Nachgefragt: 25 Jahre Arbeit mit frankophoner Musik beim SR / Ein Gespräch mit Monsieur Chanson Gerd Heger
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Das Corona-Virus hat die Musikszene schwer getroffen, Festivals fallen aus, Musiker müssen sich umstellen. Wie Maïwenn Bordron am 13/01/2021 auf France-Culture berichtet, sind die Verkaufszahlen für Musik 2020 in Frankreich gar nicht so schlecht, die Streaming-Dienst sollen 2020 sogar um 19 % gegenüber 2019 zugelegt haben. Das ist aber ein Effekt, der nicht unbedingt mit der Krise zusammenhängt, und schon immer nur wenig Einkommen ermöglicht. Probleme scheinen sich für 2021 in Frankreich abzuzeichnen, da so etwas wie ein Überproduktion ich abzeichnet, da 2020 die Veröffentlichung von neuen Alben auf 2021 verschoben wurde. Es ist jetzt noch nicht erkennbar, wie der Musikmarkt sich von der Absage der Tourneen und Festivals hauptsächlich von April bis September erholen wird.
Gestern gab es eine Möglichkeit genauer nachzufragen. Gerd Heger vom Saarländischen ist in unser Homeoffice gekommen. Gerd Heger, Pfälzer aus der Nähe von Oggersheim, auf halbem Weg nach Paris in Saarbrücken gelandet. Dort Radiomann, also Journalist, Moderator und Musikprogrammgestalter, seit 1988, nebenbei Autor, Musiker und (Nicht-ganz-) Dichter. Als Monsieur Chanson ist er ein profunder Kenner der aktuellen frankophonen Musik, deren Vielfalt er in seiner wöchentlichen Sendung RendezVous Chanson auf SR2 KulturRadio präsentiert. Er hat vor 25 Jahren das Bistrot Musique mitbegründet, daraus ist Rendezvous-chanson geworden:
Die ganze Vielfalt der frankophonen Musik jeden Dienstag um 8 unter RendezVous Chanson.
Gerd Heger haben wir gestern zur frankophonen Musik im saarländischen Rundfunk und weit darüber hinaus befragt: 1996 ging es los mit so unterschiedlichen Gruppen wie Evasion oder Marie-Jo Thério, mit Belgiern, Kanadiern und vielen Franzosen. Stars wie Isabelle Boulay, Enzo Enzo oder Francis Lemarque waren genauso zu Gast wie völlig Unbekannte, die sich später einen Namen machten: les Ogres de Barback zum Beispiel.
Gerd Heger: > Ami(e)s de la Bonne Chanson, bonjour! – Website des Ernst Klett Verlags
Am 15. Januar 2021 gibt es beim Saarländischen Rundfunk ein besonderes Ereignis: Das Bistrot Musique besteht dann seit 25. Jahren. Wie haben Sie diesen Jahrestag gefeiert? Schon am 30. September 2016 haben Sie mit einem Jubiläumskonzert im Studio eins des Funkhaus Halberg mit der Comedy-Chanson-Truppe Triwap aus der Bretagne und Geneviève Morissette mit rockigen Chanson aus Québec die 20 Jahre von Bistrot Musique gefeiert. Können sie sich daran erinnern, wieviel Konzerte Sie mit dem Bistrot Musique in den letzten beiden Jahrzehnten präsentiert haben? 250 Konzerte – über 350 Gruppen und Künstlerinnen – über 3000 Chansons… !
Wir haben auch darüber gesprochen, welche Ausstrahlung diese beeindruckende Engagement für die frankophone Musik hat – nach Frankreich und Deutschland hat.
Gerd Heger bietet schon lange unterschiedliche Gattungen und Gattungen an: chanson festive, nouvelle scène, Pop, natürlich viel mehr? Sein Archiv ist ein ganzes Lexikon zur Geschichte des französischen Chansons. Wir haben ihn nach Namen gefragt, die man unbedingt wiederhören müsste? Francis Lemarque / Marie-Jo Thério / Romain Didier / Ogres de Barback vielleicht / Enzo Enzo und Kent / Isabelle Boulay – eigentlich mindestens 20 andere. Aber auch viele, die selbst in Frankreich kaum einer kennt, ob aus Québec oder aus Berlin.
Gerd Heger hat es im Bistrot musique immer geschafft, neue Talente Ihren Zuhörern vorzustellen: Dazu gibt es ein eigenes Format: Chanson Live – Bistrot Musique: Im Herbst waren Lise Martin und Didier Sustrac, die noch nie in Saarbrücken waren: Sie erinnert an die große Barbara, wie sie ihrem Piano kräftige Töne und ihrer Poesie die Melancholie des Moments entlockt. Er ist ein Weltenbummler, der sich genauso in Bahia wie in Biarritz zuhause fühlt… wieso gerade die beiden?
