Von Brassens bis Piaf: Saar-Uni erhält zweitgrößtes Archiv für französische Chansons in Deutschland

Non, je ne regrette rien von Edith Piaf oder „Les copains d’abord“ von Georges Brassens sind bekannte Chansons, die fast jeder mitsummen kann. Mehr als 20.000 französischsprachige Titel und Konzertmitschnitte werden jetzt im Institut für Musikwissenschaft der Saar-Uni archiviert. Dort können sich Interessierte ab Mitte Januar über 2000 CDs anhören. Zur Verfügung gestellt wurde die Sammlung von Radiomoderator Gerd Heger, der beim Saarländischen Rundfunk die Sendung Rendezvous Chanson präsentiert und die Konzertveranstaltung Bistrot Musique leitet. Das Chansonarchiv an der Uni wird am Mittwoch, dem 12. Januar, mit einem musikalischen Festakt eröffnet. Grußworte werden der französische Generalkonsul Philippe Cerf, die Vizepräsidentin für Europa und Kultur, Patricia Oster-Stierle, und Professor Rainer Kleinertz sprechen. Für die musikalische Unterhaltung bei der Eröffnung sorgt ebenfalls Gerd Heger. Zusammen mit seinem Partner Guido Allgaier präsentiert er Songs aus seinem Programm Je t’aime, du mich auch ein gemütlicher Gainsbourg-Abend auf deutsch.

Die wichtigsten Songwriter, echte Entdeckungen, aber auch völlig unbekannte Songs enthält das neue Chansonarchiv in der Bibliothek der Musikwissenschaft an der Universität des Saarlandes. „Das Archiv ist ein Querschnitt durch die Chansongeschichte von 1950 bis jetzt. Die wichtigsten Künstler wie etwa Georges Brassens, Barbara, Jean-Jacques Goldman oder Edith Piaf sind vertreten. Ebenso gibt es dort CDs von aktuellen Künstlern wie etwa Arnaud Fleurent-Didier oder La Grande Sophie,“ erklärt Gerd Heger. Der Journalist vom Saarländischen Rundfunk, der auch unter dem Namen Monsieur Chanson bekannt ist, stellt dem Professor für Musikwissenschaft an der Saar-Uni, Rainer Kleinertz, am 12. Januar seine umfangreiche CD-Sammlung mit französischen, belgischen, afrikanischen und schweizerischen Künstlern zur Verfügung.

Neben dem Musikarchiv des Saarländischen Rundfunks hat die Universität dann mit über 20.000 Titeln die zweitgrößte Chansonsammlung in Deutschland. Das neue Chansonarchiv in der Institutsbibliothek Musikwissenschaft (Gebäude C5 2, Zimmer 26, Lesesaal) ist offen für alle Interessierten. Sowohl Studenten und Dozenten als auch Lehrer und interessierte Privatleute können sich die CDs vor Ort anhören. „Ich freue mich, dass die Sammlung damit allen zur Verfügung steht, die sich für frankophone Chansons interessieren“, sagt Gerd Heger. Die Institutsbibliothek Musikwissenschaft ist montags bis freitags von 9 bis 20 Uhr und samstags nach Vereinbarung geöffnet, eine Ausleihe der CDs ist nicht möglich. Literatur zu den Chansons wie Biographien und eine Überblicksgeschichte gibt es ebenfalls in der Institutsbibliothek. Auf der Basis des Chansonarchivs werden spezielle Lehrveranstaltungen in der Musikwissenschaft und der Romanistik angeboten, die sich im gleichen Gebäude befindet. Geplant sind außerdem Konzerte und Vorträge für die interessierte Öffentlichkeit rund um das Archiv.

Unterstützt wurde die Einrichtung des neuen Chansonarchivs an der Saar-Uni von der Vizepräsidentin für Europa und Kultur, Patricia Oster-Stierle, und den Romanistik-Professoren Valérie Deshoulières und Hans-Jürgen Lüsebrink.

Radio SR2 RendezVous Chanson, Sonntag, 9.1., 21 h

Im Januar 1996 war es soweit: Saarbrücken und der SR hatten wieder frankophone Konzerte. Im „Bistrot Musique“ treten seitdem, meist zum ersten Mal in Deutschland, Entdeckungen und auch bereits bekannte KünstlerInnen aus dem frankophonen Chanson auf – unvergessliche Momente des „spectacle vivant“, die dann natürlich auch das Hörfunkprogramm des Saarländischen Rundfunks zieren. Es kommen tolle Aufnahmen zustande in dieser Zeit – eine kleine Auswahl daraus heute im RendezVous Chanson zum Auftakt eines Jubiläumsjahres. Echte Raritäten sind dabei. Kennen Sie den den > SR-2-Onlinerekorder?

