Kategorie: Deutsch-französische Beziehungen
Tagung der deutschen Kultusministerinnen und -minister, des französischen Bildungsministers sowie der Recteurs d’Académie
Azubi-Bacpro – grenz-über-schreitende Kooperations-erfahrung in der Berufs-bildung / von Stefan Seidendorf und Vincent Goulet
Ludwigsburg: dfi, 2018 – 150 S., – (dfi compact; Nr. 16) – 8,– Euro |
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Beim Deutsch-französisches Recteurstreffen: haben sich die deutschen Kultusministerinnen und -minister, der französischen Bildungsministers sowie der Recteurs d’Académie online über die Herausforderungen und Chancen der CoronaPandemie am 25.1.2021 ausgetauscht.
„Deutschland und Frankreich: Gemeinsam Grenzen überwinden, France et Allemagne: ensemble, dépassons les frontières“ war das Motto des siebten Treffens zwischen den deutschen Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder und den „Recteurs d’Académie“. Das virtuelle Treffen fande am 25.01.2021 auf Einladung des französischen Bildungsministers Jean-Michel Blanquer, des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit, Ministerpräsident Armin Laschet, sowie der Präsidentin der Kultusministerkonferenz Britta Ernst statt.
Im Mittelpunkt dieser Online-Veranstaltung standen die Herausforderungen und Chancen der Corona-Pandemie für die Intensivierung der deutsch-französischen Zusammenarbeit in der digitalen Bildung sowie die Stärkung der Kooperation in der beruflichen Bildung durch die Schaffung deutsch-französischer Berufsbildungszentren sowie die Verbesserung der Lehrermobilität zwischen Deutschland und Frankreich.
Diese Themen hatte die Kultusministerkonferenz in ihrer virtuellen Plenarsitzung im Dezember 2020 gemeinsam mit dem Bevollmächtigten sowie der Botschafterin der französischen Republik, I.E. Frau Anne-Marie Descôtes, vereinbart. Dabei haben sie einvernehmlich hervorgehoben, dass der Umsetzung des Vertrages von Aachen gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen in Europa eine herausragende Bedeutung zukommt.
Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und brandenburgische Bildungsministerin, Britta Ernst, betont in ihrem Impulsvortrag: „Ich freue mich, dass sich die heutige Zusammenkunft zwischen Kultusministerinnen und Kultusminister und Recteurs d’Académie dem Aufschwung der digitalen Bildung in der deutsch-französischen Zusammenarbeit widmet. Ich sehe – auch ungeachtet der Pandemie – hier ein besonderes Potenzial für die kommenden Jahre und rege einen intensiven Austausch über erfolgreiche und innovative Unterrichtsmodelle sowie Forschungsergebnisse an. Beide Länder können hier wesentlich voneinander profitieren. Digitale Bildung entscheidet maßgeblich über berufliche Chancen und gesellschaftliche Teilhabe unserer Schülerinnen und Schüler. Mir ist es daher sehr wichtig, den Fokus auf die Verbesserung der digitalen Lernprozesse und die Qualität der Unterrichtsgestaltung zu setzen. Darüber hinaus möchten wir durch weitere vielfältige gemeinsame Projekte im Bereich der beruflichen Bildung sowie durch den Austausch von Lehrkräften den Vertrag von Aachen mit Leben füllen.“
> 8e rencontre entre les recteurs d’académie et lesministres de l’Éducation des Länder
Der französische Erziehungsminister Jean-Michel Blanquer begrüßte die bevorstehende Unterzeichnung einer neuen Konvention zwischen der Akademieregion PACA und Bayern, die u.a. eines verstärkte Partnerschaft auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrt. Die akademische Region Auvergne-Rhône-Alpes und Nordrhein-Westfalen werden ebenfalls eine neue Vereinbarung unterzeichnen.
Mehr als zwanzig Partnerschaften zwischen den Französsichen „Campus des métiers et des qualifications“ und deutschen Berurfsschulen sind schon entstanden. Es wurde die Einrichtung von französischen und deutschen Berufsschulen vereinbart, insbesondere zu Klimafragen, der Energiewende und den neuen Geschäftsfeldern im Digitalbereich. Es geht um die gemeinsame Arbeit für die Jugendarbeit mit unserem erster Wirtschaftspartner.