Es gibt noch eine weitere Sendung: Lieder und Chansons. Jeden Donnerstag drei Stunden Lieder zum Anhören und zum Zuhören – mit Titeln aus Deutschland und Frankreich (und manchmal etwas weiter weg). 20.00 bis 23.00 Uhr auf SR 3 Saarlandwelle, dort stellen Susanne Wachs und Sie die schönsten Lieder und Chansons von beiderseits der Grenze vor – auch hier ist das Zuhören über Kabel, Internet und Satellit möglich. Dazu eben das RendezVous Chanson – und viel französische Musik in den sonstigen Programmen des SR (z.B. in Ici et là oder Couleurs auf SR 2 KulturRadio).
Welche Sängerin/ oder Sänger sind zur Zeit in Frankreich ganz besonders angesagt? 19 von 20 Produktionen französisch, Soft Rapper wie Jul oder Maitre Gyms, viel Elektropop, natürlich Unterhaltungsmusik: Vitaa & Slimane – alles, was man dauernd im Fernsehen sieht.
> Der Chansonkalender des SR
Aber eben auch Thomas Dutronc und die alten Herr- und Damenschaften von Eddy Mitchell, Francs Cabrel, Hugues Aufray über Pierre Perret bis hin zu – ja – Sylvie Vartan und Véronique Sanson. Und was es Neues gibt? Chantiers des Francofolies – Bonnie Banane, Chien Noir, Clara Ysé, November Ultra oder Terrier. – Karimouche, La Chica, die ganze Chansonriege um Garance Bauhain, Lily Luca, Lise Martin, Annelise Roche etc. Und viel viel viel guten Pop, gerne auch mal etwas härter.
Und am 2.März 20212 erinnern wir uns an den 30.Todestagvon Serge Gainsbourg – für Gerd Heger als Gainsbourologe ziemlich wichtig.
Die > Broschüre zu den Frankreichaktivitäten des SR (*.pdf) zum Herunterladen.
> RendezVous Chanson (SR)
Das > Archiv von RendezVous Chanson
U. a. haben wir über diese Musikerinnen und Musiker gesprochen:
Vitaa & Slimane: > www.youtube.com/watch?v=t48_vQT5Zsw erfolgreichster Popact 2020 – auch in Deutschland im Radio
Vianney: > www.youtube.com/watch?v=8yOuNrT0dOw – der erfolgreichste aus der Gruppe der Thirtysomethings, am nächsten an Chanson im Pop
Jul und ein paar Andere: > www.youtube.com/watch?v=-CVn3-3g_BI – Marseiller Rapper – sehr typisch
Agnès Bihl: > www.youtube.com/watch?v=-NZoNnxp5vw – selbstbewusste Frau wie viele, viele andere im Chanson
Jikaelle: > www.youtube.com/watch?v=tO9wDKJcg0A – Geheimtipp Folkchanson
Karimouche: www.youtube.com/watch?v=Dwz044HWl3g
– den Integrationsaspekt haben wir ganz vergessen im Gespräch
Suzane: > www.youtube.com/watch?v=_zf-xNaNHc4 die ist so Klasse)
Sinfonie Confinée: > www.youtube.com/watch?v=YDCrmxnQEj0 – Gruppe von Sänger*innen um Valentin Vander, auch Musicalleute dabei
Und was HEUTE passiert im Pop: >www.cheekmagazine.fr/culture/pop-feminismes-ancestraux/?fbclid=IwAR3DmyVQXEYf51bmE6q0hoAFBUWH764vdBMnZZIEMu8RcY5SIrTe-rwYHf0
Französisch: Üben Ihre Schüler genug?

Rudolf Hildebrandt
Plus belle la vie – Standardstrukturen im gesprochenen Französisch. Vademecum für ein effizientes Üben.
Ibidem Verlag. Stuttgart 2017. ISBN 978-3838211701.
(Band 5 der Reihe „Französischdidaktik im
Dialog“. Herausgegeben von Michael
Frings und Jens F. Heiderich)
Klappentext:
« Pourquoi est-ce que tu n’es pas venu hier ? » oder « Pourquoi t’es pas venu hier ? » – welche Form gehört eher zum Standard in der normalen gesprochenen französischen Umgangssprache?
Hat diese Einschätzung Konsequenzen für den Französischunterricht? Was ist unter »normaler gesprochener Umgangssprache« zu verstehen und was bedeutet »Standard« in diesem Zusammenhang? Sind alle Formen der unverbundenen Personalpronomen von gleicher kommunikativer Rentabilität? Lohnt sich das intensive Üben des Unterschieds von Passé composé und Imparfait? Rudolf Hildebrandt gibt Antworten auf diese und weitere Fragen mit Blick auf die Vermittlung und das effiziente Üben der gesprochenen Sprache im Französischunterricht der Sekundarstufe I. Als Grundlage für die Unterrichtsempfehlungen wird analysiert, wie häufig bestimmte grammatische Formen und Strukturen in Dialogen der bekannten französischen Fernsehserie « Plus belle la vie » vorkommen. Das Buch ist Französischlehrerinnen und -lehrern ein wertvoller Ratgeber, wenn es um den Einbezug der Umgangssprache in den Unterricht und um das effiziente Üben geht. Es gibt Lehrwerkautorinnen und -autoren Hilfestellung für die Schwerpunktsetzung bei Texten, Übungen und grammatischen Erklärungen. Es regt die Verfasserinnen und Verfasser von Bildungsplänen und Curricula an, einige Zielformulierungen im Bereich der inhaltsbezogenen Kompetenzen (Sprechen, Grammatik) zu überdenken.
