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Frankreich: Premierminister Francois Fillon bezeichnet die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft als eine vordringliche Zukunftsinvestition
> François Fillon confirme l’objectif d’accès à internet pour 100 % des Français en 2012
Le site du > Premier ministre est remarquablement bien fait. Il propose une clarté et une structure bien compréhensible.
> François Fillon confirme l’objectif d’accès à internet pour 100 % des Français en 2012 (Video – und Text der Rede) – 2012 sollen alle Franzosen über einen Internetzugang verfügen.
Die Website des > Premierministers ist wunderbar gemacht. Eine klare Struktur mit interessanten Inhalten.
Frankreich führt eine CO2-Abgabe ein
„Notre monde est parvenu à un moment de vérité. La crise économique mondiale que nous traversons n’est certes pas encore terminée. Mais nous devons aujourd’hui décider si nous voulons créer un monde différent de celui d’avant la crise, un monde plus soutenable, plus respectueux de l’environnement, un monde plus juste. Certains imaginent déjà que, les premiers signes de stabilisation apparaissant à peine, ils pourront faire comme si la crise n’avait pas existé. Ce serait une très grave erreur. Le monde ne sera plus jamais comme avant et c’est dès à présent qu’il nous faut agir pour écarter les périls qui menacent non seulement notre pays, mais l’humanité et la planète tout entière.“
„Alors il est temps pour la France d’adapter en profondeur les incitations de son système fiscal, il est temps de créer une fiscalité écologique….“
„J’en ai pris l’engagement au printemps dernier : une fiscalité écologique nouvelle, la taxe carbone sera créée : elle portera dès 2010, sur le pétrole, sur le gaz, sur le charbon, en fonction de leur contenu en gaz carbonique qui est le principal gaz responsable du changement climatique.“
> Discours sur la stratégie de la France dans la lutte contre le réchauffement climatique Vidéo
Der Staatspräsident verwies auf die Verpflichtung, die er mit der Unterzeichnung des ökologischen Pakts von Nicolas Hulot eingegangen sei und bekräftigte noch einmal, wie dringlich es sei, sich „der enormen Herausforderung durch die globale Erwärmung“ zu stellen. „Die Zeit arbeitet gegen uns. Unsere Generation muss handeln und zwar jetzt. Schon zu viele Jahre haben wir die Entscheidungen auf später verschoben, die wir jetzt treffen müssen.“
Nicolas Sarkozy ist überzeugt, dass wir „nicht mehr die Mittel haben, Energie zu verschwenden“, und hat sich für eine „ökologische Besteuerung“ ausgesprochen und hofft darauf, dass jeder „die Richtigkeit unserer Zielsetzung“ versteht.
Die CO2-Steuer wird ab 2010 von allen Verbrauchern fossiler Energieträger erhoben. Den Vorschlag der Rocard-Kommission von 32 Euro je Tonne lehnte Nicolas Sarkozy ab, da dieser Betrag in Zeiten der Krise zu hoch sei. Der Betrag von 17 Euro wurde auf der Grundlage des Marktpreises für CO2-Zertifikate festgesetzt. Die Abgabe soll schrittweise eingeführt werden und kann mit der Zeit steigen. „Es ist normal, dass die Steuer in einigen Jahren erhöht wird, wenn sich das Verhalten mit der Zeit geändert hat“, meinte Nicolas Sarkozy in seiner Rede.
Mit 17 Euro „entspricht die CO2-Steuer schon einer deutlichen Anstrengung: fast 4,5 Cent pro Liter Heizöl und Diesel, 4 Cent pro Liter Benzin und rund 0,4 Cent pro KWh Gas“, so der Präsident.
Umfassende Ausgleichszahlung für Privathaushalte
Mit der CO2-Steuer wird eine umfassende Ausgleichszahlung für alle Haushalte eingeführt. Sie erfolgt in Form einer geringeren Einkommensteuer oder in Form eines grünen Schecks für nicht steuerpflichtige Haushalte. Der Staatschef hat eindrücklich darauf hingewiesen, dass die CO2-Steuer „die Kaufkraft der Franzosen nicht beeinträchtigt“. Die Ausgleichszahlung für Privathaushalte erfolgt differenziert nach Familiengröße oder Wohnort (städtische oder ländliche Gebiete). Für eine Abgabe in Höhe von 17 Euro erhält ein städtischer Haushalt mit zwei Kindern ab Februar 2010 insgesamt Steuererleichterungen von 112 Euro. Der vergleichbare Haushalt in ländlichen Gebieten ohne ein Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln erhält 142 Euro.
