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Archiv für die Kategorie 'Französischunterricht'

Concours international “Génération bilingue 2014″

Mittwoch, 8. Januar 2014

L’Institut français propose, en partenariat avec RFI, TV5MONDE et le Français dans le Monde, un concours international pour lycéens de sections bilingues. Les élèves devraient réaliser un document audio ou vidéo de trois minutes sur le thème « Raconte-nous ta section bilingue ! ». Les productions seront réalisées par équipe de deux élèves, âgés impérativement de 16 à 18 ans.

> Téléchargez le règlement – Date limite d’envoi des productions : 28 février 2014

Lire : > Concours international “Génération bilingue 2014″

Wenn die Aufgabe lauten würde: “Raconte-nous ton blog !” Videos hätte ich genug. Schade bin schon über 20: > 50 Videos auf diesem Blog.

Lecture. Irène Cohen-Janca au Lycée Gottlieb-Daimler à Stuttgart-Bad-Canstatt

Donnerstag, 24. Oktober 2013

french german 

Comic-Wettbewerb „La vie en BD“ startet in neue Runde

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Zum bereits fünften Mal schreibt der Ernst Klett Verlag den großen Schülerwettbewerb „La vie en BD“ aus. Ab sofort können Lehrkräfte die Teilnahmebögen für das Schuljahr 2013/2014 unter www.klett.de/bd herunterladen.

Der Comic-Wettbewerb „La vie en BD“ wendet sich an Schülerinnen und Schüler aller Lernniveaus und Schulformen, die ein Thema ihrer Wahl als bande dessinée umsetzen möchten. Mit dem Wettbewerb möchte der Verlag Schüler oder Schülergruppen dazu ermutigen, ihre Kompetenzen in der französischen Sprache künstlerisch und erzählerisch zu vertiefen.

Bis zum 31. Januar 2014 können Lehrkräfte wieder die besten bandes dessinées ihrer Schülerinnen und Schüler einreichen. Der Ernst Klett Verlag und eine Jury aus Fachdidaktikern, Zeichnern und Praktikern belohnen den Sieger mit einer Reise ins Centre Belge de la Bande Dessinée nach Brüssel. Die Schülerinnen und Schüler auf den Plätzen 2-5 erhalten Sachpreise im Gesamtwert von 250 Euro; die Plätze 6-25 einen Trostpreis. Alle Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
Der Comic-Wettbewerb des Ernst Klett Verlages, an dem durchschnittlich 1.100 Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet teilnehmen, wird seit 2009 ausgeschrieben.

Albert Camus (1913-1960)
Zwei Vorträge im Institut français in Tübingen

Sonntag, 13. Oktober 2013

50 Jahre Elysée-Vertrag
64 Artikel auf diesem Blog

Dieses Jahr wäre Albert Camus 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass finden weltweit Kolloquien und Konferenzen statt, die sein Werk würdigen. >
> Centenaire Albert Camus. Der Frankreich-Blog reist am 15. Oktober 2013 nach Tübingen zum > Institut français nach Tübingen.

> DÉBAT : Albert Camus, Contre la résignation

Albert Camus
(c) Oliver Jordan, Privatbesitz
130×90

Vortrag von Professor Jean-Yves Guérin,
Camus aujourd’hui

“2013 est l’année Albert Camus. Cette conférence est la première des manifestations organisées à Tübingen sur le thème d’Albert Camus, sur le thème « Je me révolte donc nous sommes » (ich empöre mich, also sind wir). Nous recevons ce soir deux universitaires spécialistes d’Albert Camus, Pr. Jean-Yves Guérin (Sorbonne, Paris) et Dr. Heiner Wittmann (Universität Stuttgart). Le 4 janvier 1960, Albert Camus est mort dans un accident de voiture près de Villeblevin (Yonne).

Ils évoqueront la dimension morale et politique de l’oeuvre d’Albert Camus, en explorant notamment le thème de la révolte et ses résonances artistiques et politiques dans le monde d’aujourd’hui.”

En français et en allemand.
Avec l’aimable soutien de la Volksbank Tübingen.

> Institut français de Tübingen
Dienstag, 15.10.2013, 19h00 – 21h00
Entrée gratuite.

