Im Gespräch: Michel Desmurget, La fabrique de crétin digital

Der Streit ist keinesfalls neu. Schon vor den Zeiten des Internets gab es Klagen über zu lange Fernsehguckzeiten und man konnte als Kind oder Schüler dort gar nicht mitmachen. Heute gibt es das Internet und Web 2.0, aber in welchem Prozentsatz nutzen Schüler/innen die neuen Medien im Französischunterricht? > Französischunterricht und das Web 2.0 – 29. November 2011 – oder konsumieren sie nur beim stundenlangen Surfen und Daddeln auf viele verschiedenen Websites in Facebook, Instagramm und anderen (gar nicht so) sozialen Netzwerken?

Manfred Spitzer, der Ulmer Neurologe, hat keine so gute Presse als Redaktion auf seine Thesen zum Smartphone in Kinder- oder Schülerhand. Gleichwohl lohnt es sich, seine Thesen genauer anzusehen, ohne sie in Bausch und Bogen vorn vorneherein in Frage zu stellen. Die Gretchenfrage: Hilft die Digitalisierung Schüler/innen besser zu lernen? Der so viel diskutierte Digitalpakt enthält viele Euros aber keine Fachdidaktik, keine Aufschlüsse darüber, wie mit den gestreuten Euros besser gelernt werden kann. Solange keine Fachdidaktik zum Einsatz moderner Medien für das Lernen mit dem PC, besser gesagt für die Unterstützung des Lernens mit dem PC vorliegt, sollte man mit der Anschaffung von Geräten noch etwas warten. Aber darüber nicht die Nutzung der Vorteile des Internets aufgeben: > Arbeiten im Französischunterricht: Suchen und Lernen mit Twitter – 4. Oktober 2019.

Und wir wissen zu wenig, was die Bildschirme mit ihren Ausblicken in die weite Online-Welt mit den Gehirnen unserer Kleinen und unsere Schüler/innen machen. Noch gibt es keinen echten Nachweis, dass mit dem Daddeln besser gelernt wird. Stolz berichten Eltern, wie die Kleinen schon wischen können und mit Apps meisterhaft jonglieren. Um welchen Preis?

> Pour Michel Desmurget, le temps passé par les enfants devant les écrans est „hors normes, extravagant“ – France-Inter

Michel Desmurget, Direktor für Neurowissenschaften am INSERM, war am 25. Oktober 2019 Gast in der Sendung von France-Inter zu der Nicolas Demorand um 8 h 20 geladen hatte:

> Nachgefragt: Manfred Spitzer, Die Smartphone Epidemie. Gefahren für Gesundheit, Bildung und Gesellschaft
15. Oktober 2018 | Autor: Heiner Wittmann
Manfred Spitzer
> Die Smartphone-Epidemie
Gefahren für Gesundheit, Bildung und Gesellschaft
1. Aufl. 2018, ca. 352 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-96368-7

Vgl. dazu: > Essai. Lernen und Studieren mit dem Internet – 30. September 2016

> Frankreich verbietet das mobile Telefon für nichtpädagogische Zwecke in den Schulen – 31. Juli 2018

In seinem Buch La fabrique de crétin digital, warnt Michel Desmurget vor dem exzessiven Internet-Konsum der jugendlichen. Er nennt drastische Zahlen : Zwischen 13 und 18 ans hocken sie bis zu 6 h 45 am Tag vor dem Bildschirm in jeder seienr Formen.

Michel Desmurget glaubt, dass dieses intensive Bildschirmgucken (Daddeln) Grud für alle nur denkbaren Krankheiten (Fettleibigkeit, Kreisalaufprobleme) und Verhaltensprobleme (Aggressiviät, Depressionen und mehrals nachteilig für die Konzentration und die Spachentwicklung sei.

Ein Interview mit Michel Desmurget:
Pascale Santi et Stéphane Foucart, > Troubles de l’attention, du sommeil, du langage… « La multiplication des écrans engendre une décérébration à grande échelle » – LE MONDE, 23 octobre 2019.

