Le Salon de l’Éducation 2012 à Paris

Der Frankreich-Blog hat den französischen Erziehungsminister Vincent Peillon auf seinem Meeserundgang beim > Salon de l’Éducaton in Paris beobachtet:

Rufen Sie bitte nur diesen Beitrag auf > www.france-blog.info/le-salon-de-leducation-2012-a-paris, dann öffnet sich mit einm Klick das Album: 16 Fotos.

Interview mit Außenminister Laurent Fabius in der FAZ – 21. November 2012

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Die Pressekonferenz von Premierminister Jean-Marc Ayrault und Bundeskanzlerin Angela Merkel

Premierminister Jean-Marc Ayrault hat gestern bei seinem Besuch in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gesprochen. Danach haben beide eine gemeinsame Pressekonferenz gegeben und haben die Fragen der Journalisten beantwortet. U. a. wurde der 50. Jahrestag des Elyseevertrages erwähnt:

> Pressestatements von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Premierminister der Französischen Republik, Jean-Marc Ayrault – Website der Bundesregierung

à suivre

> Interview mit Jean-Marc Ayrault in den Tagestehmen, 15.11.2012
> Premierminister Ayrault in der Süddeutschen Zeitung zu Europa und Reformen in Frankreich

Discours de Jean-Marc Ayrault lors du colloque organisé par le journal allemand Süddeutsche Zeitung

Bei seinem offizellen Besuch in Berlin hat Premierminister Jean-Marc Ayrault sich beim Kolloquium der Süddeutschen Zeitung vor Unternehmern zu den deutsch-französischen Beziehungen, zur Wirtschaftspolitik und zu den Reformen in Frankreich geäußert:

> Allocution de Jean-Marc Ayrault, Premier ministre
Congrès de la Süddeutsche Zeitung, Jeudi 15 novembre – Seul le prononcé fait foi

Mit diesen Worten auf Deutsch begann der Premierminister seine Rede:

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Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

„Für Erneuerung und Einheit gibt es kein schöneres Symbol als Berlin! Sie wissen, wie sehr mir Deutschland, seine Sprache und seine Kultur am Herzen liegen. Es gab eine Zeit, wo Deutschland, zu dem ich ein so enges Verhältnis hergestellt habe, geteilt war. Der Pariser Platz, wo wir uns heute befinden, war ein leerer und seelenloser Ort, der Reichstag auch. Die Mauer verbarg die Sicht hinter dem Brandenburger Tor. Der Kontrast mit dem heutigen Berlin, dieser jetzt vereinigten, wiederaufgebauten und glänzenden Hauptstadt kann nicht auffälliger sein! Berlin ist jetzt ein Anziehungspunkt für die Jugend Europas!“

Und dann fuhr er fort:
„Je suis venu vous parler aujourd’hui du redressement économique de la France, la tâche impérieuse à laquelle s’est attelé mon gouvernement depuis six mois.“

Lassen seien Absichten an Deutlichkeit zu wünschen übrig?
„Pour réussir dans la tâche de redressement qui est la nôtre, il nous faut mettre tous les acteurs en mouvement. Dès le mois de mai dernier, le gouvernement s’est employé à recréer les conditions d’un véritable dialogue social et à restaurer la confiance entre l’Etat et les partenaires sociaux. Le dialogue social a fait ses preuves depuis longtemps en Allemagne. Il est indispensable pour résoudre les problèmes en profondeur et forger des réformes durables. Dès l’été, nous avons rassemblé l’ensemble des partenaires sociaux dans une grande conférence sociale pour réamorcer un dialogue au service de la réforme de notre économie, dans le respect de notre modèle social et de nos valeurs.“

Am Ende seiner Rede hat Jean-Marc Ayrault auf Deutsch die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen für EUropa ausdrücklich hervorgehoben:

„Frankreich blickt vertrauensvoll in die Zukunft, und zwar trotz der Wirtschaftskrise, die unseren Kontinent trifft. Unser Land hat viele beachtliche Trümpfe und es hat Freunde und Partner, auf die Verlass ist. An erster Stelle steht Deutschland. Sie leisten als Unternehmer aus Frankreich und Deutschland einen wesentlichen Beitrag zum fruchtbaren Austausch zwischen unseren beiden Ländern. Ich begrüsse Ihre Handlungsfähigkeit und fordere Sie auf, sie weiterzuentwickeln.
Deutschland und Frankreich haben im Herzen Europas und in Verbindung mit unseren europäischen Partner ein gemeinsames Schicksal. Unser Kontinent hat sich jahrhundertelang heftig zerrissen. Zwei Weltkriege haben ihn heimgesucht. Er ist lange geteilt worden. Heute schreitet sein Zusammenwachsen fort.
Wir haben es gelernt, die zahlreichen Hindernisse zu überwinden, die auf dem Weg zum europäischen Einigungsprozess lagen.
Ich bezweifle keinen Augenblick, dass wir die noch vor uns liegenden Schwierigkeiten überstehen werden.“

> Interview mit Jean-Marc Ayrault in den Tagestehmen, 15.11.2012
> Premierminister Ayrault in der Süddeutschen Zeitung zu Europa und Reformen in Frankreich

Workshop : Stuttgart Informell. Laboratorium der Stadtentwicklung
Impulse für das Experimentieren im Bereich der Architekur und Stadtplanung

Akademie Schloss Solitude, Solitudestraße 3, 70197 Stuttgart
Vom 28.11.2012 bis 3.12.2012

Impulse für das Experimentieren im Bereich Architektur und Stadtplanung
Workshop: Stuttgart infomrmell Laboratorium der Stadtentwicklung

Architektur und Stadtplanung gehören zu den zentralen Themen für die Landeshauptstadt Stuttgart. Das Projekt „Stuttgart informell“ präsentiert dieses Thema mit internationalen und fachübergreifenden Treffen in Stuttgart, die in einer Sommeruniversität mit einem begleitenden Architekturfestival im Sommer 2013 einen Abschluss finden werden.

Drei Hochschulen bilden in Stuttgart jährlich zahlreiche Architekten und Stadtplaner aus. Die Debatten um das Projekt Stuttgart 21 und die Gestaltung Räume in den Vierteln Nordbahnhof und Rosenstein Park beschäftigen die Einwohner und deren Vertreter seit mehreren Jahren. Sie stellen gleichzeitig Fragen der Partizipation und Einbeziehung von Einwohnern bei der Umwandlung von Stadtgebieten, aber auch Fragen von Wiederverwertung und Ökologie im Kontext von immer knapper werdenden Ressourcen.

„Stuttgart informell“ ist ein internationales Projekt. Stuttgarter Institutionen werden mit Spezialisten aus Frankreich, Deutschland und Ägypten in Dialog treten.

Die Zielgruppen sind Studenten der Fächer Architektur, Städtebau, Kunst,Soziologie, Politikwissenschaft und Geographie in der Region Stuttgart sowie Künstler, Soziologen, Architekten und politische Repräsentanten aus der Region. Erstes Ziel ist die Entwicklung eines Dialogs über das Thema Architektur und Stadtplanung zwischen Stuttgarter Studenten, Künstlern, Architekten und deutschen, französischen und ägyptischen Spezialisten.

Workshop vom 28. November bis 3. Dezember 2012: 4-tägiger Workshop an der Akademie Schloss Solitude mit abschliessendem Minisymposium auf dem Parkdeck des Züblin-Parkhauses (als möglichem Interventionsort im Sommer 2013).

Kooperationen: Festival Bellastock (Paris), Kunstverein Wagenhalle (Stuttgart), Württembergischer Kunstverein (Stuttgart), Universität Stuttgart (Kairo / Stuttgart), Kunstakademie Stuttgart (Stuttgart), Akademie Schloss Solitude (Stuttgart), Institut français Stuttgart

Le nouveau site de Jacqueline Hénard

Anlässlich ihres Vortrags in der Stadtbibliothek > Wohin bewegt sich Frankreich? berichtete Jacqueline Henard von ihrem neuen Blog. Uns es lohnt sich, ihre dreisprachige Website mit einem Blog genauer anzusehen. Bei Alfred Grosser habe ich gelernt, dass das ständige Analysieren, das geduldige Erklären und Berichten zu den wichtigsten Aufgaben im Rahmen der deutsch-französischen Beziehungen zählen. Und das demonstriert Jaqueline Hénard mit großem Engagement:

> www.acquelinehenard.com

> Frankreich im Jahre eins der Ära Hollande
> Quels sont les atouts de la France?

