Auf unserem Blog haben wir in 60 Beiträgen über das deutsch-französische Jahr berichtet, mit dem 2012/2013 der > 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages gewürdigt wurde. Auf der > Kunst-Biennale in Venedig gab es auch eine Würdigung des Vertages, nicht nur ein weiteres so oft beschworenes Zusammenrücken, sondern einen echten Austausch.
Frankreich:
und Deutschland:
haben ganz einfach die Pavillons getauscht. > Der französische BeitragRavel Ravel Unravel (2013) zur Biennale fand im deutschen Pavillon statt und > der deutsche Beitrag mit den Arbeiten von Ai Weiwei, Romuald Karmakar, Santu Mofokeng und Dayanita Singh war im französischen Pavillon zu besichtigen.
> Die Schwere der Vergangenheit vergessen – Deutschlandradio Kultur
55. Biennale: Frankreich und Deutschland haben die Pavillons getauscht
Susanne Gaensheimer und Christine Macel im Gespräch mit Vladimir Balzer
Vous aimez les idées neuves ? L’exposition Paris-Berlin : Génération créative vous invite à redécouvrir l’amitié franco-allemande au plus près de l’humain. Vous allez rencontrer des Allemands et des Français qui débordent d’énergie et d’idées. À deux ou à dix, ces jeunes créatifs montent des projets qui rivalisent d’ingéniosité dans leur domaine de prédilection : vidéo, cirque, musique… bienvenue dans l’amitié franco-allemande 2.0 !
CIDAL • 31 rue de Condé • 75006 Paris
Du 1er juillet au 30 septembre 2013
Lundi, mercredi et vendredi de 11 à 13 heures et de 14 à 17 heures
Mardi et jeudi de 14 à 17 heures
Entrée gratuite
En savoir plus : www.allemagne.diplo.de
Seit dem Frühjahr 2011 organisiert das Deutsch-Französische Institut im Rahmen des Projektes „Bildungskoffer: Die Anfänge der Europäischen Einigung – die großen Etappen der deutsch-französischen Verständigung“ Begegnungen von Zeitzeugen mit Schülern.
Themen dieser Gespräche können zum Beispiel
– die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend 1962 in Ludwigsburg,
– die Entstehung des Schumanplans 1950,
– das Saarland zwischen 1945 – 1955 oder auch
– Städtepartnerschaften
sein.
Das > dfi stellt außerdem Materialien zur Verfügung, die dabei helfen sollen, die Lehrstunden mit den Zeitzeugen vorzubereiten, zu strukturieren und zu moderieren.
Die Zeitzeugenbegegnungen können sowohl vor Ort in den Schulen als auch im Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg stattfinden. Bei einem Besuch in Ludwigsburg bietet sich die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend als Thema an, da man hier die Begegnung mit dem Zeitzeugen mit einem Besuch des Schlosshofes, in dem de Gaulle gesprochen hat, verbinden kann.
Die Mittel für die Übernahme der Kosten der Zeitzeugenbegegnungen stehen noch bis zum Jahresende 2013 zur Verfügung. Die Organisation der Gespräche ist unkompliziert und relativ kurzfristig möglich.
Falls Sie Interesse an einem Gespräch noch in diesem Schuljahr oder Anfang des nächsten Schuljahres haben, wenden Sie sich bitte an Martin Villinger, Deutsch-Französisches Institut (villinger@dfi.de, 07141-930335).
Manfred Kaut, Lehrer für Geschicht und Französisch im Ruhestand, war 21 Jahre als, als er die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend hörte. Im Rahmen des Projekts des Deutsch-Französischen Instituts erinnert er sich an den 9. September 1962 und teilt seine Erfahrung mit Schülern des Gymnasiums Durlach.
