Archiv für die Kategorie 'Französischunterricht'

Digitales Lernen als Bildungsoffensive bei uns – digitales Lernen als Praxis in Frankreich

Donnerstag, 13. Oktober 2016

110Wir erinnern uns: „Computer in alle Schulen, alle Schüler an die Computer – dieses Programm wollen die Kultusminister zügig verwirklichen. Noch fehlt es an Rechnern und an Lehrern, die mit ihnen umgehen können. Auch gibt es Widerstand. Wie attraktiv der Unterricht am Computer sein kann, führten bislang nur einige Pioniere vor. Offen ist, in welchem Alter Schüler an die Rechner sollen, ob das Fach ‚Informatik‘ auf die Oberstufe der Gymnasien beschränkt bleibt und wie Computer und Computer-Themen in andere Fächer ‚integriert‘ werden.“ SPIEGEL 47/1984


<<< Die Diskussion um den #DigitalpaktD. Oder so suchen: > bmbf #DigitalpaktD
Pressemitteilung des BMBF: 117/2016 12.10.2016 -Sprung nach vorn in der digitalen Bildung: > Bundesministerin Wanka stellt Bildungsoffensive des BMBF für die digitale Wissensgesellschaft vor: „Entscheidendes Zukunftsthema“
„Zentral für den Erfolg digitaler Bildung ist die Pädagogik – digitale Technik muss guter Bildung dienen, nicht umgekehrt,“sagt Bundesministerin Wanka. Wir stimmen zu. In der Pressemitteilung heißt es auch: „Um die Schulen in Deutschland flächendeckend in die Lage zu versetzen, digitale Bildung zu vermitteln, schlägt das BMBF einen DigitalPakt#D mit den Ländern vor. Das BMBF bietet demnach an, über einen Zeitraum von fünf Jahren mit rund fünf Milliarden Euro die rund 40.000 Grundschulen, weiterführenden allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen in Deutschland mit digitaler Ausstattung wie Breitbandanbindung, W-LAN und Geräten zu versorgen. Im Gegenzug sollen sich die Länder verpflichten, die entsprechenden pädagogischen Konzepte, die Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern sowie gemeinsame technische Standards umzusetzen.“

Neue Werkzeuge reichen alleine nicht, wenn auch das Projekt DigitalPakt#D ein ganzes Bündel von Maßnahmen vorsieht: Schul-Cloud mit „(z.B. offene Bildungsmaterialien)“, Regionale Kompetenzzentren Digitalisierung: „Geplant sind deutschlandweit bis zu zwanzig dieser Kompetenzzentren.“ – Die Einrichtung einer OER-Informationsstelle, „die Informationen bündelt und bereitstellt, sowie Fort- und Weiterbildung von Multiplikatoren zum Thema OER fördert.“ Berufsbildung 4.0, Weiterentwicklung von Studiengängen – Bundespreis Digitale Bildung. Und die Schülerinnen und Schüler, die eigentlichen Nutznießer der digitalen Bildungsanstrengungen? Die kommen in diesen Maßnahmen gar nicht vor.

Bei der Chancengerechtigkeit wird es allerdings ernst, die ist auch in Frankreich ein wichtiger Grund für den Ausbau der digitalen Werkzeuge und pädgaogischen Ansätze für den Unterricht: > Edsucol: Eine beeindruckende Fülle, die das Erziehungsministerium den Schulen anbietet. >>>>>

> Schule und Politik: Vom Twittern in Frankreich und Deutschland – auf unserem Blog, 20.4.2016

