La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (VII) – Interview mit Frédéric Lemaître, LE MONDE

La conférence de presse du président de la République à l’issue du Sommet de la Zone Euro :

Nachgefragt: www.france-blog.info hat heute vormittag Frédéric Lemaître, Korrespondent von LE MONDE in Berlin, nach seiner Einschätzung der Ergebnisse von Brüssel befragt. Wir haben unter die unterschieldiche Ansätze Frankreichs und Deutschlands gespochen: Bei seiner Ankunft in Brüssel sagte Präsident Hollande „L’enjeu, ce n’est pas seulement la Grèce, l’enjeu, c’est l’Europe. La France va tout faire pour trouver un accord ce soir“, während Frau Merkel erklärt, es werde harte Diksussionen geben es werde keine Einigung um jeden Preis geben.

Wenn das Parlament in Athen und der Bundestag bei Ihren Abstimmungen die Verhandlungsergebnisse vom 13. Juli akzeptieren und umsetzen, könnte, so F. Lemaître, die deutsch-französische Kooperation gestärkt daraus hervorgehen: Aber la messe n’est pas encore dite.

Frédéric Lemaître hatte zusammen mit zwei Kollegen nach dem Treffen am 6. Juli in Paris von Präsident Hollande und Bundeskanzlerin Merker in LE MONDE eien ausführliche Interpretation ihres Pressestatements verfasst, das wir hier dokumentiert haben: > La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (IV).

Les résultats du sommet de la Zone EURO 12 / 13 juillet 2015
et la coopération franco-allemande

Interview avec Frédéric Lemaître Le Monde, correspondant à Berlin
enregistrée pour www.france-blog.info par Heiner Wittmann :

Diese Fragen haben wir Frédéric Lemaître heute gestellt:
Comment interprétez-vous le résultat et la portée du référendum en Grèce du 5 juillet? Le 7 juillet, vous constatez au MONDE :

„Entre la Grèce et l’Allemagne , le divorce est prononcé.

Une sortie de la Grèce de l’euro aurait des conséquences graves? Ce serait un echec pour l’europe, pourquoi le Présient Hollande tient absolument à l’éviter?

Aujourd‘ hui, lundi 13 juillet, Un compromis-accord au tout dernier moment. La France et l’Allemagne peuvent-elles en être satisfaits?

S’agit-il d’un compromis ? Ou plutôt d’un accord, les membres opposés au compromis ont finalement suivi la France ?

Le 12 juillet, vous avez ecrit au MONDE : „L’Allemagne, contrairement à la France, ne fait pas confiance à Athènes pour la mise en œuvre de ses réformes. De plus, elle les juge insuffisantes.“

François Hollande a dit en arrivant à Bruxelles: „L’enjeu, ce n’est pas seulement la Grèce, l’enjeu, c’est l’Europe. La France va tout faire pour trouver un accord ce soir“ tandis que Merkel disait: „Il y aura des discussions dures, et il n’y aura pas d’accord à tout prix.“ Des divergences, des dissonances franco-allemandes ?

Le 12 juiller, vous constatez,au MONDE „Le dossier grec divise Paris et Berlin, “ pour ajouter tout de suite : „Le gouvernement allemand ne voit pas d’un mauvais œil l’aide apportée par Paris à la Grèce pour que le gouvernement d’Alexis Tsipras formalise ses propositions. «

Tout ce qui permet de rapprocher Athènes des demandes de ses partenaires européens est une bonne chose“ dit-on à Berlin. – Berlin

insistait sur les règles que la Grèce doit observer, tandis que la France s’appuyait sur une vision de l’Europe ?

Qu’est-ce qui a rendu les négociations à Bruxelles cette nuit si difficiles?

La coopération franco-allemande est-elle sorti indemne de cette nuit ?

Ce sommet et ses résultats va-t-elle modifier la gestion De l’euro ? Ce serait enfin une occasion de réformer les structures… Introduire une gestion europénne de la monmaie qu’on omis/oublié, il y a 25 ans.

#Ambition Numerique – Der Bericht über die digitale Transformation von Wirtschaft und Politik in Frankreich

> Der Vergleich IX: Digitale Agenda 2014 – 2017 und die Stratégie numérique du Gouvernement français


Wir stellen den Bericht des CNNum (auf Deutsch) am 20.7.2015 auf dem > Webmontag in Stuttgart, MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft, Meeting Area, 3. OG, Breitscheidstr. 4 (Bosch Areal) vor.


