La dictature des réseau sociaux et des moteurs de recherche où la fin de la vie publique

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#FRAFRA2017 Der Pavillon des Gastlandes Frankreich auf der Frankfurter Buchmesse 2017

Zurück in Stuttgart. Jetzt werden die Fotos ausgewertet und die Videofilme bearbeitet, das wird noch ein paar Tage dauern: Bald erscheint hier in einem kleinen Kasten eine Übersicht zu allen Artikeln über die Präsenz Frankreichs als Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2017. Was für ein großartiger Erfolg! Die Gestaltung des Pavillons, mit dem Frankreich sich als Gastland auf der diesjährigen Buchmesse präsentierte. Große Bücherregale, ich wünschte meine zu Hause wären auch so schön und so stabil, platziert um viele Räume, in denen ständig interessante Aktivitäten stattfanden, die Druckerpresse für die Autoren, die kleine Szene, deren Zuschauerraum dauernd überfüllt wird, die Comic-Ausstellung, die Kinderbücher, die Präsentation der Bibliothèque de France, die ständig bespielte Grande Scène, das Café, das Digitallabor, wo France-Culture live sendete. Schon wieder abgebaut? Schade, dass diese wunderbare Ausstellung nicht einfach länger angeboten wird. Es ist gelungen, die Vielfalt der frankophonen Literatur in ihren so mannigfachen Facetten vorzustellen. Was bleibt, sind die unglaublich spannenden Leseanregungen, die durch die Ausstellungen und die Veranstaltungen vermittelt wurden:

Lesen! > Bibliographie: Auteurs dans la délégation française

Zuerst zeigen wir hier einen Film den www.france-blog.info zusammen mit Oliver W. Steinhäuser im französischen Pavillon aufgenommen hat. Wir haben Paul Sintety und Mathias Énard bei einer Live-Sendung mit France-Culture zugesehen und -gehört, und Kamel Daoud beim Drucken zugesehen und versucht, die Athmosphäre dieses wunderbaren Pavillons wiederzugeben. Wenn Sie nicht hingehen konnten, können Sie sich jetzt 18 Minuten lang im Pavillon vieles angucken:

Wir zeigen hier das Fotoalbum, mit einer Auswahl der Fotos, die wir vom 11.-15. Oktober im Französischen Pavillon aufgenommen haben.

Bitte öffnen Sie mit einem Klick auf ein Foto das folgende Fotoalbum – 85 Fotos – erst, wenn diese Seite vollständig geladen ist:

Was liest Emmanuel Macron? Und was macht er daraus?

Vgl. dazu: Was liest der Premierminister? > Rezension: Édouard Philippe, Des hommes qui lisent

Der Twitter Account von Emmanuel Macron >>>

–>Staatspräsident Emmanuel Macron meint es ganz ernst mit dem „Renouveau de la culture“ en Europe. In einem Interview, das er kürzlich dem Spiegel – s. hier unten – gegeben hat, berichtet er über seine literarischen Vorlieben.

Das betrifft nicht nur den digitalen Wandel, bei dem er daraufdringt, dass die Rechte der Autoren nicht vergessen werden:
Rede in der Sorbonne > Initiative für Europa: „Wenn wir heute da stehen, wo wir sind, wenn wir alle von mir vorhin erwähnten Herausforderungen bewältigt haben, wenn wir aufrecht stehen, dann deshalb, weil wir Gefühle, eine gemeinsame Kultur haben, weil diejenigen, die die etymologischen Boten dessen sind, was uns wirklich zusammenhält, die wahre Autorität in Europa, das sind die Autoren. Deshalb müssen die Urheberrechte in diesem modernen digitalen Raum verteidigt werden. Und es ist die Würde Europas, es ist seine ureigene Fähigkeit zu existieren und sich nicht in einem derartigen Bereich aufzulösen, was dazu führt, dass wir diesen Wandel nur schaffen können, wenn wir die gerechte Entlohnung aller Autoren und aller Formen künstlerischen Schaffens in der digitalen Welt verteidigen.

Sein erster Roman sei noch in der Schublade, erklärt Staatspräsident Macron den Journalisten des Spiegels. @Emmanuel Macron : Darf www.france-blog.info den als erster rezensieren?

Und der Staatspräsident berichtet über seine Lektüreliste:

G. W. F. Hegel
Kamel Daoud, Der Fall Meursault, id., Zabor
Vgl. dazu > Albert Camus, L’étranger – 14. Februar 2016
Paul Ricœur
Michel Houellebecq > Soumission
Virginie Despentes
> Günter Grass, Die Blechtrommel
Patrick Süskind, Das Parfum, Der Kontrabass
Patrick Modiano
Thomas Mann
Leïla Slimani, > Dann schlaf auch Du
Arthur Rimbaud

Da hätten wir noch eine Liste:
> Bibliographie: Auteurs dans la délégation française

Was Europa am stärksten zusammenhält, werden immer die Kultur und das Wissen sein. Denn dieses Europa, in dem jeder Europäer sein Schicksal im Profil eines griechischen Tempels oder im Lächeln der Mona Lisa erkennt, der durch die Werke von Musil und Proust in die Empfindungen ganz Europas hineinspüren konnte, dieses Europa der Cafés, von dem Steiner sprach, dieses Europa, von dem Suares sagte, es sei „ein Gesetz, eine Geisteshaltung, eine Gewohnheit“, dieses Europa der Landschaften und Folkore, von dem Erasmus, den man als seinen Lehrmeister bezeichnete, sagte, dass man jeden jungen Menschen dazu auffordern müsse, „den Kontinent zu durchstreifen, um andere Sprachen zu lernen“ und „sein wildes Naturell abzulegen“, dieses Europa, das von so vielen Kriegen und Konflikten heimgesucht wurde, was dieses Europa zusammenhält, ist seine Kultur.

Unsere Zersplitterung ist nur oberflächlich. Sie ist eigentlich unsere größte Chance. Und anstatt die Fülle unserer Sprachen zu bedauern, sollten wir daraus einen Vorteil machen! Europa soll jener Raum werden, in dem jeder Studierende bis 2024 mindestens zwei europäische Sprachen spricht. Anstatt unsere zerstückelten Gebiete zu beklagen, stärken wir lieber den Austausch! Bis 2024 soll die Hälfte einer Altersgruppe bis zu ihrem 25. Lebensjahr mindestens sechs Monate in einem anderen europäischen Land verbracht haben. Seien es Studierende oder Auszubildende. Deshalb gerade hier, wo einige Vorreiter wie in Bologna, Montpellier, Oxford oder Salamanca an die Kraft der Lehre, des kritischen Geists und der Kultur geglaubt haben, möchte ich, dass wir auf der Höhe dieses großen Entwurfs sind.

Dazu: > Europas Mehrsprachigkeit ist ein großer Trumpf – 28. September 2017

https://twitter.com/francediplo_de/status/920219392956387328

#fbm17 La remise du Prix des lycéens allemands 2017: Fotos und Ansprachen

erli-20-pieds-sous-terres Die Preisverleihung des Prix des lycéens allemands 2017 fand am 14. Oktober 2017 im Pavillon des Gastlandes Frankreich auf der Frankfurter Buchmesse statt.

Charlotte Erlih > 20 pieds sous terre hat den Prix des lycéens allemands 2017 gewonnen. Der Preis wird vom Ernst Klett Sprachen gestiftet und ist mit 5000 Euro dotiert.

> Nominé pour le Prix des lycéens allemand 2017 – Nachgefragt: Charlotte Erlih, 20 pieds sous terre

Der Film ist fast fertig: Wir zeigen hier heute ab 11 h hier den Film mit den Buchvorstellungen der Schüler/innen und die Überreichung des Preises an Charlotte Erlih:

Fotoalbum:

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Wir zeigen hier die Filme (der große Saal und die Technik unserer kleinen Videokamera passten nicht so perfekt zusammen…) der Ansprachen der Botschafterin der Französischen Republik in Deutschland, S. E. Mme Anne-Marie Descôtes:

des hessischen Kultusministers Prof. Dr. Alexander Lorz:

Rolf Beck, Bundesvorsitzender der Vereinigung der Französischlehrerinnen und Französischlehrer e. V. VdF

und des Redaktionsleiters von Ernst Klett Sprachen Hendrik Funke

Ansprachen: folgen

#fbm17 Prix des lycéens allemands – La table ronde

Am 14. Oktober wurde auf der Frankfurter Buchmesse im Pavillon français der Prix des lycéens allemands 2017 verliehen. Vor der Preisverleihung fand eine Podiumsdiskussion mit den vier Autoren Statt, deren Bücher für den Preis nominiert worden waren.

> Prix des lycéens allemands 2016-2017 – 29. August 2016

> Prix des lycéens allemands

Die nominierten Bücher für den Prix des lycéens allemands 2017:

beauvais-petites-reines tixier-traversee erli-20-pieds-sous-terres kavian-frere-simon
Clémentine Beauvais
> Les petites reines
Sarbacane 2015
Jean-Christophe Tixier
> La Traversée
Rageot 2015
Charlotte Erlih
> 20 pieds sous terre
Actes Sud Junior 2014
Eva Kavian
> Le frère de Simone
Oskar jeunesse
2015

Unser Fotoalbum:

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Videoaufnahmen von dieser Veranstaltung werden noch folgen.

Frankfurter Buchmesse 11.-15. Oktober 2017 – Was passiert gerade?

> #FraFra2017 – La passion pour la littérature française – 21. Juni 2017

> Das Kooperationsprojekt Krimi à la française #FRAFRA2017

> Bibliographie: Auteurs dans la délégation française

> Frankreich #FRAFRA2017 ist das Gastland bei der Frankfurter Buchmesse #fbm17 mit allen Terminen auf der Buchmesse


www.france-blog.info fährt zur Buchmesse und > blog.klett-cotta.de begleitet ihn. Das > transportable TV-Studio ist mit dabei.

Und was liest der Premierminister? > Rezension: Édouard Philippe, Des hommes qui lisent

> Das Programm des Insitut français im Oktober 2017

VORTRAG: Mittwoch, den 11. Oktober 2017, 19 Uhr
Goethe Universität Frankfurt, Campus Westend, Präsidiumsgebäude, Lobby im EG
Vortrg von Patrick Boucheron: „Nationale oder Weltgeschichte? Überlegungen zu einer falschen ALternative“

Gespräch: Donnerstag, den 12. Oktober 2017, 10.30 Uhr
Frankfurter Buchmesse, Halle 3.1 L25, 60327 Frankfurt am Main
Schwere Themen – leichte Lektüre? Doku-Comics aus Europa
Podiumsdiskussion: Sind Comics besonders geeignet, komplexe Stoffe zu behandeln?


> Haben Sie im Französischunterricht schon mal mit Twitter gearbeitet? – 5. Oktober 2017



https://twitter.com/DFKR_HCCFA/status/917724820510597121


> Haben Sie im Französischunterricht schon mal mit Twitter gearbeitet? – 5. Oktober 2017


In unserem Archiv:

> Nachgefragt: Alain Mabanckou, Une littérature-monde ? – 23. Januar 2017

#fbm17 #FRAFRA2017 Le discours d’ouverture d’Emmanuel Macron

C’est tout un système: > Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe


La France, invitée d’honneur de la foire #fbm17.

> Discours d’EmmanuelMacron lors de la cérémonie d’ouverture.

> Rede von Staatspräsident Emmanuel Macron anlässlich der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse, 10. Oktober 2017 Website der Französischen Botschaft in Berlin


„L’apprentissage de nos langues est une priorité absolue…“ absolu… schließt alles andere aus, und unterstreicht den unbedingten Vorrang des Sprachenlernens. Zwei Sprachen sollte jeder Jugendliche sprechen. Eine Europäische Universität an mehreren Orten, das ist die Vision des Präsidenten.

Der Frieden in Europa seit auch durch die Kultur geschaffen worden, dieses Europa, das die Kriege besiegt hat. „Refondre l’Europe…, nous avons une Europe de la culture à conquérir.“

Bald wird der Film von der Website des Élyséepalastes hier folgen.

A propos les traducteurs :

> Frankfurter Buchmesse 11.-15. Oktober 2017 – Was passiert gerade?

@CNNum: La consultation sur la confiance dans la société numérique

Am 10. Oktober 2017 startet der > Conseil National du Numérique CNNum eine öffentliche Befragung:

Die Plattformen, so heißt es in seiner Ankündigung verleiben sich die Welt und die Gesellschaften und die Wirtschaft ein. Alkles wird schneller, einfacher und intuitiver. Aber hat der Einzelne noch was zu sagen? Diese Frage wird schon seit mehreren Jahren debattiert, Sind wir gegenüber den Algorithmen und den vielfältigen digitalen Prozesse, die unseren Alltag bestimmen, noch gleich, d. h. haben wir noch die gleichen Rechte? Sind wir im Fall von auftauchenden Problemen gut gewappnet?

Vgl. dazu alle > Artikel zum CCNum auf unserem Blog.

< a href="https://contribuez.cnnumerique.fr/loyaute/fr" target="_blank"Contribuez à la consultation #FairPlatforms/a>

Après avoir rencontré une centaine d’experts en France, en Europe et aux Etats-Unis, le Conseil national du numérique (CNNum) a identifié trois défis à relever :

DEFI 1 //// Ouvrir les boîtes noires : mieux détecter les effets éventuels discriminants des algorithmes utilisés par les plateformes

DEFI 2 //// Mauvaises pratiques : se faire entendre

DEFI 3 //// Régulation nouvelle génération : résilience, multitude et parole publique

Nous lançons un site de consultation dédié à catalyser vos avis sur la meilleure manière d’y parvenir et vos ressources concrètes (témoignages, retours d’expériences, idées d’outils ou de méthodes, exemples d’initiatives inspirantes, …).

DEFI 1 — Mauvaises pratiques : se faire entendre

CONSTAT

nous sommes nombreux à utiliser quotidiennement des moteurs de recherche, réseaux sociaux, … qui s’efforcent de rester les plus simples et utiles possibles. Mais lorsque l’on remarque des pratiques contestables — publicité, contenu ou prix curieusement ciblés, CGU incompréhensibles, politiques éditoriales à plusieurs vitesses, … — il peut sembler inutile de s’en plaindre. Légal, illégal ? Les causes ne sont pas toujours limpides. Comment le savoir ? Concrètement, comment montrer et où relayer ce dont il s’agit ? On entend aussi régulièrement des idées selon lesquelles on ne peut rien y faire car de toute manière il n’y a pas de service alternatif, ou que le grand public ne s’y intéresse pas forcément. Mais est-on vraiment si impuissants ?

PISTE DE TRAVAIL : l’union fait la force

Imaginer des outils qui nous permettent d’être entendus des plateformes lorsque leurs pratiques ne nous conviennent pas.

Axe 1. Dépasser les figures du “grand public”,du “consommateur” et de “l’utilisateur professionnel” et mieux cerner la diversité de problèmes, d’objectifs, d’usages que ces notions un peu trop généralistes cachent derrières elles. – Une étude participative avec le Médialab de Sciences po –

Axe 2. Une application de signalement via mobile ou desktop pour partager sur les réseaux sociaux ses copies écran, participer aux e-pétitions d’usagers, … Des proposition du CNNum illustrées par les Gobelins à enrichir, tester, critiquer,…

DEFI 2 — Discriminations : ouvrir les boîtes noires

CONSTAT
Les algorithmes de classement des contenus utilisés par les plateformes ne sont pas infaillibles. Plusieurs controverses récentes nous ont montré qu’ils peuvent contenir des biais, et avoir tendance à reproduire les archétypes de la société, aux effets parfois discriminants. Comment le détecter en temps voulu ?

PISTES

Pour mieux observer le fonctionnement des algorithmes dynamiques de ciblage publicitaire, de personnalisation de fils d’actualités, etc., les chercheurs en pointe sur le sujet s’accordent sur la nécessité de s’appuyer dans leurs études sur de vrais d’utilisateurs. Peut-on concevoir un canal permettant aux internautes de participer volontairement à ces études ? Comment les plateformes peuvent-elles coopérer pour faciliter l’étude indépendante de leurs pratiques ? (une collaboration avec TransAlgo, initiative pour la recherche sur la transparence et la responsabilité des systèmes algorithmiques)

DEFI 3 — Régulation nouvelle génération : résilience, multitude, parole publique

CONSTAT

La rapidité des cycles numériques, la diversité des modèle et la dimension internationale des plateformes rendent souvent difficile de prétendre tout anticiper. Au risque sinon d’être contre productifs, ou de ne pas pouvoir intervenir en temps utiles. Dans son programme, le Président de la République propose la création d’une Agence européenne pour la confiance numérique, qui serait chargée de réguler les plateformes numériques afin d’assurer la loyauté de leurs pratiques et la protection des données personnelles. Au niveau européen, la Commission explore diverses mesures pour protéger les utilisateurs de services des plateformes.

PISTES

Quelque soit le dispositif institutionnel retenu, le CNNum a identifié le besoin de compléter le cadre actuel avec :

• De meilleures courroies : que les différents régulateurs développent des canaux de remontées de problèmes plus en phase avec les besoins de la société civile et des entreprises.

• De soutenir davantage les porteurs d’initiatives de la recherche et de la société civile en faveur de la confiance. #accélérateurs

• #compétence – tester techniquement le fonctionnement des plateformes afin de mieux comprendre leurs effets sur la société, et détecter les discriminations.

• #Mediations – sur la base des remontées des utilisateurs, créer les conditions d’un dialogue équilibré entre les plateformes et la société civile.

• #interpellation – suivre les engagements pris par les plateformes et avoir la possibilité de les interpeller publiquement lorsqu’ils ne sont pas respectés.

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