Jetzt liegt auch die Strategie des Bundesbildungsministeriums
: > „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ des BMBF vor. Wortschöpfungen „Digitales Verständnis“ und „digitale Wissensgesellschaft“ sind leere Hülsen. „Digitale Kompetenz bedeutet die Fähigkeit, Informationen zielgerichtet zu suchen, zu bewerten und eigene Inhalte in digitaler Form für andere Nutzer zur Verfügung zu stellen (suchen – bewerten – verbreiten). Anstelle von Wissensvermittlung rückt die Vermittlung von Kompetenz zum selbsttätigen Lernen in den Vordergrund.“ (s. 8) Neu an diesem Satz ist nur Digital, alles andere haben wir auch schon in der Schule ohne Internet und ohne Computer bestens gelernt: > Essai. Lernen und Studieren mit dem Internet. Aber die eigentlichen Problem liegen natürlich in der Praxis: Französischunterricht: > Sind Klassenzimmer Web 2.0 freie Zonen? 21.9.2009. Diese Frage könnten wir heute noch immer so stellen. Unsere Antworten zur Anregung der Nutzung der digitalen Werkzeuge: > 270 Artikel zu Web 2.0 auf unserem Blog und 48 Artikel zu > Web 2.0 auf dem Blog von Klett-Cotta. Kompetenzen können nicht digital sein… und eine Wissensgesellschaft ist auch nichts digitales, Wissen war schon in allen Jahrhunderten der Antrieb für den Fortschritt.

digitaler-unterrichtsassistent<<< Auf die Inhalte kommt es an. Lesen wir noch einen Absatz in diesem Bericht > „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ des BMBF S. 8: „Das Lehren und Lernen mit digitalen Medien unterscheidet sich erheblich von traditionellen Lernformen: Digital gestützte Bildungsangebote bieten die Chance, flexibel zeit- und ortsunabhängig zu lernen. Die Möglichkeiten der Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden, aber auch der Lernenden untereinander (kollaboratives Lernen) sind viel größer.


2016: > Künftig gemeinsam und digital: Deutsch-französische Kommission für Digitaltechnik DFKFD
in der Serie. Des projets franco-allemands non encore realisés ou …


Die Inhalte digitaler Medien können – digitale Kompetenz der Lehrenden und entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen vorausgesetzt – laufend an die individuellen Bedürfnisse der Lernenden angepasst werden. Individualisierte, digital gestützte Lernformen und -strategien ermöglichen schnelles Feedback und gezielte individuelle Förderung bei gemeinsamen Lernzielen. Sie tragen damit auch zu mehr Bildungsgerechtigkeit bei.“

> Frankreich und Deutschland: Der Vergleich V Web 2.0 in der Schule – 27.10.2014

> Nachgefragt: Sophie Pène spricht über den Bericht JULES FERRY 3.0 – 24.10.2014

> JULES FERRY 3.0. Bâtir une école créative et juste dans un monde numérique 16.10.2014

Digitale Werkzeuge sind interessante Hilfsmittel für das Lernen. Zeit- und ortsunabhängiges Lernen als Vorteil für das Lernen? Sicher man kann mit drei Schulen über das Internet bestimmt ein wunderbares Projekt zum > #Brexit oder #nonBrexit? veranstalten, das Lernumfeld und die Themen duch die Stützung der Medien interessanter gestalten, aber gelernt werden muss trotzdem: Ob mit analogen oder digitalen Hilfsmitteln: das spielt eigentlich keine Rolle: « C’est témoignage de crudité et indigestion que de regorger la viande comme on l’a avalée, » schreibt Montaigne in den Essais. Und „Qu’on lui mette en fantaisie une honnête curiosité de s’enquérir de toutes choses ; tout ce qu’il y aura de singulier autour de lui, il le verra.“ Essais, Livre I des „De l’institution des enfants“. Wenn es um schwierige Inhalte ging, wie die Philosophie, dann wusste Montaigne auch Rat: „On a grand tort de la peindre inaccessible aux enfants, et d’un visage renfrogné, sourcilleux et terrible.“ > Une visite chez Michel de Montaigne – > Michel de Montaigne. Gallica digitalisiert das Exemplaire de Bordeaux

