La Semaine de la langue française et de la francophonie – 12.-20. März 2016

> Fête de la francophonie 2016 à Berlin – 11 März 2016


Der Film ist online: > Die Verleihung des Prix des lycéens allemands 2016


semaine francophonie-2016-bandeau

> http://www.dismoidixmots.culture.fr/semainelanguefrancaise/

<<<<<< Die > Tweets mit dem Hashtag #LanguesFR

Auf unserem Blog haben wir hier kürzlich wieder > Twitter als unseren Pressedienst bezeichnet. Tatsächlich eignet sich dieser Zwitscherdienst bestens, um in kurzer Zeit die Reaktionen auf ein Ereignis zu untersuchen:

1. Zählen wir mal, wieviele Tweets mit dem >Tweets mit dem Hastag #LanguesFR wurden im Februar und dann im März 2016 verschickt? 2. Welche Themen spielten in den Tweets eine Rolle? 3. Wer twittert? 4. Wer wurde geliked? 5. Wer wurde von wem retweetet? 6. Welche Worte werden besonders hervorgehoben?

pons-online Bei all diesen Fragen und dem Vokabular hilft wie immer > PONS. Jeder Schüler, der sich mit diesen Fragen beschäftigt und die Tweets auswertet, ist nach dieser Übung mit dem Vokabular dieser Sendung vertraut. Und warum ist diese Übung sinnvoll? Ganz schlicht schon mal deshalb, weil unsere Schüler hier sehr schnell ihr Französisch verbessern und auch etwas über Sprachpolitik und Neue Medien lernen können.

<<< La thématique et les dix mots – Hier lernen Sie zehn neue Wörter kennen, die im Zentrum dieser Woche der französischen Sprache stehen – und ganz nebenbei lernen sie etwas über die Vielfalt der Frankophonie und ihrern regionalen Besonderheiten

> Voyagez en francophonie sur Twitter

> http://www.dismoidixmots.culture.fr/semainelanguefrancaise/

> Les outils de sensibilisation à la langue française

Wird ergänzt.

Der Vergleich X: Digitale Agenda 2025 in Deutschland und die Loi numérique en France

Ergänzung:

> Rede von Bundeskanzlerin Merkel beim Forschungsgipfel 2016 am 12. April 2016 – Berlin, 12. April 2016

Voir aussi: > Les grandes étapes du plan numérique – 11 mars 2016

Die deutsch-französischen Beziehungen leben vom ständigen Vergleich. Dabei geht es nicht um einen Wettbewerb, wer sich besser darstellt. Es geht darum, ständig voneinander zu lernen und gemeinsam besser zu werden. Beide Länder verfügen auf ihre Weise über Vorteile, die es zu verstehen gilt, um voneinander zu profitieren. Es macht überhaupt gar keinen Sinn auf irgendwelche Defizite beim Nachbarn hinzuweisen. Zum Beispiel kann man den ständigen deutsch-französischen Austausch am besten beobachten, wenn man die beiden Twitter-Konten der Französischen Botschaft in Berlin und der Deutschen Botschaft in Paris nebeneinanderstellt: > Deutsch-französisches Twittern.

Die Serie „Der Vergleich (I- )“:

> Der Vergleich IX: Digitale Agenda 2014 – 2017 und die Stratégie numérique du Gouvernement français

Der Vergleich VIII. L’Internet des objets en France – Das Internet der Dinge in Deutschland.

> Der Vergleich VII: Deutschland und Frankreich. Facebook und die Politik

> Frankreich und Deutschland Der Vergleich VI: Was wird gerade gesucht?

