Dem Französischunterricht kommt im Saarland ein ganz besonderer Stellenwert zu. Die Fachrichtung Romanistik der Universität des Saarlandes organisiert daher in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lehrerbildung und den Lehrerfortbildungsinstituten LPM und ILF, der VdF im GMF Saar sowie mit Unterstützung der wichtigsten Schulbuchverlage seit 2008 einen Französischlehrertag, der alle Lehrenden des Französischen ansprechen soll.
Der 12. Französischlehrertag am 17. November 2018 wird dieses Jahr in einem ganz besonderen Format stattfindet. Von der Fachrichtung Romanistik, dem Zentrum für Lehrerbildung und dem Frankreichzentrum der Universität, dem LPM sowie der VdF im GMF Saar wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen saarländischen und französischen Behörden unter der organisatorischen Federführung des Goethe-Instituts Nancy-Strasbourg erstmalig ein grenzüberschreitender Sprachenlehrertag organisiert. Das Rahmenthema lautet „Nachbarsprache & Mehrsprachigkeit / Langue du voisin & plurilinguisme“. Damit soll einerseits der Bedeutung der beiden Sprachen Französisch und Deutsch gerade hier im Grenzraum Rechnung getragen werden; andererseits möchten wir den Blick auf grundlegende Aspekte des Sprachenlehrens und -lernens lenken, die den aktuellen Fremdsprachenunterricht bestimmen.
In über vierzig Ateliers besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit französischen Lehrkräften Herausforderungen des Unterrichts der jeweiligen Partnersprache zu diskutieren oder sich über innovative Inhalte und Formate zu informieren. Das breite Spektrum an Themenstellungen umfasst für jede Schulform zentrale und aktuelle Angebote. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Partner(innen) für grenzüberschreitende Schülerprojekte und Schulpartnerschaften zu finden.
Die Veranstaltung findet statt im Lycée de la Communication in Metz. Für einen kostenlosen Bustransport ab Saarbrücken ist gesorgt, ebenso für einen Mittagsimbiss vor Ort. Verschiedene Schulbuchverlage und Institutionen aus Deutschland und Frankreich werden ein attraktives Ausstellungsprogramm bereithalten.
Angesichts des besonderen Formats bitten wir Sie um möglichst frühzeitige Anmeldung (Anmeldeschluss ist der 26.10.2018). Die Anmeldung erfolgt in diesem Jahr mittels eines Formulars, das auf der Website des > 12. Französischlehrertags zur Verfügung gestellt wird. Das Ausfüllen nur möglich mit Adobe Acrobat Reader.
Bitte senden Sie dieses an das Goethe-Institut unter: bildung-nancy@goethe.de. Alle Informationen über die Ateliers und die entsprechenden Referent(inn)en sowie Informationen zum genauen Ablauf und zum Veranstaltungsort finden Sie ebenfalls auf der Homepage.
Eine Kooperationsveranstaltung von:
Académie de Nancy-Metz, Reims, Strasbourg | ADEAF | Centre franco-allemand de Lorraine | DAAD | DFJW/OFAJ | ESPÉ de Lorraine, site de Nancy-Maxéville | Goethe-Institut Nancy/Strasbourg | Institut d’études françaises Saarbrücken | Institut français Stuttgart | Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland | Lycée de la Communication Metz | Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes | Réseau Canopé | Universität des Saarlandes: Fachrichtung Romanistik, Frankreichzentrum, Zentrum für Lehrerbildung | Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer e.V. (VdF)
Jetzt hat der Elyséepalast auf seiner Website eine Bilanz dieser Rede veröffentlicht:
„Un an après le discours à la Sorbonne du Président de la République pour une Europe souveraine, unie et démocratique, veuillez trouver en pièce jointe le document récapitulatif sur les avancées concrètes des chantiers lancés à cette occasion:“
Résumé:
„49 mesures lancées :
22 initiatives finalisées ou qui devraient aboutir dans les prochains mois
18 travaux en cours
9 chantiers en préparation“
Le mot d’ordre du Président Macron: “ C’est précisément parce que l’Europe est en danger, bousculée par certains, qu’il faut oser, qu’il faut s’engager sans relâche et qu’il faut tout refonder. » Emmanuel Macron, 20 septembre 2018, à Salzbourg
Dieses Pressestatement ist bemerkenswert, weil der Präsident hier ausführlich sich der Frage der Migranten zugewandt hat:
„Sur la question migratoire, j’ai eu l’occasion de le rappeler hier soir, c’est un sujet sur lequel nous avons au fond quatre défis à relever. Le premier, c’est la question des arrivées qui sont cette année en moins grand nombre que l’année précédente ou que ce que l’Europe a pu connaître en 2015, par exemple, mais qui continuent, en particulier par la voie occidentale, par le Maroc et l’Espagne, et la voie orientale. Et donc, régler le problème des arrivées qui se poursuivent, en particulier pour les migrants illégaux.
