#französischeLiteraturlesen

Hier wächst unsere Tweet-Sammlung zu > #französischeLiteraturlesen.

Wie gesagt Lesen verändert alles: Die eigenen Sichtweisen, den eigenen Horizont, die Sicht auf Andere und Anderes, die Einstellung zu…, das Nachdenken über die verpassten Chancen und die künftigen Möglichkeiten. Lesen ist so aufregend, dass es auch gefährlich werden kann. Es schürt den Mut zur Veränderung, dann denken wir gleich an Albert CamusL’homme révolté (1951) oder an Jean-Paul Sartre, der Roquentin im Zug nach Paris, als er über ein neues Buch nachdenkt, über das, was er schreiben will, sagen lässt: „Eine Geschichte, zum Beispiel, wie sie gar nicht vorkommen kann, ein Abenteuer. Sie müsste schön sein und hart wie Stahl und sie müsste den Leuten die Schamröte wegen ihrer Existenz ins Gesicht treiben. » Sartre, La Nausée, 1938. damit resümiert Sartre seine Literaturästhetik, also seine Maßstäbe, was gute Literatur ausmacht. Und weil > gute Literatur (Unsere Besprechungen bei Klett-Cotta) eigentlich immer so vehement auf Veränderung dringt, weil sie so viel Neues zeugt, das Bestehende oft in Frage stellt, weil sie auch mal ganz radikal Neues zeigen kann, und deshalb auch mal gefährlich sein kann, liegt in vielen Regalen der >Stadtbibliothek in Stuttgart ein Feuerlöscher:

> Französisch-Lektüren bei Ernst Klett Sprachen

Institut français de Berlin – Mai 68: 1968: Welche Erwartungen?

> „1968: Welche Erwartungen?“ diese Frage werden wir Libuše Černá, Jan Gross, Jean-Yves Potel und Peter Schneider stellen. Sie waren 1968 aktiv an den verschiedenen Studentenbewegungen in ihren jeweiligen Herkunftsländern beteiligt. Sie werden über ihr Engagement für eine Veränderung der Gesellschaft in der Tschechoslovakei, Polen, Frankreich und Deutschland berichten. Die Diskussion leitet Thomas Wieder, Korrespondent von Le Monde in Berlin.

Institut français Berlin
Kurfürstendamm 211
10719 Berlin

Dienstag,15. Mai 2018
19:00 Uhr Eintritt frei

Wolfgang Kraushaar

Die blinden Flecken der 68er-Bewegung

1. Aufl. 2018, ca. 528 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98141-4

Erscheinungsdatum: 31.05.2018

 

 

 

Bibliographie

> Ce jour-là en 68 – Libération

Ingo Kolboom, > Das Jahr, das Frankreich veränderte: Der französische Mai ’68. In Erinnerung an Lothar Baier (1942-2005) – Bundeszentrale für politische Bildung

Ulrich Lappenküper, > Der Mai 1968 in Paris : Eine Generation wird erwachsen – FAZ 13.3.2018

> Mai ’68: Die Plakate der Revolte – ARTE

> 415 affiches de mai-juin 68

> Mai 68 (I). Nachgefragt. Antoine Compagnon: 68 a-t-il commencé en 1966 ?  – Interview mit Professor Antoine Compagnon auf unserem Blog

Wie kommt man nach Digitalien? (III)

| > Wie kommt man nach Digitalien? (I) | > Wie kommt man nach Digitalien? (II) | Wie kommt man nach Digitalien? (III)|

> Wie kommt man am besten nach Digitalien? (II) lautete im November 2016 die Überschrift über einem der Artikel zum digitalgestützten Lernen im FranzösisPONS Schulwörterbuch Französischchunterricht auf unserem Blog. Das Verbot des Smartphones in der Schule ist vielleicht nicht die beste Lösung > Aus und vorbei: 2018/2019. Schluss mit den Smartphones in den écoles und collèges. Vielleicht muss man das Problem doch viel mehr aus > fachdidaktischer Sicht angehen, denn IPADs anschaffen und dann eine Anwendung suchen, daraus kann nichts werden.

Wenn aber meine Schüler/innen meines Kurses sich daran gewöhnen, regelmäßig und immer häufiger fremde Texte zu lesen, und nicht gleich wegen der ein oder anderen unbekannten Vokabel entsetzt zu rufen, das hätten sei noch nicht gehabt, sondern mit der Lust am Entdecken der Sprache mit ihren Möglichkeiten Bekanntschaft und Freundschaft schießen, dann kann daraus etwas Sinnvolles entstehen. Meine Schüler/innen wüssten, dass ein unbekannter Text der Stoff für einen kleinen Artikel, eine Art Zeitungsmeldung, ein Kommentar, der Aufhänger für ein imaginäres Interview, einen Leserbrief, einen Korrespondentenmeldung etc. sein kann. Und sie machen daraus, was ihnen gefällt und jede(r) von ihnen kommt zur nächsten Strunde mit einem anderen Arbeitsergebnis und sie wissen, wie sie diese in das Gespräch einzubringen haben. Wenn dieser methodische Grund gelegt ist und die Schüler anfangen, sprachlich auf Entdeckungsreise zu gehen, > Montaigne würde sagen, wenn der Magen mit der Verarbeitung beginnt, wenn sie also merken, dass die neuen Vokabeln keineswegs nur für einen Vokabeltest gelernt werden, sondern ihnen hilft, die Welt neu zu entdecken und mit neuen Mitteln zu beschreiben, dann werden sie von selber anfangen, die Möglichkeiten der PC-Technik und des Internets für Recherchen z. B. > Erweiterte Suche in Twitter und z. B. > Twittern für die deutsch-französische Kooperation zu nutzen. Und dann gilt es, behutsam eine Brücke zum Publizieren zu bauen: erst mit schulinternen Wikis und Blogs und dann mit der Austauschschule et ainsi de suite.

