Lesung und Gespräch: Albena Dimitorva, Wiedersehen in Paris

Donnerstag, 14. April, 19.30 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart

Albena Dimitrova(c)Romaric Vinet-Kammerer

<< Albena Dimitrova(c)Romaric Vinet-Kammerer Bulgarien, Ende der 1980er Jahre: In einem Elitekrankenhaus lernt die 17-jährige Alba den viel älteren Guéo kennen. Guéo ist Mitglied des Politbüros und hat unter anderem als „Einraucher“ für den erkrankten Regierungschef gearbeitet, als der nicht mehr selbst rauchen durfte. Die Begeisterung des ungleichen Paares füreinander ist groß und rein platonisch: Es wird stundenlang vorgelesen, geraucht und diskutiert. Als schließlich beide entlassen werden, gelingt es Guéo, Alba mit seinem Sohn zu verkuppeln, doch das geht nicht lange gut. Stattdessen werden sie schließlich selbst ein Liebespaar, immer versteckt, sich dabei immer beobachtet wissend. Die Welt um sie herum verändert sich. Guéo arbeitet fieberhaft an einem Reformprogramm zur Rettung des Kommunismus, aber heimlich träumen beide von einem gemeinsamen Abendessen in Paris… Die bulgarische Autorin Albena Dimitrova wurde 1969 geboren. Nach 25 Jahren in Frankreich hat sie entschieden, ihren ersten Roman Nous dînerons en français, der von einer unmöglichen Liebe in einem unmöglich gewordenen System erzählt, in der Sprache Molières zu schreiben: „Ich schreibe auf Französisch Geschichten, die ich auf Bulgarisch erlebt habe. Meinen Akzent habe ich behalten." Dieser „Akzent“ spiegelt sich in den französischen Wörtern wider, die sie nutzt, um ihre Vorstellungswelt, die durch die Normen der bulgarischen Sprache und Gesellschaft geprägt ist, heraufzubeschwören. Obwohl sie die französische Sprache perfekt beherrscht, hat sie den Blick der Externen auf sie bewahrt. Die deutsche Version ihres Romandebüts ist 2016 unter dem Titel Wiedersehen in Paris im Verlag Klaus Wagenbach erschienen. Das Gespräch führt der Historiker und Literaturwissenschaftler Manfred Heinfeldner, der seit 1981 als Kulturjournalist für Print, Radio und Fernsehen (u.a. SWR, WDR, ARTE) tätig ist. Die Veranstaltung findet auf Französisch und Deutsch statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldung erforderlich. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldung unter: >info.stuttgart@institutfrancais.de oder 0711/239 25 13
Veranstalter: Institut français Stuttgart.

Pour la conservation de l’allemand au collège public Université de Reims

Wir bekommen immer wieder Kommentare für unsere Beiträge, so die folgenden Einsendung zu unserem Beitrag, > Sauvons l’allemand en France, renforçons le français en Allemagne, und weil der Inhalt wichtig ist, macht unser Blog einen eigenen beitrag daraus und fragt gleich einmal unsere Leserinnen und Leser, wie setzen Sie sich für Deutsch / bzw. für Französisch ein?

Bonjour,

Nous souhaitons vous informer de notre combat pour tenter de conserver l’allemand au collège public Université de Reims.
Nous avons recueilli plus de 350 signatures en ligne, ce qui montre un réel engagement de personnes de tout bord, y compris non germanistes, pour que les enfants conservent le choix de l’allemand au collège.

Tout est expliqué là :

> https://www.change.org/p/alexandra-schnegg-contre-la-disparition-de-l-allemand-au-coll%C3%A8ge-universit%C3%A9-de-reims

Peut-être que le sujet pourrait vous intéresser, et en tout cas, peut être serez-vous sensibles à notre cause et nous aiderez-vous en signant et en diffusant la pétition autour de vous ?

Merci pour votre aide !

Alexandra Schnegg

Sur notre blog : > Apprendre l’allemand: Argumente für Deutsch

Et cet article est une bonne ocassion de rappeler les propos de Michel Boiron, Directer du >CAVILAM, Alliance française à Vichy que nous avons interrogé récemmeant pourquoi devrait-on apprendre l’allemand? > M. Boiron: Warum sollte man Französisch/Deutsch lernen?

Annegret Kramp-Karrenbauer erhält den Orden der Ehrenlegion

www.france-blog.info gratuliert der Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer, zur Verleihung des Ordens der Ehrenlegion:

Die Fotos wuden von der Französichen Botschaft in Berlin aufgenommen.

> Saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer mit Ehrenlegion ausgezeichnet – Website der Französischen Botschaft in Berlin

> Bericht von Frau Annegret Kramp-Karrenbauer und Herrn Jean-Marc Ayrault zur Förderung der Integration in unseren Gesellschaften
9. April 2016

> Nachgefragt: Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht über die Frankreich-Strategie des Saarlandes – 22. März 2015

> 22. Januar: Deutsch-französischer Tag. Ein Interview mit Annegret Kramp-Karrenbauer – 11. Janaur 2012

La coopération franco-allemande et ses capacités

french german 

Künftig gemeinsam und digital:
Deutsch-französische Kommission für Digitaltechnik DFKFD

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/917024349986721792

Der folgende Beitrag vom 1. April 2016 stammt aus der Serie: > Des projets franco-allemands non encore realisés ou …, bekommt jetzt aber im Licht der letzten Ereignisse im Herbst 2017 eine ganz neue Bedeutung.

Vgl. dazu: > Conférence de presse du Président de la République, Emmanuel Macron, lors du sommet du numérique à Tallinn, Estonie – 2. Oktober 2017

> Initiative für Europa – Die Rede von Staatspräsident Macron im Wortlaut auf Deutsch – 4. Oktober 2017


Vor 10 Tagen haben wir unsere Serie Der Vergleich (I- ) auf unserem Blog weitergeführt und über die jüngste Digitale Agenda 2025 der Bundesregierung berichtet und an das Gesetz Loi numérique erinnert: > Der Vergleich X: Digitale Agenda 2025 in Deutschland und die Loi numérique en France, das sich gerade in Frankreich im Gesetzgebungsverfahren befindet. Schon im Juni 2015 haben wir nach den Gemeinsamkeiten zwischen Frankreich und Deutschland gefragt. Wer aber immer wieder fragt, hat auch Erfolg:

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/612919839297028096

Gerade hat aber Maximilian Weingartner in der FAZ (30.3.2016) wohl ganz zu Recht „Die digitale Verzettelung“ bei uns beklagt. Seinen Artikel kann man prägnant resümieren mit „Disharmonie statt digitaler Fortschritt in der Bundesregierung“. Man spricht zwar auf SPD-Seite über eine Digitalagentur, die Missbräuche von Unternehmen verfolgen solle – mehr fällt einem für eine solche Agentur nicht ein ? – von der Alexander Dobrindt (CSU) nichts wissen möchte. Dabei haben wir aber doch eine Meldung des Wirtschaftsministeriums in Berlin übersehen, die zunächst nur nach einer Randnotiz aussah, bei näherer Betrachtung aber die Perspektiven für die digitale Wirtschaft in Frankreich und Deutschland nun doch verändert. Sah es bis vor kurzem so aus, als wenn beide Länder ihre digitalen Wege strikt getrennt beschreiten, so werden nun doch von beiden Seiten große Gemeinsamkeiten betont. Erinnern wir uns: Am 29. September 2015 berichteten wir über eine gemeinsame deutsch-französische Initiative > Der französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron und der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel beauftragen zusammen den BJDW und den CNNum mit einer Studie zur Stärkung des digitalen europäischen Binnenmarktes. Zuerst durfte man denken, es habe sich im September um ein kollegiales Treffen ohne konkrete Folgen gehandelt. Mittlerweile wissen wir mehr.

Bei dem Treffen sind offenbar die Grundlagen für eine Deutsch-französische Kommission für Digitaltechnik DFKFD vereinbart worden. Wie unser Blog vorab aus dem Ministerium erfuhr – der Kontakt kam über den Like zustande, mit dem das Ministerium unseren Tweet zur Kenntnis genommen hatte -, wird die DFKDF noch in diesem Monat auf einer Pressekonferenz gleichzeitig in Berlin und Paris der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die wesentliche Aufgabe der DFKDF wird die Koordinierung der beiden Digital-Strategien der französischen und deutschen Regierung sein. Tatsächlich wollen beide zuständigen Ministerien in Paris und Berlin für beide Länder eine gemeinsame Digitalstrategie formulieren und mit Billigung beider Regierungen soll sie als Feuille de route für alle Ministerien in Paris und Berlin verbindlich werden. Bewährt sich die Strategie, soll die DFKDF noch im nächsten Jahr das erste deutsch-französische Ministerium werden, womit frühere > Überlegungen zu einer gemeinsamen Verfassungsreform wieder aufgegriffen werden. Damit werden Pläne einzelner Ministerien in Paris und Berlin das Internet als Imagewiese zu hegen, obsolet.

