Archiv für die Kategorie 'Französischunterricht'

Enseigner l’allemand – Französisch unterrichten

Donnerstag, 26. Mai 2016

Ein Editorial > aus Verdun an diesem Wochenende:

Es ist nicht einfach, die genauen Zahlen herauszufinden: wieviele Schüler lernen Deutsch in Frankreich, wieviele lernen Französisch in Deutschland. Ca 18 % in Franrkreich, ca 22 % in Deutschland… aber man müsste genauer hinsehen, z. B. um herauszufinden, wieviele Schüler in Deutschland Französisch schnell wieder abbrechen, das Fach Französisch aufgeben, bevor sie mit der französischen Literatur in Berührung gekommen sind. Trotz der offiziellen Bemühungen seitens der Regierung in Frankreich und seitens der Landesregierungen in Deutschland, es sieht nicht allzu rosig mit beiden Fächern aus.

1986 wurde uns in NRW drei Monate vor dem Staatsexamen erklärt, dass kein Lehrer, geschweige denn mit dem Fach Französisch auf absehbare Zeit eingestellt werde. Leider gab es damals keinen vergleichbaren Aufstand wie heute in Frankreich, sobald es Anzeichen gibt, die Regierung wolle den Deutschunterricht kürzen. Erst viele Jahre danach kamen wieder junge Französischlehrer in die Schulen. Und im Nachhinein wundert man sich, dass die Attraktivität des Faches stetig zugunsten anderer Sprachfächer abgenommen hat. Ein oder zwei Französisch-Lehrer-Generationen hat man nicht in die Schule felassen. Die Enttäuschung war 1986 nach der Rieseninvestition des Studiums in Paris und Bonn einschließlich der Referendarzeit ganz erheblich. Das Fach wurde von der Politik nicht mehr ernst genommen, stattdessen wurden in NRW großzügig-ideologisch Gesamtschulen gefördert.

Das OFAJ/DFJW leistet eine vorbildliche Arbeit, alle Jugendlichen die in irgendeiner Form bei seinen vielen Projekten dabei waren, besitzen einen unschätzbaren Gewinn für ihr ganzes Leben; viele Schulkarrieren sind von Erlebniseen mit dem OFAJ/DFJW neu orientiert worden. Und dabei ist das Erfolgsmodell OFAJ/DFJW ist zu wenig bei den Französischschülern bekannt. Man könnte auch sagen, dass bei den Schülern, die noch nicht die Tragweite der deutsch-französischen Beziehungen begriffen haben, auch kein Verlangen nach einer Förderung durch das OFAJ/DFJW besteht. > Viel Werbung für das OFAJ/DFJW machen? Das machen wir auf unserem Blog sehr gerne. Allein aus finanziellen Grün den scheint es so, dass das OFAJ/DFJW eine steigende Nachfrage wegen nicht ausreichender Mittel gar nicht positiv beantworten könnte.

> Die Eröffnungsrede von Professor Kolboom auf dem VDF-Bundeskongress in Bochum – 4. März 2013

> Was können Sie mit Französisch machen ? Die Antworten von Bernd Schmidt – 21. März 2016

> Das Fach Französisch verdient mehr Aufmerksamkeit – 15 September 2011

Bevor wir mehr Werbung für die beiden Fächer machen werden, müssen wir viel weiter oben anfangen. Und jetzt sind die Politiker gefragt. Wir brauchen wieder ein Projekt, dass den Jugendlichen in beiden Ländern die Augen öffnet für die deutsch-französischen Möglichkeiten und die gemeinsame Verantwortung für Europa. Machen wir Europa wieder für Jugendliche attraktiver! Ein Blick in die europäische Geschichte. So lange Frieden, das ist der Supererfolg von Europa, und das muss gerade > an diesem Wochende in Verdun als besondere Botschaft an die Jugend in Europa und in der Welt mehrmals, sehr laut und deutlich gesagt werden. Also wir brauchen ein neues europäisches Projekt. Ein echter deutsch-französischer Freiwilligendienst, – Austausch, Praktika, Sozialdienste, das andere Land kennenlernen – das Erfolgsmodell OFAJ/DFJW vergrößern – der den anderen Mitgliedsstaaten offensteht, ferait l’affaire. Nota bene: Frankreich und Deutschland setzen den anderen Mitgliedern der EU nichts vor, le franco-allemand als Geschenk beider Staaten für Europa und die Welt ist eine Dauerwerbeveranstaltung für eine gelungene Aussöhnung, um die uns alle ähnlich hart betroffenen Länder in der Welt beneiden. In welchen Regionen der Welt flattern die > Fahnen der einstigen Gegner zusammen in einer Stadt, die und deren Region in so ensetzlicher Weise unter dem mörderischen Krieg gelitten hat?

Sprache ist nur ein Mittel. Und der eigentliche Zweck wird beim Erlernen der Nachbarsprache gar nicht so deutlich. Für deutsche Schüler wäre das die innige Verbindung zwichen Literatur und Poltik in Frankreich, das Gewicht der deutsch-französischen Beziehungen, le rayonnement de la langue française via der Frankophonie in der Welt, Frankreich als Heimat und Ursprung der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte… Sicher das kommt alles in Découvertes vor, aber wird das alles auch von der Politik den Schülern im Rahmen eines europäischen Projektes angeboten? Fortsetzung folgt.

