Staatspräsident Jacques Chirac (1932-2019)

Der frühere Staatspräsident Jacques Chirac ist am 26. September 2019 in Paris gestorben. Er war Staatspräsident vom 17. Mai 1995 bis zum 16. Mai 2007. 1974 wurde er von Valéry Giscard d’Estaing zum Premierminister ernannt, ein Amt, das er von 1986 bis 1988 unter François Mitterrand wieder ausübte (Cohabitation!). Er war Kandidat für das höchste Staatsamt 1981 und 1988. 1995 erhält er im 2. Wahlgang 52,6 % der Stimmen und schlägt so den Sozialisten Lionel Jospin. Nach der Auflösung des Parlaments wird Lionel Jospin Premierminister. Präsident Chirac verkürzt das Amt des Präsidenten auf 5 Jahre. 2002 wird er mit 82,2 % der Stimmen wiedergewählt, weil Jean-Marie Le Pen in den 2. Wahlgang gekommen war. Er verzichtet auf ein drittes Mandat.

Unsere Redaktion hat sich auf Twitter nach Reaktionen umgeschaut und zeigt hier einige Videos, die an Jacques Chirac und sein Eintreten für seine Überzeugungen in ganz besonderer Weise stehen:

Und es gibt ein Video von Associated Presse, das Jacques Chirac und Helmut Kohl zusammen zeigt – Angela Merkel ist auch mit dabei – 1995 ?:

„Seit mehr als einem halben Jahrhundert arbeiten wir Hand in Hand. Zwischen uns ist die Aussöhnung abgeschlossen“, beschrieb Frankreichs Präsident Jacques Chirac im Juni 2000 bei seinem Staatsbesuch in Berlin das Verhältnis zu Deutschland.“ So beginnt ein Dossier > Deutsch-französische Beziehungen in: Aus Politik und Zeitgeschichte (B 03-04/2003), bei dessen Lektüre man einen guten Eindruck des Standes der Deutsch-französischen Beziehungen in der 2. Amtszeit von Präsident Jacques Chirac gewinnen kann.

Ein Hilferuf. Wie steht es um das Fach Französisch?

Aktualisiert: 26.9.2019

Christine Longin berichtet in ihrem Tweet über ein anonymes Geständnis eines Französischlehrers aus Hamburg, das auf Spiegel-Online zu lesen ist:

> Bin ich der Glasbläser des Bildungssystems?

„Lehrergeständnisse. Wie Schule wirklich ist,“ steht als Überschrift über dem Text des Hamburger Lehrers. Das klingt reißerisch, gilt aber keinesfalls für alle Schulen. Das Negative weckt Aufmerksamkeit, Über Erfolge im Französischunterricht wird viel zu wenig gesprochen. Erfolg, den haben Schüler/innen, die z.B. Nach dem Abitur mit Hilfe der Deutsch-französischen Hochschule in einen Doppelstudiengang kommen.

Nur fünf Schülerinnen haben den Weg in seinen Oberstufenkurs gefunden. Und das ist auch das Problem des Französischunterrichts in Deutschland. Immer mehr Schüler geben Französisch nach der Sekundarstufe I auf, weil man ihnen die Abwahl so leicht macht.

Der anonyme Lehrer hat so seine Vermutungen: „Der deutsch-französische Motor Europas? Keine große Hilfe, wenn es darum geht, Kinder für Französisch zu begeistern, sondern ins Stottern geraten. Seitens der Politik vermisse ich in der Merkel-Ära ein besonderes Interesse für Frankreich. Präsident Emmanuel Macron versucht es zwar immer wieder mit Initiativen, aber von deutscher Seite bleiben die Reaktionen verhalten.“ Da ist etwas dran, die Beziehungen zu Frankreich haben einen Grad der Normalität erreicht, dass sich Schüler/innen kaum wundern, wenn man ihnen von einem gemeinsamen Parlament, der > Deutsch-französischen Parlamentarierversammlung, erzählt, in dem deutsche und französische Abgeordnete tagen und beraten. Was Schüler/innen heute wohl vom > Aachener Vertrag wissen? Wann der unterzeichnet wurde?