Wir haben auf unserem Blog schon oft über den > Conseil National du Numérique berichtet. Zuletzt über die > Übergabe des Berichts #AMbitionNumérique an Premierminister Valls:

Um was geht es in dem Bericht:


Le numérique nous concerne tous ! Les grands… von cnnumeriquefr

> Der Bericht #AmbitionNumerique und alle weiteren Materialien zum Download

La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (VI)

Vgl. > La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (V)

Die vielen Reden, die vielen Meinungen, die vielen Tweets, die vielen Stellungnahmen, das Durcheinander der vielen Stimmen zur Griechenlandkrise werden in diesen Tagen oft aus nationaler Sicht verbreitet, und es geht immer wieder nur um Zahlen und das Geld, der EURO steht im Mittelpunkt, und dabei wird der Beweggrund für die Einführung des EURO in Griechenland vergessen. Es ist die Geschichte Griechenlands, die Geschichte der Demokratie, die es unumgänglich machen, dass dieses Land zu Europa und der EU dazugehört. Solidarität und Verantwortung hat Präsident Hollande von allen angemahnt, von allen Beteiligten. Ohne Zweifel gab es Unstimmigkeiten beim Beitritt Griechenlands zum Euro 2000, aber alle Beteiligten hatten auch Zeit genug, Probleme zu erkennen und miteinander zu behandeln. Als vor fünf Jahren die Gipfelrettungspolitik einsetzte, wurde sie nur in Ausnahmefällen von europäischen Visionen begleitet. Jetzt ist es soweit gekommen, dass die Kritik an den Rettungsmaßnahmen für die griechische Wirtschaft die Parteien unterstützt, die in Bausch und Bogen den Euro überhaupt ablehnen. Europa muss sich auf seine Werte besinnen. Haben Frankreich und Deutschland im > Jubeljahr des 50. Geburtstages des Élysée-Vertrages (67 ! Artikel auf diesem Blog) nicht ständig daran erinnert, dass die deutsch-französische Kooperation im Dienst Europas und damit seiner Einigung steht? Der aktuelle Stand der Griechenlandkrise ist DIE Bewährungsprobe für Berlin und Paris. „Angela Merkel va jouer un rôle décisif et devra expliquer pourquoi on doit soutenir la Grèce,“ schreibt Thibaut Madelin in Les Échos: > Berlin commence à entrevoir des signes positifs venant d’Athènes Thibaut Madelin – Les Échos Le 08/07 à 18:55, mis à jour le 09/07 à 10:42.

Premierminister Tsipras ist in der wenig beneidenswerten Lage, nach dem Referendum, den Griechen sagen zu müssen, es muss gespart werden, oder andersherum, er könnte sagen, wenn das dritte Rettungspaket kommt, kann überhaupt wieder etwas ausgegeben werden, ansonsten würden die Banken geschlossen bleiben?

Beide Regierungen könnten mit wenigen Tweets dazubeitragen, dass man bei der Suche in Twitter ihre Vision zu Europa > Europe Merkel Hollande findet:

https://twitter.com/RFI/status/618160778286252034

Zur Interpretion ihrer Presseerklärung am 6. Juli: > La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (IV)

Wenn das Abschiedstweet eines Finanzministers 18000 Mal retweetet wird, dann würden Tweets aus dem Elyseepalast und dem Bundeskanzleramt eine ähnliche Aufmerksamkeit finden:

Sind die französischen und deutschen Positionen so weit auseinander?

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/616505412473520128


> Berlin commence à entrevoir des signes positifs venant d’Athènes
Thibaut Madelin – Les Échos Le 08/07 à 18:55, mis à jour le 09/07 à 10:42


Brüssel 7. Juli 2009 „LE PRESIDENT : Que voulons-nous ? Que la Grèce reste dans la Zone Euro. C’est l’objectif. Pour y parvenir, la Grèce doit faire des propositions sérieuses, crédibles. Nous les attendons. Elles ont déjà été énoncées, elles doivent être précisées. C’est l’enjeu de la réunion de ce soir.“

Zu Beginn des Gipfels am 5. Juli in Brüssel hat sich Präsident Hollande vor der Presse geäußert: „“Nous devons faire preuve de solidarité, de responsabilité et de rapidité“ :

Wieder eine Hörverstehensübung mit Unterstützung von PONS. Anhören, vielleicht auch zweimal anhören, dann einen kurzen Bericht – wie für eine Zeitung – schreiben, 10 Zeilen:

Oder vorher mal in den Text des Interviews sehen.

und dann die anschießende Pressekonferenz:

Noch eine Hörverstehensübung mit Unterstützung von PONS. Anhören, vielleicht auch zweimal anhören, dann einen kurzen Bericht – wie für eine Zeitung – auf einer Seite schreiben:

Oder vorher mal in den Text der Pressekonferenz sehen.

https://twitter.com/RegSprecher/status/618457382520291328

https://twitter.com/WELT_Economy/status/619042559470338048

Und auf der Website von ntv diskutiert Hubertus Volmer Die Frage, ob es für ein 3. Rettungspaket eine Mehrheit im Bundestag gibt:> Für ein „Ja“ braucht Merkel eine neue Story

La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (V)

> La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (IV)

> L’Europe se fixe une « ultime date butoir » pour décider du sort de la Grèce – LE MONDE 8 juillet 2015

Jetzt gibt es doch noch einen Aufschub für die griechische Regierung – bis zum nächsten Sonntag. Griechenland wird um Hilfsmittel aus dem EMS bitten, muss aber dafür bis Donnerstag Reformvorschläge auf den Tisch legen. MIttlerweile habe die Europäische Kommission schon ein Szenario für den Grexit erstellt.

https://twitter.com/tsipras_eu/status/618697884620468224

Alle 28 Staats- und Regierungschefs werden sich am nächsten Sonntag treffen.

Le Monde berichtet, der Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sehe zwei Wege: Entweder werden die grichischen Maßnahmen als serös eingeschätzt – darüber wollen die Finanzminister der Euro-Gruppe am Samstag beraten – und der EMS hilft Griechenland, damit die Banken wieder geöffnet werden können. Oder die Maßnahmen seien nciht konkret genug, dann würde es zum Grexit kommen.

Wie war das noch? In den Verträgen ist kein Exit geregelt. Kann die Kommission Griechenland einfach aus dem Euro hinauswerfen?

https://twitter.com/zeitonline/status/618285013491187717

Verschiedene Medien, wie hier die ZEIT, deuten an, dass innenpolitische Gesichtspunkte für Hollande ein Rolle spielen, um Griechenland im EURO zu behalten. So wie er ein Frohlocken der FN verhindern will, sollte auch auch die Bundesregierung einer Schwächung der Eurzone durch einen Grexit entschieden entgegentreten, um hier das Frohlocken der AfD zu verhindern.

https://twitter.com/LeHuffPost/status/618490551005020160

Präsident Holland zeigt sich entschlossen:

https://twitter.com/fhollande/status/618533335363678208

https://twitter.com/FazitBlog/status/618495099740229633

Und noch eine Stimme – DKultur, die das Verhältnis Hollandes zu Merkel untersucht:

https://twitter.com/DKultur/status/618321362692800512

La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (IV)

> La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (III)

lemonde-080715Beliebte Examensfrage: Wann müssen Sie in Paris aufstehen, um die neue Ausgabe von LE MONDE zu kaufen? Früh, sagt der Kandidat. Hm, sagt der Prüfer… vielleicht fragt er noch, was bedeutet für Sie früh, um dem Kandidaten noch eine Chance zu geben, sagt dieser jetzt 12 Uhr oder 13 Uhr ist die Situation gerettet. Und welches Datum hat die neue LE MONDE, die mittags in Paris am 7. Juli erscheint? lautet die nächste Frage. 7. Juli sagt der Kandidat. Nein, sagt der Prüfer, 8. Juli. Und deshalb zeigten wir heute am 7. Juli schon hier schon die Ausgabe von LE MONDE vom 8. Juli, wo Bundeskanzlerin Merkel und ihr Vizekanzler Gabriel etwas ratlos im Bundestag sitzen – auch LE MONDE sucht gerne Bilder aus, die zu einer Meldung passen, haben die beiden wirklich bei ihrem Gespräch über das griechische Referendum gesprochen? „En Allemagne, droite et gauche se sont progressivement converties à l’idée que la sortie de la Grèce de la zone euro était désormais préférable,“ schreibt LE MONDE in seiner Ausgabe vom 8. Juli. Die Regierungsparteien und die kleine Opposition freunden sich bei uns mit dem Grexit an?