> Deutschland-Frankreich – Vergleich (IV): Fragestunden an die Regierungen

> Vergleich (III): September 2014: die Außenpolitik Frankreichs und Deutschlands

> Der Vergleich II. Deutsch-französische Kooperation. Eine Woche im August 2014

> Der Vergleich (I). 28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

Auf diesem Blog werden einige Beiträge explizit als > Vergleiche ausgewiesen. Die große Zahl der Beiträge aus Frankreich z. B. über die Arbeiten des > Conseil national du numérique auf unserem Blog und über das > Digitalgesetz, das gerade im französischen Parlament das Gesetzgebungsverfahren durchläuft, zeigen große Unterscheide in der politischen Kultur unserer beiden Länder. Wird so oft der Stillstand und die Reformunfähigkeit in Frankreich beklagt, so kann man in digitaler Hinsicht ganz andere Beobachtungen machen. In Frankreich werden breit angelegte öffentliche Anhörungen durchgeführt und sogar eine Online-Konsultation der Bürger durchgeführt, bevor das Gesetz zur digitalen Wirtschaft auf den Weg gebracht wird: > Les résultats de la consultation en ligne : > Projet de loi pour une République numérique, zu dem wir > eine Präambel vorgeschlagen haben und uns online an der Anhörung beteiligt haben. Von solchen Verfahren können wir in Deutschland echt etwas lernen. Aber bei uns ist die Bundesregierung auch nicht untätig. Es gibt eine eine neue Digitale Strategie 2025, die um 9 Jahre vordatiert wird, um ihre Modernität und lange Gültigkeit zu unterstreichen:

Auf unserem Blog gibt es zum Stichwort > „le numérique“ eine sehr große Zahl von Artikeln der letzten Monate, die über eine große Zahl ganz unterschiedlicher Anhörungen berichtet hat, die mit einer Analyse des Berichts >Jules Ferry 3.0 begann, der das digitale Lernen eingehen untersuchte. Bei uns hingegen bekommen wir lediglich ein Tweet des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, der uns die > Digitale Strategie 2025 wird uns verkündet:

> Digitale Gesellschaft 2016 – Digitale Strategie 2025: „Wie bauen wir eine effiziente Steuerung der digitalen Transformation in Deutschland auf? Für eine Aufgabe dieser Komplexität und Tragweite brauchen wir nicht nur eine groß angelegte Strategie, sondern auch ein unabhängiges Kompetenzzentrum für alle Fragen der Digitalisierung.“

Natürlich hat das Ministerium ganz sicher auch Experten befragt, aber eben ohne große öffentliche Debatte wie in Frankreich. Und überhaupt, warum jeder von unseren beiden Staaten immer das Rad auf seine Weise neu erfinden? Und weil die Position des Autors dieses Blogs Online-Koordinator heißt, bekommt er umso mehr Lust, die beiden Ansätze beiderseits des Rheins miteinander zu vergleichen.

Es wird doch erst diskutiert. Eben twittert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie:

> Tweets mit den Worten Loi sur le numérique – Die Anhörung bekommt durch Twitter einen zusätzlichen Grad an Innovation. Die Informationen, Stellungnahmen, Links, Kritiken, Anregungen etc. die hier weitergegeben werden, lassen die Bedeutung erkennen, die dem Gesetzentwurf selber, aber auch dem von der Regierung gewählten Verfahren der öffentlichen Online-Anhörung zukommt. Eine solche Offenheit bei einem Anhörungsverfahren kennen wir in Deutschland bisher nicht.

Mit der Genüberstellung der Tweets aus Frankreich und den Tweets bei uns zum Thema > Digitale Strategie kann man auch im Schulunterricht, die Schülerinnen und Schüler dazu anleiten, Medienbeobachtung zu treiben, herauszufinden, um welche Themen geht es hüben und drüben? Wer twittert? Welche Parteien? Welche Organisationen?

pons-woerterbuch
> PONS hilft immer.
Übrigens, es gibt schon einen Hashtag
> #DigitaleStrategie, der aber noch nicht von allen Akteuren richtig genutzt wird:

> Tweets mitHashtag #DigitaleStrategie

Wär, das schön, wenn beide Länder eine digitale Strategie im Dialog mit den anderne EU-Staaten zusammen entwickeln würden. Zu verschieden sind die politischen Kulturen, erst > wenn die beiden Verfassungen einander angenähert oder angeglichen würden, kämen wir auch digital zusammen ein großes Stück weiter.