Zu Hildebrandts Veröffentlichungen zu Sprache und Didaktik gehört gehört ein Beitrag zu seiner Einschätzung, dass in den Französisch-Lehrwerken die normale gesprochene Umgangssprache nicht genug Raum bekommt, in einem Artikel Ausdruck, der 2016 in der Zeitschrift „französisch heute“ erscheint. Die Zeitschrift „französisch heute“ ist das Verbandsorgan der Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer e.V.: Plus belle la vie : Standardstrukturen im gesprochenen Französisch. Eine quantitative Analyse mit ergänzendem Zahlenmaterial.
Rudolf Hildebrandt, > Ideen zur französischen Sprache, Literatur und … zu dies und das
Tagung der deutschen Kultusministerinnen und -minister, des französischen Bildungsministers sowie der Recteurs d’Académie
Azubi-Bacpro – grenz-über-schreitende Kooperations-erfahrung in der Berufs-bildung / von Stefan Seidendorf und Vincent Goulet
Ludwigsburg: dfi, 2018 – 150 S., – (dfi compact; Nr. 16) – 8,– Euro |
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Beim Deutsch-französisches Recteurstreffen: haben sich die deutschen Kultusministerinnen und -minister, der französischen Bildungsministers sowie der Recteurs d’Académie online über die Herausforderungen und Chancen der CoronaPandemie am 25.1.2021 ausgetauscht.
„Deutschland und Frankreich: Gemeinsam Grenzen überwinden, France et Allemagne: ensemble, dépassons les frontières“ war das Motto des siebten Treffens zwischen den deutschen Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder und den „Recteurs d’Académie“. Das virtuelle Treffen fande am 25.01.2021 auf Einladung des französischen Bildungsministers Jean-Michel Blanquer, des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit, Ministerpräsident Armin Laschet, sowie der Präsidentin der Kultusministerkonferenz Britta Ernst statt.
Im Mittelpunkt dieser Online-Veranstaltung standen die Herausforderungen und Chancen der Corona-Pandemie für die Intensivierung der deutsch-französischen Zusammenarbeit in der digitalen Bildung sowie die Stärkung der Kooperation in der beruflichen Bildung durch die Schaffung deutsch-französischer Berufsbildungszentren sowie die Verbesserung der Lehrermobilität zwischen Deutschland und Frankreich.
Diese Themen hatte die Kultusministerkonferenz in ihrer virtuellen Plenarsitzung im Dezember 2020 gemeinsam mit dem Bevollmächtigten sowie der Botschafterin der französischen Republik, I.E. Frau Anne-Marie Descôtes, vereinbart. Dabei haben sie einvernehmlich hervorgehoben, dass der Umsetzung des Vertrages von Aachen gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen in Europa eine herausragende Bedeutung zukommt.
Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und brandenburgische Bildungsministerin, Britta Ernst, betont in ihrem Impulsvortrag: „Ich freue mich, dass sich die heutige Zusammenkunft zwischen Kultusministerinnen und Kultusminister und Recteurs d’Académie dem Aufschwung der digitalen Bildung in der deutsch-französischen Zusammenarbeit widmet. Ich sehe – auch ungeachtet der Pandemie – hier ein besonderes Potenzial für die kommenden Jahre und rege einen intensiven Austausch über erfolgreiche und innovative Unterrichtsmodelle sowie Forschungsergebnisse an. Beide Länder können hier wesentlich voneinander profitieren. Digitale Bildung entscheidet maßgeblich über berufliche Chancen und gesellschaftliche Teilhabe unserer Schülerinnen und Schüler. Mir ist es daher sehr wichtig, den Fokus auf die Verbesserung der digitalen Lernprozesse und die Qualität der Unterrichtsgestaltung zu setzen. Darüber hinaus möchten wir durch weitere vielfältige gemeinsame Projekte im Bereich der beruflichen Bildung sowie durch den Austausch von Lehrkräften den Vertrag von Aachen mit Leben füllen.“
> 8e rencontre entre les recteurs d’académie et lesministres de l’Éducation des Länder
Der französische Erziehungsminister Jean-Michel Blanquer begrüßte die bevorstehende Unterzeichnung einer neuen Konvention zwischen der Akademieregion PACA und Bayern, die u.a. eines verstärkte Partnerschaft auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrt. Die akademische Region Auvergne-Rhône-Alpes und Nordrhein-Westfalen werden ebenfalls eine neue Vereinbarung unterzeichnen.