La démocratie participative en France (I)
francestrategie1727.fr et les priorités éducatives

Dienstag, 10. Mai 2016

french german 

Enseigner avec le numérique

Freitag, 22. April 2016

french german 

Ergänzung:
Jean-François Cauche , > Numérique et prévention : interdire ou éduquer ? 26 avril 2016

L’écart entre / Der Unterschied zwischen l’enseignement 1.0 / dem Unterricht 1.0 et > l’enseignement 2.0 / dem Unterricht 2.0 paraît être toujours assez considérable / ist immer noch ganz beachtlich.

Enseigner davantage la langue du voisin

Mittwoch, 20. April 2016

> Pour la conservation de l’allemand au collège public Université de Reims 2. April 2016

> La nouvelle carte des langues – 22. Janaur 2016

> Najat Vallaud-Belkacem promet des mesures en faveur de l’allemand – 5. Oktober 2015

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Französisch in Baden-Württemberg fördern. Französisch als Erste Fremdsprache in allen Gymnasien

Freitag, 1. April 2016

Aktuell: > Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (II)
– 31. März 2016
> Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (I)
– 7. März 2016


www.france-blog.info verfügt ein gutes deutsch-französisches Netzwerk, so dass wir Ihnen immer mal wieder hier Informationen veröffentlichen, die die Medien noch nicht registriert haben. Wir haben ein besonderes Interesse an der Förderung des Französischunterrichts, deshalb beobachten wir mit großer Aufmerksamkeit alle Initiativen mit denen das Interesse der Schülerinnen und Schüler und natürlich auch ihrer Lehrerinnen und Lehrer für dieses Fach gefördert wird. Der Ernst Klett Verlag engagiert sich in vielfältiger Hinsicht für Französisch: > www.klett.de/frankreich/frankreich und kann eine beeindruckende Anzahl von Projekten für alle Klassenstufen vorweisen. dazu gehört u. a. die Stiftung des Preisgeldes für den > Prix des lycéens allemand, der jährlich auf der Buchmesse in Leipzig verliehen wird, oder die Unterstützung für DELF mit dem Projekt > DELF@klett.

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In diesem Zusammenhang kommt eine Nachricht aus dem Stuttgarter Kultusministerium gerade zum richtigen Zeitpunkt, weil sie das nachdrückliche Interesse der Landesregierung an einer Förderung des Französischunterrichts beweist: Jedes Gymnasium im Ländle soll künftig auch Französisch als erste Fremdsprache anbieten. Man will gar keine > Diskussion wie in der Rheinschiene landesweit führen, denn es gehe ja gar nicht um den Vorrang einer Sprache. Es geht einfach nur darum, das Unterrichtsangebot zu modernisieren, so wird uns aus dem Kultusministerium berichtet, man wolle einfach ein längst überfälliges Zeichen setzen. Französisch wird also als Erste Fremdsprache ab dem neuen Schuljahr 2016/17 künftig in allen Gymnasien in Baden-Württemberg angeboten, so das Ministerium, wobei eine Ausweitung dieses Projekts auf die Realschulen z. Zt. noch geprüft wird. Es steht den Schülerinnen und Schülern frei, dieses Angebot zu nutzen. Es handelt sich um eine zusätzliches Bildungsangebot, für das eine erhebliche Zahl von Französischlehrern zusätzlich eingestellt wird. Es soll zwei- oder dreistündig ab Klasse 5 angeboten werden. Ob andere Stunden gestrichen werden müssen, war zunächst nicht zu offiziell erfahren, es scheint aber so zu sein, so dürfen wir, das wurde uns ausdrücklich erlaubt, das Hintergrundgespräch interpretieren, dass die Schulen letztendlich selbst entscheiden sollen. Mit dieser Entscheidung zugunsten des Fachs Französisch wolle man endlich dazu beitragen, von deutscher Seite aus die Vorgaben aus dem > Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag von 1963 „Artikel II C a: a) Sprachunterricht: Die beiden Regierungen erkennen die wesentliche Bedeutung an, die der Kenntnis der Sprache des anderen in jedem der beiden Länder für die deutsch-französische Zusammenarbeit zukommt. Zu diesem Zweck werden sie sich bemühen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der deutschen Schüler, die Französisch lernen, und die der französischen Schüler, die Deutsch lernen, zu erhöhen,“ umzusetzen und so mit gutem Beispiel den anderen Bundesländern voranzugehen.