Neben dem Luftfahrtprojekt werden mit der Zusammenarbeit zwischen dem Campus „Intelligentes Licht“ und Lyon und der Berufsschule Offenburg in Baden-Württemberg, sowie die zwischen dem Campus „Tourismus und Innovation“ der Hauts-de-France und die Hotelfachschule in Bonn in Nordrhein-Westfalen, jungen Menschen deutsch-französische Kurse angeboten
Ein neues Engagement für das Erlernen der deutschen Sprache und zugunsten der Lehrermobilität: Jean-Michel Blanquer kündigte den Start eines zweiten deutsch-französischen Gymnasiums an (LFA) in Frankreich, in Straßburg, 50 Jahre nach der Gründung der LFA von Buc, in der Akademie aus Versailles. Dieser Kurs wird zu Beginn des akademischen Jahres 2021 in der Oberstufe am Collège Vauban eröffnet. Dieses ehrgeizige Projekt kann nur mit der Unterstützung der lokalen Behörden realisiert werden.
Der Minister betonte die Bedeutung der Unterzeichnung eines erneuerten Abkommens über das Abibac, das es ermöglicht, das Abitur und sein Zertifikat jedes Jahr gleichzeitig abzulegen. Das deutsche Pendant, das Abitur, hat auf beiden Seiten der Grenze fast 3.000 Schüler. Diese Vereinbarung, die die im Jahr 2006 unterzeichnete Vereinbarung ersetzt, ermöglicht es insbesondere, ein deutsch-französische Diplom im Sinne der Abiturreform. Es trägt dazu bei, die beiden Bildungssysteme einander anzunähern, indem sie einen größeren Platz für
mündliche Fähigkeiten und die Erneuerung des gemeinsamen Lehrplans für Geschichte geben.
Um das Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen, betonte der Minister die Notwendigkeit, die Entwicklung deutsch-französischer Fortbildungskurse für Lehrer. Es begrüßte, dass die Höheren Institute für Professorenschaft und Bildung (INSPE) von Aix-Marseille, Caen, Reims und Straßburg sich in einem Pilotversuch mit ihren deutschen Partnern.
Digitale Technologie unterstützt den deutsc-französischen Austausch wie zum Beispiel die Teletandem-Plattform, die vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (OFAJ) entwickelt wurde, sowie die Ankündigung der Einführung von digitalem Twinning für Schule, wurden bemerkt. Zahlreiche Testimonials haben es möglich gemacht, die Wirkung zu messen und die Bedeutung von Mobilität und chulpartnerschaften. In Zeiten der Pandemie Unterstützung des OFAJ und der Protandem-Agentur, sowie die Implementierung von Mobilitäts Hybride wurden bejubelt.
Die regelmäßig stattfindenden sogenannten Recteurstreffen dienen der weiteren Festigung der dezentralen Zusammenarbeit zwischen Ländern und Académies in allen Bereichen der deutsch-französischen Bildungszusammenarbeit. Sie gehen auf die im Oktober 2004 durch den deutsch-französischen Ministerrat verabschiedete Strategie zur Förderung der Partnersprache zurück.
Laut Angaben des Statistischen Bundesamts lernten im Schuljahr 2018/2019 1.440.521
Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen Französisch. Im Schuljahr
2019/2020 waren es insgesamt 1.342.299 Schülerinnen und Schüler.
5. Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung
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Und es immer noch was besonderes, wenn die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung DFPV, je 50 Abeordnete der Nationalversammlung und des Bundestages zu einer Sitzung zusammentreten. So am Freitag, 22. Januar 2021: besser kann man den Deutsch-französischen Tag gar nicht feiern.
Die Stichworte der 5. Sitzung der DFPV: Keine Grenzschließungen und Verbesserung der Zusammenarbeit in der Pandemiebekämpfung und bei KI.