Mehr als zwanzig Partnerschaften zwischen den Französsichen „Campus des métiers et des qualifications“ und deutschen Berurfsschulen sind schon entstanden. Es wurde die Einrichtung von französischen und deutschen Berufsschulen vereinbart, insbesondere zu Klimafragen, der Energiewende und den neuen Geschäftsfeldern im Digitalbereich. Es geht um die gemeinsame Arbeit für die Jugendarbeit mit unserem erster Wirtschaftspartner.
Neben dem Luftfahrtprojekt werden mit der Zusammenarbeit zwischen dem Campus „Intelligentes Licht“ und Lyon und der Berufsschule Offenburg in Baden-Württemberg, sowie die zwischen dem Campus „Tourismus und Innovation“ der Hauts-de-France und die Hotelfachschule in Bonn in Nordrhein-Westfalen, jungen Menschen deutsch-französische Kurse angeboten
Ein neues Engagement für das Erlernen der deutschen Sprache und zugunsten der Lehrermobilität: Jean-Michel Blanquer kündigte den Start eines zweiten deutsch-französischen Gymnasiums an (LFA) in Frankreich, in Straßburg, 50 Jahre nach der Gründung der LFA von Buc, in der Akademie aus Versailles. Dieser Kurs wird zu Beginn des akademischen Jahres 2021 in der Oberstufe am Collège Vauban eröffnet. Dieses ehrgeizige Projekt kann nur mit der Unterstützung der lokalen Behörden realisiert werden.
Der Minister betonte die Bedeutung der Unterzeichnung eines erneuerten Abkommens über das Abibac, das es ermöglicht, das Abitur und sein Zertifikat jedes Jahr gleichzeitig abzulegen. Das deutsche Pendant, das Abitur, hat auf beiden Seiten der Grenze fast 3.000 Schüler. Diese Vereinbarung, die die im Jahr 2006 unterzeichnete Vereinbarung ersetzt, ermöglicht es insbesondere, ein deutsch-französische Diplom im Sinne der Abiturreform. Es trägt dazu bei, die beiden Bildungssysteme einander anzunähern, indem sie einen größeren Platz für
mündliche Fähigkeiten und die Erneuerung des gemeinsamen Lehrplans für Geschichte geben.
Um das Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen, betonte der Minister die Notwendigkeit, die Entwicklung deutsch-französischer Fortbildungskurse für Lehrer. Es begrüßte, dass die Höheren Institute für Professorenschaft und Bildung (INSPE) von Aix-Marseille, Caen, Reims und Straßburg sich in einem Pilotversuch mit ihren deutschen Partnern.
Digitale Technologie unterstützt den deutsc-französischen Austausch wie zum Beispiel die Teletandem-Plattform, die vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (OFAJ) entwickelt wurde, sowie die Ankündigung der Einführung von digitalem Twinning für Schule, wurden bemerkt. Zahlreiche Testimonials haben es möglich gemacht, die Wirkung zu messen und die Bedeutung von Mobilität und chulpartnerschaften. In Zeiten der Pandemie Unterstützung des OFAJ und der Protandem-Agentur, sowie die Implementierung von Mobilitäts Hybride wurden bejubelt.
Die regelmäßig stattfindenden sogenannten Recteurstreffen dienen der weiteren Festigung der dezentralen Zusammenarbeit zwischen Ländern und Académies in allen Bereichen der deutsch-französischen Bildungszusammenarbeit. Sie gehen auf die im Oktober 2004 durch den deutsch-französischen Ministerrat verabschiedete Strategie zur Förderung der Partnersprache zurück.
Laut Angaben des Statistischen Bundesamts lernten im Schuljahr 2018/2019 1.440.521
Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen Französisch. Im Schuljahr
2019/2020 waren es insgesamt 1.342.299 Schülerinnen und Schüler.
