Charles Suberville

Charles Suberville (zu Anfang seiner Karriere nannte er sich Charly Brusc nach seinem südfranzösischen Heimatort) ist einer der letzten, der schön von der großen Zeit des Chanson in St. Germain-des-Près erzählen kann. In Luxemburg hat er seine zweite Heimat gefunden und feiert dort am 15.3. sein halbes Jahrhundert Chansonkarriere. Er ist auch Schauspieler, ein wunderbar witziger Wortspieler und Clown – der im Gespräch gerne mal die rote Nase aus der Tasche zieht und sie sich auf die Nase setzt: „La vie est une blague“ – also kann man auch darüber lachen – nicht der schlechteste Vorsatz im Leben.

Im Januar war er zum Interview beim SR – am 7.2. im RendezVous Chanson um 21 Uhr auf SR 2 KulturRadio kann man seine Anekdoten hören und in Erinnerung schwelgen an die „Rive gauche“, die Cabarets und Chansonkeller von Paris in den 60er Jahren.

Baden-Württemberg präsentiert sich in Lyon bei der 21. „Mondial des Métiers“

Regierungspräsidium Karlsruhe vertritt das Land Baden-Württemberg bei der 21. „Mondial des Métiers“

Zum 17. Mal beteiligt sich das Land Baden-Württemberg mit einem Stand und vielen Aktivitäten an der Messe für Berufsorientierung und Berufsbildung „Mondial des Métiers“, die vom 2. bis 5. Februar 2017 auf dem Messegelände Eurexpo in Lyon stattfindet.

> www.mondial-metiers.com

Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Grenzüberschreitendes Zusammenarbeit und Europa, organisiert im Auftrag und mit Finanzierung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die Präsentation des Landes. Eröffnet wird die „Mondial des Métiers 2017“ am Donnerstag, 2. Februar, durch den Präsidenten der > Région Auvergne-Rhônes-Alpes, Laurent Wauquiez, unter Beteiligung von weiteren Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

Das Land Baden-Württemberg ist mit einem Stand im Sonderbereich „Internationale Beziehungen und Europa“ vertreten. Besucherinnen und Besucher können sich bei einer > European Employment Services (EURES) – Beraterin der > Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt, bei Beraterinnen der > Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) Stuttgart und Bonn und einem freien Berufs- und Studienberater über alle Fragen rund um das Thema Ausbildung, Studium, Leben und Arbeiten in Baden-Württemberg informieren.

Einen wichtigen Schwerpunkt des Messeauftritts Baden-Württembergs bildet die duale Berufsausbildung in Deutschland, ein echtes Erfolgsmodell. In Kooperation mit der > Josef-Durler-Schule aus Rastatt präsentieren Auszubildende und Ausbilder den Beruf des Tischlers / Tischlerin beziehungsweise des Schreiners / der Schreinerin mit Schauvorführungen und Mitmach-Aktionen für das Publikum. Fragen wie zum Beispiel „Wie funktioniert die duale Ausbildung in Deutschland? Wie sieht das Ausbildungsprofil aus? Welche Möglichkeiten bieten sich Jugendlichen aus Frankreich?“ werden von Auszubildenden und Berufsschullehrern aus dem badischen Landesteil beantwortet. Dabei werden sie von einem Fachlehrer der französischen Partner-Berufsschule aus dem Elsass, dem > Centre de Formation d’apprentis (CFA) Heinrich Nessel aus Haguenau, unterstützt.

Mit am Baden-Württemberg-Stand dabei sind außerdem das > Goethe-Institut Lyon, > das Deutsch-Französische Jugendwerk und die > „Mobiklasse“. Alle drei Institutionen wollen Jugendliche aus Frankreich für die deutsche Sprache und die deutsche Kultur interessieren.

Mit einem Team von drei Köchen, darunter zwei Auszubildende, ist Baden-Württemberg im Sonderbereich „Gastronomie“ vertreten. Kooperationspartner sind hier die > Landesberufsschule für Hotel- und Gaststättenberufe in Tettnang und der > Club der Köche Ravensburg. Zusammen mit weiteren Köchen und Lernenden aus Auvergne-Rhône-Alpes, dem Senegal und Katalonien realisieren die jungen Gastronomen vom Bodensee einen pädagogischen „Parcours de saveurs“ – Möglichkeiten für Jugendliche, selbst kleine Speisen zuzubereiten und zu verkosten. Die baden-württembergischen Köche stellen zudem ihr Können im Rahmen von Schaukochen regionaler Spezialitäten unter Beweis.

