Ministre Bruno Le Maire spricht in Berlin auf Deutsch

Die Warnung von Bruno Le Maire ist eindeutig:

> Finanzminister Bruno Le Maire hat kurz vor Beginn des G7-Gipfels in Berlin im Berliner Hotel Adlon vor deutschen Unternehmener eine Rede auf Deutsch (so DIE WELT) gehalten. Der Text der Rede auf Französisch kann heruntergeladen werden: „Puissance économique et volonté politique rimeront désormais avec Allemagne et avec France, au service de notre ambition européenne commune.“

Deutliche Worte „Das 21. Jahrhundert muss ein Jahrhundert sein, in dem sich Europa entschlossen als Kontinent des wirtschaftlichen Wohlstands durch Austausch, der Verteidigung der Rechte und des Friedens behauptet,“ und er fordert die Europäer zum Handeln auf: „Wir dürfen das Schicksal der Welt nicht China und den USA überlassen.“ In Bezug auf Trumps Handelspolitik: „Deutschland kann auf die uneingeschränkte Solidarität Frankreichs zählen, denn wir werden uns weiterhin für eine geeinte Position einsetzen.“ Es ging u . a. um die Pläne, wie der europäische Rettungsfonds ESM künftig funktionieren soll.

> Discours de Bruno Le Maire, ministre de l’Economie et des Finances „Maintenant ou jamais“ – Berlin, Vendredi, 8 juin 2018

Le Discours de M. le Ministre Bruno Le Maire à Berlin, 8 juin 2018

1. Écvriez un article pour un jounrla, 1 page.

2. Nommes les sujets principausx de son dicsours.

3. Il comprend les critiques de la part des Allemands, comment ´repon-il?

4. Pouquoi fau-il rendre l’EUrope plus fort?

PONS vous aidera de rédiger/dresser une liste de vocabulaire autour des relations franco-allemandes et l’Europe.

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> Weitere Tweets der Französischen Botschaft in Berlin zur Rede le Maires in Berlin

Ein Schritt in die richtige Richtung ist keine 1 eher eine schwaches Befriedigend: „De ce point de vue, nous saluons les déclarations de la Chancelière allemande dans le FAZ la semaine dernière. C’est un pas important et courageux dans la bonne direction. Ces déclarations montrent que nous partageons le même diagnostic sur la nécessité de réformer la zone euro pour en faire une véritable union économique et monétaire. Elles montrent également que nous partageons la volonté de créer un budget de la zone euro. Pour autant, il nous reste encore du chemin à parcourir pour construire une position commune ambitieuse et volontariste. Comme l’a dit Theodor Fontanes : « Es ist ein weiter Feld, il reste du travail ».

Dazu auf unserem Blog:

> Europa: Bundeskanzlerin Merkel antwortet auf Präsident Macron – 5. Juni 2018

Und Le Maire versucht die Dorgen vor einer Transferunion zu zerstreuen: „Cette solidarité est-elle une union de transferts ? Certainement pas. La France ne soutiendra jamais une mutualisation des dettes passées. Solidarité ne veut pas dire laxisme. Solidarité veut dire capacité à tirer vers la performance économique tous les Etats qui ont décidé de lier leurs destins monétaires et de renoncer par conséquent à la facilité de la compétitivité par la dévaluation.“

Dazu auf unserem Blog:

> Nachgefragt: Henri Ménudier antwortet auf unsere Fragen zu Emmanuel Macron, Europa und die deutsch-französischen Beziehungen – 17. April 2018

Und Le Maire sagt auch: „De ce point de vue, Emmanuel MACRON comme Angela MERKEL ont fixé un cap clair : nous ne pouvons pas continuer comme avant. Nous ne pouvons pas laisser les forces nationalistes gagner la partie en Europe. Nous ne pouvons pas laisser bafouer sur le territoire européen les valeurs
démocratiques qui donnent son sens à la construction européenne. Nous ne pouvons pas abandonner le destin du monde à la Chine et aux Etats-Unis. Nous ne pouvons pas laisser piller nos technologies de pointe par des puissances étrangères.“

