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Lesen – La Nuit de la lecture : 4e édition – 2020

> #französische
Literaturlesen

> Die 101 Romane der Leser von LE MONDE

> #lire III Französische Literatur für Schüler/innen

> Rezension: Édouard Philippe, Des hommes qui lisent

> Literatur im Französischunterricht

> Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire Marcel Proust aujourd’hui

> Gelesen: Jacques Ferrandez, L’Étranger d’après l’œuvre d’Albert Camus

 

 

 

 

> nuitdelalecture.culture.gouv.fr

Am 18. Januar gibt es in Frankreich eine > Nuit de lecture : > #NuitLecture. Wahrscheinlich sind die Klagen darüber, dass Schüler immer weniger lesen, berechtigt. Manche wenden ein, sie würden ja per Smartphone viel lesen. Ja, aber ohne jede Konzentration, da geht es doch gar nicht um das Erfassen von Texten oder anspruchsvolleren Inhalten. Ja, aber manche haben auch E-Books. – Sie merken, unsere Redaktion gibt hier eine Unterhaltung, ein Gespräch wieder -: E-Books, das ist etwas ganz anders als ein Buch, in dem man anstreichen, blättern kann. Vorlesen! Das ist es. Gustave Flaubert nannte das une „épreuve du gueuloir“, lesen und hören, ob der Text gut rüberkommt. Probiert das mal in der Klasse aus:

Französisch-Lektüren

Oder jede Woche berichtet ein Schüler über seine Lektüre: 3 Minuten Zeit!

> La Nuit de la lecture 2020 : sélection des événements à ne pas manquer à travers la France

https://twitter.com/EducationFrance/status/1217130204000391169

> L’agenda de l’éducation – La Nuit de la lecture – 4e édition – 2020 – Website des Erziehungsministeriums in Paris:“Renforcer le goût et la pratique de la lecture. La maîtrise des savoirs fondamentaux (lire, écrire, compter, respecter autrui) par tous les écoliers est une priorité. Parmi eux, la lecture occupe une place essentielle car elle est nécessaire à l’acquisition de tous les autres savoirs. L’acquisition et le développement du goût et de l’intérêt pour la lecture font partie des grandes missions de l’école.“

> Les Petits champions de la lecture – Website des Erziehungsministeriums in Paris :

Voir aussi : > De la maternelle au baccalauréat. L’éducation artistique et culturelle – Website des Erziehungsministeriums in Paris

https://twitter.com/Salondulivre/status/1217066866679730177

> Mobilisation en faveur du livre et de la lecture – Website des Erziehungsministeriums in Paris

https://twitter.com/KlettSprachen/status/1207979336797769728

Französisch-Lektüren

Stadtbibliothek Stuttgart. Prof. Dr. Bernard Stiegler: Die Digitalisierung und die Zukunft Europas

> Unsere Redaktion berichtet über: Vortrag und Gespräch
Do 16.01. |19:30 Uhr | Stadtbibliothek Stuttgart | Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart | Eintritt frei | Frz. mit Simultanübersetzung
In der Reihe „Kulturtheorien“, verbunden mit der Reihe „Politik der Digitalisierung“.

> Prag: Außenminister Jean-Yves Le Drian spricht über die Souveränität, Sicherheit und Digitalisierung in Europa– 9. Dezember 2019

> Im Gespräch: Michel Desmurget, La fabrique de crétin digital – 25. Oktober 2019

> Sitographie: “Regeln” für soziale Netzwerke in der Politik – 29. Mai 2019

Vor allem europäische Investitionen haben zum Aufstieg des World Wide Web beigetragen. Und doch haben die digitalen Netze seit 1993 zur Schwächung Europas geführt. Bernard Stiegler zeigt, dass dies mit einem unzureichenden Forschungsengagement Europas in relevanten Wissensgebieten zusammenhängt. Auf Grundlage einer alternativen Lesart der Theorien von Entropie und Negentropie stellt er ein aktuelles Projekt aus einer Banlieue im Norden von Paris vor, das illustriert, wie Europa die Digitalisierung sinnvoll gestalten könnte.

Bernard Stiegler ist ein französischer Philosoph, der sich mit den sozialen, politischen, wirtschaftlichen, psychologischen Herausforderungen beschäftigt, die durch die technologische Entwicklung und insbesondere die digitalen Technologien entstehen. 2005 gründete er die philosophische Reflexionsgruppe Ars industrialis und seit April 2006 ist er Direktor des > Institut de recherche et d’innovation (IRI), das er im Zentrum Georges-Pompidou gründete.