Zitate aus Berichten zum Zeitzeugenprojekt:
„Der Vortrag von Herrn Kaut war sehr beeindrucken und emotional, da man sehr gut seine Gefühle und Gedanken nachfühlen und sich besser in die damalige Lage hineinversetzen konnte. Da wir die Geschichte von jemanden hörten, der sie selbst durchlebt hatte, wurde es für uns viel realer.“
Lea Schwoerer und Tiana Zoric, Salier-Gymnasium, Waiblingen
„Le témoin a parfaitement parlé français et décrit le contexte de l’époque, nous avons bien compris que depuis le discours de Charles de Gaulle les relations franco-allemandes sont devenues plus intenses et que c’était le point de départ de la réconciliation franco-allemande“
Schüler des Lycée Ribeaupierre, Ribeauvillé
„Der Besuch der Zeitzeugin wurde bei den Schülerinnen und Schülerin allgemein positiv aufgefasst, da es für diese etwas Neues war, jemanden kennen zu lernen, der aus der im Unterricht behandelten Zeit erzählt. So wurde den Schülern nicht nur die Geschichte vermittelt, sondern man erfuhr auch etwas von den Gefühlen und Eindrücken der Zeitzeugin und von der Wichtigkeit des historischen Ereignisses für die Menschen in der damaligen Zeit. Frau Bergan ging auf alle Fragen der Schülerinnen und Schüler intensiv ein und schaffte es, allen ein klares Bild von der damaligen Zeit und ihrer Bedeutung für die Jugend zu verschaffen.“
Katja Krebs Fachlehrerin Französisch am St.-Josef-Gymnasium in Biesdorf/Eifel
1) Am Dienstag, 18. Juni, 19:30 Uhr, findet dort die Vernissage der Ausstellung > “L´étranger d’à côté / Der fremde Nachbar” statt . Die beiden Kuratorinnen, Claire Kuschnig und Anne Mariotte haben es dank intensiver Recherchen und Umfragen möglich gemacht, einen Blick in die Vielfalt der Dresdner französischen Gemeinschaft zu werfen. Wussten Sie, dass heute in Dresden 600 große und kleine Französinnen und Franzosen leben? Ob es so viele sind, wie damals im Augusteischen Zeitalter, als die Residenzstadt Dresden im Zeichen französischer Kultur und Sprache sowie französischer Hugenotten stand? (Siehe Dresdner Hefte 103/2010: Frankreich und Sachsen. Spurensuche in Dresden, 104 Seiten, 4,00 EUR!). Übrigens: der 18. Juni ist in Frankreich ein historischer Tag. Es war am 18. Juni 1940, als der nach London ausgewichene Brigadegeneral Charles de Gaulle über BBC seine Landsleute erstmals aufforderte, den Kampf gegen die deutsche Besatzung nicht aufzugeben. Siehe > www.histoquiz-contemporain.com/Histoquiz/Lesdossiers/LaFrance19391945/3/Dossiers.htm (hier finden Sie sogar eine deutsche Mitschrift des Schweizer Abhördienstes von dem von der BBC nicht aufgezeichneten Appel du 18 Juin, der von der UNESCO übrigens in das internationale Verzeichnis “Mémoire du Monde – Gedächtnis der Welt” aufgenommen wurde!).
2) Am Freitag, 21. Juni, Sommeranfang!, findet wieder unter den Fittichen des Institut français Dresden in ganz Dresden die schon legendäre Fête de la Musique statt. Alle Konzerte zur Fête de la Musique sind kostenlos. Wer gern spontan musizieren möchte, kann das tun. Am besten auf der Hauptstraße, aber auch anderenorts ist es möglich. Das ganze Programm dieser auch von unserer Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V. mit gesponserten Veranstaltung finden Sie als Anhang 2. Aktuelle Änderungen entnehmen Sie bitte der Internetseite
„L’Europe a – pour aller vite – un minimum de 27 exceptions culturelles. Chacune doit vivre et fleurir et les 26 autres profiter de l’ensemble et de sa diversité.“ > Rapport de la Mission, S. 2
Nach der Befragung von 112 Organisationen, Personen und Unternehmen während 92 Anhörungen innerhalb von neun Monaten hat der Direktor des Théâtre de Marigny, > Pierre Lescure (Wikipédia), heute seinen 500 Seiten starken Bericht > Contribution aux politiques culturelles à l’ère numérique mit 80 Vorschlägen im > Elysée-Palast bei François Hollande abgegeben. In der > Verlautbarung des Élyséepalastes heißt es : „Le président de la République, en présence d’Aurélie Filipetti, ministre de la Culture et de la Communication a reçu ce matin le rapport de Pierre LESCURE consacré à l’acte II de l’exception culturelle qui constitue une contribution importante sur les politiques culturelles à l’ère numérique.“ Der zweite Teil des Berichts enthält eine Dokumentation des gesamten Aufwandes zur Erstellung dieses Berichts einschließlich interessanter Zusammenfassungen aller Anhörungen.
„1. Conduire des négociations avec les organisations représentatives, afin d’établir des codes des usages, destinés à être étendus par arrêté, en vue de consacrer le numérique comme un mode principal d’exploitation des œuvres (Hervorhebung, H.W.), définir les conditions d’une obligation d’exploitation numérique permanente et suivie et articuler les obligations d’exploitation physique et numérique.“
Soll die digitale Welt per Gesetz als das wichtigste Mittel für ihre Weiterverbreitung definiert werden?
