am 11. November jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Der Regionalverband Saarbrücken wird an diesem Tag anhand eines abwechslungsreichen deutsch-französischen Programms aus Workshops, Vorträgen, Ausstellungen, Theater und Musik an das historisch bedeutsame Datum erinnern. Unter dem Titel „Vor 100 Jahren: Der Krieg, Europa und wir“ werden sich die Aktivitäten rund um drei Zeitachsen drehen: Der 1. Weltkrieg in unserer Region, Folgen für den Prozess der europäischen Einigung sowie aktuelle Herausforderungen und Visionen für Europa. Dabei soll generationenübergreifend vermittelt werden, warum es sich lohnt, sich für die europäischen Werte einzusetzen.
Der Leitsatz der Veranstaltung lautet: „Der Blick in die Vergangenheit schärft den Blick auf die Gegenwart“.
Die Veranstaltung wird am 11.11.2018 von 11 – 18 Uhr im Saarbrücker Schloss stattfinden und richtet sich an alle Bürger des Regionalverbands.
Frank Falkenauer wird die Eröffnung moderieren, inkl. der Podiumsrunde (Politik + Schüler), als auch die ganze Veranstaltung an sich.
In den nächsten Wochen werden wir verschiedene Pressemitteilungen veröffentlichen und sind Online bereits sehr aktiv:
L’intelligence artificielle expliquée en 10 minutes: par Prof. Dr.-Ing. Torsten Kröger KIT, Karlsruhe
Joachim Bauer, Director ENOVIA & EXALEAD, Dassault Systemes Deutschland GmbH
Etienne Oudot de Dainville, Französische Botschaft Berlin
> Le Président de la République, Emmanuel Macron a dit en Sorbonne, 26 septembre 2017 : „Aussi je propose en premier lieu à l’Allemagne un partenariat nouveau. Nous ne serons pas d’accord sur tout, ou pas tout de suite, mais nous discuterons de tout. À ceux qui disent que la tâche est impossible, je réponds : vous vous êtes habitués à la résignation, pas moi. À ceux qui disent que c’est trop dur, je dis : pensez à Robert SCHUMAN, cinq ans après une guerre dont le sang séchait à peine. Sur tous les sujets que j’ai évoqués, nous pouvons donner une impulsion franco-allemande décisive et concrète. Pourquoi ne pas commencer ensemble l’Agence de l’innovation de rupture, lancer un programme commun d’intelligence artificielle qui ferait de l’Europe le moteur de la croissance mondiale ? Pourquoi ne pas se donner d’ici à 2024 l’objectif d’intégrer totalement nos marchés en appliquant les mêmes règles à nos entreprises, du droit des affaires au droit des faillites ?“.
„Warum nicht gemeinsam eine europäische Innovationsagentur schaffen, ein gemeinsames Programm für künstliche Intelligenz, das Europa zum internationalen Wachstumsmotor machen würde?“, fragte Emmanuel Macron in seiner Sorbonne-Rede > Initiative pour l’Europe – Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine, unie, démocratique – 26. September 2017 – zur Zukunft Europas und verdeutlichte die Notwendigkeit einer deutsch-französischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. Siehe auch auf unserem Blog > Macron und Europa.
Mit seiner Einleitung entzauberte Professor Kröger den Begriff Künstliche Intelligenz, zeigte was KI nicht kann und auch nicht bald lernen wird. In Bezug auf die Robotik mit Unterstützung von KI stehen wir erst ganz am Anfang, weil die dafür notwendige Datenbasis nicht vorhanden ist. In der Diskussion wurde deutlich und das unterstrich Professor Kröger KIT, das Risikokapital fehlt in Deutschland, die Gehälterstrukturen sind sehr weit von den Gehältern die in anderen KI-Zentren, z. B. in den USA gezahlt werden. Die Politik ist also gefordert, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Das von Paris und Berlin geplante KI-Zentrum wird sich möglicherweise auf das bestehende KI-Netzwerk beschränken, das jetzt auf neue Impluse wartet.
Kapitel 9: Wird uns die Künstliche Intelligenz überflügeln? S. 207-222 >>>>
Mit der künstlichen Intelligenz als Schlüsseltechnologie werden Daten im 21. Jahrhundert wie Rohstoffe gehandelt. Bis 2020 will die EU private und öffentliche Investitionen um 20 Milliarden Euro erhöhen, um Projekte zu Verkehr, Gesundheit und anderen Schlüsselbereichen zu fördern. Dabei wird jedoch der Vorwurf laut, die EU begrenze sich auf Maßnahmen, statt eine Strategie für die Wirtschaftszone zu entwickeln. Weiter wirft die revolutionäre Technologie neue ethische und rechtliche Fragen auf.
