Französische Wochen 2018
Vortrag: Der Erste Weltkrieg und die französische Literatur


Photos: Petra Kunert

Im Rahmen der > Französischen Wochen im Großraum Stuttgart 2018, 10.-21.10 2018
Montag, 15. Oktober 2018, Vortrag 18.30 Uhr
Atrium, Gorch-Fock-Str. 30, Stuttgart-Sillenbuch

Bis 1918 verlor Frankreich 560 Schriftsteller. Der Vortrag stellt ausgewählte Werke von ihnen vor und stellt die Frage nach ihrer
angemessenen Würdigung. Vortrag: Dr. Heiner Wittmann (Romanist, Historiker und Politologe).
Sprache Frz. /Dt.
Eintritt frei

Veranstalter: Mieux se connaître/ Stuttgart accueil e.V.
Semesterprogramm Winter 2018-19

> Der Erste Weltkrieg und die französische Literatur: Bibliographie

> Centenaire 1914-1918. Sitographie et bibliographie en ligne

Rappel

> Nachgefragt: Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche

> Der Erste Weltkrieg und die Erinnerungskultur. Ein Interview mit Nicolas Offenstadt: “Der Historiker muss sich das Staunen bewahren können…”

Folgende Veranstaltungen widmen sich speziell dem diesjährigen Schwerpunkt:
Für die Doppelausstellung „1918: zwischen Weltkrieg und Revolution“ präsentiert die Württembergische Landesbibliothek unter dem Titel „1918: Ein Entscheidungsjahr für Deutschland“ einen Überblick zu den Voraussetzungen, Stimmungen, Wendepunkten und Folgen dieses ereignisvollen Jahres im Deutschen Reich – parallel dazu beleuchtet das Institut français mit der Ausstellung „1918: Neubeginn in Stuttgart und Straßburg“ die unterschiedlichen Ausformungen von Niederlage und Revolution auf beiden Seiten des Rheins.

Während sich die Inszenierung „Carnet de Poilu“ und die Lesung „Deutsch-Französischer Salon – Es war vor hundert Jahren – Nouvelles du front (1914-1918)“ jeweils durch Soldatenbriefe direkt den Geschehnissen von der Front widmen, beleuchten die Podiumsdiskussionen mit Prof. Krumeich und Prof. Soutou anlässlich der Ausstellungseröffnung in der Landesbibliothek, sowie jene unter dem Titel „Revolution unter ungleichen Bedingungen“ die unmittelbaren Nachkriegsjahre. Mehrere Filme wie François Ozons „Frantz“ oder Jean-Pierre Jeunets „Mathilde“ thematisieren das Leben im Krieg.

(Vernissagen: 11.10., 16.30 Uhr im Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart und 20 Uhr in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 8, 70173 Stuttgart (Mitte), Eintritt frei, Dt.)

Ecole du Flow: HipHop macht Schule


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Literaturhaus Stuttgart. Vortrag: Karambolagen, Heimat

Vortrag: Karambolagen: Heimat
Donnerstag, 4. Oktober 2018, 19:30 Uhr

Literaturhaus, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart
Eintritt: 10,-/8,-/5,- €

Catherine Velber, Generalkonsulin von Frankreich und Leiterin des > Institut français de Stuttgart begerüßte die Gäste des heutigen Abends. »Dürfen wir unser Land lieben?« Das fragt Thea Dorn in »deutsch, nicht dumpf«. Die Schriftstellerin und Philosophin skizziert einen Patriotismus, der die kulturelle Identität betont, und sie zugleich als offene aber nicht beliebige fasst.

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François Jullien stellt das in Frage: In seinem Buch Es gibt keine kulturelle Identität, Aus dem Französischen von Erwin Landrichter, Berlin: Suhrkamp 2017 (Frz. Il n’y a pas d’identité culturelle, mais nous défendons les ressources d’une culture, 93 p., Éditions de l’Herne, 2016), legt er dar, dass der Glaube an kulturelle Identität eine Illusion sei. Das Wesen der Kultur, so Jullien, sei vielmehr Veränderung. Er plädiert dafür, Bräuche, Traditionen oder eine gemeinsame Sprache als Ressourcen zu begreifen, die prinzipiell allen zur Verfügung stehen.

