Wir suchen nach jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren aus Deutschland und Frankreich, die sich künstlerisch mit dem Thema „Empathie“ auf einer deutsch-französischen Ebene auseinandersetzen. Konkret soll die Vorderseite eines T-Shirts designt werden. Bewerbungsfrist ist der 22. Januar 2023.
Die Ausschreibung richtet sich an Menschen, die sich noch in Ausbildung befinden, am Anfang ihrer Karriere stehen oder einfach so Freude daran haben, sich kreativ zu beschäftigen! Die Umsetzung soll rein bildhaft erfolgen, also ohne den Einsatz von Text. Gestalterisch werden dafür keine Grenzen gesetzt: über Fotografie, Collage, Illustration, Malerei, Grafik kann alles genutzt werden.
Der Hauptgewinn ist eine Reise nach Berlin – inklusiver eigener Vernissage am 24. Februar 2023 und einem zweitägigen Workshop, der sich daran anschließt.
Die Teilnahmebedingungen und alle weiteren Informationen finden Sie unter virtuedo.eu
Bei dem Wettbewerb handelt es sich um eine Kooperation von clever internationale Bildung e. V. und der parkgalerie berlin. Finanziert wird das Projekt von dem DFJW.
Imaginez-vous que vous faites un stage en France. Votre rédacteur en chef vous demande d’écrire un article sur les relations franco-allemandes: Il vous donne trois liens:
Non, notre rédaction ne s’est pas trompé en inventant le titre de cet article. Thomas Wieder, correspondant du MONDE à Berlin a écrit dans un article au MONDE : „Malgré leurs différends, Paris et Berlin s’efforcent de renouer le dialogue“ (24 novembre 2022) très justement: „Après avoir sérieusement toussoté, le moteur franco-allemand redémarre.“ La Déclaration politique sur la solidarité franco-allemande > Déclaration politique sur la solidarité franco-allemande signée le 25 novembre 2022 à Berlin concernant l’approvisionnement énergétique est un résultat important de la coopération franco-allemande.
Une des phrases clés de cette déclaration : „La France et l’Allemagne réaffirment leurs liens étroits dans le domaine de l’énergie et leur pleine solidarité“. Suivent les mesures que les deux pays s’accordent à prendre pour garantir l’approvisionnement énergétique :
1. L’approvisionnement en gaz. La France a construit un terminal méthanier flottant au Havre qui sera sera mis en service au cours de l’hiver 2023/2024. L’Allemagne construit également des terminaux flottants pour le gaz liquide d’ici fin 2022/début 2023 à Wilhelmshaven et Brunsbüttel, et trois autres seront construits d’ici fin 2023 à Stade, Lubmin et Wilhelmshaven. Actuellement, la France a cessé ses importations de gaz en provenance d’Allemagne, mais fournit désormais depuis octobre jusqu’à 100 GWh/jour dans les limites de la
limites de la capacité technique du réseau français vers l’Allemagne.
2) L’Allemagne fournira de l’électricité à la France : „maximiser autant que possible la capacité d’interconnexion mise à la disposition du marché“ : L’Allemagne reportera la sortie des centrales nucléaires restantes à la mi-avril 2023″.
3) Les deux pays rappellent le rôle important de l’hydrogène dans la réalisation de la neutralité climatique.
Dans cette déclaration, les deux pays conviennent d’échanger des informations sur leurs stratégies nationales, sur leurs moyens de production nationaux et sur les niveaux de consommation futurs, ainsi que sur les infrastructures nationales et transnationales nécessaires pour l’hydrogène. Les deux pays souhaitent accélérer le développement de la future infrastructure hydrogène pour l’Europe.
4. La France et l’Allemagne rappellent leur engagement à atteindre la neutralité climatique d’ici 2050 et 2045 respectivement, et à réduire leur dépendance aux combustibles fossiles. La France et l’Allemagne soulignent leur engagement en faveur de la transition vers un système énergétique décarboné. Les deux pays s’accordent sur le fait que, dans la situation de crise actuelle, des mesures temporaires sont nécessaires pour soulager les citoyens et les entreprises européens de la hausse des prix de l’électricité.
Nein, unsere Redaktion hat sich bei der Erfindung des Titels dieses Artikels nicht vertan. Thomas Wieder, Korrespondent von LE MONDE in Berlin, schrieb in einem Artikel in LE MONDE: „Malgré leurs différends, PParis et Berlin s’efforcent de renouer le dialogue“ (24 novembvre 2022) très justement: „Nachdem er ernsthaft gehustet hat, springt der deutsch-französische Motor wieder an. “ Die am 25. Novembre 2022 unterzeichnete > Politische Erklärung zur Deutsch-französischen Solidarität bezüglich der Energieversorgung ist ein wichtiges Ergebnis der deutsch-französischen Zusammenarbeit.