Am 22. Januar 2021 ist die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung zu ihrer fünften Sitzung im Rahmen einer Videokonferenz zusammengekommen. Eröffnet wurde die Sitzung von den beiden Parlamentspräsidenten Dr. Wolfgang Schäuble (CDU/CSU) und Richard Ferrand (LaREM). Unter dem Vorsitz der Vorstandsvorsitzenden der DFPV, Andreas Jung (CDU/CSU) und Christophe Arend (LaREM) sprachen sich die jeweils 50 deutschen und französischen Abgeordneten zur Bekämpfung von Corona mit großer Mehrheit für europäisch abgestimmte Regelungen aus. Mit konkreten Vorschlägen, wie etwa der Verknüpfung der nationalen Corona-Warn-Apps im europäischen Kontext, fordern sie deutliche Verbesserungen in der deutsch-französischen und europäischen Zusammenarbeit: “Wir brauchen gemeinsame Strategien und europäische Konsequenz statt harter Grenzschließungen. Der Alltag ist grenzüberschreitend, deshalb müssen das auch die Maßnahmen sein. Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern braucht es strikte Maßnahmen. Entscheidend müssen dabei aber die Inzidenzen sein und nicht die Grenzen”, forderte Andreas Jung. Zudem plädieren die Abgeordneten dafür, dass schon jetzt die Weichen für nachhaltiges Wachstum in Europa auf dem Weg aus der Krise gestellt werden. „Da die Gesundheitskrise und ihre sozioökonomischen Folgen dramatisch sind, schlägt der gemeinsame Beschluss zweitens vor, sich auf die Zeit nach der Krise vorzubereiten. Es geht darum, die Grundlagen für eine nachhaltige, innovative und entschlossen zukunftsorientierte Gesellschaft zu schaffen“, unterstreicht Christophe Arend. So sollen gemeinsame Projekte mit europäischem Mehrwert, wie etwa der Ausbau der Bahnverbindung Berlin-Paris umgesetzt werden.
Nous sommes fiers de cet article qui rend honneur au travail commun fourni par nos deux pays depuis le début de la pandémie. Merci à la journaliste @MichaelaWiegel pour la rédaction de ce sujet.
Pour ceux qui veulent lire l'article (en 🇩🇪) c'est ici : ⤵️https://t.co/yer46C0P5V https://t.co/cUASNJS5xp pic.twitter.com/RWxQsVOomI— Christophe Arend (@christophearend) January 25, 2021
> Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung – Website des Bundestages
> Assemblée parlementaire franco-allemande – Site de l’Assemblée nationale
Für eine Befragung zur deutsch-französischen Zusammenarbeit in der Verkehrspolitik stand den Abgeordneten Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer Rede und Antwort. Der Minister betonte, der Ausbau europäischer Verkehrsverbindungen stehe besonders im Fokus. Bei ihrer Sitzung im September 2020 hatten sich die Mitglieder der DFPV mit großer Mehrheit für eine bessere Verbindung zwischen den beiden Hauptstädten ausgesprochen. „Es handelt sich um ein europäisches Leuchtturmprojekt der nachhaltigen Mobilität, das die Menschen in unseren Länder noch enger zusammenbringen wird“, so Christophe Arend. Im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft in der EU wurde der Vorschlag aufgegriffen : Ende September regte Minister Scheuer mit seinen europäischen Amtskollegen den Trans Europe Express 2.0 an. Mit der Umsetzung habe man schon im Dezember begonnen. „Gerade im europäischen Jahr der Schiene 2021 wollen wir hier weitere Fortschritte machen,“ so Scheuer. Besonders wichtig sei ihm auch der Ausbau der grenzüberschreitenden Mobilität. Scheuer kündigte an, dass die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum Wiederaufbau der Bahnverbindung Freiburg-Colmar bis zum nächsten Jahr vorliegen sollen.
Schließlich verabschiedeten die Abgeordneten noch den Abschlussbericht der Arbeitsgruppe „Digitale Innovationen und Künstliche Intelligenz“. In dem Bericht werden konkrete deutsch-französische Impulse für eine europäische Innovationsunion gefordert. So sollen die Zusammenarbeit in den Bereichen KI und Sprunginnovationen ausgebaut und beispielsweise digitale grenzüberschreitende Regionen als europäischer Leuchtturm geschaffen werden.