Zu hören sind:

Enzo Enzo, Kent, Jeff Bodart, Les Frères Brozeur, Marie-Jo Thério, Francis Lemarque, Romain Didier, Damien Hurdebise und Karin Clerc, Weppers Circus und Yvan Cujious, Yasmin Shah, Jacques Haurogné, Isabelle Boulay, Rive Gauche, Les Ogres de Barback, Les Fouteurs de Joie, Evasion.

RendezVous Chanson, Sonntag, 9.1.2011, 21 Uhr

> www.sr2.de/webradio

Vœux du Président au Gouvernement

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Stuttgart: Journée franco-allemande 2011

Am 24. Januar findet in Fellbach die zweite Journée franco-allemande statt. Der Tag ist gänzlich der Arbeit der Französischlehrer gewidmet und wird vom Institut français und dem Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg organisiert.

l’institut français de stuttgart et le Deutsch-französische institut (dfi) ont le plaisir d’organiser ensemble pour la deuxième fois la journée franco-allemande. Celle-ci aura lieu le 24 janvier à la mairie de fellbach, Marktplatz 1, 70734 Fellbach, dans la « große Sitzungssaal ».

Monsieur Stefan Mappus, Ministre-président du Bade-Wurtemberg, sera présent à cette journée franco-allemande 2011.

Cette année nous souhaitons mettre à l’honneur le travail des professeurs de français et nous vous proposons le programme suivant, placé sous le thème de la migration et de l’intégration:

> Programm und Einladung 7 janvier 2011

> Invitation à la journée franco-allemande 2011
> Anmeldung zum „Journée franco-allemande“

Deutsch-französischer Tag 2011
„Französisch, dein Weg zum Erfolg – L’allemand, passeport pour l’avenir“.

2003 erklärten Gerhard Schröder und Jacques Chirac den 22. Januar zum Deutsch-Französischen Tag. Alljährlich sollte von nun an dieser Tag begangen werden, um über Austauschprogramme, Begegnungen, Studienmöglichkeiten, Jobangebote etc. im Nachbarland zu informieren. An vielen Schulen aller Schularten werden an diesem Tag die vielfältigen bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich in verschiedenen Unterrichtsfächern vorgestellt. Das Motto für den Deutsch-Französischen Tag 2011 lautet: „Französisch, dein Weg zum Erfolg – L’allemand, passeport pour l’avenir“. Dieser Tag ist ein gute Gelegenheit für die Partnersprache zu werben und über Austausch- und Begegnungsprogramme sowie über die Möglichkeiten des Studiums und der Beschäftigung im Partnerland zu informieren.

> Argumente für Französisch

Mit schon 1300 Beiträge bietet das Frankreich-Blog viele Themen, mit denen Nachbarland unter neuen Blickwinkeln betrachtet werden kann.


> Deutsch-französischer Tag 2011 : « L’allemand, passeport pour l’avenir » DFJW
Anlässlich des deutsch-französischen Tags lädt das DFJW vom 17. bis 21. Januar 2011 mehr als 700 Schülerinnen und Schüler aus Paris und der Umgebung in seine Räumlichkeiten ein. Ungefähr 40 Schulklassen, von der Grundschule bis zum Gymnasium, können sich anmelden und unter verschiedenen Workshops – alle in deutscher Sprache – auswählen.


Deutsch-französischer Tag 2011
> Haus der Geschichte, Bonn
20.01.2011 10:00 Uhr Ort: Saal
Hinweis: Eintritt frei, Anmeldung erbeten
Finale des Debattierwettbewerbs in französischer Sprache 2010/2011
Schülerinnen und Schüler der Stufe 12 und 13 der Gymnasien und Gesamtschulen in Bonn und Umgebung debattieren in französischer Sprache. Mit musikalischen Darbietungen von Schülerinnen und Schülern des Betthoven-Gymnasiums und des Gymnasiums Tannenbusch. 
In Kooperation mit dem Robert-Schuman-Institut


20.01.2011 um 10h
Deutsch-Französischer Tag 2011
Ort : Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz

Das Centre culturel franco-allemand in Karlsruhe auch im kommenden Jahr am 20. Januar den Deutsch-Französischen Tag mit einer Reihe von Veranstaltungen zur französischen Sprache und Kultur feiern. Neben Vorträgen und verschiedenen Workshops (z.B. zur
Graffi ti-Kunst, Tanzkurse) wird es auch Informationsstände und andere kulturelle Angebote geben. Auf diese Weise versuchen wir, grenzüberschreitende Begegnungen zu initiieren und zu intensivieren.


