Archiv für die Kategorie 'Französischunterricht'

Bloggen für die deutsch-französische Kooperation

Dienstag, 9. Februar 2016

france-blog-info-konzept <<< Pdf - Zum > Download und zum Verteilen. Als Anregung für Hausaufgaben, als digitales Sprungbrett in die deutsch-französischen Beziehungen.

Bald ist wieder Messezeit, und wir treffen uns vom 16.-20. Februar bei der Didacta in Köln und dann vom 17.-20. März auf der > Buchmesse in Leipzig. Es ist ja gar nicht schlimm, wenn wir dann wieder Lehrer treffen, die unseren Blog noch gar nicht kennen. Neulich sagte mir ein Lehrer, ach ich hab gar keine Zeit, soviel zu lesen, ein anderer, da ist zu viel Politik, und noch ein anderer meinte, für meinen Unterricht passt das nicht so recht.


Die > Tweets von Francebloginfo >>>>>

Dann gibt es die andere Fraktion, die regelmäßig fast alle Beiträge liest und sich bei unseren Treffen immer wieder über die Vielfalt freut, mit der sie ihren Schülern einen Ausschnitt der ungeheuren Themenvielfalt, der so beeindruckenden Möglichkeiten der deutsch-französischen Beziehungen zeigen können. Alle Schüler haben ein Smartphone und können mit den deutsch-französischen Medien in buchstäblich jeder Hinsicht wunderbar jonglieren. Man muss ihnen nur ein bisschen die Tür öffnen, hineingucken müssen sie selber.

Nun, sie finden die deutsch-französischen Beziehungen vielleicht auch einfach nur als normal. Ich finden sie immer noch sehr aufregend, die deutsch-französische Aussöhnung, die Verfassungsgeschichte in Frankreich und Deutschland und den so intensiven Einfluss der Literatur auf die Politik. Und dann die Wahlen aller Art in Frankreich. Hier ein Beispiel, wie man darüber berichten und sie analysieren kann: > Regionalwahlen in Frankreich am 6. und 13. Dezember 2015. Zitieren wir einen Absatz aus diesem Beitrag: „In Frankreich > eine so große Zahl unterschiedlicher Wahlen werden die Franzosen viel öfters als die Deutschen an die Wahlurnen gerufen. Entspricht das auch einer stärkeren Politisierung des öffentlichen Lebens? Mehr Demokratie in Frankreich? Auf jeden Fall kann die Berliner Republik viel von Frankreich lernen. Vielleicht will sie das aber nicht. Denn dann würden die geliebten sicheren Listenplätze verloren gehen und jeder Politiker müsste sich regelmäßig dem Votum seiner Wähler und nicht nur seiner Partei stellen. In Frankreich gibt es mehr Blogs von Politikern, die mit ihren Wählern auf diese Weise öffentlichen Kontakt halten. Die Distanz der über Listen in den Bundestag eingezogenen Politiker zum Wähler in Deutschland ist bei uns nicht zu übersehen.“

Manchmal segeln wir hier auch hart am Wind der Aktualität: > Non à la déchéance de nationalité oder korrigieren behutsam, wenn andere das Ende der Rechtschreibung in Frankreich kommen sehen > Sommes-nous tous ognons ou oignons?.

Deutsch-französische Kooperation ist, wenn zum Beispiel wenn die beiden Botschaften, die deutsche Botschaft in Paris und die französische Botschaft in Berlin um die Wette twittern: > Französisch-deutsches Twittern. Manchmal zählen wir auch Wörter, machen einen Ausflug in die Lexikometrie, um herauszufinden, was Politiker wirklich sagen > Encore un peu de lexicométrie: Comptons des mots. Les discours de François Hollande et de Nicolas Sarkozy. oder wir fragen beim Conseil national consultatiove de Droits de l’homme CNCDH nach den Menschenrechten und den Flüchtlingen: > Les réfugiés, les migrants, les demandeurs d’asile et les droits de l’hommeUne interview de la Présidente de la CNCDH.

Anregungen jeder Art für den Einsatz der Neuen Medien im Französischunterricht: In 10 Jahren gab es hier 263 Artikel zum Thema Web 2.0.


<<<< Die > Tweets von Francebloginfo

Twittern, gazouiller oder oder zwitschern wingt zur 140-Zeichen-Prözision und kann in jeder Form – Ausswerten von Tweets, eignen Tweets, Zwitschern mit der Austauschklasse: > Twittern im Französischunterricht- Lesen, sprechen oder zwitschern?