> Wieviel Zeit brauchen wir für das Reisen durch die digitale Welt? – 13. März 2018 von H. Wittmann

> Digitales Lernen als Bildungsoffensive bei uns – digitales Lernen als Praxis in Frankreich – 13. Oktober 2016

„Les quatre à cordes“ in der Bel étage in Saarbrücken

Am Freitag, den 4. Mai 2018 um 20:00 h wird die französische Sängerin Dany Tollemer zusammen mit ihren saarländischen Musikern (Guido Allgaier, Stefan Engelmann und Sebastian Voltz) zum ersten Mal in der Bel étage auftreten.

Tickets zum Preis von 12,00 Euro gibt es an der Rezeption der Spielbank Saarbrücken (0681 927269, täglich ab 11:00 h).
Tickets gibt es auch bei allen CTS Vorverkaufsstellen und bei TicketRegional.

> Bel Étage

La crème de la crème der französischen Chansons serviert in feinen Musik-Arrangements für Saiten-Instrumente. „Les quatre à cordes“ sind eine bezaubernd natürliche Sängerin und drei erfahrene Musiker, die Lieder aus Frankreich interpretieren, die ans Herz gehen.

Ob Gitarrist, Bassist, Pianist oder Sängerin diese vier Künstler haben eines gemeinsam: sie spielen alle Saiten-Instrumente („instruments à cordes“). Diese unkonventionelle Instrumentierung für das Genre ergibt ein erfrischendes Klangbild. So werden die Chansons aus dem Nachbarland zu einem Hörerlebnis der Extraklasse. Die französische Sängerin Dany Tollemer scheut sich nicht in ihrer Show das Publikum einzubeziehen. Es wird gelacht, getanzt, vielleicht mal auch geweint und sicher eine Menge gute Laune versprüht.

Ein sinnlich-intimes Erlebnis vom Feinsten sowohl für den Frankreich-Liebhaber als auch für Leute ohne Französisch-Kenntnisse. Dieses Jahr hatten die „Quatre à cordes“ beim Schleswig Holstein Musik Festival im Gut Pronstorf Premiere.

Foto: Martina Woll

Lesebericht: Catherine Briat, Le Divan rouge

french german 

| Wo ist Dein kreativstes Frenchie-Photo? | Das Sprachenzentrum der FAU Erlangen-Nürnberg bietet am 5. Mai 2018 eine Fortbildung für Französischlehrkräfte an. | Discours du Président de la République, Emmanuel Macron, devant le congrès des États-Unis d’Amérique | Nachgefragt: Henri Ménudier antwortet auf unsere Fragen zu Emmanuel Macron, Europa und die deutsch-französischen Beziehungen | Argumente für Französisch | Twittern für die deutsch-französische Kooperation | Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe |

Wo ist Dein kreativstes Frenchie-Photo? – Mit frenchflow_ auf Instagram frenche Preise gewinnen.

Gerade wurde die Campagne Jeunesse auf Instagram unter dem Namen „frenchflow_“ gestartet.

French Flow ist eine neue Kampagne, mit der auf Instagram Werbung für Französisch gemacht wird. Es geht um monatliche Fotochallenges rund um Französisch und Frankreich mit frenchen Preisen. Der erste Aufruf ist online: „frenchflow_Zeig uns deine lustigste französische Seite und gewinne bis zum 31.05.18 ein #FrenchFlow2018 – Cap!“

Und was ist jetzt zu tun?

Poste jetzt dein kreativstes Frenchie-Bild mit dem Hashtag #FrenchFlow2018 und folge dem Account > www.instagram.com/frenchflow folgen. Die Online-Community stimmt ab! Die beiden Fotos mit den meisten Likes gewinnen!

> Hier stehen die > Teilnahmebedingungen.

Discours du Président de la République, Emmanuel Macron, devant le congrès des États-Unis d’Amérique

Das ist zwar ein Blog für die deutsch-französischen Beziehungen, aber in diesem Falle ist es doch sehr wichtig, einmal anzusehen, was Präsident Macron in seiner Rede vor dem Kongress in Washington gesagt hat. Der letzte Präsident Frankreichs, der dort gesprochen hat, war > General Charles de Gaulle im Jahre 1960. Und das ist ier ein richtig fächerübergreifender Beitrag für Englisch und Französisch und Politik, etc.