Holocaust-Gedenktag
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Wir erinnern an den Holocaust-Gedenktag, aus Anlass der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945:
Anlässlich des #Holocaust-Gedenktags rief Bundespräsident Frank-Walter #Steinmeier dazu auf, Juden vor Bedrohungen, Beleidigungen und Gewalt zu schützen. #Antisemitismus dürfe nicht geduldet werden, sagte Steinmeier. #WeRememberhttps://t.co/YrRB1lzBdS
— RND (@RND_de) January 26, 2021
Rappel :
> Président Emmanuel Macron s’exprime depuis le Mémorial de la Shoah. – 27. Januar 2020
> Commémoration du 75e anniversaire de la libération du camp de concentration d’Auschwitz-Birkenau – 24. Januar 2020
> Bibliographie: Erinnerungskultur > 1933-1945
> Le webdocumentaire Les Deux Albums d’Auschwitz – 26. Januar 2015
> La Maison d’Izieu. Vor 76 Jahren wurden 44 jüdische Kinder vom Lyoner Gestapo-Chef Klaus Barbie verschleppt – 6. April 020
> Antisemitismus. Die Schändung des Friedhofs in Quatzenheim – 19. Februar 2019
> Online #Französischlernen IV : Geschichte
Deutschland ist biespiellos mit seiner Verantwortung im Zweiten Weltkrieg umgegangen. Dennoch muss mehr gegen den wachsenden Antisemitismus durch Holocaust-Aufklärung für Junge getan werden. Ein Gastbeitrag von Ronald Lauder. @lauderfound #fplus https://t.co/0Q8RVuqoqg
— FAZ Politik (@FAZ_Politik) January 27, 2021
und Simone Veil (1927-2017:
> Hommage solennel de la Nation à Simone Veil – 3. Juli 2018
> Simone Veil – 1927-2017 – 5. Juli 2017
> Holocaust-Gedenktag „Unsere Erinnerungskultur bröckelt“ – Tagesschau 27.01.2019
> Mémorial de la Shoah, Paris
> Journée de la mémoire des génocides et de la prévention des crimes contre l’humanité – LE MONDE, 27.1.2019
Redécouvrez l'histoire du cinéaste Claude Lanzmann, premier cinéaste à avoir raconté l’histoire de la destruction des juifs d’Europe, avec "Shoah". https://t.co/jnYXd1A2Dc pic.twitter.com/gnqDMtgCIy
— France Culture (@franceculture) January 26, 2019
Auf unserem Blog: > Claude Lanzmann (1925-2018) – 6. Juli 2018
Nachgefragt : Bertrand Pulman, Hyperformance. Écoutez ce que les champions vous disent
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Bertrand Pulman,
Hyperformance. Écoutez ce que les champions vous diesent
Paris : èditions du Palio 2021.
ISBN : 9782354491000
Der Bericht von Benjamin Stora: Les Questions mémorielles portant sur la colonisation et la guerre d’Algérie.
| Das Motto, das Benjamin Stora seinem Bericht über Algerien vorangestellt hat: « J’ai aimé avec passion cette terre où je suis né, j’y ai puisé tout ce que je suis, et je n’ai jamais séparé dans mon amitié aucun des hommes qui y vivent, de quelque race qu’ils soient. Bien que j’aie connu et partagé les misères qui ne lui manquent pas, elle est restée pour moi la terre du bonheur, de l’énergie et de la création. » Albert Camus, « Appel pour une trêve civile en Algérie ». 22 janvier 1956 |
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Am 20. Januar 2021 hat der Historiker Benjamin Stora seinen Bericht > Les Questions mémorielles portant sur la colonisation et la guerre d’Algérie. Rapport. (*.pdf – 160 S.) Staatspräsident Emmanuel Macron überreicht. Erst kürzlich hat Emmanuel Macron sich zum französcih-algerischen Verhältnis geäußert: > L’article 24, les violences policières, le séparatisme, les manifs… Le Président de la République Emmanuel Macron répond au Brut: la mémoire, la guerre d’Algérie, voir 53:48, indem er mit Nachdruck die Erneuerung einer Erinerungskultur gemeinsam mit Algerien anmahnte.
| Claus Leggewie Papa, was hast du im Krieg gemacht? Der Algerienkrieg in der europäischen. Erinnerungskultur – *.Pdf Der Algerienkrieg in der europäischen Erinnerungskultur in: MERKUR, März 2021, 75. Jahrgang, Heft 862, pp 68-75 Von |
> Remise du rapport sur la mémoire de la colonisation et de la guerre d’Algérie. Site du Palais de l’Élysée
Benjamin Stora, Professor an der Universität Paris 13 und am Institut national des langues et civilisations orientales (Inalco), ist Historiker und hat sich auf die Geschichte der Maghreb-Saaten spezialisiert. Er hat eine große Zahl an Bücher über Algerien verfasst, u. a. La gangrène et l’oubli, la mémoire de la guerre d’Algérie, Paris: La Découverte, 1991, Les guerres sans fin. Un historien, la France et l’Algérie, 2008 oder Les clés retrouvées, Paris, Stock 2015 wie auch zusammen mit Renaud de Rochebrune, La guerre d’Algérie vue par les Algériens, en deux volumes,2017.
> Benjamin Stora: Biographie et Biblographie.
Der Bericht mit dem Titel > Les Questions mémorielles portant sur la colonisation et la guerre d’Algérie. Rapport, den Benjamin Stora Staatspräsident Macron überrreicht hat, umfasst 160 Seiten mit einer Bibliographie: S: 153-157. Sehr ausführlich im Anhang: Archives relatives à l’Algérie, classements, numérisations et mises en ligne. Bilan et perspectives 2017-2024: S. 132-143.
