Elle a été initiée par le Bureau II du Ministre Plénipotentiaire de la République fédérale d’Allemagne chargé des affaires culturelles dans le cadre du traité sur la coopération franco-allemande, l’Institut français, la maison d’édition Klett, l’Université Franco-Allemande, l’Office Franco-Allemand pour la Jeunesse et le Centre Français de Berlin. A l’aide des réseaux sociaux, cette campagne a pour objectif d’encourager les élèves à choisir le français comme première ou deuxième langue à l’école et d’intéresser également un public extra-scolaire à la langue et à la culture française. Notre groupe cible concerne les jeunes entre 13 et 16 ans.
En plus de présenter des contenus français actuels autour de thèmes qui intéressent les jeunes (musique, sport, jeux vidéo, mode) des jeux-concours sous forme de concours photos ou de challenges sur des thématiques actuelles y sont proposés. Ces publications ont un lien direct ou indirect avec la culture et langue française et ont pour objectif de montrer aux jeunes « tout ce que peuvent être le français et la France».
Sie wurde vom Büro II des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit, dem Institut Français, dem Klett-Verlag, sowie der deutsch-französischen Hochschule, dem DFJW und dem Centre Français de Berlin initiiert und zielt darauf ab, mit Hilfe der neuen sozialen Medien Jugendliche vor der Wahl ihrer ersten oder zweiten Fremdsprache oder vor Beginn des Fremdspracherwerbs für die französische Sprache und Kultur zu interessieren und zu gewinnen. Unsere Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren.
Neben verschiedenen Inhalten rund um Themen, die Jugendliche interessieren (Musik, Sport, Videospiele, Mode) werden auch Gewinnspiele in Form von Fotowettbewerben oder TikTok-Challenges zu aktuellen Themen auf der Seite veröffentlicht. Die Inhalte stehen direkt oder indirekt mit der französischen Sprache und Kultur in Zusammenhang und zeigen damit der Zielgruppe „was Französisch alles sein kann“.
Aus Anlass des heutigen Volkstrauertags fand im Bundestag eine zentrale Gedenkstunde statt. Die Gedenkveranstaltung im Berliner Reichstag stand unter dem Thema „100 Jahre Erster Weltkrieg“.
Eine Rede mit vielen Argumenten, Vorschlägen und Aufforderungen für die deutsch-französische Zusammenarbeit zugunsten Europas. Und ein Satz, der die Absichten des Präsidenten in einigen Worten zusammenfasst (> Georg Blume im SPIEGEL hat völlig Recht auf ihn besonders hinzuweisen): „… à chaque fois que vous ne comprenez peut-être pas tout à fait les mots venant de la France, lisez toujours et avant tout qu’elle vous aime.“
Le discours du Président Macron devant le Bundestag :
1. Regardez la vidéo du discours
2. Ecrivez un article d’une page en résumant le discours.
3. Rédigez un article qui énumère les propositions du Président en faveur de l’Europe.
4. Quelle importance, accorde le Président à l’amitié franco-allemande?
5. Écrivez un commentaire personnel. Qu’est-ce vous pensez de ce discours ?
Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hielt die Gedenkrede, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach das Totengedenken. 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges trägt diese vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge initiierte Gedenkstunde das erste Mal eine von beiden Staatsoberhäuptern getragene deutsch-französische Erinnerungsbotschaft.
Präsident Macron nutzte diese Gelegenheit zu einem freundschaftlichen wie auch eindeutigen Appell an Deutschland, jetzt Europa zu unterstützen. Es ist nicht das erste Mal. dass der Präsident seine Ideen zu Europa vortrug, aber heute in Berlin zog er auch eine Art Bilanz seiner Vorschläge, insistierte mit großen Nachdruck auf ihre Umsetzung. „Unsere Kraft ist unsere Souveränität“, erklärte er und erinnerte an die Souveränität Europas, die es aufzubauen gelte, ganz im Sinne seiner bisherigen Argumentation, dass kein Mitglied der Europäischen Union alleine seine Souveränität verteidigen könne. Keine der großen Herausforderungen wie die Digitalisierung, der Klimawandel, die Migrationsproblem könne von einem Land alleine bewältigt werden: „Diese neue deutsch-französische Verantwortung muss Europa mit den Werkzeugen seiner Souveränität ausstatten.“ Man muss die Rede ganz genau lesen, denn Macron kennt sehr wohl die Unterschiede hinsichtlich der Perzeption Europas in Deutschland und Frankreich, und es klingt, als wenn auch die Unterschiede einmal noch besser zusammengebracht zu unserer Stärke beitragen sollen. Macron kennt die Kraft der Tabus aber er bleibt dabei: „In Frankreich ist man sich der Souveränität bewusst. In Deutschland kann sie erstaunen oder erschrecken. In Deutschland ist die Einheit Europas vorrangig. Das Europa der 28, morgen sind es 27 ist ein Versicherung. Frankreich lebt noch mit der Nostalgie des Klubs der Sechs. Hier schaffen die Regeln Vertrauen und Zugehörigkeit. In Frankreich haben sie oft Misstrauen und Ausflüchte ausgelöst.“ Und „Das deutsch-französische Paar hat die Pflicht und die Verantwortung, die Welt nicht weiter ins Chaos abgleiten zu lassen.“
Macron: „Wenn Sie die Worte aus Frankreich nicht verstehen, denken Sie daran, dass Frankreich Sie liebt“.
Staatspräsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Merkel haben am 10. November 2018 in Compiègne zusammen an das Ende des ersten Weltkriegs erinnert: > Unis twitterte Präsident Macron und das sein Fotos zusammen mit Angela Merkel erinnerte an das denkwürdige Treffen von > Bundeskanzler Helmut Kohl und Präsident François Mitterrand im 22.9.1984 in Verdun.
Georg Blume auf Spiegel-online hadert in seinem Kommentar vom 10.11.2018 mit den deutsch-französischen Beziehungen > Weltkriegsgedenken von Macron und Merkel Unvollendete Versöhnung. Er würdigt das Treffen von Macron und Merkel in Compiègne: „Doch Merkel und Macron bewegen sich auf unsicherem Boden. Mit den Hundertjahresfeiern des Weltkriegsendes entpuppe sich Europa mal wieder als Elitenprojekt. Und Blume meint, dass dies nicht nur „die Renaissance nationalistischer Bewegungen in Europa“ andeute „sondern, viel wichtiger, die Unvollständigkeit dessen, was uns Merkel und Macron so perfekt vorspielen. Bei genauem Hinsehen klaffen nämlich selbst die Lücken der deutsch-französischen Versöhnung immer noch oder schon wieder weit auseinander.“ Das ist eine Anspielung auf ein Knirschen des deutsch-französischen Motors, wenn es z. Zt. um die gemeinsamen Perspektiven für Europa geht. Macron und Merkel spielen uns aber nichts vor. Ihr Treffen ist natürlich gut vorbereitet, inszeniert, aber nicht gespielt. Die Besiegelung der deutsch-französischen Aussöhnung war schon 1963 bei der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags echt und wurde immer wieder bestätigt und vertieft, 1984 in Verdun und jetzt in Compiègne wurde an sie erinnert.
Unsere Redaktion wurde am 29. Oktober 2018 von der Botschafterin der Französischen Republik in Deutschland, S.E. Anne-Marie Descôtes empfangen. Wir haben sie gefragt, ob Deutschland bisher auf die Initiativen von Staatspräsident Emmanuel Macron hinsichtlich eines Neustarts in Europa genügend reagiert habe: Sie antwortet mit dem Hinweise auf > die Ergebnisse von Meseberg vom Juni 2018 und gab zu verstehen, dass die Verhandlungen auf einem guten Weg seien.
Jedoch erinnerte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire kürzlich in ungewohnt deutlicher Form an weitere Antworten und vor allem an konkrete Projekte mit Berlin:
L'accord de #Meseberg doit se traduire par des décisions concrètes qui doivent être prises dans 6 semaines au prochain conseil européen. Pas dans 6 mois. #EUCO#frenchgerman18
Sicher die langen Regierungsverhandlungen in Berlin, die zur neuen GroKo führten, die Seehoferkrisen I und II sowie die Diskussion um die Nachfolge von Angela Merkel an der Spitze der CDU verbrauchen viel zuviel Zeit. Aber man sollte auch daran erinnern, dass die deutsch-französische Kooperation sich keinesfalls auf den Gedankenaustausch zwischen Macron und Merkel reduzieren lässt. Die Ministerien beider Regierungen arbeiten auf allen Ebenen mit einer Intensität zusammen, für die es kein anderes Beispiel in der Welt gibt: Vgl. dazu nur > Künstliche Intelligenz. Nachgefragt: Etienne Oudot de Dainville répond à nos questions – 26. Oktober 2018. Sicher, irgendwie stimmt es auch, dass unsere Politiker viel von der Zivilgesellschaft mit ihren > 2200 Städtepartnerschaften und der so segensreichen Jugendarbeit des Deutsch-französischen Jugendwerks lernen könnten. Übrigens könnte das DFJW mit mehr Finanzmitteln noch mehr Schüler/innen erreichen. Es gibt leider immer noch zu viele Schüler/innen, die vom DFJW nichts wissen, Französisch abwählen und damit großartige Chancen ausschlagen.