Die beiden Vorsitzenden zogen nach der Sitzung Bilanz: “Dass wir uns am deutsch-französischen Tag gegen Grenzschließungen aussprechen und gemeinsam konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Zusammenarbeit in der Pandemiebekämpfung vorlegen, ist ein starkes Signal. Die Regierungen müssen diese nun aufgreifen. Als Europäer werden wir Corona nur gemeinsam bekämpfen!“
Hintergrund: Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung (DFPV) wurde mit dem deutsch-französische Parlamentsabkommen zwischen dem Deutschem Bundestag und Assemblée nationale im März 2019 ins Leben gerufen. Der DFPV gehören je 50 Mitglieder aus allen Fraktionen beider Parlamente an. Sie tagt mindestens zweimal im Jahr abwechselnd in Deutschland und Frankreich unter Leitung der Parlamentspräsidenten. Die Vorsitzenden des Vorstands sind Andreas Jung (CDU/CSU) und Christophe Arend (LREM).
Presseschau (Dank an das Büro von Andreas Jung, MdB)
150 Jahre nach der Kaiserproklamation – Freundschaft über den Rhein hinweg – Richard Ferrand und Wolfgang Schäuble – Frankfurter Allgemeine Zeitung
https://www.faz.net/aktuell/politik/deutschland-und-frankreich-fuer-freundschaft-und-frieden-17150642.html
Aus Erbfeinden sind längst Erbfreunde geworden – Michaela Wiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/berlin-und-paris-die-erbfeinde-sind-laengst-erbfreunde-17159847.html
„Reflex bei der Pandemie ist überall national“ – Deutsche und französische Abgeordnete fordern gemeinsamen Weg – Thomas Hanke, Handelsblatt https://www.handelsblatt.com/politik/international/coronakrise-reflex-bei-der-pandemie-ist-ueberall-national-deutsche-und-franzoesische-abgeordnete-fordern-gemeinsamen-weg/26839344.html
Bundestagspräsident Schäuble (CDU): „Wir können es nur meistern, wenn wir es gemeinsam meistern“ – Tagesgespräch bei SWR2
https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/bundestagspraesident-wolfgang-schaeuble-cdu-wir-koennen-es-nur-meistern-wenn-wir-es-gemeinsam-meistern-100.html
Pandémie : les députés franco-allemands en croisade contre les fermetures de frontières – Nino Renaud, LesEchos
https://www.lesechos.fr/monde/europe/pandemie-les-deputes-franco-allemands-en-croisade-contre-les-fermetures-de-frontieres-1283069
Auf unserem Blog
> Réunion de l’Assemblée parlementaire franco-allemande des 21/22 septembre – Sitzung der Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung am 21./22. September 2020 – 25. September 202
Daheim bleiben. Rester à la maison
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Pour la journée franco-allemande, > www.atelier-film-mobil.com partage:
> Projet „Daheim bleiben / Rester à la maison“
Daheim bleiben/ Rester à la maison:
Teil1 (Ausschnitt) / Partie 1 (Extrait):
Les familles en Allemagne et en France pendant la crise COVID 19
Film documentaire intergénérationnel d’une durée de 45 minutes sur l’impact de la pandémie du Corona Virus sur la structure familiale :
Rester à la maison (Partie 2)
Les enfants en Allemagne et en France pendant la crise du COVID 19 est un film de 20 minutes avec et sur les enfants pendant la pandémie :
Johan Robin & Anja Tchepets

Aus Anlass des Deutsch-Französischen Tages 2021 : Henri Ménudier antwortet auf unsere Fragen
> 22. Januar 2021: Deutsch-französischer Tag
Die französische Version dieses Gesprächs finden Sie her nach dem Klick auf die Trikolore.
table ronde en ligne „Le Général de Gaulle, l’Allemagne et l’Europe“
La table ronde aura lieu en ligne, sur l’application Zoom.
