Macht Bildung!
Nachgefragt: Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur

Ulrich Commerçon ist Minsiter für Bildung und Erziehng im Kabinett II von > Annegret Kramp-Karrenbauer. Er stammt aus Homburg/Saar Ausbildung und hat Slawistik, Politik, Philosophie und Neueren Geschichte studiert.

Am vergangenen Freitag hatten wir eine Gelegenheit, Herrn Minister Commerçcon in seinem Ministerium einige Fragen zu stellen.

Wir haben ihn nach dem Programm seines Ministeriums für die Feierlichkeiten rund um den 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags gefragt. Minister Commerçon hat von einer „Frankreich-Strategie“ seines Ministeriums gesprochen: Was möchte er damit erreichen? Er spricht von individueller Mehrsprachigkeit an den Schulen im Saarland. Was meint er damit? Sein Ministerium will Kooperationen im Vorschul-, Schul- und Ausbildungsbereich verstärken. Was wird unternommen? Außerdem erwähnt Minister Commerçon Auf- und Ausbau binationaler Qualifizierungs- und Weiterqualifizierungsmaßnahmen für Berufe im Erziehungs- und Bildungsbereich. Welche Initiativen gibt es zu diesem Thema? – Minister Commerçon erwähnte auch die erfolgreiche Arbeit mit dem deutsch-französischen Geschichtsbuch.

Außerdem haben wir auch gefragt: > Herr Minister, Ihr Blog im Internet trägt die Überschrift Macht Bildung! An wen richtet sich dieser Aufruf? Wir wollten auch wissen: Welche Bedeutung haben die sozialen Medien für die Politik?

> Ulrich Commerçon – Twitter

Politik- ganz nach dran:

oder

> http://www.macht-bildung.de/

> Ministerium für Bildung und Kultur | Saarland.de

Damit ist das Saarland auf diesem Blog mit drei interviewten Mitgliedern der Landesregierung allen anderen Bundesländern voraus.

Interview: Helma Kuhn-Theis, Bevollmächtigte der Landesregierung im Saarland für Europaangelegenheiten

Am vergangenen Freitag hatten wir eine Gelegenheit, Fragen an Frau Helma Kuhn-Theis, Bevollmächtigte der Landesregierung im Saarland für Europaangelegenheiten stellen zu dürfen. Wir haben mit ihr über Europaangelegenheiten und die Großregion, über die Förderung des Französischunterrichts und über das 85 km entfernte Atomkraftwerk Cattenom gesprochen.

Bei Ihrer Ernennung im Mai 2012 hat Frau Kuhn-Theis gesagt: „Ich möchte unsere Großregion mit nach Brüssel nehmen, aber auch Brüssel mit in die Großregion tragen.“ Wir haben sie gefragt, wie sie das im politischen Alltag macht?

In diesem Jahr wird 50-jährige Jubiläum der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages gefeiert. Die Regierungen in Berlin und Paris feiern ein deutsch-französisches Jahr. Was passiert konkret in einem Bundesland wie im Saarland? Wie können die Beziehungen zu Frankreich gefördert werden?

Beim > Besuch der Eichenlaubschule in Weiskirchen (Website der Eichenlaubschule) hat Frau Kuhn-Theis kürzlich Schülerinnen und Schüler die Bedeutung der deutsch-französischen Aussöhnung erklärt. Der Beginn dieser Wiederannäherung 1945 und dann der Vertrag von 1963, der diese Aussöhnung besiegelte sind heute für Schüler weit weg, wie kann man ihnen heute die Bedeutung des Élyséevertrags verständlich machen? Und wir haben sie auch gefragt, wie kann man Schülern am besten überzeugen, Französisch zu lernen? Reichen Appelle? – In Dillingen hat sie Schülerinnen und Schülern gesagt: „Die gelebte deutsch-französische Zusammenarbeit ist eine historische Einzigartigkeit und alles andere als selbstverständlich. Diese Errungenschaft müssen wir uns täglich neu bewusst machen.“ Findet das wirklich statt?

Europapolitik kann in der EU kein Land, keine Region alleine machen. Wir haben Frau Kuhn-Theis gefragt, wo sie für Ihre politischen Pläne die besten Partner hat?