Bei uns wird leicht übersehen, welche besondere Bedeutung der Conseil National du Numérique CNNum in Frankreich hat:

https://twitter.com/CNNum/status/712880999194091520

Auf unserem Blog:

> Nachgefragt: Benoît Thieulin, CNNum

> Conseil National du Numérique CNNum

> 15 deutsch-französische Vorschläge für das digitale Europa

> Elysée, 27 octobre 2015 : Grande conférence numérique franco-allemande présidée par Angela Merkel et François Hollande

Das Vorhaben enthält Verabredungen über den sofortigen, schnellen Ausbau der Breitband- und der Glasfasernetze zwischen Frankreich und Deutschland, Regelungen für den Zugang zum Internet in beiden Ländern gemeinsam zum Inlandstarif, Sicherheitsbestimmungen für ein ausgeklügeltes deutsch-französisches Clouding-Security-System DFCSS, Milestones für ein gemeinsames Bürgerinformationsystem zu den deutsch-französischen Beziehungen mit einem Archiv aller Ereignisse seit 1963, das in weiteren Schritten noch weiter zurückreichen soll, ein deutsch-französisches soziales Netzwerk, das den Teilnehmern die grundsätzliche Hoheit über ihre Daten sichert, für Spezialisten ein > deutsch-französisches Twitter-Analyse-Tool DFTAT, in dem in Echtzeit der deutsch-französische Austausch minütlich registriert und ausgewertet wird. Für die Einrichtung öffentlicher W-Lan-Netze wird ein neuer deutsch-französischer Standard geschaffen, der ihre Realisierung beschleunigen wird und unverzüglich in den Eisenbahnen beider Länder und in den Innenstädten eingeführt werden. Das Vorhaben enthält auch Grundsätze für eine deutsch-französische Suchmaschine mit semantischer Logik und User-Partizipation, das den Usern Daten liefern aber sie ihnen nicht entwenden soll, ein Abkommen über eine aufwändig gestaltete Lernplattform für Deutsch und Französisch, die von einem Deutsch-französischen Institut für digitale Bildung DFIGB, das das schon früher geplante > Centre linguistique franco-allemand – Ein neues deutsch-französisches Sprachzentrum ersetzen, soll, erstellt wird. Außerdem werden gemeinsame deutsch-französische Rahmenbedingungen zur nachhaltigen Stärkung des Urheberrechts vereinbart – wir berichteten bereits über die Diskussion in Frankreich > Gare à la gratuité scientifique – mit denen das Kopierverbot vor allem zugunsten des Papierkonsums und der Autoren erheblich ausgeweitet werden wird! Des weiteren soll die Plattform > https://www.service-public.fr/ vor allem wegen ihrer vorbildlichen Gestaltung auf Deutschland ausgeweitet werden, wobei sie die erste Internet-Seite werden wird, die die neue franco-allemand – deutsch-französische Top-Level-Domain TLD .fadf nutzen darf. Schwerpunkt des neuen gemeinsamen Bürger-online-Angebots ist der Grundsatz, der Staat dient den Bürgerinnen und Bürgern und nicht umgekehrt. Diese gemeinsame deutsch-französische Digitalstrategie enthält auch die Verabredung, für die Weiterentwicklung eines Digitalen Bürgerdiskussionsforum DBDF nach dem Vorbild der > Online-Befragung zum neuen Digital-Gesetz in Frankreich einzurichten.

Französisch in Baden-Württemberg fördern. Französisch als Erste Fremdsprache in allen Gymnasien

Aktuell: > Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (II)
– 31. März 2016
> Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (I)
– 7. März 2016


www.france-blog.info verfügt ein gutes deutsch-französisches Netzwerk, so dass wir Ihnen immer mal wieder hier Informationen veröffentlichen, die die Medien noch nicht registriert haben. Wir haben ein besonderes Interesse an der Förderung des Französischunterrichts, deshalb beobachten wir mit großer Aufmerksamkeit alle Initiativen mit denen das Interesse der Schülerinnen und Schüler und natürlich auch ihrer Lehrerinnen und Lehrer für dieses Fach gefördert wird. Der Ernst Klett Verlag engagiert sich in vielfältiger Hinsicht für Französisch: > www.klett.de/frankreich/frankreich und kann eine beeindruckende Anzahl von Projekten für alle Klassenstufen vorweisen. dazu gehört u. a. die Stiftung des Preisgeldes für den > Prix des lycéens allemand, der jährlich auf der Buchmesse in Leipzig verliehen wird, oder die Unterstützung für DELF mit dem Projekt > DELF@klett.