Man hat den Eindruck le francoallemand erscheint nur bei besonderen Gelegenheiten in der Presse. Aber, es ist den Bürger/innen und den Schüler/innen offensichtlich nicht klar, dass die Ministerien und die Regierungen in Paris und Berlin auf allen Ebenen ständig zusammenarbeiten:

> Deutsch-französische Kooperationen: Unsere Bookmarks

Die Aufzählung der gemeinsamen Räte und Gremien würden hier mehrere Seiten füllen. Unsere Redaktion vermutet, dass in Deutschland viel zu wenig Werbung für das Fach Französisch gemacht wird. Wer erzählt Schüler/innen, die sich mit dem Gedanken tragen, Französisch in der Sek II nicht weiterzumachen, dass dieses Fach eine der besten Arbeitsversicherungen für sie ist? 10 Bewerber: alle können Englisch, der 10. sagt, ich kann auch gut Französisch. Und welche Schüler/innen haben mehr als drei französische Romane gelesen, bevor sie entscheiden dürfen, Französisch aufzugeben?

Das Regal bei > Klett Sprachen für Französisch ist prall mit Lektüren gefüllt:

Haben wir genau gelesen? Der Hamburger Lehrer erwähnt das Wort Literatur nicht. Natürlich muss es nicht gleich Marcel Proust sein. Und dennoch > Roger Willemsen hat seinen Klassenkameraden in Bonn davon vorgeschwärmt, was für einen ungeheuren Kick in jeder Hinsicht ihm die Lektüre von A la recherche du temps perdu gegeben hat: > Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire Marcel Proust aujourd’hui – 3. März 2016. Und wie steht es um die Passion der lehrer/innen für ihr Fach, die > Romanistik, das sie studiert haben? Teilen sie ihre Passion für die > Literatur -337 Artikel auf unserem Blog – mit ihren Schüler/innen? Zu schwer? Nein, die Schüler/innen müssen sich einmal mit dem Lesevirus infizieren: > Rezension: Édouard Philippe, Des hommes qui lisent – 19. September 2017 oder > #lire III Französische Literatur für Schüler/innen – 8. Februar 2019 von H. Wittmann.

Die Digitalisierung – an diesem Thema arbeitet unsere Redaktion gerade: dazu ganz bald mehr auf dem > Blog von Klett-Cotta –  ist keinesfalls ein Wundermittel für die Motivation: >Essai. Lernen und Studieren mit dem Internet – 30. September  2016 oder > Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? – Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur? – 24. August 2017 – aber man kann das Internet auch im Französischunterricht sehr geschickt einsetzen:  > Arbeiten im Französischunterricht: Suchen und Lernen mit Twitter – 23. September 2019 von .

„Tatsächlich hat Französisch hierzulande aber immer mehr an Bedeutung verloren, ist mein Eindruck,“ schreibt der anonyme Lehrer. Und das knüpft wieder an die oben genannte politische Dimension des Problems an. Migration, Digitalisierung, Klimakrise, Sicherheit, kein Land in Europa – auch Großbritannien nicht kann diese Probleme auch nur ansatzweise alleine lösen. Sie können es natürlich versuchen, aber der wirklich große Erfolg kann nur gemeinsam errungen werden. Das ist der Sinn von Präsident Macrons Auffassung einer > europäischen Souveränität, die die der Mitgliedsländer verteidigen soll. Wäre diese europäische Solidarität nicht da, wäre jedes Mitgliedsland auf sich alleine gestellt.

> Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie

Unser Handbuch auf Twitter zum Französischunterricht > https://twitter.com/search?q=%40francebloginfo%20franz%C3%B6sischunterricht&src=typed_query

> > Argumente für Französisch

Mit keinem anderen Land der Welt unterhält Deutschland so intensive, auch schon so alltägliche Beziehungen, so dass der Alltag francoallemand den Medien kaum der Rede mehr wert ist. Die > deutsch-französischen Städtepartnerschaften sind ein weiterer Hinweis auf die Intensität der deutsch-französischen Kooperation.

