Nachgefragt:
Ein Gespräch mit Markus Ingenlath, Generalsekretär des DFJW

Das > Deutsch-französiche Jugendwerk Im Rahmen des 50. Jahrestags der Unterzeichnung des Elysee-Vertrages von 1963 wird auch der 50. Geburtstag des Deutsch-Französischen Jugendwerks/Office franco-allemand pour la Jeunesse (DFJW-OFAJ) gefeiert. Das DFJW ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Es ist einige Monate nach der Unterzeichnung des Deutsch-französischen Vertrages vom 22. Januar 1963 durch ein zwischenstaatliches Abkommen vom 5. Juli 1963 entstanden. Markus Ingenlath der Generalserketär des DFJW hat uns mit dem > transportablen TV-Studio am Mittwoch, 5. Mai 2013, zu einem Gespräch über das DFJW nach Berlin eingeladen.

Markus Ingenlath ist seit 2012 Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerks. Zusammen mit seiner Kollegin, der französischen Generalsekretärin Béatrice Angrand, die seit April 2009 im Amt ist, leitet er das Jugendwerk. Zuerst hat er uns den Status des DFJW erläutert.

Dann haben wir über den Stand der deutsch-französischen Beziehungen gesprochen. Das Knirschen scheint im Augenblick leiser zu werden?

Dann hat der Generalsekretär uns das Jugendwerk als einen wichtigen Akteur im Rahmen der deutsch-französischen Kooperation oder Netzwerkes vorgestellt.

Im Infobrief des DFJW von 2012 steht: „Vor allem aber benötigen wir weiterhin ein gemeinsames Ziel, das Deutsche und Franzosen verfolgen. Dies kann nach Lage der Dinge nur ein in Frieden, Freiheit und Wohlstand geeintes Europa sein.“ Herr Ingenlath hat uns erläutert, die dieses Ziel in der Arbeit des DFJW umgesetzt wird. Welche Aufgaben hat das Jugendwerk? Was vermittelt das DFJW in erste Linie? Kulturerfahrungen, Lebensgewohnheiten oder Sprachkenntnisse?

Das > Jugendwerk eine Reihe von> Pilotthemen für seine Arbeit definiert:

• Frühkindliches Lernen und Förderung der Partnersprache
• Berufsausbildung und Kontakte mit Unternehmen
• Integration und Chancengleichheit
• Neue Medien
• Kulturelle Bildung
• Mehrwert des DFJW

Wir haben über die Finanzierung des DFJW gesprochen – es gibt ein bisschen mehr seit Anfang 2013, aber noch immer können nicht alle Anfragen positiv beantwortet werden. Und trotzdem müsste das DFJW noch mehr Werbung machen, um bei den Schülern bekannter zu werden. 2011 und 2012 wurden 200 000 junge Deutsche und Franzosen erreicht. Das ist eine beeindruckende Zahl. Aber wir haben in Deutschland 2013 an allgemeinbildenden Schulen in den Klassen 5-13 geschätzt ungefähr anderthalb Millionen Schüler, die Französisch lernen. Oft haben die Abwähler, die Französisch aufgeben, noch nie etwas vom Jugendwerk gehört. Das DFJW erreicht wohl nur nur jeden 6. oder 7. Schüler, der Französisch lernt. Was unternimmt das Jugendwerk, um sich noch bekannter zu machen?

Im Élysée-Vertrag von 1963 steht: „Die beiden Regierungen erkennen die wesentliche Bedeutung an, die der Kenntnis der Sprache des anderen in jedem der beiden Länder für die deutsch-französische Zusammenarbeit zukommt. Zu diesem Zweck werden sie sich bemühen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der deutschen Schüler, die Französisch lernen, und die der französischen Schüler, die Deutsch lernen, zu erhöhen. Die Bundesregierung wird in Verbindung mit den Länderregierungen, die hierfür zuständig sind, prüfen, wie es möglich ist, eine Regelung einzuführen, die es gestattet, dieses Ziel zu erreichen.“ Diese Aufgabe wurde nicht erfüllt und gilt heute immer noch.

> www.ofaj.org – > www.dfjw.org

> Tele-Tandem
> Mobidico – Die Glossar-App des DFJW

> Ofaj Dfjw

Macht Bildung!
Nachgefragt: Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur

Ulrich Commerçon ist Minsiter für Bildung und Erziehng im Kabinett II von > Annegret Kramp-Karrenbauer. Er stammt aus Homburg/Saar Ausbildung und hat Slawistik, Politik, Philosophie und Neueren Geschichte studiert.

Am vergangenen Freitag hatten wir eine Gelegenheit, Herrn Minister Commerçcon in seinem Ministerium einige Fragen zu stellen.