Eine Kurzanleitung zum Twittern steht hier in diesem Artikel: > Vom Twittern zur Chronologie de la presse française

29. November 2011: Wieviel 2.0 steckt in Ihrem Unterricht?

Hör- und Sehverstehensübungen? > Rund 60 Videos auf unserem Blog.

Es geht auf diesem Blog darum, Schülerinnen und Schülern einen Ausblick auf die deutsch-französische Vielfalt zu zeigen und sie davon abzuhalten, Französisch abzuwählen. Und hier finden Sie genügend Materialien, um auch im Sinne einer Classe renversée sich selber an die Unterrichtsvorbereitung zu begeben: > Deutsch-französische Beziehungen: Je dois faire un exposé / Ich muß ein Referat halten. Oder hier > 22 janvier 2016: Journée franco-allemande /Deutsch-französischer Tag.

Freitag, 29. Januar 2016 um 14:00 Uhr:
Deutsch-französischer Tag in Stuttgart

Dienstag, 2. Februar 2016

Bitte öffnen Sie das Fotoalbum mit einem Klick auf ein Foto erst, wenn diese Seite vollständig geladen ist:

Das > Institut français de Stuttgart und das > Deutsch-französische Institut, Ludwigsburg, luden gemeinsam zum deutsch-französischen Tag 2016 für Französischlehrerinnen und -lehrer ein:

Freitag, 29. Januar 2016 um 14:00 Uhr im Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart

Zwei Vorträge und drei Ateliers:

Michel Boiron, Directeur du centre de français langue étrangère CAVILAM
L’interculturel en classe au quotidien
et
La bande dessinée contemporaine, oeuvre artistique et support pédagogique

Auf unserem Blog: > M. Boiron: Warum sollte man Französisch/Deutsch lernen?

Prof. Dr. Jürgen Mertens, PH Ludwigsburg,
« Théâtraliser le texte littéraire »

Dr. Stefan Seidendof, dfi Ludwigsburg
Migration und Integration in Frankreich

Martin Villinger, dfi Ludwigsburg,
Développement durable et transition énergétique en France

Vor, nach und zwischen den Programmpunkten konnten die Teilnehmer sich am Stand des dfi sowie an Büchertischen der Verlage Cornelsen, Klett und Reclam informieren.

Zur Vorbereitung schlagen wir Ihnen die Lektüre folgender Beiträge auf unserem Blog vor:

> 22 janvier : La journeée franco-allemande. Notre message vidéo pour les élèves du Lycée Augustin-Thierry à Blois

> Deutsch-französischer Tag, 22. Januar 2016

> Préparer un exposé: Le traité de l’Elysée/Ein Referat vorbereiten: Der Elyséevertrag – 18. November 2015

> 50 ans Traité de l’Élysée – 68 articles

Immigration – Migration :

> Das aktuelle Thema für den Französischunterricht: Immigration – intégration – 4. September 2015

> François Hollande: „L’histoire de l’immigration en France est notre histoire à tous“ – 17. Dezember 2014

> Les réfugiés – Interview avec Pierre-Yves Le Borgn‘ – Deputé des Français à l’étranger – 19. September 2015

> 26. September 2015: Tag der Mehrsprachigkeit – 24. September 2015

> Le Monde: #jourdemigrants – 10. September 2015

Énergie :

> Sitographie : #Cop21 – Ressources utiles – 9. November 2015

> Frankreich will mit ″Innovation 2030″ nachhaltiges Wachstum fördern – 20. Dezemebr 2013

> L’énergie nucléaire (IV) Kernenergie – eine tragende Säule der französischen Energiepolitik – 15. Juni 2011

> L’énergie nucléaire en France et sa pérennité – 26. November 2011

> L’interview (I): Hervé Kempf, LE MONDE, répond à nos questions sur l’énergie nucléaire – 7. August 2011

Literatur :

> Littérature – 236 Artikel auf unserem Blog

Vom Twittern zur Chronologie de la presse française

Mittwoch, 13. Januar 2016

Erst erklären wir Grundsätzliches zu Twitter und dann gibt es einen Hinweis auf eine Chronologie de la presse française, den wir mit Twitter gefunden haben:


<<<< Die > Tweets von Francebloginfo

<<<< Das ist die > Timeline unseres Twitter-Accounts FranceBlogInfo: Hier erscheinen die Tweets, die wir verfassen und die > Tweets derjenigen, denen wir folgen, also deren Tweets wir lesen, und an unsere > Follower weiterschicken, oder wir können auch den den Autoren der Tweets direkt antworten. – Auf Twitter führt unser Blog auch eine Liste ausgewählter Tweets > www.twitter.com/FranceBlogInfo/lists/france-allemagne, die sich nur auf die deutsch-französischen Beziehungen konzentrieren: Eine öffentliche Liste mit > 42 Mitgliedern.