83 km fährt man von Saarbrücken zum Atomkraft Cattenom, ein Reizthema dies und jenseits der Grenz, hier der Atomausstieg – alleine kann man nicht aussteigen?, in Frankreich ist davon keine Rede, kann man da überhaupt von einer europäischen Energiepolitik sprechen? In diesem Zusammenhang haben wir Frau Kuhn-Theis nch ihren Vorstellungen gefragt.

> Helma Kuhn-Theis – Facebook

Auf der Website der Landesregierung des Saarlandes:

> Das Saarland in Europa
Die Bevollmächtigte für Europaangelegenheiten des Saarlandes Helma Kuhn-Theis
> EU-Bevollmächtigte Kuhn-Theis zum 50. Jahrestag des Elysée-Vertrags: Die Jugend für die deutsch-französische Zusammenarbeit neu gewinnen.

Auf unserem Blog:
> L’interview (I): Hervé Kempf, LE MONDE, répond à nos questions sur l’énergie nucléaire
> L’énergie nucléaire en France et sa pérennité

Vortrag: Mounir Kchaou (Tunis): Scheitert der demokratische Wandel in Tunesien?

Im Rahmen seines Frankreich-Schwerpunkt lädt das IZKT Internationales Zentrum für Kulutr- und Technikforschung an der Universität Stuttgart zu einem Vortrag
von Mounir Kchaou (Tunis):> Scheitert der demokratische Wandel in Tunesien? ein.

Do, 18. April 2013 19:30
Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Die Entwicklung in Tunesien ist für Außenstehende unübersichtlich und nach Ansicht der Experten völlig offen. Der mutige Einsatz der jungen Generation für demokratische Reformen hat große Erfolge gezeigt, doch die Transformation hin zu einem pluralistischen Gemeinwesen mit stabilem Rechtsstaat erweist sich als schwierig. Der Philosoph Prof. Dr. Mounir Kchaou berichtet aus dem Zentrum des Geschehens und stellt die Frage nach den Konsequenzen und Perspektiven, die sich für Frankreich, aber auch für Europa insgesamt ergeben.

Vortrag auf Französisch mit konsekutiver Zusammenfassung auf Deutsch.
Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung und der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) gefördert.

Der Vortrag ist zugleich der Eröffnungsvortrag des Blockseminars: TRI-Color „Brüderlichkeit als politischer Wert?“
Do, 18. April 2013 – So, 21. April 2013
Raum Casino 1. OG, Geschwister-Scholl-Str. 24

Politik und Moral (I)

Die Geständnisse des früheren Budgetministers Jérôme Cahuzac haben das politische Leben in Frankreich ganz schon aufgemischt und durcheinander gebracht:

> Déclaration du président de la République après l’aveu de M. Cahuzac

Zur Stunde tagt der Ministerrat im Élyséepalast. Eben meldet LE MONDE, dass sich Staatspräsident Hollande nach dem Ministerrat im Fernsehen äußern werde, um die Gesetzesmaßnahmen zur „moralisation de la vie politique“, vorzustellen:

> Déclaration du président de la République – 10 avril 2013

> Déclaration du président de la République – Texte intégral

> Point de presse du 10 avril 2013 de Najat Vallaud-Belkacem:

> EN DIRECT. Moralisation de la vie politique: les déclarations de François Hollande

Diesen Artikel > Que cache l’affaire Cahuzac ? – LE MONDE | 06.04.2013 – von Gérald Bronner (Professeur de sociologie à l’université Paris-Diderot) ist sehr bemerkenswert. Bronner erläutert, wie sich die Auswirkungenb dieses Skandals entwickeln könnten: „Ces mécanismes de mise en scène de l’actualité sont à présent bien huilés. La disponibilité et la massification de la diffusion de l’information, que permet notamment Internet, autorisent tout esprit motivé et partisan à faire des associations entre des éléments disparates. Ces associations favoriseront elles-mêmes une lecture paranoïde (justifiée ou non en dernière instance) de l’actualité.“

Diese Überlegungen, wie Aktualität entsteht passt zu den grundlegenden Artikeln, die der MERKUR in diesem Monat u.a. aus der Feder von Wolfgang Hagen zum Thema Aktualität vorgestellt hat: > Die Aktualität der Meldungen im Internet oder: Kann das Internet Aktualität vermitteln?

d

Déclaration du président de la République après l’aveu de M. Cahuzac

Le président de la République a annoncé trois décisions. Il va renforcer l’indépendance de la justice avec la réforme du Conseil Supérieur de la Magistrature. On luttera contre les conflits entre intérêts publics et privés, avec la publication et le contrôle du patrimoine des parlementaires et des ministres, avec un projet de loi au Parlement dans les prochaines semaines. Enfin, président de la République annonce que les élus condamnés pénalement pour fraude fiscale ou corruption seront interdits de tout mandat public.