Eine gemeinsame Veranstaltung des IZKT der Universität Stuttgart, des Institut français Stuttgart und der Stadtbibliothek Stuttgart. Die Veranstaltung wird von der Berthold Leibinger Stiftung gefördert.

2006 hat das Centre Pompidou auf Anregung des Philosophene Bernard Stiegler das Institut de recherche et d’innovation gegründet, in dem kulturelle, wirtschaftliche und wissenschaftliche Aktivitäten unter dem Einfluss der Digitaltechnik untersucht werden sollen mit dem Ziel, neue kontributive Verfahren zu entwickeln: > @IRILive En direct de l’IRI

> Institut de Recherche et d’Innovation > Parisiri.centrepompidou.fr fondé par Bernard Stiegler.

In seinem Vortrag hat Bernard Stiegler alle Gefahren der ungebremsten Digitalisierung aufgezeigt. Eigentlich bestand sein Vortrag aus mehreren parallelen Teilen: Außer den Gefahren der Digitalisierung trug Stiegler auch eine spannende Wissenschaftsgeschichte vor.

Bernard Stiegler > Bibliographie

—, The Age of Disruption: Technology and Madness in Computational Capitalism, Cambridge: Polity Press 2019.

Sein wichtigstes Stichwort ist die Entropie. In einem Interview: Alexandre Lacroix, > Bernard Stiegler : “Repenser une politique industrielle à l’ère de l’Anthropocène et de l’automatisation” – PhiloMag 17/12/2018 erklärt Stiegler: „Pour moi qui suis un “homme de gauche”, la question importante est de savoir ce que serait une grande politique industrielle de gauche relevant les défis de l’Anthropocène et de l’automatisation – c’est à dire aussi face à l’“Intelligence artificielle”. Affronter cette question suppose de surmonter l’impensé de la critique marxienne, à savoir : l’entropie. Tous les systèmes complexes, tant au niveau biologique qu’au niveau social, sont voués à une déperdition de différentiel – d’énergie, de biodiversité, d’interprétation de l’information – qui mène au chaos entropique.“ Keine Frage, die PC-Technik ist millionenfach schneller als das menschliche Gehirn und steuert umso sicherer auf einen Unfall zu. Das Rechnen, das Kalkül als oberste Maxime der PC-Technik ist auf Konsens aus, es zerstört die Grundlagen der Kontroverse, die Stiegler als fundamentale Grundlage der Wissenschaft begreift. Er ist überzeugt, dass der freie Wille, le libre arbitre, durch die allumfassende Digitalisierung zerstört werden: Zum Vergleich dazu auf einem unserer Blogs: > Wie sozial sind soziale Netzwerke? – 30. Juli 2010 – Unserer Redaktion gefällt der Ansatz von Stiegler, sich auf Grundlage der ersten Texte der Philosophen mit seinem Ansatz der Wissenschaftsgeschichte die heutige Digitalisierung zu untersuchen und gleichzeitig das Internet auf allen Kanälen für die Präsentation seiner Forschungen zu nutzen. Es geht nicht um das kollaborative Arbeiten, sondern er verfolgt eine kontributiven Ansatz:

> Territoire Apprenant Contributif: „Nous vivons une profonde transformation de société liée à la diffusion massive des technologies numériques. Elle impactera très fortement l’emploi. Notre projet consiste à élaborer un nouvel modèle macro-économique centré sur les savoirs et à l’expérimenter sur le territoire de Plaine Commune, pour ensuite le généraliser.“

> Le blog de Bernard Stiegler – Médiapart: darin: B. Stiegler, > L’avenir numérique de l’Université – 7 nov. 2013 ***
Dazu auf unserem Blog > Essai. Lernen und Studieren mit dem Internet – 30. September 2016.

> Bernard Stiegler : « Faire de la Seine-Saint-Denis un territoire contributif » – NouvelObs 16.1.2017

https://twitter.com/GaelGiraud_CNRS/status/974246255432994816

> Projet d’expérimentation territoriale – Plaine Commune – Territoire apprenant contributif *.pdf – site France-Stratégie

Stiegler fordert als Ergebnis seiner Forschungen – eine Neukonzeption des WWW. Es ist bedauerlich, dass zu Beginn der 90er Jahre sich die Entwicklung des WWW, das am CERN in Genf erdacht worden war, sich in die USA verlagert habe. Europa müsse in dieser Hinsicht aufholen. Wird es möglich sein, dass Europa den beiden großen Märkten – ungezügelt in den USA, diktatorisch in China – einen eignen dritten Weg gegenüberstellen kann?