Wie schon öfters gesagt, Twitter ist unser Pressedienst. Trotz unserer Zurückhaltung gegenüber diesem 140-Zeichen-Gezwitscher, müssen wir doch zugeben, dass viele Tweets uns nützliche Informationen für unseren Blog liefern. Interessant ist der vergleich der „Timelines“ also der Tweets die die französische Botschaft in Berlin und die deutsche Botschaft in Paris senden: > Französisch-deutsches Twittern – eine Schnelligkeit und Vielfalt, die kaum je von einem Archiv dokumentiert werden kann.

Auf unserem Blog haben wir schon oft über Twitter geschrieben: > Vom Zwitschern und Twittern – 17. April 2015

> Twitter: Communiquer en 140 signes – Mit 140 Zeichen kommunizieren – 28. Februar 2014

Twitter gehört zu den Internet-Angeboten, die dazu beitragen können dem > Französisch-Unterricht 1.0 zu einem Unterricht 2.0 zu machen. Web 2.0, das nennt man auch das partizipative Internet oder ein bisschen besser auf Deutsch das Mitmach-Internet. Mit 2.0, den sozialen Diensten bekommen Schüler zusätzliche oder neue Impulse im Französischuntericht mitzumachen.

Wir wollten eigentlich hier berichten, was wir heute morgen mit Hilfe von Twitter gefunden haben:

Mit WORDPRESS geht das „Einbetten eines Tweets“ ganz einfach: Man klickt mit der rechten Maustaste auf die Uhrzeit des Tweets und im Kasten der sich neben dem Mauszeiger öffnet, klickt man auf Linkadresse kopieren, und dann wird der Link in den Artikel im Blog kopiert und der Tweet mit allen Funktionen erscheint auf dem Blog. Wenn Fotos im Tweet sind, erkennt man gleich, wer das Foto gesendet hat…

Also, heute morgen hat das Portail national des professionnels de l’éducation > Eduscol *** (> EDUSCOL – enseigner avec le numérique) auf eine Chronologie der Presse aufmerksam gemacht:

> Chronologie de la presse française. Cette chronologie retrace l’histoire de la presse française depuis 1631. Les données sont issues de l’ouvrage de Francis Balle, Médias & Société (LGDJ, 16e édition août 2013). Hergestellt von > www.inaglobal.fr/

Dazu gibt es ein kurzgefasste Erklärung:

> Une chronologie de la presse française depuis 1631

Deutsch-französische Beziehungen:
Je dois faire un exposé / Ich muß ein Referat halten.

Mittwoch, 13. Januar 2016

french german 

Nous avons relu et mis à jour notre article du 4 décembre 2008:

9. Französischlehrertag im Rahmen des Frankoromanistentags in Saarbrücken 2016

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Seit 2008 lädt die Fachrichtung Romanistik der Universität des Saarlandes und die mitorganisierenden Institutionen, jedes Jahr im Herbst zum Französischlehrertag an der Universität des Saarlandes ein.

In diesem Jahr gibtt ganz besonderen Französischlehrertag, der nächstes Jahr zu einer anderen Zeit und in einem anderen Format stattfinden wird, wie zu Beginn des Jahres bereits angekündigt: Vom 28. September bis zum 1. Oktober 2016 wird an der Universität des Saarlandes der nächste Kongress des Frankoromanistenverbandes ausgerichtet. Das Thema des Kongresses lautet: „Grenzbeziehungen – Beziehungsgrenzen (Liaisons frontalières)“. Es verweist auf die Grenzsituation, die für das Saarland eine so besondere Rolle spielt, auch und gerade im Kontext des Französischunterrichts in der Grenzregion und vor dem Hintergrund der Frankreichstrategie.