Gemäß des Titels geht es um die Aktivitäten und Formen Erinnerungskultur bezüglich der Kolonalisierung und des Kriegs in Algerien, der 1954 begann und mit der Unabhängigkeit Algeriens 1962 endete. Auf Seite 2 seines Berichts zitiert Stora aus dem Brief von Präsident Macron, in dem er Stora um Bericht bittet: „Je souhaite m’inscrire dans une volonté nouvelle de réconciliation des peuples français et algériens. …“ „Ich möchte einen neune Anlauf nehmen, und den Wunsch nach Versöhnung zwischen dem französischen und dem algerischen Volk umsetzen. Das Thema der Kolonisierung und des Algerienkrieges hat zu lange den Aufbau einer Schicksalsgemeinschaft zwischen unseren beiden Ländern im Mittelmeerraum behindert. Diejenigen, die die Zukunft Algeriens und Frankreichs verantwortlich sind, kommt keine keine Schuld für die vergangenen Konfrontationen zu. Es ist die Pflicht unserer Generation, dafür zu sorgen, dass sie nicht das Stigma davon trägt, um ihre eigene Geschichte zu schreiben. Diese Arbeit des Erinnerns, der Wahrheit und der Versöhnung, für uns selbst und für unsere Beziehungen zu Algerien, ist nicht beendet und wird fortgesetzt. Wir wissen, dass es Zeit benötigt und dass es mit Mut, im Geiste der Harmonie, der Besänftigung und des Respekts für alle Gewissen durchgeführt werden muss. Daher hoffe ich, im Bewusstsein und mit Respekt vor Ihren Verpflichtungen, auf Ihre Erfahrung und Ihre intime und tiefgehende Kenntnis dieser Themen zählen zu können, um unsere Überlegungen zu nähren und unsere Entscheidungen zu erhellen, indem ich Sie mit einem Auftrag zur Reflexion betraue.“ (Übers. v. d. Red.)
Im ersten Teil seines Berichts behandelt Stora die Geschichte und die Erinnerungskultur unter dem Titel : „L’Hisoire et l’impossible oubli“. Im zweiten Teil konzentriert er sich auf „Les rapports entre la France et l’Algérie“. Der dritte Teil behandelt die Herausforderungen, die sich an die Erinnerungskultur richten: „Les défis à relever“. Die Zusammenfassung trägt die Überschrift „Vers un traité Mémoires et Vérité“ geffolgt von den Handlungsempfehlungen („Préconisation“), S: 95-100, die wir hier kurz zusammenfassen:
„Die schwierige Aufgabe, die Erinnerung zwischen Frankreich und Algerien zu versöhnen, kann nicht darin bestehen, ein „Gedenkgesetz“ zu entwerfen, um eine unumstößliche Geschichte zu konstruieren, die jede kritische Ausübung der Geschichte behindern würde. Es geht auch nicht darum, die Illusion zu erwecken, eine gemeinsame Geschichte zu schreiben, indem man die tiefen Divergenzen in der Konstruktion der nationalen Imaginationen verschweigt und die tragischen Berichte einer dennoch gemeinsamen Kolonialgeschichte vergisst.
Bescheidener ausgedrückt, geht es darum, die Möglichkeit zu eröffnen, bei diesen sensiblen Themen Brücken zu bauen, die es uns aber erlauben, voranzukommen, gemeinsam Schritte zu gehen. Die Frage der Archive, das Problem der Verschwundenen, die Formen der Charakterisierung der kolonialen Tatsache und die Bedeutung der Bilder: In dieser Untersuchung habe ich vier Themen gewählt, die mir heikel erscheinen und die es uns erlauben zu sagen, dass wir uns gemeinsam dieser schwierigen Vergangenheit stellen können.“ S. 61 (Übers. v. d. R.)
Stora schlägt die Einrichtung einer Kommission „Mémoires et vérité“ vor, die die Fragen der Erinnerungskultur zwischen Frankreich und Algerien untersuchen soll, wobei er zunächst eineige Daten nennt, die verstärkt in den Blick gertane sollen: 19. März 1962 mit dem Abkommen von Evian, das zur Beendigung des Algerienkrieges führte oder andere Erinnerungen wie die Teilnahme der Europäer Algeriens am Zweiten Weltkrieg oder der 17.Oktober 1961 mit der gewaltsamen Niederschlagung des Demonstration algerische Arbeiter in Paris, bei dem so Martina Zimmermann am 25.1.2021 gemäß Historikern im DLF mehrere Hundert Tote zu beklagen waren. Die Kommission solle Zeitzeugen befragen. Nach der Erklärung zu zum Tod von Maurice Audin, sollte Frankreich den Mord an Ali Boumendjel 1957 anerkennen. Eine große Bedeutung misst Stora der Aufklärung persönlicher Schicksale auf beiden Seiten mittels der Intensivierung der Archivarbeit zu.
Außerdem soll der französisch-algerischen Geschichte mehr Platz im Schulunterrichte eingeräumt werden. Stora regt die Einrichtung eines Office Franco-Algérien de la Jeunesse an. Das 2014 eingestellte Projekt Musée de l’histoire de la France et de l’Algérie solle wieder aktiviert werden.