> Le Général de Gaulle, l’Allemagne et l’Europe. De la guerre à la paix
mercredi 20 janvier – de 18h00 à 20h00
> Réservation nécessaire – accès gratuit
Fondation de l’Allemagne – Maison Heinrich Heine – Cité internationale universitaire de Paris
27 C, Boulevard Jourdan – F – 75014 Paris
Intervenants :
S.E.M. Hans-Dieter Lucas, Ambassadeur d’Allemagne en France
Hervé Gaymard, président de la Fondation Charles de Gaulle
Georges-Henri Soutou, professeur émérite d’histoire (Paris IV), membre de l’Institut de France
Modérateur, Henri Ménudier, professeur honoraire à l’Université Sorbonne nouvelle
La Fondation de l’Allemagne – Maison Heinrich Heine accueillera son président, S.E.M. Hans-Dieter Lucas, ambassadeur d’Allemagne en France ainsi que l’ancien ministre M. Hervé Gaymard, président de la Fondation Charles de Gaulle pour une table ronde autour de la politique européenne du Général de Gaulle. Hans-Dieter Lucas a publié sa thèse de doctorat sur la politique européenne du Général de Gaulle (L’Europe de l’Atlantique à l’Oural ? – Politique et pensée européenne dans la France de l’ère de Charles de Gaulle (1958-1969), Bouvier 1992)
Sur notre blog:
> Charles de Gaulle 1890-1970 – 9. November 2020
> Hörensagen: “Das Europa der Vaterländer” – 22. Januar 2018
Hervé Gaymard a accompagné la publication de nombreux ouvrages sur le Général et son héritage. Il est lui-même l’auteur de plusieurs livres sur le gaullisme et a notamment écrit Pour Malraux (Éditions de la table ronde, 1996), exprimant les racines de son engagement gaulliste.
Cette rencontre réunira ces deux spécialistes du Général avec Georges-Henri Soutou, historien et membre de l’Institut de France, et sera animée par Henri Ménudier, professeur honoraire à Paris 3.
Sur notre blog:
> N – 26 Juillet 2018 Deutsch/Französisch
> Nachgefragt: Henri Ménudier antwortet auf unsere Fragen zu Emmanuel Macron, Europa und die deutsch-französischen Beziehungen – 17. April 2018
Cette table ronde vise à analyser les grands moments du rapprochement entre le Général De Gaulle et le Chancelier Adenauer, couronnés par le Traité de l’Elysée (22.01.1963), qui ne doivent pas faire oublier leurs profondes divergences sur l’Europe. Les projets du Général (l’Europe des Nations ou l’Europe de l’Atlantique à l’Oural) furent vivement contestés à Bonn.
La table ronde aura lieu en ligne, sur l’application Zoom.
Sur notre blog :
> 50 ans Traité de l’Élysée (66 articles)
2021: Das Deutschlandbild der Franzosen – ermittelt von IFOP
| Ce que les Français pensent sur les Allemands…
1. Consultez les résultats du sondage IFOP. 2. Rédigez un bref article en résumant les résultats principaux. 3. Donnez quelques détails et decrivez l’image de l’Allemagne auprès des Français 4. Qu pensent les Français de L’Allemagne comme puissance extérieure : sur la scène internationale 5. Rédigez un commentaire en résumant les résultats principaux. 6. Jouez au Conseiller. Un ministre vous demande de rédiger un papier avec des conseils pour améliorer l’image de l’Allemagne en France. 7. … et ils vous demande : l’image des Allemands… de l’Allemagne… c’est la même chse? PONS vous soutient toujours : |
Seine Exzellenz, der deutsche Botschafter Hans Dieter Lucas in Paris hat die Veröffentlichung der Umfrage zum Deutschlandbild der Franzosen von @IFOPOpinion (46 Seiten) mit einem Tweet angezeigt.
Vom 17.-24. November 2020 wurden 1.002 Personen, die repräsentativ für die französische Bevölkerung im Alter von 18 Jahre alt und älter, nach ihrem Bild von Deutschland befragt. Dabei wurde auch nach dem Image Deutschlands als Außenmacht auf der internationalen Bühne und innerhalb des deutsch-französischen Paares. Außerdem wurden auch Fragen zur Attraktivität Deutschlands für die Franzosen gestellt. Jetzt liegt das Ergebnis der Studie von IFOP vor.
Und da der Herr Botschafter mit unseren guten Vorsätzen rechnet: „#BonneRésolution pour 2021“, die sicher „mehr-lesen“ oder hier „mehr-lesen“ versprochen hat, haben wir uns die Ergebnisse der Umfrage genau angesehen und unsere Fragen sogleich nach Paris geschickt.