Cécile Ducourtieux, Frédéric Lemaître, et Bastien Bonnefous berichten in der morgigen Ausgabe von LE MONDE, die es im Bezahlabonnement jetzt schon auf www.lemonde.fr zu lesen gibt, die Weg, die zum Grexit führen könnten. Aber die Überschrift des Artikels verrät, wie die Journalisten darüber denken: „La voie très étroite pour éviter le “ Grexit“. Vielleicht sind die Parteien in Berlin nicht so ganz auf dem Laufenden? Aber es lohnt sich das Pressestatement des Präsidenten und der Kanzlerin gestern im Palais de l’Élysée nochmal ganz genau auch zwischen und über den Zeilen nachzulesen; das machen die drei genannten Journalisten auch in ihrem Artikel: Sozusagen der Lösungsvorschlag für die Ausgabe: Kommentieren Sie das Pressestatement von Präsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel. Was sagen beide?

Die drei Journalisten glauben, dass der Spielraum für Angela Merkel eng wird. Viele Deutsche interpretierten das Nein der Griechen als ein Nein gegenüber dem Euro. Hm, zu dieser Interpretation hat sich Frau Merkel öffentlich nicht eindeutig geäußert. Man dürfe, so die drei Journalisten, daran zweifeln, ob die CDU einem weiteren Rettungsplan zustimmen werden. Die Entschlossenheit von Bundesminister Schäuble lässt die CDU/CSU gar in der Wählergunst um 3 % auf 43 % steigen, so zitiert LE MONDE eine Boulevardzeitung.

Das kann aber nicht alles sein, was zur Interpretation des griechischen Referendums gesagt werden kann. Dazu muss auch die Regierung Tsipras auch noch etwas beisteuern. Also erscheint morgen hier La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (V).

So falsch lagen wir mit unserem Gezwitscher nicht:

Präsident Hollande scheint entschlossener als Bundeskanzlerin Merkel zu sein, sie sagt en substance, die Bedingungen für Verhandlungen sind noch nicht vorhanden, es sei an den Griechen jetzt zu liefern…

Jetzt wird es spannend, welche Ergebnisse heute nach dem EU-Gipfel verkündet werden. Am Montag ist www.france-blog.info in Berlin und fragt bei LE MONDE nach.

> Vor dem Sondergipfel: Griechenland-Experten aus Union verweigern neue Hilfe SPIEGEL online – 7.7.2015

Die Gretchenfrage: Wozu haben die Griechen NEIN gesagt? Drehen und wenden wir dieses Nein. Sie haben indirekt NEIN zu den EU-Hilfsgeldern gesagt, weil sie die Schulden nicht erhöhen wollen oder nicht zurückzahlen wollen? Haben die Griechen gegen Reformen gestimmt? Gegen soziale Gerechtigkeit? Sie haben sich deutlich gegen den Sparkurs ausgesprochen, der nach der Meinung ihres früheren Finanzministers ihnen aufoktroyiert gewesen sei, und damit gegen die Bedingungen für weitere Hilfskredite? Wie wäre es, wenn die erstarkte Regierung Tsipras, nach dem gewonnenem Referendum, zumindest zur Zeit mit der Rückendeckung aller Parteien, jetzt wieder auf den Pfad der Reformen zurückkehren würde, deren Durchführung glaubhaft versichern würde? Kredite gegen Reformen und nicht nur gegen Sparen. Aber wie wollen die Deutschen Reformen mit Sparmaßnahmen fordern, wenn bei uns die Regierung bei uns gegen jede Vernunft die Rente mit 63 eingeführt hat? Das Wort Reform wird auch bei uns zunehmend mit Belastungen aller Art konnotiert, man hört Reform und glaubt, der Staat will an unser Geld. Vielleicht zucken die Griechen verständlicherweise auch zusammen, wenn sie das Wort Reformen hören? Im übrigen fehlt Europa eine gemeinsame Vision. Betrachtet man die Geschichte der Demokratie, dann ist es doch gar keine Frage, dass Griechenland mit dabei sein muss. Die Eurogruppe mit ihren jetzt 19 Mitgliedern haben es in den letzten Jahren versäumt deutlich zu sagen, warum sie Griechenland retten wollen. Über den Eigennutz haben sie vergessen, den gemeinsamen Nutzen zu betonen: > Hollande hat im Pressestatement mit der Bundeskanzlerin daran erinnert: „L’Europe est face à cette responsabilité. L’Europe n’est pas simplement une construction économique, monétaire, financière. L’Europe, c’est un ensemble fondé sur des valeurs, des principes, sur une conception ; une conception du monde, pas simplement de notre continent, une conception fondée sur la liberté, sur l’ouverture, aussi sur le respect.“