In den 20 Sektionen des Kongresses und den Plenarvorträgen wird das Rahmenthema aus linguistischer, literaturwissenschaftlicher, kulturwissenschaftlicher und natürlich fachdidaktischer Perspektive bearbeitet werden. Nicht nur in den fachdidaktischen Sektionen werden dabei Fragen berührt, die auch für den Französischunterricht von zentraler Bedeutung sind. Wir möchten Sie herzlich einladen, am 29. und/oder 30. September 2016 am Frankoromanistentag teilzunehmen und die Sektionen sowie die Plenarvorträge zu besuchen. Wie der Französischlehrertag der vergangenen Jahre wird Ihnen auch diese Veranstaltung mit einer Bestätigung als Fortbildung anerkannt. Informationen zum Programm und zur Anmeldung werdenim Frühjahr 2016 vorliegen.

Im Jahr 2017 wird dann wieder ein Französischlehrertag im gewohnten Format stattfinden. Der Termin wird der 1. Februar sein.

Hannah Steurer für die Organisationséquipe
Organisationséquipe Französischlehrertag 2015
FR 4.2 Romanistik Universität des Saarlandes
Postfach 15 11 50 – D – 66041 Saarbrücken
E-Mail: flt@mx.uni-saarland.de
Web: www.romanistik.uni-saarland.de/de/franzoesischlehrertag.html

Französisch: Bilingualer Unterricht

Freitag, 27. November 2015

Wie steht es um den Französischunterricht? Und vor allem um den bilingualen Unterricht, bei dem auch in Sachfächern die Unterrichtssprache Französisch ist? Auf der Website der > Arbeitsgemeinschaft der Gymnasien mit zweisprachig deutsch-französischem Zug in Deutschland gibt es eine Übersichtkarte mit den > Mitgliedsschulen. Ihre Zahl hat seit den 80 er Jahren aufgrund ihres attraktiven Angebots ständig zugenommen. Mittlerweile gibt es in Deutschland rund 100 Gymnasien mit einem bilingualem deutsch-französischen Zug. Sie sind in allen Bundesländern vertreten. Viele von ihnen bieten das Abibac an. Bei unserem Besuch in Blois anlässlich de Tagung Rendez-vous de l’Histoire > www.france-blog.info war im Lycée Thierry Augustin in Blois war die Grundlage für unseren Unterricht das deutsch-französische Geschichtsbuch. Bilingualer Unterricht hat immense Vorteile, er vermittelt die Studierfähigkeit gleichermaßen in Deutschland und Frankreich. Aber es kommt auch auf das schulische Umfeld und die Lehrer an. Mein Klassen- und Kurslehrer hat mir in einem normalen Gymnasium im Geschichts- und Französischunterricht alles beigebracht, womit der Studienstart an der Sorbonne-Nouvelle Paris III perfekt gelungen ist.

Der Ernst Klett Verlag bietet Materialien zum bilingualen deutsch-französischen Unterricht an:

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> Französisch in der Grundschule – Bilingualer Unterricht
Heft mit CD-ROM
ISBN: 978-3-12-522040-9
Module zu den Sachfächern Sport, Musik, Mathe, Kunst und Textiles Werken
• geeignet ab Klasse 1/2
• trainiert die Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz der Schüler
• mit detaillierten chronologischen Unterrichtsbeschreibungen
• mit CD-ROM (Kopiervorlagen, Lieder und Folienmaterialien)


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> Découvertes Atelier – Bilinguale Module zu Découvertes 1 bis 3
Kopiervorlagen mit Multisession-CD
ISBN: 978-3-12-522883-2 – Solange Vorrat reicht
Für das Training der Mehrsprachigkeit und interkulturellen Kompetenz. Für den Französischunterricht wie auch für den bilingualen Sachfachunterricht geeignet und auf die Bildungspläne der einzelnen Sachfächer und auf Découvertes (neue Ausgabe)abgestimmt.

Mit detaillierten chronologischen Unterrichtsbeschreibungen sowie Lösungen und Lösungvorschlägen.
Das Heft enthält 96 Seiten, weitere Werkteile bzw. Materialien befinden sich auf der Begleit-CD.