Bernard Stiegler, > Logik der Sorge – Verlust der Aufklärung durch Technik und Medien. Aus dem Französischen von Susanne Baghestani, Berlin 2018.

Stiegler erinnert an die Sorbonne-Rede 2017 von Staatspräsident Macron, in der er eine neue Digtialpolitik für Europa anmahnte; > Initiative pour l’Europe – Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine, unie, démocratique –  26. September 2017 von H. Wittmann.

Denken zu lehren, das geht nicht mit dem PC, so lautet Stieglers Urteil. Denn diese Technik, wie sie z. B. die grundlage von Facebook bildet fürhe zur Infantilisierung und zur Inbeschlagnahme der Konzentration. Leibniz‘ > Rechenmaschine von 1673 war ein Wunderwerk. Aber das erste Signal war gesetzt: Das Rechnen wurde allem vorangesetzt und das ist auch heute so. Stiegler fügt hinzu, Wissenschaft können man nicht ausrechnen und kritisiert damit eine fundamentale Richtung der PC-Technik mit ihrem überbordenden Anspruch nach einer umfassenden Digitalisierung aller Lebensbereiche. Eine totale Verarmung kontert Stiegler. Und fügt hinzu, die Abrüstungsgespräche zwischen Nixon und Brejnew hatten nicht Erfolg wegen der Sorge um einen Atomkrieg sondern eher wegen der Einsicht beider, dass die Technik unweigerlich eines Tages zu einem Unfall führen werde.

Mehrmals erwähnte Stiegler Nanostrukturen, die eigentlich nur in der Vorstellung existieren, wodurch Kants Erkenntnistheorie radikal in Frage gestellt werde.

Den so hochgepriesene Fortschrittsglauben kontert Stiegler mit dem Hinweis darauf, dass 70 % der Arten durch menschliches Handeln vernichtet worden seien. Die Weltkriege und auch Hiroshima und Nagasaki sthen für das Potential des Menschen die Vernichtung voranzutreiben.

Bernard Stiegler, Ce qui fait que la vie vaut la peine d’être vécue: De la pharmacologie, Paris: Flammarion – 273 Seiten: „Ce qui fait que la vie vaut la peine d’être vécue Qu’on l’admette ou qu’on le dénie, chacun sent bien qu’à présent l’avenir de la vie terrestre se trouve mis en jeu dans une urgence inouïe. Et chacun sait que, depuis la séquence historique qui s’est engagée en 2007 et qui paraît avoir déclenché ce qu’on appellerait en physique nucléaire une réaction en chaîne, chaque pas compte et semble se surcharger systémiquement de conséquences très difficilement réversibles – sinon absolument irréversibles….“

Auf die Frage, ob PCs in die Hand von Schülern gehören, erläutert er seine Ansicht, warum Schüler erst in der Sek II mit PCs arbeiten sollten. Zunächst gehe es in der Schule darum, Grundfertigkeiten, auch in der Mathematik, zu erlernen. Er habe in der Schule noch als 12-jähriger Satz vom Pythagoras lernen und dessen Beweis nachvollziehen müssen, das werde heute nicht mehr gefordert. Stiegler zielt auf den Rückgang des Wissens bei den Schülern, das durch die fehlende Konzentration verursacht werde. Dazu zähle auch die unheilvolle Tendenz, Schülern das Ausüben der Handschrift vorzuenthalten: vgl. dazu auf unserem Blog: > Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur? – 24. August 2017 und > Texte schreiben oder Buchstaben suchen? Schreibschrift, Blockschrift oder Touchscreen? – 19. November 2015 und  > auf dem Blog von Klett-Cotta: > Nachgefragt: Manfred Spitzer, Die Smartphone Epidemie. Gefahren für Gesundheit, Bildung und Gesellschaft – 15. Oktober 2018

Bernard Stiegler: «Toute technologie est porteuse du pire autant que du meilleur» – le Temps – 22.3.2018
Penseur de l’innovation technologique et de ses implications sociales, le philosophe plaide pour une disruption positive, qui redonne du sens à l’économie et crée de la valeur. L’inverse du système actuel qui s’est dévoyé sous l’influence des libertariens

> Séminaire Plaine-Commune/Ars-Industrialis séance 1 :

Wir zeigen hier einen der Videos auf dieses > Workshops:

> Building (Information Modelling) Real Smart Cities – 12 March 2019.

