Es muss ja nicht immer Musik, Politik oder gar Fachdidaktik auf diesem sein. Wussten Sie das schon? Die Hälfte aller aus dem Französischen ins Deutsche übersetzten Bücher sind Comics. Kein Wunder: Erstens ist das einfach zu machen, dann bringt schon eine Auflage von 500-1000 Rentabilität – und außerdem gibt es neben Asterix, Lucky Luke, den Schlümpfen und Gaston so viele andere tolle Figuren: Keine französische (oder belgische) Stadt ohne nicht mindestens einen Comicladen, mehr als 1000 (In Worten: Tausend) Neuerscheinungen im Jahr in Frankreich, Messen und Sendungen und Sonderseiten und Magazine und… und… und. Die „Neunte Kunst“ ist ein typischer Zug der französischen Kultur. Gehen Sie in Frankreich in einen Buchladen. Dort sitzen nicht nur Kinder in der Comic-Abteilung. Setzen Sie sich einen Augenblick dort unter ihre Altersgenossen und Sie werden bestimmt auch mit einem Comic zur Kasse schreiten. N’est-ce pas?
Der französischste aller ARD-Sender frönt jetzt mit dem dortigen Monsieur Chanson Gerd Heger dieser „Kulturvermittlung“ – auf der Seite > www.sr.de/bd gibt es ab sofort regelmäßig Tipps und Kritiken zu frankophonen Comics in Deutschland (und dazu immer die Angaben fürs Original) – für Fans, Frankophile, Frankophone – und solche, die es werden wollen. Oder gibt es (neben der Musik) eine witzigere Art, Französisch zu lernen?“
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Im Frühjahr 2018 jährt sich der französische „Mai 68“, Anlass genug, die „68er-Revolution“ und die damaligen Ereignisse aus heutiger Sicht noch einmal genauer anzuschauen: Der Vortrag von Antoine Compagnon geht der Frage nach, ob das wahre „68“ nicht eigentlich auf das Jahr 1966 rückdatiert werden müsste. Denn für Compagnon ist das Jahr 1966 ein > „annus mirabilis“ – so der Titel seiner am Pariser Collège de France gehaltenen Vorlesungsreihe –, ein bemerkenswertes und richtungsweisendes Jahr, in dem sowohl kulturell also auch politisch und gesellschaftlich viele Weichen für die „revolutionären“ Prozesse von 1968 gestellt wurden.
1966 : Annus mirabilis
Choix
> Pourquoi 1966 ? Video
Antoine Compagnon, Collège de France – 04 janvier 2011 16:30 Cours
> La culture jeunes Video
Antoine Compagnon, Collège de France – 18 janvier 2011 16:30 Cours
> Tous contre Sartre Video
Antoine Compagnon, Collège de France – 15 mars 2011 16:30 Cours
Im Frankreich des ökonomischen Aufschwungs, der allgemeinen Modernisierung und der Konsumgesellschaft erreichen die Babyboomer der Nachkriegszeit zum ersten Mal die Universität. Während im Film mit Godard, Bresson, Rivette , in der Literatur mit Genêt und Perec neue Meilensteine gesetzt werden, ernten Denker wie Roland Barthes, Michel Foucault, Jacques Lacan, oder auch Louis Althusser überraschende Publikumserfolge.
In dem Vortrag werden soziologische, politische, philosophische Aspekte mit Phänomenen der Hoch- und Populärkultur miteinander in Beziehung gesetzt und mit dem Geist von 1968 konfrontiert. Antoine Compagnon war bis Herbst 2017 Professor an der Columbia University, New York. Seit 2006 hat er den Lehrstuhl für Littérature française et contemporaine am Collège de France inne, unter dessen Dach sich 54 renommierte französische – und einige internationale – Professor*innen aller wissenschaftlichen Disziplinen versammeln.
Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Frankreich Schwerpunktes des IZKT der Universität Stuttgart und des Institut français Stuttgart. In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Stuttgart
Die Veranstaltung wird von der Robert Bosch Stiftung mit Mitteln der DVA-Stiftung gefördert.
Oft „betten“ wir Videos ein, die z. B. der Elyseepalast mit Reden oder Interviews des Staatspräsidenten zeigt. Dann kann man zuerst das Video ansehen und danach den Text der Rede – der dazu oft angezeigt wird – lesen und damit vielfältige Aufgabe verknüpfen. Viele der Reden Macrons zu Europa werden hier angezeigt: > Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe.