Deuxième point, c’est la question du retour. Aujourd’hui, ce qui pèse en réalité sur plusieurs pays européens – je prends, par exemple, le cas de l’Italie qui a manqué de solidarité européenne ces dernières années –, c’est la présence de 500 à 600.000 migrants qui ne sont pas en situation d’obtenir l’asile et qu’on doit raccompagner chez eux.
Le troisième sujet réel qui pèse sur l’Europe sur le plan migratoire, c’est ce qu’on appelle les mouvements secondaires. Si, par exemple, en 2017, l’Allemagne et la France ont été les principaux pays de demande d’asile, ce n’est pas parce que des non-Européens arrivaient dans ces pays, c’est parce que des gens qui avaient demandé l’asile dans d’autres pays y étaient rentrés, circulent au sein en particulier de l’espace Schengen et arrivent et le redemandent bien souvent en France et en Allemagne. Et donc c’est le troisième sujet, celui des voies secondaires.
Et puis, nous avons un quatrième sujet politique à régler, celui-ci qui est principalement le sujet de sensibilité italien : les arrivées venant de la Libye. Je dis qu’il est politique parce que les flux ont fortement diminué durant les mois passés et que c’est essentiellement un sujet lié à des choix unilatéraux de certains.“
Und er zog eine Bilanz seiner Sorbonne-Rede:
„Il y a un an jour pour jour, je prononçais un discours sur l’Europe à la Sorbonne. Nul besoin de souligner que le contexte est difficile mais c’est précisément parce que l’Europe est en danger, bousculée par certains, qu’il faut oser, qu’il faut s’engager sans relâche et qu’il faut tout refonder. Depuis un an, les avancées ont été réelles et importantes en matière de défense, en matière de numérique européen, on l’a encore vu la semaine dernière avec une victoire que d’aucuns pensaient inenvisageable il y a quelques mois sur le droit d’auteur, en matière de protection sociale avec la réforme du détachement, d’économie et de croissance avec un accord franco-allemand historique sur le budget de la zone euro, de sécurité – j’évoquais à l’instant les contenus terroristes, mais également la force européenne de protection civile, contre les catastrophes naturelles –, d’éducation et de culture avec le lancement cet automne des premières universités européennes.“
Am 31.10.2018 war es so weit: Die 35. Französischen Filmtage werden um 19.30 Uhr im Kino Museum in Tübingen mit der Komödie „En Liberté“ von Pierre Salvadori mit der großartigen Adèle Haenel als junge Polizistin – und Polizistenwitwe! – eröffnet. Lassen Sie sich die lustigste Komödie des Jahres nicht entgehen – und wenn es heute zur Eröffnung in Tübingen nicht mehr reicht, dann haben Sie am 1.11.2018 eine zweite Chance bei der Eröffnung in Stuttgart im wunderschönen Kino Delphi.