Georg Blume, dessen Kommentar wir hier zitiert haben, meint, dass die Lücken der deutsch-französischen Versöhnung immer noch oder schon wieder weit auseinanderklafften. Da ist insoweit was dran, als dass unsere Politiker die Chancen der deutsch-französischen Kooperation für Europa viel zu wenig vermitteln: > Die starke Präsenz von Germanisten in der Regierung und im Élyséepalast ist kein Zufall, schrieb unsere Redaktion nach der Bildung des Kabinetts von Édouard Philippe. Und wie äußert sich in ähnlicher Weise das Interesse der deutschen Regierung an Frankreich? Und wenn unsere Länderregierungen ihre Aufgaben, die aus dem Élyséevertrag resultieren, nämlich den Sprachunterricht im Fach Französisch besser zu fördern, würde es den Niedergang dieses Faches bei uns nicht geben. Wie war das noch, als unser Seminarleiter uns in Bonn 1986, drei Monate vor dem II. Staatsexamen verkündete, das Land werde erstmal keine Französischlehrer/innen mehr einstellen. Es ist eine Frage auch der politischen Pädagogik und kein elitäres Proejekt, das Interesse der Bürger an Frankreich und damit auch an Europa und der EU besser zu schärfen.
S.v.p. Cliquez sur les drapeaux. Notre rédaction a préparé un entretien en français et en un autre en allemand.
et Tous les articles de notre série > Nachgefragt: se réfèrent aux articles et analyses que nous avons publiés sur notre blog. Les entretiens sont toujours des occasions bienvenues pour mieux comprendre les sujets évoqués:
Lundi 29 octobre 2018, très tôt à 8 heures, la rédaction de notre blog a été reçue à l’Ambassade de France à Berlin par l’Ambassadrice, S.E. Madame Anne-Marie Descôtes. (L’heure matinale et sa lumière expliquent la qualité de la vidéo.)
Nous avons eu l’occasion de poser des questions à son Excellence des questions portant sur les relations franco-alllemandes, l’Europe et l’Intelligence artificelle:
Excellence, en Allemagne, a-t-on bien compris la portée des propositions du président Emmanuel Macron en vue d’une refondation de l’Europe ?
Macron évoque une souveraineté de l’Europe, quelle est son rapport avec la souveraineté des États-membres de l’UE ?
En France et en Allemagne, est-on déjà suffisamment préparé pour élections européennes ?
Qu’est-ce que vous attendez du nouveau traité de l’Élysée ? De nouvelles perspectives ?
Trouvera-t-on dans la nouvelle édition des remarques sur l’apprentissage de la langue du voisin?
Emmanuel Macron propose un nouveau partenariat à l’Allemagne dont le domaine de l’Intelligence artificielle. Comment pourrait-organiser une action commune entre la France et l’Allemagne dans ce domaine ?
S.v.p. cliquez sur le tricolore, si vous souhaitez voir la version française de l’interview.
Alle Artikel aus der Reihe > Nachgefragt: enthalten Gespräche und Interviews, mit denen wir Analysen unserer Artikel auf diesem Blog vertiefen wollen:
Die Redaktion unseres Blog wurde am Montag, 29. Oktober um 8 Uhr 2018 von der Botschafterin der Französischen Republik, S. E. Anne-Marie Descôtes zu einem Interview empfangen. Die frühe Stunde und dessen Licht erklären die Qualität des Videos. Außerdem gibt es bedauerlicherweise bei zwei Passagen Tonprobleme. Unser Tontechniker versucht, sie zu beseitigen. Er bittet um Nachsicht. – Mittlerweile hat unser Toningenieur zwei Passagen korrigiert und der Film wurd nochmla kompiliert:
Wir wollten wissen, ob Deutschland bisher auf die Initiativen von Staatspräsident Emmanuel Macron hinsichtlich eines Neustarts in Europa genügend reagiert hat?
