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Archiv für die Kategorie 'Französischunterricht'

Das neue Twitter-Design

Mittwoch, 23. April 2014

Wie könnte es auch anders sein. Das neue > Twitter-Design ist ein guter Anlass, einen Augenblick mal über den Sinn und Zweck der 140-Zeichen-Post nachzudenken. Richtig gut finde ich Twitter, wenn z. B. der Elyseepalast diesen Dienst nutzt, um Kommentare zu Pressekonferenz des Präsidenten einzusammeln. Oder wie gerade eben während der Rede von François Hollande in Carmaux anlässlich des > Gedenkens an Jean Jaurès: “Auch bei diesem Anlass darf wieder mitgetwittert werden: “Le président de la République, François Hollande, participe à la cérémonie d’hommage à Jean Jaurès, à Carmaux dans le Tarn #DirectPR #Jaurès2014″ steht auf der Website des Elyseepalastes.” Bestimmt muss dann ein Beamter die Tweets zählen und ein Resümee zur Netzstimmung schreiben. Oder 10 Minuten Tweets lesen, und man hat einen Eindruck, man weiß, was (online) so los ist. Kaum jemand nutzt Twitter noch, um gerad mal ein Aperçu zu zwitschern:

Die meisten wollen per Tweet auf sich und die eigenen Produkte (Websites etc.) oder Aktionen aufmerksam machen, oder einfach nur sagen, was sie tun wollen wer gerade dazu etwas sagt:

Klar, wir machen auch manchmal ein bisschen Werbung:

Twitter kann auch Bilder von Ereignissen verbreiten, die gerade stattfinden:

Man kann per Twitter eben mal eine Umfrage machen:

Einfach nur mal Fotos posten:

Auf Videos aufmerksam machen

Twitter. Zeitvertreib?

Im Franzsösichunterricht 2.0 kann man scih ungewzählte Übungsformen ausdenken. wie oft wird über ein Ereignis getwittert? Wer schreibt darüber? Welche Tweets enthalten Infos? Mit welchen Belegen. Wann sind Verweise Belege oder Werbung? Deutsch-französische Beziehungen? Welche Regierung oder welche Minister nutzen intensiver Twitter? Welche Meiden twittern auf beiden Seiten des Rheins? Eine Liste: Vor und Nachteile von Twitter. Welche Arten von Tweets gibt es?

> Twitter: Communiquer en 140 signes – Mit 140 Zeichen kommunizieren – 28.2.2014

> Twittern im Französischunterricht – Lesen, sprechen oder zwitschern? – 28.4.2010

Französisch lernen

Dienstag, 22. April 2014

Der heute meistgelesene Beitrag auf unserem Blog > Apprendre le français: comment motiver les élèves ? Motivation im Französischunterricht – 5. Juli 2007

Wenn ich damals in der Schule Twitter und Facebook gehabt hätte! Ob ich schneller Französisch gelernt hätte? Oder wenn ich diesen Blog damals hätte im Internet lesen können? Damals war die Persönlichkeit unseres Französischlehrers entscheidend. Das Tafelbild, auf dem er z.B. die Daten der französischen Herrschaftsformen von der 1. Republik über die Restauration, das Zweite Kaiserreich bis zur V. Republik an die Tafel schrieb, habe ich heute noch vor Augen. Immer wieder Revolutionen, Staatsstreiche! Fünf Republiken, so viele Verfassungen! Dann lasen wir L’étranger von Camus und dann das Referat über Le mythe de Sisyphe in der Schule und ein anderes über > Sartre – beide mit Spätfolgen. Eine der Haupttätigkeiten im Unterricht waren die Aufgaben, selbständig Texte anzufertigen, französischsprachige Aufsätze zu verfassen. Mein letzte Klausur enthielt die Beschreibung eines Spaziergangs durch das Dörfchen Roussillon bis zu den ockerfarbenen Sandsteinfelsen über dem Tal. La Provence.

Und heute? Wird mit dem Internet mehr und besser Französisch gelernt? 29. November 2011: > Französischunterricht und das Web 2.0. Die Antwort ist wieder ganz einfach. Der Erfolg hängt nicht vom Internet ab, er hängt von den Lehrern ab, wie es ihnen gelingt, den Schülern die Vorteile des Internets zu vermitteln. Der Königsweg führt immer noch über die so wie früh mögliche Anleitung, eigene Texte zu verfassen, so bald wie möglich, Gelerntes anzuwenden. Das geht über kleine Rechercheaufgaben im Netz, bis zum klasseninternen Twitter140zeichenspiel, so viel wie möglich mit wenigen Worten zu sagen. Im Wettkampf Deutsch-Französisch, ach, da gewinnt die französische Seite ja immer.

