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PONS Wörterbuch online

Frankreich: Start der Plattform „CEA Tech Lorraine“

Im Rahmen der Umsetzung des Paktes für Lothringen haben die französische Ministerin für Bildung und Forschung und der Generalkommissar für Zukunftsinvestitionen am 5. Dezember die regionale Plattform für Technologietransfer des CEA Tech in Lothringen eröffnet.

• > Plattform „CEA Tech Lorraine“
Nach dem Vorbild der regionalen Technologie-Plattformen in Acquitaine, Midi-Pyrénées und Pays-de-la-Loire hat auch diese Neugründung die Aufgabe, neue, innovative Technologien aus öffentlich geförderten Forschungseinrichtungen in kleine und mittlere Unternehmen der Umgebung zu transferieren und damit eine Zunahme an Beschäftigung zu stimulieren. Nach dem Willen Präsident Hollandes soll damit Lothringen eine neue industrielle Zukunft eröffnet werden.

Der „Pakt für Lothringen“ (Pacte Lorraine) hat ein dreifaches Ziel:

• Lothringen in das Zentrum eines europäischen Tales der Materialien und der Energie umzuformen
• Exzellenz- und Zukunftsbranchen zu dynamisieren
• Innovative Vorhaben für die Anziehungskraft und den Ausbau der Region zu fördern.

Der Besuch der französischen Ministerin für Bildung und Forschung, Geneviève Fioraso und des Generalkommissars für Zukunftsinvestitionen, Louis Gallois gab Gelegenheit, nochmals daran zu erinnern, worum es bei dem Pakt für Lothringen im Hinblick auf Forschung und Innovationgeht, nämlich um Projekte, die aus dem Programm „Zukunftsinvestitionen“ hervorgegangen sind, wie beispielsweise das Institut de Recherche Technologique M2P, das Institut Jean Lamour im Bereich moderner Materialien und Prozesstechniken, das Loria, ein Exzellenzinstitut im Bereich der Cyber-Sicherheit sowie die Gesellschaft zur Beschleunigung des Technologietransfers SATT Grand Est.

Die neue Einrichtung auf dem Campus der Technopole in Metz bedeutet:
• 30 Mio. Euro Investitionen für die nächsten drei Jahre, je hälftig von der Regierung und der Region zu tragen,
• Teams von Forschern und Ingenieuren, die ab Ende dieses Jahres vor Ort ihr Know-how in den Dienst von Unternehmen stellen, um die Industrie der Region mit einem Werkzeug zum Erzeugen, Beherrschen und Transferieren innovativer Technologien auszustatten.
Weniger als ein Jahr nach ähnlichen Einrichtungen in Toulouse, Bordeaux und Nantes sind dort 100 Ingenieure und Forscher vor Ort und für mehr als 20 Mio. Euro Forschungs- und Entwicklungsprojekte partnerschaftlich mit der lokalen Industrie unter Vertrag.
Geneviève Fioraso und Louis Gallois haben nochmals darauf hingewiesen, dass Frankreich durch das Vermitteln von modernen Technologien an mittelständische Unternehmen im Wettbewerb durch Qualität gewinne. Über den Pakt für Lothringen – der von der Regierung getragen wird, der entscheidend von den Gebietskörperschaften unterstützt wird und den Einsatz der Akteure des regionalen Forschungssystems erfährt – reagierten diese Initiativen auf die Notwendigkeit der Reindustrialisierung Frankreichs durch Zunahme des Angebotes von Gütern und Dienstleistungen.

Quelle: MESR
Redaktion: 11.12.2013 von Dr.rer.nat Bernd Kramer, DFGWT – Deutsch-Französische Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie e. V.