Und er mahnt mit Nachdruck Reformen an: „Tous ceux qui pensent que la construction européenne est une réalisation inaltérable et définitive se trompent. Aucune construction politique ne demeure sans changer. Aucune construction politique ne survit sans mesurer pleinement la détermination de ses adversaires, extérieurs mais aussi intérieurs. Ces adversaires ont désormais un visage : le nationalisme. Ils ont des forces : les partis populistes. Ils ont une ambition : la destruction du rêve européen.“

Das Ziel ist eindeutig: “ Nous devons aller au bout de la construction de la zone euro en la dotant d’un budget à 19.“

Mit Blick auf die Welthandelsordnung erklärt der Minister: „Enfin, nous devons désormais faire face à une réalité nouvelle. Les Etats-Unis ont décidé de casser le jeu multilatéral pour défendre leurs intérêts économiques unilatéraux à coups de sanctions et de tarifs douaniers, sans respect pour leurs alliés les plus proches et les plus anciens, Allemagne, Royaume-Uni ou France. Face à ces réalités, les Etats européens ont un choix historique à faire
: réagir ou subir…. “

Presseecho:

Jan Dams, > Wirtschaft Frankreichs Finanzminister Ein bisschen Anti-Amerikanismus gepaart mit Europa-Stolz – DIE WELT, 8.6.2018

> Réforme de la zone euro : Bruno Le Maire salue les initiatives de Berlin – LE POINT 8.6.2018


Discours de Bruno Le Maire sur le renouveau européen à la Hertie School of Governance de Berlin le 9 mai 2016.

Jean-Yves Le Drian, Ministre des Affaires Étrangères: Une union franco-allemande pour la culture européenne

Dieser Tweet –

Twitter funktioniert manchmal wie eine Nachrichtenagentur – hat unsere Redaktion an den folgenden Artikel erinnert:

Jean-Yves Le Drian, Ministre des Affaires Étrangères, > Le Triomphe de la Diversité. Une union franco-allemande pour la culture européenne – Der Tagesspiegel, 25.5.2018

Jean-Yves Le Drian, Ministre des Affaires Étrangères, > Vielfalt ist Trumpf. Für eine deutsch-französische Union der europäischen Kultur
25.05.2018

Gerade fragte unsere Redaktion noch > Frankreich und Deutschland: Was ist da los? – 25. Mai 2018, weil die Antworten aus Berlin auf die Vorschläge einer „Refondation de l’Europe“ so spärlich sind.

Nun ist am 25. Mai 2018 im Tagesspiegel in Berlin ein Artikel des französischen Außenministers Jean-Yves Le Drian erschienen, der an die Vorschläge vom Staatspräsident Macron hinsichtlich einer Neugründung Europas mit Hilfe der Kultur > #fbm17 #FRAFRA2017 Le discours d’ouverture d’Emmanuel Macron 10. Oktober 2017 anknüpft:
Le Drian erinnert an den „historischer Erfolg des Élysée-Vertrags“, die kulturelle Annäherung zwischen unseren Ländern ermöglicht zu haben, die zu großartigen Ergebnissen führte: Einsatz für das Erlernen der Sprache des anderen, Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks, Hunderte von Städtepartnerschaften. Das stimmt in Bezug auf das DFJW und die Städtepartnerschaften. Auch wenn das DFJW nur einen Teil der Schüler/innen erreichen kann, ist es eine großartige Organisation. Allein, es fehlen immer noch genügend Finanzmittel, um die Nachfrage wirklich zu decken. Zum Teil besteht die Nachfrage auch gar nicht, weil so viele Schüler/innen, die Französisch am liebsten sofort abwählen möchten, noch nie etwas vom DJW und seinen phantastischen Möglichkeiten gehört haben. Hier gibt es einen immensen Nachholbedarf. Ganz zu schweigen davon, dass die im Elyséevertag vereinbarten Ziele nicht erreicht worden sind: Im Elyséevertrag steh unter C:
„C. Erziehungs- und Jugendfragen

Auf dem Gebiet des Erziehungswesens und der Jugendfragen werden die Vorschläge, die in den französischen und deutschen Memoranden vom 19. September und 8. November 1962 enthalten sind, nach dem oben erwähnten Verfahren einer Prüfung unterzogen.