Die Konzeption unserer Interviews enthält die Überlegung, für die Tagespolitik aktuelle Interviewpartner zu finden, aber auch hier Interviews zu zeigen, die noch eine längere Zeit auch für den Französischunterricht eingesetzt werden können: > > Nachgefragt: Juniorbotschafter Patrick Pulsfort – 31. Mai 2016
Es gibt vielfältige Möglichkeiten mit diesen > Videos im Französischunterricht zu arbeiten. Man kann sie auch zur Bearbeitung als Hausaufgabe stellen: 1. Seht Euch das Video … auf dem Frankeich-Blog an 2. Schreibt eine kurze Zusammenfassung. Man könnte die Klasse oder den Kurs in drei Gruppen aufteilen und verschiedene Videos ansehen lassen: > Fête de la Francophonie 2017 au Centre français de Berlin : Les interviews und mit diesen Inforamtionen beginnt dann eine Unterrichtsreihe über die Frankophonie. Oder die Gruppen des Kurses gucken verschiedene Interviews zu den deutsch-französischen Beziehungen, mit diesen Informationen kann dann viel Wissen über die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern zusammengetragen werden:
Stuttgart Accueil: Soirée à thème : Politique – Littérature des immigrés en France
Le romaniste, historien et politologue Dr. Heiner Wittmann a fait un exposé sur la littérature des immigrés en France. Mardi 16 janvier 2018 – 18h30 à 21h – sans Inscription
Lieu : Atrium Sillenbuch, Gorch-Fock-Str. 30, Stuttgart-Sillenbuch
Présentation en allemand avec des extraits en français
Recherchen für diesen Vortrag: Wilfried Sondé hat uns zu Hause empfangen:
„Gerade erschienen, aufgeschlagen und sofort ohne aufzuhören gelesen. Pierre Lemaitre, > Drei Tage und ein Leben. Zuerst haben wir die Fakten der ersten Seiten vorgestellt: > Aufgeschlagen: Pierre Lemaitre, Drei Tage und ein Leben und dann den Lesebericht zu diesem Buch verfasst: Bitte weiterlesen: > Gelesen: Pierre Lemaitre, Drei Tage und ein Leben. Es geht um Antoine, der den Nachbarn M. Desmedts beobachtet, wie dieser seinen Hund, der gerade von einem Auto überfahren wurde, mit einem Schuss erlöst. Dann packt er den Hund in eine Plastiktüte, die Antoine hinten im Garten liegen sieht. Völlig verstört geht Antoine in das kleine Wäldchen, wo er alleine ein Baumhaus gebaut hat, zerstört diese, und als der Nachbarsjunge Rémi Desmedts vor ihm auftaucht, schlägt Antoine zu.. das Drama beginnt. Mehr sagen wir hier nicht. Auch im Interview nicht. Aber Pierre Lemaitre hat uns im Interview auf der Frankfurter Buchmesse Grundsätzliches zum Roman noir erklärt: „La vie et le roman noir est la même chose…“ sagte er uns.
Auf der Frankfurter Buchmesse haben wir Pierre Lemaitre getroffen und > nachgefragt:
Pierre Lemaitre
> Drei Tage und ein Leben
Roman
Aus dem Französischen von Tobias Scheffel (Orig.: Trois jours et une vie)
1. Aufl. 2017, 270 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98106-3
„Meistens schreiben wir zuerst den Lesebericht über die Bücher aus einem unserer Verlage – keine Rezension, die stehen woanders – und danach versuchen wir den Autor zu sprechen und nachzufragen. Ob der Lesebericht seine Intentionen trifft, ober wichtige Anmerkungen hinzufügen will, oder wir plaudern ganz einfach nur über sein Buch. Bei dem Buch von Pierre Lemaitre, der 2014 den Prix Goncourt für sein Buch erhielt, > Wir sehen uns dort oben war das anders.“ > Bitte weiterlesen
À Colet Louise, Croisset, 12 juillet 1852 : „Tu ne lis pas assez de bonnes choses. – Un écrivain, comme un prêtre, doit toujours avoir sur sa table de nuit quelque livre sacré.“
À Colet Louise, Croisset, 01 octobre 1852 : „Où est la limite de l’inspiration à la folie, de la stupidité à l’extase ? Ne faut-il pas, pour être artiste, voir tout d’une façon différente à celle des autres hommes ?“
2801 Seiten hatte Jean-Paul Sartre der Frage gewidmet, wie > Gustave Flaubert (1821-1880) sich in die Lage versetzen konnte, einen der wichtigsten Roman des 19. Jahrhunderts zu verfassen: Madame Bovary. Mœurs de Province. Folglich heißt die Studie von Sartre L’Idiot de la famille. La vie de Gustave Flaubert de 1821 à 1857, bis 1857, d.h. das Erscheinungsjahr von Madame Bovary. Sartres Studie ist der Versuch einer Rekonstruktion, wie macht sich ein Individuum zu einem Schriftsteller? ( H.W. > Sartre und die Kunst.Die Porträtstudien von Tintoretto bis Flaubert, Tübingen 1996). Außerdem ist Sartres Studie eine Riesensammlung aller möglichen Ansätze, Literatur zu interpretieren. Er hat sehr genau die Jugendwerke von Flaubert (Un parfum à sentir, 1836, Rêve d’enfer, 1836, Mémoires d’un fou, 1838, Smarh, 1839) gelesen und z. B. auch L’Éducation sentimentale eingehend analysiert. Und die Korrespondenz von Flaubert war für Sartre eine Gelegenheit, mehr über Flaubert zu erfahren, das sei so gewesen, als ob ein Psychiater, einem Patienten auf der Couch zuhören würde, schreibt Sartre im Vorwort seine Flaubert-Studie.