In Zusammenarbeit mit der > Carl-Benz-Schule aus Gaggenau nimmt das Land Baden-Württemberg an den internationalen Berufsvorführungen im Sonderbereich „Automobil“ mit einer Gruppe von drei Auszubildenden aus dem Bereich Kraftfahrzeugtechnik sowie einem fachlichen Betreuer teil. Auszubildende aus Auvergne-Rhône-Alpes, Baden-Württemberg und aus anderen Regionen arbeiten in länderübergreifenden Teams zusammen. Am Samstag, 4. Februar, schließt sich ein interkultureller Fachaustausch mit beteiligten Ausbildern und Auszubildenden aus Burkina-Faso, Deutschland, Frankreich und Ungarn an.


Auf unserem Blog:

> Conférence à Montpellier, 28 février 2017 – Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie


Die Beteiligten aus Gaggenau stellen dabei insbesondere den dualen Ausbildungsberuf KFZ-Mechatroniker / KFZ –Mechatronikerin im Daimler-Werk in Rastatt vor.

Das Engagement des Landes Baden-Württemberg bei der „Mondial des Métiers 2017“ in Lyon ist durch die Partnerschaft > „Vier Motoren für Europa“ begründet. Die vier Partner Baden-Württemberg, Auvergne-Rhône-Alpes, Katalonien und die Lombardei haben sich zum Ziel gesetzt, Europa in verschiedenen Bereichen, unter anderem Wirtschaft, Ausbildung, Forschung und Jugend, voranzubringen. Ziel der Beteiligung des Landes an der > „Mondial des Métiers“ ist es, die berufliche Mobilität von jungen Menschen in Europa sowie die internationale berufliche Qualifizierung und den Austausch zu fördern. Ein Schwerpunkt der „Vier-Motoren-Kooperation“ ist die berufliche Bildung und der Austausch von Auszubildenden und Ausbildungspersonal vor dem Hintergrund der Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa.

Die „Mondial des Métiers“ wird von der > Région Auvergne-Rhônes-Alpes veranstaltet. Sie ist die bedeutendste Messe für Berufsorientierung in Frankreich und will Jugendliche und Arbeitssuchende bei ihrer Berufswahl und Karriere unterstützen. Über 400 Aussteller, darunter Berufsverbände, berufliche Schulen, Unternehmen sowie Bildungs- und Beratungsdienstleister, stellen 600 Ausbildungsberufe auf einer Ausstellungsfläche von 30.000 Quadratmetern vor und beantworten Fragen zum Thema Berufsorientierung und Beschäftigung. Auszubildende und Schülerinnen und Schüler präsentieren mit praktischen Vorführungen ihren Beruf. Die nach Branchen beziehungsweise Themenschwerpunkten gegliederte Messe wird durch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorträgen und Konferenzen begleitet. Auch in diesem Jahr werden wieder rund 120.000 Besucher erwartet. Die Beteiligung des Landes wird durch das > Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg finanziert und durch Mittel der Région Auvergne-Rhône-Alpes unterstützt.

Alfred Grosser hat Geburtstag

Wir gratulieren Alfred Grosser zu seinem 92. Geburtstag am 1. Februar 2017.

Sein Buch L’Allemagne de notre temps, Paris : Fayar 1970 un dann in vielen Auflagen auch auf Deutsch: Deutschlandbilanz. Geschichte Deutschands seit 1945, München: Hanser 4/1972. Sein Buch Wider den Strom. Aufklärung als Friedenspolitik mit seiner Rede anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1975 hatte ich wohl in der Tasche als ich 1976 begann, bei Alfred Grosser im Institut d’Études politiques in Paris zwei Jahre lang Vorlesungen zu hören.

In dieser Zeit gab er das Les leçons sur le nazisme, Paris : Fayard 1976 heraus, das kurz darauf auf Deutsch erschien: Wie war es möglich? Die Wirklichkeit des Nationalsozialismus. Neun Studien, hrsg. v. A. Grosser, München: Hanser 1977. Nach einer Vorlesung: „Haben Sie das schon?“ Und eine Widmung bekam ich auch dazu. Und aus den Vorlesungen 1976-1978 entstand der Band: Les Occidentaux. Les pays d’Europe et les États-Unis depuis la guerre, Paris : Fayard 1978. Später Affaires extérieures. La politique de la France 1944/1984, Paris : Flammarion 1984. Selbst auf Wikipedia steht nur eine > Auswahl seiner umfangreichen Bibliographie. Le sel de la terre. Pour l’engagement moral, Paris: Seuil 1981. 1989 erschien Vernunft und Gewalt. Die französische Revolution und das deutsche Grundgesetz heute, München: Hanser.