Auf dem Gebiet des Erziehungswesens richten sich die Bemühungen hauptsächlich auf folgende Punkte:

a) Sprachunterricht

Die beiden Regierungen erkennen die wesentliche Bedeutung an, die der Kenntnis der Sprache des anderen in jedem der beiden Länder für die deutsch-französische Zusammenarbeit zukommt. Zu diesem Zweck werden sie sich bemühen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der deutschen Schüler, die Französisch lernen, und die der französischen Schüler, die Deutsch lernen, zu erhöhen.

Die Bundesregierung wird in Verbindung mit den Länderregierungen, die hierfür zuständig sind, prüfen, wie es möglich ist, eine Regelung einzuführen, die es gestattet, dieses Ziel zu erreichen. Es erscheint angebracht, an allen Hochschulen in Deutschland einen für alle Studierenden zugänglichen praktischen Unterricht in der französischen Sprache und in Frankreich einen solchen in der deutschen Sprache einzurichten.“

„Zu diesem Zweck werden sie sich bemühen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der deutschen Schüler, die Französisch lernen, und die der französischen Schüler, die Deutsch lernen, zu erhöhen.“ Das ist nicht geschehen und ich denke mit Schrecken an die Weigerung NRW – nach der Gründung so vieler Gesamtschulen – nach 1986 Französischlehrer einzustellen. Drei Monate vor dem 2. Staatsexamen teilte uns das Bonner Seminar II mit, niemand werde übernommen werden. Fehlende Französischlehrer in den Schulen waren die Folge. Und noch heute klagen sie, dass ihr Kurs nicht zustande kommt. Kein Wunder, es gibt in unseren Schulen zu wenig nachhaltige Werbung für Freanzösisch.

Auf unserem Blog: > Deutsch-französische Freundschaft – Wie steht es um die Partnersprache? – 18. März 2018

Le Drian betont mit Recht: „Kultur ist ein wichtiger Trumpf Europas.“ Das ist ein wichtiger Satz. Wie schwer ist es für Studenten im Bereich der Kultur einen Job zu finden.

Le Drian möchte mit seinem Außenministerium und dem Auswärtigen Amt mit Heiko Maas, den Kolleginnen Françoise Nyssen und Monika Grütters alles unternehmen, „um Franzosen, Deutsche und Europäer für die Verteidigung dieses Trumpfs zu mobilisieren, denn unser Kulturmodell muss in einem starken Wettbewerb bestehen.“

Den folgenden Satz wir unserer Redaktion noch oft hier zitieren: „Als Gegenpol zur Hegemonie des Englischen kann die deutsch-französische Kulturunion die gemeinsame Kenntnis und die Verbreitung unserer Sprachen bieten.“ Und Le Drian erinnert an die Rede Macrons zur Mehrsprachigkeit vom 20. Marz 2018: > #monmars20 Journée de la Francophonie. Präsident Macron : Lancement de la stratégie internationale pour la langue française et le plurilinguisme Und er fügt hinzu: „Gestützt auf ihr Netzwerk aus Bildungseinrichtungen und Lernenden in beiden Ländern, muss sie die Vorhut bilden für die Umsetzung des Plans für französische Sprache und Mehrsprachigkeit, den Emmanuel Macron am 20. März vorgestellt hat.“

Wie lange es wohl dauern wird, bis Berlin sich zur „deutsch-französischen Kulturunion“ äußern wird? Unsere Redaktion schreibt über deutsch-französischen Kulturaustausch seit der Einrichtung unseres Blog im September 2006.