Was bedeutet es, wenn Macron von der Souveränität Europas spricht? Das berührt ja nicht die Souveränität der Mitgliedsstaaten?
Es gibt auch eine kritische Anmerkung: Ein richtiger Neustart Europas lässt noch auf sich warten, obwohl es im Juni in Meseberg beim Treffen von Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel doch schon wichtige Weichenstellungen gab. Was muss als nächstes getan werden? Aber hier vermittelt die Botschafterin Zuversicht.
Denkt man an die Ergebnisse der letzten Wahlen in Deutschland, muss man sich schon fragen., ob man bisher auf beiden Seiten des Rheins die Europawahlen im Mai 2019 genügend im Blick hat ? Wichtiges Thema: Wie können Frankreich und Deutschland zusammen oder in Abstimmung mit andern Mitgliedsstaaten beim Thema der Einwanderung vorankommen? Die Botschafterin nennt die offenen Probleme aber zeigt sich auch hier zuversichtlich, dass es in Europa eine Einigung geben wird
Wird der neue Vertrag eher den Ist-Zustand einer erfolgreichen Kooperation als Weiterentwicklung des Vertrags von 1963 beschreiben oder wird er neue Perspektiven für Frankreich und Deutschland zugunsten Europas eröffnen?
Wird es im Zusammenhang mit dem neuen Élyséevertrag auch eine Initiative zugunsten des Unterrichts der Nachbarsprache geben?
Emmanuel Macron schlägt „Deutschland eine neue Partnerschaft vor… Warum beginnen wir nicht zusammen Agentur der Erneuerung (Agence de l’Innovation de rupture) starten wir ein gemeinsames Programme für die Künstliche Intelligenz, die Europa zum Motor des weltweiten Wachstums macht.“ Sehen Sie Chancen für diese Initiative? Könnten Sich ein gemeinsames Handeln und gemeinsame deutsch-französische Erfolge zum Thema KI in Europa vorstellen?
> Le Président de la République, Emmanuel Macron a dit en Sorbonne, 26 septembre 2017 : „Aussi je propose en premier lieu à l’Allemagne un partenariat nouveau. Nous ne serons pas d’accord sur tout, ou pas tout de suite, mais nous discuterons de tout. À ceux qui disent que la tâche est impossible, je réponds : vous vous êtes habitués à la résignation, pas moi. À ceux qui disent que c’est trop dur, je dis : pensez à Robert SCHUMAN, cinq ans après une guerre dont le sang séchait à peine. Sur tous les sujets que j’ai évoqués, nous pouvons donner une impulsion franco-allemande décisive et concrète. Pourquoi ne pas commencer ensemble l’Agence de l’innovation de rupture, lancer un programme commun d’intelligence artificielle qui ferait de l’Europe le moteur de la croissance mondiale ? Pourquoi ne pas se donner d’ici à 2024 l’objectif d’intégrer totalement nos marchés en appliquant les mêmes règles à nos entreprises, du droit des affaires au droit des faillites ?“.
Etienne Oudot de Dainville nahm an der Diskussionsrunde im Intitut français de Stuttgart > 9. Deutsch-französisches Wirtschaftsgespräch: Die Künstliche Intelligenz – ein deutsch-französisches Zukunftsprojekt am 25. Oktober 2018 teil. Aus diesem Anlass hatte unsere Redaktion eine Gelegenheit, mit Etienne Oudot de Dainville ein Gespräch über die Vorschläge von Präsident Macron zur Künstlichen Intelligenz und über die deutsch-französische Zusammenarbeit auf diesem Gebiet zu führen.
Mittlerweile scheint man von einem gemeinsame KI-Zentrum abzurücken und steuert auf eine Nutzung der bestehenden Netzwerke zu, in dem der gemeinsame Austausch verstärkt werden soll. Folgt man den Antworten von Etienne Oudot de Dainville wird auch hier an einem Ausschnitt der deutsch-französischen Kooperation ihre vielfältigen Themen und ihre Intensität allein hier nur auf einem Gebiet deutlich. Mit Mitarbeitern anderer Ministerien könnte unsere Redaktion sicherlich ähnliche Gespräche führen, bei denen die enge, ja fast tägliche Kooperation zwischen deutschen und französischen Ministerien auf allen Ebene, nicht nur auf der der Minister, deutlich wird.