Thea Dorn setzt sich dafür ein, dass unser Beharren auf kulturellen, historisch gewachsenen Besonderheiten in Zeiten von Migration, Globalisierung und Technokratisierung vielmehr Grundbedingung dafür sei, eine weltoffene Liberalität und Zivilität zu wahren.

Auch in der neuen Folge der Reihe »Karambolagen« fassen wir die Reibung, die Kollision als Chance, ist doch das Aufeinanderprallen von Meinungen und Sichtweisen im besten Wortsinne zwingender Bestandteil beweglicher Gesellschaften.

François Jullien, geboren 1951 in Embrun, ist Philosoph und Sinologe. Er war unter anderem Direktor des Collège international de philosophie und Professor an der Universität Paris-Diderot. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem 2010 mit dem Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken.

Thea Dorn, geboren 1970, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt, Wien und Berlin. Neben zahlreichen preisgekrönten Romanen, zuletzt »Die Unglückseligen«, schreibt sie auch Theaterstücke und Essays. 2011 veröffentlichte sie zusammen mit Richard Wagner »Die deutsche Seele«, eine enzyklopädische Kulturgeschichte des Deutschen von Abendbrot bis Zerrissenheit. Seit März 2017 ist sie festes Mitglied im »Literarischen Quartett«.

Moderation: Felix Heidenreich

Eine Veranstaltung von Literaturhaus Stuttgart und Institut français in Zusammenarbeit mit dem IZKT der Universität Stuttgart, gefördert von der Dr. Karl Eisele und Elisabeth Eisele Stiftung, in Zusammenarbeit mit ARTE.

Lesart / Archiv | Beitrag vom 09.11.2017
> François Jullien: „Es gibt keine kulturelle Identität“ Kluger Essay kritisiert den Kulturkampf
Von Catherine Newmark


> La présence de François Jullien – France-Culture, 22/05/2018

> Dé-coïncidence. D’où viennent l’art et l’existence ? Paris: Grasset 2017
> Si près tout autre : de l’écart et de la rencontre, Paris : Grasset, 2018.
> Ressources du christianisme, mais sans y entrer par la foi, Éditions de l’Herne, 2018.
> Une seconde vie… Paris: Grasset 2017.


> Converser avec François Jullien – France-Culture, 11/08/2018

Dazu: > Si près, tout autre – De l’écart et de la rencontre. De l’écart et de la rencontre, Paris : Grasset 2018.

La Conversation scientifique par Etienne Klein
le samedi de 16h00 à 17h00 – 59 min – Rediffusion du 05 novembre 2016
> La notion d’identité culturelle a-t-elle un sens ? France-Culture – 05/08/2017

Ecole du Flow: HipHop macht Schule
. Schüler werden grenzüberschreitend kreativ zu Europa, Weltkriegen und Konsum

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„Am besten lernt sich Fremdsprache mit Rap.“ Das sagen Till und Felix Neumann von der World HipHop-Band Zweierpasch. Um frischen Wind ins Klassenzimmer zu bringen, starten die Zwillingsbrüder mit dem Centre Culturel Français Freiburg und dem Klett Verlag die Ecole du Flow. Schüler aus Deutschland und Frankreich werden dabei grenzüberschreitend kreativ, treten zum HipHop-Battle an und können ein professionelles Coaching gewinnen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

„Wir haben selbst früher Französisch mit HipHop gelernt“, erinnert sich Felix Neumann von Zweierpasch. Als Schüler blätterte er im Wörterbuch, um zu verstehen was Rapper wie IAM, NTM oder MC Solaar reimten. Heute wollen die lyrischen Grenzgänger von Zweierpasch aus Freiburg, Straßburg und Kehl diesen magischen Sprachlehrer an Jugendliche weitergeben: Schon seit rund zehn Jahren touren sie durch Europa, Afrika und Asien, um mit jungen Menschen mehrsprachig zu rappen und ihnen Politik, Kultur und Geschichte näherzubringen. Nun laden sie zum wohl größten deutsch-französischen HipHop-Battle ein, das Schüler bisher gesehen haben.