2021 sollte eine Internationales Kolloquium stattfinden, dass sich mit der Verweigerung besonderer Persönlichkeiten gegenüber dem Algerienkrieg wie François Mauriac, Raymond Aron, Jean-Paul Sartre, André Mandouze, Paul Ricoeur beschäftigt. Im Musée national de l’histoire del’immigration, sollte eine Ausstellung oder ein Kolloquium über die Unabhängigkeitsbewegungen in Afrika stattfinden. Die sterblichen Überreste vn Gisèle Halimi, (1927-1920) sollten in das Panthéon überführt werden.
Im Anhang seines Berichts erinnert Benjamin Stora an die Reden der Staatspräsidenten über Algerien:
Discours de M. Jacques CHIRAC, Président de la République, à l’occasion de l’inauguration du Mémorial national de la guerre d’Algérie des combats du Maroc et de la Tunisie. – Paris, le jeudi 5 décembre 2002 -S. 106-108.
Discours de Nicolas Sarkozy prononcé à Constantine devant des étudiants algériens Mercredi 5 décembre 2007, S. 108-117.
Discours du Président de la République, François Hollande au Mémorial de la guerre d’Algérie. – 19 mars 2016, S. 118-124.
Emmanuel Macron, Déclaration du Président de la République française, Emmanuel Macron, à propos de Maurice Audin. 13 septembre 2018, S. 124-127.
Benjamin Stora auf hat sich im Radiosender France-Culture wiederholt zu algerischen Geschichte geäußert:
La Grande table (2ème partie) : Épisode : Algérie, nos mémoires, avec Benjamin Stora – France-Culture – 11.12.2017 :
La Grande table (2ème partie) : Épisode 4 : Camus, par Benjamin Stora – France-Culture – 17.12.2012 :
H. Wittmann, „…die Ausübung und das Erleiden des Terrors verweigern“ (Camus). Die Intellektuellen und der Widerstand im Algerienkrieg, in: Heidi Beutin, Wolfgang Beutin, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Michael Walter, Claudia Wörmann-Adam (Hg.), > „Widerstand ist nichts als Hoffnung“. Widerständigkeit für Freiheit, Menschenrechte, Humanität und Frieden, talheimer sammlung kritisches wissen Band 90 herausgegeben von Welf Schröter und Irene Scherer, Mössingen-Talheim 2021, Seite 275-296.
Dank an Azelarabe Lahkim Bennani (Professor für Philosophie an der Universität Fès, Marokko) für > seinen Kommentar auf Facebook zu diesem Aufsatz.
5. Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung
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Und es immer noch was besonderes, wenn die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung DFPV, je 50 Abeordnete der Nationalversammlung und des Bundestages zu einer Sitzung zusammentreten. So am Freitag, 22. Januar 2021: besser kann man den Deutsch-französischen Tag gar nicht feiern.
Die Stichworte der 5. Sitzung der DFPV: Keine Grenzschließungen und Verbesserung der Zusammenarbeit in der Pandemiebekämpfung und bei KI.
Am 22. Januar 2021 ist die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung zu ihrer fünften Sitzung im Rahmen einer Videokonferenz zusammengekommen. Eröffnet wurde die Sitzung von den beiden Parlamentspräsidenten Dr. Wolfgang Schäuble (CDU/CSU) und Richard Ferrand (LaREM). Unter dem Vorsitz der Vorstandsvorsitzenden der DFPV, Andreas Jung (CDU/CSU) und Christophe Arend (LaREM) sprachen sich die jeweils 50 deutschen und französischen Abgeordneten zur Bekämpfung von Corona mit großer Mehrheit für europäisch abgestimmte Regelungen aus. Mit konkreten Vorschlägen, wie etwa der Verknüpfung der nationalen Corona-Warn-Apps im europäischen Kontext, fordern sie deutliche Verbesserungen in der deutsch-französischen und europäischen Zusammenarbeit: “Wir brauchen gemeinsame Strategien und europäische Konsequenz statt harter Grenzschließungen. Der Alltag ist grenzüberschreitend, deshalb müssen das auch die Maßnahmen sein. Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern braucht es strikte Maßnahmen. Entscheidend müssen dabei aber die Inzidenzen sein und nicht die Grenzen”, forderte Andreas Jung. Zudem plädieren die Abgeordneten dafür, dass schon jetzt die Weichen für nachhaltiges Wachstum in Europa auf dem Weg aus der Krise gestellt werden. „Da die Gesundheitskrise und ihre sozioökonomischen Folgen dramatisch sind, schlägt der gemeinsame Beschluss zweitens vor, sich auf die Zeit nach der Krise vorzubereiten. Es geht darum, die Grundlagen für eine nachhaltige, innovative und entschlossen zukunftsorientierte Gesellschaft zu schaffen“, unterstreicht Christophe Arend. So sollen gemeinsame Projekte mit europäischem Mehrwert, wie etwa der Ausbau der Bahnverbindung Berlin-Paris umgesetzt werden.
Nous sommes fiers de cet article qui rend honneur au travail commun fourni par nos deux pays depuis le début de la pandémie. Merci à la journaliste @MichaelaWiegel pour la rédaction de ce sujet.
