En tandem, la Chancellière allemande Angela Merkel et le Président de la République
donnent une conférence de presse à Bruxelles:
„BK´in Merkel: Meine Damen und Herren, wir möchten Ihnen als deutsche Bundeskanzlerin und französischer Präsident kurz das erläutern, was wir gleich beim Mittagessen gemeinsam unseren Kolleginnen und Kollegen vorschlagen wollen.“
(> Mitschrift Pressekonferenz)
A qui l’initiative? „Largement inspirée par la chancelière allemande, en concertation avec le président français, cette initiative est la dernière en date pour tenter de tourner la page de la crise des dettes souveraines,“ écrit LE MONDE: > Gouvernance de la zone euro : une réponse „globale“ qui tarde à venir – LE MONDE , 4.2.2011
Das Thema ist kompliziert, aber heute abend zeigen schon > 322 Artikel welche große Aufmerksamkeit diesem Ereignis beigemessen wird. À suivre!
Diskussionsveranstaltung im Stuttgarter Literaturhaus
mit Sami Tchak, Thorsten Schüller
Moderation: Francoise Joly
Donnerstag, 03.02.11, 20.00 Uhr > Fotos
Zu Gast sind der frankophone Schriftsteller Sami Tchak sowie der Literaturwissenschaftler und Spezialist für die frankophone Literatur Afrikas Dr. Thorsten Schüller. Sami Tchak (Lomé, Togo/Paris) studierte Soziologie an der Universität Lomé und promovierte 1993 an der Sorbonne. Seine Forschung zur weiblichen Sexualität und Prostitution führte ihn mehrfach nach Südamerika. Nach seinem ersten Roman „Place des Fêtes“, 2001, in dem der in Frankreich geborene Sohn togolesischer Eltern seine Umwelt schildert und kommentiert (dt. „Scheiß Leben“, 2004), publizierte er zahlreiche Romane, die in einem fiktiven („Le paradis des chiots“, 2006) oder realen („Les filles de Mexiko“, 2008) Lateinamerika verortet sind. Der Abend schließt an die Workshops und Lesungen der „Interkulturellen Dialoge I und II“ an, die im Juni und Dezember 2009 mit Lesungen von Prof. Prinz Kum’ a Ndumbes III., Wilfried N’Sondé sowie Patrick Deville und Hans Christoph Buch im Literaturhaus Stuttgart stattfanden.
Im Rahmen der Tagung „Dealing with the Universal. Between History, Theory and Practice of Arts“, Universität Stuttgart und Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe
Mit Unterstützung durch die DVA-Stiftung und das Institut français de Stuttgart
Eintritt: Euro 9,- / 7,- / 4,50
A l’époque, quand j’ai commencé à apprendre le français et plus tard, au cours de mes études à Paris et puis à Bonn, j’ai souvent allumé mon petit radio pour écouter – sur les ondes longues – des discours importants. Souvent je l’ai enregistrés. Aujourd’hui les choses ont bien changé. Grâce à Internet et au site du Palais de l’Élysée, les choses sont devenue beaucoup plus simples. On peut facilement regarder une vidéo avec un discours et même l’afficher ici. C’est toujours un bon exercice. Regarder la vidéo ci-dessus, ensuite, mais seulement ensuite > lire la transcription de son intervention, ou encore mieux, regarder la vidéo, prendre des notes, ou écrire un petit texte qui résume l’essentiel. Et après, vous > son intervention écrite. Vous verrez, vous apprenez un tas de mots. Et on peut vérifier, si le Président pense aux > priorités de la Présidence française du G20 et du G8. Or, ce type d’intervention du Président est très intéressant à observer. Il ne s’agit pas d’un discours solennel, mais d’une participation à un débat où l’on pose des question au Président. Quelle différence y a-t-il entre le Président qui tient un discours et Nicolas Sarkozy qui répond à des questions ? La > Videothèque du palais de l’Elysée est À notre disposition.Et je saisis l’occasion de ce billet pour affirmer ma passion pour ce genre des billets, car, il est vrai, dans les médias en Allemagne, vous ne trouverez qu’un petit résumé. Et après avoir regardé la vidéo et après voir accompli le petit exercice que je vous ai proposé vous pourrez vérifier si les médias en Allemagne ont bien saisi les paroles du Président de la République.
Vos objections? Vous avez raison, da discussion avec 12 pages est très longue. Or la question de l’euro nous concerne aussi et pour comprendre la position de la France, on devra lire parfois un peu plus.