Brexit, „Ende der transatlantischen Freundschaft“, „sinkende Mobilität durch Klimaerwärmung“ stehen für unseren anonymen Lehrer für die Hoffnung, Französisch und mit „dem ehemaligen Motor Europas“ könnten wieder Aufwind bekommen. „Nur: Wie könnte ich mir das wünschen? Denn was bedeutet schon mein kleines Fach, wenn die Welt im Chaos versinkt?“ Unsere Redaktion ist nicht der Auffassung, dass Französisch ein kleines Fach sei, denn wenn man den Einfluss der französischen Literatur zusammen mit der Geschichte Frankreichs und Europas durch die Jahrhunderte betrachtet mit wohlgemerkt allen Epochen der französischen Literatur, der Aufklärung, der Französischen Revolution, der Philosophie, der nun wirklich aufregenden Verfassungsgeschichte, die Frankreich zu einem politischen Laboratorium ohnegleichen macht, dann sind das Dimensionen, die heute im Französischunterricht eine eher untergeordnete Rolle spielen – womit wir allmählich bei der rigiden Fächertrennung und dem Korsett der 45 Minuten angekommen sind. Ich erinnere mich zu gut an den Ärger, den ich mir bei der Lehrprobe im Bonner Friedrich-Ebert-Gymnasium eingehandelt hatte: es ging um 2 oder drei Vokabeln, die eingeführt hatte – über dem erlaubten Limit von 10 oder 12 Vokabeln, die uns die Fachleiterin zugestanden hatte. Und als ich > Camus sein Kapitel mit Meursault und seinem Beichtvater in der Zelle vom Band hatte vorlesen lassen, war sie besonders ungehalten. Das ist ja viel zu schwer für die Schüler. Und dennoch auch Felix in der letzten Reihe hatte die Ohren gespitzt und so interessiert wie noch nie ausgesehen. Ich hatte auch ihn gepackt. Aber ihn sah sie von hinten nicht.

Es gibt natürlich auch die Unterrichtserfolge der Schulen mit einem bilingualen deutsch-französischem Zweig:

> 8. Deutsch-französischer Jugendkongress – mit einer Linkliste – 19. September 2019

und unsere Politiker setzen sich auch für das Fach Französisch ein:

> Nachgefragt: Ministerpräsident Armin Laschet antwortet auf unsere Fragen – 8. Juli 2019 von H. Wittmann

Was rät unsere Redaktion dem anonymen Lehrer in Hamburg? Haben Sie schon einmal ein richtig großes deutsch-französisches Fest in Ihrer Schule gemacht? So mit allem Drumundran? Mit französischen Gästen, mit Schüler/innen Ihrer Partnerschulen in Frankreich? Mit Abgeordneten der Deutsch-französischen Parlamentarierversammlung oder > Staatsminister Michael Roth? Mit Unterstützung des > Deutsch-französischen Jugendwerks? Mit vielen Ständen in der Aula, – viele deutsch-französische Unternehmen, viele Behörden, die Tourismusbüros, bref > alle Partner du francoallemand geben Ihnen gerne Unterlagen, die verteilt werden können-  die jeweils von 2-3 Schülern ausgedacht, organisiert und betreut werden? Haben Sie ein Schüler/innen-Komitee, das das Fest organisiert – sie als Lehrer brauchen dann gar nicht viel zu machen. Der nächste 22. Januar 2020 ist eine gute Gelegenheit für einen > deutsch-französischen Tag auch in Ihrer Schule. Am besten eine Woche lang, da kann jedes Fach seinen Beitrag leisten. Die Schüler werden bestimmt auch hervorragende Pressearbeit machen (> Twitter im Französischuntericht wäre dazu auch nützlich) und danach steigt nicht nur das Interesse ihrer Schüler/innen an Französisch, sondern auch das derjenigen, die von anderen Schulen eingeladen waren.

Unsere Redaktion kennt die Klagen über den Deutschunterricht in Frankreich – aber das ist ein Thema für einen anderen Beitrag auf diesem Blog. Aber was wir tun können, ist den Französischunterricht zu stärken. Und den Schüleraustausch zu fördern:  > Programm Brigitte Sauzet.

Französische Filmtage 2019: Schulkino

Liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schülerinnen und Schüler,
auch dieses Jahr gibt es wieder Filme im Schulkino während der > 36. Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart (30.10.-6.11.2019).