Stiegler Bernard, « Sortir de l’anthropocène », Multitudes, 2015/3 (n° 60), p. 137-146. DOI : 10.3917/mult.060.0137. URL : https://www.cairn.info/revue-multitudes-2015-3-page-137.htm

Bernard Stiegler, > The Neganthropocene, . Edited and translated by Daniel Ross, London: Open Humanities Press 2018: „In the essays and lectures here titled Neganthropocene, Stiegler opens an entirely new front moving beyond the dead-end “banality” of the Anthropocene. Stiegler stakes out a battleplan to proceed beyond, indeed shrugging off, the fulfillment of nihilism that the era of climate chaos ushers in.“

Les Entretiens du nouveau monde industriel 2018
> L’Intelligence des villess et la nouvelle révolution urbaine
Paris. Centre Pompidou. Grande Salle. 18 et 19 décembre 2018

à suivre

Umweltschutz: Nachhaltige Entwicklung im Unterricht

> Klimawandel. Nachgefragt. Wir fragen Pierre-Yves Le Borgn’ – 19. Juni 2019

> Nachgefragt: Luisa Neubauer, Alexander Repenning, Vom Ende der Klimakrise Eine Geschichte unserer Zukunft – Blog Klett-Cotta

Nachhaltiger Umweltschutz, ökologischer Wandel, Sicherung der Artenvielfalt stehen auf dem Lehrplan in Frankreich > Une École engagée pour le développement durable et la transition écologique: – Erziehungsministerium – Information – 16/12/2019 – Diese Seite sei zur Lektüre empfohlen – danach sitzt das notwendige Vokabular, um für diese Probleme das Bewusstsein zu schärfen und mitdiskutieren zu können.

> Huit mesures pour l’éducation au développement durable

„Les > 17 Objectifs de Développement Durable (ODD) recoupent les enjeux globaux du monde contemporain et de demain. Jean-Michel Blanquer et Yann Arthus-Bertrand, Président de la Fondation GoodPlanet, ont lancé le programme „des posters éducatifs pour sensibiliser aux Objectifs de Développement Durable dans toutes les écoles de France“ le mardi 19 novembre“ 2019 :

Institut français de Berlin: Les jeudis de la philo – Rechtspopulismus

french german 

2020 entscheidendes Jahr?“- Deutsch-Französische Diskussion zur Klimakrise und sozialen Bewegungen

Das > Centre Français de Berlin veranstaltet am 31.01.2020 in Zusammenarbeit mit Extinction Rebellion Berlin und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk eine Alternative zu einem Neujahrsempfang: „2020 entscheidendes Jahr?“- Deutsch-Französische Diskussion zur Klimakrise und sozialen Bewegungen mit anschließendem Publikumsgespräch: Klimatalk um 18h im City Kino Wedding. Dabei wollen wir uns mit der aktuellen Situation in der Klimagerechtigkeitsbewegung in Frankreich und Deutschland auseinandersetzen und uns veranschaulichen vor welchen Herausforderungen wir stehen.

> Klimawandel. Nachgefragt. Wir fragen Pierre-Yves Le Borgn’ – 19. Juni 2019

> La loi de ratification de l’accord #COP21 adoptée par l’Assemblée nationale – 19. Mai 2016

Veränderung ist möglich, aber wie? Und durch wen?
Wie können wir den Druck weiter erhöhen und langfristig aufrechterhalten?
Was verbindet uns?
Wie verbinden wir uns?
Was können wir voneinander lernen?

Die weltweiten Bürgerbewegungen in 2019 haben viele Baustellen angeschnitten und gezeigt, dass Regierungen mit einer immer mehr politisierten und stärker werdende Zivilgesellschaft rechnen müssen, die bereit ist für das Klima und Grundrechte lang und kreativ zu kämpfen… und jetzt brennt Australien und sein Premier Minister bezeichnet Demonstranten als „Anarchisten“…

Die Diskussion wird auf Deutsch und Französisch durchgeführt und wird simultan übersetzt. Voranmeldung unter > event@centre-francais.de, der Eintritt ist frei. Falls bei Ihnen Übersetzungsbedarf besteht, bitte kurz mit angeben.