Mehr Interaktion? Ob das zugunsten des konzentrierten Lernens nützlich ist, steht auf einem anderen Blatt. Feedback muss überhaupt nicht schnell, sondern qualifiziert sein, und das kriegt der PC nun mal eben noch nicht hin. „Individuelle Förderung“ als Grund für die Digitalisierung ist en Grund reicht aber alleine nicht, das geht auch in der analogen Welt. Allerdings sind die Hilfsmittel, die Lehrern zu Verfügung stehen, um das Interesse Ihrer Zöglinge medial nachhaltig zu wecken, mittlerweile sehr beeindruckend:

> Französischunterricht und das Web 2.0

Bei der Chancengerechtigkeit wird es allerdings ernst, die ist auch in Frankreich ein wichtiger Grund für den Ausbau der digitalen Werkzeuge und pädgaogischen Ansätze für den Unterricht: > Edsucol: Eine beeindruckende Fülle, die das Erziehungsministerium den Schulen anbietet. Einziger Kritikpunkt. Staatliche Behörden sollten nicht die Funktionen der Verlage übernehmen.

Das Wort Urheberrecht kommt auf Seite 8 des Berichts: > „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ des BMBF vor: „Die Ablösung herkömmlicher durch digitale Bildungsmedien wirft neue rechtliche Fragen auf (z. B. mit Blick auf das Urheberrecht). Lehrkräfte wie auch die Leiterinnen und Leiter von Bildungseinrichtungen bedürfen der Unterstützung, um rechtssicher handeln und die Potenziale digitaler Medien voll ausschöpfen zu können.“

S. 24: „Die Bundesregierung treibt die Entwicklung eines bildungs- und wissenschaftsfreundlichen Urheberrechts voran und entwickelt einen Rechtsrahmen, der den
Anforderungen an Datenschutz und Datensparsamkeit entspricht.“

„Wissenschaftsfreundlich“? > Aber mit Urheberrecht spielt man nicht. Zu der Frage, ob das Urheberrecht eingeschränkt werden muss, haben wir uns auf dem Blog von Klett-Cotta ausführlich geäußert: > Muss man das Urheberrecht beschränken? 30.8.2016, in dem wir einen Bericht zum Urheberrecht kommentierten, den Bindesministerin Wanka in Auftrag gegeben hatte.

Nachgefragt: Nathalie Guegnard, Attachée de coopération éducative, Ambassade de France, répond à nos questions

Freitag, 7. Oktober 2016

french german 

> 2015 – 2016 : Année de l’allemand dans l’académie de Paris – Website der Académie de Paris

> SFA

> Ecoles Entreprises – Plateforme franco-allemande : „La plate-forme franco-allemande « Ecoles – Entreprises » simplifie et accélère la mise en place de partenariats entre des entreprises actives sur le marché franco-allemand et des établissements scolaires (collèges, lycées d’enseignement général, technologique et professionnel), universitaires et centres de formation d’apprentis (CFA).“

> France Mobil
> Prix des lycéens allemands
> Ciné fête

Lien sur le séminaire inter académique // Land de NRW en partenariat avec l’Ambassade de Franace en Allemagne /IFA : éducation numérique et radicalisation des jeunes

> DELF

> ABIBAC Baccalauréat und Abitur in einer einzigen Prüfung

> Abibac: 20 Jahre deutsch-französisches Abitur – Website der Französischen Botschaft in Paris

> L’AbiBac : une délivrance simultanée – wsesbite der Deutschen Botschaft in Paris

> Sections franco-allemandes – l’Abibac

> 3ème Journée Franco-Allemande de la Formation Professionnelle et de l’Apprentissage – 14 avril 2016

> www.berufsbildungstag.com/fr/

> Formations franco-allermandes – Deutsch-französische Studiengänge *.pdf – 40 Seiten

> www.euroinstitut.org

> Grenzüberschreitende berufliche Bildung zwischen Baden-Württemberg und Frankreich entwickelt sich gut – Website der Landesregierung

Collège Mermoz, Saint -Louis : > AZUBI-BAC-PRO Commerce : Rencontre franco-allemande jeudi 10 mars 2016 Rencontre franco-allemande, un passeport pour l’avenir