Ein tolles Programm :

> Programm zu Herunterladen

Festival international du film francophone Tübingen | Stuttgart
Hintere Grabenstraße 20 / 72070 Tübingen / Tel.: 07071 5696-0
E-Mail: c.buchholz@filmtage-tuebingen.de und beate.nonhoff@gmail.com

FRANZÖSISCHE FILMTAGE
Tübingen | Stuttgart
30.10. – 6.11.2019
FESTIVAL INTERNATIONAL DU FILM FRANCOPHONE
du film d’auteur au film d’horreur

Französische Filmtage 2019: Kurzfilmwettbewerb für Schüler/innen

Liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schülerinnen und Schüler,
mitreißende, urkomische, aber auch sehr nachdenklich stimmende Geschichten, filmisch erzählt mit Animationen und Special Effects auf Profiniveau…: viele der letztjährigen Kurzfilme werden wir nie vergessen.

Umso gespannter sind wir auf die Ausgabe 2019!
Hier die wichtigsten Informationen dazu:
Themen:
• En douce – Heimlich
• Le robot – Der Roboter
• Un dilemme – Ein Dilemma
• Semer la zizanie – Zwietracht sähen

Alternative: Sieben der folgenden zehn Zutaten werden zu einem köstlichen Film:

• Un ange, un diable, un éternuement, un gorille, un gilet jaune, une ivresse, du maquillage, un microphone, une photo, des toilettes – ein Engel, ein Teufel, ein Niesen, ein Gorilla, eine gelbe Weste, ein Rausch, Schminke, ein Mikrofon, ein Foto, eine Toilette
· Euer Film ist max. 5 min lang und eigens für die 36. Französischen Filmtage erstellt worden.
· Er enthält einen klaren Bezug zu Frankreich oder zur Francophonie.
· Vielleicht sind Teile des Films oder sogar der ganze Film auf Französisch – das wäre fantastisch (… und für Jugendliche, die Französisch lernen, absolut machbar).
· Auch im September bieten wir wieder Film-Ateliers an, in denen die Filmemacher Joachim Betz und Björn Maetzing jede Etappe von der Ideenfindung bzw. -präzisierung über den Dreh bis hin zur Postproduktion medienpädagogisch begleiten (siehe folgende Seite).
· Ungefähr zwölf ausgewählte Kurzfilme kommen am Sonntag, den 3. November 2019 um 14:00 Uhr in Tübingens größtem Kino, dem Kino Museum auf die Leinwand!
· Wie im vergangenen Jahr findet eine Preisverleihung und anschließend ein Empfang statt:
Eine Jury wählt unter den Kurzfilmen den jeweils besten aus zwei Klassenstufen (Klasse 5 bis 9, Klasse 10 bis 13) aus – Gesamtwert der Preise: ca. 500 EUR.

Hier noch ein paar organisatorische Daten:

· Ihr reicht den Kurzfilm bitte bis allerspätestens 11. Oktober 2019 ein.
· Am einfachsten wäre es, wenn ihr uns beiden die Datei im mp4-Format per wetransfer.com schickt. Alternative: Ihr sendet die Datei auf einem USB-Stick ans Filmtagebüro.
· Bitte vergesst auf keinen Fall eure Namen (auch eurer Lehrkraft), Klasse, Schule und den Titel eures Films! Auf eure lustigen, ergreifenden, spannenden, fantasievollen… Kurzfilme freuen wir uns jetzt schon sehr!

Beate Nonhoff und Christopher Buchholz

Ein herzlicher Dank gebührt unserem Kooperationspartner Institut français Stuttgart sowie der KSK Tübingen, dem Verbundunternehmen LBS Südwest, der SV Sparkassen Versicherung, der LBBW Landesbank Baden-Württemberg, der Stadtwerke Tübingen GmbH und dem Ernst Klett Verlag, die uns wieder großzügig finanziell unterstützen.

> 36. Französische Filmtage Tübingen | Stuttgart (30.10.-6.11.2019)

Festival international du film francophone Tübingen | Stuttgart
Hintere Grabenstraße 20 / 72070 Tübingen / Tel.: 07071 5696-0
E-Mail: c.buchholz@filmtage-tuebingen.de und beate.nonhoff@gmail.com

FRANZÖSISCHE FILMTAGE
Tübingen | Stuttgart
30.10. – 6.11.2019
FESTIVAL INTERNATIONAL DU FILM FRANCOPHONE
du film d’auteur au film d’horreur

Konzertabend – deutsch-französisches Songpoet/innenTreffen 2019

Im Saarländischen Rundfunk: Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch und Dom Colmé, Di/Mardi 24.09. – 20h04 (nouveaux horaires)-21h30