Bis zu 800 junge Menschen von 10 bis 16 Jahren aus Deutschland und Frankreich können sich anmelden. Sie erarbeiten im Schulunterricht ihr eigenes zweisprachiges Projekt – einen Text, ein Lied, ein Video, einen Tanz … Das Ergebnis reichen sie bei der Jury der Ecole du Flow ein. Zeit ist bis Ende November. Die besten Einsendungen werden beim Gipfeltreffen im E-Werk Freiburg im Januar 2019 aufgeführt und die Sieger gekürt. Für alle Teilnehmer gibt es an dem Tag ein kostenloses Konzert von Zweierpasch.

Die Sieger können ihr interkulturelles Projekt professionell verfeinern: Sie gewinnen ein Profi-Coaching mit Zweierpasch. Die Zwillinge kommen dafür ins Klassenzimmer der Gewinner und unterstützen beim Feinschliff. Aus einem Text kann ein Lied werden, aus einem Lied ein professionell aufgenommener Song, aus einem Song ein Video.

Die World-HipHop-Band und grenzüberschreitende Bildungsinitiative Zweierpasch, das Centre Culturel Français Freiburg und den Klett Verlag verbindet die Überzeugung: Wörter bauen Brücken. „Nicht nur hier im Grenzgebiet ist Sprache der Schlüssel zum Erfolg“, sagt Marie-Jo Lafarge vom Centre Culturel Français Freiburg. Sie ist Teil der Jury und Ansprechpartnerin für alle teilnehmenden Klassen. Christa Weck vom Ernst Klett Verlag ergänzt: „Was gibt es Besseres als Musik, um für die französische Sprache zu werben?“ Oder umgekehrt in Frankreich für die deutsche Sprache.

Till Neumann fasst zehn Jahre Rap-Unterricht so zusammen: HipHop ist der beste Professor – er ist cool, wortgewandt und spricht eine Sprache, die jeder versteht: Musik.

Projektinfos: Ecole du Flow
Projektleitung: Till Neumann, Zweierpasch. Mail: zweierpasch@posteo.de
Anmeldung für Klassen: Marie-Jo Lafarge; Tel: 0761/2 07 39 23; Mail: m.lafarge@ccf-fr.de
Pressefotos & Weitere Infos: Ecole du Flow – Dropbox
Projektpartner: Centre Culturel Français, Ernst Klett Verlag, Zweierpasch, Inta-Stiftung, Fondation Entente Franco-Allemande, E-Werk Freiburg

XXXVes Journées de Lourmarin: « De l’ombre vers le Soleil : Albert Camus face à la violence ».

Les > Rencontres Méditerranéennes Albert Camus organiseront prochainement les 35èmes Journées Internationales de Lourmarin, autour du thème :

« De l’ombre vers le Soleil : Albert Camus face à la violence ».

Téléchargementn: „Le programme de ces Journées « De l’ombre vers le Soleil : Albert Camus face à la violence ». (modification possible)

Dates : Vendredi 5 et Samedi 6 octobre 2018 – 9h30 – 12h00 / 14h30 – 17h00
Lieu : Espace Camus – 84160 LOURMARIN

C’est à Stockholm en 1957,dans son discors du prix Nobel, que Camus a pris une position claire et sans ambages face à la violence: „Ces hommes, nés au début de la première guerre mondiale, qui ont eu vingt ans au moment où s’installaient à la fois le pouvoir hitlérien et les premiers procès révolutionnaires, qui furent confrontés ensuite, pour parfaire leur éducation, à la guerre d’Espagne, à la deuxième guerre mondiale, à l’univers concentrationnaire, à l’Europe de la torture et des prisons, doivent aujourd’hui élever leurs fils et leurs œuvres dans un monde menacé de destruction nucléaire. … il reste que la plupart d’entre nous, dans mon pays et en Europe, ont refusé ce nihilisme et se sont mis à la recherche d’une légitimité. Il leur a fallu se forger un art de vivre par temps de catastrophe, pour naître une seconde fois, et lutter ensuite, à visage découvert, contre l’instinct de mort à l’œuvre dans notre histoire. … Devant un monde menacé de désintégration, où nos grands inquisiteurs risquent d’établir pour toujours les royaumes de la mort, elle (i. e. notre génération) sait qu’elle devrait, dans une sorte de course folle contre la montre, restaurer entre les nations une paix qui ne soit pas celle de la servitude, réconcilier à nouveau travail et culture, et refaire avec tous les hommes une arche d’alliance….“ Face à la violence, l’art et la liberté sont les mots clés de Camus:

H.W.: > Aesthetics in Sartre and Camus. The Challenge of Freedom. Translated by Catherine Atkinson, Reihe Dialoghi/
dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs.
Edited by Dirk Hoeges, vol. 13, Verlag Peter Lang,Frankfurt, Berlin, Bern u.a., 2009.