Pascale Santi > Ecrans : appel des académies à une « vigilance raisonnée », LE MONDE, 9 avril 2019

36. Französische Filmtage in Tübingen und Stuttgart

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Filmtage Tübingen: Trois jours et une vie – Drei Tage und ein Leben

Bie den diesjährigen > Tübinger Filmtagen gibt es einen spannenden Krimi. Wenn Sie das Buch lesen, werden sie alle Endhaltestellen, der Bahnen, die sie benutzen kennenlernen:

Trois jours et une vie | Drei Tage und ein Leben Regie: Nicolas Boukhrief F 2019 | 2h |OmeU

Hier die Spielzeiten:
Donnerstag den 31. Oktober im Kino Museum 1 in Tuebingen um 16.00 Uhr
Donnerstag den 31. Oktober im Kino Kamino Reutlingen um 20.00 Uhr
Samstage den 3. November in Rottenburg Kino Waldhorn um 18.00 Uhr
Montag den 4. November im Kino Delphi Stuttgart um 18.00 Uhr

„Gerade erschienen, aufgeschlagen und sofort ohne aufzuhören gelesen. Pierre Lemaitre, > Drei Tage und ein Leben. Haben wir gestern noch den Anfang dieses Romans, die Fakten hier vorgestellt > Aufgeschlagen: Pierre Lemaitre, Drei Tage und ein Leben, so können wir hier nur daran erinnern, Rémi, der kleine Nachbarjunge ist tot. Im Wald von Saint-Eustache.

Der Leichnam wird gefunden werden, es wird Nachforschungen geben. In der kleinen Stadt Beauval kennt jeder jeden….“ so beginnt der > Lesebericht: Pierre Lemaitre, Drei Tage und ein Leben unserer Redaktion auf dem Blog von Klett-Cotta. Danach folgte – gemäß unserem Blog-Prinzip – das Interview mit dem Autor: > Nachgefragt: Pierre Lemaitre, Drei Tage und ein Leben.

Pierre Lemaitre
> Drei Tage und ein Leben
Roman
Aus dem Französischen von Tobias Scheffel (Orig.: Trois jours et une vie)
1. Aufl. 2017, 270 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98106-3

Démarrez l’année scolaire 2019/2020 avec / Starten Sie das neue Schuljahr 2019/2020 mit FranceMobil und mobiklasse.de

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Conseil des ministres franco-allemand du 16 octobre 2019

Unsere Blog-Redaktion war bei der Frankfurter Buchmesse 2019, deshalb kommt dieser Beitrag etwas verspätet und wird diese Woche mit weiteren Informationen ergänzt werden:

> Déclaration franco-allemande de Toulouse – Site du Palais de l’Élysée

Die Texte:

> Déclaration franco-allemande de Toulouse – 16 octobre 2019

> Deutsch-Französische Erklärung von Toulouse – 16. OKTOBER 2019

> Conseil des ministres franco-allemand du 16 octobre 2019 – Site du Palais de l’Élysée

Künstliche Intelligenz – schlauer als wir?

Institut français, Schlossstr. 51, 70174 Stuttgart – 24. Oktober 2019 19:00 Uhr – Eintritt frei

Auftaktveranstaltung zu den Reihen „Digitale Utopien?“ und „Politik der Digitalisierung“

KI, die Künstliche Intelligenz. Intelligente Autos, intelligente Telefone, intelligente Computer und intelligente Überwachungssysteme – sie bestimmen zunehmend unseren Alltag. Ob in der Medizin, im Handel, im Haushalt oder im Verkehr – überall ist die KI auf dem Vormarsch. Der Siegeszug intelligenter Geräte scheint heute unaufhaltbar. Noch können sie nur das, was wir ihnen beibringen. Aber werden sie lernen können? Das Lernen lernen? Werden sie bald schlauer sein als wir? Oder uns sogar ersetzen? Science-Fiction oder Realität – was kann die künstliche Intelligenz, die dabei ist, unsere Welt zu verändern?

Das Institut français zeigt eine Dokumentation auf Deusch von Guilain Depardieu und Thibaut Martin (Arte, 2018).

Im Anschluss an der Filmvorführung laden Vertreter*innen des FIFA Alumni e.V. (Jonas Metzger und Hannah-Sophie Mast) zu einem Austausch ein.

Anmeldung unter Tel. 0711 2392513 oder info.stuttgart@institutfrancais.de

Kooperation mit den Filmtagen Tübingen-Stuttgart, dem IZKT der Universität Stuttgart und dem FIFAlumni .eV..