Die deutsch-französische Union, so Le Drian sei ein Gegenpol zu Obskurantismus und Radikalisierung des Denkens. Sie verkörpere Ideen und Wissen, wozu die Deutsch-Französische Hochschule als Vorbild für europäische Universitäten, wie es der französische Präsident bei seiner Rede an der Sorbonne vorgeschlagen habe.

In der Sorbonne hat Staatspräsident Macron mehr als 20 Vorschläge vorgestellt, mit denen Europa reformiert werden soll: > Initiative pour l’Europe – Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine, unie, démocratique. – 26. September 2017

Le Drian wünscht sich dass „unsere öffentlichen Sendeanstalten Vorreiter für die digitale Souveränität Europas sein und die Voraussetzungen für ein europäisches Netflix schaffen“.

Und er letzte Absatz erhält noch eine weitere Überraschung: „Unsere Diplomaten werden diese Ziele umsetzen. Diplomatische und kulturelle Netzwerke werden die Wegbereiter der deutsch-französischen Union für die europäische Kultur sein, angefangen mit den zehn neuen gemeinsamen Kulturzentren, die wir in Kürze eröffnen werden. Sie sind das Symbol unserer Aktionsgemeinschaft für die Strahlkraft der europäischen Kultur in die Welt hinaus.“

Auf unserem Blog:

> Nachgefragt: “L’Europe ne doit pas se faire dans le silence. ”Entretien avec Christian Lequesne, Professeur à Sciences po à Paris – 18. Dezember 2017

> Nachgefragt: Henri Ménudier antwortet auf unsere Fragen zu Emmanuel Macron, Europa und die deutsch-französischen Beziehungen – 17. April 2018

> Ein neuer Elyséevertrag? > Journée franco-allemande 2018 – 22 janvier 2018 – Deutsch-französischer Tag 2018 – 22. Januar 2018

Frankreich und Deutschland: Was ist da los?

Update:

Lars Ophüls, Antwort auf Macron Merkel legt Plan für Reform der Eurozone vor – Handelsblatt, 03.06.2018

à suivre

> Europa: Bundeskanzlerin Merkel antwortet auf Präsident Macron


> Außen- und Sicherheitspolitik der EU Das deutsch-französische Missverstehen: Europa tritt auf der Stelle, wenn Berlin und Paris sich nicht zuhören. Ein Kommentar. Christoph von Marschall – Tagesspiegel – 23 Mai 2018

Durch die lange Dauer der Regierungsbildung in Berlin konnte der deutsche-französische Motor nicht so richtig durchstarten und jetzt läuft er nur mit halber oder noch weniger Kraft? Während ein neuer Elysée-Vertrag entsteht und bereits Einzelheiten diskutiert werden und sehr wahrscheinlich auf allen Ebenen der Ministerien beiderseits des Rheins intensive Kontakt gepflegt werden, gab es bisher von deutscher Seite -außer anlässlich der > Verleihung des Karlspreises an Staatspräsident Macron – keinen sehr bedeutenden Anlass für die Bundesregierung, mit ähnlich großen Engagement in einer Rede auf die Vorschläge Macrons zur Refondation de l’Europe zu antworten. Also nochmal zum Durchlesen für alle: > Les discours du Président de la République sur l’Europe. Die aktuelle Situation besteht aber nur aus lauter Textbausteinen, die beliebig in Stellungnahmen eingefügt werden, man wolle künftig enger zusammenarbeiten, das sagt sich schnell und man kehrt zur alten Tagesordnung zurück. Da ist das DFJW schon weiter:

> Das DFJW fragt nach Euren Vorschlägen zu einem neuen Elysée-Vertrag 2.0 – 10. Mai 2018

> 22. Januar 2017 Deutsch-französischer Tag: Wir feiern die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags – 23. Januar 2017

Eigentlich sind die > Aufgaben für Schüler/innen bestimmt aber diese Frage in dem Beitrag > Staatspräsident Emmanuel Macron hat in Aachen den Karlspreis erhalten „Comment évoque-t-il les hésitations du gouvernement allemand? Il faut bien lire le texte pour trouver ces passages importants: Macron: “…Je connais tous ceux qui en France me disent : allez, allez-vous confronter à l’Allemagne….” und “Et de l’autre côté, j’entends aussi celles et ceux qui, en Allemagne, disent : …”“ könnte sich auch an das politische Berlin richten, an alle die für Reaktionen auf Macrons Reden zuständig wären.