Sparsame Haushalte werden doppelt belohnt
„Wenn Sie Ihren Energieverbrauch verringern, zahlen Sie weniger CO2-Steuern, Sie erhalten aber als Ausgleich dieselbe Summe, als hätten Sie keine Energie gespart“, erklärte der Staatschef und fügte hinzu: „Dieses Bonus-Malus-System gibt den Franzosen die Möglichkeit, ihr Verhalten zu ändern. Der Malus ist die CO2-Steuer, der Bonus ist der grüne Scheck oder der Steuernachlass.
Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit französischer Unternehmen
Staatspräsident Sarkozy hat versichert, man würde geeignete Mittel und Wege finden, damit Unternehmen, die in besonderem Maße von fossilen Brennstoffen abhängig sind, wie die Fischerei, die Landwirtschaft oder das Transportgewerbe, durch die CO2-Steuer nicht bestraft würden. „Die Bekämpfung des Klimawandels würde nicht vorankommen, wenn die CO2-Steuer dazu führen würde, dass mehr Agrar- und Meeresprodukte importiert würden oder dass die französischen Transportunternehmen, im Vergleich zu ihren (ausländischen) Konkurrenten mit weniger strengen Umweltstandards, benachteiligt würden.“ Nicolas Sarkozy hat außerdem darauf hingewiesen, dass die Einführung der CO2-Steuer schon 2010 durch die Abschaffung der Gewerbesteuer ausgeglichen würde.
Vollständige Transparenz bei den Ausgleichszahlungen
Um eine „vollständige Transparenz“ bei den Ausgleichszahlungen für die CO2-Steuer zu gewährleisten, hat Staatspräsident Sarkozy angekündigt, eine unabhängige Kommission einzurichten. Sie soll „die Entwicklung der Einnahmen“ verfolgen und „den jeweiligen Anteil der Privathaushalte und der Unternehmen feststellen“, damit gewährleistet ist, dass „die Verpflichtung zur Ausgleichszahlung zu 100 % eingehalten wird“. „Ich will klare Regeln für die Ausgleichszahlungen für Haushalte und Untenehmen“, so Staatspräsident Sarkozy. Die Kommission setzt sich zusammen aus Fachleuten und Mandatsträgern, deren Entscheidung „paritätisch nach Opposition und Mehrheit“ erfolgen soll.
Vers un renouveau des relations franco-allemandes?
Axel Veiel, > Frankreichs Abkehr vom Nachbarland. Wer Deutsch lernt, gilt als Streber, Stuttgarter Zeitung, 24 août 2009, a interrogé Béatrice Angrand, la directrice de > l’Office franco-allemand de la Jeunesse OFAJ. Béatrice Angrand pense que seulement 15 % des jeunes apprennent l’allemand malgré tous les efforts de promotion pour l’allemand.
> Wahl in Frankreich schon gelaufen. Sarkozy setzt auf Merkel estime ntv et évoque des rumeurs autour d’un traité franco-allemand deuxième édition en vue de l’anniversaire de 2013.
On ne s’étonne pas que DeutschlandRadio Kultur écrit en même temps: > Ein neuer Geist und neue Farben: L’ancien ministre de la Culture, Jack Lang, en août à Berlin pour réviser ses connaissances de la langue allemande, demande davantage d’imagination pour les relations franco-allemandes.
Et le Deutschlandfunk a interrogé Jack Lang sur les élections en Allemagne: > Die politische Debatte verläuft hier respektvoller und ruhiger. Il n’y a pas de polémique, estime Lang, peut-être parce Merkel est en bonne position. Et en plus, la gauche connaît en crise en Europe. Après les élections, les responsables devront trouver un nouveau point de départ pour les realtions franco-allemandes..
