen einige nicht sehr höflich sind.

Wird die Rückkehr ins Twitter- und Facebook-Land das Image des Staatspräsidenten verbessern können? Immerhin zeichnet sich damit eine offenheit ab, die es früher in der V. Republik so nicht gegeben hat. Je offener, umso mehr Kritik?

Bundeskanzlerin Angela Merkel auch eine Facebook-Account: „443.576 „Gefällt mir“-Angaben · 6.137 sprechen darüber“. Diese Facebook-Seite it auf der Website der CDU verlinkt. Der letzte Eintrag stammt von gestern.

Vielleicht kann man eine Art Web 2.0-Koeffizienten erfinden, mit dem der Web 2.0-Anteil an den Informationen, die Politiker verbreiten oder verbreiten lassen analysiert werden kann. Wie viele Beiträge in einem Jahr/Monat/Woche, wie viele Reaktionen, werden wie oft geteilt? Wie oft „geliked“? und das Verhältnis von Zustimmung und Kritik gibt ebenfalls wichtige Aufschlüsse über den Nutzen des Accounts. Wieder fällt auf, dass Facebook uns die Links Mag ich nicht, oder mag ich nur ein bisschen vorenthält. Praktisch ist das für Politiker, die unter ihren Beiträgen nur die Möglichkeit anbieten, ihren Beitrag zu „liken“. Und dann kann man das Verhältnis der Meldungen auf Facebook zu denen auf dem Twitter-Account des Politikers untersuchen. ist Twitter nur ein Durchlauferhitzer für Facebook, oder inwieweit wird mit Twitter das eigene Netzwerk bedient? Ach ja, die Freunde und Fellower – mit ihren Netzwerken könnte mach auch analysieren… Und man könnte die Meldungen und Tweets untersuchen, wenn gerade größere Projekte anstehen…

> Le Palais de l’Élysée – Twitter
> Gouvernement français sur Twitter
> Liste des blogs et sites internet des députés – Assemblée nationale

> Classement Web des élus politiques – > www.elus20.fr/ – Société Ideose.

Politiker können sich auch schulen lassen: > Élus Web 2.0 : réseaux sociaux et communication politique de l’élu – Assemblée des départements de France

> Twitter et Politique : 6 conseils pour le politicien actif sous Twitter – Das Blog von David Carle
> Formation | Municipales 2014 : stratégies pour mener une Web campagne – Ideose
> FORMATION MUNICIPALES 2014 CATALOGUE DES FORMATIONS 2013 EN WEB POLITIQUE *.pdf – Ideose bietet eine Beispielsseite > www.xavierpolitis.fr/
> Municipales à Pau : les candidats soignent leur com’ sur Twitter par Sébastian Compagnon – 30/10/2013 – La République des Pyrénées
> Pour les municipales, le PS se met au porte-à-porte 2.0 par Laure BRETTON – Libération 4 décembre 2013

> Retour sur les tweets les plus marquants de 2013 par Neila Beyler – Les Échos, 31/12/2013 :

> Wahlkampf im Senegal 2012 *.pdf

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