Auf Deutsch: Rede von Staatspräsident Emmanuel Macron anlässlich der Verleihung des Karlspreises

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Jetzt wird auf der Website des Elyséepalastes die > Rede von Staatspräsident Emmanuel Macron anlässlich der Verleihung des Karlspreises auf Deutsch und auf Englisch angezeigt > peech by M. Emmanuel Macron, President of the Republic, on receiving the Charlemagne Prize.

Auf unserem Blog: > Staatspräsident Emmanuel Macron hat in Aachen den Karlspreis erhalten – 11. Mai 2018

Sylvain Waserman hat der Regierung seinen Bericht über „Die deutsch-französischen grenzüberschreitenden Beziehungen“ überreicht

Aus den Unterschieden in den Grenzregionen zwischen Frankreich und Deutschland können Trümpfe für beide Seiten gemacht werden. Das verspricht soviel Erfolg wie Annegret Kramp-Karrenbauer in ihrer Zeit als Ministerpräsidentin des Saarlandes –  Nachgefragt: Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht über die Frankreich-Strategie des Saarlandes 22.3.2015 – ihren Beitrag zur Entwicklung der Großregion SaarLorLux geleistet hat. Von wegen der deutsch-französische Motor ruckelt… Längst geht es nicht mehr um das Prinzip der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

> Un an d’actions de votre Député >>>

Jetzt steht Feinarbeit aber auch Grundsätzliches auf der Tagesordnung. Der Abgeordnete > Sylvain Waserman (Mouvement démocrate) hat am 19. Mai seinen Bericht über Die deutsch-französischen grenzüberschreitenden Beziehungen Premierminister Edouard Philippe (> Rezension: Édouard Philippe, Des hommes qui lisent – 19. September 2017) und der Ministerin für Europäische Angelegenheiten Nathalie Loiseau übergeben:

Zum Herunterladen : https://www.sylvainwaserman.fr/documents/

https://twitter.com/SylvainWaserman/status/997800386504351744

> www.sylvainwaserman.fr

Der Bericht über die deutsch-französischen grenzüberschreitenden Beziehungen enthält sechs Vorschläge für eine erfolgreiche Entwicklung im Herzen Europas: Die deutsch-französischen grenzüberschreitenden Beziehungen erleben zur Zeit eine ganz entscheidende Etappe ihrer Geschichte Jetzt geht es um richtungsweisende Initiativen.

Staatspräsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben bei ihren letzten Treffen in ganz besonderer Weise die Bedeutung des deutsch-französischen Motors bei der von Präsident Macron vorgeschlagenen Refondation de l’Europe hervorgehoben. In diesem Sinne ist die die Erneuerung der deutsch-französischen grenzüberschreitenden Beziehungen ein wichtiger Bestandteil dieser Dynamik sein und soll ihr mit einer weiteren Annäherung unserer beiden Nationen signifikante Impulse geben.

Der Elysée-Vertrag 2.0, der aufgrund gemeinsamen Erklärung vom 22. Januar 2018 des Deutschen Bundestages und der Assemblée nationale entstehen soll, werde dazubeitragen,

Le développement du transfrontalier franco-allemand

Le 19 mai 2018, le député Sylvain Waserman a remis son rapport sur le développement du transfrontalier franco-allemand au gouvernement.