Wir haben ihn nach dem Programm seines Ministeriums für die Feierlichkeiten rund um den 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags gefragt. Minister Commerçon hat von einer „Frankreich-Strategie“ seines Ministeriums gesprochen: Was möchte er damit erreichen? Er spricht von individueller Mehrsprachigkeit an den Schulen im Saarland. Was meint er damit? Sein Ministerium will Kooperationen im Vorschul-, Schul- und Ausbildungsbereich verstärken. Was wird unternommen? Außerdem erwähnt Minister Commerçon Auf- und Ausbau binationaler Qualifizierungs- und Weiterqualifizierungsmaßnahmen für Berufe im Erziehungs- und Bildungsbereich. Welche Initiativen gibt es zu diesem Thema? – Minister Commerçon erwähnte auch die erfolgreiche Arbeit mit dem deutsch-französischen Geschichtsbuch.

Außerdem haben wir auch gefragt: > Herr Minister, Ihr Blog im Internet trägt die Überschrift Macht Bildung! An wen richtet sich dieser Aufruf? Wir wollten auch wissen: Welche Bedeutung haben die sozialen Medien für die Politik?

> Ulrich Commerçon – Twitter

Politik- ganz nach dran:

oder

> http://www.macht-bildung.de/

> Ministerium für Bildung und Kultur | Saarland.de

Damit ist das Saarland auf diesem Blog mit drei interviewten Mitgliedern der Landesregierung allen anderen Bundesländern voraus.

Interview: Helma Kuhn-Theis, Bevollmächtigte der Landesregierung im Saarland für Europaangelegenheiten

Am vergangenen Freitag hatten wir eine Gelegenheit, Fragen an Frau Helma Kuhn-Theis, Bevollmächtigte der Landesregierung im Saarland für Europaangelegenheiten stellen zu dürfen. Wir haben mit ihr über Europaangelegenheiten und die Großregion, über die Förderung des Französischunterrichts und über das 85 km entfernte Atomkraftwerk Cattenom gesprochen.

Bei Ihrer Ernennung im Mai 2012 hat Frau Kuhn-Theis gesagt: „Ich möchte unsere Großregion mit nach Brüssel nehmen, aber auch Brüssel mit in die Großregion tragen.“ Wir haben sie gefragt, wie sie das im politischen Alltag macht?

In diesem Jahr wird 50-jährige Jubiläum der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages gefeiert. Die Regierungen in Berlin und Paris feiern ein deutsch-französisches Jahr. Was passiert konkret in einem Bundesland wie im Saarland? Wie können die Beziehungen zu Frankreich gefördert werden?

Beim > Besuch der Eichenlaubschule in Weiskirchen (Website der Eichenlaubschule) hat Frau Kuhn-Theis kürzlich Schülerinnen und Schüler die Bedeutung der deutsch-französischen Aussöhnung erklärt. Der Beginn dieser Wiederannäherung 1945 und dann der Vertrag von 1963, der diese Aussöhnung besiegelte sind heute für Schüler weit weg, wie kann man ihnen heute die Bedeutung des Élyséevertrags verständlich machen? Und wir haben sie auch gefragt, wie kann man Schülern am besten überzeugen, Französisch zu lernen? Reichen Appelle? – In Dillingen hat sie Schülerinnen und Schülern gesagt: „Die gelebte deutsch-französische Zusammenarbeit ist eine historische Einzigartigkeit und alles andere als selbstverständlich. Diese Errungenschaft müssen wir uns täglich neu bewusst machen.“ Findet das wirklich statt?

Europapolitik kann in der EU kein Land, keine Region alleine machen. Wir haben Frau Kuhn-Theis gefragt, wo sie für Ihre politischen Pläne die besten Partner hat?

83 km fährt man von Saarbrücken zum Atomkraft Cattenom, ein Reizthema dies und jenseits der Grenz, hier der Atomausstieg – alleine kann man nicht aussteigen?, in Frankreich ist davon keine Rede, kann man da überhaupt von einer europäischen Energiepolitik sprechen? In diesem Zusammenhang haben wir Frau Kuhn-Theis nch ihren Vorstellungen gefragt.

> Helma Kuhn-Theis – Facebook

Auf der Website der Landesregierung des Saarlandes:

> Das Saarland in Europa
Die Bevollmächtigte für Europaangelegenheiten des Saarlandes Helma Kuhn-Theis
> EU-Bevollmächtigte Kuhn-Theis zum 50. Jahrestag des Elysée-Vertrags: Die Jugend für die deutsch-französische Zusammenarbeit neu gewinnen.

Auf unserem Blog:
> L’interview (I): Hervé Kempf, LE MONDE, répond à nos questions sur l’énergie nucléaire
> L’énergie nucléaire en France et sa pérennité

„SaarLorLüx“ am 15. April 2013 um 18.50 Uhr im SR Fernsehen

Nicht verpassen! SaarLorLüx SR Fernsehen

· Arbeit: Jobs auf der anderen Seite der Grenze

In Kehl hat das erste deutsch-französische Arbeitsamt eröffnet. Es ist spezialisiert auf die Vermittlung von Jobs auf der anderen Seite der Grenze. I Interview: Frédérique Genton, Personal- und Unternehmensberaterin

· Sport: Fußball-Liebe kennt keine Grenzen

Seit 1998 besteht eine Fan-Freundschaft zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem AS Nancy. Die Lothringer spielen zurzeit in der ersten französischen Liga, die Saarländer sind drittklassig. Trotzdem feuern regelmäßig Nancy-Fans den FCS im Stadion an – nicht nur im Ludwigspark, sondern auch bei Auswärtsspielen.

