Die Rentenreform in Frankreich

Ergänzung:

Le débat à l’Assemblée Nationale :

> Portail vidéo de l’Assemblée nationale

17 février 202 : > 1ère séance : Système universel de retraite (projets de loi ordinaire et organique)

17 février 2020 : > 2ème séance : Système universel de retraite (projets de loi ordinaire et organique) (suite)

Ergänzung:

Heute, am 17. Februar 2020, beginnt die Debatte über die Rentenreform in der Nationalversammlung:

> Réforme des retraites : « Ce n’est pas la première ni la dernière fois qu’un gouvernement veut aller vite »

Ergänzung:
Dosser législatif : > Système universel de retraite – Projet de loi – Website der Assemblée nationale

> hwww.reforme-retraite.gouv.fr – site du gouvernement

https://twitter.com/Ch_Schubert/status/1220822249500037120

Ergänzung:

Heute hat der Ministerrat die Rentenreform verabschiedet:

Compte rendu du Conseil des ministres du 24 janvier 2020 > Système universel de retraite


Nebenwirkung:

Der Fahradverkehr in Paris hat während dieser vielen Streiktagen um 40 % zugenommen.

> Mit dem Fahrrad durch den Streik – ZDF 13.2.2020

> Pistes cyclables et balades à vélo autour de Paris

Le plan des pistes cyclables à Paris: der Plan > Zum Herunterladen und der Streckenrechner für Frankreich: Wieviel % auf Radwegen?

Aktuelles:

Nacch den Gesprächen mit den Gewerkschaften signalisiert die Regierung ein Entgegenkommen:

https://twitter.com/EPhilippePM/status/1216065772503482368


> Conseil d’orientation des retraites

> www.reforme-retraite.gouv.fr

> participez.reforme-retraite.gouv.fr

Aktuell:

Nachtrag:

À lire > Retraites Articles du journal Les Échos

> Réforme des retraites. Version Macron Ce qu’il faut savoir – Les Échos – 6 janvier 2020

Nachtrag: 12 Tage wird nun schon in Frankreich gestreikt und heute, am 16.11. hat der Hochkommissars für die Rentenreform in Frankreich Jean-Paul Delevoye wegen seiner Nebentätigkeiten, die er nicht angegeben hatte, sein Amt niedergelegt. ALs Nachfolger hat Präsident Macron den Abgeordneten Laurent Pietraszewski (LRM) ernannnt.

> Le député Laurent Pietraszewski nommé secrétaire d’Etat chargé des retraites pour remplacer Jean-Paul Delevoye – LE MONDE – 18.12.2019

> « Ça hurle et ça klaxonne. Les gens deviennent des bêtes ! » : plongée dans le chaos urbain d’un Paris éprouvé par la grève – LE MONDE 16.12.2019

> Grève : à Paris, la ruée sur les pistes cyclables et les limites des vélos et trottinettes en libre-service – LE MODNE 13.12.2019

Die Gewerkschaften, allen voran die CGT, fordern die Zurücknahme der Reform. Heute will Premierminister Philippe mit den Gewerkschaften sprechen. Ferner drohen die Gewerkschaften damit, die Streiks über die Feiertage auszudehnen.

https://twitter.com/OlivierBabeau/status/1206976953640730625

Aktuell:

EN DIRECT 11.12. 2019 14 h: | Système universel de #retraite: > @EPhilippePM présente le projet du Gouvernement.