> Azubi Bac Pro

> Erasmus +

> Inauguration de la section franco-allemande au sein de l’Aérocampus de Bordeaux

> Aapprentissage de l’allemand : de nouveaux moyens et des objectifs chiffrés – Site du Ministère de l’Éducation nationale

> Échanges scolaires Programmes franco – allemands de mobilité collective et individuelle à destination des élèves et des apprentis – campagne 2017

> La coopération franco-allemande – Site du Ministère de l’Éducation nationale

Prix des lycéens allemands 2016-2017

Montag, 29. August 2016

Prix des lycéens allemandsDer Prix des lycéens allemands ist eine Initiative des Institut français Deutschland in Zusammenarbeit mit der Ernst Klett Sprachen GmbH. Seit 2004 hat der Prix des Lycéens Tausende von Schülerinnen und Schüler mit französische Jugendautoren zusammengebracht. Sie teilen ihre Schreib- und Leseerlebnisse auf Französisch zu teilen und krönen den Gewinner.

> Der Prix des lycéens allemands – Website des Institut français

Die Schülerinnen und Schüler lesen eine Auswahl spannender Bücher und bereiten sich auf die Entscheidungen der Jurys vor. Das Projekt ist ein wunderbarer Anlass, die Französischkenntnisse zu vertiefen. Kompetenzen, wie selbstständiges Zeitmanagement, demokratische Diskussions- und Konsensfähigkeit, kritische Argumentationsfähigkeit, Präsentationskompetenz, freies Sprechen werden geübt und erweitert.

Die nominierten Bücher für den Prix des lycéens allemands 2017:

beauvais-petites-reines tixier-traversee erli-20-pieds-sous-terres kavian-frere-simon
Clémentine Beauvais
> Les petites reines
Sarbacane 2015
Jean-Christophe Tixier
> La Traversée
Rageot 2015
Charlotte Erlih
> 20 pieds sous terre
Actes Sud Junior 2014
Eva Kavian
> Le frère de Simone
Oskar jeunesse
2015

Die Schülerinnen- und Schülervertreter der 16 Bundesländer entsenden Juroren in die Bundesjury, die den Gewinner des Prix des Lycéens allemands ermittelt.

Die diesjährige Ausgabe des Prix des lycéens allemands 2016-2017 steht in einem ganz besonderen Rahmen. Frankreich ist Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse. Aus diesem Anlass wird die Preisverleihung am Samstag, dem 14. Oktober 2017 in Frankfurt stattfinden.

Anmeldungen erfolgen ab Schuljahresbeginn 2016-2017. Die Büchersets werden spätestens 10 Tage nach Ablauf der Anmeldefrist verschickt.

Informationen finden Sie beim jeweiligen Attaché ihres Bundeslandes.

> Der Prix des Lycéens allemands im Unterricht

Der Vergleich (XII) : L’allemand en France, Französisch in Deutschland (II)

Montag, 18. Juli 2016

Continuons notre enquête, notre série d’articles > Der Vergleich (XII) : L’allemand en France, Französisch in Deutschland (I), commencée le 29 juin 2016.

Am 14. Juli 2016 hat Emmanuel Suard unseren Blog in der Französischen Botschaft in Berlin zu einem Interview empfangen.

M. Suard est conseiller culturel (Botschaftsrat für Kultur, Bildung und Hochschulen) à l’Ambassade de France à Berlin et Directeur de l’institut français en Allemagne. Il est sorti de l’ENA, il était conseiller référendaire à la Cour des Comptes de 1996 à 2000. Ensuite, il était directeur de cabinet du président d’Arte France, à partir de 2005, il était directeur adjoint des programmes et responsable de la programmation et des études d’Arte. Avant de retourner à ARTE an janvier 2017, cette fois-ci comme gérant et directeur de la gestion d’Arte, M. Suard nous avait promis de répondre à nos questions. Dans notre entretien, M. Suard a décrit les activités des Instituts français et des Centre franco-allemands en Allemagne.

institut-francais-berlin-250 Über jede Website der Instituts français en Allemagne erreicht man ihr Netzwerk zusammen mit den Centres culturels franco-allemands.