Faites un portrait du député S. Waserman. Ses fonctions…

Comment s’engage-t-il pour les relations franco-allemandes ? Donnez des exemples. Dans ses tweets, il en parle…

Écrivez un article pour un journal, une page. Son rapport, de quoi s’agit-il ?

Il est vrai, parfois, c’est très technique, mais vous y trouvez des idées qui peuvent rendre la vie plus facile des deux côtés du Rhin? Lesquelles ?

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kurze Wege zwischen den Akteuren zu entwickeln, um endlich weiter voranzukommen und die deutsch-französischen grenzüberschreitenden Beziehungen im Sinne eben dieser Logik der Konvergenz und der Annäherung auszugestalten. Die Verfassungsreform eröffent den Gebietskörperschaften mehr Freiräume eröffnet und so neue Möglichkeiten für echte Innovationen zum Nutzen der grenzüberschreitenden Räume.

Sylvain Fort unterstreicht in seinem Bericht unsere historische Verantwortung, neue Wege zu beschreiten und uns Herausforderungen zu stellen, deren Tragweite weit über den unmittelbaren lokalen Nutzen hinausgeht.

> Noch mehr Beiträge auf diesem Blog mit Aufgaben für Schülerinnen

„Dieser lokale Nutzen ist im Übrigen gewichtig: Annäherung an den deutschen Nachbarn; Verringerung der Arbeitslosigkeit, die dies- und jenseits der Grenze ein Gefälle von 5 Prozentpunkten aufweist; Ausräumen der „Reibungen“ im Alltagsleben der Bürger; bessere Verkehrsanbindung; Innovation und erneute Positionierung des Gebietes als Speerspitze Europas, Entwickeln von Projekten mit Wertschöpfung zur Förderung der lokalen Beschäftigung.“

Der Bericht legt sechs zentrale Vorschläge, dessen ersten Vorschlag wir (mit Freude) aus der Zusammenfassung vollständig zitieren.

„1) Der erste Vorschlag betrifft die Vermittlung der Sprache des Nachbarn

Der Élysée-Vertrag könnte die Notwendigkeit unterstreichen, bei der Entwicklung gegenseitiger Strategien für die Vermittlung der deutschen und französischen Sprache auf eine umfassendere Verankerung im kulturellen Umfeld zu setzen, wobei zwei Prioritäten verfolgt werden sollten: Jugend und Beschäftigungsförderung. Durch funktionierende Schulpartnerschaften unter Ausnutzung der Digitaltechnik würde die Vermittlung der Sprache des Nachbarn an Realitätsnähe gewinnen.

Für die französische Seite empfiehlt der Bericht die Übertragung der allgemeinen Zuständigkeit für die Vermittlung der deutschen Sprache an die drei grenznahen Departments, denn der Spracherwerb ist von strategischer Bedeutung. In Zusammenarbeit mit der Éducation nationale (frz. Bildungsministerium) würden diese Gebietskörperschaften eine auf dem Muttersprachler-Prinzip basierende Strategie erarbeiten und den Spracherwerb in ihre Jugendpolitik integrieren. Durch die Entwicklung von „400-Wörter“-Sprachmodulen (Niveaustufe A1) für den Zugang zum Arbeitsmarkt soll allen Jugendlichen eine Teilhabe an der grenzüberschreitenden Dynamik ermöglicht werden.“

2) Der zweite Vorschlag betrifft die Schaffung eines rechtsverbindlichen „Grenzüberschreitenden Entwicklungsplans“, der gemeinsam von den Bundesländern, der Region Grand Est und den nationalen Ebenen unterzeichnet wird. …

3) Der dritte Vorschlag zielt auf eine echte Neuerung im Bereich der grenzüberschreitenden Verwaltungskooperation ab. Der Élysée-Vertrag könnte eine entscheidende Etappe nehmen und drei für die grenzüberschreitenden Beziehungen wesentliche territoriale Innovationen festschreiben: das Prinzip der territorialen Differenzierung für die Eurodistrikte, grenzüberschreitende interkommunale Verbände und neue grenzüberschreitende Kooperationen zur Bewältigung der künftigen wirtschaftlichen Aufgaben. …

4) Der vierte Vorschlag zielt auf die Schaffung effizienter Rahmenbedingungen und wirksamer Instrumente ab, die der Komplexität der grenzüberschreitenden Beziehungen gerecht werden: Der Élysée-Vertrag könnte eine „Grenzüberschreitende Task Force“ zur Beschleunigung der grenzüberschreitenden Entwicklung einrichten.