Wir haben Etienne Oudot de Dainville auch darum gebeten, uns den Souveränitätsbegriff von Macron zu erläutern. Es geht um Europa, dessen Mitgliedsstaaten viele Aufgaben (Migration, KI, soziale und wirtschaftliche Konvergenz) nicht alleine lösen können.
Die Veranstaltung „ZIRP international: Frankreich zu Gast“ widmet sich den drängenden politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Fragen der Europäischen Union. > Frankreich zu Gast.
Die Europäische Union steht vor großen Herausforderungen: nationalistische Kräfte greifen in vielen Ländern um sich, Migrationsbewegungen fordern den Zusammenhalt der Gesellschaft heraus und protektionistische Maßnahmen bedrohen den globalen Handel.
Die Diskussonsrunde: Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Republik Frankreich in Deutschland, Christophe Braouet, Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Frankfurt e.V., Josef Janning, Head of ECFR Berlin Office und Senior Policy Fellow am European Council on Foreign Relations (ECFR), Berlin. Moderation: Falk Heunemann, Wirtschaftsredakteur FAZ
Falk Heunemann, Wirtschaftsredakteur FAZ
Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Republik Frankreich in Deutschland
Josef Janning, Head of ECFR Berlin Office und Senior Policy Fellow am European Council on Foreign Relations (ECFR), Berlin
Josef Janning, Head of ECFR Berlin Office und Senior Policy Fellow am European Council on Foreign Relations (ECFR), Berlin
Christophe Braouet, Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Frankfurt e.V.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer
Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterstrich die exzellenten Handelbeziehungen zischen Frankreich und Rheinland-Pfalz, ließ aber auch erkennen, dass man sich fragen könne, ob die französische Marianne den deutschen Michel wirklich genügend angestoßen habe. In Paris spreche man von Konvergenz, Berlin spreche vom Wettbewerb, in Paris denke man an einen Investitiosnpakt, aber Berlin verstände darunter einen Stabilitätspakt. Sie sieht ein sehr großes Potential für grenzüberschreitende Projekte, die seien nie ganz einfach und manchmal nur ein zartes Pflänzchen, das es zu pflegen gelte. Europa sei am besten in den Grenzregionen erfahrbar. Malu Dreyer viel mehr Mobilität in der beruflichen Bildung (dazu auf unserem Blog: > Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie).
Christophe Braouet, Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Frankfurt e.V., beklagte, dass Französisch noch vor einiger Zeit als Elitesprache in der Schule angesehen nun eher einen negativen Ruf habe. In einer seiner Antworten wies er auf die interne und externe Souveränität hin, ganz im Sinne Macrons, der darauf hingewiesen hatte, dass dei Mitgliedsstaaten der EU alleine mit bestimmten Fragen wie Zuwanderung oder Welthandel überfordert seien. Lampedusa sei nur ein kleiner Vorbote dessen, was Europa erwarten müsse. Eine Antwort darauf könne es nur auf einer europäischen Ebene geben. Dazu auf unserem Blog > Dossier (1): Migration. Integration oder Abschiebung? – 6. September 2018 .
Die Botschafterin Anne-Marie Descôtes erwartet viel vom neuen Elyséevertrag. In Meseberg seien bereits Ergebnisse erzielt worden (vgl. auf unserem Blog > Emmanuel Macron und Angela Merkel und das Treffen in Meseberg 20. Juni 2018). Migration, Euro-Zone und soziale und wirtschaftliche Konvergenz sein Themen, die jetzt Antworten verlangten. Josef Janning unterstrich, man dürfe jetzt nicht mehr auf ein günstigstes Zeitfenster warten, es müssen jetzt gehandelt werden. Auf dem Podium schien es Einigkeit über die Frage zu geben, dass jetzt Maßnahmen konkretisiert werden müssten, anstatt auf schlimme Ergebnisse der Europawahlen im Mai 2019 zu warten. Josef Janning betonte dass die Europavorstellungen Macrons mittelfristige Ziele seien, während Berlin sie eher als Fernziel verstände, es käme immer etwas dazwischen, das Berlin vom Handeln in Europa abhielte.
Gemeinsam müssen sich die EU-Mitglieder diesen Herausforderungen stellen. Deutschland und Frankreich können dabei vorweggehen. Lösungen und Visionen müssen präsentiert werden. Wie sieht das Europa der Zukunft aus? Müssen wir gerade jetzt mehr Integration wagen? Und welche Rolle sollen Deutschland und Frankreich dabei spielen?