Der Premierminister Jean-Marc Ayrault reist heute nach Berlin

> Jean-Marc Ayrault en mission en Allemagne titelt heute LA CROIX. Und die Zwischentitel dieses Artikels resümieren, was heute in Berlin passiert oder passieren soll: „Le premier ministre s’entretient jeudi 15 novembre avec Angela Merkel à Berlin afin de la rassurer sur la politique économique française.“ und „Sa bonne connaissance de l’Allemagne est censée réchauffer les relations entre les deux voisins.“ Kein Gipfel zwischen Hollande und Merkel, aber der Regierungschef reist an die Seine, um die Reformpolitik Frankreichs zu erläutern. Die Absicht der französischen Regierung: – immer noch die Zwischenüberschriften des zitierten Artikels aus LA CROIX: „engager des réformes structurelles“ und beim Treffen mit Wolfgnag Schäuble geht es um: „le bien-fondé des intentions françaises“, der Premierminister hat gute Vorausetzungen: „Jean-Marc Ayrault connaît bien le personnel politique allemand“. LE ÉCHOS wird in der Überschrift ein wenig deutlicher > „Ayrault à Berlin pour lever les craintes de Merkel“ Um was geht es? Der Untertitel des Artikels aus Les Échos: „Le Premier ministre démarre aujourd’hui sa première visite outre-Rhin.Les autorités allemandes épinglent la timidité des réformes en France.“

LE MONDE unterstrich am 13. 11.2012 die Befürchtungen in Berlin > Berlin redoute une récession française: Frédéric Lemaître (Berlin, correspondant) avec Bastien Bonnefous (à Paris) et Philippe Ricard (à Bruxelles) schreiben: „Mme Merkel recevra M. Ayrault pour un tête-à-tête (en allemand) avant d’élargir la rencontre aux conseillers. Si la presse allemande a été sévère avec le pacte de compétitivité conçu par Paris, les Français se rassurent en se disant que les critiques des économistes allemands n’avaient pas intégré les annonces du 6 novembre.Les Cassandre qui constatent que l’éclatement de la zone euro qu’ils pronostiquaient ne se produit pas se rabattent désormais sur la France, qualifiée de „nouvelle Grèce“ par Bild le 31 octobre.“

6. November > Der Bericht von Louis Gallois zur Wettbewerbsfähigkeit der französischen Industrie

Siehe auch: In einem Artikel von LE MONDE > „Pas de malentendu“ sur l’économie française, assurent Paris et Berlin steht am 12.11.2012: „Les gouvernements français et allemand ont assuré lundi 12 novembre qu’il n’y avait ni „malentendu“ ni craintes sur l’économie française, après des informations de presse affirmant que Berlin avait commandé une étude à un groupe d’économistes sur le sujet“ Muss man hier zwischen den Zeilen lesen? Eine völlige Übereinstimmung bräuchte keine ausdrückliche Bestätigung, dass man einer Meinung ist. Wenn es unterschiedliche Auffassungen gibt, sollten beide Partner sie nennen. Individuelle, nur nationalstatliche Lösungen sind keine Hilfe, um die Schuldenkrise in der Gemeinschaft einzudämmen. Um die Verständigung auf gemeinsame Regeln kommt kein Land der EU vorbei. Es ist nicht möglich, nur Vorteile einzustreichen und Reformen bei den anderen zu fordern.

à suivre

„Les gouvernements français et allemand ont assuré lundi 12 novembre qu’il n’y avait ni „malentendu“ ni craintes sur l’économie française, après des informations de presse affirmant que Berlin avait commandé une étude à un groupe d’économistes sur le sujet“

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