> Système universel de retraite : ce qu’il faut retenir de la déclaration du Premier ministre – Site du Gouvernement français

à suivre


Claire Demesmay, Julie Hamann
> Rentenreform in Frankreich
Proteste bedrohen Macrons Image als Reformer
DGAP Policy Brief – Nr. 6 Dezember 2019

Was ist da los in Frankreich? Ratlosigkeit? Tatendrang? Aufbruch? Liest man den > Aufruf der 180 Intellektuellen ist man auch nicht klüger. Warum nennen sie das Thema des Streiks nicht? Die Reform der Renten kommt in ihrem Aufruf nicht vor. Hat man sich auf eine Kritik an dem Reformvorhaben der Regierung, das am heutigen Mittwoch, 11.12.2019, von Premierminister Edouard Philippe überhaupt erst einmal vorgestellt wird, nicht einigen können. 42 Sondersysteme! Den Rentner in Frankreich geht es vergleichsweise gut oder ein wenig besser als bei uns. Aber die Frühverrentung und die höheren Renten sind in Gefahr, einmal durch die Probleme der Demographie – da helfen Demos ziemlich wenig – und und andererseits, weil die Regierung aus guten Gründen – Stichwort soziale gerechtigkeit – die Privilegien eindämmen will.

Wie lange wird die Streikbewegung dauern? Bis die Regierung aufgibt und wie 1995 das Reformvorhaben abbläst? Oder so lange, wie die Demonstranten auf den überzogenen Privilegien beharren? Bis dahin gilt der zitierte Aufruf „Les luttes plurielles qui structurent une large partie de la société française sont une possibilité de départ vers la construction et la mise en œuvre de nouveaux paradigmes : le pouvoir vivre plutôt que le pouvoir d’achat ; la mondialité plutôt que la mondialisation ; la justice sociale plutôt que la loi du plus fort ; l’émancipation individuelle et collective plutôt que la réussite individuelle.“ „Die vielfachen Kämpfe die einen großen Teil der französischen Gesellschaft strukturieren (von ihr getragen werden) sind eine Gelegenheit zu einem Aufbruch hin zu einem Aufbau und der Realisierung neuer Paradigmen: Die Macht zu leben statt der Kaufkraft, die Mondialität statt der Mondialisierung: soziale Gerechtigkeit statt des Gesetzes des Stärkeren; die individuelle und kollektive Emanzipation statt des individuellen Erfolgs.“
„C’est pourquoi nous appelons toutes et tous à s’associer à ces mouvements jaune, rouge, vert, noir ou arc-en-ciel, et à la réflexion sur l’avenir de notre société qu’ils engagent. Et, que le jeudi 5 décembre et les jours qui suivront, la colère légitime mais surtout l’espoir retrouvé chantent dans les rues de France, car notre avenir est à la portée de nos intelligences collectives.“ -„Deshalb rufen wir alle auf, sich den Gelben, Roten, Grünen, Schwarzen (o je, d. Red.) und de Regenbogenfarben und dem Nachdenken über unserer Gesellschaft, das sie beginnen, anzuschließen Und dass der Donnerstag 5. Dezember und die folgenden Tage, die legitime Wut aber auch die wiedergefundene Hoffnung auf den Straßen Frankreichs singen, weil unsere Zukunft in Reichweite der kollektiven Intelligenzen ist.“

Unsere Redaktion hätte hier in dem Text sicher einige Änderungen vorgeschlagen, er klingt nach einen Anschlag auf den Mauern des Mai 68 und nach einer Utopie, obwohl doch die soziale Gerechtigkeit auch eine Forderung ist, die die Regierung zur Rentenreform inspiriert. Ansonsten ist der Aufruf ein Rundumschlag ohne konkrete Zielrichtung und es ist nicht sicher, dass die Kollektive Intelligenz dafür eine Veranwortung auf sich nehmen kann.