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In diesem Zusammenhang kommt eine Nachricht aus dem Stuttgarter Kultusministerium gerade zum richtigen Zeitpunkt, weil sie das nachdrückliche Interesse der Landesregierung an einer Förderung des Französischunterrichts beweist: Jedes Gymnasium im Ländle soll künftig auch Französisch als erste Fremdsprache anbieten. Man will gar keine > Diskussion wie in der Rheinschiene landesweit führen, denn es gehe ja gar nicht um den Vorrang einer Sprache. Es geht einfach nur darum, das Unterrichtsangebot zu modernisieren, so wird uns aus dem Kultusministerium berichtet, man wolle einfach ein längst überfälliges Zeichen setzen. Französisch wird also als Erste Fremdsprache ab dem neuen Schuljahr 2016/17 künftig in allen Gymnasien in Baden-Württemberg angeboten, so das Ministerium, wobei eine Ausweitung dieses Projekts auf die Realschulen z. Zt. noch geprüft wird. Es steht den Schülerinnen und Schülern frei, dieses Angebot zu nutzen. Es handelt sich um eine zusätzliches Bildungsangebot, für das eine erhebliche Zahl von Französischlehrern zusätzlich eingestellt wird. Es soll zwei- oder dreistündig ab Klasse 5 angeboten werden. Ob andere Stunden gestrichen werden müssen, war zunächst nicht zu offiziell erfahren, es scheint aber so zu sein, so dürfen wir, das wurde uns ausdrücklich erlaubt, das Hintergrundgespräch interpretieren, dass die Schulen letztendlich selbst entscheiden sollen. Mit dieser Entscheidung zugunsten des Fachs Französisch wolle man endlich dazu beitragen, von deutscher Seite aus die Vorgaben aus dem > Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag von 1963 „Artikel II C a: a) Sprachunterricht: Die beiden Regierungen erkennen die wesentliche Bedeutung an, die der Kenntnis der Sprache des anderen in jedem der beiden Länder für die deutsch-französische Zusammenarbeit zukommt. Zu diesem Zweck werden sie sich bemühen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der deutschen Schüler, die Französisch lernen, und die der französischen Schüler, die Deutsch lernen, zu erhöhen,“ umzusetzen und so mit gutem Beispiel den anderen Bundesländern voranzugehen.

In der Mitteilung des Ministeriums heißt es weiter, die Förderung der französischen Sprache bei uns ist zumindest indirekt aber umso ausdrücklicher ein Beitrag zur Debatte um den > Deutschunterricht in Frankreich. Nach zwei Lernjahren (Kl. 5 und 6) wird die Kompetenzstufe A1 des GER erreicht. Das Projekt soll die immer wieder beschworene Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler stärkten. Gerade im Hinblick auf die leicht erreichbaren Grenzregionen und auf > Straßburg als Partnerstadt der Landeshauptstadt Stuttgart verspricht sich das Ministerium ein besseres Image für die Bildungslandschaft in Baden-Württemberg. So einfach, kann man die Bildungspolitik vorbildlich für die anderen Bundesländer gestalten.

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Schülerinnen und Schüler, die noch zaudern, sich nicht sicher sind, ob sie Französisch weitermachen wollen, abwählen möchten, oder gar noch gar nichts von den mit dieser Sprache verbundenen Möglichkeiten wissen, sollten sich unbedingt unsere Seite auf diesem Blog mit den > Argumenten für Französisch ansehen ansehen und sich einfach mal von ihnen nachhaltig beeindrucken lassen. In Frankreich gibt es eine stets präsente ganz erstaunliche Verbindung zwischen der > zur Geschichte (156 Artikel auf unserem Blog), der > Politik (450 Artikel auf unsrem Blog) zur > französischen Literatur (224 Artikel auf unserem Blog). Französisch. Das bedeutet keinesfalls nur öde Vokabeltests oder stures Grammatikpauken, Französisch öffnet die Welt zur > Frankophonie, zu interessanten und neuen Lernformen > Didaktik und auch zur > digitalen Welt (Web 2.0). Mit dem Web 2.0, dem „partizipativen Internet“ kann sich der Französischunterricht ganz neu aufstellen: > Zur Diskussion gestellt: Französischunterricht 1.0 > 2.0. Zum Beispiel Arbeiten mit Twitter im Unterricht: > Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (I) oder > La Semaine de la langue française et de la francophonie – 12.-20. März 2016.

