Colmarer Sommermesse „La Foire aux Vins d’Alsace“

1.200 verschiedene Weine und internationale Künstler aus der Pop- und Rockszene empfangen Sie vom 3. bis 15. August auf dem Colmarer Messegelände.

Seit 1948 gehört die „Foire aux Vins“, die Colmarer Weinmesse zu den Highlights des elsässischen Sommers. Was als regionale Messe für elsässischen Wein in der Colmarer Innenstadt begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer der größten Messen und Kulturveranstaltungen in ganz Frankreich entwickelt. Mit ihren Weinen und ihren erstklassigen Konzerten ist die „Foire aux Vins“ inzwischen über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Vom 3. bis 15. August stehen auf dem „Parc des Expositions“ über 1.000 Weine zur Probe bereit und viele internationale Künstler aus der Pop- und Rockszene auf der Bühne.

Die Messe ist der Treffpunkt für Weinliebhaber und Fachleute. 275.000 Besucher wurden im vorigen Jahr an nur elf Messetagen verzeichnet. Auch in diesem Jahr werden Weine von mehr als 500 Winzern neugierige Verkoster finden. Auf der technischen Fachausstellung werden 60 Aussteller mit land- und weinwirtschaftlichen Geräten sowie 280 Aussteller aus Handel und Handwerk vertreten sein.

Seit 1957 werden parallel zur Messe zudem Konzerte veranstaltet. Bekannte Pop- und Rock-Interpreten treten hier auf. So ist die „Foire aux Vins“ im Laufe der Jahre zu einem international bekannten Musikfestival geworden. Seit 1968 findet es nicht mehr in der Innenstadt, sondern im überdachten Festival-Freilufttheater auf dem Messegelände „Parc des Expositions“ statt. Auch in diesem Jahr werden die 14 Konzerte, bei denen 34 Solokünstler und Bands mitwirken, mit Spannung erwartet. Zu den Stars gehören unter anderem: Johnny Hallyday (3. August – ausverkauft), Within Temptation (5. August), Toto, Wishbone Ash (6. August), Nolwenn Leroy (7. August), Sean Paul (12. August), Gossip (13. August), David Guetta (11. August – ausverkauft), Michel Teló (14. August)… Die Tickets für die Konzerte kosten zwischen 33 und 47 Euro.

> Messe- und Konzertprogramm:

Denis Trierweiler (Paris): „Die Sprache spricht“ – wirklich? Philosophie auf Deutsch und auf Französisch

Do, 19. Juli 2012 19:30
> Stadtbibliothek, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Heideggers berühmt gewordene Sentenz, wonach es die Sprache selbst ist, die „spricht“, scheint zu besagen, dass unsere jeweilige Sprache unser Denken formt und damit definiert, was überhaupt gedacht werden kann.

Verschiedene Sprachen implizieren ganz verschiedene, letztlich unübersetzbare Weltsichten, so die These. Aber in welchem Maße stimmt das auch wirklich? Der Philosoph und Übersetzer Denis Trierweiler wird diese Frage anhand seiner eigenen Erfahrungen diskutieren und an zahlreichen Beispielen vorführen, was es heißt, auf Deutsch und auf Französisch zu philosophieren.
Der Vortrag findet auf Einladung von Prof. Dr. Andreas Luckner vom Institut für Philosophie statt.

Vortrag in deutscher Sprache.
Der Vortrag wird von der DVA-Stiftung gefördert.

> IZKT – Internationales Zentrum für Technikforschung, Universität Stuttgart

Zum Mitmachen: Europa nur mit uns!
Das Forum junger Menschen zur Partizipation in Europa ist jetzt online

Das > Forum des Jugendprojekts > „Europa nur mit uns!“ der Stadt Ludwigsburg und des > Deutsch-französischen Instituts in Ludwigsburg ist zum Mitmachenwar ab dem 2. Mai nur für die teilnehmenden Gruppen zugänglich. Ab dem 2. Mai 2012 können sich nun auch Interessierte registrieren lassen, die nicht als Gruppe teilnehmen, aber trotzdem mitdiskutieren möchten.

Die Website > Europa nur mit uns! Forum junger Menschen zur Partizipation in Europa enthält Informationen zum 50. Jubiläum der > Rede de Gaulles an die Jugend in Ludwigsburg 1m 9. September 1962 und zu den aktuellen > europäischen Herausforderungen.

Frankreich, Deutschland und Sie?
Arte: Une enquête sur l’amitié franco-allemande

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Das Festival von Avignon.
Treffpunkt des internationalen Theaters

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Institut français, Stuttgart:
Böller und Brot, Pagani Haas, Retour de Paris , Nr 79 & 80

Ausstellung: Freitag 6. Juli bis 3. August, > Institut français, Diemershaldenstr. 11, 70184 Stuttgart

Zum letzten Mal in den Räumlichkeiten der Diemershaldenstrasse werden sich bei der bald 30-jährige Ausstellungsreihe „Retour de Paris“ zwei Positionen Stuttgarter Künstlerinnen begegnen: das Duo „Böller und Brot“ mit ihrem Projekt ZOOMS – Filme in der Krise sowie Ragani Haas mit ihren Performances und Objekten.