Heiner Wittmann
Albert Camus, Revolte und Kunst
Albert Camus konzentriert sich in seinem Gesamtwerk keineswegs nur auf die Beschreibung einer absurden Welt. Sein Werk enthält nicht nur in Der Mensch in der Revolte. Essai. (1951) dezidierte Aufforderungen, mit einer Revolte dem Absurden zu begegnen. Genauso wie innerhalb des Gesamtwerks ein präziser Plan erkennbar ist, der die Abfolge seiner Werke erläutert , so belässt er es nicht einfach bei einer bloßen Revolte, sondern gibt ihr in seinen Werken auf ganz unterschiedliche Arten präzise Formen, die zusammen eine umfassende Antwort auf das Absurde formulieren. Es ist – und das wird oft übersehen – die Kunst im Werk von Camus, die eine wesentliche Aufgabe im Rahmen der Revolte einnimmt.

> Albert Camus
> Centenaire Albert Camus 1913-1960

Der Blog von Anne-Kathrin Reif > 365 Tage Camus

> Ausstellung: Olivier Jordan: Noces de Lumière – Hommage à Albert Camus

Lesebericht: Les relations franco-allemandes dans la littérature française

Dienstag, 2. Juli 2013

Noch heute leide ich unter den Erinnerungen an meine Referendarzeit. Ein bisschen Literatur, Maupassant, Camus, einige wenige andere Texte… Wenig, viel zu wenig Literatur. Vorher als nebenamtlicher Lehrer im Unterricht im Jahrgang 12 und 13: Literaturgeschichte mit Texten aus dem 18. und 19. Jahrhundert! Das waren schöne Gelegenheiten, Schülern die Bedeutung der französischen Literatur zu vermitteln oder viel später, vor einigen Jahren, die Tourneen mit Gilles Floret: > http://www.france-blog.info/cinq-siecles-de-litterature-in-landau-an-der-isar und unsere 2-Mann Show Cinq-siècles de littérature française auch am 6. April 2006 im > Institut français in Stuttgart.

Und da unser Blog Schüler nie auf die Idee bringen sollte, Französisch abzuwählen, sondern ihnen alle Möglichkeiten, Frankreich und seine Kultur und Politik näherzubringen, müssen wir heute das neue Buch von Danielle Rambaud, Wolfgang Bohusch (Hrsg.): > Les relations franco-allemandes dans la littérature française, das gerade bei Ernst Klett Sprachen erschienen ist, aufschlagen: 11 Textauszüge aus der französischen Literatur. 12 Autoren, die über Deutschland schreiben, sprechen oder singen: Von Mme de Staël über Giraudoux, Tournier, Brassens bis zu Mitterrand. Die ausgewählten Texte sind Highlights der französischen Literatur, die auf der Grundlage der Beobachtung des östlichen Nachbarn entstanden sind. Mme de Staël: “La puissance du travail et de la réflexion est aussi l’un des taits distintifs de la nation allemande.” (S. 12) Und dann an der Lorely vorbei: “A Bacharach il y a vait une sorcière blonde / Qui laissait mourir d’amour tous les hommes à la ronde.” (S. 29)

Endlich gibt es Gelegenheit, das Bild der Lorely aus dem IC – an dieser Stelle hat man nur 11 Sekunden – hier vorzuzeigen: Mit 1 Klick wird es vergrößert.

Vor dem Hintergrund dreier Kriege – das kann man sich heute überhaupt nicht mehr vorstellen – und einer gelungenen Aussöhnung spricht François Mitterrand am 20. Januar 1983 im Deutschen Bundestag. Und jetzt feiern wir schon den 50. Geburtstag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages.

Die perfekte didaktische Vor- und Auf- und Nachbereitung gehört bei Schullektüren mit dazu. Nebenbei kann man mit diesem Buch auch vorzügliche Ideen bekommen, wie man andere Texte ähnlicher Art oder am besten zusammen mit dem Deutschlehrer über Frankreich behandelt. Nur wer vom Nachbarland aus das eigene Land erkundet, kann wirklich Mittler werden. Und wer Französisch lernt ist schon ein bisschen Mittler. > Gründe, Französisch zu lernen gibt es genug. Aber die französische Literatur als Grund ist bisher auf diesem Blog zu wenig genannt worden. Immerhin haben wir mit unseren
> Besuchen bei Schriftstellern solche Gelegenheiten genutzt, um hier das unglaubliche Potential der französischen Literatur vorzuführen. Alle müssen mal anfangen, und nach der Lektüre des hier vorgestellten Buches, wird sicher der ein oder andere Schüler doch mal in Frankreich in einen Buchladen gehen, gucken und hoffentlich sein erstes französisches Taschenbuch kaufen. Meins hieß “Le Mythe de Sisyphe” von Albert Camus.