In diesem Monat erscheint im Verlag J.H. Diez sein Buch > Le Mensch. Die Ethik der Identitäten, ca. 240 Seiten, ca. 24,90 Euro ISBN 978-3-8012-0499-0.

Nachgefragt: Jean-Paul Willaime et la laïcité

Am 27. Januar 2017 war Professor Jean-Paul Willaime zu Gast im Institut français de Stuttgart und hielt einen Vortrag: > Die Religion in Europa: Bedrohung oder Bereicherung für die Demokratie?

Professeur Jean-Paul Willaime est directeur d’études à l’École Pratique des Hautes ÉEtudes à la section des sciences religieuses, il occupe depuis 1992 la direction d’études « Histoire et sociologie des protestantismes». Jusqu’en 1992, il a enseigné la sociologie des religions à la Faculté de théologie protestante de l’Université de Strasbourg. Ses recherches portent essentiellement sur la sociologie des protestantismes, les rapports entre école et religions, l’intégration européenne et les relations Etat-Religions et aussi sur les laïcités.

Nous avons demandé M. Willaime comment la laïcité détermine, en France la relation entre l’État et la religion ?

Qu’est-ce qu’un professeur de français en Allemagne devrait savoir des conditions spécifique de la laïcité en France?

En 2012, vous donnez une contribution sous le titre– «L’approche sociologique des religions. Une réduction de son objet ou une compréhension objectivante de celui-ci ? », dans L’expérience religieuse. Approches empiriques. Enjeux philosophiques, Paris, Beauchesne, 2012, pp.197-216. En quoi une objectivation serait-elle possible ?


Voir: Jean-Paul Willaime, > «Pour une sociologie transnationale de la laïcitédans l’ultramodernité contemporaine », Archives de sciences sociales des religions [En ligne], 146 | avril-juin 2009, mis en ligne le 15 novembre 2012, consulté le 29 janvier 2017.

Sur notre blog:

> Der Laizismus in Frankreich – 26.1.2015

> Le 110e anniversaire de la loi de 1905 de séparation des Églises et de l’État – 9.12.2015


Une de vos dernières publications porte sur Europe et religions», in Quelles régulations pour les nouveaux mouvements religieux et les dérives sectaires dans l’Union Européenne (2011), Quelles dérives observez-vous, aujourd’hui, en Europe ?

Sur le plan religieux, comment voyez-vous la coopération franco-allemande ?

#Primaires citoyennes 22/29 janvier 2017

Unser transportables TV-Studio war wieder unterwegs. Vier Interviews, u.a. mit Boualem Sansal und Alain Mabanckou, die wir im Literaturhaus Frankfurt aufgezeichnet haben: > Litprom Literaturtage 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ – mit unserem Dossier


Nach den ersten Hochrechnungen am Sontagabend meldet LE MONDE gegen 21 h 15 58,65 % der Stimmen zugunsten von Benoît Hamon und 41,35 % für Manuel Valls.

Ob jetzt die Chancen für Emmanuel Macron steigen?

> Présidentielle 2017 : quels sont les candidats ?
LE MONDE, 05.09.2016 – Mis à jour le 30.01.2017 par Gary Dagorn

En savoir plus sur http://www.lemonde.fr/les-decodeurs/visuel/2016/09/05/presidentielle-2017-visualisez-tous-les-candidats_4992520_4355770.html#Tywoe3jcS9Pzb1pf.99

Um 17 Uhr meldet > Les Echos per twitter: „participation à 17h > 1.306 852 votants sur 75% des bureaux de vote“.