Wenn wir uns das Klassenzimmer 2.0 angucken, fällt auf, dass der Lehrer schon ganz schön aufpassen muss, um alle Web 2.0-Aktivitäten seiner Schüler mitzubekommen. Natürlich muss schon darauf achten, wo der Stoff für Referate und Hausaufgaben herkommt. Aber jedes > Referatsthema berührt auch ein bisschen die Medienkunde. Richtig spannend wird es, wenn zu deutsch-französischen Themen (360 Artikel) die Berichterstattung in den Medien beiderseits des Rheins untersucht wird. Ganz neue Seh- und Hörverstehensübungen ergeben sich mit Videos: Was hat der Präsident in > Ouradour-sur-Glane gesagt? Verfassen Sie eine Meldung in 20 Zeilen. Oder fassen Sie das Interview mit > Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche: Welche Positionen vertritt Jean-Noël Jeanneney? Oder nur per Ton, was hat > Honoré de Balzac gesagt? Oder wie beruteilt > Alfred Grosser die deutsch-französischen Beziehungen und die Europapolitik?

Die Schülerinnen und Schüler bringen eine ungebändigte Freude und Interesse für das Internet mit (Später mache ich was mit > Medien.”) Ihre Schüler wäre wahrscheinlich heute sehr erstaunt, wenn Sie vorschlagen würden, >das Referat mit der Hand zu schreiben? Haben sie eine Austauschklasse in Frankreich? Haben Sie einen gemeinsamen Blog? Wie nutzen Ihre Schüler Twitter? Korrespondieren Sie mit ihren Corres? Kennen sie das Brigitte-Sauzet-Programme oder das Programm Voltaire des > DFJW?

Lesebericht: Guide pratique pour enseigner les classiques
Les fables de La Fontaine

Donnerstag, 17. April 2014

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Un nouveau Centre linguistique franco-allemand
Ein neues deutsch-französisches Sprachzentrum

Dienstag, 1. April 2014

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Digitaler Unterrichtsassistent erhält Deutschen Bildungsmedienpreis digita 2014

Donnerstag, 27. März 2014

Der > Digitale Unterrichtsassistent zu ‘Découvertes Série jaune’ des Ernst Klett Verlags erhielt am Mittwoch 26. März 20914, de Deutschen Bildungsmedienpreis in der Kategorie Digitale Werkzeuge.

“Alles schön handlich und bequem und platzsparend auf einem Medium vereint!” so lautete das Fazit der Jury zum Digitalen Unterrichtsassistenten des Klett Verlags. Besonders hervorgehoben wurden in der Laudatio die motivierenden, interaktiven Tafelbilder des digitalen Lehrwerks; sie präsentieren Redewendungen mit situativer Einbettung, ermöglichen ein sinnvolles, spielerisches Einüben von Vokabeln und arbeiten grammatische Phänomene plastisch auf.

Überreicht wurde der Preis auf der > didacta durch die Staatssekretärin Marion v. Wartenberg vom Baden-Württembergischen Ministerium für Kultus, Jugend und Sport (im Bild links). Christa Weck und Birgit Schmitt nahmen den Preis entgegen.

„Mit dem Digitalen Unterrichtsassistenten wollen wir die Arbeit unserer Französischlehrerinnen und -lehrer unterstützen. Er lässt sich intuitiv bedienen und erspart viel Zeit bei der Zusammenstellung und Präsentation der Materialien“, freute sich Christa Weck über die Auszeichnung, die in einer kurzen Dankesrede auch darauf verwies, dass der ausgezeichnete Unterrichtsassistent nur einer von 170 weiteren im Verlag sei.

Der Trailer: > www.digita.de/2014/vid/didwerk.htm

Der Deutsche Bildungsmedienpreis digita wird seit 1995 jährlich verliehen. Er zählt zu den renommiertesten Preisen in der Bildungsbranche im deutschsprachigen Raum. Träger des „digita“ sind das IBI, Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft an der TU Berlin, die Intel GmbH und die Stiftung Lesen.