lektueren-fuer-franzoesisch

> 429 Lektüren für Französisch

Déchéance de nationalité : L’abandon de la révision constitutionnelle

Lire: > De l’absolue nécessité de rejeter le projet de loi constitutionnelle de protection de la Nation – CNCDH: „L’inscription de la déchéance de nationalité est de nature à créer des catégories de Français et à les diviser. Drapée dans la lutte contre le terrorisme, cette mesure à l’inefficacité achevée, est inconciliable avec l’article 1er de la Constitution qui proclame que la France est une République qui « assure l’égalité de tous les citoyens ». La Loi fondamentale créerait ainsi, de façon permanente et en dehors de toute référence au terrorisme, des citoyens de seconde zone en stigmatisant les binationaux, alors même que, pour la plupart d’entre eux, cette double nationalité leur est imposée à la naissance.“’inscription de la déchéance de nationalité est de nature à créer des catégories de Français et à les diviser. Drapée dans la lutte contre le terrorisme, cette mesure à l’inefficacité achevée, est inconciliable avec l’article 1er de la Constitution qui proclame que la France est une République qui « assure l’égalité de tous les citoyens ». La Loi fondamentale créerait ainsi, de façon permanente et en dehors de toute référence au terrorisme, des citoyens de seconde zone en stigmatisant les binationaux, alors même que, pour la plupart d’entre eux, cette double nationalité leur est imposée à la naissance.“

Voir: > Non à la déchéance de nationalité


Cette décision du Présidente de la République a été commentée aujourd’hui par Christine Lazerges, Présidente de la Commission nationale consultative des droits del’homme (CNCDH) et ascal Perrineau, professeur à Sciences Po. A retenir que Christine Lazerges explique qu’on ne joue pas au gré des circonstances avec la Constitution et elle rappelle à quelle mesure le projet de la Déchéance de nationalité contredit les Droits de l’Homme:


Les Matins / Révision constitutionnelle : tout… von franceculture

Ce débat est intéressant à plusieurs égards, d’abord, parce Christine Lazerges rappelle aussi le travail éducatif de la CNCDH en ce qui concerne la promotion des Droits de l’homme et aussi parcequ’il reflète bien comme une photographie les thèmes majeurs de la situation politique de la France en ce mois de mars 2016. Or, si recul du Président il y a, il est facile de lui reprocher une faiblesse, qui, d’autre part est aussi la force des tous les autres institutions, le Parlement, La CNCDH, l’opinion publique incluse. Certes, nous nous gardons toujours de nous immiscer dans le débat politique en France, mais cet article pourrait aussi être lu comme un éditorial, une expression de l’intérêt que nous portons à la vie politique et constitutionnelle en France. Chez nous, une grande coalition a sensiblement réduit l’opposition avec toutes les conséquences, le Bundestag votre de plus en plus les lois au lieu de les vraiment discuter, amender etc… La complexité de la vie politique en France nous propose aussi des enseignements importants. Chaque député a sa propre circonscription… etc.

> Les droits de l’homme en France. Christine Lazerges, Présidente de la CNCDH répond à nos questions

Le 22 mars 2016 à Bruxelles

Der Film ist online: > Die Verleihung des Prix des lycéens allemands 2016


Il n’y a aucune raison de ne pas consacrer autant d’attention sur notre blog aux actes criminels et barbares perpétrés à Bruxelles, hier matin, comme nous l’avons fait lors des attentats du 13 novembre à Paris. Bruxelles héberge les institutions européennes et les auteurs de ses attentats voulaient tuer et ils visaient aussi les institutions de l’Europe au cœur de la capitale belge. C’est par du mépris face à nos valeurs de liberté et d’humanisme? Par vengeance car la France et la Belgique s’engagent au Proche-Orient? Est-ce par désespoir et par la peur suite à l’arrestation d’un des responsables des attentats de Paris? Autant des questions. Les auteurs des attentats ne sauraient pas justifier leurs actes du point de vue de nos valeurs. Ils forgent leurs propres lois et ne veulent pas accepter et nient notre tolérance face aux religions.

> Le deputé Pierre-Yves le Borgn‘ a fait part de sa tristesse et son émoi face aux nouvelles venues de Bruxelles: nous y ajoutons „Nous déplorons tous ensemble les morts du 22 mars et nous partageons entièrement le deuil et le désespoir de toutes celles et de tous ceux qui ont été blessés comme de leurs proches. Ces actes criminels trahissent un mépris sans bornes des droits de l’homme, une haine contre les valeurs de nos sociétés européennes libres auxquels nous devrions répondre par une mise en valeur encore beaucoup plus résolue et universelle des droits de l’homme et des valeurs qui font la force de l’Europe. Je pense, M. le Député à vos récents messages sur Facebook et aux travaux du > CNCDH.“

https://twitter.com/CNCDH/status/712659515024535552

https://twitter.com/CNCDH/status/712659285503774720

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