ARTE: Selbstmord im Palais de l’Élysée
Heute, Freitag, 13. Dezember, auf ARTE, um 20.15 Uhr: Präsident Jacques Rohmerieu bekommt ein Problem.
www.france-blog.info – Deutsch-französische Beziehungen
Heute, Freitag, 13. Dezember, auf ARTE, um 20.15 Uhr: Präsident Jacques Rohmerieu bekommt ein Problem.
Der 5. Newsletter des Deutsch-französischen Instituts DFI in diesem Jahr fragt ob mit der dfi analyse, ob die deutsch-französische Kooperation ein Vorbild sei? Außerdem gibt es Plädoyer für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich, ein Themendossier zum Aufstieg des Front National in Frankreich, ein Bericht über Deutsch-Französische Kulturgespräche Freiburg u.v.v. m. Der Newsletter – eigentlich schon eine richtige Zeitung – des DFI ist immer ein höchstwillkommene Pflichtlektüre für alle Akteure der deutsch-französischen Kooperation.
(Französische Botschaft in Deutschland:) Frankreich will in den kommenden 10 Jahren französische Unternehmen in sieben Schwerpunktbereichen als Weltmarktführer etablieren. Dieses Ziel gibt der Abschlussbericht der Kommission ″Innovation 2030″ aus, der dem Staatspräsidenten am 11. Oktober 2013 übergeben wurde. Das Prinzip der Innovation und Risikobereitschaft als Basis des wirtschaftlichen Erfolges soll dabei auf staatlicher Ebene verankert und auch bei der öffentlichen Auftragsvergabe berücksichtigt werden.
Die 7 prioritären Sektoren sind:
Energiespeicherung
Recycling von Ressourcen (seltene Metalle)
Nutzung mariner Ressourcen (Metalle, Meerwasserentsalzung)
Pflanzenproteine und grüne Chemie
Personalisierte Medizin
″Silver Economy″ – Innovation im Dienste der steigenden Lebenserwartung
″Big Data″
Anfang Dezember sollen sieben Innovationswettbewerbe mit internationaler Ausrichtung starten. Dabei stehen den ausgewählten Projekten in der Seed-Phase 300 Millionen Euro aus dem Programm für Zukunftsinvestitionen zur Verfügung.
Lesen Sie den ganzen Artikel mit den dazugehörigen Dokumenten: > Frankreich will mit ″Innovation 2030″ nachhaltiges Wachstum fördern -Website der Französischen Botschaft in Deutschland
Es ist bemerkenswert, wie die Veranstaltung rund um das Buch in Europa > Französische Botschaft lud zum Forum „Zukunft des Buches, Zukunft Europas“, zu der die Französische Botschaft im September nach Berlin geladen zu einer Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den beiden großen Schriftstellerverbänden geführt hat:
<<< Gespräch auf der Buchmesse 2013 v.l.: Regine Möbius, Geoffroy Pelletier, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Imre Török, Frau Beyer
Frankfurt/M. 12. Oktober 2013: Zwischen den Vorständen des VS und der französischen Schriftstellerorganisation Société des Gens de Lettre (SGDL) wurde eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Sie wird sich im Anschluss an die Veranstaltung im Europahaus in Berlin im September dieses Jahres (Wir berichteten: > Französische Botschaft lud zum Forum „Zukunft des Buches, Zukunft Europas“) insbesondere auf Vertrags- und Urheberrechtsfragen konzentrieren.
V.l.: Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Imre Török, Frau Beyer, Geoffroy Pelletier >>> 
> Zusammenarbeit VS – SGDL – verdi
Paris, 24. Oktober 2013: Nach dem Treffen auf der Tagung »Zukunft des Buches« am 9. September 2013 in Berlin und auf der Frankfurter Buchmesse, haben die Société des Gens de Lettre (SGDL) und der Verband deutscher Schriftsteller (VS in ver.di) eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Dabei wird es vor allem um Fragen des europäischen Buchmarktes und grenzüberschreitender Vertragsbedingungen gehen. IN der Erklärung heißt es u.a.: „Schriftstellerinnen und Schriftsteller sind die Schöpfer des heutigen Angebots an literarischen Werken. Sie werden auch in Zukunft gleichermaßen die Vielfalt und Qualität des digitalen Buchmarkts in Europa garantieren.“ FOlgende Punkte werden in der Erklärung genannt bzw. gefordert: Beibehaltung derBuchpreisbindung, Ermäßigter Mehrwertsteuersatz für digitale Bücher, ein faires Steuersystem und „Anerkennung und Stärkung des Urheberrechts als Herzstück des geistigen Eigentums nach europäischem Recht.“
Die Erklärung des VS – Verband deutscher Schriftsteller und der Société des Gens de Lettre (SGDL):
> Erklärung SGDL-VS (DE) PDF (215 kB)
> Erklärung SGDL-VS (FR) PDF (149 kB
Vorgestern hat François Grether in der > Stuttgarter Stadtbibliothek einen Vortrag über die > Zukunft der Stadt gehalten.
François Grether (Jahrgang 1942) kommt aus Dijon. Von 1970 bis 1992 hat er Studien und Entwürfe für das > Atelier parisien d’urbanisme angefertigt. 1992 hat er eine eigene Agentur für Urbanistik in Paris gegründet. 2012 hat er den > Grand prix de l’urbanisme erhalten. Bei seinem Vortrag in Stuttgart hat er eine Auswahl von drei drei Projekten, > Lyon Confluence, Clichy-Batignolles )(> F. Grether) und > Angers, Rives nouvelles vorgestellt. Am Tag nach seinem Vortrag hatten wir Gelegenheit, mit François Grether zu sprechen:
In diesem Jahr ist der Band La Ville sur mesure: François Grether, Grand prix de l’urbanisme 2012. Hommage à Marcel Roncayolo. Sous la direction d’Ariella Masboungi. Editions Parenthèses ; Collection Grand Prix de l’Urbanisme, ISBN 978-2-86364-212-2 erschienen: > Sommaire.
„Développement urbain et durée entretiennent des rapports multiples, car coexistent le temps immédiat, l’instantané, le temps des processus progressifs d’évolution, court terme et long terme, le temps sans fin des perspectives d’avenir,“ schreibt François Grether unter der Überschrift Conjuger le temps de la ville in diesem Band. (S. 34)
Viele Fehler, die heute die Stuttgarter Stadtplaner begehen, könnten vermieden werden, wenn man in dieser Stadt einige der Grundsätze und Visionen von François Grether berücksichtigen würde. Mit Recht kritisiert er die Banalitäten heutiger Architektur. Aber hier in Stuttgart wird Nachverdichtung ohne Ziel und Zweck betrieben. Betrachtet man die vielen Projekte Grethers, mit denen der die Singularität städtischer Quartiere renoviert und wieder aufwertet, dann fällt einem die > Hauptstätter Straße in Stuttgart ein, deren Belag jüngst teilweise erneuert wurde, anstatt sie als > Projekt einer Stadtreparatur wieder zurückzubauen, so wie Ulm dies mit der > Neuen Mitte Ulm so erfolgreich gemacht hat. François Grether hat den richtigen Ansatz. Er schreibt: Urbanisme et architecture sont à mon sens distincts, mais bien entendu loin indifférents l’un de l’autre.“ (S. 46) Dieses Verhältnis von Urbanistik und Architektur wird z.B. beim Bau des > Gerber-Viertels in Stuttgart nicht berücksichtigt.
> L’étude exploratoire sur le devenir de l’île de Nantes.
> L’architecte urbaniste François Grether reçoit le Grand Prix de l’urbanisme 2012 – Nantes
> Nantes : transformer une caserne en logements abordables par Par Pauline Janicot – LE MONDE | 21.09.2013
> Nantes Quartier Chantenay
> Un programme immobilier mixte par François Grether dans le quartier Chantenay à Nantes
> Mellinet : un futur quartier dans la ville
Hier gibt es eine > Konzeption des Blogs als Download und zum Verteilen. Und es gibt auch eine > Übersicht über die wichtigsten Beiträge der letzten drei Monate zusammen mit einem Verzeichnis der Interviews imaginaires auf unserem Blog zum Herunterladen, weiterschicken, anklicken und lesen. Und was sehen Sie? Ein Panorama aller wichtigen Themen der deutsch-französischen Beziehungen der letzten drei Monate. Jeder einzelne Artikel ist ein weiteres > Argument für das Erlernen der französischen Sprache. Schüler finden hier seitenweise Themen für interessante Referate, Lehrer finden manche Unterrichtsideen, Politiker lesen hier manche Artikel, die an die Aktivitäten der Zivilgesellschaft erinnern, genauso wie man hier viel über die > Aktivitäten der französischen Regierung lesen kann, die in den Medien oft übersehen werden. Und dann gibt es noch > 196 Beiträge rund um das Web 2.0: z. B. > Le web 2.0 en cours de langue.
Il y a quelques jours, nous avons eu le grand plaisir de rencontrer Henri Murger à Paris. Il vient d’achever un roman Scènes de la bohème, plus tard Scènes de la vie de bohème. Son roman présente des artistes et des intellectuels qui se mêlent de tout. Plus tard, en 1896, Giacomo Puccini s’inspire de ce livre en composant son opéra, La Bohème. Murger a publié son roman en 1851, trois ans après la Révolution de février et l’élection de Louis-Napoléon à la présidence de la République. En décrivant l’indépendance et la liberté des artistes, Murger montre en même temps que la littérature a un pouvoir de prédication. Il anticipe, dans son roman, la nouvelle constellation politique du > Second Empire, en en faisant le cadre de son roman. Souvent, ce n’est pas la politique qui crée de nouveaux styles d’art, souvent la politique suit aussi les artistes. Malgré la censure, l’indépendance et la persévérance des artistes ouvrent la voie du succès. De toute façon, Murger évoque le rapports entre les artistes et leur société, un rapport qu’on peut bien reconstruire notamment sous le Second Empire: „L’art, l’architecture et l’histoire ne sont pas seulement au service du pouvoir, ils influencent de façon décisive la politique, les évolutions et la représentation du pouvoir.“ > Napoleon III. Macht und Kunst.
La parution du livre de Murger est donc une bonne occasion de poser quelques questions à son auteur. Il a repris le titre de sa pièce de théâtre, parue en 1849 et qui a connu un grand succès. Nous avons voulu savoir de quelle bohème parle-t- il ? De bons vivants à la charge de la société? Des fainéants ? Quelle est la Bohème qu’il représente dans son livre ? La Bohème a connu, sans doute, une longue histoire ? La bohème compte aussi bien d’autres poètes et artistes ? Nous avons parlé de la Bohème moderne. Comment devient-on artiste aujourd’hui? Où trouve-t-on la Bohème dont Murger parle ? Cette Bohème n’a pas beaucoup de chance, elle ne rencontre aucun bonheur? Il y a une bohème intellectuelle ?
La bohème dont parle Murger vit en danger permanent :
Mais il est convaincu que rien ne peut arrêter les jeunes bohémiens: „Pluie ou poussière, ombre ou soleil, rien n’arrête ces hardis aventuriers, dont tous les vices sont doublés d’une vertu. L’esprit toujours tenu en éveil par leur ambition, qui bat la charge devant eux et les pousse à l’assaut de l’avenir: sans relâche aux prises avec la nécessité, leur invention, qui marche toujours mèche allumée, fait sauter l’obstacle qu’à peine il les gêne.“
Ecoutez l’interview:
> Henri Murger – Wikipédia
> Scènes de la vie de bohème (1847-49) sur le Projet Gutenberg
Wollen Sie Henri Murger auch besuchen? Das Denkmal von > Henri Murger stammt von Henri Théophil Bouillon. Wenn Sie, die Rückseite des Odeon-Theaters in ihrem Rücken, den Luxemburg-Garten betreten, links vom Palais, dann steht linker Hand Henri Murger.
Les interviews imaginaires sur notre blog:
> Nachgefragt: Denis Diderot parle de l’Encyclopédie
> Devons-nous retourner à la nature? – Un entretien avec Jean-Jacques Rousseau
> Une visite chez Gustave Flaubert
> Une interview avec François Guizot, Ministre de l’instruction publique et des cultes>
> Une visite chez Michel de Montaigne
> Une visite chez Honoré de Balzac