https://twitter.com/FredericSays/status/1202504971218014209

> Haut-Commissaire aux Retraites – Twitter-Account

Der > Haut-Commissaire aux Retraites ruft zur Meinungsäußerung zu dem Gesetzesvorhaben auf > participez.reforme-retraite.gouv.fr und erinnert an die Eckpunkte der Reform:

https://twitter.com/retraite_gouv/status/1202161658388504576

Präsident Macron hat sich ein ehrgeiziges Projekt vorgenommen: die 42 Sonderregime der Renten stoßen an ihre Grenzen. Jetzt soll ein einheitliches System geschaffen werden. Dabei werden naturgemäß Privilegien wie Sehrfrühverrentung abgeschafft. Noch steckt das neue Rentengesetz in der Diskussionsphase, einige Eckpunkte sind bekannt geworden: so will Macron ein Punktesystem einführen, das allen gleiche Bedingungen gewährt. Das heutige System ist an Beitragsjahren orientiert und schafft Rentenansprüche erst aber bestimmten Schwellen. Werden mit der Reform auch Altlasten in ihren Auswirkungen abgemindert? > Louis Giscard d’Estaing,

Mouvement social du mardi 10 décembre 2019
Le ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse communique les taux de participation au mouvement de grève de ce jour pour la totalité des académies* :
moyenne générale pondérée 13,67 %
moyenne enseignants pondérée 16,01 %
moyenne pondérée enseignants 1er degré 12,41 %
moyenne pondérée enseignants 2d degré 19,41 %
* France métropolitaine (hors Besançon, Caen et Clermont-Ferrand) + La Réunion
Mouvement social du jeudi 9 janvier 2020
———
Mouvement social du jeudi 9 janvier 2020
moyenne générale pondérée 15,09 %
moyenne enseignants pondérée 17.62 %
moyenne pondérée enseignants 1er degré 18.81 %
moyenne pondérée enseignants 2d degré 16.49 %* France métropolitaine + La Réunion

der Bürgermeister von Chamalières, erinnerte an die Reduzierung des Renteneintrittsalter von 65 uf 6o Jahre unter François Mitterrand und die Einführung der 35 h Woche unter Lionel Jospin. Ohne diese beiden Reformen bräuchte man heute kein Reform, fügt Giscard d’Estaing hinzu.Zudem werden die Unterschiede zwischen Renten im öffentlichen Dienst und im Privatsektor abgeschafft. Das schafft Unmut, weil die Staatsbediensteten ihre Rentenansprüche aus den Gehältern der letzten sechs Monate ableiten, während in der Privatwirtschaft dafür die letzten 25 Jahre berücksichtigt werden: also befürchten die Staatsbediensteten Abschläge, eine Reduzierung ihrer Privilegien. Die Aufspaltung in Berufskassen soll ebenfalls abgeschafft werden und ein einheitlicher Rententop bereitgestellt werden.

Das Gesetz ist noch nicht geschrieben
, aber schon gehen die Kritiker auf die Straße, um den Präsidenten und die Regierung zu zwingen, die Reform zu verwässern. Die Regierung befürchtet, dass es vor allem in Paris unter dem Einfluss des scharzen Blocks un der Gelbwesten zu Gewaltexzessen kommen könnte. Nun stellt sich die Frage, ob die Regierung stark genug ist, um dagegen zuhalten und die Reform durchzuziehen.

Wir sammeln hier einige Tweets > #retraites oder > #ReformeRetraites oder zum Vergleich > Grundrente.

https://twitter.com/dgapev/status/1202180410580578304

https://twitter.com/sciencespo/status/1202216234248527872

Nicht alle Gewerkschaften haben zum Streik aufgerufen:
https://twitter.com/CFDT/status/1202223741356384256

180 Intellektuelle haben einen Appell der Zeitschrift Regards unterzeichnet: > Plus de 180 intellectuels lancent un appel en soutien à ceux qui luttent. Das Worten Rente kommt in diesem Aufruf gar nicht vor, stattdessen wird eine „écologie populaire“ gefordert „L’écologie populaire se dote d’une colonne vertébrale idéologique et pragmatique ; les mouvements sociaux embrassent l’ensemble de la société. Aussi, nous devons le réaffirmer aujourd’hui : malgré l’intimidation constante et l’extrême répression devenue système, la démocratie ne doit plus avoir peur du peuple.“ Der erste Satz des Aufrufs drückt eine Fundamentalopposition aus : „Face aux offensives d’un gouvernement néolibéral et autoritaire, … “

https://twitter.com/pjacquemain/status/1202232366976122880

> Grèves du 5 décembre : plus de 180 intellectuels et artistes soutiennent « celles et ceux qui luttent » – LE MONDE 5.12.2019

Kennen Sie Lulu?