Das > Fernsehduel zwischen Manuel Valls und Benoît Hamon endete unentschieden, vielleicht mit einem leichten Vorteil für Hamon. Aber beide Kandidaten wissen, dass jeder von ihnen im Fall einer Niederlage am heuitgen Sonntag die Unterstützung des Anderen braucht. Schwierige Situation für Valls, der das bedingungslose Grundeinkommen, das Hamon vorschlägt, ablehnt. Hamon hingegen weiß, dass diese Idee nur etappenweise zu realisieren ist. Und dann ist da noch die Wahlbeteiligung: 1 655 919 Wäher (4,4 Mio. nahmen am 2. Wahlgang der Primä#rwahlen der Rechten teil – die Latte ligt hoch) nahmen am ersten Wahlgang der Primaires citoyennes teil, deutlich weniger als bei der > Rechten und dem Zentrum im Dezember. Ein Kandidat, der aus diesem Verfahren siegreich hervorgeht, kann erst nach der Wahl am 23. April und 7. Mai – mit Einschränkungen sagen, wie damals VGE 1976 über den Präsidenten in Verdun-sur-le-Doubs – „sa circonscription est la France“, weil jetzt erstmal die PS eine Liste mit einem Namen aufstellt, den sie am 22. 4. ins Rennen schickt.

> www.lesprimairescitoyennes.fr

Heute abend mehr.


Die Ergebnisse 1/3 der Wahllokale liegen vor: Am Sonntag um 21 h 10 meldet LE MONDE : > Primaire : Benoît Hamon en tête devant Manuel Valls, Montebourg éliminé: „Le député des Yvelines obtient 35,21 % des voix contre 31,56 % pour l’ex-premier ministre.“

Die folgenden Kandidaten werden sich der Primärwahlen der Linken am 22. und 29. Januar stellen: > Élection présidentielle 2017 : Candidats + campagne électoral + bibliographie + sitographie

Der Wahlkampf für den ersten Wahlgang der Primaires citoyennes war extrem kurz. Erst die Weihnachtspause, dann der Übergang ins Neue Jahr. Jetzt müssen die Wähler über Kandidaten entscheiden, deren Programme heute in der Samstagsausgabe von LE MONDE noch einmal in ihrer ganzen Breite in tabellarischer Überischt vorgestellt wurden. Jeder Kandidat wirbt um das Vertrauen der Wähler für sein Programm, mit dem er sich auch gegenüber den Konkurrenten absetzen möchte. Wird es wieder eine Überraschung wie bei der > Primärwahl der Rechten und des Zentrums geben, bei der der Favorit Nicolas Sarkozy auf dem dritten Platz landete und das Ende seiner politischen Karriere bekanntgab? Wird Manuel Valls der Premierminister von François Hollande sich gegenüber den Mitbewerbern durchsetzen können? Oder wird ihm die Politik seiner Amtszeit angekreidet werden? Hat er die Wähler von seinem Programm überzeugen können? Und überhaupt, die Primärwahlen der Gauche lenken die Aufmerksamkeit auf die Linken; verhalten sie sich geschickt, um daraus einen Vorteil für den ersten Wahlgang der > Présidentielle am 23. April ziehen zu können? Oder wird ihre Uneinigkeit und die fehlende Zustimmung der Wähler weiterhin den Außenseiter Emmanuel Macron begünstigen, dessen Versammlungen immer voller werden, und der mit seiner Partei En Marche nicht an diesen Primärwahlen teilnimmt.

Die folgenden Kandidaten werden sich der Primärwahlen der Linken am 22. und 29. Januar stellen:
> #Primaires citoyennes 22/29 janvier 2017
> Primaire à gauche : qui sont les sept candidats retenus ? – LE MONDE, 15.12.2016

> Comparez les programmes des candidats à la primaire de la gauche ***** – Le Monde

Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl am 23. April und 7. Mai 2017 ist noch offen. Möglicherweise, folgt man > Meinungsumfragen BFMTV, könnten François Fillon und Marine Le Pen (FN) in den zweiten Wahlgnag einziehen. Der Abstand zwischen Manuel Macron und François Fillon beträgt 10-12 %, ob Macron diesen Abstand noch verringern wird? > Fillon s’inquiète de la dynamique Macron – LE MONDE 21.12.2016

> Comparez les programmes des candidats à la primaire de la gauche – Le Monde

> La Haute Autorité des Primaires

> Sept candidats retenus pour la primaire de la gauche – LE MONDE, 17 12.2016

> Primaire à gauche : qui sont les sept candidats retenus ? – LE MONDE, 15.12.2016

> #Presidentielle2017

> Benoît Hamon

> Arnaud Montebourg

> Vincent Peillon

> Manuel Valls

> Jean-Luc Bennahmias

> François de Rugy

> Sylvia Pinel

Der oder die Kandidatin, der/die im 2. Wahlgang am 29. Januar an erster Stelle stehen wird, darf am ersten Wahlgang der Prsidentschaftswahl am 23. April 2017 teilnehmen. Am 7. Mai findet der 2. Wahlgang statt.