> Der Bevollmächtigte für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit
> Journée franco-allemande du 22 janvier 2011 – Académie de Paris
> Journée franco-allemande du 22 janvier – Émilangues
> Les journées franco-allemandes – Metz
> Deutsch-französischer Tag – Insitut français de München
> Deutsch-französische Woche des DFJW 2011 Website der Rasselbande aus Dresden
> Deutsch-Französischer Entdeckungstag 2011
> Internetportal FplusD
> www.france-allemagne.fr
> www.education.gouv.fr

4. Französischlehrertag an der Saar-Uni

Mittwoch, 12. Januar 2011, ab 8.00 Uhr
Uni-Campus Saarbrücken, Aula (Geb. A3 3)

Beim vierten Französischlehrertag am 12. Januar steht diesmal das Thema „Kompetenzen lehren, entwickeln, überprüfen“ im Mittelpunkt. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an interessierte Lehrer, Referendare und Lehramtsstudenten. Der Französischlehrertag gehört im Saarland und in Rheinland-Pfalz bereits zum etablierten Fortbildungsprogramm. Nachdem im vergangenen Jahr erstmals Gäste aus Luxemburg begrüßt wurden, gilt die Einladung in diesem Jahr auch weiteren Partnern des Projekts „Universität der Großregion“.

In zwölf Ateliers werden die verschiedenen Kompetenzen im Französischunterricht thematisiert. Dabei können die Teilnehmer unter anderem theaterpraktische Methoden oder die Rolle von Chanson und Film im Französischunterricht kennen lernen. Darüber hinaus geht es um Hör- und Leseverstehen sowie Mündlichkeit, um den Stellenwert digitaler Medien im Unterricht und die immer wichtigere Vernetzung mehrerer Fremdsprachen auf dem Weg zu einer „Mehrsprachigkeitskompetenz“.

Neben den Ateliers finden zwei Plenarvorträge statt: Dr. Bernd Tesch (Berlin) stellt seine aktuelle Studie zum kompetenzorientierten Unterrichten des Französischen vor. Außerdem geben – anlässlich des 20. Todestages von Serge Gainsbourg – der französische Journalist und Autor Gilles Verlant und Gerd Heger vom Saarländischen Rundfunk Einblicke in Leben und Werk der schillernden Künstlerpersönlichkeit Gainsbourgs. Verlant hat zahlreiche Werke über Gainsbourg veröffentlicht, unter anderem eine viel beachtete Biographie. Er war auch als Berater an der Entstehung des aktuellen Films „Gainsbourg – Vie héroïque (2010)“ beteiligt. Gerd Heger, Moderator der wöchentlichen Sendung „RendezVous Chanson“, ist einer der führenden deutschen Spezialisten im Bereich des frankophonen Chanson. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Frankreichzentrum statt.

Neben den zentralen Veranstaltungen besteht in der Aula bei Kaffee und einem Imbiss die Möglichkeit, im Lehrmaterial für verschiedene Schul- und Unterrichtsformen, das Verlage dort ausstellen, zu stöbern.

Organisiert wird der Französischlehrertag von der Fachrichtung Romanistik und dem Zentrum für Lehrerbildung in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM), dem Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung Saarbrücken (ILF), der Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer e.V. (VdF) unter dem Dach des Gesamtverbandes Moderne Fremdsprachen e.V. (GMF) sowie mit Unterstützung der wichtigsten Schulbuch-Verlage.

Die Teilnahme am Französischlehrertag ist kostenlos und wird als Fortbildungsveranstaltung für das Saarland und Rheinland-Pfalz anerkannt. Teilnehmer können kostenlos auf den Parkdecks der Universität parken.

Anmeldung bis zum 6. Januar 2011 unter:
> www.romanistik.uni-saarland.de/flt/franzoesischlehrertag.html

Politik 2.0 und soziale Netzwerke
La vie politique et les réseaux sociaux

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