Zum sechsten Mal trafen sich deutsche und französische Songpoet*innen beim Saarbrücker Altstadtfest – die Konzerte gibt es im Laufe von Herbst und Winter in der Sendung

Nicht erst seit ihrem Portrait im letzten Folker, der einzigen und deshalb wichtigsten Zeitung zum Liedgut in Deutschland, sind Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch zumindest im Milieu ein Name. Ein Name, dessen Entstehung in dieser Sendung genauso erklärt wird wie die außergewöhnliche Zusammenstellung der Gruppe – die eigentlich aus Studentenzeiten heraus gewachsen ist. Das RendezVous Chanson live beim Saarbrücker Altstadtfest konnte mit den beiden Damen des Duos einen aufstrebenden Chansonact präsentieren, der durch Musikalität wie Poesie gleichermaßen überzeugte.

EIN ECHTER LOTHRINGER MIT RHYTHMUS IM BLUT
Dieser Mann weiß, wie man ein Publikum für sich gewinnt. Ob er mit Band unterwegs ist (dann doch ordentlich zum Tanzen) oder solo wie beim deutsch-französischen Songpoet*innenTreffen 2019: Immer ist ihm der Kontakt zu den Leuten vor der Bühne wichtig. So sehr, dass er plötzlich von derselben hupft und unter die Leute springt, sie mit der Gitarre zum Mitsingen bringt. Ein nachdenklicher Mann im Leben, aber einer, dem das Leben mit der Musik eine Herzensangelegenheit ist: Dom Colmé aus Metz beweist es unter anderem mit „Lorraine“ – einem Lied für seine Tochter (und nicht für seine Heimat).

N.B.

> Rendezvous Chanson

Jetzt immer Dienstags von 20.04 bis 21.30 Uhr
auf SR 2 KulturRadio – auch per Satellit und im Internet

Das klassische und das aktuelle französische (aber auch belgische, kanadische) Chanson, kurzweilig vorgestellt für ein nicht nur frankophones Publikum. Dazu Hinweise auf Chansonkonzerte in der Region und auf alles Wissenswerte aus dem Bereich des Chanson.

Redaktion: Gabi Szarvas
Moderation: Gerd Heger

Ausstellung: Bo Hyun Gu: Retour de Paris Nr. 93

Vernissage | Donnerstag 26.09. | 19:30 Uhr | Institut français Stuttgart | Schlossstraße 51, 70174 Stuttgart | Einritt frei
Öffnungszeiten der Ausstellung: Di – Do 14-18 Uhr und Fr 10-16 Uhr
Ausstellungsdauer bis 25. Oktober 2019

„Linien – Sinnbild für Anfang und Ende.“ Die Künstlerin zeigt in dieser Ausstellung vorwiegend klein- und großformatige Arbeiten auf und aus Papier sowie Installationen im Raum. Ihrer Arbeit wohnt trotz klarer Formen und Strukturen eine bemerkenswerte Leichtigkeit und Vitalität inne, die Assoziationen an ihre asiatischen Wurzeln wecken.
„Linien begrenzen einerseits, schaffen aber erst die Formen in der Kunst und verbinden sie miteinander. Eine Form kann nie alleine stehen, es entsteht immer eine zweite Form, ein Gegenstück, das wiederum mit der ersten Form ein neues Ganzes ergibt. Die Linie ist gleichzeitig der Ursprung der Form, ihre Begrenzung und ihre Verbindung. In der Linie als Verbindung von einem Punkt zu einem anderen steckt auch unser Sinnbild für Anfang und Ende, für etwas Zeitliches.“

Gu, 1981 in Busan, Süd Korea, geboren, studierte von 2007 bis 2013 an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste in Karlsruhe. Zuletzt als Meisterschülerin bei Professor Toon Verhoef. 2016 war sie Stipendiatin des Landes Baden-Württemberg in der Cité internationale des Arts in Paris. Mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg bietet das Institut français den Stipendiat*innen nach ihrer Rückkehr die Möglichkeit, ihre in Frankreich entstandenen Arbeiten zu präsentieren.