Dominique Moisi, membre fondateur et conseiller de > l’Institut français des relations internationales IFRI , et professeur au Europa-Kolleg à Natolin, Varsovie, souhaite > Die Rückkehr der deutsch-französischen Achse, DIE WELT 3.9.2009. Au sujet d’une initiative sue le plan de la sécurité, Moisi estime, l’Allemagne et la France ne peuvent pas faire bouger l’Europe, mais sans elles l’Europe ne bougera pas.
Axel Veiel, > Frankreichs Abkehr vom Nachbarland. Wer Deutsch lernt, gilt als Streber, Stuttgarter Zeitung, 24. August 2009, hat Béatrice Angrand, die Direktorin des > l’Office franco-allemand de la Jeunesse OFAJ gefragt. Béatrice Angrand glaubt, dass nur 15 % der Jugendlichen in Frankreich Deutsch lernen.
> Wahl in Frankreich schon gelaufen. Sarkozy setzt auf Merkel meint ntv und nennt Gerüchte hinsichtlich eines neuen deutsch-französischen Vertrages als Vorbereitung seines 50. Geburtstages 2013
Dazu passt, dass DeutschlandRadio Kultur zur gleichen Zeit notiert: > Ein neuer Geist und neue Farben: der frühere Kulturminister Jack Lang war im August in Berlin, um seine Deutschkenntnisse aufzufrischen. Er fordert mehr Phantasie für die deutsch-französischen Beziehungen.
Und der Deutschlandfunk hat Jack Lang zu den Wahlen in Deutschland interviewt: > Die politische Debatte verläuft hier respektvoller und ruhiger. Es gibt keine Polemik, meint Lang, weil Merkel vorne liege. Außerdem ist die Linke in Europa in einer Krise. Nach den Wahlen wollten die Verantwortlichen darüber nachdenken, wie die deutsch-französischen Beziehungen einen neuen Schwung bekommen könnten.
Dominique Moisi, Gründungsmitglied und Berater am > l’Institut français des relations internationales IFRI , und bprofesseur am Europa-Kolleg à Natolin in Warschau, wünscht > Die Rückkehr der deutsch-französischen Achse, DIE WELT 3.9.2009. Hinsichtlich einer Initiative auf dem Gebiet der Sicherheitspolitik meint Moisi, Deutschland und Frankreich werden Europa nicht bewegen, aber ohne die beiden bewege sich nichts in Europa.
Auf nach Paris: Titian, Tintoretto und Veronese
> Titien, Tintoret, Véronèse… Rivalités à Venise. Le louvre a invité les trois peintres avec un choix de leurs tableaux : 17 septembre 2009 – 4 janvier 2010.
Accès:
Musée du Louvre, Hall Napoléon : Accès par la pyramide, par la galerie du Carrousel et par le passage Richelieu (accès réservé aux visiteurs munis de billet ou de cartes d’abonnement et aux groupes).
Ouvert tous les jours, sauf le mardi, de 9h à 18h, jusqu’à 20h le samedi et jusqu’à 22h les mercredi et vendredi (la fermeture des salles débute à 17h30, 19h30 ou 21h30).
> Titien, Tintoret, Véronèse… Rivalités à Venise Communiqué de presse.
> Jean-Paul Sartre a détaillé les modalités de la concurrence entre les peintres à Venise en analysant surtout les œuvres et les succès du Tintoret.
> Titien, Tintoret, Véronèse… Rivalités à Venise. Der Louvre hat die drei Maler mit einer Auswahl ihrer Werke eingeladen und zeigt sie vom 17. September 2009 bis 4. Januar 2010
Musée du Louvre, Hall Napoléon : Engang durch die Pyramide, Galerie du Carrousel et durch die Passage Richelieu (Eingang mit vorbestellten Eintrittskarten). Täglich, außer Dienstags von 9-18 h, Samstag bis 20 Uhr und Mittwoch und Freitag bis 22 Uhr.
> Titien, Tintoret, Véronèse… Rivalités à Venise Communiqué de presse.
> Jean-Paul Sartre hat den Konkurrenzkamp der Maler in Venedig untereinander genau beschrieben, indem er vor allem die Bilder und die Erfolge von Tintoretto durch den Vergleich vieler seiner Bilder analysiert hat.
Google Books: Das digitale Paradies für Bücherleser
oder das Ende der öffentlichen Bibliotheken?
Voir aussi les pages spéciales du Frankfurter Allgemeine Zeitung: Le Google book Settlement.