Die Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart sind seit 35 Jahren die größte frankophone Filmschau in Deutschland. Ein fester Termin im Kalender aller frankophiler Cineasten. In diesem Jahr finden sie vom 31. Oktober bis zum 7. November statt. Vor allem in Tübingen wo der Charme der alten Universitätsstadt einen perfekten Rahmen bietet, aber auch in Stuttgart, Reutlingen, Rottenburg und Bad Urach: die ganze Region steht unter dem Zeichen des französischen Kinos. Wir möchten Sie gerne wieder auf diese Reise durch die Welt des frankophonen Films mitnehmen.
Belgien (Wallonie-Bruxelles) ist in diesem Jahr unser Gastland. Neben einem guten Dutzend neuen Filmen und einer Retrospektive planen wir eine Diskussion um den Film „Oui mais Non, le compromis à la belge“ von Marie Mandy, eine Hommage an die belgische Kunst des Kompromisses. Auch für das traditionelle Cinéconcert – in diesem Jahr zeigen wir „Le dernier des hommes“ („Der letzte Mann“) von Friedrich Wilhelm Murnau – konnten wir ein belgisches Sextett, das OST Ensemble aus Brüssel, gewinnen.
Belgien – das ist viel mehr als Fritten, Pralinen und Bier. Belgien ist auch ein aufregendes, junges Filmland, das uns schon in den vergangenen Jahren mit subtilen, skurrilen und besonderen Filmen überrascht hat.
Die Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart stehen auch in diesem Jahr wieder für eine breite Palette aktueller Filme – vom Autorenfilm bis zum Popcornkino einmal quer durch die Frankophonie. Dabei sollen auch andere Künste nicht zu kurz kommen: Wir planen eine Reihe mit Tanzfilmen und zeigen in Zusammenarbeit mit der SACEM drei Filme mit besonders hörenswerter Filmmusik, zu denen wir die Komponistinnen und Komponisten einladen.
Med Hondo: Unabhängiges afrikanisches Kino
Kennen Sie die französische Stimme von Eddie Murphy? Dem berühmten Schauspieler, Synchronsprecher, Regisseur und Produzenten Med Hondo aus Mauretanien widmen wir in diesem Jahr eine Retrospektive. Zusammen mit Ousmane Sembene und Sara Maldoror gehört Med Hondo zur ersten Generation afrikanischer Regisseure, die ein unabhängiges afrikanisches Kino geschaffen haben.
Preise
Vom Filmtage-Tübingen-Preis der Internationalen Jury bis zum Publikumspreis für den besten Amateurkurzfilm: Auf den Französischen Filmtagen Tübingen | Stuttgart ausgezeichnet zu werden, ist für die Cineasten nicht nur eine schöne Anerkennung, sondern oft ein Türöffner in die deutschen Kinosäle. Wir fördern ausdrücklich Debütwerke und wir sind stolz darauf, das Sprungbrett für den jungen frankophonen Film zu sein.
Virtual Reality
Wir schauen nicht nur Filme an, wie schauen auch hinter die Kulissen: Gemeinsam mit Equinox und der MFG laden wir zu einem Drehbuch-Seminar nach Stuttgart ein und in Zusammenarbeit mit Sources2, Unifrance und der MFG präsentieren wir die Zukunft des Kinos: Erstens wird eine Virtual Reality Installation zu dem Thema „Die Gärten des Friedens“, Ergebnis der vierten internationalen Künstlerresidenz „The Brain“ in Berlin, von ihrem Kurator Thomas S. Wiedemann präsentiert, der auch einen Workshop für Jugendliche begleitet.
Zweitens zeigt François Serre, der Leiter des Filmfestivals „Courant 3D“ in Angoulême, eine von Unifrance unterstützte Ausstellung zu Virtual Reality, Augmented Reality und 3D.
Drittens hält der Regisseur, Hochschullehrer und Experte für digitale Kunst- und Filmformate Ludger Pfanz im Auftrag von Sources2 einen Vortrag zum Thema „The DNA of Immersive Storytelling“. Hier geht es um das Verschwimmen der Grenzen zwischen Realität und Illusion, was völlig neue Möglichkeiten eröffnet, Geschichten zu erzählen.
