Neu im Kino in Frankeich: La mélodie – Der Klang von Paris

Gestern abend wurde im Delphie „La Mélodie“, von Rachid Hami gezeigt. Der Film kommt heute in Frankreich in die Kinos. La Mélodie ist sein zweiter Spielfilm als Autor und Regisseur.

La mélodie – Der Klang von Paris
Frankreich 2017 | von Rachid Hami | 102 Min. | OmdU

Der einst so erfolgreiche Violinist Simon hat Probleme mit seiner Karriere, aber er hat schon ein neues Projekt: er wird Musik in einer chaotischen sechsten Klasse eines Pariser Collège lehren. Die Schüler sind wild, laut, unbändig aber auch voller Talent, Letzteres vor allem der schüchterne Arnold. Simon erkennt sein Talent, was ihn auf eine ambitionierte Idee bringt. Er will die Klasse dazu brigen, in der Philharmonie zu spielen. Also wird geübt und wieder geübt.
Mit: Kad Merad, Samir Guesmi, Alfred Renely, Jean-Luc Vincent, Tatiana Rojo

Nach dem Film disktutierte Rachid Hami mit Christopher Buchholz, dem Festivalleiter, und dem Publikum:

Hast Du Deine (Haus-) Aufgaben gemacht?

Wie war das noch damals in der Schule? Hausaufgaben? Mit der Zeit haben wir viele Tricks entwickelt, um der Kontrolle und den folgenden Sanktionen zu entgehen. Und dann als Lehrer? Peter, wo sind Deine Hausaufgaben? Und was haben wir gemacht, wenn Peter immer wieder ohne Hausaufgaben in die Schule kam? Oder wenn er oder andere individuelle Aufgaben nur nachlässig anfertigten?

In Frankreich wird schon darüber getwittert: > #devoirsfaits >>>>>>

In Frankreich kümmert sich jetzt das Erziehungsministerium um das Problem und hat > Maßnahmen angekündigt. Gleichzeitig wird an die Einsicht der Schüler appelliert : Le travail personnel des élèves : un facteur de réussite au collège

Lisez et analysez les tweets: (encore un devoir !)

1. Quelles mesures sont prévues par le Ministère en faveur des devoirs ?

2. Que disent les commentaires ?

3. Y a-t-il des critiques ?

PONS hilft bei den Hausaufgaben:

Ein ganzes Bündel von Maßnahmen wird jetzt realisiert: > Qu’est-ce que le dispositif Devoirs faits ?

U.a. „Pour favoriser l’autonomie des élèves :
à certains moments, les élèves organisent leur travail : activité, support, thématique, etc., toujours en lien avec les apprentissages effectués en classe
les objectifs d’apprentissage sont explicités et du sens est donné à leur travail
l’élève est aidé à formaliser les enjeux du travail à faire : que comprend-il de ce qu’il doit faire après lecture de la consigne ? Que doit-il avoir réalisé une fois le travail fini ?
l’élève prend conscience de la manière dont il travaille, dont il mémorise, dont il organise sa pensée, dont il peut envisager différentes stratégies pour surmonter une difficulté, incluant la prise en compte de ses progrès et ses erreurs, pour mieux franchir les étapes d’apprentissage
la coopération est encouragée entre élèves : petits groupes, tutorat d’élèves, etc.“

Bemerkenswert ist der Aufwand und die Gründlichkeit mit der hier über die Anleitung zum selbständigen Lernen nachgedacht wird.

> Le collège en pratique -Devoirs faits : un temps d’étude accompagnée pour réaliser les devoirs Une aide aux collégiens mise en place en novembre 2017 – Website des Erziehungsministeriums in Frankeich

Pressekonferenz anlässlich des Schulanfangs 2017. Der Erziehungsminister Jean-Michel Blanquer:

L’école à l’heure numérique – Schule im digitalen Zeitalter

https://twitter.com/PhilRoederer/status/927437959086911488

Schon bei unseren Berichten über den > Rapport Jules Ferry 3.0 fiel auf, dass wir hinsichtlich der Didaktik für den Unterricht mit digitalen Medien viel von Frankreich lernen können. Das bestätigt sich wieder beim folgenden Bericht, der auch eine Liste der Personen, S. 59-66, enthält, die die Autorin dieses Berichts befragt hat. Enthalten die Berichte in Deutschland über das Lernen mit digitalen Hilfsmitteln auch so viel Didaktik und ganz praktische Hinweise auf Inhalte, die mit digitaler Hilfe besser erschlossen werden können? In Deutschland hat man den Eindruck, es werde viel über die digitale Welt geschrieben, aber wirkliche Inhalte fehlen?

Inspection générale de l’Éducation, Catherine BECCHETTI-BIZOT, Inspectrice générale de l’éducation nationale> : > Repenser la forme scolaire à l’heure du numérique – Vers de nouvelles manières d’apprendre et d’enseigner – Rapport N° 2017-056 – Mai 2017: *.pdf „Accompagner ces changements plutôt que de les subir, développer de nouvelles stratégies pour instruire, éduquer et préparer tous les élèves à devenir des citoyens libres de la société numérique, poursuivre leur formation et progresser tout au long de leur vie dans un monde incertain, complexe et hyperconnecté, représentent des défis majeurs pour l’École du XXIe siècle. Ils impliquent de renouveler et de revivifier les modes d’enseignement et les processus d’apprentissage, en tirant parti au maximum des nouvelles possibilités d’accès à l’information et aux savoirs, tout en conservant à l’École son rôle de point de repère stable et sécurisantpour la construction de l’individu et du futur citoyen.“ p. 1 und p. 33: „En lettres par exemple, le numérique est apparu très vite comme une possibilité de revivifier l’approche de l’écriture, de la lecture et de l’oral, en ouvrant la voie à de nouvelles formes d’expression – multimodales, hypertextuelles, créatives et collaboratives, et de redonner aux élèves l’envie d’écrire, mais aussi de lire, de commenter, de s’approprier et d’enrichir les textes de la littérature en empruntant des chemins très variés.“

Zum Vergleich – hier kommt das Wort Literatur nicht vor:: „Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ – „Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche führt zu einem stetigen Wandel des Alltags der Menschen. Digitale Medien, Werkzeuge und Kommunikationsplattformen verändern nicht nur Kommunikations- und Arbeitsabläufe, sondern erlauben auch neue schöpferische Prozesse und damit neue mediale Wirklichkeiten. Welche digitalen Kompetenzen müssen junge Menschen in Schule, Ausbildung und Studium heute und in Zukunft erwerben, um ihr berufliches und soziales Leben gestalten zu können? Antworten darauf und weitere Herausforderungen gibt die Kultusministerkonferenz in ihrer Strategie „Bildung in der digitalen Welt“, die am 8. Dezember 2016 in Berlin beschlossen wurde.“ S. 8 > Bildung in der digitalen Welt

Auf unserem Blog > Digital unterrichten – Enseigner avec le numérique = Ein Handbuch für das digitale Lernen

Ein Jahr in der Grundschule in Frankreich unterrichten

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Die Rede von Präsident Emmanuel Macron vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

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C’est tout un système: > Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe


34. Französische Filmtage Tübingen und Stuttgart: L’Assassinat du Père Noël – Mord am Weihnachtsmann

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34. Französische Filmtage Tübingen und Stuttgart

Der wichtigste Zettel für Sie in der Zeit vom 1.-8.11.2017 ist der > Spielplan der 34. Französische Filmtage Tübingen und Stuttgart, den Sie am besten jetzt sofort ausdrucken und auf dem Sie Ihre Lieblingsfilme markieren.

Gestern war Eröffnung in Stuttgart mit dem wunderbaren Film von Sou Abadi Cherchez la femme:
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> Die Eröffnung in Tübingen als Video
Das FestivalTV, ein Ausbildungsprojekt am Zentrum für Medienkompetenz der Universität Tübingen, hat alles aufgezeichnet.


Wir sind noch nicht mit der Auswertung aller Bilder und Videos fertig, die wir von der Frankfurter Buchmesse > Frankreich war diesmal Gastland – mit nach Hause gebracht haben, da geht es mit französischer Kultur gleich direkt vor unserer Haustür weiter: Die > 34. Französischen Filmtage Tübingen und Stuttgart stehen nun auf unseren Programm: 1.-8.11.2017.

Die Organisatoren des Festivals haben schon eine unglaublich intensive Vorbreitung geleistet:

Der wichtigste Zettel für Sie in der Zeit vom 1.-8.11.2017 ist der > Spielplan der 34. Französische Filmtage Tübingen und Stuttgart, den Sie am besten jetzt sofort ausdrucken und auf dem Sie Ihre Lieblingsfilme markieren.

> Alle ausgewählten Filme

Tübinger und Stuttgarter Schülerkurzfilmwettbewerb

Tübinger Schülerkurzfilm Wettbewerb/ Stuttgarter Schülerkurzfilm Wettbewerb: 1000 € gestiftet von der Kreissparkasse Tübingen und von der der Finanzgruppe BW

Schülerinnen und Schüler drehen ihre eigenen Kurzfilme. Dazu erhalten sie thematische Vorgaben, an den Schulen finden zudem medienpädagogische Workshops statt. Alle Filme müssen einen klaren Bezug zu Frankreich oder der frankophonen Welt haben. Eine Jury wählt unter den eingesendeten Filmen den schönsten, lustigsten, fantasievollsten aus. Ungefähr zwölf ausgewählte Filme werden während der Preisverleihung im größten Kinosaal auf großer Leinwand gezeigt.

> www.franzoesische.filmtage-tuebingen.de

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