Merci à Marie-Clémence Régnier d'avoir rendu compte pour nous de sa visite virtuelle du Musée Flaubert et d’histoire de la médecine de Rouen. Suivez le guide, c'est par ici ! 👇https://t.co/XSzHqQSHlrpic.twitter.com/vjwSPvD2gs
— Littératures modes d'emploi (@LitteraturesMod) May 25, 2020
Danielle Girard und Yvan Leclerc haben eine Edition en ligne aller 4447 Briefe von Gustave Flaubert erstellt. An diesem Projekt war die Faculté des lettres de l’université de Rouen et und rund 30 Professoren beteiligt, die an der Transkription der Briefe mitgewirkt haben. Bemerkenswert ist, dass diese Edition schon jetzt als die vollständigste Edition seiner Briefe gelten darf.
Nous avons eu l’immense plaisir de rencontrer Denis Diderot. Bien sûr, nous avons bien préparé notre entretien, par contre, notre entretien était plutôt une conversation autour de son projet immense, l’Encyclopédie. Après notre rencontre, nous avons rapidement noté ici les questions que nous avons posées à M. Diderot. Heureusement, il avait accepté un enregistrement de notre entretien :
Voilà nos questions :
Nous vous remercions de nous accueillir. Vous êtes philosophe et écrivain, vous avez écrit du théâtre, des romans et un grand nombre d’études sur les salons annuels. Vous êtes aussi encyclopédiste.
Nous n’avons eu qu’un petit quart d’heure, pas plus, donc une seule tentative pour enregistrer notre entretien.
Cette année vous publiez un prospectus de votre Encyclopédie que vous éditez ensemble avec votre confrère Jean le Rond d’Alembert :
Quelle est l’idée principale de votre entreprise ?
Vous parlez de toutes les sciences dans votre ouvrage?
Nos bibliothèques hébergent un bon nombre d’encyclopédies. Vous pensez qu’un renouvellement était indispensable ?
Ce que vous dites annonce, sans aucun doute, un travail immense. Vous pourriez citer des exemples ?
Êtes-vous d’accord avec moi, si je dis qu’une encyclopédie et tout spécialement la vôtre n’est pas seulement une simple collection d’articles ? Quel ordre proposez-vous donc dans l’Encyclopédie ?
Écrire des articles pour votre Encyclopédie, cela demande beaucoup de recherches, même une lutte contre les préjugés et des opinions préconçue ? Comment vous en sortez-vous ?
Mit einem Klick vergrößerbar.
<< Voilà une petite une comparaison entre l'Encyclopédie de Diderot et d'Alembert et de l'Enycyclopédie (art. > Littérature, t. XXVI) de l’intelligence collective de nos jours: > Wikipédia
Où trouvez vous vos auteurs ? Vous et d’Alembert, vous ne pouvez pas tout écrire vous-mêmes ?
Je voudrais savoir, si on vous a accordé des soutiens officiels ?
Je n’ose pas vous demander, vu la complexité de votre projet, si Encyclopédie tient aussi compte des domaines qu’on a jusqu’ici un peu négligés ?
Les auteurs ont tous bien travaillé ?
Avez-vous une sorte de guideline, une idée directrice pour vos articles de l’ Encyclopédie ?