Kennen Sie das? Sie brauchen eben mal jemanden und alle Freunde sind gerade unterwegs. Möbel runtertragen, auf die Kinder aufpassen, Einkäufe machen, ein gekauftes Möbel rauftragen und aufbauen – nie ganz simpel -, dem PC wieder Beine machen, Drucker anschließen oder zum Drucken zu bewegen, Nachhilfe, Post versorgen, Blumen gießen, Bello ausführen, Katzen pflegen, Fenster putzen, Lampe aufhängen, Teppich ausklopfen… ?

So hat unsere Redaktion Lulu Dank der Bürgermeisterin von Paris Anne Hildago gefunden:

https://twitter.com/Anne_Hidalgo/status/1213068852306808832

> www.luludansmarue.org

Die > Geschichte von Lulu dans ma rue geht ganz einfach: „Lulu dans ma rue, c’est aussi la conviction que notre société ira mieux si on remet de l’humain dans notre quotidien. Nous touchons les limites d’une société de service pilotée par le marketing et la productivité à outrance qui dépersonnalise les prestations réalisées : il est temps de refaire une place à la relation humaine authentique et à la confiance en mon quartier. Cela a du sens de faire appel à des gens de mon quartier que je connais et que j’apprécie, pour m’aider dans mon quotidien.“ – „Lulu in meiner Straße, dass ist ganz einfach die Idee, dass alles beLulu dans ma ruesser geht, wenn man wieder was Menschliches in die Gesellschaft bringt. Wir kommen mit unserer Gesellschaft durch Marketing und ungebremste Produktivität aller Art die die Dienste entpersonalisieren an die Grenzen. Es ist doch Zeit, den authentischen menschlichen Beziehungen in meinem Stadtteil wieder ein neues Gesicht zu geben. Das macht doch Sinn, wenn ich die Leute in meinem Stadtteil, die ich kenne, um Hilfe bitten kann.“

Was können die Lulus > machen?

> So funktioniert Lulu: Beauftragen: Hilfe bekommen, bezahlen. Wo gibt es die > Kioske von Lulu? > Lulu werden ist ganz einfach. Man muss die > Charte beachten. Und was das > kostet? Und dann gibt es auch noch die > Lulu-Box. Der Phantasie und der Nachbarschaftshilfe sind keine Grenzen gesetzt. Lulus kriegen auch Ihren > PC wieder in den Griff. Viele > Nachrichten und den Newsletter berichten alles Interessante und Spannende rund um die Lulus: eine > Équipe d’enfer. So macht man Stadtquartiere wieder > lebendig. Das > Echo in den Medien ist immens.

https://twitter.com/Luludansmarue/status/1209138248360112129

Die 101 Romane der Leser von LE MONDE

Wann haben Sie zuletzt in Ihrer Bibliothek nachgesehen? Welche Roman haben Sie am meisten bewegt? Welche dürfen in Ihrer Bibliothek an bevorzugter Stelle stehen bleiben? Welche nehmen Sie immer mal wieder zur Hand, um etwas nachzulesen, sie nochmal zu lesen oder ein oder mehrere Kapitel daraus vorzulesen? Nicht alle finden hier ihre Lieblingsbücher wieder. Darum geht es auch nicht. Ist die Umfrage ein getreues Abbild der aktuellen literarischen Vorlieben der Franzosen? In jedem Fall ist sie eine wunderbare Anregung, schnell wieder in einen Buchladen zu eilen, um die eigene Romansammlung zu vervollständigen. Bonne lecture.