„Böller und Brot“ präsentieren 30 Zooms aus Paris und der Welt. An der Schnittstelle zwischen Fotographie und bewegtem Bild spielen sie in ihren Daumenkinos mit dem Detail. Scheinbar belanglose Totalen (die an weggeworfene Urlaubsfotos erinnern) eröffnen dem Betrachter durch den bewegten Zoom auf ein überraschendes Detail neue Perspektiven. Bei einem Zoom handelt sich um eine optische Leistung der sogenannten Gummilinse, die vom bloßen menschlichen Auge nicht imitiert werden kann.

Seit 2000 arbeiten Sigrun Köhler und Wiltrud Baier als „Böller und Brot“ zusammen. Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit ist der künstlerische Dokumentarfilm (Buch, Regie, Kamera, Schnitt). Mit Ihren Filmen haben sie zahlreiche Internationale Preise gewonnen, u.a. 2012 den Grimme Preis.

Sigrun Köhler hat in Schwäbisch Hall eine Ausbildung als Druckvorlagen-herstellerin absolviert, Wiltrud Baier lernte in München das Konditoren-Handwerk. Beide haben an der Filmakademie Baden Württemberg studiert.Gemeinsam realisierten sie bisher vier abendfüllende Dokumentarfilme zu den Themen „Zeit“ (How Times flies, 2000), „Geld“ (Schotter wie Heu, 2003), „Glaube“ (Der grosse Navigator, 2007) und „Macht“ (Alarm am Hauptbahnhof, 2011).

Ragani Haas studierte von 1990 bis 1995 Germanistik und Slavistik an der Universität Tübingen. Danach absolvierte sie von 1995 bis 2001 ein Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, unter anderem bei Joan Jonas, deren Assistentin und Mitarbeiterin sie seit 1999 ist. Seit 2001 ist sie zudem freischaffende Künstlerin für Raum/Installation (Bildhauerei im weitesten Sinne), Video (meist dokumentarisch) sowie Performance/Aktion und temporär Dozentin an der Landesakademie Bad Schloss Rotenfels in Karlsruhe. Sie ist Mitglied der forschungsgruppe_f (gegründet 2001 von/mit Georg Winter).

Die Ausstellungsreihe Retour de Paris hat Tradition im Institut français de Stuttgart. Seit 1986 präsentieren Stipendiaten des Landes Baden-Württemberg nach ihrem Aufenthalt an der Cité internationale des arts in Paris ihre Arbeiten im Institut.

Zur Ausstellung erscheinen zwei Einzelkataloge.

Öffnungszeiten:
Di-Do: 10-13 Uhr / 14-19 Uhr
Fr: 10-13 Uhr / 14-17.30 Uhr
Und nach Vereinbarung
Eintritt frei
Partner: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Discours lors de la céremonie du 50e anniversaire de la rencontre du Général de Gaulle et de Konrad Adenauer à Reims

„Europa ist mehr als eine Währung,“ verkündete Angela Merkel in Reims, sichtlich erleichtert, mal etwas richtig Gutes zum Euro sagen zu dürfen. Mit ihrem von Wind und Wetter zerzaustem Haar sah die Bundeskanzlerin echt unternehmungslustig aus.

Thomas E. Schmidt, > Die Physikerin. Über die Langeweile in der deutschen Politik – Gratis lesen, in: > MERKUR 7/2012.

Mit der Kamera wäre ich gerne dabeigewesen. Nicht nur wegen der Fotos, sondern auch wegen des denkwürdigen Ereignisses, das François Hollande und Angela Merkel an diesem Sonntag in Reims gefeiert haben. Und vom formalen steifen, gar distanzierten Händedruck gingen Präsident und Kanzlerin endlich zu der Umarmung und den Küsschen über, die zeigen, wir arbeiten gut zusammen. Vor 50 Jahren auf den Tag genau trafen sich hier General de Gaulle und Konrad Adenauer, um bei und mit einer Messe in der Kathedrale von Reims, um die deutsch-französische Aussöhnung nach drei furchtbaren Kriegen zu besiegeln. Die Begegnung in Reims war damals ein Auftakt zu einer neuen Epoche der deutsch-französischen Beziehungen, die die beiden Staatsmänner im Januar 1963 mit der Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages dokumentierten. So wie ohne die deutsch-französische Aussöhnung der Auf- und Ausbau der EU nicht möglich gewesen wäre, so ist das Einverständnis zwischen Frankreich und Deutschland auch heute ein Dreh- und Angelpunkt der Europas.

Und hier in Auszügen auf Deutsch:
> Berlin muss die Frankreich-Politik überdenken – Von Clemens Wergin, in DIE WELT, 8.72012

> Fotos auf der Website der Bundesregierung

> Fotos auf der Website des Elyseepalastes

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