Literarische Themenhefte Französisch
Möchten Sie in dem Buch blättern?: Danielle Rambaud, Wolfgang Bohusch (Hrsg.), > Les relations franco-allemandes dans la littérature française
Buch – B2/C1
978-3-12-591586-2 (3-12-591586-4)
> Klassensatzbestellungen

Bibliographie:

H.W., Appeler un chat un chat. Sartre et les lettres, in: Sartre et Knopp, Peter / von Wroblewsky, Vincent (Hrsg.), Carnets Jean Paul Sartre. Reisende ohne Fahrschein, Reihe: > Jahrbücher der Sartre-Gesellschaft e.V. – Band 3, Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2012, S. 191-198.

Nachgefragt: Denis Diderot parle de l’Encyclopédie

Donnerstag, 13. Juni 2013

Nous avons eu l’immense plaisir de rencontrer Denis Diderot. Bien sûr, nous avons bien préparé notre entretien, par contre, notre entretien était plutôt une conversation autour de son projet immense, l’Encyclopédie. Après notre rencontre, nous avons rapidement noté ici les questions que nous avons posées à M. Diderot. Heureusement, il avait accepté un enregistrement de notre entretien :

Voilà nos questions :

Nous vous remercions de nous accueillir. Vous êtes philosophe et écrivain, vous avez écrit du théâtre, des romans et un grand nombre d’études sur les salons annuels. Vous êtes aussi encyclopédiste.

Nous n’avons eu qu’un petit quart d’heure, pas plus, donc une seule tentative pour enregistrer notre entretien.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Cette année vous publiez un prospectus de votre Encyclopédie que vous éditez ensemble avec votre confrère Jean le Rond d’Alembert :
Quelle est l’idée principale de votre entreprise ?
Vous parlez de toutes les sciences dans votre ouvrage?
Nos bibliothèques hébergent un bon nombre d’encyclopédies. Vous pensez qu’un renouvellement était indispensable ?
Ce que vous dites annonce, sans aucun doute, un travail immense. Vous pourriez citer des exemples ?
Êtes-vous d’accord avec moi, si je dis qu’une encyclopédie et tout spécialement la vôtre n’est pas seulement une simple collection d’articles ? Quel ordre proposez-vous donc dans l’Encyclopédie ?
Écrire des articles pour votre Encyclopédie, cela demande beaucoup de recherches, même une lutte contre les préjugés et des opinions préconçue ? Comment vous en sortez-vous ?

Mit einem Klick vergrößerbar.



<< Voilà une petite une comparaison entre l'Encyclopédie de Diderot et d'Alembert et de l'Enycyclopédie (art. > Littérature, t. XXVI) de l’intelligence collective de nos jours: > Wikipédia


Où trouvez vous vos auteurs ? Vous et d’Alembert, vous ne pouvez pas tout écrire vous-mêmes ?
Je voudrais savoir, si on vous a accordé des soutiens officiels ?
Je n’ose pas vous demander, vu la complexité de votre projet, si Encyclopédie tient aussi compte des domaines qu’on a jusqu’ici un peu négligés ?
Les auteurs ont tous bien travaillé ?
Avez-vous une sorte de guideline, une idée directrice pour vos articles de l’ Encyclopédie ?
Vos planches ont déjà rendu l’ Encyclopédie si fameuse :
Vous voyez une fin de votre entreprise, ou peut-on dire que l’exécution de votre projet, de le mener aussi loin que possible, c’est cela votre but ?
M. Diderot, je vous remercie infiniment de vos réponses.

Sources : Prospectus, Sur la Diversité de nos jugements

Œuvres de Denis Diderot, t. I, Dictionnaire encyclopédique, Paris 1828, p. 1:

Mit einem Klick können die Bücher geöffnet werden.

Pour en savoir plus :

A l’occasion du Tricentenaire de Diderot
> Denis Diderot – site de Eric Vanzieleghem

- Encyclopédie, éd. A. Pons, G.-F., 1986, 2 vol. [sélection]

- Encyclopédie, éd. R. Morrissey, projet ARTLF de l’Université de Chicago, et ATILF (CNRS), depuis 1998 [en ligne] > R. Morissey

- L’encyclopédie de Diderot et D’Alembert, Redon, CD-Rom ou DVD, 1999.