Stop. Erst ansehen, und die Chance einer wunderbaren Hör-und-Seh-Verstehensübung nicht verpassen. Einmal hören, Notizen machen… etc.

> Transcription du discours du Président de la République, Emmanuel Macron, devant le congrès des États-Unis d’Amérique – Website des Palais de l’Élysée

Präsident Macron erklärte u.a.: „The story of France and the United States is a story of an endless dialogue made of common dreams, of a common struggle for dignity and progress. It is the best achievement of our democratic principles and values.

This is this very special relationship.

But we must remember the warning of President Theodore Roosevelt: “Freedom is never more than one generation away from extinction. We didn’t pass it to our children in the bloodstream. It must be fought for, protected, handed on for them to do the same”.

This is an urgent reminder indeed. Because now, going beyond our bilateral ties, beyond our very special relationship, Europe and the United States must face together the global challenges of this century. And we cannot take for granted our transatlantic history and bonds. At the core, our Western values themselves are at risk.“

Und
„With business leaders and local communities, in order to make our planet great again, and create new jobs and new opportunities, while safeguarding our Earth. And I am sure one day, the United States will come back and join the Paris agreement. And I am sure we can work together to fulfil with you the ambitions of the Global Compact on the environment.“

à suivre

Pour les élèves

1. Regardez le discours du président Macron devant le congrès. Écrivez un résumé bref. Nommez les points principaux de son discours. Écrivez un message pour le journal d’une station de radio.

2. Chacun de vos camerades s’occupera d’un thème du discours du Président: Quelle est la porté de ce sujet, de ce theme ? Etc.

3. Les reactions aux Ètats-Unis, en France, en Allemagne: Servez vous de la > Recherche Avancée Twitter. Vous pouvez y chercher des tweets en anglais, en français et en allemand. N’hésitez pas à formuler vos questions, et de faire des recherches, c’est une occasion rare d’apprendre beaucoup.

4. Dressez une liste avec des mots qui pourrait vous servir d’expliquer, en classe, à vos camarades comment le président Macron défend les intérêts de l’Europe devant le congrès.

Documents: > Les discours du président Macron sur l’Europe

Es folgen hier noch Anmerkungen zu seiner Rede und dann die obligatorischen Aufgaben für Schüler/innen mit Hilfe von > PONS. Jetzt muss unsere Redaktion aber erst zum Interview mit Daniel Goetsch eilen > Lesebericht: Daniel Goetsch, Fünfers Schatten und dann zu seiner Lesung in die Stadtbibliothek fahren.

Nur soviel schon: Eine wunderbare Gelegenheit, die Rede Macrons ganz genau zu studieren. Was hat er gesagt? Wie hat er es gesagt: Welchen Zwischentöne gab, was kann man zwischen den Zeilen lesen? Was hat er kritisiert? Welche Themen hat er genannt? Gibt es Versprechungen? Auf welchen Überzeugungen besteht er? Wie waren die Reaktionen auf die Rede? Am besten auf Twitter mit der > Erweiterten Suche suchen: Nach Tweets auf Englisch, Französisch und Deutsch, etc. Da könnten in meinem Kurs alle 14 Schüler sich verschiedene Suchaufgaben ausdenken, die von meinem Kollegen im Englischkurs dürfen mitmachen, die Ergebnisse auswerten und dann würden wir eine perfekte Diskussion führen können. Mit Hilfe von > PONS.

Vortrag: Kristin Ross – Die Aktualität des Mai 68: Das Beispiel Nantes

Institut français, Stuttgart:
Vortrag: Kristin Ross – Die Aktualität des Mai 68: Das Beispiel Nantes
Der Vortrag findet am 24. April 2018 um 19 h 30 in der Stadtbibliothek, Stuttgart statt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Le Sens de la Révolte Mai 68 aujourd’hui / Der Sinn der Revolte, Mai 68 heute“ statt. Eine gemeinsame Reihe des Frankreich-Schwerpunktes des IZKT der Universität Stuttgart und des Institut français Stuttgart.

Prof. Dr. Kristin Ross spricht über die Aktualität des Mai 68 und zeigt, dass dieser nicht nur ein globales, keineswegs auf Paris beschränktes Ereignis war, sondern auch fortlebt. Mit der Bezeichnung „Mai 68“ verbinden die meisten allein die Pariser Revolte. Doch was heutzutage in eher ländlichen Orten in Frankreich passiert, wirft ein neues Licht auf die Verortung und Aktualität des Mai 68. Ein gutes Beispiel dafür ist der Streit um den Ausbau des Flughafens in Notre-Dame-des-Landes bei Nantes, der seit den 60er Jahren in Planung ist und immer wieder auf großen Widerstand der Bevölkerung stößt. Dieser Protest ist die längste Revolte in der modernen Geschichte Frankreichs überhaupt, ein „Labor“ für eine andere Gesellschaft.

Vortrag auf Französisch mit Übersetzung.

Eintritt frei.

Moderation: Prof. Dr. Wolfram Pyta (Universität Stuttgart).

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