J-1 avant la #JourneeEuropeenneDesLangues: Ministre Jean-Michel Blanquer und Ministerpräsident Armin Laschet

Unsre Redaktion versucht immer wieder, Politiker dazu zu befragen, warum ihrer Ansicht nach, Schüler/innen Deutsch bzw. Französisch lernen sollten. Heute hatten wir Glück und haben anlässlich der > La Journée européenne des langues am 26.September gleich zwei Stellungnahmen bekommen: Der Ministre de l’Éducation nationale, de la jeunesse et des sports, Jean-Michel Blanquer, und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Armin Laschet haben diesen Anlass genutzt, um mit Nachdruck an die Schüler/innen in Deutschland und Frankreich zu appellieren. Ministerpräsident Laschet ist Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit und auf französischer Seite ist Minister Blanquer in dieser Funktion sein Kollege. Ein Regierungschef und ein Minister raten Euch die Sprache des Nachbarn zu lernen. Mit guten Gründen.

> 6. September – Europäischer Tag der Sprachen – Website des Europarats

Siehe auch: > Nachgefragt: Ministerpräsident Armin Laschet antwortet auf unsere Fragen – 8. Juli 2019

Réunion de l’Assemblée parlementaire franco-allemande des 21/22 septembre – Sitzung der Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung am 21./22. September 2020

Da richten zwei Parlamente eine gemeinsame parlamentarische Versammlung ein, um künftig die Fortschritte der deutsch-französischen Kooperation Ihrer beiden Regierungen zu kontrollieren und zu fördern. Was nach politischer Zukunftsmusik klingt, wird ab jetzt zweimal jährlich veranstaltet. Zählt man alle Institutionen und Organismen des franco-allemand zusammen… dann > Nachgefragt: Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie: “Für eine deutsch-französische Föderation”.

Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung vereinigt 100 Mitgliedern, 50 Abgeordnete des Deutschen Bundestages sowie 50 Abgeordnete der Assemblée nationale, die mindestens zweimal im Jahr abwechselnd in Deutschland und Frankreich tagen. Grundlage dieser Zusammenarbeit auf Ebene der Parlamente ist das Deutsch-Französische Parlaments­abkommen, das am 11. März 2019 von der Assemblée nationale und am 20. März 2019 vom Deutschen Bundestag > Der Bundestag hat dem Deutsch-französischen Parlamentsabkommen zugestimmt verabschiedet worden ist. Das Parlamentsabkommen ist aufgrund der Beratungen der Deutsch-Französischen Arbeitsgruppe, die am 22. Januar 2018 anlässlich Unterzeichnung des Aachener Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit zu diesem Zweck eingesetzt worden war: > Comment prépare-t-on le nouveau traité de l’Élyséee? – Wie wird der neue deutsch-französische Vertrag erarbeitet? – 2. August 2018

Die Tagesordnung:

> Agenda de l’Assemblée parlementaire franco-allemande – site de l’Assemblée nationale
> Tagesordnung der Sitzung der Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung am 21./22. September 2020

Die Sitzung der Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung am 21./22. September 2020: > Tagesordnung *.pdf > Dokumente – > > Zusammenfassung der Ergebnisse

> Assemblée parlementaire franco-allemande – Site de l’Assemblée nationale

> Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung – Website des Deutschen Bundestages

Die 5. Sitzung der Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung am 21. September, die aus bekannten Gründen als Videokonferenz abgehalten stattfand, wurde von Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble und seinem französischen Amtskollegen Richard Ferrand geleitet. Schäuble erinnerte an den europäischen Wiederaufbaufonds, der auch eine Gelegenheit bietet „Konstruktionsfehler des Maastricht-Vertrages“ zu korrigieren. Der Euro sei eine fragile „Währung ohne Staat“, die mehr als andere auf das Vertrauen der Finanzwelt angewiesen sei. „Die monetäre Union ist ohne politische Entsprechung auf Dauer nicht tragfähig“, warnte Schäuble. Sein französischer Amtskollege Richard Ferrand hob die EZB als zentralen Akteur in der Bewältigung der Krise lobend hervor. Aber TROTZ ihrer Erfolge gebe es noch Risiken und Ferrand betonte, dass „wir dauerhafte Lösungen für die Eurozone brauchen, um ein weiteres Verschmelzen und mehr Konvergenz der Volkswirtschaften zu ermöglichen“.