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> Découvertes Atelier – Bilinguale Module zu Découvertes 4 und 5
Kopiervorlagen mit Multisession-CD
ISBN: 978-3-12-522882-5
Insgesamt 14 Module zu Sachfächern wie Geographie, Politik, ­Geschichte, Mathematik, Biologie, Kunst, Musik.
Trainiert die Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz.
Für den Französischunterricht wie auch für den bilingualen Sachfachunterricht geeignet.
Auf die Bildungspläne der einzelnen Sachfächer und auf Découvertes ­abgestimmt.
Mit detaillierten chronologischen Unterrichtsbeschreibungen
Mit Lösungen und Lösungvorschlägen.
Mit CD-Extra (Audio- und Folienmaterialien)


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> Horizons Atelier – Oberstufe -Bilinguale Module

Kopiervorlagen mit CD-ROM/Audio-CD
Umfang: 80 Seiten
ISBN: 978-3-12-522884-9
– Kopiervorlagen zu den Sachfächern Musik, Kunst, Mathematik, Politik,Geschichte, Geographie und Bildung für nachhaltige Entwicklung
– Auf die Bildungspläne der Sachfächer und auf Horizons abgestimmt
– Sowohl für den Französischunterricht als auch für den bilingualen Sachfachunterricht geeignet
– Trainiert die Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz der Schülerm mit detaillierten chronologischen Unterrichtsbeschreibungen.
– Mit Lösungen und Lösungsvorschlägen
– Mit CD-ROM (Audio-, Folien- und Zusatzmaterialien)


> Histoire / Geschichte: Das deutsch-französische Geschichtsbuch ist komplett.


Angebote im Internet:

> Arbeitsgemeinschaft der Gymnasien mit zweisprachig deutsch-französischem Zug in Deutschland

> libingua_flyer_aussen – > libingua_flyer_innen

Arbeitsgemeinschaft der Gymnasien mit zweisprachig deutsch-französischem Zug in Deutschland: > Die wichtigsten Gründe für die Wahl des bilingualen deutsch-französischen Bildungsgangs – Websites des Humboldt-Gymnasiums in Trier

> Bilingualer Unterricht in Deutschland – Präsentation des Studienseminar Koblenz

> Bilinguaker Zug und ABibac in Deutschland – Bildungsserver Baden-Württemberg


Zusätzliche Materialien für den bilingualen Unterricht:
Am 14. Oktober ist die Materialsammlung “ Nachhaltige Entwicklung in Frankreich und Deutschland“ > http://www.nachhaltige-entwicklung-bilingual.eu veröffentlicht worden. Sei soll den bilingualen Sachfachunterricht in den Fächern Geographie, Gemeinschaftskunde und Geschichte unterstützen.

Deutsche und französische Lehrkräfte, die selbst bilingual unterrichten, haben die Materialien ausgewählt, um Vokabelangaben ergänzt und Arbeitsvorschläge dazu ausgearbeitet. Das dfi und die Arbeitsgemeinschaft der Gymnasien mit zweisprachig deutsch-französischem Zug in Deutschland (Libingua) haben gemeinsam die Arbeit der Lehrer koordiniert, die Redaktion der Inhalte übernommen und sie für die Website aufbereitet.

Das Projekt wurde von der Dr. Karl Eisele und Elisabeth Eisele Stiftung und dem Goethe-Institut Paris, dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und der Akademie Straßburg sowie der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg unterstützt.

Réforme scolaire en France – la disparition de la notation 0-20 ?

Mittwoch, 30. September 2015

Das Pulver rund die Diskussion um die Schulprogramme dampft noch, da beginnt in Frankreich schon wieder eine neue Diskussion, diesmal um die Bewertung der Schülerleistungen. Der Zentralismus hat auch seine Vorteile. Reformen werden landesweit, bei uns würde man sagen bundesweit diskutiert und werden nicht wie bei uns in einem oder mehreren Ländern versteckt und dort nur landesweit diskutiert. Auf diese Weise geht es in Frankreich immer sofort um das Grundsätzliche. So wie auch die Ausbau und Anwendung der Digitaltechnik beim Lernen in der Schule vom Präsidenten persönlich beobachtet wird: > Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école. Diesmal geht es um Noten. Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem bevorzugt ein Notensystem von 1-5 statt 20-0. Es folgte ein Sturm der Entrüstung. Die Ministerin reagierte prompt:

Noten können viel Unheil anrichten. Eine 6 im ersten Vokabeltest im Fach Französisch fördert nicht gerade die Motivation. Warum kriegt P. ne 5 und S. ne 4? Die Versuchung, Noten als ein Mittel der Disziplin zu nutzen, ist manchmal verführerisch, auch wenn eine gute Note den Lernwillen des Schülers beflügeln kann. Manchmal haben schlechte Lernleistungen viele komplexe Gründe, büßen muss aber immer nur der Schüler, wenn seine Aufgabe mit der Note mangelhaft oder ungenügend honoriert wird.