Luisa Neubauer, Alexander Repenning
> Vom Ende der Klimakrise.
Eine Geschichte unserer Zukunft

1. Aufl. 2019, ca. 208 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-608-50455-2

Wenn sich Politik und Wirtschaft nicht in kürzester Zeit drastisch verändern, steuert die Erde auf eine katastrophale Erwärmung von mehr als drei Grad Celsius zu, die nicht nur Tod, Armut und Elend für Hunderte Millionen Menschen und Tiere bedeutet, sondern unsere ganze Zivilisation bedroht. Das sechste große Artensterben ist bereits im vollen Gange. In der Lebenszeit heutiger junger Menschen könnten wir die Vernichtung fast aller Ökosysteme erleben.

Dieser Abend setzt sich zum Ziel, die Rolle der Zivilgesellschaft am Beispiel der Klimakrise zu besprechen, über soziale Mobilisierung nachzudenken und warum nicht auch als Inspirationsquelle zu dienen? Zu diesem Zweck werden die Handlungsmethoden, Errungenschaften, Einzigartigkeiten und Gemeinsamkeiten, unterschiedlicher zivilgesellschaftlichen Bewegungen im Bereich Klimagerechtigkeit aus Deutschland und Frankreich durch die Beiträge einiger ihrer Vertreter:innen aus den beiden Ländern vergleichend dargestellt.

Zu Gast aus Frankreich begrüßen wir:
– Youth For Climate France – Alicia Arquetoux
– XR France
– Notre affaire à tous – Marie Pochon
– Super local team – Chloé Gerbier

Mitdiskutieren werden aus Deutschland :
– Friday For Future Berlin – Thomas Patzelt
– XR Berlin
– Campact e.V. – Lara Eckstein
– BürgerEnergie Berlin

Der Eintritt ist frei. Der Klimatalk beginnt um 18h im City Kino Wedding.

 

Unsere Redaktion hätte da noch einen Film zur Einstellung auf dieses wichtige Event:

Fahrradfahren in Paris und in Frankreich

| > Paris à vélo – site de la Ville de Paris | Alles zum Radeln in Frankreich: > www.francevelotourisme.com |

Eine Nebenwirkung des langen Streiks um die Jahreswende 2019/20: Die Franzosen entdecken das Fahrrad. In Paris soll der Fahrradverkehr aufgrund des Streiks der Verkehsbetriebe gar um 40 % zugenommen haben. Das klingt schon fast nach einem Bonus für Anne Hidalgo zugunsten ihrer Wiederwahl als Büergermeisterin: > Municipales à Paris : „C’est le mandat du vélo“, estime Anne Hidalgo „VU DANS LA PRESSE – Candidate à sa succession, Anne Hidalgo souhaite, pour son prochain mandat, se tourner vers un Paris sans voiture.“ – RTL, 13.1.2020. Und die aktuelle Situation wir gar zu einem Forschungsprojekt: Wie hat sich das Verhalten geändert? > Appel à temoignages von LE MONDE, à suivre. Die große Frage ist natürlich, wird die sprunghafte Zunahme der Velofahrer das Ende des Streiks überleben?

> Mit dem Fahrrad durch den Streik – ZDF 13.2.2020

> Der Radwanderweg zwischen Chalon und Mâcon

> Un guide des bonnes pratiques à vélo – Mairie de Paris

Aber! Vorsicht! Nehmen Sie Ihre Sicherheitsausrüstung mit. Auch die Zahl der Unfälle ist gestiegen – in diesem Zusammenhang muss man allerdings genauer auf die Statistik sehen:

> Y a-t-il plus d’accidents de vélo depuis le début des grèves à Paris ? – Libération – Fabien Leboucq 20 décembre 2019

> À Paris, la grève des transports fait bondir le nombre de vélos… et d’accidents par Julien Baldacchino, France Inter 8 décembre 2019 à 15h26

Alles zum Radeln in Frankreich: > www.francevelotourisme.com

In aller Kürze: 21 millions de Français font du vélo pendant leurs vacances. 5 % d’entre eux pratiquent le vélo en itinérance. Dépense moyenne: 65 € par jour et par touriste à vélo. Un impact économique fort par rapport à la dépense moyenne des touristes en France. Distance moyenne parcourue :65 km par jour​ et 450km sur 7 jours. Destination idéale: à moins de 500 km du domicile. Saison touristique: avril à fin octobre.