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, ebenfalls per Video zugeschaltet. Sie stellte den Parlamentariern ihre Einschätzung zu den finanziellen Aspekten der Pandemie mit.

EZB-Chefin Lagarde sieht Gefahren durch Corona-Krise noch nicht gebannt: Quelle: > Website des Deutschen Bundestages

In ihrer vierten Sitzung am 21. und 22. September hat die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung die beiden Gesundheitsminister, Jens Spahn und Olivier Véran, angehört:

https://twitter.com/faz_top/status/1308372236504571904?s=21

Und von Fréderíc Petit, député des Français établis à l’étranger (Allemagne, Europe centrale, Balkans), haben wir folgende Pressemitteilung erhalten:

Communiqué de presse

L’APFA ouvre la voie au TGV Paris-Berlin

Réunie en visioconférence les 21 et 22 septembre 2020, l’Assemblée parlementaire francoallemande (APFA) a entériné, lors de sa séance plénière, le lancement de la ligne ferroviaire
Paris-Berlin.

Frédéric Petit, se félicite de l’adoption de cette résolution par les députés français et allemands, membres de
l’APFA. Elle est le signe de la pertinence et de l’efficacité de cette assemblée binationale créée par le traité d’Aix-la-Chapelle de mars 2019. Elle est surtout l’aboutissement d’une demande réitérée de Frédéric Petit et de plusieurs députés, membres de l’APFA, soucieux de répondre à une préoccupation partagée par de nombreux citoyens français, allemands et franco-allemands vivant des deux côtés du Rhin.

Frédéric Petit a invité ses collègues à considérer l’ensemble des enjeux, les investissements nécessaires (voies grande vitesse, matériel roulant), mais également l’harmonisation et la qualité des services associés : achats et contrôle des billets simplifiés, train de nuit, confort,vélos et parkings…

Les membres de l’APFA ont souligné par ailleurs, la nécessité d’une politique de transports intégrée entre la France et l’Allemagne et demanderont prochainement une audition des ministres des Transports des deux pays. La session de l’APFA a permis d’auditionner la présidente de la BCE, Christine Lagarde, sur la politique monétaire de l’Union européenne ainsi que les ministres allemand et français de la Santé sur la gestion de la crise sanitaire. Les membres de l’APFA ont adopté plusieurs résolutions, en particulier une résolution visant à « donner des impulsions franco-allemandes à l’Union économique et monétaire » en Europe.

Nachgefragt: Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie: “Für eine deutsch-französische Föderation”

Unsere Stammleser/innen kennen unser Blogprinzip: Berichten und> Nachfragen meist per Video: Am 8. September 2020 veröffentlichte die Frankfurter Allgemeinen Zeitung unter der Überschrift > “Für eine deutsch-französische Föderation” den Aufruf des früheren Abgeordnete der Grünen im Europa-Parlament Daniel Cohn-Bendit und des Gießener Politikwissenschaftlers Professor Claus Leggewie.  Am 16. September veröffentlichte LE MONDE ihren Aufruf: Daniel Cohn-Bendit et Claus Leggewie : « En Europe, personne ne doit avoir peur de 150 millions de Franco-Allemands ayant une double nationalité ». Auf unserem Blog berichteten wir über diesen Aufruf: > Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie: “Für eine deutsch-französische Föderation”: Mit Aufgaben für Schüler/innen. – 18. September 2020.

Heute hatten wir eine Gelegenheit mit Professor Leggewie über diesen Vorschlag zu sprechen: Nachgefragt:

Unsere Fragen:

1. Herr Professor Leggewie, zusammen mit Daniel Cohn-Bendit haben sie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 8. September einen Beitrag in der Rubrik Fremde Federn veröffentlicht mit dem Titel „Für eine deutsche-französische Föderation“. Warum gerade jetzt?