Coachen Sie Ihre Kinder beim Lernen. Lesebericht: Christoph Eichhorn, Bei schlechten Noten helfen gute Eltern
22. September 2014 von Heiner Wittmann. In unserem Lesebericht hieß es „Christoph Eichhorns wichtigste These: > Bei schlechten Noten helfen gute Eltern. Er stützt sich auf die Langzeitstudie, mit der Martin Neuenschwander den besonderen Einfluss der Eltern auf die Schulleistungen ihres Kindes nachgewiesen hat. Die Leistung der Kinder werden wohl zur Hälfte von den Erwartungen der Eltern bestimmt. Daraus leitet Eichhorn ein ganzes Bündel von Strategien und Lösungsansätzen ab, um Eltern auf alle möglichen Situationen vorzubereiten: Schlechte Noten, keine Lust zu Hausaufgaben, Schulfrust, alles was uns immer noch wohlvertraut ist.“



<< Die Tweets der Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem

Schon in nebeneinander liegenden Klassenzimmern wird unterschiedlich benotet. Und oft verstehen Schülerinnen und Schüler die Bewertungskriterien nicht so recht. Nicht überall werden die Bewertungskriterien offengelegt wie hier: … nein, wir zitieren diese Kriterien hier nicht, weil vielleicht Schulen, deren Websites wir hier zitieren würden, gute schulinterne und pädagogische Gründe haben, diese Kriterien so und nicht anders zu definieren.

Wir haben Noten von 1-6, in Frankreich sind sie umgekehrt von 0-20. Sagt man bei uns das ist ein 6er Kandidat, könnten die französischen Lehrer dem Schüler sagen, tu es nul. Jetzt soll die Bewertung in der Grundschule bis zur 3e des Collège reformiert werden: “ « Objectifs d’apprentissage non atteints », « Objectifs partiellement atteints », « Objectifs atteints » et « Objectifs dépassés »…: “ berichtet Mattea Battaglia, > La fin des notes n’est pas vraiment pour demain – LE MONDE, 29.09.2015. Wird es dann verschiedene Notensysteme in der Schule geben? die Vorschläge der Ministerin werden noch diskutiert werden.

Mattea Battaglia et Séverin Graveleau , La notation de 0 à 20 ne sera pas supprimée… du moins pas tout de suite – Le Monde.fr, 17.09.2015

Abgesehen vom benotungssysem scheint die Reform viel grundsätzicher angelegt: Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem bereitet außerdem ein neues livret scolaire vor, mit dem der schulische Erfolg von Schülern während ihrer Schulzeit besser dokumentiert werden soll:

Toute l’actualité – Évaluation des élèves du CP à la 3e. Un livret scolaire plus simple, un brevet plus complet Website des Erziehungsministeriums in Paris

Schon hagelt es schlechte Noten: Laurence de Carette: „Mauvaise note“ in ihrem Editorial im FIGARO, 18.9.2015: „Énoncé du problème: faut-il apposer sur les copies des élèves français un point vert, un feu rouge, un camembert bleu, un A surmonté ou non de petits plus et moins, quelques lettres accolées renvoyant vers ces expressions jargonnantes qu’affectionne l’Éducation nationale (comme «EA» pour «en voie d’acquisition»), une gommette, un smiley qui pleure ou bien encore… un simple chiffre? …“

Nicht die einzelnen Noten sind dabei bedeutsam, sondern eine globale Evaluierung der Grundkenntnisse: Ein neues Benotungsschema „reicher und lesbarer“ also aussagekräftiger soll dafür entwickelt werden. Die Reform soll zum Schuljar 2016 in Kraft treten. Wir werden hier auf www.france-blog.info die Grundlagen und die Diskussion dieser Reform verfolgen.

> Collèges : «Une nouvelle notation plus riche et plus lisible» Le Parisien TV

« Objectifs d’apprentissage non atteints », « Objectifs partiellement atteints », « Objectifs atteints » et « Objectifs dépassés »…:

Mattea Battaglia, > La fin des notes n’est pas vraiment pour demain – LE MONDE, 29.09.2015

Découvertes-Theaterwettbewerb 2015:
Nous faisons du théâtre!