> Digitaler Unterrichtsassistent – Website des Ernst Klett Verlags

L’institut français de Stuttgart
Bade-Wurtemberg : Jury régional du “Prix des lycéens allemands 2014″

Freitag, 21. Februar 2014

| Das TV-Studio des Frankreich-Blogs | Der Computer im Französischunterricht |

Le Jury régional du “Prix des lycéens allemands 2014″ s’est rassemblé vendredi 21 février à 11 h à l’ > Institut français de Stuttgart

Anne-Sophie Guirlet-Klotz a souhaité la bienvenue aux élèves et aux professeurs:

“Les éditions Klett… sont très heureuses de soutenir le Prix des lycéens allemands depuis ses débuts, il y a 10 ans déjà! … En créant le Prix des lycéens allemands, on s’est inspiré du Prix Goncourt des lycéens en France.
Et à notre grande surprise, le Prix des lycéens allemands a entre-temps plus de participants que son grand frère le Prix Goncourt des lycéens! En France, ce sont à peu près 2000 élèves qui y participent – et en Allemagne, si nos sources sont correctes – déjà plus de 4000! C‘est une très belle récompense pour nous tous!
4000 jeunes de toutes les régions d’Allemagne lisent donc tous les ans quatre romans en langue originale et en débattent dans une langue qui n’est pas leur langue maternelle! Félicitations!”

Französisch lernen? Französische Literatur? Wir freuen uns auf Ihre Antworten!
E-Mail: redaktion@france-blog.info

Die Schüler kamen an diesen Tag aus ganz Baden-Württemberg in das Institut français nach Stuttgart:

Nous étions très impressionnés par la qualité du débat. Les élèves se sont trés bien préparés pour cette journée. Les deux photo suivantes s’sappellent “Débat vif I” et “Débat vif II” :

Stéphane Paris – Attaché de coopération pour le français (Bade-Wurtemberg et Sarre) Stellvertretender Direktor / Directeur adjoint de l’Institut français de Stuttgart, possède un art merveilleux pour modérer le débat, susciter et les bonnes questions suivies des réponses justes. Nous avouons que c’était un grand plaisir de suivre le débat d’aujourd’hui à l’Institut. Nous avons donc décidé de montrer presque toutes les photos prises aujourd’hui car elles rendent très bien – même sans son – que le débat étati très animé et qu’il a beaucoup intéressé les élèves. Bref, il faut lire beaucoup plus de littérature !


Hier folgt das Fotoalbum: Der Blog, bzw. diese Seite muss erst vollständig geladen sein, also das kreisende Symbol muss weg sein, dann darf man das Album – hier die drei folgende Fotos mit 130 Foto – mit einem Klick auf ein Foto öffnen. Das Bild öffnet sich dann auf schwarzen Hintergrund, rechts erscheint beim Mauskontakt ein Symbol zum Weiterklicken, geht das alles nicht, bitte die Seite nochmal laden SHIFT-F5, evtl. gibt F-11 das das Verschwinden der Symbolleisten bewirkt mehr freie Blick auf die Fotos:


Mit Druck können Sie ein Sreenshot – DRUCK – machen und mit STRG/CTRL-V in ein Bildprogramm oder einfügen. Alle Beteiligten an diesem Tag dürfen über ihre Photos frei verfügen, bei einer Veröffentlichung auf Websites oder Blogs werden wir uns ganz bestimmt über eine Quellengabe © H.Wittmann – france-blog.info sehr freuen.

Wir freuen uns auf Ihre Antworten! E-Mail: redaktion@france-blog.info

Noch ein paar Tipps:
> Französischunterricht im Web 2.0 – auf diesem Blog
Literatur: > Interviews imaginaires
> 194 Artikel in der Kategorie Literatur auf diesem Blog
> Einführung in die Romanistik
> Medien und > Web 2.0
> Literatur und Internet oder la littérature numérique. Bibliographie et sitographie.

PONS Wörterbuch online

Käse und Wein ! Empfang im Institut français de Stuttgart

Mittwoch, 19. Februar 2014

Eigentlich reichte die Superqualität der Weine, die Bernd Kreis mitgebracht hatte, sowie den Käse, den er in Straßburg geordert hatte, als > Argumente, um sofort mit dem > Französischlernen anzufangen völlig aus:


v. l. Genralkonsul Michel Chabonnier, Oberbürgermeister a.D. Dr. Wolfgang Schumacher, Dr. Volkhart Weizsäcker, Dr. Michael Klett.

und > weitere 40 Fotos auf der Website der Freunde des Institut français de Stuttgart.