Die Veranstaltungen mit Ludger Pfanz und François Serre finden an der Universität Tübingen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Medienwissenschaft statt.
Der cineastische Nachwuchs
Das Schulkino der Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schüler für die Siebte Kunst zu sensibilisieren und zu begeistern. Wir fördern den aktiven und passiven cineastischen Nachwuchs: mit einer besonders für Jugendliche geeigneten Filmreihe, einem Schüler-Kurzfilmwettbewerb und Filmateliers.
Besonders freuen wir uns wieder auf viele inspirierende Gäste und auf unser wunderbares Publikum. Im letzten Jahr kamen fast 15.000 Besucherinnen und Besucher, um die einzigartige Tübinger Festivalatmosphäre zu erleben – und um über 30 Regisseure, Musikerinnen, Schauspier und Produzentinnen aus aller Welt zu treffen. Wir verzichten auf rote Teppiche und Divenrummel und setzen stattdessen auf ein Fest mit Freunden, auf gemeinsame Momente im Kinosaal, auf anregende Gespräche und auf neue und weite Horizonte.
DELF- Prüferqualifikation am 8., 9. und 10. November 2018 oder am 17., 18. und 19. Januar 2019:
Alle Französisch-LehrerInnen sind gerne dazu eingeladen, an der Fortbildung teilzunehmen. Als anerkannte Prüfer haben Sie die Möglichkeit mehr über die positive Bewertung zu erfahren, einen tieferen Einblick in das DELF und somit eine perfekte Grundlage für die Vorbereitung Ihrer Schülerinnen und Schüler zu haben.
Praxisorientierte DELF- Fortbildungen:
– am 20. November 2018: „Vertiefung der Inhalte der DELF-Prüfung A1 und A2“
– am 27. November 2018: „Vertiefung der Inhalte der DELF-Prüfung B1 und B2“
-am 4. Dezember 2018: „Einführung in das DELF-PRIM“ für GrundschullehrerInnen
in Potsdam am 22. Januar 2019:
Anlässlich des Tages der deutsch-französischen Freundschaft am 22. Januar 2019 stellt das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Ihre Räumlichkeiten zur Verfügung für das umfassende Seminar „Wie bereite ich meine Schülerinnen und Schüler auf die DELF-Prüfung vor?“
> Le Président de la République, Emmanuel Macron a dit en Sorbonne, 26 septembre 2017 : „Aussi je propose en premier lieu à l’Allemagne un partenariat nouveau. Nous ne serons pas d’accord sur tout, ou pas tout de suite, mais nous discuterons de tout. À ceux qui disent que la tâche est impossible, je réponds : vous vous êtes habitués à la résignation, pas moi. À ceux qui disent que c’est trop dur, je dis : pensez à Robert SCHUMAN, cinq ans après une guerre dont le sang séchait à peine. Sur tous les sujets que j’ai évoqués, nous pouvons donner une impulsion franco-allemande décisive et concrète. Pourquoi ne pas commencer ensemble l’Agence de l’innovation de rupture, lancer un programme commun d’intelligence artificielle qui ferait de l’Europe le moteur de la croissance mondiale ? Pourquoi ne pas se donner d’ici à 2024 l’objectif d’intégrer totalement nos marchés en appliquant les mêmes règles à nos entreprises, du droit des affaires au droit des faillites ?“.
Etienne Oudot de Dainville nahm an der Diskussionsrunde im Intitut français de Stuttgart > 9. Deutsch-französisches Wirtschaftsgespräch: Die Künstliche Intelligenz – ein deutsch-französisches Zukunftsprojekt am 25. Oktober 2018 teil. Aus diesem Anlass hatte unsere Redaktion eine Gelegenheit, mit Etienne Oudot de Dainville ein Gespräch über die Vorschläge von Präsident Macron zur Künstlichen Intelligenz und über die deutsch-französische Zusammenarbeit auf diesem Gebiet zu führen.