Damals als ich angefangen habe, Französisch zu lernen und später im Studium erst in Paris und dann in Bonn habe ich oft mein Langwellenradio eingeschaltet, um France-Inter, Europe 1 oder RTL zu hören Oft habe ich diese Sendungen aufgenommen. Heute ist das Dank der Segnungen des Internets und der Website des Elyseespalastes viel einfacher geworden. Nach einer Rede des Staatspräsidenten kann man dort gleich das Video sehen und es auch hier auf dem Blog anzeigen. Das ist immer die Grundlage für eine klasse Übung. Schauen Sie sich das Video an, und danach lesen Sie erst den > seine Antworten in Davos. Oder noch besser, schauen Sie sich erst das Video an, machen Sie sich ein paar Notizen, schreiben Sie ein kurzes Resümee, und lesen Sie dann erst den > Text seiner Antworten in Davos. Sie werden sehen, auf diese Weise lernen Sie eine Menge Wörter. Und man kann nachprüfen, ob der Präsident an die > priorités de la Présidence française du G20 et du G8 denkt. Es handelt sich um keine feierliche Rede, sondern um Antworten auf Fragen, die dem Staatspräsident gestellt werden. Welche Unterschiede gibt es – auch sprachlicherArt zwischen dem Staatstpräsidenten als Rednerr und dem Diskussionsteilnehmer Nicolas Sarkozy? Die > Videothek des Elyseepalasts steht zu unserer Verfügung. Offengestanden, Blogbeiträge wie diese mag ich sehr, denn mit einer solchen Übung, die ich Ihnen hier vorgeschlagen haben, kann man gleich die nächste Übung angehen. Haben die Medien in Deutschland sachgerecht über Sarkozys Teilnahme an der Diskussion in Davos berichtet?
Ihre Einwände? Sie haben recht. Mit zwölf Seiten ist die die ganze Diskussion, an der Sarkozy teilgenommen hat, wirklich sehr lang. Aber die Frage des Euros betrifft nun mal auch uns, und um die Haltung Frankreichs zu verstehen, muss man eben manchmal ein bisschen mehr lesen, man kann dann aber auch mitreden.
Das Elsass einmal anders – Exkursion am Wochenende 9. – 10.April 2011
Die > Freunde des Institut Français in Stuttgart planen für das Wochenende 9. – 10. April 2011 wieder eine Exkursion ins Elsass. Die Vorbereitungsgruppe des Vereins hat attraktive Stationen für die Reise zusammengestellt: Zeugen aus der humanistischen und jüdischen Vergangenheit, malerische elsässische Städte, ein Museum zur wechselvollen politischen Geschichte des Elsass, eine berühmte romanische Kirche – und nicht zuletzt Convivialité.
In Obernai werden wir übernachten und bei einem ausgedehnten Apéritif und Abendessen in einem guten Restaurant den kulturell reichen Tag beschließen.
Der Reisepreis liegt bei ca. 145 € pro Person im Doppelzimmer (plus 20 € für Einzel-zimmer, plus 20 € für Nichtmitglieder der Amis). Er umfasst Fahrt, Übernachtung mit Früh-stück, Eintrittsgelder, Führungen. Der definitive Preis hängt von der Personenzahl ab, er wird Ihnen mit der Anmeldebestätigung mitgeteilt. Ab 20 Teilnehmenden findet die Reise statt.
Les deux conférences suivies d’un débat de plus en plus animé ont bien souligne, ce que nous pouvons tous gagner en comparant les faits en France et en Allemagne. Ceci est particulièrement vrai pour le domaine de l’école. On découvre des grandes différences et des habitudes et idées communes. Uns soirée passionnante qui suggère d’aller plus loin dans cette voie.
Im Rahmen der Dialogreihe Lust auf Werte? der Französischen Botschaft und des französischen Kulturnetzwerks in Deutschland fand gestern abend eine Veranstaltung mit Jean Houssaye und Jürgen Mertens im Institut Culturel Franco-Allemand de Tübingen statt.
Die Wertevermittlung ist eine der wichtigsten generationsübergreifenden Aufgaben: familiäre Erziehung und Schule spielen hierbei eine wichtige Rolle. Wie soll diese Rolle heute angedacht werden, vor allem in einer Zeit, in der sowohl die Werte als auch die Schule in der Krise stecken? Kann die Schule die Vermittlung der Werte auf die gleiche Weise wie in der Vergangenheit leisten oder muss sie dafür neue Methoden entwickeln? Haben sich die Werte an sich verändert? Welche Werte für welche Schule?