Die Reihe „Digitale Utopie?“ wird gefördert von: Alleo, Dr. Karl und Elisabeth Eisele Stiftung, Freunde des Institut français Stuttgart, IF Deutschland und Klett Stiftung.

Sigmaringen: ein deutsch-französischer Erinnerungsort

Am Ende des 18. Jahrhundert entwickelten sich besondere Beziehungen zwischen Sigmaringen und dem Nachbarland Frankreich.

Von September 1944 bis April 1945 beherbergte Sigmaringen die Kollaborationsregierung von Vichy. Dmalas hatte Sigmaringen rund 5000 Einwohner und musste im letzten Kriegshalbjahr rund 1600 Bewohner zusätzlich aufnehmen. Das Projekt „Erinnerungsort Sigmaringen“ – im Sinne eines „lieu de mémoire“, wie ihn Pierre Nora charakterisiert hat – soll das Verständnis der deutsch-französischen Beziehungen im 20. Jahrhundert fördern: > www.erinnerungsort-sigmaringen.deFür dieses Projekt sind Dr. Otto Becker (Historiker und als Archivar des Staatsarchivs), Prof. Dr. Clemens Klünemann (Romanist und Kulturwissenschaftler) und Gabriele Loges (Germanistin, Schriftstellerin und Journalistin). Mit dem Hohenzollerischen Geschichtsverein e.V. Die von ihnen erstellt Website entält einen „Parcours“ als offline-Stasdtführung durch Sigmaringen und eine Bibliograpie zur deutsch-französischen Geschichte von Sigmraingen

Bibliographie

Clemens Klünemann
> Sigmaringen. Eine andere deutsch-französische Geschichte
Reihe: punctum Bd. 015
Berlin 2019.
Auszug aus dem Klappentext: „»Sigmaringen? … und doch, was für ein pittoresker Aufenthalt! … als wäre man in einer Operette … ein höchst gelungenes Bühnenbild … Sie hätten dort Soprane und leichte Tenöre erwartet … und fürs Echo war der ganze Wald da!« So beschreibt Louis-Ferdinand Céline jenen Ort, an den die Vichy-Regierung rund um Marschall Pétain im Winter 1944/45 gebracht wurde. Für Clemens Klünemann ist Sigmaringen das Symbol einer deutsch-französischen Zusammenarbeit, die unter ganz anderen, nationalistischen, Vorzeichen stattfand, als jene, die 1963 durch den Elysée-Vertrag begründet wurde…“

> Loges, Gabriele,
> Paris, Sigmaringen oder Die Freiheit der Amalie Zephyrine von Hohenzollern : Roma Tübingen : Klöpfer & Meyer, 2013 – ISBN 978-3-86351-069-5 – Aus dem Klappentext: „Obwohl Sigmaringen seiner Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen viel zu verdanken hat, ist dort über ihr Leben wenig bekannt. Deshalb macht sich die verheiratete Angelika auf, die Biografie der ungewöhnlichen Adeligen zu erforschen. Sie folgt ihrem Traum und reist ins heutige Paris, wo Amalie vor etwa 200 Jahren lange Zeit lebte und Gutes tat, z.B. als Freundin von Napoleon Bonapartes Ehefrau Josephine. In der französischen Hauptstadt trifft Angelika auch Pierre, ihre 1. große Liebe, wieder. Sie genießt unbeschwerte Tage mit ihm und erinnert sich in schnell wechselnden Rückblenden an die gemeinsame Zeit, als beide noch Teenager waren…“

Pierre Assouline
> Sigmaringen
Collection Blanche, Gallimard
Paris 2014 – Seit 2015 auch als Folio-Taschenbuch erhältlich.
Auszug aus dem Klappentext: „En septembre 1944, un petit coin d’Allemagne nommé Sigmaringen, épargné jusque-là par les horreurs de la guerre, voit débarquer, du jour au lendemain, la part la plus sombre de la France : le gouvernement de Vichy, avec en tête le maréchal Pétain et le président Laval, leurs ministres, une troupe de miliciens et deux mille civils français qui ont suivi le mouvement, parmi lesquels un certain Céline. Pour les accueillir Hitler a mis à leur disposition le château des princes de Hohenzollern, maîtres des lieux depuis des siècles…“