Claus Leggewie war von 2007 bis zum 31. Juli 2017 Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen. Er ist Mitherausgeber der Blätter für deutsche und internationale Politik. 2017 erhielt er einen Ruf auf Carl-Ludwig-Börne-Professur der Justus Liebig Universität. in Gießen. Er ist Mitglied im Verein Rat für Migration.

2. Im ersten Satz warnen sie davor, dass Europa in „diverse Bestandteile“ zerfallen könnte. „Der gemeinsame Vektor dieser Zentrifugalkräfte ist die vermeintliche Übermacht Deutschlands und Frankreichs, die in Den Haag so kritische betrachtet wird wie in Rom und Warschau,“ so lautet ihre Diagnose.

Tâches:

Vous pouvez travailler avec cet article ou pour plus d’infos: > Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie: “Für eine deutsch-französische Föderation” – 18. September 2020.

1. Regardez la vidéo sans prendre des notes. La regardez encore une fois et prenez des notes, s.v.p. en français -les élèves français peuvent prendre des notes en allemand.

2. Qu’est-ce que Daniel Cohn-Bendit et Claus Leggewie nous proposent-ils?

4. Résumez les propos de Claus Leggewie,

5. Vous établissez une liste avec ce qui nous rapprochent des Français et ce qui nous en différencie.

6. Vous faites une liste pro et contra par rapport en ce qui concernla proposition de Daniel Cohn-Bendit et Claus Leggewie.

7. Vous orgnisez un débat dans votre classe ou avec vos correspondants.

PONS vous soutient/hilft Euch :

3. Beim Stand dieser Dinge dringen sie als Fortsetzung des Aachener Vertrags und des von Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel geschnürten > Corona-Krisenpakets dazu, einen großen Sprung zu wagen hin zu einer deutsch-französischen Föderation. Sie sprechen von Stufen, wie stellen Sie sich die vor?

4. Bedenkt man die intensive politische, wirtschaftliche und soziale Zusammenarbeit ja Verflechtung Deutschlands und Frankreichs fehlt eigentlich nur noch ein Name für dieses politische Gebilde…

5. De Gaulle dachte auch schon Pläne für eine deutsch-französische Union, die mit der Präambel zum deutsch-französischen Vertrag, die auf den Ausbau der EU und das unbedingte Festhalten an der NATO hinwies, durchkreuzt wurde. Sind wir da heute näher an einer politischen Gemeinschaft mit Frankreich dran?

6. Die bestehenden Vernetzungen aller Art, einzigartig zwischen zwei Staaten heute, so darf man hinzufügen, reichten vor „130 Jahren für die Nationbildung des Deutschen Reiches“, zielt Ihr Vorschlag auf einen politischen Zusammenschluss? Mit einer Verfassung?

7. In Frankreich lockert sich der zentralstaatliche Etatismus, wachsen hier die Bundeskompetenzen, ein weiterer Hinweis auf das Zusammenwachsen?

8. Ein deutsch-französischer Sitz im UN-Sicherheitsrat? Gemeinsame Klimapolitik? Energiepolitik? Digitalisierung? Alles Fragen, die wir sowieso nur gemeinsam angehen können.

9. Wir haben schon Institutionen, die an einer Roadmap für eine einer deutsch-französischen Föderation arbeiten könnten: Die deutsch-französische parlamentarische Versammlung, diese neue Organ, so einzigartig in Europa.

10. Sie meinen dass eine deutsch-französischen Föderation frischen Wind nach Europa bringe und dessen Fliehkräfte mit ihr gebremst werden könnten?

11. An welchen Zeithorizont denken Sie?

Mein Kollege hat mir beim Essen eben gesagt, der Frankreichblog sei für Schüler/innen zu schwer.