Albert Camus. Kunst und Moral. Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs erschienen. Hrsg. Dirk Hoeges, Peter Lang, Frankfurt/M u.a. 2002.

Sur notre blog:

> Vergleich: Sartre oder Camus? – 3. September 2018

> Relire : Albert Camus, L´Étranger – 22. August 2018

> Albert Camus, L’hôte — Neu: Schülerarbeitsheft – 21. März 2018

> Lesebericht: Albert Camus, L’hôte (BD) 12. März 2018

> Emmanuel Macron et Albert Camus, 19. April 2017

Educ’ARTE : Qualitätsmedien für den digitalen Aufbruch!

Der 2019 in Kraft tretende Digitalpakt Schule verspricht, die Bildungslandschaft grundlegend zu verändern und für die Herausforderungen der Zukunft fit zu machen.
Diesen Wandel möchte Educ’ARTE, die digitale Schulmediathek mit dem Besten von ARTE für den Unterricht, gerne begleiten – mit über 1 000 Videos für alle Fächer und Klassenstufen, kreativen Bearbeitungstools und einer bildungsplanorientierten Katalogindexierung.

Dazu gibt es ganz besonders gute Neuigkeiten:

Im Schuljahr 2018/19 gibt es die Educ’ARTE Jahreslizenz für nur 1 € pro Schüler*in!
+ zusätzlicher Gruppennachlass bis zu 40% bei Lizenzen für mehrere Schulen
+ zusätzlicher Nachlass für zwei-/ dreijährige Lizenzen
Weitere Informationen zu den Lizenztarifen für Schulen, Schulträger und Medienzentren:
Download: > Tariftabelle 2018/2019

Schulen, Schulträger und Medienzentren können sich für eine persönliche Beratung sowie ein unverbindliches Angebot an das deutsche Educ’ARTE-Team wenden:
Annette Gerlach – Deutschlandreferentin: a-gerlach@artefrance.fr | +33 6 30 09 83 10
Susanna Holowati – Koordinatorin für Deutschland: s-holowati@artefrance.fr | +33 1 55 00 75 57

> Ernst Klett Verlag offizieller Partner von Educ´ARTE

> www.educarte.de

Markus Ingenlath ist in Paris mit den Montgelas-Preis ausgezeichnet worden

Die Montgelas-Gesellschaft zur Förderung der bayerisch-französischen Zusammenarbeit e.V. hat einen Preis gestiftet, der jährlich verliehen wird. Dieses Jahr wurden der frühere Generalsekretär des Deutsch-französischen Jugendwerks DFJW/OFAJ und jetzige Geschäftsführer von Renovabis, Dr. Markus Ingenlath und Didier Migaud, Erster Präsident des Französischen Rechnungshofes mit diesem Preis ausgezeichnet.

Die > Montgelas-Gesellschaft zur Förderung der bayerisch-französischen Zusammenarbeit e.V. wurde 1993 gegründet. Die Gesellschaft hat ihren Namen in Erinnerung an den Juristen und Historiker Maximilian Graf von Montgelas (1759-1838) gewählt. Er war ein bayerischer Staatsmann savoyardischer Herkunft, der in Bayern inspiriert von den Ideen der französischen Aufklärung und der Revolution grundlegende Reformen eingeführt hat: > Maximilian von Montgelas – Wikipedia. Unter dem Kurfürsten und späteren König von Bayern Maximilian I. (1756-1825) war Montgelas 1799 bis 1817 Minister. Er führte eine umfassende Reform der öffentlichen Verwaltung in Bayern ein. In seiner Amtszeit wurde die Säkularisation, die Gleichstellung der christlichen Konfessionen, die Reform des Finanz- und Steuerwesens und der Rechtspflege durchgeführt. In seiner Zeit kam es zusammen mit dem zweimaligen Bündniswechsel hin zu und weg von Napoleon Bonaparte zu einer Erweiterung des bayerischen Staatsgebiets, aus der der seither existierende Flächenstaat Bayern hervorging.