Man darf gar nicht verschweigen, dass es auch inhaltliche Kritikpunkte an der Loi numérique in Frankreich gibt: > Gare à la gratuité scientique !

Dieser Vergleich und die unserer Ansicht nach notwendige Kooperation setzt natürlich gute Sprachkenntnisse auf beiden Seiten voraus.

Ob jemand im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den Berichts >Jules Ferry 3.0 kennt?

Ist das nicht eigentlich ein Thema von Wissenschaft, Bildung und Erziehung?

Was können Sie mit Französisch machen ?
Die Antworten von Bernd Schmidt

Französisch aufgeben? Wollen Sie sich wirklich die besten Chancen verbauen? Jede Schülerin und jeder Schüler, die/der in der Schule Französisch lernt, sollte sich den folgenden Film (9 Min.) ansehen. Dr. Bernd Schmidt (Vorstand der > VdF – Vereinigung der Französischlehrerinnen und –lehrer e.V.) hat bei seiner Ansprache anlässlich der > Preisverleihung des Prix des lycéens allemands am 18. März 2016 nachdrücklich auf alle Möglichkeiten hingewiesen, die Schülerinnen und Schülern offenstehen, wenn sie in der Schule Französisch lernen:

Linkliste:
Deutsch-Französisches Jugendwerk
Deutsch-französischer Jugendausschuss
Deutsch-französisches Jugendparlament

> Argumente für Französisch

Die Verleihung des Prix des lycéens allemands 2016 (I)

„Schulen erhalten Preise, Lehrer sogar manchmal auch und einige Schüler sind vor dem Abitur schon hochdekoriert. Aber wann verleihen eigentlich Schüler mal Preise?“ fragt das Gymnasium Bondenwald > Bundes-Jury mit Louisa Hadadi verleiht den „Prix des lycéens“ in Leipzig

Die Bundesjuroren haben in Leipzig entschieden. Die Gewinnern des Prix des lycéens allemands 2016 ist Claire Mazard mit Une arme dans la tête. Sie erhielt den vom > Verlag Ernst Klett Sprachen GmbH gestifteten Preis in Höhe von 5000.00 EURO.

Wr hier den Film der Preisverleihung, die am letzten Freitag auf der Leipziger Buchmesse stattfand.

Die Preisverleihung begann mit einer Ansprache des > Botschafters der Französischen Republik in Deutschland S.E.M. Philippe Étienne.

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Hier ist das Fotoalbum. Bitte öffnen Sie es erst mit einem Klick auf das erste Foto, wenn diese Seite komplett geladen ist, also der kleine blaue Kreis verschunden ist. Mit einem Klick rechts auf das Foto geht es weiter. 80 Foto:

Nach S.E. M. Etienne sprachen der Abgeordneten Pierre-Yves Le Borgn‘ und Bernd Schmdt, > VdF, > Pierre-Yves Le Borgn‘, Député des Français à l’étranger, Hendrik FuUnke, Leiter der Redaktion Romanische Sprachen der Ernst Klett Sprachen AG, und Wilfried Kühner, Leiter der Abteilung 3 am Sächsischen Kultusministerium:

Zu diesem Film: Er enthält die Vorstellungen der Bücher durch dei Delgierten fast in voller Länge, auch wenn die Tonqualität nicht ganz so toll ist, ist dieser Film ein beeindruckendes Zeugnis dafür, wie gut die Schülerinnen und Schüler sich auf diese Preisverleihung vorbereitet haben. Vor so einem großen und vollen Saal sich in langen Passagen auf Französisch ausdrücken, das will gekonnt und gelernt sein. Dazu die Reden der Gäste, die die Bedeutung der Literatur für den Französischunterricht unterstrichen haben!