Am 28. März 2018 übergab der französische Star-Mathematiker Cédric Villani Emmanuel Macron einen Bericht zur Zukunft der Forschung auf diesem Gebiet in Frankreich: > Frankreich hat eine Strategie für die künstliche Intelligenz vorgestellt. Im selben Jahr wurde in Frankreich ein Fördertopf mit 1,5 Milliarden Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren verabschiedet. Deutschland stellt mit dem 1988 gegründeten Deutschen Zentrum für Künstliche Intelligenz eines der international führenden Forschungszentren.
Deutsche und französische Experten diskutieren über die politischen Ansätze im Bereich der KI und die brisanten Fragen, die diese revolutionäre Technologie wirtschaftlich und sozial aufwirft.
Begrüßung:
Catherine Veber, Generalkonsulin Frankreichs und Leiterin des Institut français Stuttgart
Moderation: Prof. Dr. Henrik Uterwedde, ehem. Stellv. Leiter des DFI Ludwigsburg
Referenten: Joachim Bauer, Director ENOVIA & EXALEAD, Dassault Systemes Deutschland GmbH
Prof. Torsten Kröger, Leitung des Instituts für Anthropomatik und Robotik am KIT Karlsruhe
Etienne Oudot de Dainville, Französische Botschaft Berlin
Vortrag und Gespräch auf Deutsch und Französisch mit simultaner Übersetzung
In Kooperation mit :
DGAP Baden-Württemberg, Stadt Fellbach, IHK Region Stuttgart, Verein der Freunde des Institut français Stuttgart, Club d’affaires franco-allemand du Bade-Wurtemberg e.V. – Mit freundlicher Unterstützung von Ibis Hotel , Dassault Systemes Das Dossier zu dieser Veranstaltung:
Villani hat für die französische Regierung einen Bericht zum Thema Künstliche Intelligenz verfasst, auf dessen Grundlage Staatspräsident Emmanuel Macron am 29. März 2018 die Nationale Strategie für die Künstliche Intelligenz vorgestellt hat:
Am Samstag, den 6. Juli 2019, wurden die PlLäne für die 106. Tour de France, die von Brüssel aus startet, im Palais des Congrès von Paris im Beisein von Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain bekanntgegeben. Die fünffachen Tour-Sieger haben nlässlich des 100-jährigen Bestehens des Gelben Trikots, die Feierlichkeiten zu eröffnet. Die Strecke 2019 bietet wieder ein anspruchsvolles Gebirgsprogramm mit drei Zieleinfahrten in über 2.000 m Höhe: am Col du Tourmalet, in Tignes und in Val Thorens.
Die Veranstaltung „ZIRP international: Frankreich zu Gast“ widmet sich den drängenden politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Fragen der Europäischen Union. > Frankreich zu Gast.
Die Europäische Union steht vor großen Herausforderungen: nationalistische Kräfte greifen in vielen Ländern um sich, Migrationsbewegungen fordern den Zusammenhalt der Gesellschaft heraus und protektionistische Maßnahmen bedrohen den globalen Handel.
Die Diskussonsrunde: Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Republik Frankreich in Deutschland, Christophe Braouet, Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Frankfurt e.V., Josef Janning, Head of ECFR Berlin Office und Senior Policy Fellow am European Council on Foreign Relations (ECFR), Berlin. Moderation: Falk Heunemann, Wirtschaftsredakteur FAZ
Falk Heunemann, Wirtschaftsredakteur FAZ
Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Republik Frankreich in Deutschland
Josef Janning, Head of ECFR Berlin Office und Senior Policy Fellow am European Council on Foreign Relations (ECFR), Berlin
Josef Janning, Head of ECFR Berlin Office und Senior Policy Fellow am European Council on Foreign Relations (ECFR), Berlin
Christophe Braouet, Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Frankfurt e.V.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer
Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterstrich die exzellenten Handelbeziehungen zischen Frankreich und Rheinland-Pfalz, ließ aber auch erkennen, dass man sich fragen könne, ob die französische Marianne den deutschen Michel wirklich genügend angestoßen habe. In Paris spreche man von Konvergenz, Berlin spreche vom Wettbewerb, in Paris denke man an einen Investitiosnpakt, aber Berlin verstände darunter einen Stabilitätspakt. Sie sieht ein sehr großes Potential für grenzüberschreitende Projekte, die seien nie ganz einfach und manchmal nur ein zartes Pflänzchen, das es zu pflegen gelte. Europa sei am besten in den Grenzregionen erfahrbar. Malu Dreyer viel mehr Mobilität in der beruflichen Bildung (dazu auf unserem Blog: > Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie).