Nachgefragt: Eric Anceau, Napoléon III

Dienstag, 18. Februar 2014

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Éric Anceau : Warum sollte man Napoléon III heute kennen?

Donnerstag, 6. Februar 2014

| Nachgefragt: Eric Anceau, Napoléon III | Der Computer im Französischunterricht | In eigener Blog-Sache | Füller oder Tastatur|

Heute mal ein Artikel für den bilingualen Geschichtsunterricht. (= Erinnerung an die Referandarzeit im > Friedrich-Ebert-Gymansium in Bonn) Anlässlich einer Veranstaltung im Rahmen des WikiStage in Paris am 8.12.2013 in der > ESCP Europe in Paris mit mehr als 16 Experten, die 6 oder 12 Minuten lange Vorträge zu Thema “Neugier” hat > Éric Anceau, Maître assistant in der Sorbonne (> CRHXIX – Centre d’histoire du XIXe siècle (EA 3550)) und in Sciences-Po, einen Vortrag über Napoleon III. (1808-1873) gehalten.


> Haben Sie diesen Blog heute schon weiterempfohlen?

Die Konzeption unseres Blogs *.pdf

Éric Anceau ist mit der Geschichte des 19. Jahrhunderts bestens vertraut, hat mehrere Bücher zum Zweiten Kaiserreich verfasst: > Publikationen. u.a. Les Députés du Second Empire. Prosopographie d’une élite du XIXe s., Champion et Slatkine, 2000, und eine sehr lesenswerte Darstellung des Zweiten Kaiserreichs La France de 1848 à 1870. Entre ordre et mouvement, Le Livre de Poche, références, collection La France contemporaine dirigée par Jean-François Sirinelli, L.G.F., 2002. Seine Biographie”Napoléon III. Un Saint-Simon à Cheval” (Paris: Tallandier, 2008) hat mehrere Preise erhalten: Der Titel seines Vortrags lautete : “Pourquoi doit-on connaître Napoléon III en 2013?”. Der Film ist auch interessant, weil er zeigt, wie ein historisches Thema in 8 Minuten 23 Sekunden perfekt dargestellt werden kann. Eine wunderbare Vorlage zum Üben und Nachmachen:

Louis-Napoléon, der nach seinem zweiten Staatsstreich 1840 in lebenslängliche Haft in das Fort Ham kam, gelang 1846 die Flucht. Zwei Jahre später wird er mit 5,4 Mio. Stimmen im Dezember 1848 zum ersten Staatspräsidenten Frankreichs gewählt. Am 2. Dezember 1851 unternimmt er seinen dritten, diesmal erfolgreichen Staatsstreich, und führt ein Jahr später das Kaiserreich wieder ein. Als Kaiser macht er den Dialog zwischen Tradition und Modern zu einer Strategie für eine tiefgreifende Modernisierung Frankreichs.

Wie auf diesem Blog üblich, ist dies ein erster Beitrag zu diesem Thema, das Video zu diesem Thema wird am Donnerstag in Paris aufgezeichnet, der Artikel Nachgefragt:… folgt hier Anfang der nächsten Woche.

Concours international “Génération bilingue 2014″

Mittwoch, 8. Januar 2014

L’Institut français propose, en partenariat avec RFI, TV5MONDE et le Français dans le Monde, un concours international pour lycéens de sections bilingues. Les élèves devraient réaliser un document audio ou vidéo de trois minutes sur le thème « Raconte-nous ta section bilingue ! ». Les productions seront réalisées par équipe de deux élèves, âgés impérativement de 16 à 18 ans.

> Téléchargez le règlement – Date limite d’envoi des productions : 28 février 2014

Lire : > Concours international “Génération bilingue 2014″

Wenn die Aufgabe lauten würde: “Raconte-nous ton blog !” Videos hätte ich genug. Schade bin schon über 20: > 50 Videos auf diesem Blog.