Diese Erklärung, die von Bundeskanzler Olaf Scholz und der Premierministerin Élisabeth Borne in Berlin unterzeichnet wurde erinnert an den russischen Angriffskrieg in der Ukraine, der zu e weltweiten Energiekrise mit einem beispiellosen Preisanstieg geführt habe: „Diese Situation ist in Europa, das aufgrund des plötzlichen Rückgangs der Energielieferungen aus Russland mit starken Spannungen konfrontiert ist, besonders heikel aufgrund des plötzlichen Rückgangs der Gaslieferungen aus Russland, das bisher rund 40 % der Gasversorgung Gasversorgung der Europäischen Union lieferte.“ N.B. „der Europäischen Union“… das überliest man, wenn plötzlich oder endlich einmal der Blick auf die EU gerichtet wird.
Eine der Schlüsselsätze dieser Erklärung: „Frankreich und Deutschland bekräftigen ihre enge Verbundenheit im Energiebereich und ihre volle Solidarität.“ Es folgen die Maßnahmen, die beide Länder verabreden, um die Energieversorgung zu gewährleisten:
1. Gasversorgung. Frankreich hat ein schwimmendes LNG-Terminal in Le Havre errichtet, das
im Winter 2023/2024 in Betrieb genommen werden wird. Deutschland errichtet ebenfalls schwimmende LNG-Terminals bis Ende 2022/Anfang 2023 in Wilhelmshaven und Brunsbüttel, drei weitere weitere werden bis Ende 2023 in Stade, Lubmin und Wilhelmshaven errichtet. Zur Zeit hat Frankreich seine Gasimporte aus Deutschland eingestellt, liefert nun aber seit Oktober bis zu 100 GWh/Tag im Rahmen der
Grenzen der technischen Kapazität des französischen Netzes nach Deutschland.
2. Deutschland wird Strom nach Frankreich liefern: „die dem Markt zur Verfügung gestellte Verbindungskapazität so weit wie möglich zu maximieren“: Deutschland wird d“en Ausstieg aus den verbleibenden Kernkraftwerken bis Mitte April 2023 zu verschieben“.
3. Beide Länder erinnern an die wichtige Rolle von Wasserstoff für die Erreichung der Klimaneutralität.
In dieser Erklärung verabreden beide Länder den Austausch von Informationen über ihre nationalen Strategien, über ihre nationalen Produktionsmittel und das künftige Verbrauchsniveau sowie über die notwendigen nationalen und länderübergreifenden Wasserstoffinfrastrukturen. Beide Länder wollen die Entwicklung der künftigen Wasserstoffinfrastruktur für Europa vorantreiben.
Im 4. Punkt erinnern Frankreich und Deutschland an ihre Verpflichtung, bis 2050 bzw. 2045 Klimaneutralität zu erreichen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Frankreich und Deutschland betonen, dass sie sich für den den Übergang zu einem dekarbonisierten Energiesystem einsetzen. Beide Länder sind sich einige, das in der derzeitigen Krisensituation vorübergehende Maßnahmen erforderlich sind, damit die europäischen Bürger und Unternehmen von den steigenden Strompreisen entlastet werden.
Bie der Pressekoneferenz aus Anlass der Unterzeichnung der> Politischen Erklärung zur Deutsch-französischen Solidarität sagte Bundeskanzler Olaf Schoilz: „Liebe Élisabeth, ich freue mich sehr über deinen Besuch heute in Berlin. Klar ist: Je schwieriger die Zeiten sind, desto wichtiger ist die deutsch-französische Partnerschaft. Unser Gespräch heute hat einmal mehr gezeigt, wie eng und vertrauensvoll unsere beiden Länder zusammenarbeiten, um den aktuellen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen. […]
Frankreich und Deutschland verstärken ihre Zusammenarbeit im Energiebereich, solidarisch und nachbarschaftlich. Bereits jetzt stellt Deutschland seinen Nachbarn, darunter Frankreich, Strom zur Verfügung. Bei Gaslieferungen wiederum haben wir von der verstärkten Zusammenarbeit mit verlässlichen europäischen Partnern profitiert, nicht zuletzt von der mit Frankreich. Diese Form der Energiesolidarität haben wir eben hier noch einmal mit einer gemeinsamen Erklärung bekräftigt. Freunde stehen sich bei in der Not. Deutschland und Frankreich leben gemeinsame europäische Solidarität vor.