- Choix d’articles de l’Encyclopédie, éd. M. Leca-Tsiomis, Comité des Travaux Historiques et Scientifiques, 2001.

<< L'éditeur Hermann qui édite aussi les > Œuvres complètes de Diderot va publier tout prochainement hors collection :
> Esprit de Diderot. Choix de citations
Laurent Loty et Éric Vanzieleghem
ISBN : 9782705684754
Texte de l’éditeur: “PRÉSENTATION : Ce petit livre invite à découvrir l’ensemble de l’œuvre de Diderot, et à dialoguer avec lui sur l’art, la science, la morale ou la politique, nos sentiments ou nos espérances de bonheur.
Parce qu’il fait percevoir comment il essaie lui-même de s’éclairer, Diderot nous incite à conquérir notre liberté, et d’abord celle d’apprendre et de critiquer, d’interpréter et d’imaginer.
Pourquoi le célèbre Diderot a-t-il été méconnu et le sera-t-il encore ? La prison le décide à écrire pour la postérité, et ce dialogue par delà la mort lui offre cette liberté qui déplaît aux adeptes de la soumission. Son inventivité joyeuse et son indisciplinarité gênent les institutions dogmatiques, tandis qu’elles en font le cher ami de ses lecteurs”

– Marie Leca-Tsiomis, Écrire l’Encyclopédie: Diderot, de l’usage des dictionnaires à la grammaire philosophique, Studies on Voltaire and the eighteenth century, the Voltaire Foundation, Oxford, 1999, 528 p. 2e éd : 2008.

- Madeleine Pinault-Sorensen, L’Encyclopédie, P.U.F., «Que sais-je?», 1993, 128 p.

> Denis Diderot, 1713-1784: L’incontournable père fondateur – Page de la BNF


Les interviews imaginaires sur notre blog:

> Devons-nous retourner à la nature? – Un entretien avec Jean-Jacques Rousseau

> Une visite chez Gustave Flaubert

> Une visite chez M. Zola

> Une interview avec François Guizot, Ministre de l’instruction publique et des cultes>

> Une visite chez Michel de Montaigne

> Une visite chez Honoré de Balzac


Notre prochaine interview. Bientôt nous rencontrerons Henri Murger au Jardin de Luxembourg. Il a écrit plusieurs romans et notamment > Scènes de la vie de bohème (1847-49). Évidemment nous allons l’interroger sur la bohème, dont il est un spécialiste : “La Bohème dont il s’agit dans ce livre n’est point une race née d’aujourd’hui, elle a existé de tout temps et partout, et peut revendiquer d’illustres origines.”

Der Lese- und Lerntipp: kompaktWissen Découvertes 1-5

Mittwoch, 12. Juni 2013

Das perfekte Buch zum Nachschlagen mit einem Stichwortverzeichnis und einem Quick-Finder für den Soff aller Bände von Découvertes 1-5. EXTRA: Kostenlose Online-Tests helfen dabei, Stärken und Schwächen zu erkennen. Mit den Tests kann man vor Klassenarbeiten zum Wiederholen und Üben arbeiten. Der individuelle Leistungscheck prüft auch nach jedem Lernjahr: Sitzt wirklich alles? Oder gibt es doch noch die ein oder andere kleine Lücke? Beispiele und Regeln gibt es genug in diesem Buch.

> Découvertes 1-5 – kompaktWissen
Die gesamte Grammatik kurz gefasst
6.-10. Klasse
978-3-12-926054-8 (3-12-926054-4

Nachgefragt:
Ein Gespräch mit Markus Ingenlath, Generalsekretär des DFJW

Donnerstag, 6. Juni 2013

Das > Deutsch-französiche Jugendwerk Im Rahmen des 50. Jahrestags der Unterzeichnung des Elysee-Vertrages von 1963 wird auch der 50. Geburtstag des Deutsch-Französischen Jugendwerks/Office franco-allemand pour la Jeunesse (DFJW-OFAJ) gefeiert. Das DFJW ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Es ist einige Monate nach der Unterzeichnung des Deutsch-französischen Vertrages vom 22. Januar 1963 durch ein zwischenstaatliches Abkommen vom 5. Juli 1963 entstanden. Markus Ingenlath der Generalserketär des DFJW hat uns mit dem > transportablen TV-Studio am Mittwoch, 5. Mai 2013, zu einem Gespräch über das DFJW nach Berlin eingeladen.