So, das Urteil kennt unsere Redaktion: Heute beim Mittagessen war es wieder da. Für Schüler sei unser Blog zu schwer, die Texte zu lang, die > Videos zu kompliziert. Wir haben darüber diskutiert und er präzisierte, unser Blog richte sich nur an die Oberstufenschüler. Und dann käme noch dazu, dass dort immer weniger Schüler/innen ankämen, die Kurse würden immer kleiner werden. Die Ansprüche seien zu hoch.

> Warum geben so viele Schüler/innen Französisch vor der Sek. II auf? – 4. Dezember 2019

Fehlte nur noch, dass er sagte, Chinesisch und Spanisch seien im Vereinten Europa wichtiger. Nun wir sind befreundet, kennen uns seit Anfang der 90er Jahre. Aber seine Skepsis konnte ich auch heute bis zum Kaffee nicht ganz ausräumen. Aber immerhin, zwei, drei der folgenden hier zitierten Artikel  für Sek. I habe ich noch erwähnen können, bevor ich Kaffee holte. Dies seien auch für Sek-I-Schüler/innen interessant. Nun das fand er auch. Und bald sehen wir uns wieder.

Und weil unsere Redaktion zu einer > Lehrerfortbildung: Unterrichten und selbständiges Arbeiten mit www.france-blog.info am Donnerstag 24. September 2020 per Video-Fernübertragung eingeladen wurde und wir mit dem gleichen Argument, der Blog sei für Schüler/innen zu schwer, rechnen, hier einige Antworten/Entgegnungen (eine kleine Auswahl).

Zugegeben, das Erschließen von 3800 Artikeln – alle sind auch nicht mehr aktuell – ist nicht ganz einfach: Es gibt eine Volltextsuche und wichtige Artikel werden auf einer eigenen Seite aufgelistet. Ansonsten steht Aktuelles immer blogmäßig oben, und wenn man ab und zu nicht drauf guckt, ist das gar nicht schlimm, scrollen sie einmal die letzten 10 Artikel kennen Sie bestimmt nicht.

Zur > Konzeption unseres Blogs haben wir uns ausführlich Gedanken gemacht. es geht nicht um die Frage, schwer oder nicht schwer, es geht, um den Moment, in dem deie Schülerin oderr der Schüler sich das Virus des franco-allemand einfängt. Mein Klassenlehrer sagte beim meinem Referat über Le Mythe de Sisyphe – 20 Minuten nicht mehr! –  nach einem Wortwechsel mit dem Primus, der mit Camus nicht einverstanden war – nach 10 Minuten, das ist gut was Du machst, Du hast diese Stunde und die nächste. Dieses Erfolgserlebnis war die Grundlage meines Romanistik-Studiums mit Fernwirkung: >  Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit.

Zum Fach Französich:

> Ein Hilferuf. Wie steht es um das Fach Französisch? – 26. September 2019

> Michaela Wiegel: Ungeliebter Französischunterricht – und was können/müssen wir tun? – 24. März 2019

> Beiträge mit Aufgaben für Schüler/innen

Sekundarstufe 1:

> Französischlernen in der Sek. I nach dem Lockdown – 3. November 2021

> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret (I) – 28. November 2007

Mobbing in der Schule:

> Harcèlement scolaire : le Président a un message pour les jeunes – 14. November  2019 – mit Aufgaben

> Au revoir les vacances 2020 mit Präsident Macron und Ministerpräsident Kretschmann, 14. September 2019

> Nachgefragt. Anne-Sophie Guirlet-Klotz: Lire une lecture française en temps de confinement – 23. April 2020

> Lesebericht: Azouz Begag/Wilfried N’Sondé/Nathalie Licard/Lorène Lemor/ Mfa Kera: Mon premier échange – 27. August 2015

> DELF@klett ist online – 20. April 2017

> #Lire I: Dennis Fender, Depuis notre dernière rencontre – 4. Februar 2019

> Lesebericht: Albert Camus, L’hôte (BD) – 12. März 2018

> 98  Artikel mit Fotos: > https://www.france-blog.info/category/fotos

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation

> Für einen Tag nach Paris 128 Fotos

> Fotoausstellung aus Anlass des Erscheinens von Agnès Poirier, An den Ufern der Seine – 23. März 2019