Und die Premierministerin Élisabeth Born fügte hinzu: „Vielen Dank, Herr Bundeskanzler. Lieber Olaf, sehr verehrte Damen und Herren! Es lag mir sehr am Herzen, lieber Olaf, diese Reise zu dir zu machen. Die Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern ist entscheidend. Sie hat bereits gezeigt, dass sie durchaus krisenfest und in der Lage ist, Herausforderungen zu überwinden. Sie hat bewiesen, dass es möglich ist, Lösungen aufzubauen, die Europa voranbringen.
Sehr verehrter Herr Bundeskanzler, lieber Olaf, wir befinden uns in einem dieser kritischen Momente für unseren Kontinent, an einem Zeitpunkt, zu dem die deutsch-französischen Beziehungen an Bedeutung noch zulegen. Dieser Besuch zusammen mit der Staatssekretärin für Europafragen zeigt, wie stark unsere Entschlossenheit ist, die deutsch-französischen Beziehungen zu nutzen, um bilaterale und europäische Termine voranzubringen.“
Aus diesem Anlass möchte unsere Redaktion unseren Lesern die Rede des französischen Präsidenten anlässlich der Unterzeichnung des Vertrags von Aachen in Erinnerung rufen.
Le Traité d’Aix-la-Chapelle signé en 2019 entre la France et l’Allemagne donne un nouvel élan à la coopération en matière d’éducation, en mettant la jeunesse au cœur de son action. En parlant la langue du partenaire et en découvrant sa culture et ses métiers, les élèves contribuent à construire une relation d’amitié durable pour les deux pays.
La France et l’Allemagne se sont ainsi engagés à développer une stratégie de promotion de la langue du partenaire. Dans cette perspective, M. Hendrik Wüst, Plénipotentiaire de la République fédérale d’Allemagne pour les affaires culturelles dans le cadre du Traité et M. Pap Ndiaye, ministre de l’Éducation nationale et de la Jeunesse de la République française sont convenus de signer, le 24 novembre 2022, une déclaration commune visant à augmenter le nombre d’élèves et d’étudiants apprenant le français en Allemagne et l’allemand en France.
Au cours des prochaines années, de nombreuses mesures seront progressivement mises en œuvre dans le but de :
– Proposer une offre linguistique adaptée à tous les jeunes ;
– Permettre et favoriser les rencontres franco-allemandes sous toutes leurs formes ;
– Promouvoir la profession d’enseignant de ces deux langues ;
– Encourager les innovations dans l’enseignement de la langue du partenaire.
Le ministre et le plénipotentiaire sont également convenus de signer prochainement un nouvel arrangement administratif relatif aux sections internationales et aux classes menant au baccalauréat français international, section allemande, destiné à développer et à moderniser ce remarquable dispositif de formation bilingue et biculturelle.
Der 2019 zwischen Frankreich und Deutschland unterzeichnete Vertrag von Aachen verleiht der Zusammenarbeit im Bildungsbereich neuen Schwung, indem er die Jugend in den Mittelpunkt stellt. Indem die Schülerinnen und Schüler die Sprache des Partners sprechen und seine Kultur und Berufe kennenlernen, tragen sie zum Aufbau einer dauerhaften freundschaftlichen Beziehung für beide Länder bei.
Deutschland und Frankreich haben sich daher verpflichtet, eine Strategie zur Förderung der Sprache des Partners zu entwickeln. In diesem Sinne haben Hendrik Wüst, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags, und Pap Ndiaye, Minister für Bildung und Jugend der Französischen Republik, vereinbart, am 24. November 2022 eine gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen, die darauf abzielt, die Zahl der Schüler und Studenten, die in Deutschland Französisch und in Frankreich Deutsch lernen, zu erhöhen.
In den nächsten Jahren werden nach und nach zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die darauf abzielen :
– Ein passendes Sprachangebot für alle jungen Menschen bereitstellen ;
– Deutsch-französische Begegnungen in all ihren Formen ermöglichen und fördern ;
– Förderung des Berufs des Lehrers dieser beiden Sprachen ;
– Innovationen im Unterricht der Partnersprache zu fördern.