Einführung in die Ausstellung: Sabiha Keyif, ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)

Eine Veranstaltung des Institut français Stuttgart in Kooperation mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

8. Deutsch-französischer Jugendkongress – mit einer Linkliste

Vom 16. bis 21. September 2019 findet in der Stadt und im Kreis Düren das 8. Deutsch-Französische Schülertreffen statt. Das > Burgau-Gymnasium in Düren hat als ausrichtende Schule mehr als 200 europäische Schulen mit bilingualem Sprachenprofil mit 1200 Schülern und Lehrern aus Frankreich und Deutschland eingeladen.

Der Kongress wurde organisiert von LIBINGUA, der Arbeitsgemeinschaft, der Elternvereinigung und dem Förderverein der Gymnasien mit zweisprachig deutsch-französischem Zug in Deutschland. Zu den Trägern des Kongresses gehörte u. a. das Auswärtige Amt. Zu den offiziellen Partnern und Sponsoren zählten u. a. außer der Deutsch-Französischen Jugendwerk, des Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen auch der > Ernst Klett Verlag. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Staatspräsident Emmanuel Macron hatten die Schirmherrschaft über diesen Kongress übernommen.

> www.jugendkongress2019.eu

Download der Flyer >>>

Dieser Kongress wird als Schülertreffen im Rahmen einer Projektwoche organisiert. Das Burgau-Gymnasium in Düren hatte Schülerinnen und Schüler aus 17 französischen Schulen mit einem AbiBac-Zweig , aus zwei polnischen Schulen und einer ukrainischen Schule, sowie 22 deutsche Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet eingeladen. Über 1000 Schülerinnen und Schüler haben an über 50 Workshops am Kongressort und an Exkursionen u. a. nach Aachen, Jülich und Köln teilgenommen: www.jugendkongress2019.eu.

Hier zeigen wir das Fotoalbum von der Eröffnung dieses Kongresses:

Auftaktveranstaltung mit den offiziellen Eröffnungsreden und einem musikalisches Begleitprogramm für alle Teilnehmenden fand am Dienstag den 17.09.2019 um 10:00 Uhr im Haus der Stadt statt.

Der Film der Eröffnung wurde von unserem TV-Team aufgenommen – hier erscheinen AUszüge aus den Ansprachen von Bürgermeister Paul Larue und Thomas Rachel, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, die wir unten jeweils in ganzer Länge zeigen:

Es folgen noch interviews mit Schülerinnen und Schülern. Unser > TV-Team schneidet die Filme.

Die Begegnung von Jugendlichen aus Frankreich, Deutschland und weiteren europäischen Ländern steht im Zeichen des Dialogs und des gemeinsamen Eintretens für Europa zu einem Zeitpunkt, da Europa neue Impulse dringend braucht. „Die Jugend ist die Zukunft Europas“ war das Motto des Kongresses.

Die Themen und Exkursionsorte reichten vom Aachener Dom über Schreibwerkstätten, Krieg und Frieden in Deutschland und Frankreich, Rechtsextremismus und Rassismus, Faked News bis zum Forschungszentrum in Jülich.Die Redaktion vom Frankreich-Blog war bei der Eröffnung des Kongresses am 17. September mit dabei und hat Fotos und einen Film mitgebracht.

Während der Kongresswoche wurde in einem Workshop ein Blog zu den Ereignissen des Kongresses verfasst: > blog.jugendkongress2019.eu.

Die Abschlussveranstaltung fand am Freitag, 21. September in der Arena Düren statt, zu der als Gäste auch die Botschafterin der Französischen Republik in Deutschland S.E. Mme Anne-Marie Descôtes und der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Armin Laschet als Gäste kamen. Staatsekretär Thomas Rachel sagte in seiner Ansprache, die er auf Facebook zitiert: „Mein Wunsch an die Jugendlichen auf der heutigen Abschlussveranstaltung: Bewahrt die Neugier auf Europa und die Welt! Nutzt die Gelegenheit für einen Teil der Ausbildung oder des Studiums ins Ausland zu gehen.“

 
Die Abschlussveranstaltung mit ca. 2000 Jugendlichen und Erwachsenen fandet als Festakt am 20.09.2019 um 18:00 Uhr in der Düren Arena statt, mit anschließender Party für Jung und Alt.

Für die Schüler wird ein abendliches Begleitprogramm angeboten.