Markus Ingenlath ist seit 2012 Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerks. Zusammen mit seiner Kollegin, der französischen Generalsekretärin Béatrice Angrand, die seit April 2009 im Amt ist, leitet er das Jugendwerk. Zuerst hat er uns den Status des DFJW erläutert.

Dann haben wir über den Stand der deutsch-französischen Beziehungen gesprochen. Das Knirschen scheint im Augenblick leiser zu werden?

Dann hat der Generalsekretär uns das Jugendwerk als einen wichtigen Akteur im Rahmen der deutsch-französischen Kooperation oder Netzwerkes vorgestellt.

Im Infobrief des DFJW von 2012 steht: „Vor allem aber benötigen wir weiterhin ein gemeinsames Ziel, das Deutsche und Franzosen verfolgen. Dies kann nach Lage der Dinge nur ein in Frieden, Freiheit und Wohlstand geeintes Europa sein.“ Herr Ingenlath hat uns erläutert, die dieses Ziel in der Arbeit des DFJW umgesetzt wird. Welche Aufgaben hat das Jugendwerk? Was vermittelt das DFJW in erste Linie? Kulturerfahrungen, Lebensgewohnheiten oder Sprachkenntnisse?

Das > Jugendwerk eine Reihe von> Pilotthemen für seine Arbeit definiert:

• Frühkindliches Lernen und Förderung der Partnersprache
• Berufsausbildung und Kontakte mit Unternehmen
• Integration und Chancengleichheit
• Neue Medien
• Kulturelle Bildung
• Mehrwert des DFJW

Wir haben über die Finanzierung des DFJW gesprochen – es gibt ein bisschen mehr seit Anfang 2013, aber noch immer können nicht alle Anfragen positiv beantwortet werden. Und trotzdem müsste das DFJW noch mehr Werbung machen, um bei den Schülern bekannter zu werden. 2011 und 2012 wurden 200 000 junge Deutsche und Franzosen erreicht. Das ist eine beeindruckende Zahl. Aber wir haben in Deutschland 2013 an allgemeinbildenden Schulen in den Klassen 5-13 geschätzt ungefähr anderthalb Millionen Schüler, die Französisch lernen. Oft haben die Abwähler, die Französisch aufgeben, noch nie etwas vom Jugendwerk gehört. Das DFJW erreicht wohl nur nur jeden 6. oder 7. Schüler, der Französisch lernt. Was unternimmt das Jugendwerk, um sich noch bekannter zu machen?

Im Élysée-Vertrag von 1963 steht: „Die beiden Regierungen erkennen die wesentliche Bedeutung an, die der Kenntnis der Sprache des anderen in jedem der beiden Länder für die deutsch-französische Zusammenarbeit zukommt. Zu diesem Zweck werden sie sich bemühen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der deutschen Schüler, die Französisch lernen, und die der französischen Schüler, die Deutsch lernen, zu erhöhen. Die Bundesregierung wird in Verbindung mit den Länderregierungen, die hierfür zuständig sind, prüfen, wie es möglich ist, eine Regelung einzuführen, die es gestattet, dieses Ziel zu erreichen.“ Diese Aufgabe wurde nicht erfüllt und gilt heute immer noch.

> www.ofaj.org – > www.dfjw.org

> Tele-Tandem
> Mobidico – Die Glossar-App des DFJW

> Ofaj Dfjw

Macht Bildung!
Nachgefragt: Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur

Dienstag, 23. April 2013

Ulrich Commerçon ist Minsiter für Bildung und Erziehng im Kabinett II von > Annegret Kramp-Karrenbauer. Er stammt aus Homburg/Saar Ausbildung und hat Slawistik, Politik, Philosophie und Neueren Geschichte studiert.

Am vergangenen Freitag hatten wir eine Gelegenheit, Herrn Minister Commerçcon in seinem Ministerium einige Fragen zu stellen.