Lecture. Irène Cohen-Janca au Lycée Gottlieb-Daimler à Stuttgart-Bad-Canstatt

Donnerstag, 24. Oktober 2013

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Comic-Wettbewerb „La vie en BD“ startet in neue Runde

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Zum bereits fünften Mal schreibt der Ernst Klett Verlag den großen Schülerwettbewerb „La vie en BD“ aus. Ab sofort können Lehrkräfte die Teilnahmebögen für das Schuljahr 2013/2014 unter www.klett.de/bd herunterladen.

Der Comic-Wettbewerb „La vie en BD“ wendet sich an Schülerinnen und Schüler aller Lernniveaus und Schulformen, die ein Thema ihrer Wahl als bande dessinée umsetzen möchten. Mit dem Wettbewerb möchte der Verlag Schüler oder Schülergruppen dazu ermutigen, ihre Kompetenzen in der französischen Sprache künstlerisch und erzählerisch zu vertiefen.

Bis zum 31. Januar 2014 können Lehrkräfte wieder die besten bandes dessinées ihrer Schülerinnen und Schüler einreichen. Der Ernst Klett Verlag und eine Jury aus Fachdidaktikern, Zeichnern und Praktikern belohnen den Sieger mit einer Reise ins Centre Belge de la Bande Dessinée nach Brüssel. Die Schülerinnen und Schüler auf den Plätzen 2-5 erhalten Sachpreise im Gesamtwert von 250 Euro; die Plätze 6-25 einen Trostpreis. Alle Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
Der Comic-Wettbewerb des Ernst Klett Verlages, an dem durchschnittlich 1.100 Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet teilnehmen, wird seit 2009 ausgeschrieben.

Albert Camus (1913-1960)
Zwei Vorträge im Institut français in Tübingen

Sonntag, 13. Oktober 2013

50 Jahre Elysée-Vertrag
64 Artikel auf diesem Blog

Dieses Jahr wäre Albert Camus 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass finden weltweit Kolloquien und Konferenzen statt, die sein Werk würdigen. >
> Centenaire Albert Camus. Der Frankreich-Blog reist am 15. Oktober 2013 nach Tübingen zum > Institut français nach Tübingen.

> DÉBAT : Albert Camus, Contre la résignation

Albert Camus
(c) Oliver Jordan, Privatbesitz
130×90

Vortrag von Professor Jean-Yves Guérin,
Camus aujourd’hui

“2013 est l’année Albert Camus. Cette conférence est la première des manifestations organisées à Tübingen sur le thème d’Albert Camus, sur le thème « Je me révolte donc nous sommes » (ich empöre mich, also sind wir). Nous recevons ce soir deux universitaires spécialistes d’Albert Camus, Pr. Jean-Yves Guérin (Sorbonne, Paris) et Dr. Heiner Wittmann (Universität Stuttgart). Le 4 janvier 1960, Albert Camus est mort dans un accident de voiture près de Villeblevin (Yonne).

Ils évoqueront la dimension morale et politique de l’oeuvre d’Albert Camus, en explorant notamment le thème de la révolte et ses résonances artistiques et politiques dans le monde d’aujourd’hui.”

En français et en allemand.
Avec l’aimable soutien de la Volksbank Tübingen.

> Institut français de Tübingen
Dienstag, 15.10.2013, 19h00 – 21h00
Entrée gratuite.

Heiner Wittmann
Albert Camus, Revolte und Kunst
Albert Camus konzentriert sich in seinem Gesamtwerk keineswegs nur auf die Beschreibung einer absurden Welt. Sein Werk enthält nicht nur in Der Mensch in der Revolte. Essai. (1951) dezidierte Aufforderungen, mit einer Revolte dem Absurden zu begegnen. Genauso wie innerhalb des Gesamtwerks ein präziser Plan erkennbar ist, der die Abfolge seiner Werke erläutert , so belässt er es nicht einfach bei einer bloßen Revolte, sondern gibt ihr in seinen Werken auf ganz unterschiedliche Arten präzise Formen, die zusammen eine umfassende Antwort auf das Absurde formulieren. Es ist – und das wird oft übersehen – die Kunst im Werk von Camus, die eine wesentliche Aufgabe im Rahmen der Revolte einnimmt.