Sekundarstufe II:

> Nachgefragt: Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie: “Für eine deutsch-französische Föderation” – 22. September 2020

> Clément Beaune, L’Europe, par-delà le COVID-19 – 9. September 2020

> Studieren in Europa. Macron und sein Vorschlag, “Europäische Universitäten” aufzubauen – 7. September 2020

> 4. September 1870 – Vor 150 Jahren wurde die Republik in Frankreich proklamiert – 4. September 2020 mit Aufgaben

> #Corona-Virus, #Covid19 und die Verschwörungstheorien – 2. September 2020

> Online #Französischlernen I-XII: Liste aller Themen dieser Serie

> Emmanuel Macron: “Jour historique pour l’Europe !” – 21. Juli 2020

> Die Vorschläge des Bürgerkonvents für das Klima/Les propositions de la Convention Citoyenne pour le climat – 29. Juni 2020

Für Lehrer/innen:

> Online unterrichten und lernen  – 5. September 2020

Lehren und Lernen mit Découvertes: Präsenzunterricht – Online-Lernen und selbständiges Lernen

Wussten Sie, dass auf unserem Blog rund 350 Artikel zum > Online-Lernen stehen? Überlegungen rund um die Fachdidaktik des Online-Lernens. Viele Beiträge mit > Aufgaben für Schüler/innen.

Das neue DécouvertesIm neuen Lehrwerk > Découvertes – mit dem > vielfältigen Begleitmaterial werden die Medienkompetenzen ganz groß geschrieben. Die digitale (z.T. frankophone) Welt bekommt jetzt einen Sonderplatz in dem Buch und viele weiter sozialmedial vermittelte Texte fördern alle denkbaren (modern ausgedrückt:) digitalen Outputformate für die Sprachproduktion der Schüler. Es ist bemerkenswert, wie gut es den Autor/innen dieses Lehrwerks gelungen ist, die Nutzung moderner, also digitaler Medien in das Unterrichtsgeschehen zu integrieren. Die Aufgaben /Tâches enthalten vielfach konkrete Hinweise zur Nutzung der elektronischen Medien. Dazu kommen viele Videos verschiedenster Art, 360°-Material im Cahier, Tipps zum digitalen Arbeiten (le coin médias), sprachliche Mittel zum Austausch über eigene Mediennutzung, Découvertes (über-)erfüllt die KMK-Anforderungen, um Wahlmöglichkeiten und eine leichte Adaptierbakreit auf jede Unterrichtssituation (einschließlich des Homeschooling)für den Unterricht sicherzustellen..

> Das neue Découvertes

Auch als E-Book >>>>>

Um noch besser die Tablets nutzen zu können, die nun in die Schulen gebracht werden, laden die Schüler ab jetzt alle digitalen Medien (Audios, Videos, Dokumente) in die > Klett Lernen App – zum Herunterladen > Klett Lernen App und können so im Klassenzimmer auch offline damit individuell arbeiten. Sowohl der > Digitale Unterrichtsassistent DUA als auch > eBook (> eBook pro – Erläuterungen: * pdf) sind verfügbar und ebenfalls ohne Internetverbindung in der Klett Lernen App nutzbar, nachdem sie einmal geladen wurden. Daher brauchen wir auch die früheren Online-Links im Buch nicht mehr. Wer die App nicht nutzt, kann aber immer noch online im Browser auf alle Medien zugreifen, z.B. von zu Hause.

Medienkompetenz: Material für das Online-Lernen – Webinar vom 7. April 2020: > www.obeling.de ****

Das eBook ist die digitale Lösung für Ihre Schülerinnen und Schüler. Es ist flexibel einsetzbar, sowohl im Unterricht als auch zu Hause und sorgt für eine leichtere Schultasche. Die Inhalte des Schülerbuchs sind sofort und jederzeit verfügbar, sowohl online als auch offline in der > Klett Lernen App. Das Découvertes 1 eBook ist identisch mit der gedruckten Fassung des Buches – mit vielen nützlichen Funktionen wie Suche, Markierung und Zoom sowie zahlreichen Links zu passgenauen Materialien im Internet. Es ist als Einzellizenz und PrintPlus Lizenz Schule erhältlich. Die PrintPlus Lizenz Schule ist die Lizenz für Nutzer des gedruckten Schülerbuches. Voraussetzung für den Kauf ist der Einsatz des Buches in Lerngruppenstärke.