Nous avons parlé des manifestations et des cours de français. M. Suard a aussi parlé de l’année 2017 avec la présence de la France comme invitée d’honneur de la Foire du livre à Francfort et du départ du Tour de France à Düsseldorf. En somme, M. Suard a présenté un tableau impressionnant de l’engagement de la France en Allemagne. Après la rentrée, nous poursuivons cette série d’articles avec des Interviews en France où nous mènerons une enquête sur la présence de la culture et de la langue allemandes :

Enseigner l’allemand – Französisch unterrichten

Donnerstag, 26. Mai 2016

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Ces deux tweets présentent une bonne occasion de traduire en français l’article suivant :

La démocratie participative en France (I)
francestrategie1727.fr et les priorités éducatives

Dienstag, 10. Mai 2016

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Enseigner avec le numérique

Freitag, 22. April 2016

french german 

Zur Diskussion gestellt:

Les dossiers. Carrefour éducation – École branchée
> La technologie au service de la lecture, *.pdf, RÉCIT, Commission scolaire des Découvreurs

Ergänzung:
Jean-François Cauche , > Numérique et prévention : interdire ou éduquer ? 26 avril 2016

ORME:


L’écart entre / Der Unterschied zwischen l’enseignement 1.0 / dem Unterricht 1.0 et > l’enseignement 2.0 / dem Unterricht 2.0 paraît être toujours assez considérable / ist immer noch ganz beachtlich.

Enseigner davantage la langue du voisin

Mittwoch, 20. April 2016

> Pour la conservation de l’allemand au collège public Université de Reims 2. April 2016

> La nouvelle carte des langues – 22. Janaur 2016

> Najat Vallaud-Belkacem promet des mesures en faveur de l’allemand – 5. Oktober 2015

klett-unser-engagement

Französisch in Baden-Württemberg fördern. Französisch als Erste Fremdsprache in allen Gymnasien

Freitag, 1. April 2016

Aktuell: > Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (II)
– 31. März 2016
> Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (I)
– 7. März 2016


www.france-blog.info verfügt ein gutes deutsch-französisches Netzwerk, so dass wir Ihnen immer mal wieder hier Informationen veröffentlichen, die die Medien noch nicht registriert haben. Wir haben ein besonderes Interesse an der Förderung des Französischunterrichts, deshalb beobachten wir mit großer Aufmerksamkeit alle Initiativen mit denen das Interesse der Schülerinnen und Schüler und natürlich auch ihrer Lehrerinnen und Lehrer für dieses Fach gefördert wird. Der Ernst Klett Verlag engagiert sich in vielfältiger Hinsicht für Französisch: > www.klett.de/frankreich/frankreich und kann eine beeindruckende Anzahl von Projekten für alle Klassenstufen vorweisen. dazu gehört u. a. die Stiftung des Preisgeldes für den > Prix des lycéens allemand, der jährlich auf der Buchmesse in Leipzig verliehen wird, oder die Unterstützung für DELF mit dem Projekt > DELF@klett.