Der Minister und der Bevollmächtigte vereinbarten außerdem, in Kürze eine neue Verwaltungsvereinbarung über die internationalen Sektionen und die Klassen, die zum internationalen französischen Baccalauréat, deutsche Abteilung, führen, zu unterzeichnen, mit der diese cesondere Einrichtung der zweisprachigen und bikulturellen Bildung weiterentwickelt und modernisiert werden soll.
Und dennoch, auch wenn auf jedem französisch-deutschen Gipfel die Einigkeit beschworen wird und die ständige Intensivierung der beiderseitigen Beziehungen versprochen wird, so ist der Schlüssel zu diesem verstärkten Verständnis voneinander eine große Initiative zum Erlernen der Partnersprache:
Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung tagt zweimal im Jahr abwechselnd in Frankreich und Deutschland. Die Nationalversammlung und der Deutsche Bundestag entsenden je 50 Abgeordnete in diese Versammlung, die mit dem Aachener Vertrag 2017 gegründet wurde. Kein anderes Länderpaar in der Welt besitzt ein vergleichbares gemeinsames Gremium: > Macht doch mal eine Liste aller deutsch-französischen Organisationen…
Gestern und heute konnte unsere Redaktion die beiden frisch gewählten Co-Vorsitzenden, Brigitte Klinkert (Renaissance) und Nils Schmid (SPD) also nacheinander in unserem Video-Homeoffice empfangen. Aus beiden Gesprächen ist ein gemeinsamer Film entstanden.
Les tâches pour les élèves :
Vous connaissez la médiation ? Vous regardez cette vidéo… et, pendant votre stage, votre rédacteur en chef vous demande d’écrire un article en français sur l’entretien avec les deux co-présidents.
Brigitte Klinkert war von 2009-2016 Präsidentin des Conseil départemental du Haut-Rhin und von 2020 bis 2022 und ministre déléguée à l’Insertion auprès du ministre du Travail, de l’Emploi et de l’Insertion Sie vertreten für Renaissance (vorher En marche) den ersten Wahlkreis des Departement Haut-Rhin in der Nationalversammlung, Mit Nils Schmid teilen sie sich den Vorsitz im Vorstand der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung.
Nils Schmid waren von 2009 bis 2016 Landesvorsitzender der SPD in Baden-Württemberg. von 2011 bis 2016 Landesminister für Finanzen und Wirtschaft und Stellvertreter des Ministerpräsidenten. Jetzt ist er Bundestagsabgeordneter für die SPD im Wahlkreis Nürtingen in Baden-Württemberg und auch der außenpolitischer Sprecher seiner Fraktion.
Im November 2020 haben ihre beiden Vorgänger, die Abgeordneten Christoph Arend und Andreas Jung auf die Fragen unserer Redaktion geantwortet: Nachgefragt: Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung. Die Abgeordneten Christophe Arend und Andreas Jung MdB antworten auf unsere Fragen–
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Gerade hat die 8. Sitzung dieser Versammlung mit seinen 100 Abgeordneten in Berlin stattgefunden. Es war eine Art konstituierende Sitzung nach der Parlamentswahl in Frankreich: Mme Bärbel Bas, die Präsidentin des Deutschen Bundestages und Mme Yaël Braun-Pivet, die Präsidentin der Nationalversammlung wurden zu den beiden Präsidentinnen der deutsch-französischen parlamentarischen Versammlung gewählt. Wir haben die Abgeordnete Brigitte Klinkert gefragt, ob diese Versammlung bisher die Hoffnungen, die in sie gesetzt wurde erfüllt?
Nils Schmid haben wir die folgende Frage gestellt: Die parlamentarische Versammlung ist ja ein ganz besonderes Element der deutsch-französischen Kooperation. Sie kann keine Gesetze beschließen, aber sehr wohl. Z.B. selbst die Kanzlerin einladen. Wie wird heute in beiden Parlamenten oder auch von den Regierungen der Beratungsauftrag der parlamentarischen Versammlung wahrgenommen oder geschätzt?
Weiterhin wollten wir wissen, welche Themen standen auf der Tagesordnung der 8. Sitzung standen?
Unsere Redaktion hat beide Abgeordnete nach den jüngsten Friktionen im deutsch-französischen Verhältnis, Zerwürfnisse schrieben gar manche Medien, Arbeitsgeräusche sagten meine Interviewpartner: > Hélène Kohl und Prof. Dr. Henrik Uterwedde. Es ging u.a. um die jeweiligen nationalen Ansätze, den hohen Energiekosten zu begegnen. Staatspräsident Macron hat wohl mehr Abstimmung angemahnt und, wenn ich es recht verstanden haben, vor einer Isolierung Berlins gewarnt. Wurden diese Vorgänge in der parlamentarischen Versammlung thematisiert oder gar bewertet?