Wir haben ihn nach dem Programm seines Ministeriums für die Feierlichkeiten rund um den 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags gefragt. Minister Commerçon hat von einer „Frankreich-Strategie“ seines Ministeriums gesprochen: Was möchte er damit erreichen? Er spricht von individueller Mehrsprachigkeit an den Schulen im Saarland. Was meint er damit? Sein Ministerium will Kooperationen im Vorschul-, Schul- und Ausbildungsbereich verstärken. Was wird unternommen? Außerdem erwähnt Minister Commerçon Auf- und Ausbau binationaler Qualifizierungs- und Weiterqualifizierungsmaßnahmen für Berufe im Erziehungs- und Bildungsbereich. Welche Initiativen gibt es zu diesem Thema? – Minister Commerçon erwähnte auch die erfolgreiche Arbeit mit dem deutsch-französischen Geschichtsbuch.

Außerdem haben wir auch gefragt: > Herr Minister, Ihr Blog im Internet trägt die Überschrift Macht Bildung! An wen richtet sich dieser Aufruf? Wir wollten auch wissen: Welche Bedeutung haben die sozialen Medien für die Politik?

> Ulrich Commerçon – Twitter

Politik- ganz nach dran:

oder

> http://www.macht-bildung.de/

> Ministerium für Bildung und Kultur | Saarland.de

Damit ist das Saarland auf diesem Blog mit drei interviewten Mitgliedern der Landesregierung allen anderen Bundesländern voraus.

Comment les TIC peuvent soutenir l’enseignement
Die neuen Medien im Französischunterricht

Freitag, 22. März 2013

Man könnte meinen, dass die TIC
> Technologies de l’information et de la communication – Wikipedia, immer noch nicht richtig in der Schule angekommen sind. Jürgen Wagner, Referent für E-Learning und Mediendidaktik Landesinstitut für Pädagogik und Medien in Saarbrücken, hat kürzlich dem Cyber-Magazine Bonjour de France ein Interview gegeben: > Les TIC au service de l’enseignement, in dem er den Mangel an Fortbildung kritisiert: “Les TIC évoluent très rapidement, mais les usages pédagogiques des TIC évoluent lentement, pourquoi ? [Wagner:] C’est principalement du à l’absence de formations continues ainsi que l’ignorance de modèles pédagogiques (qui existent bel et bien – voir notre guide des bonnes pratiques). Malheureusement la formation aux TIC joue toujours un rôle mineur, même si les instances réclament des compétences dans ce domaine.”

Eine Anmerkung. Ist man in Facebook angemeldet, erscheint automatisch das eigene Foto, das man als dort als Erkennungsmerkmal im Titel verwendet, oben rechts auf der Website von Bonjour de France. Solche Verfahren sind ärgerlich. Sie sind als nettes Features gemeint, aber es bleibt dennoch der Eindruck, dass das Cyber-Magazine auf meinem PC guckt, was ich gerade mache. Hier wäre ein wenig mehr Diskretion vorzuziehen.

50 ans Traité de l’Élysée
31 articles sur ce blog

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Ob Fortbildung zu bestimmten Themen aus dem Bereich der Neuen Medien wirklich weiterhilft ? Später wir man immer Probleme haben, wenn man händeringend Themen sucht, die man mit den Neuen Medien vermitteln kann. Vielleicht ist das der Grund, weshalb der Einsatz der Neuen Meden im Unterricht immer wieder ins Stocken kommt. Und dann gibt es auch die völlig unbegründete Angst, vor den Schülern dumm dazustehen: Wagner: “Certains (professeurs, H.W.)ont peur de la perte de contrôle, de la panne devant les élèves, de la perte d’autorité, puisqu’ils croient que ceux-ci sont supérieurs en la matière et n’osent pas faire appel à l’aide des élèves qu’ils valoriseraient ainsi.” Der Einsatz der Neuen Medien ist eine perfekte Gelegenheit, Schüler an der Unterrichtsplanung zu beteiligen, sie Referate mit und über die Neuen Meiden anfertigen zu lassen. Geschickt können Lehrer sich so ihre eigene Fortbildung ganz einfach organisieren. Man muss nur die Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler über das Internet und die sozialen Netzwerke, Blogs etc. in den Klassenraum holen, am besten anlässlich eines Austauschs mit einer Klasse in Frankreich. Auf unserem Blog gibt es genügend Anregungen: > 180 weitere Artikel rund um Web 2.0 auf diesem Blog.