Im Juni 2019 hat LE MONDE eine Liste von 100 Romanen vorgestellt, deren Rezensionen von 1944 bis heute in LE MONDE erschienen sind. Danach entstand die Idee, die Leser nach ihren Lieblingsromanen zu befragen. 26 000 Leser haben zwischen dem 24. September und dem 6. November geantwortet und unter 70 000 Romanen – eine Liste, die von SensCritique zur Verfügung gestellt wurde -ihre bevorzugten Romane ausgewählt. Insgesamt kamen 120 000 Bewertungen zu 11 000 Romanen zusammen. Jeder Roman, der von einem Leser an die erste Stelle gesetzt wurde bekam 10 Punkte, 9 für den Dweitplazierten, 8 für den Drittplazierten LE MONDE addierte die Punkte und erstellt so die > Liste der 101 Romane der Leser von LE MONDE, die am 28. Dezember veröffentlicht wurde. Wurden unterschiedliche Bände desselben Werkes bewertet, so zählten diese Stimmen für das Gesamtwerk. Zweidrittel der Romane stammen aus dem 20. Jahrhundert, auf Französisch geschriebene Werke sind mit 48 Romanen vertreten, englischsprachige Romane sind 32 mal vertreten und auch 7 russische Romane. Camus, Gray, Dostojevski und Steinbeck sind je mit drei Romanen vertreten. 17 Romane erscheinen auf beiden Listen der der 100 Romane vom Juni 2019 und jetzt im Dezember 2019. 83 % der Leser, die mitgewählt haben, finden mindesten ein Werk ihrer Wahl auf dieser Liste wieder und 88 % einen Autor ihrer Wahl.

Die Literatur hat eine Kraft der Vorhersage, die gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

Harry Potter von J.K. Rowling kommt auf den Platz 1. Liest man auf der gleichen Seite der Sonderbeilage von LE MONDE den Artikel von Macha Séry, kann man echt Lust darauf bekommen, auch ein Harry Potter – Fan zu werden. 2. Platz Louis-Ferdinand Céline, Voyage au bout de la nuit. 3. Platz: Marcel Proust, À la recherche du temps perdu. vgl. > Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire Marcel Proust aujourd’hui – 3. März 2016. Tolkien kommt auf den 5. Platz, gefolgt von 6. Geroges Orwell 1984, vor 7. Albert Camus, L’Étranger, cf. > Albert Camus, L’étranger – 14. Februar 2016 und dann 8. Albert Cohen, Belle du Seigneur > Ferienlektüre: Albert Cohen, Die Schöne des Herren – 23. Juli 2014. 19. Gustave Flaubert, Madame Bovary, > Relire, écouter : Gustave Flaubert, Madame Bovary. Mœurs de province – 19. November 2019. 25. Albert Camus, La peste, > Rupert Neudeck parle de La Peste – 2. Oktober 2015. 37 Julien Gracq, Le rivage des Syrtes > Wiedergelesen: Julien Gracq, Das Ufer der Syrten – 4. Januar 2008. Vor vielen anderen Klassikern: 43. Pierre Lemaître, Au-revoir là-haut, > Vorgefragt: Pierre Lemaître, Wir sehen uns dort oben – 16. Oktober 2014. 73: Klaus Mann, Der Zauberberg. 85. Albert Camus, La chute. Sartre kommt auf dieser Liste nicht vor – aber Joyce oder Musil sind hier auch nicht vertreten.