Madame la Députée, zu dieser 8. Sitzung waren auch die beiden Außenmister, Annalena Baerbock und Catherina Colonna eingeladen, > Außenministerin Catherine Colonna hat sich in einer Videobotschaft für ihre Abwesenheit wegen ihrer Teilnahme an der #COP27 IN Ägypten entschuldigt. In ihrer Botschaft nennt sie in Kurzform die wichtigen Themen, die – Macron würde sagen – wir nur gemeinsam lösen können: vgl. dazu: > Climat : Emmanuel Macron répond aux questions.
Herr Abgeordneter, wie beurteilen die Abgeordneten der parlamentarischen Versammlung das Engagement unserer beiden Regierungen bezüglich des Krieges in der Ukraine? Wir liefern Waffen, es gibt Stimmen, die verlangen auch die Lieferung des Kampfpanzers Leopard, betreiben Paris und Berlin auch energisch genug – zusammen (ich erinnere an die entsprechenden Passagen des Aachener Vertrages – die Suche nach einem Ausweg aus diesem Konflikt?
Madame la Députée, mit Recht beurteilen Sie die parlamentarische Versammlung als eine einzigartige Institution in der Welt als so besonders:
Nachahmer wird sie nicht so schnell finden, aber ist sie ein Beitrag dazu, dass Frankreich und Deutschland auch öfters gemeinsam international auftreten werden?
Madame la députée, Herr Abgeordneter, ich danke Ihnen für ihre Antworten.
A l'approche des 60 ans du traité de l'Elysée, l'ADEAF lance une pétition adressée au président quant à la situation de l'enseignement de l'allemand en France. Signez et faites circuler!
Question N° 848 de M. Sébastien Jumel (Gauche démocrate et républicaine – NUPES – Seine-Maritime )
Ministère interrogé > Éducation nationale et jeunesse
Question publiée au JO le : 16/08/2022 page : 3799
Réponse publiée au JO le : 25/10/2022 page : 4905
> https://questions.assemblee-nationale.fr/q16/16-848QE.htm
En principe, notre blog destiné aux élèves et enseignants allemands traite des relations franco-allemandes du point de vue allemand, notre rédaction rédigeant souvent des articles en deux langues. C’est pourquoi il est tout à fait compréhensible que nous parlions d’un aspect important des relations mutuelles du point de vue français et que nous nous intéressions dans cet article à l’enseignement de l’allemand en France. Ces derniers jours, notre rédaction a déjà rédigé > 60 tweets en faveur de l’enseignement de l’allemand<7a>. Une manière d’animer le débat.
C’est d’abord la baisse du nombre d’élèves apprenant l’allemand en France qui suscite une inquiétude particulière :
Les nombreuses réactions à nos tweets en faveur de l’enseignement de l’allemand donnent un bon aperçu des doléances des professeurs d’allemand en France :
Le manque de moyens matériels est régulièrement dénoncé. Tout d’abord, la faiblesse des salaires, en particulier des salaires de départ, qui rend le métier d’enseignant si peu attractif. Ensuite, le faible nombre d’élèves, qui conduit à la suppression d’heures d’allemand. Ensuite, les critiques portent également sur le fait que l’Allemagne et la France ne tiennent pas les promesses faites en faveur de la langue partenaire du traité d’Aix-la-Chapelle : > Rappel: Le traité entre la République française et la République fédérale d’Allemagne sur la coopération et l’intégration franco-allemandes – 2019 -24. Oktober 2022 – Il est régulièrement rappelé qu’il s’agit d’un problème structurel : l’État ne fournit pas la base nécessaire à un enseignement de l’allemand réussi. Et l’on insiste sur la dimension culturelle du problème.
Le problème est d'abord structurel. L'Etat ne garantit pas l'offre linguistique scolaire.
Ensuite le problème est culturel. Les décennies passent, mais les Français demeurent réticents à apprendre l'allemand, et ce sans aucun fondement rationnel.