>www.elysee.fr/videos/declaration-du-president-de-la-republique/

Poisson d’avril – Aprilscherz:
Die deutsch-französische Expertenkommission

french german 

France2: Interview mit François Hollande am Donnerstag, 28. März 2013

Sogar das > Facebook-Bild des Elysee-Palasts wurde aus diesem Anlass gerändert:

50 ans Traité de l’Élysée
34 articles sur ce blog

Am Donnerstag, 28. März 2013, hat sich Staatspräsident François Hollande den Fragen von David Pujadas im Rahmen einer Sondersendung von France 2 gestellt:

> Entretien du président de la République sur France 2

Wieder eine Hör- und Sehverstehensübung: Erst an sehen und dann einen kurzen Text in Form einer Zeitungsmeldung und danach einen kurzen Kommentar schreiben. Und erst danach den > ganzen Text des Interviews lesen.

Ein bisschen haben wir mitgetwittert.

> François Hollande, le Palais de l’Élysée, Facebook et Twitter : #ConfPR. Am Abend des 13. Novembers waren auf diese Weise doppelt soviele Besucher wie sonst auf unserem Blog angekommen.

Zwischendurch waren Ton und Bild weg. Auf unserem Fernseher konnte man hier in Stuttgart das Interview leider nicht empfangen: ALso der Stoßseufzer auf Twitter

Nur ein Detail, aber ein wichtiges Détail, der Präsident wandte sich nur an die Franzosen, auch an
die

Die Passage über Deutschland zitieren wir hier, so wie der Elyséepalast ihn anzeigt > Texte intégral de l’InterviewCe document PDF a été généré automatiquement depuis le site elysee.fr, il ne s’agit pas d’un document officiel de la
Présidence de la République.
– :

„David PUJADAS
Est-ce que la France existe encore en Europe ?
François HOLLANDE
…parce que je ne suis pas tout seul. Le problème, c’est que je ne suis pas tout seul et avec beaucoup de gouvernements conservateurs mais je le fais.
David PUJADAS
Et surtout un gouvernement ; on a l’impression que c’est l’Allemagne qui dicte ses lois à l’Europe
aujourd’hui.
François HOLLANDE
Mais l’Allemagne …
David PUJADAS
Parfois avec les Pays-Bas comme sur Chypre …
François HOLLANDE
Non ce n’est pas vrai.
David PUJADAS
…ou avec les Finlandais ? On a l’impression que la voix de la France n’est pas entendue.
François HOLLANDE
La voix de la France a été entendue sur le pacte de croissance ; elle a été entendue sur l’union bancaire, puisque c’est à notre initiative ; l’Allemagne l’a parfaitement admis. Nous avons pu aller vers ces règles-là qui nous protègent de la spéculation.
David PUJADAS
Pas sur le budget, pas sur l’austérité ? Ce document PDF a été généré automatiquement depuis le site elysee.fr, il ne s’agit pas d’un document officiel de la Présidence de la République.
François HOLLANDE
La taxe sur les transactions financières : nous l’avons introduite et les Allemands nous ont suivis. On est dans cette tension amicale avec l’Allemagne qui, comme vous le savez, madame MERKEL n’a pas les mêmes idées que moi mais nous avons une obligation tous les deux : faire que l’Europe puisse avancer. Nous avons maintenant un débat …
David PUJADAS
Sur la rigueur.
François HOLLANDE
…sur la rigueur, pas la rigueur. Je vais appeler l’austérité, ce n’est pas la même chose. Que les pays européens soient dans l’obligation d’être rigoureux, j’en conviens parfaitement, la France en premier : être rigoureux.
David PUJADAS
Même si elle ne respecte pas ses objectifs ?
François HOLLANDE
Je vais vous dire pourquoi. Etre dans l’austérité, c’est condamner l’Europe non pas à être en récession, c’est la condamner à l’explosion ; parce que je vois ce qui se passe en Europe : les populismes montent, vous avez vu ce qui s’est produit en Italie ; des mouvements extrémistes, voire même néonazis en Grèce. “

Übersetzung folgt noch.

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