Als Ehrengast der Veranstaltung wird die Botschafterin der Republik Frankreich in Deutschland, Anne-Marie Descôtes, begrüßt! Außerdem diskutieren Christophe Braouet von der Deutsch-Französischen Gesellschaft Frankfurt und Josef Janning vom European Council on Foreign Relations in Berlin.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis Mittwoch, 17. Oktober 2018, über unser Anmeldeformular auf www.anmeldung.zirp.de an. Die Teilnahmebestätigung mit detaillierten Informationen zu Anfahrt und Parkmöglichkeiten erhalten Sie etwa eine Woche vor der Veranstaltung per E-Mail.
Dans un communiqué de presse conjoint, en français et en allemand, des présidents du groupe de travail parlementaire franco-allemand, Sabine Thillaye, Andreas Jung et Christophe Arend, à l’issue de la présentation des travaux du groupe devant les Présidents de l’Assemblée nationale et du Bundestag allemand, Richard Ferrand et Wolfgang Schäuble, ainsi que les membres des bureaux des deux assemblées, ce jeudi 20 septembre à Lübeck. Ces échanges ont notamment porté sur un accord parlementaire franco-allemand historique, élaboré dans le cadre du renouvellement du Traité de l’Elysée.
Les trois présidents du groupe de travail parlementaire franco-allemand, Sabine Thillaye, Andreas Jung et Christophe Arend, ont rappelé les grandes lignes de cet accord, tant concernant les modalités pratiques de l’institutionnalisation des relations interparlementaires, qu’en matière d’identification de priorités de travail communes. La clé de voûte de cet accord parlementaire : une assemblée parlementaire franco-allemande.
La nouvelle assemblée parlementaire franco-allemande donnera des impulsions aux Conseils des ministres franco-allemands et elle accompagne étroitement la mise en œuvre du nouveau Traité de l’Elysée:
“ Nos aînés ont été audacieux en inventant un mode de coopération unique à travers le Conseil des ministres franco-allemand. A nous d’écrire la suite de cette histoire, de retrouver cette audace, cette envie de rapprocher nos deux pays par des actions à la fois symboliques et concrètes. La coopération franco-allemande ne doit pas rester le seul apanage de nos gouvernements respectifs, mais associer également les parlementaires et l’ensemble des sociétés. L’accord de partenariat et l’assemblée franco-allemande ouvriront un nouveau chapitre de notre histoire commune. » ont souhaité souligner ensemble Sabine THILLAYE, Andreas JUNG et Christophe AREND.“
Mit einer Pressemitteilung haben die Präsidenten der deutsch-französischen Parlamentariergruppe, Sabine Thillaye, Andreas Jung und Christophe Arend von der Vorstellung ihrer Arbeitsergebnisse gegenüber dem Präsidenten Nationalversammlung, Richard Ferrand, und des Deutschen Bundestages, Wolfgang Schäuble, sowie den Mitgliedern des Ältestenräte beider Parlamente am 20, September 2018 in Lübeck berichtet. Dieser Austausch betraf vor allem das deutsch-französische Parlamentsabkommen, das im Zug der Neuformulierung des Elysée-Vertrages erarbeitet werden soll
Alle drei Präsidenten haben die Modalitäten dieses Abkommens und die Arbeitsprioritäten vorgetragen. Das Herzstück dieses Parlamentsabkommens: eine Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung.
Daher wird die neue Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung den Deutsch-Französischen Ministerräten Impulse geben und die Umsetzung des neuen Élysée-Vertrags eng begleiten.
„Unsere Vorfahren Konrad Adenauer und Charles de Gaulle haben mit dem Deutsch-Französischen Ministerrat eine einzigartige Art der Zusammenarbeit gefunden. Es liegt jetzt an uns, diese Geschichte fortzuschreiben. Das heißt, den Mut zu haben, unsere beiden Länder durch symbolische und konkrete Taten einander näher zu bringen. Die deutsch-französische Zusammenarbeit sollte nicht das alleinige Vorrecht unserer jeweiligen Regierungen bleiben, sondern sollte auch Parlamentarier und die Gesellschaften einbeziehen. Der „Partner-Vertrag“ und die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung werden ein neues Kapitel in unserer gemeinsamen Geschichte aufschlagen“, unterstreichen Sabine Thillaye, Andreas Jung und Christophe Arend.“