Die Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegen-heiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit
„Vos réponses aident à comprendre la situation de l‘allemand en France. Si l‘on tient compte de toutes les organisations qui font la force de la coopération franco-allemande nous devrions réussir de recevoir une meilleure promotion de l’allemand aussi de la part des gouvernements.“
Les résultats des concours des enseignants soulignent les problèmes de l’enseignement de l’allemand :
Résultats des concours enseignants de la session 2022 : „Concours de recrutement du second degré public : 11 353 admis au concours“: “ … „certaines disciplines demeurent sous tension cette année ; c’est le cas des lettres classiques où 57% des postes sont pourvus pour 57,5 à 62% durant les trois années précédentes ; c’est le cas de l’allemand, où 55% des postes sont pourvus contre 70 à 81% durant les trois années précédentes.“
L’intérêt pour le pays voisin diminue chez les jeunes. Le français et l’allemand sont de moins en moins attractifs. Le français est de moins en moins choisi malgré tant d’initiatives en faveur de l’enseignement du français :
Lorsque j’ai annoncé à mes élèves que notre école allait proposer l’examen DELF, les élèves qui n’avaient pas choisi le français se sont mis à l’écoute, car ils pouvaient aussi participer à l’examen DELF. Et en effet, certains d’entre eux se sont inscrits.
Im Prinzip berichtet unser Blog für deutsche Schüler und Lehrer über die deutsch-französischen Beziehungen aus deutscher Sicht, wobei unsere Redaktion oft Artikel in zweisprachig verfasst. Aus diesem Grund ist es nur zu gut verständlich, dass wir über einen wichtigen Aspekt der beiderseitigen Beziehungen aus französischer Sicht berichten und uns in diesem Beitrag mit dem Deutschunterricht in Frankreich beschäftigen. In den letzten Tagen hat unsere Redaktion schon 60 Tweets zugunsten des Deutschunterrichts verfasst. Eine Art und Weise die Diskussion zu beleben.
Zunächst ist es der Rückgang der Schüler/innen, die in Frankreich Deutsch lernen, der Anlass zu besonderer Soge gibt:
Die vielen Reaktionen auf unsere Tweets zugunsten des Deutschunterrichts geben einen guten Überblick über die Klagen der Deutschlehrer/innen in Frankreich:
Immer wieder wird die fehlende materielle Ausstattung beklagt. Zuallererst die geringen Gehälter, besonders der Einstiegsgehälter, die den Lehrerberuf so unattraktiv erscheinen lassen. Dann die geringe Anzahl an Schüler/innen, die dazu führen, dass Stunden für Deutsch gestrichen werden. Dann wird auch kritisiert, dass Deutschland und Frankreich, die Versprechungen zugunsten der jeweiligen Partnersprache des Aachener Vertrages nicht einhalten: > Rappel: Le traité entre la République française et la République fédérale d’Allemagne sur la coopération et l’intégration franco-allemandes – 2019 -24. Oktober 2022 – Immer wieder wird daran erinnert, dass es sich um strukturelle Problem handle: Der Staat stelle nicht die notwendige Grundlage für einen erfolgreichen Deutschunterricht zur Verfügung. Und es wird auf die kulturelle Dimension des Problems hingewiesen.
Le problème est d'abord structurel. L'Etat ne garantit pas l'offre linguistique scolaire.
Ensuite le problème est culturel. Les décennies passent, mais les Français demeurent réticents à apprendre l'allemand, et ce sans aucun fondement rationnel.
Die Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegen-heiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit
„Ihre Antworten helfen, die Situation der deutschen Sprache in Frankreich zu verstehen. Wenn man alle Organisationen berücksichtigt, die die Stärke der deutsch-französischen Zusammenarbeit ausmachen, sollte es uns gelingen, eine bessere Förderung der deutschen Sprache auch von Seiten der Regierungen zu erhalten.“
Die Zahlen der Lehrerprüfungen unterstreichen die Probleme des Deutschunterrichts:
Résultats des concours enseignants de la session 2022 : „Einstellungsauswahlverfahren für den öffentlichen Sekundarbereich: 11 353 erfolgreiche Teilnehmer“: “ … „Einige Fächer sind in diesem Jahr weiterhin sehr angespannt. Dies gilt für die klassischen Sprachen, wo 57% der Stellen besetzt werden, während es in den drei Vorjahren 57,5 bis 62% waren; dies gilt auch für Deutsch, wo 55% der Stellen besetzt werden, während es in den drei Vorjahren 70 bis 81% waren.“ Übersetzt von www.france-blog.info
Das Interesse für das Nachbarland nimmt bei den Jugendlichen ab. Französisch und Deutsch werden immer unattraktiver. Französisch wird immer mehr abgewählt trotz so vieler Initiativen zugunsten des Französischunterrichts:
Als ich bei meinen Schüler/innen ankündigte, dass unsere Schule die DELF-Prüfung anbieten wird, wurden auch die Schüler/innen hellhörig, die Französisch abgewählt hatten, dürfen sie doch auch an der DELF-Prüfung teilnehmen. Und tatsächlich einige von ihnen haben sich dazu gemeldet.