Mittlerweile scheint man von einem gemeinsame KI-Zentrum abzurücken und steuert auf eine Nutzung der bestehenden Netzwerke zu, in dem der gemeinsame Austausch verstärkt werden soll. Folgt man den Antworten von Etienne Oudot de Dainville wird auch hier an einem Ausschnitt der deutsch-französischen Kooperation ihre vielfältigen Themen und ihre Intensität allein hier nur auf einem Gebiet deutlich. Mit Mitarbeitern anderer Ministerien könnte unsere Redaktion sicherlich ähnliche Gespräche führen, bei denen die enge, ja fast tägliche Kooperation zwischen deutschen und französischen Ministerien auf allen Ebene, nicht nur auf der der Minister, deutlich wird.
Wir haben Etienne Oudot de Dainville auch darum gebeten, uns den Souveränitätsbegriff von Macron zu erläutern. Es geht um Europa, dessen Mitgliedsstaaten viele Aufgaben (Migration, KI, soziale und wirtschaftliche Konvergenz) nicht alleine lösen können.
am 11. November jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Der Regionalverband Saarbrücken wird an diesem Tag anhand eines abwechslungsreichen deutsch-französischen Programms aus Workshops, Vorträgen, Ausstellungen, Theater und Musik an das historisch bedeutsame Datum erinnern. Unter dem Titel „Vor 100 Jahren: Der Krieg, Europa und wir“ werden sich die Aktivitäten rund um drei Zeitachsen drehen: Der 1. Weltkrieg in unserer Region, Folgen für den Prozess der europäischen Einigung sowie aktuelle Herausforderungen und Visionen für Europa. Dabei soll generationenübergreifend vermittelt werden, warum es sich lohnt, sich für die europäischen Werte einzusetzen.
Der Leitsatz der Veranstaltung lautet: „Der Blick in die Vergangenheit schärft den Blick auf die Gegenwart“.
Die Veranstaltung wird am 11.11.2018 von 11 – 18 Uhr im Saarbrücker Schloss stattfinden und richtet sich an alle Bürger des Regionalverbands.
Frank Falkenauer wird die Eröffnung moderieren, inkl. der Podiumsrunde (Politik + Schüler), als auch die ganze Veranstaltung an sich.
In den nächsten Wochen werden wir verschiedene Pressemitteilungen veröffentlichen und sind Online bereits sehr aktiv:
L’intelligence artificielle expliquée en 10 minutes: par Prof. Dr.-Ing. Torsten Kröger KIT, Karlsruhe
Joachim Bauer, Director ENOVIA & EXALEAD, Dassault Systemes Deutschland GmbH
Etienne Oudot de Dainville, Französische Botschaft Berlin
> Le Président de la République, Emmanuel Macron a dit en Sorbonne, 26 septembre 2017 : „Aussi je propose en premier lieu à l’Allemagne un partenariat nouveau. Nous ne serons pas d’accord sur tout, ou pas tout de suite, mais nous discuterons de tout. À ceux qui disent que la tâche est impossible, je réponds : vous vous êtes habitués à la résignation, pas moi. À ceux qui disent que c’est trop dur, je dis : pensez à Robert SCHUMAN, cinq ans après une guerre dont le sang séchait à peine. Sur tous les sujets que j’ai évoqués, nous pouvons donner une impulsion franco-allemande décisive et concrète. Pourquoi ne pas commencer ensemble l’Agence de l’innovation de rupture, lancer un programme commun d’intelligence artificielle qui ferait de l’Europe le moteur de la croissance mondiale ? Pourquoi ne pas se donner d’ici à 2024 l’objectif d’intégrer totalement nos marchés en appliquant les mêmes règles à nos entreprises, du droit des affaires au droit des faillites ?“.