· Ausflug: Frühlingsaktivitäten an der Mosel

Der Frühling beginnt bei uns immer zuerst an der Mosel, da ist es meist am wärmsten.Die Ausflugsschiffe fahren, und auch die Wanderer und Radler bevölkern wieder das Moselufer. „SaarLorLüx“ zeigt besonders schöne Mosel-Landschaften, radelnde ‚Römer’ und gibt Ausflugstipps.

· Übernachtung: Historisches Ambiente in Straßburg

Das „La Célestine“ in Straßburg liegt mitten im historischen Stadtzentrum, nicht weit vom ehemaligen Straßburger Hafen.

Moderation: Susanne Gebhardt

N.B. Wiederholung am 20.04.13 um 17 Uhr

Doch verpasst? > SaarLorLüx SR Fernsehen

Comment les TIC peuvent soutenir l’enseignement
Die neuen Medien im Französischunterricht

Man könnte meinen, dass die TIC
> Technologies de l’information et de la communication – Wikipedia, immer noch nicht richtig in der Schule angekommen sind. Jürgen Wagner, Referent für E-Learning und Mediendidaktik Landesinstitut für Pädagogik und Medien in Saarbrücken, hat kürzlich dem Cyber-Magazine Bonjour de France ein Interview gegeben: > Les TIC au service de l’enseignement, in dem er den Mangel an Fortbildung kritisiert: „Les TIC évoluent très rapidement, mais les usages pédagogiques des TIC évoluent lentement, pourquoi ? [Wagner:] C’est principalement du à l’absence de formations continues ainsi que l’ignorance de modèles pédagogiques (qui existent bel et bien – voir notre guide des bonnes pratiques). Malheureusement la formation aux TIC joue toujours un rôle mineur, même si les instances réclament des compétences dans ce domaine.“

Eine Anmerkung. Ist man in Facebook angemeldet, erscheint automatisch das eigene Foto, das man als dort als Erkennungsmerkmal im Titel verwendet, oben rechts auf der Website von Bonjour de France. Solche Verfahren sind ärgerlich. Sie sind als nettes Features gemeint, aber es bleibt dennoch der Eindruck, dass das Cyber-Magazine auf meinem PC guckt, was ich gerade mache. Hier wäre ein wenig mehr Diskretion vorzuziehen.

50 ans Traité de l’Élysée
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Ob Fortbildung zu bestimmten Themen aus dem Bereich der Neuen Medien wirklich weiterhilft ? Später wir man immer Probleme haben, wenn man händeringend Themen sucht, die man mit den Neuen Medien vermitteln kann. Vielleicht ist das der Grund, weshalb der Einsatz der Neuen Meden im Unterricht immer wieder ins Stocken kommt. Und dann gibt es auch die völlig unbegründete Angst, vor den Schülern dumm dazustehen: Wagner: „Certains (professeurs, H.W.)ont peur de la perte de contrôle, de la panne devant les élèves, de la perte d’autorité, puisqu’ils croient que ceux-ci sont supérieurs en la matière et n’osent pas faire appel à l’aide des élèves qu’ils valoriseraient ainsi.“ Der Einsatz der Neuen Medien ist eine perfekte Gelegenheit, Schüler an der Unterrichtsplanung zu beteiligen, sie Referate mit und über die Neuen Meiden anfertigen zu lassen. Geschickt können Lehrer sich so ihre eigene Fortbildung ganz einfach organisieren. Man muss nur die Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler über das Internet und die sozialen Netzwerke, Blogs etc. in den Klassenraum holen, am besten anlässlich eines Austauschs mit einer Klasse in Frankreich. Auf unserem Blog gibt es genügend Anregungen: > 180 weitere Artikel rund um Web 2.0 auf diesem Blog.

Auf unserem Blog:

> France-Culture : L’irrésistible ascension du numérique
> Frankreich-Blog: Acht Stunden Video in 42 Sendungen
> Romanistik und Neue Medien
> Download des Artikels: > Romanistik und Neue Medien. Vom Nutzen digitaler Informationen für das Studium und die Schule.
> Apprendre le français et Web 2.0: Notre petit projet de recherche
> Le monde numérique, les lettres et l’écriture
> Französischunterricht und das Web 2.0
> Web 2.0: Blogs, réseaux sociaux. encouragent-ils la créativité et l’imagination ?
und > 180 weitere Artikel rund um Web 2.0 auf diesem Blog.

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