Auf unserem Blog: > Argumente für Französisch

Das > Cahier d’activités gibt es jetzt mit mit Mediensammlung und mit/ohneVokabeltrainer. Das Cahier enthält viele weitere Übungen zur Festigung der Inhalte, Möglichkeiten zur Differenzierung und bereitet das freie Sprechen vor. Da der Aufbau eines Kapitels dem Aufbau des Schülerbuches sehr ähnlich ist, wird eine einfache Orientierung gewährleistet. Natürlich begleiten die Lehrwerksfiguren die Schüler/innen durch das glasklar strukturierte Cahier. – Entraînement: Wiederholungsangebot am Anfang jeder Unité, – Tandembögen, – Prêt à Parler­Karten, – Simulation der DELF­Prüfung, – Zusätzliches Übungsmaterial zu jeder Unité – einen eingedruckten Nutzerschlüssel, über den alle Audios, Videos und Erklärfilme zum Schüler­buch und dem Cahier d‘activités online abgerufen werden können. Die Inhalte können auch in die Klett­App geladen und dann offline genutzt werden. – Zugang zu den Online­Erklärfilmen.

Weitere Informationen zum Unterrichten und Lernen mit Découvertes (u.a.)zum digitalen Arbeiten mit Découvertes stehen in der Facebook Gruppe > Découvertes. Rendez-vous en ligne!“.

Die Grammatik sitzt noch nicht ganz und sollte noch einmal wiederholt und vertieft werden? Dann ist das Grammatische Beiheft genau das Richtige für Ihre Schülerinnen und Schüler. Sie können mit diesem Heft selbstständig vertiefen, was sie im Unterricht gelernt haben. Das beinhaltet das Grammatische Beiheft: – Leicht verständliche Erklärung und Darstellung der Grammatikphänomene• Kontrollübungen zum Selbsttesten am Ende jeder Unité (mit Lösungen), – Zusammenfassung aller grammatischen Themen im Révisions­Teil mit Kurzübungen und Lösungen, ausführliches deutsch­-französisches Stichwortverzeichnis mit Sprachbeispielen, damit die Grammatikbegriffe sofort verstanden werden, – Erklärfilme zur Grammatik.

Zum Reingucken: > Klett Erklärfilm:

> Das neue Découvertes

Klett engagiert sich für Französisch

Lehrerfortbildung: Unterrichten und selbständiges Arbeiten mit www.france-blog.info

Veranstalter: > Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

> Online-Seminare für Lehrkräfte

Unterrichten und selbständiges Arbeiten mit > www.france-blog.info
Donnerstag, 24.09.2020, 17.00 – 18.00 Uhr

Referent: Dr. Heiner Wittmann – Moderation: Stephanie Wössner

Auf dem seit 2006 bestehenden Frankreich-Blog des Historikers und Romanisten Dr. Heiner Wittmann finden sich rund 4000 veröffentlichte Beiträge. Zu den Schwerpunkten des Blogs gehören, u. a.

In der digitalen Sprechstunde wird der Blog vorgestellt. Viele Blogbeiträge enthalten Aufgaben für Schüler/innen. Anhand ausgewählter Beispiele wird gezeigt, wie Schüler/-innen durch die Arbeit mit den Beiträgen auf dem Blog zum selbständigen Arbeiten oder zum Arbeiten in Gruppen angeleitet werden. Durch die Ausrichtung der Inhalte und der Arbeitsvorschläge eignen sie sich genauso für den Präsenzunterricht wie für den Fern- oder Mischunterricht.