La réponse à nos tweets > @francebloginfo #japprendslallemand souligne la manque des effectifs, des moyens et une sorte de manque de volontarisme de la part de l’État qui ne favorise pas l’enseignement de l’allemand en France comme il serait opportun selon les traités. Donc le débat est ouvert : Comment peut-on rapidement et durablement rénover l’enseignement de l’allemand en France? Comme on devrait aussi le faire du côté de l’Allemagne et ce qui concerne le français: > Michaela Wiegel: Ungeliebter Französischunterricht – und was können/müssen wir tun? – 24. März 2019
Relisons deux articles de ce traité. Et nous posons la questions, si l’Allemagne et la France tiennent leurs promesses ?
Chapitre 3
Culture, enseignement, recherche et mobilité
Article 9
Les deux États reconnaissent le rôle décisif que jouent la culture et les médias dans le renforcement de l’amitié franco-allemande. En conséquence, ils sont résolus à créer pour leurs peuples un espace partagé de liberté et de possibilités, ainsi qu’un espace culturel et médiatique commun. Ils développent la mobilité et les programmes d’échanges entre leurs pays, en particulier à l’intention des jeunes dans le cadre de l’Office franco-allemand pour la Jeunesse, et définissent des objectifs chiffrés dans ces domaines. Afin de favoriser des liens toujours plus étroits dans tous les domaines de l’expression culturelle, notamment au moyen d’instituts culturels intégrés, ils mettent en place des programmes spécifiques et une plate-forme numérique destinés en particulier aux jeunes.
Article 10
„Les deux États rapprochent leurs systèmes éducatifs grâce au développement de l’apprentissage mutuel de la langue de l’autre, à l’adoption, conformément à leur organisation constitutionnelle, de stratégies visant à accroître le nombre d’élèves étudiant la langue du partenaire, à une action en faveur de la reconnaissance mutuelle des diplômes et à la mise en place d’outils d’excellence franco-allemands pour la recherche, la formation et l’enseignement professionnels, ainsi que de doubles programmes franco-allemands intégrés relevant de l’enseignement supérieur.“
Die Antworten auf unsere Tweets > @francebloginfo #japprendslallemand betonen, dass es an Personal und Mitteln mangelt und dass der Staat nicht in der Lage sei, den Deutschunterricht in Frankreich so zu fördern, wie es gemäß den Verträgen erforderlich wäre. Die Debatte ist also eröffnet: Wie kann der Deutschunterricht in Frankreich schnell und nachhaltig erneuert werden? > Michaela Wiegel: Ungeliebter Französischunterricht – und was können/müssen wir tun? – 24. März 2019
Lassen Sie uns zwei Artikel dieses Vertrags noch einmal lesen. Und stellen wir uns die Frage, ob Deutschland und Frankreich ihre Versprechen halten?
Kapitel 3
Kultur, Bildung, Forschung und Mobilität Artikel 9
„Beide Staaten erkennen die entscheidende Rolle an, die die Kultur und die Medien für die Stärkung der deutsch-französischen Freundschaft spielen. Daher sind sie entschlossen, für ihre Völker einen gemeinsamen Raum der Freiheit und der Chancen sowie einen gemeinsamen Kultur- und Medienraum zu schaffen. Sie bauen Mobilität und Austauschprogramme zwischen ihren Staaten aus, vor allem für junge Menschen im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerks, und geben messbare Ziele in diesen Bereichen vor. Um immer engere Beziehungen in allen Bereichen des kulturellen Wirkens, auch durch integrierte Kulturinstitute, zu fördern, richten sie spezielle Programme und eine digitale Plattform ein, die sich insbesondere an junge Menschen richten.
Artikel 10
Beide Staaten führen ihre Bildungssysteme durch die Förderung des Erwerbs der Partnersprache, durch die Entwicklung von mit ihrer verfassungsmäßigen Ordnung in Einklang stehenden Strategien zur Erhöhung der Zahl der Schülerinnen, Schüler und Studierenden, die die Partnersprache erlernen, durch die Förderung der gegenseitigen Anerkennung von Schulabschlüssen sowie durch die Schaffung deutsch-französischer Exzellenzinstrumente für Forschung, Ausbildung und Berufsbildung sowie integrierter deutsch-französischer dualer Studiengänge enger zusammen.“
Comparez les deux discours du président de la République à Belfort et à St. Nazaire : Résuméz brièvement la stratégie française en vue du nucléaire et des énergies renouvelables.