Die Montgelas-Gesellschaft fördert die Kenntnis über sein Leben und Werk in Bayern und in Frankreich. Die Gesellschaft unterstützt die Entwicklung der bayerisch-französischen Zusammenarbeit in allen Bereichen durch die Organisation des Gedanken- und Personenaustausches und durch Fortbildungsmaßnahmen. SIe unterstützt Kooperationsprojekte und möchte die Verbreitung von Informationen über Bayern in Frankreich und über Frankreich in Bayern ausbauen.

Im großen Saal des Palais Camobon, das die Grand’Chambre de la Cour des Comptes in Paris beherbergt fand am Mittwoch, den 12. September die diesjährige Preisverleihung des Montgelas-Preises statt:

Der Vorsitzende des Geschichtskomitees des Französischen Obersten Rechnungshofes, Christian Descheemaeker, begrüßte die Gäste und erinnerte an die Bedeutung der Reformen von Maximilian Graf von Montgelas. Der Gesandte bei der Deutschen Botschaft in Paris, Prof. Dr. Pascal Hector, wies in seiner Begrüßung auf die engen Beziehungen zwischen Frankreich und dem Freistaat Bayern hin. Pierre Lanapats, Generalkonsul in Bayern, hob die Vorbereitungen für den neuen Elyséevertrag ( > Comment prépare-t-on le nouveau traité de l’Élyséee? – Wie wird der neue deutsch-französische Vertrag erarbeitet?) hervor und erinnerte an die intensiven kulturellen Verbindungen zwischen Bayern und Frankreich, als Beispiele nannte er u. a. den Schulaustausch und die Städtepartnerschaften. In seiner Anspreche begrüßte Pierre Wolff, der Vorsitzende und Gründer der Montgelas-Gesellschaft auch Mme la Comtesse de Montgelas und hob den mit Montgelas verbundenen Wissenstransfer zwischen Frankreich und Deutschland hervor: > Montgelas und sein Ansbacher Memoire von 1796 – Haus der Bayerischen Geschichte.

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Der Abgeordnete > Christophe Arend überreichte Markus Ingenlath den Preis und unterstrich in seiner Laudatio das Engagement des Preisträgers für die deutsch-französische Kooperation im europäischen Rahmen, das sei umso wichtiger, als es heute gelte, auch den populistischen Bestrebungen in Europa entgegenzutreten.

 

Christophe Arend betonte die Solidarität zwischen Bayern und Frankreich. Arend, der auch Mitglied der > Parlamentariergruppe ist, die den deutsch-französischen Vertrag vorbereitet, berichtete, dass mit dem neuen Elysée-Vertrag die Einrichtung einer größeren ständigen Parlamentariergruppe geplant wird, die regelmäßig die Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen verfolgen wird. Es geht darum, heute unserer Jugend die Bedeutung des Friedens in Europa zu vermitteln, wozu das DFJW einen entscheidenden Beitrag leiste. Künftig müssten die Mittel des Jugendwerks erhöht werden, damit es dieser Aufgabe besser gerecht werden könne. Zur Zeit gebe es einen Austausch zwischen dem Bundestag und der Nationalversammlung: je ein Beamter, das sei zu wenig und müsse unbedingt verbessert werden. In seiner Dankesrede kam Markus Ingenlath auf diesen Punkt zurück und erinnerte daran, dass es ein Ziel des DFJW sei, dass jeder Jugendliche einmal an einem Austausch teilgenommen habe.

Anschließend überreichte der Präsident des Bayrischen Obersten Rechnungshofes, Christoph Hillenbrand, dem Ersten Präsidenten des Französischen Rechnungshofes, Didier Migaud, den Montgelas-Preis. In seiner Laudatio unterstrich Hillenbrand den großen Wert der deutsch-französischen Kooperation und den Austausch zwischen dem Bayerischen und dem französischen Rechnungshof.

> Cour des comptes

> Histoire de la Cour des comptes

L’inauguration de la Quinzaine franco-allemande en #Occitanie

> La Quinzaine Franco-Allemande: „Organisée du 14 Septembre au 3 Octobre 2018, la quinzaine Franco-Allemande est une manifestation ayant lieu en Occitanie. Le but de la quinzaine est de promouvoir les liens unissant Français et Allemands et de faire vivre l’amitié franco-allemande au plus près des citoyens et du territoire. …“

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