> De « Harry Potter » à « Voyage au bout de la nuit », les 101 romans préférés des lecteurs du « Monde » – LE MONDE – Les Décodeurs

Lire aussi :

Luc Bronner > Les 100 romans du “Monde” : « Nous voulons saluer la grande littérature, celle qui s’embellit et grandit avec les années et les décennies » – LE MONDE – 21 juin 2019

Nota bene

> #französischeLiteraturlesen – 4. Mai 2018 von H. Wittmann

Die Neujahrsansprachen von Staatspräsident Emmanuel Macron und von Bundeskanzlerin Angela Merkel

Am 31.12.2019 hat sich Staatspräsident Emmanuel Macron mit der traditionellen Neujahrsansprache den Franzosen seine guten Wünsche übermittelt. Er beharrt auf seinem Wahlversprechen und kündigt an, dass die Rentenreform als Gesetzentwurf im Januar den Ministerrat passieren soll. Außerdem ruft er die Franzosen auf, die Einheit der Nation zu wahren und erinnert an sein persönliches umfassendes Engagement für Frankreich: Es muss ihn freuen, dass der wirtschaftliche Aufschwung in Frankreich sich stabilisiert, das zeigt sich an der wachsenden Anzahl neuer Jobs: „Plus de 500 000 emplois ont été créés depuis mai 2017 et bénéficient souvent à des personnes éloignées du monde du travail depuis longtemps ; des créations d’entreprises toujours plus nombreuses ; des investissements internationaux dans notre économie supérieurs à ceux qu’enregistrent nos voisins ; des usines qui rouvrent et permettent à des territoires en difficulté de renouer avec l’espoir : la France n’avait pas connu un tel élan depuis des années.“

> Les vœux du Président de la République aux Français pour l’année 2020 – Site du Palais de l’Élysée

Zum Vergleich:


> Neujahrsansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Jahreswechsel 2018/2019 am Montag, 31. Dezember 2018, in Berlin

Olivier Mentz ist neuer Präsident der Deutsch-Französischen Hochschule

Mit Beginn des Jahres 2020 wechselt das Präsidium der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH). Das Amt des DFH-Präsidenten übernimmt zum 1. Januar Olivier Mentz, Professor an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und bisheriger Vizepräsident der DFH. Neuer Vizepräsident wird Professor Philippe Gréciano, Inhaber des Jean Monnet-Lehrstuhls für Deutsch-Französische Beziehungen, Europäische Integration und Globalisierung an der Universität Grenoble Alpes (UGA).

Nach zweijähriger Amtszeit als Vizepräsident der DFH tritt Professor Olivier Mentz zum 1. Januar 2020 die Nachfolge von Professor David Capitant an, der seit 2016 zunächst als Vizepräsident und ab 2018 als Präsident der traditionsgemäß deutsch-französischen Hochschulleitung der DFH angehörte. Im Namen der DFH dankt Olivier Mentz seinem Vorgänger für sein unermüdliches Engagement zugunsten der deutsch-französischen Hochschulkooperation: „Während seiner vierjährigen Amtszeit hat David Capitant die Sichtbarkeit der DFH auf internationaler Ebene beträchtlich erhöht und sich insbesondere für die Positionierung der DFH bei den Schlüsselthemen „Europäische Universitäten“ und „Digitalisierung“ eingesetzt.“

Prof. Dr. Philippe Gréciano (links) und Prof. Dr. Olivier Mentz (rechts): Foto: DFH-UFA.

Neben der Fortführung des Engagements in diesen Kerngebieten möchte Olivier Mentz u.a. das DFH-Studienangebot im Bereich der Dualen Studiengänge ausbauen, bei denen Studierende nicht nur zwischen Deutschland und Frankreich, sondern auch zwischen Hörsaal und Ausbildungsbetrieb wechseln und so eine praxisnahe Hochschulausbildung erhalten. Darüber hinaus liegt Olivier Mentz das Thema „Nachhaltigkeit“ besonders am Herzen.

Unterstützt wird Olivier Mentz während seiner Amtszeit durch den neuen Vizepräsidenten, Professor Philippe Gréciano. Mit den Strukturen der DFH ist er durch seine Tätigkeit im Rahmen der integrierten Studiengänge zwischen der Universität Grenoble Alpes und der Universität des Saarlandes sowie zwischen den Universitäten Paris Nanterre und Potsdam bereits vertraut. Seine Wahl erfolgte im Rahmen der Versammlung der Mitgliedshochschulen der DFH am 13. Juni 2019 in Hamburg.