Comparez la production de l’énergie en France et en Allemagne.
Vous pouvez présenter les résultats de vos recherches, soit en écrivant un article ou en forme d’une présentation :
Le 22 septembre, le président de la République Emmanuel Macron a inauguré le parc éolien de Saint-Nazaire qui, après dix ans de travaux, est désormais en mesure de produire de l’électricité. Dans son discours, Emmanuel Macron a souligné la nécessité de l’énergie éolienne dans le mix énergétique de l’hiver prochain. En outre, le parc éolien contribuera à ce que la France reprenne en main son avenir énergétique ? Que veut dire le président par là ? En juillet, il avait encore annoncé vouloir compléter les centrales nucléaires françaises par de nouvelles petites centrales, mais il mise désormais manifestement davantage sur les énergies renouvelables. Recherche de traces.
Ist das eine Art Energierevolution, die Präsident Macron ankündigt? Auf der Website des Élyséepalastes stehen einige Stichwörter, die aufhorchen lassen:
„Notre cap : Être la première grande Nation à sortir des énergies fossiles.
Le Président a ensuite rappelé ce cap et les trois axes de sa stratégie énergétique pour la France, présentée à Belfort en février dernier (cf. > Emmanuel Macron kündigt den Bau weiterer Atomkraftwerke an) , pour y parvenir : – Sobriété énergétique, – Développement du nucléaire, – Développement des énergies renouvelables“
Le discours d’Emmanuel Macron lors de l’inauguration du parc éolien de St-Nazaire le 22 septembre 2022 :
> Discours du Présidente de la République à St. Nazaire: Le président disait entre autres :“Quelle est notre stratégie ? C’est d’avoir, de marier en quelque sorte, trois objectifs. Le premier objectif, c’est la souveraineté [Lien ajouté par la rédaction, N.D.L.R.], moins dépendre. Et donc toute l’énergie qu’on produit sur notre sol est bonne. Il se trouve que nous n’avons pas d’hydrocarbures fossiles et donc ce qu’on produit sur le sol, c’est le nucléaire, le renouvelable et l’énergie qu’on ne consomme pas.“
Am 22. September hat Staatspräsident Emmauel Macron den Windpark („Le parc éolien“) de Saint-Nazaire eröffnet.Nach einer zehnjährigen Bauzeit kann er jetzt Elektrizität produziere. Macron unterstrich in seiner Ansprache, die Notwendigkeit der Windenergie für den Energiemix im kommenden Winter. Außerdem werde der Windpark dazu beitragen, dass Frankreich seine Energiezukunft wieder in die Hand nehme? Was meint der Präsident damit? Im Juli hatte er noch angekündigt, die Atomkraftwerke in Frankreich durch neue kleinere Werke zu ergänzen, nun setzt er offenkundig stärker auf erneuerbare Energien. Spurensuche.
Ist das eine Art Energierevolution, die Präsident Macron ankündigt? Auf der Website des Élyséepalastes stehen einige Stichwörter, die aufhorchen lassen:
„Unser Ziel: Die erste große Nation sein, die aus den fossilen Energien aussteigt. Der Präsident erinnerte dann an diesen Kurs und die drei Achsen seiner Energiestrategie für Frankreich, die er im Februar in Belfort (vgl. > Emmanuel Macron kündigt den Bau weiterer Atomkraftwerke an) vorgestellt hatte, um dieses Ziel zu erreichen: – Energieeffizienz, – Ausbau der Kernenergie, – Ausbau der erneuerbaren Energien.“
Die Rede von Emmanuel Macron anlässlich der Einweihung des Windparks von St. Nazaire am 22. September 2022:
> Discours du Présidente de la République à St. Nazaire: Der Präsident sagte unter anderem: „Was ist unsere Strategie? Sie besteht darin, drei Ziele zu haben, sie gewissermaßen zu vereinen. Das erste Ziel ist die Souveränität [Link von der Redaktion hinzugefügt] weniger abhängig zu sein. Und deshalb ist jede Energie, die wir auf unserem Boden produzieren, gut. Es ist so, dass wir keine fossilen Kohlenwasserstoffe haben, und daher ist das, was wir auf dem Land produzieren, die Kernenergie, die erneuerbaren Energien und die Energie, die wir nicht verbrauchen.“