Es folgen präzise Vorschläge für die Ausgestaltung der Taskforce, ihrer Mitglieder und ihrer Aufgaben

5) Der fünfte Vorschlag betrifft die interparlamentarischen Beziehungen und ihre Auswirkungen auf der grenzüberschreitenden Ebene: Der Élysée-Vertrag könnte eine dauerhafte Instanz zur Förderung der Konvergenz bzw. Äquivalenz zwischen den französischen und deutschen Rechtsmodellen schaffen

6) Der sechste Vorschlag betrifft Straßburg und seine europäische Verankerung. Straßburg sollte sich noch mehr als europäische Bürgerhauptstadt und Verkörperung der europäischen Bürgerschaft im grenzüberschreitenden Raum positionieren.

Das DFJW fragt nach Euren Vorschlägen zu einem neuen Elysée-Vertrag 2.0

french german 

Podiumsgespräch: „Reboot Europe – Was will Macron? Was wollen wir? Was geht gemeinsam?“

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Zur Vorbereitung.
Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation

> Twittern. Frankreich und Deutschland in der EU


Schauspielhaus Foyer, Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Dienstag, 8. Mai 2018 19:30 Uhr Eintritt 6.00 EUR

Les discours du président Macron:

> Discours du Président de la République, Emmanuel Macron, devant le congrès des États-Unis d’Amérique

> Nachgefragt: Henri Ménudier antwortet auf unsere Fragen zu Emmanuel Macron, Europa und die deutsch-französischen Beziehungen

> #QuelleEstVotreEurope ? – Epinal, 17 avril 2018 : Lancement des consultations citoyennes

> #monmars20 Journée de la Francophonie. Präsident Macron : Lancement de la stratégie internationale pour la langue française et le plurilinguisme
März 21st, 2018

> Les discours du président Macron sur l’Europe

Unser Wohlstand ist europäisch, unser Frieden ist europäisch. „Wir brauchen ein Utopie-Upgrade für Europa, das begeistert, das uns die Richtung in die Zukunft weist, damit diese nicht ein lauwarmer Aufguss der Vergangenheit wird. Wir brauchen eine Utopie für das Europa des 21. Jahrhunderts.“
Andre Wilkens

Was will Macron, was wollen wir? Wo treffen wir uns? Was bringt Europa voran? Wie rund läuft der deutsch-französische Motor? Was bedeuten heute europäische Werte und Solidarität? Die Versöhnung der ehemaligen Erzfeinde hat weltweit Vorbildcharakter. Zahlreiche Städtepartnerschaften und Austauschprogramme sind entstanden. Aber wie tragfähige ist die Beziehung heute? Ist das gegenseitige Verständnis gewachsen, trägt das Vertrauen für einen gemeinsamen Aufbruch für Europa?

Mit: Nicolas Eybalin (französischer Generalkonsul), Franziska Brantner (MdB, europapolitische Sprecherin der Fraktion B90/Grüne und Mitinitiatorin der Initiative von französischen und deutschen ParlamentarierInnen für eine Erneuerung des Elysée-Freundschaftsvertrags), Brigitte Klinkert (Präsidentin des Départements Haut-Rhin)