Vos planches ont déjà rendu l’ Encyclopédie si fameuse :
Vous voyez une fin de votre entreprise, ou peut-on dire que l’exécution de votre projet, de le mener aussi loin que possible, c’est cela votre but ?
M. Diderot, je vous remercie infiniment de vos réponses.
Sources : Prospectus, Sur la Diversité de nos jugements
Œuvres de Denis Diderot, t. I, Dictionnaire encyclopédique, Paris 1828, p. 1:
Mit einem Klick können die Bücher geöffnet werden.
Pour en savoir plus :
A l’occasion du Tricentenaire de Diderot
> Denis Diderot – site de Eric Vanzieleghem
– Encyclopédie, éd. A. Pons, G.-F., 1986, 2 vol. [sélection]
– Encyclopédie, éd. R. Morrissey, projet ARTLF de l’Université de Chicago, et ATILF (CNRS), depuis 1998 [en ligne] > R. Morissey
– L’encyclopédie de Diderot et D’Alembert, Redon, CD-Rom ou DVD, 1999.
– Choix d’articles de l’Encyclopédie, éd. M. Leca-Tsiomis, Comité des Travaux Historiques et Scientifiques, 2001.
<< L'éditeur Hermann qui édite aussi les > Œuvres complètes de Diderot va publier tout prochainement hors collection :
> Esprit de Diderot. Choix de citations
Laurent Loty et Éric Vanzieleghem
ISBN : 9782705684754
Texte de l’éditeur: „PRÉSENTATION : Ce petit livre invite à découvrir l’ensemble de l’œuvre de Diderot, et à dialoguer avec lui sur l’art, la science, la morale ou la politique, nos sentiments ou nos espérances de bonheur.
Parce qu’il fait percevoir comment il essaie lui-même de s’éclairer, Diderot nous incite à conquérir notre liberté, et d’abord celle d’apprendre et de critiquer, d’interpréter et d’imaginer.
Pourquoi le célèbre Diderot a-t-il été méconnu et le sera-t-il encore ? La prison le décide à écrire pour la postérité, et ce dialogue par delà la mort lui offre cette liberté qui déplaît aux adeptes de la soumission. Son inventivité joyeuse et son indisciplinarité gênent les institutions dogmatiques, tandis qu’elles en font le cher ami de ses lecteurs“
– Marie Leca-Tsiomis, Écrire l’Encyclopédie: Diderot, de l’usage des dictionnaires à la grammaire philosophique, Studies on Voltaire and the eighteenth century, the Voltaire Foundation, Oxford, 1999, 528 p. 2e éd : 2008.
– Madeleine Pinault-Sorensen, L’Encyclopédie, P.U.F., «Que sais-je?», 1993, 128 p.
Notre prochaine interview. Bientôt nous rencontrerons Henri Murger au Jardin de Luxembourg. Il a écrit plusieurs romans et notamment > Scènes de la vie de bohème (1847-49). Évidemment nous allons l’interroger sur la bohème, dont il est un spécialiste : „La Bohème dont il s’agit dans ce livre n’est point une race née d’aujourd’hui, elle a existé de tout temps et partout, et peut revendiquer d’illustres origines.“
Die Preisverleihung des Prix des lycéens allemands 2017 fand am 14. Oktober 2017 im Pavillon des Gastlandes Frankreich auf der Frankfurter Buchmesse statt.
Charlotte Erlih > 20 pieds sous terre hat den Prix des lycéens allemands 2017 gewonnen. Der Preis wird vom Ernst Klett Sprachen gestiftet und ist mit 5000 Euro dotiert.
Der Film ist fast fertig: Wir zeigen hier heute ab 11 h hier den Film mit den Buchvorstellungen der Schüler/innen und die Überreichung des Preises an Charlotte Erlih:
Fotoalbum:
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Dr. Michael Klett
S. E. Mme Anne-Marie Descôtes,Botschafterin der Französischen Republik
Hendrik Funke;
Wir zeigen hier die Filme (der große Saal und die Technik unserer kleinen Videokamera passten nicht so perfekt zusammen…) der Ansprachen der Botschafterin der Französischen Republik in Deutschland, S. E. Mme Anne-Marie Descôtes:
des hessischen Kultusministers Prof. Dr. Alexander Lorz:
Rolf Beck, Bundesvorsitzender der Vereinigung der Französischlehrerinnen und Französischlehrer e. V. VdF
und des Redaktionsleiters von Ernst Klett Sprachen Hendrik Funke