Christophe Braouet, Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Frankfurt e.V., beklagte, dass Französisch noch vor einiger Zeit als Elitesprache in der Schule angesehen nun eher einen negativen Ruf habe. In einer seiner Antworten wies er auf die interne und externe Souveränität hin, ganz im Sinne Macrons, der darauf hingewiesen hatte, dass dei Mitgliedsstaaten der EU alleine mit bestimmten Fragen wie Zuwanderung oder Welthandel überfordert seien. Lampedusa sei nur ein kleiner Vorbote dessen, was Europa erwarten müsse. Eine Antwort darauf könne es nur auf einer europäischen Ebene geben. Dazu auf unserem Blog > Dossier (1): Migration. Integration oder Abschiebung? – 6. September 2018 .
Die Botschafterin Anne-Marie Descôtes erwartet viel vom neuen Elyséevertrag. In Meseberg seien bereits Ergebnisse erzielt worden (vgl. auf unserem Blog > Emmanuel Macron und Angela Merkel und das Treffen in Meseberg 20. Juni 2018). Migration, Euro-Zone und soziale und wirtschaftliche Konvergenz sein Themen, die jetzt Antworten verlangten. Josef Janning unterstrich, man dürfe jetzt nicht mehr auf ein günstigstes Zeitfenster warten, es müssen jetzt gehandelt werden. Auf dem Podium schien es Einigkeit über die Frage zu geben, dass jetzt Maßnahmen konkretisiert werden müssten, anstatt auf schlimme Ergebnisse der Europawahlen im Mai 2019 zu warten. Josef Janning betonte dass die Europavorstellungen Macrons mittelfristige Ziele seien, während Berlin sie eher als Fernziel verstände, es käme immer etwas dazwischen, das Berlin vom Handeln in Europa abhielte.
Gemeinsam müssen sich die EU-Mitglieder diesen Herausforderungen stellen. Deutschland und Frankreich können dabei vorweggehen. Lösungen und Visionen müssen präsentiert werden. Wie sieht das Europa der Zukunft aus? Müssen wir gerade jetzt mehr Integration wagen? Und welche Rolle sollen Deutschland und Frankreich dabei spielen?
Als Ehrengast der Veranstaltung wird die Botschafterin der Republik Frankreich in Deutschland, Anne-Marie Descôtes, begrüßt! Außerdem diskutieren Christophe Braouet von der Deutsch-Französischen Gesellschaft Frankfurt und Josef Janning vom European Council on Foreign Relations in Berlin.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis Mittwoch, 17. Oktober 2018, über unser Anmeldeformular auf www.anmeldung.zirp.de an. Die Teilnahmebestätigung mit detaillierten Informationen zu Anfahrt und Parkmöglichkeiten erhalten Sie etwa eine Woche vor der Veranstaltung per E-Mail.
Bitte öffnen Sie mit einem Klick auf ein Foto das folgende Fotoalbum erst, wenn diese Seite vollständig geladen ist:
Wie wärs? Eine Aufgabe für Schülerinnen und Schüler. Schreiben Sie anhand dieser Fotos oder anderer Fotos auf diesem Blog eine Reiseplanung (> Für einen Tag nach Paris) oder einen Reisebericht. PONS hilft bei den Vokabeln. Die Statuen von .. und von … zeigen die Präsenz der Geschichte im Stadtbild von Paris.
Cette soirée-débat s’est déroulée en présence de Monsieur le Sénateur Christophe-André FRASSA :
– sénateur représentant les Français établis hors de France
– secrétaire de la Commission des Lois constitutionnelles, de Législation du Suffrage universel, du Règlement et d’Administration générale
– membre de la Commission des Affaires européennes
– Président de la Commission politique de l’Assemblée parlementaire de la francophonie (APF)
Sophie Hériaud est une jeune journaliste originaire de Bretagne (expatriée en Allemagne) vient d’être sélectionnée parmi plus de 300 candidatures, venant du monde entier au Global youth video competition. Il s’agit d’un concours mondial de vidéo de la jeunesse 2018, organisé par l’ONU environment. Son reportage en compétition > „Le galop renouvelable“ permet de promouvoir une initiative verte. La vidéo porte sur une l’équipe hippomobile chargée de l’entretien du canal de Nantes à Brest (en Finistère – Bretagne), initiative économique, écologique et durable. Pour gagner elle doit obtenir le plus de vues sur ma vidéo : elle est en finale face à neuf autres candidats du monde entier. Il suffit seulement de regarder la vidéo pour obtenir une voix (une vue = une voix). Cela lui permettra d’aller couvrir la > COP 24 à Katowice, en Pologne, en décembre 2018 au cours de laquelle ma vidéo sera présentée.
Eröffnung der Ausstellung „Im Westen nichts Neues“ zu den unbekannten Zeichnungen von Georges Victor-Hugo mit einem Vortrag von Dr. Rademacher, dem Kurator der Ausstellung. Dazu gibt es Leckereien von Tartes Cézanne.
Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind wie folgt:
Dienstag 14:00 – 18:30
Mittwoch 10:00 – 12:00 und 14:00 – 18:30
Donnerstag 14:00 – 18:30
Freitag 12:00 – 16:00