> Albert Camus
> Centenaire Albert Camus 1913-1960

Der Blog von Anne-Kathrin Reif > 365 Tage Camus

> Ausstellung: Olivier Jordan: Noces de Lumière – Hommage à Albert Camus

Lesebericht: Les relations franco-allemandes dans la littérature française

Dienstag, 2. Juli 2013

Noch heute leide ich unter den Erinnerungen an meine Referendarzeit. Ein bisschen Literatur, Maupassant, Camus, einige wenige andere Texte… Wenig, viel zu wenig Literatur. Vorher als nebenamtlicher Lehrer im Unterricht im Jahrgang 12 und 13: Literaturgeschichte mit Texten aus dem 18. und 19. Jahrhundert! Das waren schöne Gelegenheiten, Schülern die Bedeutung der französischen Literatur zu vermitteln oder viel später, vor einigen Jahren, die Tourneen mit Gilles Floret: > http://www.france-blog.info/cinq-siecles-de-litterature-in-landau-an-der-isar und unsere 2-Mann Show Cinq-siècles de littérature française auch am 6. April 2006 im > Institut français in Stuttgart.

Und da unser Blog Schüler nie auf die Idee bringen sollte, Französisch abzuwählen, sondern ihnen alle Möglichkeiten, Frankreich und seine Kultur und Politik näherzubringen, müssen wir heute das neue Buch von Danielle Rambaud, Wolfgang Bohusch (Hrsg.): > Les relations franco-allemandes dans la littérature française, das gerade bei Ernst Klett Sprachen erschienen ist, aufschlagen: 11 Textauszüge aus der französischen Literatur. 12 Autoren, die über Deutschland schreiben, sprechen oder singen: Von Mme de Staël über Giraudoux, Tournier, Brassens bis zu Mitterrand. Die ausgewählten Texte sind Highlights der französischen Literatur, die auf der Grundlage der Beobachtung des östlichen Nachbarn entstanden sind. Mme de Staël: “La puissance du travail et de la réflexion est aussi l’un des taits distintifs de la nation allemande.” (S. 12) Und dann an der Lorely vorbei: “A Bacharach il y a vait une sorcière blonde / Qui laissait mourir d’amour tous les hommes à la ronde.” (S. 29)

Endlich gibt es Gelegenheit, das Bild der Lorely aus dem IC – an dieser Stelle hat man nur 11 Sekunden – hier vorzuzeigen: Mit 1 Klick wird es vergrößert.

Vor dem Hintergrund dreier Kriege – das kann man sich heute überhaupt nicht mehr vorstellen – und einer gelungenen Aussöhnung spricht François Mitterrand am 20. Januar 1983 im Deutschen Bundestag. Und jetzt feiern wir schon den 50. Geburtstag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages.

Die perfekte didaktische Vor- und Auf- und Nachbereitung gehört bei Schullektüren mit dazu. Nebenbei kann man mit diesem Buch auch vorzügliche Ideen bekommen, wie man andere Texte ähnlicher Art oder am besten zusammen mit dem Deutschlehrer über Frankreich behandelt. Nur wer vom Nachbarland aus das eigene Land erkundet, kann wirklich Mittler werden. Und wer Französisch lernt ist schon ein bisschen Mittler. > Gründe, Französisch zu lernen gibt es genug. Aber die französische Literatur als Grund ist bisher auf diesem Blog zu wenig genannt worden. Immerhin haben wir mit unseren
> Besuchen bei Schriftstellern solche Gelegenheiten genutzt, um hier das unglaubliche Potential der französischen Literatur vorzuführen. Alle müssen mal anfangen, und nach der Lektüre des hier vorgestellten Buches, wird sicher der ein oder andere Schüler doch mal in Frankreich in einen Buchladen gehen, gucken und hoffentlich sein erstes französisches Taschenbuch kaufen. Meins hieß “Le Mythe de Sisyphe” von Albert Camus.

Literarische Themenhefte Französisch
Möchten Sie in dem Buch blättern?: Danielle Rambaud, Wolfgang Bohusch (Hrsg.), > Les relations franco-allemandes dans la littérature française
Buch – B2/C1
978-3-12-591586-2 (3-12-591586-4)
> Klassensatzbestellungen

Bibliographie:

H.W., Appeler un chat un chat. Sartre et les lettres, in: Sartre et Knopp, Peter / von Wroblewsky, Vincent (Hrsg.), Carnets Jean Paul Sartre. Reisende ohne Fahrschein, Reihe: > Jahrbücher der Sartre-Gesellschaft e.V. – Band 3, Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2012, S. 191-198.

 

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