Auf unserem Blog:

> France-Culture : L’irrésistible ascension du numérique
> Frankreich-Blog: Acht Stunden Video in 42 Sendungen
> Romanistik und Neue Medien
> Download des Artikels: > Romanistik und Neue Medien. Vom Nutzen digitaler Informationen für das Studium und die Schule.
> Apprendre le français et Web 2.0: Notre petit projet de recherche
> Le monde numérique, les lettres et l’écriture
> Französischunterricht und das Web 2.0
> Web 2.0: Blogs, réseaux sociaux. encouragent-ils la créativité et l’imagination ?
und > 180 weitere Artikel rund um Web 2.0 auf diesem Blog.

PONS Wörterbuch online

Der Hör- und Lesetipp für den bilingualen Unterricht:
Expolangues 2013 – Relier langues et disciplines

Dienstag, 12. März 2013

Der bilinguale Sachunterricht nutzt die in der Schule gelehrten Sprachkenntnisee und eröffnet den Schülern neue Perspektiven. In Frankreich nehmen an diesem Unterricht über 270.000 Schüler teil. Die Website von EMILANGUES dokumntiert eine beeindruckende Vielfalt.

Aus Anlass der Expolangues 2013, hat das SCÉRÉN-CNDP einen Vortrag mit dem Thema Des ressources et dispositifs numériques pour relier langues et disciplines. Jetzt können die wichtigsten Passagen aus diesem Vortrag nocheinmal gehört werden:

Zuerst hat Jean-Claude Billiet, Inspecteur général de l’Éducation nationale, groupe économie-gestion, auf Fragen von Gaël Le Dréau, der für die Website von Émilangues im CNDP verantwortlich ist geantwortet.

Im zweiten Teil der Konferenz hat Thomas Moniot, Sprachenbeauftragter am CNDP, und Gaël Le Dréau, digitale Werkzeuge für den Unterricht von Sachfächern in den Fremdsprachen vorgestellt.

ZUr Website > Expolangues 2013 – Relier langues et disciplines

> Les sections européennes ou de langues orientales scolarisent 275 835 élèves en France en 2010-2011. Elles proposent une ouverture internationale, un renforcement linguistique au collège et l’enseignement d’une discipline non linguistique en langue étrangère au lycée.”

> www.emilangues.education.fr

Am Ende meiner Referndarzeit im > Friedrich-Ebert-Gymnasium in Bonn wollte ich die Examensarbeit über den bilingualen Geschichtsunterricht schreiben. Geht nicht, sagte das Prüfungsamt, wir können nicht entscheiden, ob das im Fach Französisch oder Geschichte geschrieben wird. Das hat sich heute bestimmt geändert.

Nachgefragt (I): Professor Ingo Kolboom berichtet über die landes-und kulturwissenschaftlichen Themen in den Französisch-Lehrplänen der Bundesländer

Mittwoch, 6. März 2013
Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

Wie auf diesem und dem Blog von Klett-Cotta schon lange üblich erscheint erst der Bericht über eine Veranstaltung, eine Lesung oder ein Lesebericht und dann, wenn sich alles ein wenig gesetzt hat, kommt ein Beitrag Nachgefragt:… Mit Professor Dr. Dr. hc. Ingo Kolboom ist schon ein Interview verabredet, aber zuvor habe ich ihn nach den Mindmaps über die landes-und kulturwissenschaftlichen Themen in den Französisch-Lehrplänen der Bundesländer gefragt, die seine Studenten in seinem Seminar angefertigt haben. Der Untertitel dieser Übersicht lautet: “oder: Die Notwendigkeit einer von der Literaturwissenschaft unabhängigen landes-­ und kulturwissenschaftlichen ‘Professur für Frankreichstudien und Frankophonie’ in der Französischlehrerausbildung”.

Viele der für ein Verständnis unseres Nachbarlandes notwendigen Themen werden in den Lehrplänen genannt:

Mit einem Klick vergrößern. Die Übersicht stammt aus der in diesem Beitrag vorgestellten Sammlung von Mindmaps.

Mit den Mindmaps wird auch zumindest indirekt gefragt, ob die Schülerinnen und Schüler im Französischunterricht genug über unseren Nachbarn und über die deutsch-französischen Beziehungen erfahren? Lernen Sie das eigene Land mit dem Nachbarland zu vergleichen? Auf diesem Blog darf auch die Frage stehen: Wieviele Themen der 1800 Artikel auf diesem Blog kommen in irgendeiner Form einmal im Französischunterricht vor? Mit diesen Mindmaps wird aber auch die Frage stellt, ob in der Lehrerausbildung die Sachthemen des Französischunterrichts genügend berücksichtigt werden?