Leider war unsere Redaktion beim Abschlussfest in der Arena Düren am 21. September nicht mehr mit dabei:

Themen für diesen Kongress auf unserem Blog:

> Macron und Europa

> Rede von Präsident Macron vor den Botschaftern am 27.8.2019: “La stratégie de l’audace” – 27. August 2019

> Éditorial: Die Wahl zum Europäischen Parlament 2019–  27. Mai 2019 von H. Wittmann

> Sorgen vor den Europawahlen – 20. Mai 2019

> Präsident Macron hielt am Dienstag, 17.4.2018, eine Rede im Europaparlament mit anschließender Debatte

> Der Gastbeitrag von Emmanuel Macron: Ein Appell zugunsten Europas – 5. März 2019

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation

> Twittern. Frankreich und Deutschland in der EU

> Deutsch-französisches Twittern, aber diesmal aus der Perspektive der Außenministerien

> Nachgefragt: H. Uterwedde, DFI | Der Elysée-Vertrag und der Aachener Vertrag

Nachgefragt: “L’Europe ne doit pas se faire dans le silence.”Entretien avec Christian Lequesne, Professeur à Sciences po à Paris – 18. Dezember 2017.

> Deutschland, Frankreich und Europa

> Pierre-Yves Le Borgn‘ : Europa?

> Pierre-Yves Le Borgn’ : “L’Europe doit retrouver le lien citoyen.“ – 24. Mai 2019

60 Jahre V. Republik

> Élysée-Vertrag 2.0

> Consultations européennes

> Lernen mit unserem Blog

> Migration

> Zukunft der EU

Ernst Klett Verlag: Unser Engagement für Französisch


Nachgefragt: Mareike Nieberding: > Verwende Deine Jugend. Ein politischer Aufruf

107 Seiten, die richtig wachrütteln. Eine Lektüre für Jugendliche, als Ansporn für politisches Engagement, aber auch für Erwachsene, die dieses Buch zum Anlass nehmen könnten, darüber nachzudenken, welche Chancen sie als Jugendliche verpasst haben und wie sie dass durch eine Art Wiedergutmachung als neue Chancen an die heutige Jugend zurückgeben könnten… Bitte lesen Sie weiter: Mareike Nieberding > Verwende deine Jugend. Ein politischer Aufruf.

Mareike Nieberding
> Verwende deine Jugend
Ein politischer Aufruf
Stuttgart: Tropen
1. Aufl. 2019, 108 Seiten, Flexcover
ISBN: 978-3-608-50367-8


Das deutsch-französische HipHop-Projekt geht in Runde 2: die Ecole du Flow.

800 SchülerInnen aus Deutschland und Frankreich haben vergangenes Jahr mit Zweierpasch auf Deutsch und Französisch getextet, gerappt und performt. Nun können wir freudig verkünden: Dank toller Förderer und Unterstützer geht es weiter.

Ab sofort sind Anmeldungen möglich für die > Ecole du Flow Future.

<<< Zweierpasch Till (links) Felix (rechts) Foto Irina Kim

Nach dem Schwerpunkt Europe bei der ersten Auflage geht’s dieses Jahr um Umwelt, Nachhaltigkeit und Klima. Schüler aus Deutschland und Frankreich können dazu im Unterricht zweisprachge Texte, Lieder und Videos erarbeiten. Wer sie bis zum 31. Januar bei der Jury einreicht, ist zum großen Gipfeltreffen am 11. März 2020 im Paulussaal Freiburg eingeladen. Die besten Beiträge werden von den Schülern live auf der Bühne performt.

Die Sieger gewinnen ein Coaching mit Zweierpasch und können beim Festival Freiburg Stimmt Ein auftreten. Außerdem spielt die preisgekrönte World HipHop Band beim Gipfeltreffen ein Konzert für alle Teilnehmer. Das Projektteam von Zweierpasch, dem Centre Culturel Francais Freiburg und dem Klett Verlag rechnet mit 1000 Teilnehmern.

Alle Infos zum Projekt: Ecole du Flow Future – grenzüberschreitend kreativ
Anmeldeformular und Arbeitsmaterialien: Inscription – Ecole du Flow Future
Ein Bericht zur ersten Ecole du Flow: Monsieur Plastique gewinnt
Fotos von Zweierpasch: PressKit

Projektübersicht als PDF: > Ecole du Flow Future – Infos

> Zweierpasch auf unserem Blog

Archiv: > Soirée Rap et poésie Slam sur le thème du travail et de la sécurité sociale – 16. Januar 2017:

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