Folgende Seiten unseres Blogs werden in diesem Seminar genannt:

> Mein Kollege hat mir beim Essen eben gesagt, der Frankreichblog sei für Schüler/innen zu schwer. – 23. September 2020

> Der Autor dieses Blogs

> Konzept unseres Blogs


110Wir erinnern uns: „Computer in alle Schulen, alle Schüler an die Computer – dieses Programm wollen die Kultusminister zügig verwirklichen. Noch fehlt es an Rechnern und an Lehrern, die mit ihnen umgehen können. Auch gibt es Widerstand. Wie attraktiv der Unterricht am Computer sein kann, führten bislang nur einige Pioniere vor. Offen ist, in welchem Alter Schüler an die Rechner sollen, ob das Fach ‚Informatik‘ auf die Oberstufe der Gymnasien beschränkt bleibt und wie Computer und Computer-Themen in andere Fächer ‚integriert‘ werden.“ SPIEGEL 47/1984


> Französischunterricht 1.0 => 2.0 – 25. März 2009

Aktuelles:

> Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie: “Für eine deutsch-französische Föderation”: Mit Aufgaben für Schüler/innen. – 18. September 2020.

> Harcèlement scolaire : le Président a un message pour les jeunes – 15. November 2019

Immer aktuell:

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation

> Arbeiten im Französischunterricht: Suchen und Lernen mit Twitter

Zur Diskussion gestellt:

> Online unterrichten und lernen – 5. September 2020

> Lehren und Lernen mit Découvertes: Präsenzunterricht – Online-Lernen und Homeschooling – 20. September 2020


Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der FreiheitNach der englischen Ausgabe 2009 liegt dieses Buch nun auf Deutsch vor, ergänzt um zwei Kapitel über die Studien die Jean-Paul Sartre zu den Werken von Jean Genet und Stéphane Mallarmé angefertigt hat:

Heiner Wittmann, > Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit. Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs. Hrsg. v. Dirk Hoeges, Band 18, > Verlag Peter Lang, Frankfurt, Berlin, Bern u.a., 2020. Hardcover. ISBN 978-3-631-83653-8.

Juliette Gréco (1927-2020)

Literaturhaus Stuttgart > Juliette Gréco: So bin ich eben
Dienstag, 09.10.12 / 18.00 Uhr

Alle Fotos: © Heiner Wittmann

Was haben wir das schon an dem Abend bedauert, dass wir nicht mit ihr wenigstens ein Viertelstündchen vor unserer > Kamera sprechen konnten.

Am 23. September 2020 ist Juliette Gréco in Ramatuelle in Südfrankreich gestorben. Ihre Chansons „L’accordéon“ „Déshabillez-moi“ und „La Javanaise“ verschafften ihr Weltruhm. Immer in schwarz gekleidet, heftig gestikulierend mit ihrer so unverwechselbaren Stimme hat sie Generationen geprägt. Und weil wir, wie gesagt, leider kein Interview mit ihr an jenem Abend im Literaturhaus bekamen, zeigen wir hier unsere Bolder von jenem Abend, als Juliette Gréco am 9. Oktober 2012 vor uns stand:

Mit Fotos können wir auch an Sie erinnern. Wie hat sie sich an diesem Abend gefreut, als sie ihr Buch vorstellte:

Jean-Paul Sartre, so erzählt man sich, soll ihr nahegelegt haben, zu singen. Die > Tagesschau zitiert sie mit den Worten: “ „Ich hörte ihn hinter mir rufen: Gréco. Ich sagte: Oui, Monsieur. Sie werden singen. Und ich: Pardon? Er sagte: Sie müssen singen, sie haben eine schöne Stimme! Gleich für den nächsten Morgen bestellte er mich zu sich und suchte Texte für mich heraus. Er war es, der mich auf die Welt brachte.“ Und sie hatten einen großen Erolg mit ihren literarischen Chansons: „Es war die totale Befreiung. Wir konnten sagen, was wir wollten, tun, was wir wollten. Wir saßen auf der Straße bis zum Morgengrauen, wir redeten und lachten. Wir waren laut. Endlich waren wir frei.“