In der Mitteilung des Ministeriums heißt es weiter, die Förderung der französischen Sprache bei uns ist zumindest indirekt aber umso ausdrücklicher ein Beitrag zur Debatte um den > Deutschunterricht in Frankreich. Nach zwei Lernjahren (Kl. 5 und 6) wird die Kompetenzstufe A1 des GER erreicht. Das Projekt soll die immer wieder beschworene Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler stärkten. Gerade im Hinblick auf die leicht erreichbaren Grenzregionen und auf > Straßburg als Partnerstadt der Landeshauptstadt Stuttgart verspricht sich das Ministerium ein besseres Image für die Bildungslandschaft in Baden-Württemberg. So einfach, kann man die Bildungspolitik vorbildlich für die anderen Bundesländer gestalten.

pons-online-woerterbuch

Schülerinnen und Schüler, die noch zaudern, sich nicht sicher sind, ob sie Französisch weitermachen wollen, abwählen möchten, oder gar noch gar nichts von den mit dieser Sprache verbundenen Möglichkeiten wissen, sollten sich unbedingt unsere Seite auf diesem Blog mit den > Argumenten für Französisch ansehen ansehen und sich einfach mal von ihnen nachhaltig beeindrucken lassen. In Frankreich gibt es eine stets präsente ganz erstaunliche Verbindung zwischen der > zur Geschichte (156 Artikel auf unserem Blog), der > Politik (450 Artikel auf unsrem Blog) zur > französischen Literatur (224 Artikel auf unserem Blog). Französisch. Das bedeutet keinesfalls nur öde Vokabeltests oder stures Grammatikpauken, Französisch öffnet die Welt zur > Frankophonie, zu interessanten und neuen Lernformen > Didaktik und auch zur > digitalen Welt (Web 2.0). Mit dem Web 2.0, dem „partizipativen Internet“ kann sich der Französischunterricht ganz neu aufstellen: > Zur Diskussion gestellt: Französischunterricht 1.0 > 2.0. Zum Beispiel Arbeiten mit Twitter im Unterricht: > Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (I) oder > La Semaine de la langue française et de la francophonie – 12.-20. März 2016.

lektueren-fuer-franzoesisch

> 429 Lektüren für Französisch

Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire Marcel Proust aujourd’hui

Donnerstag, 3. März 2016

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Tandemseminare Berlin und Köln 2016

Donnerstag, 25. Februar 2016

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Landesjury Baden- Württemberg für den Prix des lycéens 2016

Dienstag, 23. Februar 2016

Heute hat die Landesjury für den prix des lycéens allemands 2016 im Institut français in Stuttgart getagt, um ihre Delegierte oder Delegierten für die Bundesjury in In Leipzig zu ermitteln. Schülerinnen und Schüler aus 20 Schulen in Baden-Württemberg zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern waren nach Stuttgart gekommen. www.france-blog.info war mit dabei und hat Fotos aufgenommen und dabei die Debatte der Juroren mit verfolgt und dabei auf Facebook geschrieben: www.france-blog.info ist im Institut français de Stuttgart und beobachtet die Schülerinnen und Schüler, die an der Landesjury Baden-Württemberg, mitmachen, um ihre/n Delegierte/n zu wählen, die/der sie in Leipzig bei der Bestimmung der Siegerin vertreten wird. Es macht Spaß, hier zuzuhören. Das sprachliche Niveau der Schülerinnen und Schüler, die hier auf Französisch die vier Bücher des Wettbewerbs diskutieren ist beachtlich. Gute Argumente und sie können einander zuhören, sie kennen sehr genau den Imhalt der Bücher, sie können ihre eigene Meinung mit Nachdruck vertreten. Wunderbar. Gegen 16 Uhr sind alle Fotos auf www.france-blog.info. (C) H. Wittmann. die Teilnehmer dieser Veranstaltung von heute dürfen die Fotos auf ihren Websites wie besprochen rechtefrei verwenden.“



> Prix des lycéens allemands

Bitte öffnen Sie das Fotoalbum mit einem Doppelklick auf ein Foto erst, wenn diese Website, die Seite dieses Blogs vollständig geladen ist, der blaue Kreis oben im Reiter muss verschwunden sein:

Und – Premiere – mit dem IPAD haben wir auch Fotos gemacht, die wollen wir auch hier noch zeigen. Die Gruppen wurden eingeteilt, und es ging los, als wenn sie schon immer so zusammengearbeitet hätten:

Haben Sie schon ein neues Lehrwerk?

Freitag, 19. Februar 2016

Auf der Didacta in Köln sprechen meine Kollegen vom Ernst Klett Verlag noch bis zum 20.2. mit Französischlehrerinnen und -lehrern über Unterrichtserfahrungen mit Découvertes, auch über anstehende Lehrbuchwechsel. Manchmal hat eine Lehrerin noch ein ziemlich altes Lehrbuch, so Natalie Licard, die ihr Buch mitgebracht hatte:

> www.klett.de/decouvertes

Didacta in Köln – 16.-20. Februar in Köln

Sonntag, 14. Februar 2016

didacta-französisch-klett-2016 <<<<< Zum Download: > Die Veranstaltungen für Französisch auf dem Stand des Ernst Klett Verlags Halle 7, Stand C-011

Für alle Fächer: > Klett Veranstaltungen am Messestand – das Klett Klassenzimmer auf der didacta 2016

Messezeit. Stativ einpacken, Akkus laden, Speicherplättchen zählen, Besuch der > Veranstaltungen planen.

> www.france-blog.info freut sich auf viele interessante Begegnungen.

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