Pierre Assouline
Sigmaringen, üb. v. J. Schütz
Bibarach 2015

Frankreich auf der Frankfurter Buchmesse 2019 #fbm19 : 16. – 20. Oktober 2019

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/1184062578588299264

Frankreich auf der Frankfurter Buchmesse 2019: Halle 5.1

> Centre national du Livre CNL >>>

Literarische Reise nach Frankreich #LRnF
Atout France und Occitanie laden ein zu spannenden Treffen und lokalen Spezialitäten

Dass die malerischen Landschaften Frankreichs gut als Krimikulisse fungieren können, beweisen Autoren auch dieses Jahr wieder auf der Frankfurter Buchmesse (16. – 20. Oktober 2019). Am Stand von Atout France (Halle 3.1, Stand K142, Gourmet Gallery) können Sie mit den Autoren ins Gespräch kommen oder sich Ihre Bücher persönlich signieren lassen. Ehrengast und Mitaussteller ist in diesem Jahr die Region Occitanie, die ebenfalls viele Schriftsteller für ihre Kriminalgeschichten inspirierte:
> de.france.fr/de/jetzt-frankreich/frankreich-auf-der-frankfurter-buchmesse
Am Wochenende bietet die Buchhandlung Büchergalerie aus Bad Vilbel die Möglichkeit, die Bücher direkt am Stand zu erstehen. Mittwoch, Freitag und Samstag ab 17 Uhr und Sonntag ab 16 Uhr erwartet Sie am Frankreich-Stand ein Get-Together.

Promouvoir l’édition française à l’étranger:
> Bureau international de l’édition française BIEF
Maisons d’édition et éditeurs présents ?a la Foire du livre à Francfort:
> www.bief.org/Operation-4137-Foire-exposition/Foire-du-livre-de-Francfort.html

https://twitter.com/Atout_France_DE/status/1176839573533581312

> Syndicat national de l’édition >>>

Ehrengast Occitanie
Die Region Occitanie ist dieses Jahr Ehrengast an unserem Stand auf der Frankfurter Buchmesse. Sie ist einer der Initiatoren der Deutsch-Okzitanischen FestwochenQuinzaine franco-allemande d’Occitanie , die vom 9. bis zum 18. Oktober 2019 in ganz Deutschland stattfinden. In den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Bildung und Sport werden zahlreiche Veranstaltungen organisiert, die die Vielfalt und Verbindung Okzitaniens mit Deutschland hervorheben.

https://twitter.com/Atout_France_DE/status/1176905499301830658

Okzitanische Küche
So groß und vielfältig wie die Region, so reichhaltig und kontrastreich ist auch die okzitanische Küche, in deren Landstrichen sie beheimatet ist. Ob man das Salz des Meeres in Austern und Sardinen kostet, sich vom Duft des frischen Gemüses verführen lässt oder traditionelles Cassoulet genießt, alle Produkte bestechen durch Qualität und Geschmack. Überzeugen Sie sich bei einer kleinen Happy Hour selbst von den hochwertigen Spezialitäten:
Halle 3.1, Stand K142
Mittwoch, Freitag und Samstag jeweils ab 17 Uhr; Sonntag ab 16 Uhr

> www.sgdl.org/ >>>

Kochdemonstrationen
Sie wollen wissen, was es mit „Le panier d’OC“ und „Les plaisirs champêtres“ auf sich hat? Dann besuchen Sie unsere Kochshows mit Sandy Neumann vom Blog „Confiture de vivre“. Sandy bereist Frankreich seit über 15 Jahren. Eine besondere Liebe verbindet sie mit der Region Occitanie und deren unvergleichlich guten Produkten. Gemeinsam mit Ruthard Stäblein vom Hessischen Rundfunk, der die Vorführungen kommentiert, erläutert sie die Vorzüge der okzitanischen Küche.
Gourmet Gallery Show Kitchen (Halle 3.1)
Mittwoch, 16. Oktober, um 12 Uhr und Donnerstag, 17. Oktober, um 17 Uhr

> Liste de maisons d’édition françaises

https://twitter.com/SGDLAuteurs/status/1181124399627456512

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