Pour ceux qui veulent lire l'article (en 🇩🇪) c'est ici : ⤵️https://t.co/yer46C0P5V https://t.co/cUASNJS5xp pic.twitter.com/RWxQsVOomI— Christophe Arend (@christophearend) January 25, 2021
> Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung – Website des Bundestages
> Assemblée parlementaire franco-allemande – Site de l’Assemblée nationale
Für eine Befragung zur deutsch-französischen Zusammenarbeit in der Verkehrspolitik stand den Abgeordneten Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer Rede und Antwort. Der Minister betonte, der Ausbau europäischer Verkehrsverbindungen stehe besonders im Fokus. Bei ihrer Sitzung im September 2020 hatten sich die Mitglieder der DFPV mit großer Mehrheit für eine bessere Verbindung zwischen den beiden Hauptstädten ausgesprochen. „Es handelt sich um ein europäisches Leuchtturmprojekt der nachhaltigen Mobilität, das die Menschen in unseren Länder noch enger zusammenbringen wird“, so Christophe Arend. Im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft in der EU wurde der Vorschlag aufgegriffen : Ende September regte Minister Scheuer mit seinen europäischen Amtskollegen den Trans Europe Express 2.0 an. Mit der Umsetzung habe man schon im Dezember begonnen. „Gerade im europäischen Jahr der Schiene 2021 wollen wir hier weitere Fortschritte machen,“ so Scheuer. Besonders wichtig sei ihm auch der Ausbau der grenzüberschreitenden Mobilität. Scheuer kündigte an, dass die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum Wiederaufbau der Bahnverbindung Freiburg-Colmar bis zum nächsten Jahr vorliegen sollen.
Schließlich verabschiedeten die Abgeordneten noch den Abschlussbericht der Arbeitsgruppe „Digitale Innovationen und Künstliche Intelligenz“. In dem Bericht werden konkrete deutsch-französische Impulse für eine europäische Innovationsunion gefordert. So sollen die Zusammenarbeit in den Bereichen KI und Sprunginnovationen ausgebaut und beispielsweise digitale grenzüberschreitende Regionen als europäischer Leuchtturm geschaffen werden.
Die beiden Vorsitzenden zogen nach der Sitzung Bilanz: “Dass wir uns am deutsch-französischen Tag gegen Grenzschließungen aussprechen und gemeinsam konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Zusammenarbeit in der Pandemiebekämpfung vorlegen, ist ein starkes Signal. Die Regierungen müssen diese nun aufgreifen. Als Europäer werden wir Corona nur gemeinsam bekämpfen!“
Hintergrund: Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung (DFPV) wurde mit dem deutsch-französische Parlamentsabkommen zwischen dem Deutschem Bundestag und Assemblée nationale im März 2019 ins Leben gerufen. Der DFPV gehören je 50 Mitglieder aus allen Fraktionen beider Parlamente an. Sie tagt mindestens zweimal im Jahr abwechselnd in Deutschland und Frankreich unter Leitung der Parlamentspräsidenten. Die Vorsitzenden des Vorstands sind Andreas Jung (CDU/CSU) und Christophe Arend (LREM).
Presseschau (Dank an das Büro von Andreas Jung, MdB)
150 Jahre nach der Kaiserproklamation – Freundschaft über den Rhein hinweg – Richard Ferrand und Wolfgang Schäuble – Frankfurter Allgemeine Zeitung
https://www.faz.net/aktuell/politik/deutschland-und-frankreich-fuer-freundschaft-und-frieden-17150642.html
Aus Erbfeinden sind längst Erbfreunde geworden – Michaela Wiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/berlin-und-paris-die-erbfeinde-sind-laengst-erbfreunde-17159847.html
„Reflex bei der Pandemie ist überall national“ – Deutsche und französische Abgeordnete fordern gemeinsamen Weg – Thomas Hanke, Handelsblatt https://www.handelsblatt.com/politik/international/coronakrise-reflex-bei-der-pandemie-ist-ueberall-national-deutsche-und-franzoesische-abgeordnete-fordern-gemeinsamen-weg/26839344.html
Bundestagspräsident Schäuble (CDU): „Wir können es nur meistern, wenn wir es gemeinsam meistern“ – Tagesgespräch bei SWR2
https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/bundestagspraesident-wolfgang-schaeuble-cdu-wir-koennen-es-nur-meistern-wenn-wir-es-gemeinsam-meistern-100.html
Pandémie : les députés franco-allemands en croisade contre les fermetures de frontières – Nino Renaud, LesEchos
https://www.lesechos.fr/monde/europe/pandemie-les-deputes-franco-allemands-en-croisade-contre-les-fermetures-de-frontieres-1283069
Auf unserem Blog
> Réunion de l’Assemblée parlementaire franco-allemande des 21/22 septembre – Sitzung der Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung am 21./22. September 2020 – 25. September 202