LE MONDE, dans son édition datée du 12 septembre 2009, propose un grand nombre d’articles autour et contre Google Books. Le 7 octobre prochain, la justice américaine se pronocera sur un accord conclu en 2008 entre Google et les éditeurs et auteurs américains qui règle la rémunération et qui prévoit la création d’un registre des ayants droit, qui renoncent de poursuivre Google pour violation de leurs droits.
Google veut numériser tous les livres, les livres orphelines et llivres épuisés inclus. Google s’imagine en parlant des bibliothèques, p. ex. aussi de la BNF, selon Marc Carduner, le directeur de Google Europe, „un partenariat ouvert“. Néanmoins Google est très loin de devenir la paradis numérique pour les lecteurs même si un jour, il aura numérisé chaque d’un livre existant. Même si on peut limiter et préciser les modalités d’une recherche, il reste que c’est Google qui propose > un ordre des réponses (Mon livre paru en 2009 en Europa: rang 11.) ce qui revient à suggérer selon des modalités plus ou moins obscures une hiérarchie des savoirs qui est très loin, comme ce mécanisme se présente aujourd’hui, d’être scientifique. Et Google cèdera-t-il aux tentations d’oublier certains livres qui ne correspond pas à qui que ce soit ? Google a l’habitude de considérér une information comme importante si beaucoup l’ont citée moyennant des liens. Les résultats de Google Books seront-ils influencés par le même mécanisme ?
Les bibliothèques ou nous, les lecteurs,devront-ils payer un jour un forfait pour accéder à la librairie mondiale ? Google connaît ses usagers, leur retirera-t-il certains livres ou organisera-til l’ordre des réponses dans Google Books selon les préferences supposés du visiteur ? Ce qui serait un beau service, mais ce sera en fait la publicité en permanence, sans que les usagers s’en rendent comptent toujours. Veut-on vraiment confier à une seule organisation le savoir culturel de l’Europe tout en sachant que l’ordre des réponses par Google Books privilégiera peut-être les livres ou les traductions d’origine américaine ?
A part des discussions autour de Google, il faut au moins une fois poser la question pourquoi on veut absolument nous amener au paradis numérique de tous les bonheurs? Même aujourd’hui et malgré l’existence de tant de sites Internet, malgré l’accès facile aux catalogues des Bibliothèques, les nouveaux résultats de la recherche nécessitent beaucoup d’années avant d’être pris en compte. On se rend compte que cet espace de temps s’allonge avec le torrent des informations numériques? On continue à écrire des livres sans s’assurer de connaitre les derniers livres sortis sur le sujet. Bref, en quoi la numérisation soutiendra-elle la rédaction d’un livre? Google n’a pas des bienfaits en tête, c’est une entreprise commerciale qui veut maximiser ses profits. C’est bien compréhensible, il y a des employés, des investissements… Mais on doit poser la question pourqoui permet-on a Google de s’arroger le droit de faire ses gains avec la numérisation et l’indexation de la culture européenne ? Google est plus vite que les bibliothèques européennes ? Est-ce la seule raison de lui donner les fonds de nos bibliothèques ? Les défenseurs de Google Books ont-ils jamais travaillé dans une bibliothèque ? Comment veut on écrire en livre sur la liberté et l’art avec Google Books ? Non? Ce n’est pas prévu, diront ses défenseurs. Mais bientôt ? Et ses références ou même la bibliographie seront seront dictées ou suggérées par Google ? Où sont les vrais avantages de la numérisation ? Si, il y a en un qui est bien concret. Google trouve un livre avec une > suite précise des mots, même si la page correspondante n’est pas indiquée par Google. Donc Google est un soutien tout à fait précieux et j’espère que les étudiants vont à la bibliothèque et qu’ils ne vont pas se contenter à chercher un autre livre pour augmenter en ligne leur trésor des citations pour leur mémoire.
Même si Google ne montre qu’une partie du livre, il a numérisé tout le livre, sinon je ne trouverais pas tant de livres avec > mon nom. Un livre paru en 1989 > Jean-Paul Sartre, Google en connaît parfaitement le contenu, le nuage des mots-clés le prouve. Et qui est-ce ui reçoit un accès complèt à ce livre ? Les bibliothèques amérériacine ou celui qui paie un forfait?