> Présidentielle et législatives 2017 : les dates des prochaines élections

Auf Twitter kann verfolgt werden, wie der Wahlkampf um zur Präsidentschaftswahl sich alle fünf Jahre zu einer nationalen Debatte entwickelt, bei der alle politischen Themen auf den Prüfstand gestellt werden. In einem früheren Beitrag haben wir Aufgaben zu dieser Tweetline gestellt: > Présidentielle 2017 (I) – mit Twitteraufgabe

> Présidentielle 2017 : quels sont les candidats ? LE MONDE | 05.09.2016 à 09h51 • Mis à jour le 17.12.2016 à 14h33 | Par Gary Dagorn

> Présidentielle 2017 (II) – Primaires de la droite et du centre

> Le Président de la République: un roi élu ? – 9. April 2007

> Le discours de François Hollande pour les 55 ans de la Constitution de la Ve République – 4. Oktober 2013

> Apprenons un nouveau mot: la présidentialisation – 23. Mai 2007

Twittern für die deutsch-französische Kooperation

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/825668222003331072

> 463 Artikel zu den Deutsch-Französische Beziehungen auf unserem Blog

> Arbeiten im Französischunterricht: Suchen und Lernen mit Twitter – 4. Oktoberr 2019

> Schule und Politik: Vom Twittern in Frankreich und Deutschland

Der Vergleich der „Timelines“ französischen Botschaft in Berlin und der deutschen Botschaft in Paris: > Französisch-deutsches Twittern, so kann man in kurzer Zeit eine Liste der Themen erstellen, die zur Zeit im Rahmen der deutsch-französischen Kooperation besonders diskutiert werden.

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/825672353472458752

Existentialismus

Unsere neue Lektüre: Sarah Bakewell, > Das Café der Existenzialisten. Freiheit, Sein und Aprikosencocktails mit Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Albert Camus, Martin Heidegger, Edmund Husserl, Karl Jaspers, Maurice Merleau-Ponty und anderen, schon in der 5. Auflage 2017, aus dem Englischen von Rita Seuß, 448 S. mit 26 Abbildungen im Verlag C.H. Beck.

Warum war der Aprikosencocktail in einer Bar in Paris Anfang der Dreißiger Jahre so wichtig für Jean-Paul Sartre? Damals saß er dort zusammen mit Simone de Beauvoir und Raymond Aron an einem kleinen Tisch in der Bar Bec-de-Gaz und hörte Aron zu sich sagen: „Siehst du, mon petit camarade, wenn du Phänomenologe bist, kannst du über diesen Cocktail sprechen, und das ist dann Philosophie!“ Selten kann man den Neubeginn einer bestimmten Philosophierichtung an einem Moment so dingfest machen wie hier. Lesen Sie die ersten 50 Seiten von Bakewells Kollektivbiographie über Jean-Paul Sartre, Beauvoir, > Martin Heidegger, Edmund Husserl, Maurice Merleau-Ponty, Simone de Beauvoir, Albert Camus, Iris Murdoch und sie werden in ihren Werken die eigentlichen Fragen

unserer Zeit und Antworten wiederfinden: „Was sind wir?“ und „Was sollen wir tun?“. Sie werden ihre Termine absagen und das Buch sofort zu Ende lesen. Wie die Leser der vier Auflagen seit Juni 2016 vor ihnen.

Alle werden uns entgegenhalten, Sartre werde heute kaum noch in der Universität gelehrt, und ebensowenig in der Schule gelesen. Bakewell weiß das, sie weiß aber auch, dass heute die Freiheit mehr als je bedroht ist. Die sozialen Netzwerke scheinen vom Anbändeln und Kontakfreudigkeit in die totale Kontrolle zu kippen. Mit der grenzenlosen Freiheit (vgl. Bakewell S. 44) im Internet scheint es passé zu sein, denn die Vorgaben der sozialen Netzwerke schränken uns mehr ein, als es uns lieb ist. Sie definieren unsere Bewegungsräume, schlagen uns Kontakte vor, die wir im realen Leben nie treffen würden, sie passen auf, ob wir Kontaktanfragen auch beantwortet haben und zählen unsere Bekanntschaften mit dem Hintergedanken, darüber anderen unsere Wichtigkeit zu demonstrieren: dazu: > Stadtplanung und soziale Netzwerke im Web 2.0 (I-IV).