Was ist zu tun? Mehr Kulturpolitik? Mehr Nachrichten über Deutschland? ARTE mehr Raum geben? Ein einfacher Weg wäre, die Empfangbarkeit der öffentliche-rechtlichen Fernsehens in beiden Ländern ohne große Hindernisse zu gestatten und. Eine Initiative auf höchster Ebene zur Sprachpolitik zugunsten der Sprache des Nachbarn: Michaela Wiegel: Ungeliebter Französischunterricht – und was können/müssen wir tun? – 24. März 2019. Der Sprachunterricht in beiden Ländern ist der Dreh und Angelpunkt dieses Problems. Seine Aufwertung ist immer eine der besten Investitionen in die Zukunft, zahlt sich aber in einer Legislaturperiode nicht aus. Aber Fehler wirken lange nach. Als uns 1986 die Einstellung in den Schuldienst verweigert wurde, war den Behörden und den Politikern nicht klar, dass sie zwei bis drei Lehrergenerationen aus dem Schuldienst ausschließen würden. Und damit auch die Werbung für das Fach Französisch mit so schwerwiegenden Folgen, dass man sich selbst heute noch kaum wundern darf, wenn in der Sek I nicht genügend für Sek II und damit für die Forstführung des Faches Französisch bis zum Abitur geworben wird.
Si votre #BonneRésolution pour 2021 est de lire davantage, commencez par notre enquête « L’image de l’#Allemagne en France », réalisée par l’excellente équipe d’@IfopOpinion.
👉 https://t.co/vYTYZH3Fdx
Et surtout, dites-moi ce que vous en pensez!— Ambassadeur Stephan Steinlein (@AmbDEenFR) January 15, 2021
Aus den vielen Seiten der Umfrage von IFOP zum Deutschlandbild der Franzosen zitieren wir hier vier Seiten:
73 % der befragten Franzosen geben an, Deutschland nicht gut oder gar nicht zu kennen:
Der Rückgang des Interesses für den Sprachunterricht in einem Land, fördert nicht gerade den Sprachunterricht im Nachbarland. Dazu passt dieses Ergebnis: Das DFJW/OFAJ ist nur bei 12 % der Befragten bekannt.
Die nächste Seite bietet aber auch kein so gutes Ergebnis. 54 % der Befragten mögen Deutschland… die Zahl könnte höher sein? … gibt es doch kein anderes Länderpaar auf der Welt, das eine so enge Verflechtung miteinander aufweist, wie Frankreich und Deutschland:
Respekt und Sympathie vor den Deutschen rangieren ziemlich weit oben, bei denen die Deutschland gut finden:
Aber hier zeigt sich auch die Krux von solchen Umfragen. Das ist ja fast multiple choice: Respekt, Unverständnis, Misstrauen, Aversion… können in der Umfrage angekreuzt werden… irgendwo muss man ja wohl sein Kreuz machen. Sicher, man kann von den Befragten keinen Besinnungsaufsatz verlangen, dennoch finden wir das Ergebnis nicht aussagekräftig.
Das intellektuelle und künstlerische Leben rangieren als Schlusslichter. Das ist ein Ergebnis, das die deutsche Kulturpolitik aufhorchen lassen müsste:
Wir wiederholen deswegen hier noch einmal den Vergleich der Präsenz der Kulturinstitute in Frankreich und Deutschland: France-Allemagne: Was ist da los? – 18. März 2019 von H. Wittmann
Abhilfe. In diesem Zusammenhang erinnern wir an unserem Artikel und auch an die hervorragende Kulturarbeit der Instituts français Deutschland. > Der Vergleich (XII) : L’allemand en France, Französisch in Deutschland (I) – 29. Juni 2016, in dem wir auf die Kulturinstitute und ihre Verteilung in Frankreich und Deutschland hingewiesen haben. Es wird zeit, deren Präsenz in Frankreich erheblich zu erweitern und ein Kooperations- und Austauschverfahren zwischen den Instituts français und den Goethe-Instituten jetzt in Gang zu setzen. Das kostet Geld, aber anders ist die Förderung des beiderseitigen Sprachunterrichts und die notwendige Aufmerksamkeit der Schüler nicht zu erhalten.