Résumons: > Viviane Reding, membre de la Commission européenne et commissaire responsable de la société de l’information et des média est trop optimiste en ce qui concerne > la numérisation des livres appartenant aux bibliothèques en Europe.
Pour aller plus loin:
> Der Google-Welt-Buchladen und das Urheberrecht
> Heidelberger Appell unt les billets sur le > Blog de Klett-Cotta
Siehe auch die Sonderseiten der Frankfurter Allgemeine Zeitung: das Google book Settlement.
LE MONDE hat in ihrer Ausgabe vom 12. September 2009 mehrere Artikel über Google Books veröffentlicht. Anlaß ist die bevorstehende Entscheidung der amerikanischen Justiz am 8. Oktober über die Rechtmäßigkeit des 2008 zwischen Google und den amerikanischen Autoren und Verlegern geschlossenen Abkommens, mit dem Entschädigungen und ein Register der Rechteinhaber gerergelt werden sollen, damit Google von weiteren Klagen wegen Urheberrechtsverletzungen freigestellt wird. (> „Google hat eine > bahnbrechende Vereinbarung mit Autoren und Verlagen getroffen.“ Quelle: Google Bücher)
Google will alle Bücher digitalisieren, die verwaisten Bücher und die Bücher die die nicht mehr vom Urheberrecht betroffen sind. Google stellt sich in bezug auf die Bibliotheken, wie dies Marc Carduner, der Direktor von Google Europe hinsichtlich der BNF sagte, eine „offene Partnerschaft“ vor. Dennoch ist Google weit davon entfernt, selbst dann wenn es eines Tages jede Buchseite digital verschlungen haben wird, das digitale Paradies für seine Leser zu werden. Selbst wenn man die Buchsuche eingrenzen und die Suchmodalitäten vorgeben kann, ist es doch immer noch so, dass Google > die Hierarchie der Antworten (Mein in Europa 2009 verlegtes Buch steht erst an 10. Stelle) nach undurchschaubaren Kriterien automatisch bestimmt und somit eine Hierarchie der Informationen vorgibt, die heute und möglicherweise auch in Zukunft mit wissenschaftlichen Aspekten nichts zu tun hat.
Wird Google eines Tages den Versuchungen weichen, manche Bücher nicht mehr anzuzeigen, weil sie jemandem, wer immer es auch sein mag, vorenthalten werden sollen ? Google hat die Angewohnheit eine Information als wichtig zu erachten, wenn viele einen Link darauf gesetzt haben. Wird Google mit einem ähnlichen Mechanismus den Wert der Bücher für uns bestimmen?
Müssen die Bibliotheken oder wir, die Leser, eines Tages eine Eintrittsgebühr für das digitale Paradies bezahlen? Google kennt die Angewohnheiten seiner Kunden, wird es uns Ergebnislisten anzeigen, die unserem von Google vermuteten Geschmack entsprechen? Eine Ergebnisliste, die vielleicht mit dem bisherigen Cacheinhalt unseres Browsers abgeglichen ist? Das wäre doch ein Klasse-Service, in Wirklichkeit aber die Werbung in Permanenz, ohne dass die Benutzer dies vermuten. Will man wirklich einer einzigen Organisation das ganze kulturelle Wissen Europas anvertrauen, obwohl man weiß, dass Google vielleicht in den Suchergebnissen die Übersetzungen oder Bücher amerikanischen Ursprungs bevorzugen wird?