Als Professor Ingo Kolboom kürzlich auf dem VDF-Bundeskongress in Bochum die > Eröffnungsrede – mit Video und Text seiner Ansprache auf diesem Blog – hielt, erwähnte er die Lehrpläne aller 16 Bundesländer für Französisch und den darin enthaltenen Bestimmungen hinsichtlich der Sachthemen im Französischunterricht.

An diesen Themen hat Professor Kolboom, der von 1994 bis 2012 an der TU Dresden nach seinen Worten “einen in der deutschen Romanistik exotischen, da explizit gesellschafts- und regionalwissenschaftlichen, heute wieder abgeschafften Lehrstuhl für Frankreichstudien, deutsch-französische Beziehungen und frankophone Welten inne” hatte. “Dort habe ich,” so Prof. Kolboom, “fast zwei Jahrzehnte lang zukünftige Französischlehrer bzw. Frankreich- und Frankophonie-Experten für den „Markt“ in Schule, Wirtschaft, Kultur, Medien und anderen Institutionen ausgebildet.

Und er fügte hinzu: “Anders gesagt: mein Beruf bestand wie der Ihrige auch darin, „faire vivre le français en Allemagne“! Bei der Wahl der Themen meiner Seminare und Vorlesungen, aber auch bei der Wahl der Themen für Abschlussarbeiten habe ich mich stets von den Lehrplänen für den Französischunterricht an Höheren Schulen in allen 16 Bundesländern inspirieren lassen. Einen Eindruck vermitteln Ihnen die von mir im Foyer ausgestellten Schautafeln, auf denen die Sachthemen aller Französischlehrpläne in Form von Mindmaps erfasst sind. Schon eine flüchtige Lektüre dieser Sachthemen macht deutlich, dass ein zukünftiger Französischlehrer in den Bereichen Gesellschaft, Geschichte, Politik, Wirtschaft, Technik, Kultur Frankreichs und der übrigen frankophonen Welt sowie bilaterale Beziehungen eine mindestens ebenso solide wissenschaftliche, institutionell abgesicherte Ausbildung haben muss, wie es die Sparten Sprache und Literatur für sich zu Recht in Anspruch nehmen und daher mit entsprechenden sprach- und literaturwissenschaftlichen Lehrstühlen an den Hochschulen versorgt sind.”

Download:

> Landes-und kulturwissenschaftlichen Themen in den Französisch-Lehrplänen der Bundesländer *.pdf 1,3 MB

Lesebericht: Christian Ollivier et Lauren Puren,
Le web 2.0 en classe de langue

Freitag, 15. Februar 2013

french german 

Unterrichten in einer Fremdsprache

Mittwoch, 28. November 2012

Während des Referendariats habe ich das Fach Geschichte im bilingualen Zweig des > Friedrich-Ebert-Gymnasiums in Bonn auf französisch unterrichtet. Das war eine tolle Erfahrung besonders auch aufgrund der bemerkenswerten sprachlichen Kompetenz der Schüler, die ich damals dort kennengelernt habe. Als wir im Freanzösichunterricht über die Verfassung der V. Republik sprachen und einige Artikel davon gelesen haben, meldete sich eine Schülerin und erklärte mit feinstem Französisch, das alles, Präsident vom Volk gewählt, Artikel 16 etc. hätten sie heute morgen schon in einer anderen Stunde mitbekommen. Auf die Nachfrage, worum ging es, erklärte sie: Wir haben über die Republik von Weimar gesprochen, und deren Verfassung sei so ähnlich gewesen, nur dass der Artikel 16 dort die Ziffer 48 getragen habe… Erkenntnis: der bilinguale Unterricht trägt dazu bei, die künstlichen Grenzen zwischen den Fächern transparenter werden zu lassen. Das hat mich am fremdsprachigen Unterricht besonders fasziniert. Soviel zur unwillkürlichen Erinnerung als eben in einem Newsletter von EMILANGUES der Hinweis auf das Kolloquium des Erziehungsministeriums in Paris vom 31. Mai bis 1. Juni 2012 in meinem elektronischen Postkasten landete. Jetzt sind die Ergebnisse dieses Kolloquiums veröffentlicht worden:

> Enseigner les sciences en langues vivantes étrangères : pourquoi ? comment ?

 

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