Die Initiatoren der sozialen Netzwerke bereichern sich auf unsere Kosten, unsere Freiheit bleibt dabei auf der Strecke. Je mehr Kontakte, um so mehr zielgerechte Werbung bekommen wird, umso mehr klingelt der Groschen im Kasten der Eigentümer der sozialen Netzwerke. Sie gaukeln uns grenzenlose Freiheit vor, klauen aber unsere Zeit, ganz zu schweigen von dem Ansinnnen, hochgeladene Bilder als ihr Eigentum anzusehen. Manche Netzwerke geraten unter die Räder, weil sie sich rechten und populistischen Machenschaften öffnen, und versuchen ihre Mitglieder mitzunehmen. Außerdem haben in den letzten Jahren die Konflikte zwischen „Ethnien, Religionen und Ideologien“ erheblich zugenommen. (vgl. Bakewell S. 44) Es gibt noch eine weitere Dimension, mit der die neue Medien an unserem Eigentum nagen. Die schnelle Kopierbarkeit im Internet verleitet manche dazu, die Grundidee des Urheberrechts geflissentlich zu übersehen : > Muss man das Urheberrecht beschränken? (Blog Klett-Cotta).

Es wohl an der Zeit, sich wieder auf die Grundlagen der Freiheit zu besinnen. Abschottung, Isolierung und Ausgrenzung sind die falschen Wege und Bekannte, die uns mit ihrer Zuneigung zur AfD überraschen, benötigen eine gehörige Lektion über das, was Freiheit bedeutet. Sicher, die grenzenlose Freiheit im Sinne Sartres kann auch Angst machen, er wusste es nur zu gut und hat darüber lange in L’Être et le néant (1943) gesprochen. Lesen sie das vorzügliche Nachwort von Traugott König in der deutschen Ausgabe : Das Sein und das Nichts. Versuch einer phänomenologischen Ontologie. Neuübersetzung von T. König, Hamburg: Rowohlt 1991. Auch weil es notwendig ist, sich wieder einmal der Grundlagen der menschlichen Freiheit zu vergewissern, wird die Freiheitsphilosophie von Jean-Paul Sartre wieder aktuell werden: > www.sartre-gesellschaft.de und > www.ges-sartre.fr.

Sarah Bakewell, bringt ihr Anliegen, uns an die heutige Aktualität von Sartres Freiheitsbegriff zu erinnern, präzise auf den Punkt: „Sartres große Frage Mitte der vierziger Jahre lautete: Wenn wir davon ausgehen, dass wir frei sind, wie können wir unsere Freiheit in einer so herausfordernden Zeit konstruktiv ausüben?“ Bakewell, S. 24

> Sarah Bakewell – persönliche Website

> Michel Sicard parle de Jean-Paul Sartre – 29. Juni 2011
> Michel Sicard parle de Jean-Paul Sartre (I/II) – 11. März 2015

https://twitter.com/GuardianUS/status/718921956863713280

Einladung zum deutsch-französischen Tag 2017 für Französischlehrerinnen und -lehrer

Das Institut Français Stuttgart und das Deutsch-Französische Institut (dfi) veranstalteten am 27. Januar 2017 im Institut français Stuttgart gemeinsam einen Deutsch-Französischen Tag.

Unser Fotoalbum:

Das Programm der Veranstaltung richtete sich an Französischlehrkräfte sowie -referendare und -referendarinnen. Vor, nach und zwischen den Programmpunkten können die Teilnehmer sich am Stand des dfi sowie an Büchertischen der Verlage informieren.

> Das Programm des deutsch-französischen Tags 2017

Für diese Veranstaltung besteht Versicherungsschutz von Seiten des Kultusministeriums. Die Freistellung der Lehrkräfte liegt in der Verantwortung der Schulleitung. Reisekosten können nicht übernommen werden.

Das Institut français verfügt über 120 Plätze, die aus Kapazitätsgründen ausschließlich für Lehrer und Referendare der Sekundarstufe I und II vorgesehen sind.

Anmeldung zu dieser Veranstaltung > elektronisches Anmeldeformular an.

Sie können sich natürlich auch beim dfi per Fax (07141 – 930355) oder Telefon (07141 – 93030) anmelden.

> #JFA2017 : 22 janvier 2017 journée franco-allemande / 22. Januar 2017 Deutsch-französischer Tag

1 213 214 215 216 217 560