Jean Houssaye, Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Rouen und Leiter des Forschungszentrums CIVIIC, ist einer der bekanntesten französischen Schulexperten. Er wird uns über seine bemerkenswerte Forschungsarbeit berichten. Jean Houssaye veröffentlichte unter anderem Questions pédagogiques – Encyclopédie historique, Education et philosophie – Approches contemporaines, Autorité ou éducation ?, Les valeurs à l’école.
Jürgen Mertens ist Professor für die Didaktik der französischen Sprache und Literatur an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und Bundesvorsitzender der Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer. Er hat bemerkenswerte Studien über den Französischunterricht, die Mehrsprachigkeit und die Integration veröffentlicht.
In französischer und deutscher Sprache mit Übersetzung.
Dank unserer treuen Blog-Leser im Norden der Republik gibt es endlich mal wieder ein bemerkenswertes Gegengewicht zu der Südlastigkeit unseres Blogs. Die Crêpes und die Croissants aux amandes – schauen Sie selbst – hätte ich auch gerne probiert. Beeindruckend, was dort der > Fachbereich Französisch zusammen mit den Schülern am deutsch-französischen Tag organisiert hat. Da freut sich der Autor dieses Blogs, weil er wieder eine Meldung hat, die die Medien anscheinend übersehen haben. Gestern in der Hochschule der Medien fragte eine Studentin, warum schreiben Sie den Blog? Um Schülern soviel von Frankreich zu zeigen, damit sie nicht auf die Idee kommen, > Französisch abzuwählen. Hier auf dem Blog gibt es eben mehr als in den Medien über die > deutsch-französischen Beziehungen zum Lesen. Und die Fotos aus Lübeck müssten doch allen vom > Bevollmächtigen der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit über die Lehrer bis zu den Schülern die Vision und den Wunsch vermitteln, dass in Deutschland wesentlich mehr als nur 20 % der Schüler Französisch lernen sollten. Vielleicht wird trotz des deutsch-französischen Tages, von dem ich in der Presse am letzten Samstag fast nichts gefunden, den Schülern noch immer zu wenig zu wenig über das > Wunder der deutsch-französischen Aussöhnung erzählt. Und alle Beteiligten, aber wirklich alle, die Verantwortlichen in allen Bereich der Politik und der Ministerien müssten den > deutsch-französischen Vertrag nochmal lesen, in dem beide Länder sich gegenseitig Maßnahmen versprechen, um den Sprachunterricht der Partnersprache signifikant zu verbessern. Das gilt auch heute noch ganz genauso wie 1962. Wie sagte > de Gaulle 1962 in Ludwigsburg auf Deutsch und ohne Manuskript: „Diese jetzt dann ganz natürliche Solidarität zwischen unseren beiden Völkern müssen wir selbstverständlich organisieren. Das ist die Aufgabe der Regierung. Vor allem müssen wir aber ihr einen lebenden Inhalt zu geben, und das ist insbesondere die Aufgabe der Jugend.“
Da habe ich auch mal gewohnt! „Freundschaften in Europa stärken“ war das Motto des > Deutsch-französischen Tages in der Alexander-von-Humboldt Schule in Neumünster mit tollen Bildern, den Tag dort hätte ich auch gerne miterlebt: Dann hätte ich auch mal probieren dürfen.