Jetzt mal ganz abgesehen von den Diskussionen um Google, man muss doch mal fragen, wieso man uns mit aller Gewalt in das digitale Paradies der Bücher entführen will? Selbst heute und trotz der Existenz so vieler Internet-Seiten, trotz des leichten Zugangs zu Bibliothekskatalogen benötigen neue wissenschaftliche Erkennisse immer noch viele Jahre, manchmal Jahrzehnte bevor sie von der Forschung wahrgenommen werden. Die wissenschaftliche, digitalisierte Informationsflut verlängert diese Zeiträume, oder hat man das noch nicht gemerkt? Viele schreiben Bücher, ohne sich über den jüngsten Forschungsstand zu vergewissern oder sie tun es, weil es mit Google Books so einfach ist. Also es geht um die Frage, wie Google das Verfassen eines Buches unterstützen kann? Google hat keine Wohltaten im Kopf, das ist eine Wirtschaftsunternehmen, das seine Profite maximieren will. Das ist durchaus verständlich und nichts Ehrenrühriges. Es gibt Mitarbeiter, riesige Investitionen… Aber man darf doch fragen, wieso Google sich das Recht herausnimmt, seine Gewinne mit der Digitalisierung und der indizierung der europäischen Kultur machen will? Google ist schneller als alle anderen. Ist das aber ein hinreichender Grund, der Suchmaschine den Bestand unserer Bibliotheken anzuvertrauen? Haben die Verteidiger von Google Books wirklich schon mal in einer Bibliothek gearbeitet? Wie will man ein Buch über die > die Kunst und die Freiheit mit Google Books schreiben ? Da ist doch gar nicht vorgesehen, wir man mir antworten. Aber bald doch? Es gibt ja so schöne Suchlisten, aus denen man auch eine Bibliographie für eine Seminararbeit oder ein buch machen kann und diese Seiten werden von Google aufbereitet, diktiert? Dann werden Autoren vielleicht nie mein Buch berücksichtigen? Wo bleiben da die Vorteile der digitalen Bibliothek ? Doch es gibt welche: Man kann mit einer bestimmten > Wortkombination auch ein bestimmtes Buch finden, auch wenn die Seiten von Google gar nicht angezeigt wird: „Sie haben eine Seite erreicht, die nicht angezeigt werden kann, oder die Anzeigebeschränkung für dieses Buch wurde erreicht.“ (Kollegen sagten mir eben, die Seiten 89 ff. werden bei ihnen sehr wohl angezeigt? Wie auch immer, bei mir wurde S. 89 nicht angezeigt. Also das ist doch seltsam: Bei meiner Kollegin, also auf einem anderen PC werden die Seiten 5-6, 8-82, 139-201, auf meinem Computer werden die Seiten 90-201 nicht angezeigt: So versteht Google also eingeschränkt sichtbares Material.) Wie auch immer, Google also doch eine Hilfe, auch wenn die Seiten nicht angezeigt werden, vorausgesetzt wenn die Studenten daraufhin wirklich in die nächste Bibliothek eilen und nicht einfach online ein anderes Buch suchen, das in den Zitatenschatz ihrer Seminararbeit passt. – „Mittlerweile gibt es allerdings auch Kritik an der Qualität des eingescannten Materials, insbesondere an der Präsentation und der Verschlagwortung,“ weiß Jörg Schieb auf seinem Blog zu berichten.
Selbst wenn Google nur einen Teil eines Buches zeigt, man vermutet aus Anstand vor dem Rechteinhaber, dann hat es also doch das ganze Buch Digitalisiert, sonst würde ich nicht so viele Bücher mit > meinem Namen finden. Ein Buch,das 1989 mit dem Titel > Jean-Paul Sartre erschienen ist, hat Google vollständig digitalisiert, denn sonst würde es nicht ein so große neudeutsch Tagcloud – Stichwortwolke – anbieten können. Und wer darf das komplette digitalisierte Buch sehen? Amerikanische Bibliotheken, Besucher die mehr als andere zahlen?
Fassen wir zusammen: > Viviane Reding, Mitglied der Europäischen Kommission und Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien ist zu optimistisch, was die
> die Digitalisierung der Bücher europäischer Bibliotheken angeht.
Mehr dazu:
> Der Google-Welt-Buchladen und das Urheberrecht
> Heidelberger Appell und die Beiträge dazu auf dem > Blog von Klett-Cotta
Klimapolitik: Bernard Kouchner fordert einen Paradigmenwechsel
Außenminister Bernard Kouchner sprach sich bei der Konferenz „Kann ein politisches Vorgehen angesichts des Klimawandels Erfolg haben? Europa vor Kopenhagen: Drei Monate für ein internationales Abkommen“ am 8. September in Paris für einen Paradigmenwechsel, beim Kampf gegen den Klimawandel aus. Angesichts der demografische Herausforderung müssten auch die internationalen Mechanismen zur Regelung von Entwicklung und Umwelt überprüft werden.