Statement: Annette Rueß (Initiatorin von „Pulse of Europe Stuttgart“), Nadia vom Scheidt (Leiterin der Abteilung Außenbeziehungen der Landeshauptstadt Stuttgart), Hannah Goerlich (Studentin des dt.-frz. Studiengangs Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart und Sciences Po Bordeaux), Dr. Eileen Keller (Deutsch Französisches Institut), Studie „Städtepartnerschaften – den europäischen Bürgersinn stärken“), Anna Deparnay-Grunenberg (2017 Kandidatin der Assemblée nationale für Französische Staatsbürger im Ausland)

Dazu eine der neuesten Meldungen des Auswärtigen Amtes per Twitter:

La visite du président Macron à Berlin

Das sind aufregende Zeiten. So recht hat bei uns die Auseinandersetzung mit den europapolitischen Vorschlägen von Staatspräsident Macron noch nicht begonnen. Den Kommentar von Nikolas Busse in FAZ „Zweifel an dr EU“ (20.April 2018) hätte ich lieber „Macrons Vorschläge“ genannt. Und es ist ja noch gar nicht klar, was bei den von ihm angestoßenen Bürgerbefragungen herauskommen wird. Busse teilt die Diagnose Macrons, in der EU gebe es Zweifel an der Integration, es gebe neue nationalistische Strömungen. Macron wird deutsche Kritik an seinen Reformvorstellungen als Debattenbeitrag begreifen, das Ziel fest vor Augen. Vielleicht geht es jetzt erstmal darum, wie die Stabilität des Euro-Raums gefestigt werden kann. Diese Notwendigkeit ist unstrittig; es kommt darauf an, wie die Instrumente genannt und bezeichnet werden.

Immer wurde kritisiert, dass Brüssel von den Bürger/innen zu weit weg sei; liest man alle europapolitischen Reden, die Macron seit seinem Amtsantritt gehalten hat, werden seine Absichten deutlich, zur Entwiclung eines europäischen Bewusstseins beitragen zu wollen. Migration, Außenpolitik, Energiefragen, Digitalisierung, Eurozone, es gibt viele Themen, die die Mitgliedsstaaten nicht alleine nicht lösen können. Dem zu widersprechen ist nicht einfach, nationale oder gar nationalistische Lösungen oder gar Abschottung helfen hier nicht weiter.

Macron setzt auf eine europäische Souveränität, mehr Handlungsmöglichkeiten für Europa, die die Souveränität der Nationalstaaten keineswegs aufheben soll, eine europäische Souveränität die die Bürger/innen schützen soll, wie er es kürzlich in Straßburg und am gleichen Tag in Epinal so eindringlich wiederholt hat.

Wenn Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel nächste Woche den amerikanischen Trump besuchen werden, wird es nützlich sein, ihm die europäische Solidarität, die Macron fordert, zu verdeutlichen.

Nochmal. Ist man hierzulande mit den europäischen Reformvorschlägen Macrons überfordert? Sein Auftritt in Epinal als Start der Bürgerbefragungen kann bei uns Seinesgleichen aber lange suchen. Er erklärt ausführlich seine Vision von einer EU, die sich kontinuierlich weiterentwickelt, die er mit den Staaten und ihren Bürger/innen gestalten will.

Bitte rufen sie mit einem Klick auf den Titel dieses Beitrags nur diesen Beitrag auf, dann wird das Video auf dem Twitteraccount des Präsidenten angezeigt:

Die gemeinsame Erklärung von Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel im Humboldt-Forum Berlin: Quelle: Website des Elyséepalastes


à suivre

Die Stellungnahmen während dieser Pressekonferenz müssen mit den Vorschlägen und Projekten verglichen werden, die der Präsident gerade in Straßburg und in Épinal beschrieben hat:

> Präsident Macron hielt am Dienstag, 17.4.2018, eine Rede im Europaparlament mit anschließender Debatte

> #QuelleEstVotreEurope ? – Epinal, 17 avril 2018 : Lancement des consultations citoyennes

Nachgefragt: Henri Ménudier antwortet auf unsere Fragen zu Emmanuel Macron, Europa und die deutsch-französischen Beziehungen – 17. April 2018

> Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe ***

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