Pierre-Yves Le Borgn’, député des Français à l’etranger écrit sur son blog : > De Erfurt à Leipzig (17-18 mars 2016) : « Avec l’Ambassadeur Philippe Etienne, je me suis rendu au Salon du Livre, l’un des plus importants évènements chaque année à la Messe de Leipzig. J’y ai assisté à la finale du 12ème Prix des lycéens allemands, une manifestation inspirée du Prix Goncourt des lycéens et organisée par l’Institut français d’Allemagne en partenariat avec les éditions Klett. Cette année, ce sont près de 3 .000 jeunes qui, dans chacun des 16 Länder, ont pris part à ce prix, échangeant en français sur les mérites comparés de 4 romans de jeunesse proposés à leur lecture. Le mois passé à Düsseldorf, j’avais été le témoin passionné de la finale des jeunes de Rhénanie du Nord – Westphalie. Leur maîtrise de la langue française, leur qualité d’expression et la force de leurs arguments m’avaient beaucoup impressionné. J’ai tenu à leur rendre hommage dans mon intervention lors de la cérémonie, rappelant que l’amour des livres dure toute une vie, qu’il est contagieux et que la lecture construit la paix. » :


Prix des lycéens allemands 2016:

> Landesjury Baden- Württemberg für den Prix des lycéens 2016

Websites:

> Institut français. Prix des lycéens

Pressestimmen:

> Ernst Klett Verlag

> Le petit journal

> Bildungsklick

Gymnasien:

> Paul Klee Gymnasium, Rottenburg am Neckar

> Eleonoren Gymnasium, Worms

> Gymnasium, Meckelfeld

> Gymnasium, Bad Zwischenahn-Edewecht

> Hölderlin Gymnsium, Heidelberg

> Gymnasium in Gustav-Heinemann-Schulzentrum, Düsseldorf

> Siebenpfeiffer-Gymnasium, Kusel

> Hans-Leinberger Gymnasium, Landshut

> Franziskus Gymnasium, Nonnenwerth

> Gutenbergschule, Wiesbaden

> Friedrich-Albert-Lange Schule, Solingen Wald

> Goethe Schule, Wetzlar

> Käthe Kollwitz Schule, Hannover

> Gymnasium, Oberursel

> Wo gibt es weitere berichte über den Prox des lycéens 2016?

Frankreich ist 2017 Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse

Schade der > Salon du livre in Paris vom 17.-20. März und die > Buchmesse in Leipzig sind nicht gut koordiniert. Usere 1-Mann-Redaktion wäre außer in auch sehr gerne in Paris gewesen. Unseren Trost bekommen wir 2017, dann findet die > Frankfurter Buchmesse vom 11.-15. Oktober 2017 statt. 2017 empfängt die Buchmesse in Frankfurt > Frankeich als Gastland.

Fotos, Artikel, Interviews, Rezensionen, Gespräche! Das wird ein wahres Blogfest.

Le 18 mars, le député Pierre-Yves Le Borgn‘ écrit sur son > compte Facebook : „J’ai reçu hier à l’Assemblée nationale une importante délégation d’éditeurs et traducteurs allemands, conduite par Jürgen Boos, le CEO de la

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Buchmesse de Francfort, dont la France sera l’invité d’honneur en 2017, et par Paul de Sinety, commissaire général du pavillon français. Dans mon intervention, j’ai souligné combien cette Buchmesse sera importante pour l’industrie du livre dans notre pays et au sein du monde francophone. Nos amis allemands étaient à Paris pour le salon du livre. Je serai demain à la foire du livre à Leipzig. La même passion nous unit ! Aujourd’hui, c’est à Erfurt et en Thuringe, sur le chemin de Leipzig, que je fais étape.“

Leipziger Buchmesse – 17.-20. März 2016

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Prix des lycéens allemands, Freitag 18. März:

Leipziger Messe, Congress Center:
Autorengespräch: Votragsraum 11, Ebene +2
Preisverleihung, Saal 2, Ebene +1


www.france-blog.info leiht dem Klett-Cotta-Blog wieder das Stative und die Videokamera und darf auch zur > Leipziger Buchmesse mitreisen. In Leipzig gibt es auch deutsch-französische Beziehungen. Dank an Ingo Kolboom, der uns in seinem SBG-Rundbrief vom 14.03.16 der > Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V. daran erinnert hat: Wir zitieren aus seinem Rundbrief:

Bitte notieren Sie: Im HAUS des Institut français im Thomaskirchhof 20, 2. OG, finden drei Extralesungen in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung statt:

Am Donnerstag, 17. März, 20 Uhr, Lesung mit Paul Cauuet & Wildfrid Lupano, Autoren der Comicserie Die alten Knacker/ Les vieux fourneaux”.
Aus der Ankündigung: “Diese in Frankreich überaus erfolgreiche Serie besitzt alle Zutaten eines Krimis und ist gleichzeitig so was wie die Comic-Antwort auf Hessels Empört Euch! Die alten Knacker Pierrot, Mimile und Antoine sagen uns: Der Kampf geht weiter, und Jugendträume sollte man nicht so schnell aufgeben! Eine extrem vergnügliche Lektüre, die die Widersprüchlichkeit des Menschen und den Charme des Lebens aufzeigt. Die Autoren wurden beim Festival de la bande dessinée in Angoulême prämiert. “ Moderation: Jean-Christophe Tailpied und Marie-Pierre Liebenberg. Beide Autoren werden auch am Stand des Institut français (D 401, Halle 4) zu sehen sein; dort signieren sie Die alten Knacker am Freitag, 18. März, 16:00 Uhr, und Samstag, 19. März, 11:00 Uhr.

Am Freitag, 18. März, 20 Uhr, liest die in Paris lebende, gebürtige Bulgarin Albena Dimitrova aus ihrem Erstlingsroman Wiedersehen in Paris/ Nous dînerons en français. Aus der Ankündigung: “Sie erzählt von einer unmöglichen Liebe in einem unmöglich gewordenen System. In vielen originellen Szenen und lapidaren Beobachtungen entführt ihre Erzählung bilderreich in eine untergegangene Welt und entlarvt mit dem Irrsinn der damaligen auch den Irrsinn heutiger Werte.” Moderation: Jean-Christophe Tailpied und Marie-Pierre Liebenberg.

Am Samstag, 19. März, 20 Uhr, liest der Schriftsteller und Drehbuchautor David Foenkinos aus seinem Roman Charlotte. Aus der Ankündigung: “Vor zehn Jahren besuchte (…) David Foenkinos die Pariser Ausstellung „Leben? oder Theater?“ mit Werken der 1943 in Auschwitz ermordeten Malerin Charlotte Salomon. Fortan recherchierte er, befragte Nachkommen wichtiger Zeitzeugen. Das Ergebnis der jahrelangen Auseinandersetzung mit den Spuren dieser kurzen Existenz ist ein Roman, dessen Originalfassung zum Bestseller und mit dem Prix Renaudot ausgezeichnet wurde.” Moderation: Myriam Louviot und Vincent von Wroblewsky.

Und als Dank für die Erinnerung müssen wir hier das neueste Buch von Ingo Kolboom nenne:

Christian Weyers (Autor), Ingo Kolboom (Hg.): Die Vermessung der Nouvelle-France. Historische Land- und Seekarten von Kanada aus dem 17. und 18. Jahrhundert in der Kurfürstlichen Bibliothek zu Dresden. Ein kartographisches Projekt unter der Leitung und Herausgeberschaft von Ingo Kolboom. Synchron Wissenschaftsverlag der Autoren / Weltbuch GmbH, 2016, Hardcover, 29 x 26 cm, 324 Seiten. Mehr Infos u.a. unter: www.weltbuch.com/buch/historische-landkarten.

Fußball und Politik: Sur la route de Sócrates

Am kommenden Samstag, den 19. März um 19.00 Uhr präsentiert Daniel Cohn-Bendit, gemeinsam mit dem Regisseur Niko Apel, seinen Film Sur la route avec Sócrates, der im Rahmen der französischen Sektion „Football en France“ des Fußballfilmfestivals 11 mm im Centre Francais de Berlin gezeigt wird.

In seinem Roadmovie, das während der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien entstand, zeigt Daniel Cohn-Bendit den engen Zusammenhang zwischen Fußball und Politik. Anhand vieler spannender Begegnungen zeichnet er ein Porträt einer der erfolgreichsten Fußballnationen der Welt.