Bei der Klima-Politik müssten die Industrieländer beispielhaft vorangehen und den Schwellenländer die klare Botschaft senden, dass der Kampf gegen den Klimawandel sinnlos ist, wenn nicht auch sie sich deutlich dafür einsetzten. Zudem sei es notwendig, die ärmsten Länder in ihrer Entscheidung für eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.
> Rede des Ministers für auswärtige und europäische Angelegenheiten Bernard Kouchner bei der Konferenz: „Kann ein politisches Vorgehen angesichts des Klimawandels Erfolg haben? Europa vor Kopenhagen: Drei Monate für ein internationales Abkommen“
(Quele: Pressedienst der Französischen Botschaft, Berlin)
Au revoir les vacances – bonjour la rentrée
La > campagne électorale en Allemagne est une bonne occasion de s’interroger sur certains services offert par Internet : > Gazouiller politiquement ou le débat politique sur Twitter> et Wahlkampf 2009 und Blogs.
Entretemps on a appris que > Google et la Bibliothèque nationale pourraient conclure un accord. C’est triste et dédevant, j’ai demandé > Jean-Noël Jeanneney, qui était directeur de la Bibliothèque nationale (2002-2007) et il nous a envoyé ses prises de position.
Nicolas Sarkozy a nommé > une commission chargée d’élaborer un projet des investissements stratégiques.
Actuellement, je prépare ma conférence pour le > Romanistentag à Bonn : > Internet : Surfen oder suchen Sie? et > Lernen mit Web 2.0 : Mardi, 29 septembre 2009, 15 h 15. Die Blogosphäre in Frankreich: mediendidaktische Anmerkungen zur Oberstufe.
Ce n’est pas encore tout: La > Semaine française à Stuttgart aura lieu du 6 au 18 octobre.
Et la foire du livre à Francfort du 14 au 18 octobre demande beaucoup de préparation. Sur le blog de Klett-Cotta, j’écris > des billets après avoir lu les dernières parutions de cette maison d’éditions. Par exemple, Klett-Cotta vient de publier la traduction allemande du petit livre de Georges Perec: > L‘art et la manière d‘aborder son chef de service pour lui demander une augmentation.
L’inititative de Leander Wattig, qui a créé un Wiki > Die Offline-Bücherwelt online im Internet me paraît être bien intéressant.
> unterwegs und in > Paris und in > Stuttgart. Nun möchte ich Sie aber doch an einige Artikel erinnern, die Ihre Aufmerksamkeit verdienen.
> Der Wahlkampf in Deutschland ist eine gute Gelegenheit, sich einige „Dienste“ im Internet genauer anzusehen: > Gazouiller politiquement ou le débat politique sur Twitter> et Wahlkampf 2009 und Blogs.
Im Sommer kam es heraus, dass > Google und die Nationalbibliothek in Frankreich (BNF) ein gemeinsames Abkommen vorbereiten. Das ist traurig und enttäuschend. Ich habe > Jean-Noël Jeanneney nach seiner Meinung dazu befragt. Er war von 2002 bis 2007 Direktor der BNF.
Nicolas Sarkozy hat > eine Kommission beauftragt, einen Plan für strategische Zukunftsinvestitionen zu entwickeln.
Außerdem bereite ich den Vortrag für den > Romanistentag à Bonn vor: > Internet: Surfen oder suchen Sie? et > Lernen mit Web 2.0: Dienstag, 29. September 2009, 15 h 15: Die Blogosphäre in Frankreich: mediendidaktische Anmerkungen zur Oberstufe.
Die > Französische Woche findet vom 6.-18. Oktober in Stuttgart statt.
Die Buchmesse in Frankfurt (14. – 18. Oktober) verlangt auch einige Vorbereitungen. Auf dem Blog von Klett-Cottta schreibe ich über > die letzten Neuerscheinungen dieses Verlages, der früher als er nur > Cotta hieß schon Goethe und Schiller betreut hat. Gerade hat Klett-Cotta die Übersetzung des kleinen Büchleins von Georges Perec: > Über die Kunst seinen Chef anzusprechen und ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten in einer Übersetzung veröffentlicht.
Die Initiative von Leander Wattig, der ein Wiki > Die Offline-Bücherwelt online im Internet eingerichtet hat, scheint mir sehr interessant zu sein.