> Instituts français en Allemagne
> Französische Kultur in Deutschland – Website der Französischen Botschaft in Deutschland

Deutsch-Französisches Zukunftswerk – Forum pour l’avenir franco-allemand
Es gibt kein ein anderes Länderpaar auf der Welt, das eine so enge Verflechtung aufweist, wie Frankreich und Deutschland. Die Schulaufgabe: Erstellt bis morgen eine Liste der deutsch-französischen Organisationen ist von einer Klasse bis morgen nicht lösbar, da müsste man schon eine ziemlich lange Unterrichtsreihe ansetzen, um halbwegs
vollständig die gesamte Zahl aller deutsch-französischen Vereinigungen, Städtepartnerschaften, Organisationen, Vereine, Institute und Institutionen, Gremien, Verbände u.s.w. aufzulisten. Kein Wunder, dass Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie gar nicht so viel weiter dachten: > Nachgefragt: Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie: “Für eine deutsch-französische Föderation” – 25. September 2020.
Der Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerkes freute sich bei der ersten Veranstaltung des Zukunftswerkes, das die „galaxie franco-allemande“ einen neuen Stern für die deutsch-französische Zukunft erhalten hat.
Das Deutsch-Französisches Zukunftswerk entstand aufgrund des Artikels 22 des > Aachener Vertrags, der am 22. Januar 2019 Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel unterzeichnet wurde. Schon auf dem > Gipfel von Toulouse im Oktober 2019 hatten beide angekündigt, dass sich das Deutsch-Französische Zukunftswerk Transformationsprozesse in unseren Gesellschaften untersuchen und dabei die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen im Auge behalten sollen.
> Website von France-Stretégie pour le > Forum pour l’avenir franco-allemand
> Deutsch-Französisches Zukunftswerk –
Twitter > Forum pour l’avenir franco-allemand – Deutsch-französisches Zukunftswerk
Zur Leitung des Zukunftswerkes haben die beiden Regierungen einen Direktor und eine Direktorin berufen: die Professorin Dr. Patrizia Nanz, wissenschaftliche Direktorin am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung IASS und Gilles de Margerie, Generalkommissar des Regierungsinstituts France Stratégie. Mittlerweile wurde unter der Leitung von ihnen eine gemeinsame Geschäftsstelle eingerichtet, die die Ziel des Zukunftswerkes umsetzen soll. Außerdem entstand ein Lenkungsausschuss,der die Geschäftsstelle berät. Er tagt zweimal jährlich und besteht aus 16 Mitgliedern, unter ihnen Regierungsvertreterinnen und -vertreter, Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.
"La galaxie franco-allemande s'est enrichie d'une nouvelle étoile avec le nouveau Forum pour l'avenir franco-allemand". @TobiasBtow, notre secrétaire général a clôturé au nom de l'OFAJ la première cérémonie officielle en ligne du @pour_forum. pic.twitter.com/FIDgcoJbZl
— 🇫🇷 OFAJ_DFJW 🇩🇪 (@ofaj_dfjw) December 11, 2020
Das Zukunftswerk soll Zukunftsvisionen zu entwickeln, „die auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen reagieren und ein Gleichgewicht zwischen ökologischen, gesellschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Erwägungen herstellen, um die Lebensqualität in Frankreich und in Deutschland zu verbessern.“ Das Zukunftswerke wird alle 12 bis 18 Monate politische Empfehlungen vorlegen, bei denen es sich thematisch an der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung orientiert. Die Sekretäre des Zukunftswerkes werden diese Empfehlungen dem Deutsch-Französischen Ministerrat und der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung vorlegen.
Neben Visionen und Politikempfehlungen, die das Zukunftswerk entwickelt, werden durch ein Team der Geschäftsstelle für die Politik aufbereitet. Die Geschäftsstelle organisiert auch Veranstaltungen für die an diesen Projekten beteiligten Akteure. Geplant sind auch transdisziplinäre Workshops, in denen Vorschläge der französischen und deutschen Praktiker bekanntgemacht und diskutiert werden sollen.