Sonntag, 30. August 2015

Zuletzt auf unserem Blog: | > Vorgestellt. Webmontag in Stuttgart: Der Bericht #AmbitionNumerique des CNNum | > Von Erlangen nach Oradour | > Les archives de notre blog : V. Giscard d’Estaing, l’Euro, L’Europe et la coopération franco-allemande| > 10 articles sur la Grèce et les relations franco-allemandes| > Les entretiens avec Michel Sicard:Jean-Paul Sartre. Ses voyages et ses entretiens à deux| > Schwärmen für die französische Kultur | > Benefizkonzert ENSEMBLE! in Baden-Baden, 20. September, 16.00 Uhr | > Ferien! – Wie wärs mit einem Ausflug nach Frankreich? | Regionalwahlen in Frankreich am 6. und 13. Dezember 2015 | > Herbst 2015: Alle Termine |


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Zum Schulstart 2015/2016 schreibt der > Ernst Klett Verlag erstmalig den Découvertes-Theaterwettbewerb aus. Gesucht werden kleine Theaterszenen auf Französisch, deren Inhalte frei erfunden sein dürfen und die in der Gruppe erprobt worden sind.

Entscheidend sind die Idee sowie die kreative und sprachliche Umsetzung.

Mitmachen können Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I bis zum 2. Lernjahr. Die Stücke sollten nicht länger als eine geschriebene DIN 4 Seite sein und können auch durch Fotos belegt werden.

Eine Jury der Französisch-Redaktion des Ernst Klett Verlages entscheidet über die besten Arbeiten.

Zu gewinnen gibt es Geld für die Klassenkasse: 200 € für Platz 1, 100 € für Platz 2 und 50 € für Platz 3. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und alle Siegerarbeiten hier veröffentlicht.

Einsendeschluss ist der 15.12.2015. Zur > Anmeldung

Klett engagiert sich für Französisch: > Frankreich: Sprache und Kultur

Lesebericht:
Azouz Begag/Wilfried N’Sondé/Nathalie Licard/Lorène Lemor/ Mfa Kera:
Mon premier échange

Donnerstag, 27. August 2015

mon-premier-echange

Sieben französische Autoren, unter ihnen Azouz Begag und Wilfried N’Sondé, schildern anhand von Anekdoten ihre erste Begegnung mit Deutschland. Man sagt, die Franzosen bewundern Deutschland, aber lieben sie das Nachbarland auch? Jeder von ihnen hatte ganz andere Gründe, nach Deutschland zu kommen: ein Schüleraustausch, der Job, das Studium, bloße Neugier, das Land, die Menschen und gar DIE große Liebe.

Und www.france-blog.info hat einige von ihnen schon einmal getroffen – sie lassen auch hier in Bild und Ton ihre Deutschlandbegeisterung erkennen. Und jeder von ihnen sieht Deutschland aus einer anderen Perspektive – so kann man bei der Lektüre ihrer Texte nicht nur nebenbei wichtige Beobachtungen zu kulturellen Unterschieden machen. Noch ein Tipp. Zeigt dieses Buch auch vor allen den französischen Freunden, die noch ein wenig zögern, die Reise über den Rhein zu machen.

Für Lorène Lemor war das Erlernen der deutschen Sprache eine Selbstverständlichkeit. Auch ihre beiden Brüder hatten Deutsch gelernt. hat die deutsche Sprache die Tür zu einer reichen Kulturwelt geöffnet. (S. 6) Sie erinnert sich an ihrer Mutter, die kam an einem 14. Dezember zum Ball Sainte Barbe der Feuerwehrleute: „Foulez-fous danser avec moi, mademoiselle?“ fragte einer von ihnen… Horst. Dann der Besuch in Konstanz. Aufregend. Später lernt Lemor in Deutschland einen Franzosen kennen, der kein Deutsch spricht….

Thierry Sète sollte auch einen Beitrag für dieses Buch liefern: Von einem, der auszog, Neuland zu entdecken lautete sein Titel. Die Redaktion war begeistert, wollte aber dann doch den Text auf Französisch haben: Le goût de l’Allemagne. Wer ihn und seine Begeisterung für die deutsche Sprache und Kultur kennt, weiß dass das ihm nicht schwer-, aber ein bisschen missfiel. Dann hat er sich aber doch hingesetzt und eine wunderbare, ganz individuelle Geschichte über sein Deutschlernen, wie er Deutschland entdeckt hat, geschrieben – ein wunderbarer Text, den man, er ist ja auch auf Französisch, all denen zur Pflichtlektüre schicken müsste, die in Frankreich auch nur eine Minute Deutschunterricht einsparen wollen. – Thierry Sète war lange Zeit als Attaché linguistique im Institut français de Stuttgart tätig. > Avez-vous déjà passé une épreuve du DELF?