Die >  wichtigsten Fahrradwege durch Frankreich   © France Vélo Tourisme >>>>>>

> Le plan des pistes cyclables à Paris und der Streckenrechner für Frankreich: Wieviel % auf Radwegen? Man kann hier auch Touren mit Stopps zusammenstellen: Funktioniert nicht auf unserem Redaktionsmobile,

> Témoignages,

> Pistes cyclables et balades à vélo autour de Paris

> Von Paris nach Versailles radeln!

à compléter

Sartre im Französischunterricht


> 19. Französische Wochen im Großraum Stuttgart

Montag, 7.12.2020 – 18 h 30 – online:
Buchvorstellung: Heiner Wittmann, > Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit


Gerade gestern diskutierte unsere Redaktion mit einer Kollegin über Literatur im Unterricht und sie meinte, anspruchsvolle Texte seien heute oft leicht zu schwer für Schüler/innen. Da mag was dran sein, weil gerade im Fall Französisch, Schüler/innen oft eine Tendenz haben das Fach abzuwählen: der Lehrer, die Vokabeln, die subjektiv als schwer empfundene Sprache spielen dabei ein Rolle. Meistens haben die Abwähler nur wenige Seiten französischer Literatur gelesen und kennen auch nur wenige Namen französischer Autoren: > Warum geben so viele Schüler/innen Französisch vor der Sek. II auf?– 4. Dezember 2019.

Es gibt viele Gründe, auch heute, für Schüler/innen Werke von > Jean-Paul Sartre (1905-1980) zu lesen. Seine Auffassung von der Freiheit und den besonderen Aufgaben der Literatur (Qu’est-ce que la littérature ? 1947) und seine grundlegenden Fragen zur menschlichen Existenz haben heute nichts von ihrer Aktualität verloren: > Huis Clos (1944 oder > Les jeux sont faits (1947).  Gerade ist  > Sartre -Unterricht Französisch Nr. 162/2019 erschienen: Andreas Nieweler empfiehlt Sartres Roman La Nausée (1938), die Geschichte von Roquentin, der sich in Bouville an der Biograhie von Rollebon versucht. Oder Sartres Essay „La République de silence“ (1944) in: Sartre, Situations, III und im vorliegenden Heft oder seien Novelle L’enfance du chef 1939.

> Inhaltsverzeichnis *.pdf

Heiner Wittmann stellt ausgewählte Werke Jean-Paul Sartres im Überblick vor.

Im Praxisteil dieses Heftes ( mit Fiches de travail) erläutert Silke Schumacher Schlamkow unter dem Titel „Das Drama der Freiheit“, wie mit dramenpädagogischen Mitteln Sartres Freiheitsbegriff bei der Lektüre von Huis Clos sinnlich erfahrbar wird: ab 5. Lernjahr I Niveau B2.

Stefanie Fritzenkötter fragt „Être libre sous l’occupation ?“ und legt eine Anleitung zum Nachdenken über Sartres Freiheitsbegriff vor. Ab 5. Lernjahr | Niveau B2.

> Jean-Paul-Sartre-en-1965 – Crédits: Wikicommons >>>>

Corlette Sarrey, „Identité et politique“ L’enfance d’un chef: le parcours de vie d’un jeune homme d’extrême-droite en 4 étapes – ab 5. Lernjahr I Niveau B1/B2

und Marie Cravageot vermittelt unter dem Titel „Et moi dans tout ca ?“ Lektürehilfen für La Nausée „Lire La Nausée pour questionner son rapport au monde“ -ab 5. Lernjahr I Niveau B1/B2

Websites:

> Jean-Paul Sartre, autoportrait à 70 ans

> Sartre en Situations – Fracne-Culture

> Sartre Gesellschaft, Berlin

Die Website der französischen Sartre-Gesellschaft > www.ges-sartre.fr

Auf unserem Blog:

> Lesebericht: Jean-Paul Sartre, Überlegungen zur Judenfrage – 26. November 2019

> Existenzialismus – 29. Januar 2017

> Vergleich: Sartre oder Camus? –  3. September 2018

> Der Künstler verkauft Visionen. Sartre und Tintoretto – 6. April 2018

> Sartre , ses voyages, la philosophie et l’esthétique. Interview de Michel Sicard, lundi 25 janvier 2016 – 4. Februar 2016

> Entretiens : Michel Sicard et Heiner Wittmann

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