> Sur la route avec Sócrates

L’analyse de Daniel Cohn-Bendit

Écoutez les propos (entre autres) de Daniel Cohn-Bendit à loccasion des récentes élections en Allemagne en répondant à Patrick Cohen (FranceInter). Interessant, wie der die Erfolge der Partei von Frau Petry relativiert und die Zustimmung zur Flüchtlingspolitik von Angela Merkel unterstreicht.

D. Cohn-Bendit, Et si on arrêtait les conneries, plaidoyer pour une révolution politique Paris: Fayard 2016.


Daniel Cohn-Bendit répond aux questions de… von franceinter

Cohn-Bendit wünscht sich ein Verhältniswahlrecht für Frankreich. Hm, das Mehrheitswahlrecht in Franrkreich hat nicht zu unterschätzende Vorteile. Vergleicht man das deutsche und französische Wahlrecht miteinander, stellt man fest, dass in Frankreich heute jeder Abgeordnete einen eignen Wahlkreis hat, während bei uns die Hälfte der Abgeordneten keinen Wahlkreis hat..

Wir wiederholen hier nochmal unseren Vorschlag für eine Unterrichtsreihe – 14. April 2015 -über die vielen Wahlen in Frankreich:

In Frankreich > eine so große Zahl unterschiedlicher Wahlen werden die Franzosen viel öfters als die Deutschen an die Wahlurnen gerufen. Entspricht das auch einer stärkeren Politisierung des öffentlichen Lebens? Mehr Demokratie in Frankreich? Auf jeden Fall kann die Berliner Republik viel von Frankreich lernen. Vielleicht will sie das aber nicht. Denn dann würden die geliebten sicheren Listenplätze verloren gehen und jeder Politiker müsste sich regelmäßig dem Votum seiner Wähler und nicht nur seiner Partei stellen. In Frankreich gibt es mehr Blogs von Politikern, die mit ihren Wählern auf diese Weise öffentlichen Kontakt halten. Die Distanz der über Listen in den Bundestag eingezogenen Politiker zum Wähler in Deutschland ist bei uns nicht zu übersehen.

Fast alles über die Politik in Frankreich: > www.france-politique.fr

Würde www.france-blog.info in einem Oberstufenkurs unterrichten… hätten seien Schüler schon längst eine Website zu den Wahlen in Frankreich hergestellt… und sie würden den Abgeordneten aus ihrem Wahlkreis zu einer Diskussion darüber eingeladen haben. Ein paar Anregungen genügen. Das könnte sein Kurs alles alleine organisieren. Vielleicht käme ja auch ein französischer Politiker oder ein Journalist mit dazu.

Wie oft werden Franzosen an die Wahlurnen gerufen? > Les différentes élections en France.

Eine gute Gelegenheit, die Vor- und Nachteile von >Wahlsystemen (> Site du > http://www.vie-publique.fr/) zu untersuchen. Das Mehrheitswahlrecht in Frankreich: scrutin majoritaire uninominal – > modes de scrutins hat immense Vorteile. Jeder Abgeordnete der Nationalversammlung hat seinen eignen Wahlkreis, auch der Staatspräsident, nur seiner ist recht groß. Es gibt keine abgesicherten Listenplätze, auf die die Wähler keinen Einfluss haben.

Das Verhältniswahlrecht und das Mehrheitswahlrecht haben nicht nur Vorteile. Sind bei uns Politiker auf den ersten Listenplätze vom Wahlvolk praktisch nicht abwählbar, werden bei dem Mehrheitswahlrecht die unterlegenen Stimmen im Wahlkreis nicht in der Versammlung repräsentiert.

Hier stehen > Künftige Wahltermine in Deutschland.

Also, welche Wahlen gibt es in Frankreich, welche gibt es in Deutschland? Wie oft wird in Frankreich (darandenken, es gibt oft zwei Wahlgänge pro Wahl!), wie oft wird in Deutschland gewählt? Ist ein Land demoratischer als das andere, wenn die Bürger öfters abstimmen können?

Vokabelfragen? PONS hilft immer:

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