mk-aÉchange lautet der Titel des Beitrags, den Mfa Kera geschrieben hat. Sie kommt nach Hamburg zu einem Schüleraustausch. Jeder Austausch ist immer ganz was ganz Individuelles. Jede/r erlebt immer was ganz anderes. Nichts kann vorhergesehen werden. Für jede/n ist Deutschland immer Neuland. Und stimmt meist mit nichts im Lehrbuch überein. Jede/r entdeckt die kulturellen Unterschiede, man isst anders, geht anders miteinander um, andere Wohngewohnheiten. So auch in der Erinnerung von Mfa Kera, die das Wort gemütlich erklärt. Sie kommt nach Hamburg-Blankenese zur Famile Schönneck. Und dann die Schule aus roten Klinkern gebaut. Dann abends die Reeperbahn. Besser als ein Abenteuerroman. So was darf man einfach nicht verpassen.

Wilfried N’Sondé schreibt Histoire berlinoises und berichtet von Mademoiselle Lemoine, die die Aufgabe hatte, die Schüler im Zug nach Berlin zu bändigen. Wir wussten eigentlich nichts über unseren deutschen Nachbarn, gesteht N’Sondé. Dann die Fahrt nach Deutschland, am Kölner Dom vorbei. Ende 1989 am Bahnhof ankommen! Und dann die Überraschung der deutschen Schüler, die auch einmal die farbigen Gäste neben sich auf der Bank sitzen sahen. Sie betrachteten uns wie Außerirdische und merkten schnell, dass wir ihnen doch sehr ähnelten. Ein aufregender Besuch, gerade weil sie such noch die Auswirkungen der jüngst erfolgten Öffnung der Mauer mitbekommen haben. > N’Sonde à Stuttgart und > Souvenirs d’Allemagne.

Et tranquille, coule le Rhin lautet der Titel des Beitrags von Azouz Begag, Minister a.D. In der sixième begann er Deutsch zu lernen. Viele Worte bestimmten seine Vorurteile: Blitzkrieg, Kartoffel, Danke, Bitte. Er vergleicht die deutschen und französischen Wörter, merkt, dass die Wörter viel von der Kultur ihres Landes in sich eingebunden mitbringen, berichtet von seiner Lehrerin Madame Zapoit. Dann kommt Ursula Müller aus Stuttgart, die Sparachassistentin aus Deutschland, Azouz ist sofort in sie verliebt und sofort kann er alle Verbformen von aimer. Sein Deutsch machte Riesenfortschritte, dass die anderen staunten und nicht merkten, woran das lag: Es bleibt uns nichts andres übrig, als ein Taxi zu nehmen. > Lesung mit Azouz Begag, „ein Brückenbauer“, im Schulzentrum Marienhöhe und > Azouz Begag im Institut français de Stuttgart:

spStéphane Paroubek erzählt von seinem Besuch in Stuttgart: Ma tante de Stuttgart. List man seinen Text könnte man zuerst den Eindruck bekommen, Stuttgart ist so weit von Frankreich. Was man dort isst. Fast wie auf der anderen Seite der Erdkugel: Maultaschen oder Kohlrouladen. Aber dann hat er bei seinem Praktikum die Arbeit in der Redaktion kennengelernt. Franzosen, die für Deutsche dei Französischbücher schreiben. Und er lernt das deutsche Weihnachtsfest zusammen mit Griechen und Türken kennen.

Wenn aber der Lesebericht wie hier immer länger wird, bowohl das Besprechungsexemplar mit 80 Seiten eigentlich gar nicht so lang ist, dann ist es wirklich perfekt gelungen. Alle sieben Autoren berichten über einzelne Facetten ihrer „Initiation“ in Deutschland. Kulturelle Vielfalt, die erst im Vergleich mit dem Heimatland so richtig auffällt, und jedem von ihnen Erfahrungen in Deutschland beschert, die sie als Sprungbrett für neue Taten nutzen können.

mon-premier-echange

Azouz Begag/Wilfried N’Sondé/Nathalie Licard/Lorène Lemor/ Mfa Kera:
> Mon premier échange
Lecture graduée – Lektüre mit Audio-CD, abgestimmt auf Découvertes. Ende des 4. Lernjahres
978-3-12-591815-3 (3-12-591815-4)
Diese Lektüre kann die Unité 3 in Band 4 von Découvertes, Série jaune und Série bleue ersetzen.
Umfang 80 Seiten

Französisch-Unterricht 2.0 in Frankreich

Donnerstag, 27. August 2015

french german 

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