La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (II)

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/618074079971680256

Rappel > La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (I)

<<<< Suchwörter: > Hollande Merkel

Selten ist ein Treffen von Präsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel mit solcher Spannung erwartet worden. Die Kanzelerin wird zu einem Gespräch mit dem Präsidenten um 18 h 30 im Elysée-Palast erwartet. Wie wird ihre gemeinsame Antwort auf das griechische Nein ausfallen? Ebenen sie den Weg für neue Verhandlungen zwischen den EU-Mitgliedsstaaten und Griechenland oder wird Griechenland der Grexit nahegelegt? Vielleicht spricht einiges dafür, dass beide wissen, welches Ergebnis heute abend erreicht wird. Man kann sich eigentlich nicht vorstellen, dass die Kanzlerin nur so kurz nach Paris fliegt, wenn diese wichtige Frage noch ganz offen ist. Aber die Zeit drängt. ZuUm Beispiel twittert > LE MONDE heute, die Kanzlerin sei „inflexible“ vor dem Treffen mit Hollande. L’OBS macht Hollande Vorschläge, was er ihr zu sagen sollte. Wer von beiden hat mehr > Einfluß in Europa? Der NDR zwitschert vor ihrem Treffen: Wird jetzt weiterverhandelt? Währenddessen weiß SPIEGEL online, wie die Kanzlerin wirklich denkt. Ein reißerischer Titel und der Artikel berichtet nur über ihre verständliche und naheliegnde Enttäuschung über Tsipras.

Hier wieder eine Aufgabe für Schüler: Wenn man die Tweets analysieren würde oder zählen würde, die Wer? WANN ? mit welchem Inhalt ? und den Namen Merkel Hollande verschickt hat, dann stellt sich die Frage, ab wann kann man per Twitter hier herausbekommen kann, wie sich der Präsident und die Kanzlerin entscheiden werden? Und mehr noch kann man an den Tweets – bseonders nach einem Presse-Statement der beiden Politiker ablesen. Gib es Zustimmung? Gibt es Kritik? Von wem? Aus welchem Land? … Von welchen Parteien? Aus welchem Land wird am meisten getweetet? Und für die Analyse der Tweets kann man sich noch mehr Fragen ausdenken. Ein Ereignis, das eine so interessante Grundlage für eine Twitteranalayse bietet, kommt nicht oft vor. Und man in der Tweetliste immer wieder zurückgehen auf diesen Nachmittag: 6. Juli von 16 h- 20h. Aber auch morgen kann man die Reaktionen auf ihr Treffen untersuchen.

https://twitter.com/Elysee/status/617728638927151104

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/616505412473520128

https://twitter.com/RegSprecher/status/617734931163283457

https://twitter.com/LePoint/status/618041035910983680

Zuverlässliche Hilfe beim Online-Nachschlagen:

pons-woerterbuch

La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (I)

Ergänzung:

[fb-post href=“https://www.facebook.com/Bundesregierung/posts/860356170722787″]

Ergänzung:

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/616505412473520128


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Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

… ou est-ce une crise de l’Europe ? de l’Euro ? A-t-on oublié, après la création de l’Euro de créer des institutions appropriées en Europe qui puissent gérer l’administration financière au lieu de chercher à résoudre des crises en naviguant à vue ? Et aujourd’hui, combien du franco-allemand y a-t-il dans les tentations pour résoudre la crise en Grèce? Ce matin, les résultats de nos recherches sur Twitter:

Dieser Artikel ist ein Versuch, Schüler zur Recherche via Twitter anzuleiten. Twitter kann aber nur ein Ausgangspunkt für weitere Recherchen im Netz sein. – Aber in in unserem heutigen Beispiel gelingt es doch mit einigen Tweets, s. u., den Puls der Deutsch-französischen Beziehungen heute am 1. Juli abzuhorchen. Also die Aufgabe: Frage, so oder ähnlich: Wie stimmen sich Paris und Berlin vor dem geplanten Referendum in Griechenland ab? Es geht dabei nicht nur um die Information, sondern auch um die Frage, welche Akteure melden sich hier zu Wort? Wer ist z. B. Harlem Désir? Wer ist Michael Roth? Auf welchen Ebenen wird die Krise in Griechenland diskutiert? Welche Lösungsansätze gehen von Paris oder Berlin oder gemeinsam von Paris und Berlin aus?