„Warum nicht gemeinsam eine europäische Innovationsagentur schaffen, ein gemeinsames Programm für künstliche Intelligenz, das Europa zum internationalen Wachstumsmotor machen würde?“, fragte Emmanuel Macron in seiner Sorbonne-Rede > Initiative pour l’Europe – Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine, unie, démocratique – 26. September 2017 – zur Zukunft Europas und verdeutlichte die Notwendigkeit einer deutsch-französischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. Siehe auch auf unserem Blog > Macron und Europa.
Mit seiner Einleitung entzauberte Professor Kröger den Begriff Künstliche Intelligenz, zeigte was KI nicht kann und auch nicht bald lernen wird. In Bezug auf die Robotik mit Unterstützung von KI stehen wir erst ganz am Anfang, weil die dafür notwendige Datenbasis nicht vorhanden ist. In der Diskussion wurde deutlich und das unterstrich Professor Kröger KIT, das Risikokapital fehlt in Deutschland, die Gehälterstrukturen sind sehr weit von den Gehältern die in anderen KI-Zentren, z. B. in den USA gezahlt werden. Die Politik ist also gefordert, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Das von Paris und Berlin geplante KI-Zentrum wird sich möglicherweise auf das bestehende KI-Netzwerk beschränken, das jetzt auf neue Impluse wartet.
Kapitel 9: Wird uns die Künstliche Intelligenz überflügeln? S. 207-222 >>>>
Mit der künstlichen Intelligenz als Schlüsseltechnologie werden Daten im 21. Jahrhundert wie Rohstoffe gehandelt. Bis 2020 will die EU private und öffentliche Investitionen um 20 Milliarden Euro erhöhen, um Projekte zu Verkehr, Gesundheit und anderen Schlüsselbereichen zu fördern. Dabei wird jedoch der Vorwurf laut, die EU begrenze sich auf Maßnahmen, statt eine Strategie für die Wirtschaftszone zu entwickeln. Weiter wirft die revolutionäre Technologie neue ethische und rechtliche Fragen auf.
Am 28. März 2018 übergab der französische Star-Mathematiker Cédric Villani Emmanuel Macron einen Bericht zur Zukunft der Forschung auf diesem Gebiet in Frankreich: > Frankreich hat eine Strategie für die künstliche Intelligenz vorgestellt. Im selben Jahr wurde in Frankreich ein Fördertopf mit 1,5 Milliarden Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren verabschiedet. Deutschland stellt mit dem 1988 gegründeten Deutschen Zentrum für Künstliche Intelligenz eines der international führenden Forschungszentren.
Deutsche und französische Experten diskutieren über die politischen Ansätze im Bereich der KI und die brisanten Fragen, die diese revolutionäre Technologie wirtschaftlich und sozial aufwirft.
Begrüßung:
Catherine Veber, Generalkonsulin Frankreichs und Leiterin des Institut français Stuttgart
Moderation: Prof. Dr. Henrik Uterwedde, ehem. Stellv. Leiter des DFI Ludwigsburg
Referenten: Joachim Bauer, Director ENOVIA & EXALEAD, Dassault Systemes Deutschland GmbH
Prof. Torsten Kröger, Leitung des Instituts für Anthropomatik und Robotik am KIT Karlsruhe
Etienne Oudot de Dainville, Französische Botschaft Berlin
Vortrag und Gespräch auf Deutsch und Französisch mit simultaner Übersetzung
In Kooperation mit :
DGAP Baden-Württemberg, Stadt Fellbach, IHK Region Stuttgart, Verein der Freunde des Institut français Stuttgart, Club d’affaires franco-allemand du Bade-Wurtemberg e.V. – Mit freundlicher Unterstützung von Ibis Hotel , Dassault Systemes Das Dossier zu dieser Veranstaltung:
Villani hat für die französische Regierung einen Bericht zum Thema Künstliche Intelligenz verfasst, auf dessen Grundlage Staatspräsident Emmanuel Macron am 29. März 2018 die Nationale Strategie für die Künstliche Intelligenz vorgestellt hat: