Der Hör- und Lesetipp für den bilingualen Unterricht:
Expolangues 2013 – Relier langues et disciplines

Der bilinguale Sachunterricht nutzt die in der Schule gelehrten Sprachkenntnisee und eröffnet den Schülern neue Perspektiven. In Frankreich nehmen an diesem Unterricht über 270.000 Schüler teil. Die Website von EMILANGUES dokumntiert eine beeindruckende Vielfalt.

Aus Anlass der Expolangues 2013, hat das SCÉRÉN-CNDP einen Vortrag mit dem Thema Des ressources et dispositifs numériques pour relier langues et disciplines. Jetzt können die wichtigsten Passagen aus diesem Vortrag nocheinmal gehört werden:

Zuerst hat Jean-Claude Billiet, Inspecteur général de l’Éducation nationale, groupe économie-gestion, auf Fragen von Gaël Le Dréau, der für die Website von Émilangues im CNDP verantwortlich ist geantwortet.

Im zweiten Teil der Konferenz hat Thomas Moniot, Sprachenbeauftragter am CNDP, und Gaël Le Dréau, digitale Werkzeuge für den Unterricht von Sachfächern in den Fremdsprachen vorgestellt.

ZUr Website > Expolangues 2013 – Relier langues et disciplines

> Les sections européennes ou de langues orientales scolarisent 275 835 élèves en France en 2010-2011. Elles proposent une ouverture internationale, un renforcement linguistique au collège et l’enseignement d’une discipline non linguistique en langue étrangère au lycée.“

> www.emilangues.education.fr

Am Ende meiner Referndarzeit im > Friedrich-Ebert-Gymnasium in Bonn wollte ich die Examensarbeit über den bilingualen Geschichtsunterricht schreiben. Geht nicht, sagte das Prüfungsamt, wir können nicht entscheiden, ob das im Fach Französisch oder Geschichte geschrieben wird. Das hat sich heute bestimmt geändert.

Mehr Stoff für die Schüler: „Damit guter Unterricht noch besser wird“

Ende letzter Woche kam wieder ein > Klett-Cotta-Paket mit Lesestoff für den Blog von Klett-Cotta an. Und eben habe ich angefangen, das neue Buch von Christoph Eichhorn, > Chaos im Klassenzimmer. Classroom-Management: Damit guter Unterricht noch besser wird durchzublättern. Dazu erscheint ganz bald ein Lesebericht (mein durchaus auch kritischer Eindruck beim Lesen) (keine > Rezension, die würde woanders erscheinen und nicht von den Büchern des eigenen Hauses handeln).

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Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

Das Durchblättern dieses Bandes, den ich damals schon in der Referendarzeit gerne gehabt hätte, erinnert an einen der wichtigsten Beweggründe für diesen Blog. Als Lehrer spürt man, wenn – nennen wir ihn – Felix, der sonst in der letzten Reihe mit seinen Gedanken immer ganz woanders ist, aufguckt und sogar mitmacht. Dann hat man nicht nur ihn, sondern auch die ganze Klasse. Oder wenn man den Schülern die > Nobelpreisrede von Albert Camus vorspielt und statt sofort mit Fragen loszupreschen, erst mal gar nichts sagt, alles sacken lässt, und geduldig wartet, bis die Schüler anfangen, über das Gehörte zu sprechen. Man kann den Moment greifen ganz präzise beschreiben, zwischen dem Ende der Rede und den ersten Sätzen der Schüler wird gelernt, behalten, nachgedacht, überlegt, auch mal gestaunt, aufgeguckt, memoriert. Wie sagte vor vier oder fünf Jahren die Lehrerin nach einer Doppelstunde, wo ich als Lehrer zu Gast war? Sie sei sehr irritiert gewesen, weil ich nichts gesagt oder gefragt habe, aber die Schüler hätten mehr als sonst gesprochen. Sie sei sehr erstaunt. Je nach Leistungsstand bekommen die Schüler vor dem Hören oder erst vor dem 2. Hören den Text der Rede. Und wenn es sein muss steht auf der Rückseite der deutsche Text.

Schüler sind für Inhalte dankbar, – viele pädagogische Probleme könnten sich von alleine lösen – besonders für Inhalte, die ihnen vermitteln, das das Vokabelpauken einen sehr viel tieferen Sinn hat. Wie oft habe ich in der Referendarzeit gehört, das sei zu schwer für die Schüler… Und heute? > Und heute schreiben französische und deutsche Schüler zusammen einen Blog. das finde ich obercool. Sollte/würde/müsste mein Leistungskurs auch machen. > Deutsch-französische Themen (300 Artikel auf diesem Blog) gibt es genug. Oder sie anlysieren ihren Literaturunterricht. Oder sie analysieren deutsch-französische Blogs. Oder sie dokumentieren und kommentieren eine Woche lang ausgewählte Themen der Politik in Paris und Berlin. Die Schüler meines Französischkursus bräuchten sich über Langeweile nicht zu beklagen. Das mit den pädagogischen Problemen stimmt nicht? Dort wo es im Französichunterricht richtige Probleme gibt, würde ich die Schüler fragen, kennt ihr das Angebot des > DFJW?

Schüler brauchen viel interessanten Stoff, damit sie so früh wie möglich lernen, sich in der Fremdsprache auszudrücken. Sie müssen sobald wie möglich merken, dass sie die gelernten Vokabeln immer neu zusamensetzen können, wobei die Wörter oft viele andere Bedeutungen in immer neuer Umgebung entwickeln. Wörter leben und verkümmern bei langweiligen Vokabeltests. je schneller sie mit > Sachthemen aus dem Nachbarland bekannt gemacht werden, umso eher lernen sie die Notwendigkeit des Vergleichs. Eine Fremdsprache lernen, heißt immer auch Mittler werden. Das gilt für alle Fremdsprachen. Für Französisch ganz genauso, noch ein kleines bisschen mehr als für andere Sprachen, weil Frankreich unser unmittelbarer Nachbar ist und > weil die Aussöhnung nach 1945 Geschichte, aber eine sehr aufregende und erfolgreiche Geschichte ist

Christoph Eichhorn
> Chaos im Klassenzimmer
Classroom-Management: Damit guter Unterricht noch besser wird

1. Aufl. 2013, 201 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-608-94497-6

A propos vergleichen: In Frankreich wird seit heute über das neue Schulgesetz in der Nationalversamlung debattiert: > Loi sur l’école: ce qui va changer – Und was passiert bei uns?

Interview du Président de la République dans le Bien public : « Mobiliser les forces vives du pays »

Heute hat Staatspräsident François Hollande anläßlich seiner Reise nach Burgund der Zeitung Bien public ein Interview gegeben:

> Interview du président de la République dans le Bien public : « Mobiliser les forces vives du pays » – Site du Palais de l’Élysée

Gramatik und Vokabeln sind wichtig. Wer aber schon Französich lernt, sollte auch zu unserem Nachbarn gucken, und ein Gespür für wichtige Ereignisse bekommen. Unterschiede zum eigenen Land erkennen. Solche Besuche eines Präsidenten in der Provinz sind immer ein Anlass für ihn mit einigem Absatnd zur Hauptstadt aktuelle Themen (cumul des mandats, ein richtig heißes Eisen, rénovation urbaine, réforme des territoires, lutter contre les déserts médicaux, etc) anzusprechen, um ihnen gleichzeitig seien Interpretation mit auf den Weg zu geben oder in beonderer Form seine Wünsche zu artikulieren. Das ist bei uns nicht anders. Allerdings hat dieser Besuch und dieses Interview schon ein besonderes Gewicht, da vor einem Jahr auf den Tag genau, der Kandidat Hollande als Wahlkämpfer in Dijon aufgetreten ist. Nun wollten wir uns schon entschuldigen, hier nicht alles genau dokumentiert zu haben… brauchen wir aber gar nicht, da der entsprechenden Beitrag vom 11. März 2012 sehr wohl auf diesem Blog steht: > Nicolas Sarkozy in Villepinte und François Hollande in Dijon. Was sagte damals Hollande in Dijon, – das war richtig gut uncd vielleicht gar wahlentscheidend: “Je suis venu ici, devant vous, pour vous livrer ma conception de la présidence”: was sagt er jetzt im Interview gegenüber Le Bien public? Sind neue Themen auf ihn zugekommen? Sind Veränderungen in seinem Stil erkennbar?

Hollande sagt jetzt in Dijon: „Depuis 10 mois, l’Etat a pris ses responsabilités avec le pacte de compétitivité, la BPI, les « contrats de génération », les « emplois d’avenir » pour les jeunes…“ Und auf die Frage „9. Quelles sont vos trois plus grandes préoccupations aujourd’hui ?“ antwortet „La lutte contre le chômage, la compétitivité de nos entreprises et le financement de nos retraites.“

Wäre ein interessantes Thema, Rede und Interview miteinander zu vergleichen. Wie wirbt er um Vertrauen für seine Politik? wie hat sich seine Wortwahl geändert? War der Rückgang des Wählervertauens in den letzten Monaten eher normal im ersten Jahr einer Präsidentschaft? Wir Hollande seine Versprechungen oder sind es nur Aussichten realisieren können?

Blogbeiträge sollen kurz sein, deshalb schreiben wir diese Analyse jetzt hier (leider!) nicht. Der Anstoß genügt. Die Schüler meines Leistungskurses dürf(t)en sich morgen damit beschäftigten.

À l’occasion de l’anniversaire de l’inauguration officielle du métro parisien le 11 mars 1905…

Kommen Sie mit? Machen wir schnell mal einen Ausflug in die Pariser Metro: > Fotos aus der Metro – Gallica auf Facebook

Wieviele Reisende haben 2011 die Station Gare du Nord benutzt? 12 Millionen, 16 Millionen? Und welche Station wird am wenigsten benutzt? S. letzter Link in diesem Beitrag.

> Noch mehr Fotos auf www.gallica.fr

Wkipedia:

> Liste des stations du métro de Paris
> Stations fantômes du métro de Paris
> Matériel roulant du métro de Paris

> open data RATP ***

> RATP
> Plan Métro
> Visiter les coulisses du RATP
> Blog du Métro parisien
> Métro Passion
> Petite histoire du ticket du Métro parisien ***
> La Chronologie des ouvertures des Stations des Lignes 1 à 14

Ch. Tellier, Le véritable métropolitain, Paris 1891. Am unteren Bildrand befindet sich ein Rechteck, wenn Sie darauf klicken, wird dieses Buch über den ganzen Bildschrm angezegt, und Sie können darin blättern und lesen. Das Laden dieses Buches kann ein wenig länger dauern:

Und wo man mit der RATP überall hinfahren kann!
> Paris en + grand ***

> Étude Prévisions de trafic – RAT, 20120

> Stations désertes, températures : quand la RATP ouvre ses données – Blog: J’ai du bon data

Und manchmal wird in der Metro auch gekocht:

Hier kann man auch die Rezepte herunterladen: > Les grands chefs descendent dans le métro pour la 4ème année

> Une démarche de conception d’espaces de transport prospective et collaborative

> Insolite : quelle est la station de métro la moins fréquentée de Paris ? – Paris > Métro, Paris

„Au fil de l’eau“ – Wasser: Quell des Lebens und Naturgewalt

Zugegeben, manchmal ist unser Blog etwas süddeutschlandlastig, weil die Ein-Mann-Redaktion in Stuttgart beheimatet ist. Umso mehr freuen wir uns, wenn wir Hinweise auf deutsch-französische Kooperationen bekommen, die wir sonst nciht so leicht finden würden und diese dann einem größeren Leserkreis zugänglich machen können.

„Au fil de l’eau“ – Wasser: Quell des Lebens und Naturgewalt: Unter diesem Projekttitel arbeiten die Schüler der Klasse 8/3 des > Romain-Rolland-Gymnasiums und ihre Austauschpartner des Collège François Broussais aus Dinan (Bretagne/Frankreich) seit September 2012 virtuell über ihren gemeinsamen Blog ddaufildeleau.overblog.com/

Im Rahmen ihrer Austauschbegegnung vom 13.03.-23.03.2013 in Dresden verwirklichen sie ihre Ideen zu Unterthemen, wie die Geschichte der Elbe und der Rance, Wassersportaktivitäten, Mythen und Sagen rund ums Wasser und die Frage der Wasserqualität.

Die dabei entstehenden Exponate und Medienbeiträge werden am 21.03., um 18 Uhr, in der Aula des Romain-Rolland-Gymnasiums Dresden präsentiert und läuten somit den Weltwassertag am 22.03. ein. Für die geplante „Soirée-Apéro“ sind neben Eltern, Schülern und Lehrern gern auch alle Frankophilen, Bretagnebegeisterten und Wasserliebhaber herzlich eingeladen.

Der Austausch und die begleitende Projektarbeit unter der Leitung von Christine Guézou und Sonja Hannemann werden vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) und dem Sächsischen Aufnahme- und Erprobungskanal (SAEK) unterstützt.

France-Culture :
L’irrésistible ascension du numérique

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Journée internationale des droits des femmes
Discours d’ouverture de la soirée « le 8 mars, c’est toute l’année »

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Discours d’ouverture Palais des Congrès de la Cité des Sciences du Président de la République à l’occasion de la soirée « le 8 mars, c’est toute l’année », en présence de Najat Vallaud-Belkacem, ministre des Droits des femmes, porte-parole du Gouvernement – )

Le Président de la Republique a déclaré entre autres: „L’ambition qui est la nôtre, qui doit être celle des partenaires sociaux dans le secteur privé, c’est de réduire puis de faire disparaitre les écarts injustifiables de rémunération pour les mêmes tâches. Je fais confiance – l’expérience de l’accord interprofessionnel du mois de janvier nous laisse espérer une issue positive – aux syndicats de salariés, aux organisations d’employeurs pour aboutir à cette issue favorable pour l’égalité professionnelle. […] La liberté, l’égalité, la dignité des femmes est une cause universelle. C’est l’une des grandes causes qui fait que nous sommes la République française. Ce n’est pas l’engagement d’une journée. Ce n’est même pas le combat d’une année – et je sais que vous y travaillez. Non, cette cause-là – la liberté, la dignité des femmes – est la justification de tout mandat exercé au nom du peuple français et d’abord le mien.“

> Discours du président de la République à l’ouverture de la soirée „Le 8 mars, c’est toute l’année“

> Lettre du président de la République adressée à Malala YOUSAFZAI

> La lettre du président de la République en version originale *.pdf

Discours lors de la cérémonie nationale d’hommage à Stéphane HESSEL

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