> Ministerium für Hochschulen und Forschung (MESR)

Discours à l’occasion du 70ème anniversaire du défilé des résistants à Oyonnax

Während des Krieges hatte die Regierung Petain alle Kundgebungen anlässlich des Waffenstillstandes 1918 verboten. Am 11. November 1943 organisierten die Chefs der Resistance ein mutiges Defilé in den Straßen von Oyonnax (Deparrtement Ain in der Region Rhône-Alpes) in der besetzten Zone. Le président de la République, François Hollande, s’est rendu à Oyonnax (Ain), dans le cadre des 70ème anniversaire de la Libération et 100ème anniversaire de la Première Guerre mondiale, le lundi 11 novembre 2013:

> Défilé du 11 novembre 1943 à Oyonnax – Wikipédia

Site de L’INA :“Rappel des événements qui se sont déroulés à Oyonnax. Des maquisards, dont Henri PETIT dit ROMANS et André JACQUELIN, se souviennent du défilé du 11 novembre 1943 à Oyonnax. Ils défilèrent dans cette ville de la France occupée pour commémorer l’armistice de 1918 :“

NSA und „nationale Sicherheit, öffentliche Freiheiten und das Recht auf Information“

Natalie Nougayrède > Editorial du „Monde“ : combattre Big Brother – Le Monde.fr, 21.10.2013 hat heute in einem Leitartikel der Zeitung LE MONDE die neuesten Erkenntnisse in der causa National Security Agency (NSA) zusammengefasst, den die Journalisten in einger Zusammenarbeit mit dem Blogger Glenn Greenwald erarbeitet haben. Natalie Nougayrède betont ausdrücklich, dass auch LE MONDE das Spiel nicht mitmache, die Sicherheit der USA durch eine Publizierung der Dokumente in Gefahr bringen zu wollen. Gleichwohl hofft sie, die Europäische Union werde sich des Problems annehmen. Ihr geht es im Kern darum, dass nationale Sicherheit, öffentliche Freiheiten und das Recht auf Information in Einklang gebracht werden. Nougarède erinnert daran, dass Snowden sich nur als „lanceur d’alerte“ zugunsten der öffentlichen Ordnung und der Demokratie betätige und keine Informationen ausländischen Mächten zugespielt habe

Syrien

> Was der französische Geheimdienst weiß– DIE WELT – 4.9.2013 In diesem Artikel wird das folgende Dokument zitiert:

Auf der Website der französischen Regierung:
> Programme chimique syrien – Cas d’emploi passés d’agents chimiques par le régime – Attaque chimique conduite par le régime le 21 août 2013.

Dazu: > Putin kann sich Angriff gegen Assad vorstellen – DIE WELT, 4.9.2013 10 h 37

> Syrienfrage bestimmt Gauck-Besuch in Frankreich – DW

Bundespräsident Joachim Gauck bezeichnet bei seinem > Staatsbesuch in Frankreich den Gasangriff in Syrien als „Tabubruch“ und berichtete Präsident Hollande von seinen Gesprächen mit Bundeskanzlerin Merkel, so wird er von der DW zitiert „dass es – zum Beispiel beim kommenden G20-Treffen – doch noch zu einer internationalen Übereinkunft darüber kommen könne, welche Antwort die richtige sei.“ Er wiederholte die Ablehnung der Bundesregierung, sich mit Soldaten an einem Militäreinsatz zu beteiligen.

Nous faisons notre rentrée

french german 

Sie ist sehr jung und hübsch. Hollande hat die „Marianne de la jeunesse“ vorgezeigt.

„Depuis le début de la Vème République, il y a cette tradition. Le chef de l’Etat choisit au début de son mandat une figure pour illustrer le timbre-poste, c’est-à-dire cet objet familier comme l’a dit le président de La Poste, qui va être le timbre qui va masquer, ou qui va cacher, ou qui va laisser espérer des correspondances que nous ne connaîtrons jamais, puisque La Poste assure le secret des correspondances.

C’est vrai que maintenant le timbre sert aussi à transmettre bien d’autres choses que des lettres que les plus jeunes ou les moins jeunes pouvaient adresser à d’autres. Le timbre sert à l’économie.

J’ai donc décidé au lendemain de mon élection, que le nouveau timbre de la République aurait le visage de la jeunesse, qu’il serait créé par la jeunesse et qu’il serait choisi par la jeunesse.“

> La République de Jean-François Soitoux *

> Allocution du président de la République lors du dévoilement du timbre du quinquennat, « Marianne de la jeunesse »

Mit diesen Worten leitete Staatspräsident François Hollande die Rede anlässlich der Enthüllung der neuen Briefmarke mit Marianne ein, die traditionell jeder Präsident zum Beginn seiner Amtszeit anfertigen lässt.

Fast 20 Minuten dauert das Video, das bei dieser Zeremonie, die einen hohen symbolischen Wert hat, aufgezeichnet wurde:

Mit diesem Verfahren wurde Marianne ausgewählt:

Vergrößern mit einem Klick. Source: Site Internet du Palais de l’Élysée

Die neue Marianne:

Sehr praktisch. Ihr Wert ist 20 g. Damit sind Preiserhöhungen kein Problem und das Kleben der 3 Cent Marke wie in Deutschland wird nie nötig sein. Außerdem gibt es 14 weitere Farben und Werte. 630 Millionen Stück wurden hergestellt. Ab Dienstag ist sie erhältlich.

> L’album photos: Dévoilement du timbre du quinquennat, « Marianne de la Jeunesse »

François Hollande hat in seiner Ansprache, sein Versprechen, die Jugend als Hauptaufgabe seines Mandats zu sehen, wiederholt:

„C’est le rôle de l’Etat, à travers l’éducation, à travers la jeunesse comme priorité, à travers l’idée très belle du redressement. C’est le rôle de l’Etat de faire en sorte de vous accompagner dans ce processus, pour être salarié, pour être entrepreneur, pour être tout simplement des gens actifs dans la société. En vous permettant de réussir votre vie, nous pouvons penser que nous faisons la réussite de tous et donc de notre pays.

La jeunesse est donc la priorité de mon mandat et ce timbre en est, si je puis dire, une illustration. Cette priorité se retrouve dans l’éducation, c’est la loi sur la refondation de l’école qui vient d’être publiée après un long débat au Parlement. C’est aussi la volonté de promouvoir l’éducation artistique, culturelle, qui d’ailleurs est inscrite dans cette loi, de façon à permettre à tous d’accéder à la culture, aux arts, à l’épanouissement personnel. L’éducation c’est aussi le soutien à l’apprentissage, à la formation professionnelle, à la découverte des métiers et donc là aussi au service de votre propre épanouissement et de l’économie de votre pays.“

Und der Präsident hat mit Nachdruck auf den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit hingewiesen:

„Enfin, la priorité à la jeunesse, c’est l’emploi. C’est ce que nous avons fait avec les emplois d’avenir, le contrat de génération. Afin de permettre, notamment à ceux qui sont les plus éloignés du marché du travail de pouvoir retrouver espoir. Et puis, la priorité à la jeunesse c’est la priorité à l’engagement et j’y reviens. Parce que nous avons voulu que chaque jeune puisse à un moment être utile. Utile à lui-même, utile aux autres. C’est l’idée du Service civique – je salue ici son Président. Mais l’engagement va au-delà du Service civique. Il doit être un acte quotidien. Il doit être une volonté personnelle. Il doit être un souci constant de chacune, de chacun d’entre vous, vous engager pour vos proches, vous engager pour votre territoire, vous engager aussi pour le monde entier.“

Und aus einem anderen Blickwinkel : Le reportage exclusif du Palais de l’ÉLysée de la cérémonie avec Olivier Ciappa, le dessinateur de la nouvelle Marianne:

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Déclaration au sujet du système d’écoute qui aurait été mis en place par les États-Unis

Eben auf der Website des Palais de l’Élysée veröffentlicht:

„Après la révélation par la presse d’un système d’écoute qui aurait été mis en place par les États-Unis pour surveiller les communications de l’Union européenne et de l’ambassade de France, le président de la République a fait valoir que la France n’acceptait pas ce comportement de la part de partenaires et d’alliés.“ source: Site Internet du Palais de l’Élysée

Dem Anschien nach sind mehrer europäische Staaten betroffen. Europa muss eine gemeinsame Antwort formulieren.

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