Am besten mit > Grèce, „Hollande Merkel“ > France, Allemagne, Grèce oder mit „Merkel Grèce„, etc. suchen:

Bemerkenswert, wie oft > Präsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel zusammen in den Tweets autauchen. Die Erwartungen an beide sind offenkundig hoch.

https://twitter.com/nminkmar/status/615495026618011648

https://twitter.com/LePoint/status/616140357152153600

https://twitter.com/zeitonline/status/614871528367370240

https://twitter.com/OuestFrance/status/615906433897361409

https://twitter.com/partisocialiste/status/615760050200580096

https://twitter.com/MYTF1News/status/615792428444860416

https://twitter.com/CerfaIfri/status/614419329480847360

> Pour Angela Merkel, c’est aux Grecs de trouver le moyen de sortir de la crise LE MONDE ECONOMIE | Par > Frédéric Lemaître (Berlin, correspondant)

> La Grèce, sujet de tensions entre Angela Merkel et son ministre des finances
Le Monde.fr | Par > Frédéric Lemaître (Berlin, correspondant)

> Merkel et Hollande déçus, mais le dialogue reste ouvert avec Athènes – Euronews

L’histoire d’un couple :
> http://www.lexpress.fr/actualite/politique/hollande-merkel-couple-franco-allemand_1627018.html – L’EXPRESS

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/616159046694006784

La conférence de S. E. Philippe Etienne à Ludwigsburg

Nach dem Gesetz über die Heirat für alle begannen in Frankreich die Proteste gegen Präsident Hollande, zugleich stiegen die Arbeitslosenzahlen und eine wirkliche Verbesserung der Kennzahlen für die Wirtschaft ist nicht so recht in Sicht und das Image des Präsidenten scheint bei den Wählern wieder zu sinken. Reformen verlangen Einschnitte und versprechen kein sofortige Besserung. Einige Reformen kommen vielleicht spät, manche Reformen müssen aufgrund zu starker Widerstände abgemildert werden. Die Kritiker der Regierung konzentrieren sich ausschließlich auf negative Meldungen, die die Reform- und Wirtschaftspolitik der Regierung nicht in den Blick nehmen. Sicher die Staatsquote ist in Frankreich erschrecken hoch und ein Patentrezept zur Senkung der Arbeitslosigkeit kommt nicht so recht in Sicht. Aber auch tragfähige Alternativen zu den Konzepten der Regierung sind nicht in Sicht. Beim Stand der Dinge ist es ratsam, erst einmal die aktuellen Projekte der Regierung unter die Lupe zu nehmen, um die von ihr vorgesehenen Anstöße für einen Aufschwung der Wirtschaft zu bewerten.

Der französische Botschafter S.E. Philippe Etienne hat am 25. Juni in Ludwigburg auf Einladung des Deutsch-Französischen Instituts DFI in Ludwigsburg einen Vortrag über die französische Wirtschaft gehalten. Er hat auf die kürzlich in Kraft getretene Gebietsreform > Nouvelle Organisation Territoriale de la République (NOTRe) hingewiesen, mit der die 22 Regionen auf 13 reduziert wurden. Frankreich beabsichtige, seine öffentlichen Finanzen zu sanieren, ohne das Wachstum zu gefährden. 50 Milliarden EUR sollen in drei Jahren eingespart werden: > Les actions du Gouvernement


Rechts: Prof. Dr. F. Baasner, der Direktor des DFI.

Die Reformen des Arbeitsmarktes, des Steuersystems mit der Entlastung der Körperschaftssteuer von 33% auf 28 % sollen zur Belebung der Wirtschaft beitragen. Nebenbei wies der Botschafter auf die bemerkenswerte Stellung Frankreichs hin, das im bezüglich der Qualität seiner digitalen Verwaltung in Europa an erster Stelle und weltweit an 4. Stelle stehe. Das gerade verabschiedete Loi Macron > Le projet de loi pour la croissance, l’activité et l’égalité des chances économiques enthält eine ganzes Bündel von Maßnahmen, das verschiedene Wirtschaftsbereiche liberalisieren, Blockaden lösen soll sowie Innovationen und Startups durch Steuergutschriften besser fördern soll:

> Loi Macron – LE MONDE

> Les grands axes du projet de loi pour l’activité – Ministère de l’èconomie – 15/10/2014

> Die Reformagenda der französischen Regierung – Website der französischen Botschaft in Berlin

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