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In diesem Zusammenhang kommt eine Nachricht aus dem Stuttgarter Kultusministerium gerade zum richtigen Zeitpunkt, weil sie das nachdrückliche Interesse der Landesregierung an einer Förderung des Französischunterrichts beweist: Jedes Gymnasium im Ländle soll künftig auch Französisch als erste Fremdsprache anbieten. Man will gar keine > Diskussion wie in der Rheinschiene landesweit führen, denn es gehe ja gar nicht um den Vorrang einer Sprache. Es geht einfach nur darum, das Unterrichtsangebot zu modernisieren, so wird uns aus dem Kultusministerium berichtet, man wolle einfach ein längst überfälliges Zeichen setzen. Französisch wird also als Erste Fremdsprache ab dem neuen Schuljahr 2016/17 künftig in allen Gymnasien in Baden-Württemberg angeboten, so das Ministerium, wobei eine Ausweitung dieses Projekts auf die Realschulen z. Zt. noch geprüft wird. Es steht den Schülerinnen und Schülern frei, dieses Angebot zu nutzen. Es handelt sich um eine zusätzliches Bildungsangebot, für das eine erhebliche Zahl von Französischlehrern zusätzlich eingestellt wird. Es soll zwei- oder dreistündig ab Klasse 5 angeboten werden. Ob andere Stunden gestrichen werden müssen, war zunächst nicht zu offiziell erfahren, es scheint aber so zu sein, so dürfen wir, das wurde uns ausdrücklich erlaubt, das Hintergrundgespräch interpretieren, dass die Schulen letztendlich selbst entscheiden sollen. Mit dieser Entscheidung zugunsten des Fachs Französisch wolle man endlich dazu beitragen, von deutscher Seite aus die Vorgaben aus dem > Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag von 1963 „Artikel II C a: a) Sprachunterricht: Die beiden Regierungen erkennen die wesentliche Bedeutung an, die der Kenntnis der Sprache des anderen in jedem der beiden Länder für die deutsch-französische Zusammenarbeit zukommt. Zu diesem Zweck werden sie sich bemühen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der deutschen Schüler, die Französisch lernen, und die der französischen Schüler, die Deutsch lernen, zu erhöhen,“ umzusetzen und so mit gutem Beispiel den anderen Bundesländern voranzugehen.

In der Mitteilung des Ministeriums heißt es weiter, die Förderung der französischen Sprache bei uns ist zumindest indirekt aber umso ausdrücklicher ein Beitrag zur Debatte um den > Deutschunterricht in Frankreich. Nach zwei Lernjahren (Kl. 5 und 6) wird die Kompetenzstufe A1 des GER erreicht. Das Projekt soll die immer wieder beschworene Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler stärkten. Gerade im Hinblick auf die leicht erreichbaren Grenzregionen und auf > Straßburg als Partnerstadt der Landeshauptstadt Stuttgart verspricht sich das Ministerium ein besseres Image für die Bildungslandschaft in Baden-Württemberg. So einfach, kann man die Bildungspolitik vorbildlich für die anderen Bundesländer gestalten.

pons-online-woerterbuch

Schülerinnen und Schüler, die noch zaudern, sich nicht sicher sind, ob sie Französisch weitermachen wollen, abwählen möchten, oder gar noch gar nichts von den mit dieser Sprache verbundenen Möglichkeiten wissen, sollten sich unbedingt unsere Seite auf diesem Blog mit den > Argumenten für Französisch ansehen ansehen und sich einfach mal von ihnen nachhaltig beeindrucken lassen. In Frankreich gibt es eine stets präsente ganz erstaunliche Verbindung zwischen der > zur Geschichte (156 Artikel auf unserem Blog), der > Politik (450 Artikel auf unsrem Blog) zur > französischen Literatur (224 Artikel auf unserem Blog). Französisch. Das bedeutet keinesfalls nur öde Vokabeltests oder stures Grammatikpauken, Französisch öffnet die Welt zur > Frankophonie, zu interessanten und neuen Lernformen > Didaktik und auch zur > digitalen Welt (Web 2.0). Mit dem Web 2.0, dem „partizipativen Internet“ kann sich der Französischunterricht ganz neu aufstellen: > Zur Diskussion gestellt: Französischunterricht 1.0 > 2.0. Zum Beispiel Arbeiten mit Twitter im Unterricht: > Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (I) oder > La Semaine de la langue française et de la francophonie – 12.-20. März 2016.

lektueren-fuer-franzoesisch

> 429 Lektüren für Französisch

Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire Marcel Proust aujourd’hui

Donnerstag, 3. März 2016

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