Aus Anlass des Gedenktages der Unterzeichnung des Elyséevertrages am 22. Januar 1963 fand am 24. Januar fand im Fellbacher Rathaus die Journée franco-allemande statt. Der Tag mit dem Titel Integration und Migration in Frankreich und Deutschland war der Arbeit der Französischlehrer gewidmet und wurde vom > Institut français in Stuttgart und dem > Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg organisiert. Professor Frank Baasner, der Leiter des Deutsch-französischen Instituts in Ludwigsburg, eröffnete die Tagung. Nach ihm sprach Michel Charbonnier (rechts), Generalkonsul und Leiter des Institut français in Stuttgart:
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Der Bevollmächtigte erinnerte an die großartige Freundschaft, die Frankreich und Deutschland vor 48 Jahren mit dem Deutsch-französischen Vertrag besiegelt und seitdem ständig weiterausgebaut haben. Zwei Hauptaufgaben hat der Bevollmächtigte. Er ist in Deutschland der Ansprechpartner Frankreichs in Fragen der kulturellen Zusammenarbeit. Und er vertritt zugleich die 16 Bundesländer in allen Fragen der kulturellen Zusammenarbeit mit Frankreich. Er erinnerte an die Vielfalt der gemeinsamen Projekte mit Frankreich. In Baden-Württemberg lernen 30 % der Schüler Französisch, 10 % mehr als im Bundesdurchschnitt. Die Hochschulen in Baden-Württemberg haben bereits mehr als 300 Kooperationen mit Partneruniversitäten in Frankreich geschlossen. Danach skizzierte der Ministerpräsident sechs Thesen zu Beginn seiner Amtszeit als Kulturbevollmächtigter: 1. Bildung, Kultur und Wissenschaft sind Ressourcen ersten Ranges, von denen der Wohlstand in der ganzen EU abhängt. 2. Die Halbierung des Anteils der Europäer an der Weltbevölkerung verpflichtet uns künftig noch mehr entschieden auf Qualität zu setzen. 3. Die deutsch-französischen Beziehungen sind auch der Rahmen für einen Austausch auf professionellem Gebiet. Das gilt gerade auch für diesen Tag, der dem Thema Integration und Migration in Frankreich und Deutschland gewidmet ist. 4. Die besondere Zusammenarbeit mit Frankreich gibt uns vielfältige Möglichkeiten, uns mit Frankreich mehr und bewusster auseinandersetzen. 5. Das Motto des diesjährigen deutsch-französischen Tages „Französisch – Dein Weg zum Erfolg“ steht für gemeinsame Projekte mit Frankreich, von denen der Ministerpräsident u. a. > das deutsch-französische Geschichtsbuch zitierte. Und als 6. Punkt nannte er die französische Sprache als eine besondere kulturelle Aufgabe für die Deutschen. Am Schluss seiner Rede bekräftigte der Bevollmächtigte, er möchte in seiner neuen Funktion wie auch als Ministerpräsident Baden-Württembergs ein verlässlicher Freund Frankreichs sein.
Nach den Grußworten vom Oberbürgermeister Christoph Palm, Paul Palmen, Leiter der Arbeitsgemeinschaft der bilingualen Gymnasien, Dr. Peter Theiner, Robert-Bosch-Stiftung, und Christa Weck (Foto), Ernst Klett Verlag, und der Rede von Wolfgang Naumann, der auf den kürzlich erschienen Artikel von Stéphanie Le Bars, > Islam et intégration : le constat d’échec franco-allemand, LE MONDE, 4.1.2011 verwies – über die Integration in Frankreich stellte Wilfried N’Sondé mit einer Lesung seine neue Lektüre vor: Septembre d’Or.
Seitdem ich das Buch mit der CD erhalten habe, gab es bei den Autofahrten seit gestern hinreichend Gelegenheit, der CD von Septembre d’Or mit der Stimme ihres Autors Winfried N’Sondé ausführlich zu lauschen: „Demain, nous prenons l’avion pour la France.“ Alles was das Lesen spannend macht, die Entdeckung von Neuem, ein wenig Nostalgie, Unsicherheit, Aufbruch, Ängste, Hoffnungen, das Reisen, das Ankommen in einer fremden Welt, die ersten Gehversuche, der Umgang mit vertrauten Menschen in einer neuen Umgebung, neue Lebensgewohnheiten, auf Vorbehalte treffen, Niederlagen der ganz neuen Art erleben und im Umgang miteinander auch plötzlich neue Hoffnung spüren! Die sympathische Art und Wiese mit der Winfrid N’Sondé eines unserer schwierigsten Gesellschaftsprobleme nicht vereinfacht, sondern präzise auf den Punkt bringt, ist total beeindruckend. Diese Lektüre vermittelt mehr als ein Sachtext zu diesem Thema und demonstriert selbst als kurzer Lesetext auch hier bereits die Überlegenheit der Literatur. Wie beim Lesen, beim zweiten und drittem Hören entdeckt man immer mehr, bestimmte Redewendungen, bestimmte Ausdrucksweisen, den Respekt, den der Held der Geschichte aus dem Senegal mitbringt, von dem die Menschen in seiner neuen Umgebung einiges lernen können.
Wilfried N’Sondé: > Septembre d’Or
Lecture graduée mit Audio-CD,
abgestimmt auf Découvertes
978-3-12-591849-8
(identisch mit: 3-12-591849-9)