Zu ihrem 90. Geburtstag > Juliette Gréco und die Literaten. Von Jean-Paul Sartre bis Serge Gainsbourg
BR Klassik – 06.02.2017 von Ele Martens

 

Lesbos oder die verlorene Seele Europas

Image par Thomas Meier, Pixabay

Für alle, die glauben, dass Europa ein Projekt des Friedens und der Solidarität ist, ist das, was sich in den letzten zwei Tagen auf der griechischen Insel Lesbos ereignet hat, eine Tragödie und eine Schande. Auf Lesbos gehen nicht nur Zelte und Infrastruktur in Rauch auf, sondern auch die Seele und die Werte Europas. Vor dem Brand lebten mehr als 13.000 Flüchtlinge im Lager Moria, darunter 4.000 Kinder, unter hygienischen Bedingungen und in einer Überbevölkerung von seltener Demütigung, ohne Zugang zu Duschen und Toiletten. 13.000 Flüchtlinge entspricht der vierfachen Kapazität des Lagers. Diese Tausende von Menschen sind nun auf der Insel Lesbos obdachlos.

La version française de cette tribune: > www.pyleborgn.eu/2020/09/lesbos-ou-lame-perdue-de-leurope/

Unserer Traurigkeit Ausdruck verleihen, ist das Mindeste, was wir angesichts dieser Tragödie tun können. Einige europäische Regierungen (nicht alle…) haben dies getan. Aber ihre Traurigkeit ist keine Antwort. Die Antwort wäre die lang erwartete und noch immer verzögerte Reform der Migrationspolitik der Europäischen Union. Man darf nicht länger zögern oder es zulassen, dass die öffentliche Meinung gegen die Werte Europas ausgespielt wird. Es ist die Schließung der nationalen Grenzen für Asylbewerber, die die Insel Lesbos zu einem Engpass und das Lager in Moria zu einem Freiluftgefängnis gemacht hat. Dort haben sich Gewalt, Menschenhandel aller Art, Prostitution und Entführung von Minderjährigen entwickelt.

Die Brände im Lager von Moria stehen für eine Verzweiflung aus, die dringend erhört werden muss. Wann wird die Dublin-Verordnung reformiert, die jetzt noch dazu führt, dass Griechenland und Italien auf Lampedusa für ganz Europa zuständig sind? Es ist sinnlos und unfair zu verlangen, dass das Einreiseland dasjenige sein soll, wo die Migranten aufgenommen werden. Dies muss die gemeinsame Verantwortung der 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sein. Ein Auge zuzudrücken oder Finanzmittel zu versprechen, um den Status quo zu erhalten, ist keine Antwort. Die Antwort muss die Bereitstellung einer würdigen Aufnahme von Flüchtlingen sein, auf der Grundlage ihrer Verteilung auf die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

Das Asylrecht ist universell. Es beruht auf einer würdigen Aufnahme der Antragsteller, die vor Drohungen und Verfolgung fliehen und um ihr Leben und das ihrer Familie kämpfen. Lassen wir nicht zu, dass Egoismus, Hartherzigkeit und Fremdenfeindlichkeit über Chaos, Not und kleinlicher Feigheit gedeihen. Im Vorfeld der Vorlage des Entwurfs eines Paktes zu Migration und Asyl durch die Europäische Kommission ist es wichtig, dass sich Deutschland und Frankreich entsprechend ihrem Bekenntnis zur europäischen Solidarität angesichts der Krise für eine gerechte, faire und humane Reform der Dublin-Verordnung einsetzen, eine Reform, die den Werten Europas und seinem Friedensprojekt im Zusammenhang mit dem Recht angemessen ist.

Heiner Wittmann (Gründer des Frankreich-Blog) und Pierre-Yves Le Borgn‘ (ehemaliger Abgeordneter für die Franzosen im Ausland)

La version française de cet appel : > www.pyleborgn.eu/2020/09/lesbos-ou-lame-perdue-de-leurope/

Sur notre blog :
> Nachgefragt. #Corona-Virus : La France, l’Allemagne et l’Europe. Pierre-Yves Le Borgn’ nous répond

 

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