Ist das ein frommer Wunsch? „65. Inviter les principaux moteurs de recherche et réseaux sociaux à adopter un code de bonne conduite relatif au déréférencement des liens et des sites contrefaisants.“ – Wer wird diese Aufgabe übernehmen?
Und da gibt es gleich eine neue Steuerquelle:
„48. Instaurer une taxe sur les appareils connectés permettant de stocker ou de lire des contenus culturels.“
Der Staatspräsident hat ausdrücklich daraufhingewiesen, dass die Verteidigung der Kultur und aller, die dazu beitragen ein besonderes Anliegen sei. Deshalb wünsche er die Realisierung der notwendigen Maßnahmen, auch in gesetzgeberischer Hinsicht, im bestmöglichen Zeitraum und er bittet darum , dass ein erste Serie von Maßnahmen noch vor dem Sommer durchgeführt werde. Im letzten Absatz der Mitteilung heißt es: Nach einer Reihe von Anhörungen duch den Kulturminister, soll die Regierung die Arbeit schnell beginnen, damit die (Kultur-)Schaffenden in unserem Land und die „exception culturelle, die von Frankreich in Europa und der ganzen Welt unterstützt wird, gestärkt werden.
Das Projekt hat hat seit dem 25. September 2012 einen eigenen Blog > Le blog culture-acte2:
„Le blog participatif a enregistré 12 836 visites, avec un pic au mois d’octobre 2012, au moment des premières auditions (5 317). Il aura compté 391 abonnés et recueilli 287 commentaires. Le sujet le plus commenté fut celui sur les modes de consommation culturelle en ligne (59 commentaires). Les auditions elles-mêmes ont été assez peu commentées dans leur ensemble, probablement en raison de leur longueur (en dépit de la mise en ligne de synthèses écrites).“ > Band II des Berichts, S. 29.
Im Rahmen seines Frankreich-Schwerpunkt lädt das IZKT Internationales Zentrum für Kulutr- und Technikforschung an der Universität Stuttgart zu einem Vortrag
von Mounir Kchaou (Tunis):> Scheitert der demokratische Wandel in Tunesien? ein.
Do, 18. April 2013 19:30
Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart
Die Entwicklung in Tunesien ist für Außenstehende unübersichtlich und nach Ansicht der Experten völlig offen. Der mutige Einsatz der jungen Generation für demokratische Reformen hat große Erfolge gezeigt, doch die Transformation hin zu einem pluralistischen Gemeinwesen mit stabilem Rechtsstaat erweist sich als schwierig. Der Philosoph Prof. Dr. Mounir Kchaou berichtet aus dem Zentrum des Geschehens und stellt die Frage nach den Konsequenzen und Perspektiven, die sich für Frankreich, aber auch für Europa insgesamt ergeben.
Vortrag auf Französisch mit konsekutiver Zusammenfassung auf Deutsch.
Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung und der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) gefördert.
Der Vortrag ist zugleich der Eröffnungsvortrag des Blockseminars: TRI-Color „Brüderlichkeit als politischer Wert?“
Do, 18. April 2013 – So, 21. April 2013
Raum Casino 1. OG, Geschwister-Scholl-Str. 24
In Kehl hat das erste deutsch-französische Arbeitsamt eröffnet. Es ist spezialisiert auf die Vermittlung von Jobs auf der anderen Seite der Grenze. I Interview: Frédérique Genton, Personal- und Unternehmensberaterin
· Sport: Fußball-Liebe kennt keine Grenzen
Seit 1998 besteht eine Fan-Freundschaft zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem AS Nancy. Die Lothringer spielen zurzeit in der ersten französischen Liga, die Saarländer sind drittklassig. Trotzdem feuern regelmäßig Nancy-Fans den FCS im Stadion an – nicht nur im Ludwigspark, sondern auch bei Auswärtsspielen.
· Ausflug: Frühlingsaktivitäten an der Mosel
Der Frühling beginnt bei uns immer zuerst an der Mosel, da ist es meist am wärmsten.Die Ausflugsschiffe fahren, und auch die Wanderer und Radler bevölkern wieder das Moselufer. „SaarLorLüx“ zeigt besonders schöne Mosel-Landschaften, radelnde ‚Römer’ und gibt Ausflugstipps.
· Übernachtung: Historisches Ambiente in Straßburg
Das „La Célestine“ in Straßburg liegt mitten im historischen Stadtzentrum, nicht weit vom ehemaligen Straßburger Hafen.