Die Hochschulleitung der DFH wird komplettiert durch die Generalsekretärin Dr. Marjorie Berthomier, die seit Juli 2019 das Sekretariat der DFH in Saarbrücken leitet.

> Deutsch-Französischen Hochschule (DFH)

Discours à la Sorbonne: 3ème point d’étape de l’initiative pour l’Europe

Auf der Website des Élysée-Palastes steht ein Bericht > 3ème point d’étape de l’initiative pour l’Europe zum Stand der Vorschläge,
die Staatspräsident Macron anlässlich seiner Rede über Euuropa in der Sorbonne vorgestellt hat, mit denen Europa reformiert werden soll:

Auf unserem Blog:

> Initiative pour l’Europe – Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine, unie, démocratique. – 26. September 2017

> Der Gastbeitrag von Emmanuel Macron: Ein Appell zugunsten Europas – 6. März 2019

> Macron und Europa

Joyeux Noël et Bonne année 2020

Wir wünschen unseren Lesern schöne Weihnachtsfeiertage und viel Glück und Erfolg im Neuen Jahr 2020.

AUf nach Paris  Fotos: Heiner Wittmann

> Paris, 1. Dezember 2019

Sicher wird das neue Jahr 2020 wieder genauso spannend wie > 2019 auf unserem Blog.

Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke besorgt? Unsere Kollegen vom Klett-Cotta-Blog haben einen > Wunschzettel verfasst.

2020. Noch ewas ungewohnt zu schrieben, aber das kommt noch. Unsere Redaktion ist gespannt, wie alle > deutsch-französischen Versprechungen in die tat umgesetzt werden und wir hoffen darauf, dass Präsident Macron endlich mehr Antworten auf seine > europapolitischen Vorstellungen erhalten wird.

Unsere Redaktion freut sich 2019 über steigende Besucherzahlen, nahezu verdoppelt im Vergleich zu 2018 die vermuten lassen, dass der Blog allmählich bekannter wird: > Éditorial: Warum sollten Schüler unseren Blog lesen? – 16. Dezember 2019. Das ist schon toll: Wir schreiben über die deutsch-französischen Beziehungen und die Blog-Statistik verrät uns, dass unsere Leser jeden Tag z. B. den Beethoven-Saal der Liederhalle in Stuttgart bis auf den letzten Platz belegen würden. Die gute Nachricht dazu: Unser Blog ist nie ausverkauft, Sie können immer allen weitersagen: Kommt doch mit. Platz ist für alle genug vorhanden. Unsere > Redaktion freut sich über jeden Leseerfolgsgruß.

#PDLA – Wettbewerb 2019/2020 : Lire Une fille de…von Jo Witek

Der vom Ernst Klett Verlag unterstützte Prix des lycéens allemands wird 2021 wieder verliehen werden.

En attendant:

Das Institut français Deutschland und Ernst Klett Sprachen starten einen Projektaufruf zu dem 2019 ausgezeichneten Werk Une fille de…von Jo Witek auf Grundlage der kommentierten Version des Romans, die bei Ernst Klett Sprachen erschienen ist. Dieser Text wurde 2017 bei Actes Sud Juniorin einer außergewöhnlichen Kollektion namens „D’une seule voix“ veröffentlicht. Diese Kollektion stellt die Vorgabe an die Autor*innen, kurze, einem einzigen Gedanken entsprungene und zum lauten Vortragen geeignete Texte einzureichen. In dem Roman von Jo Witek lässt uns Hanna in einem poetischen inneren Monolog an ihren Gedanken, Erinnerungen und Emotionen teilhaben, während sie auf dem Weg zu Nolan ist. Wahrscheinlich hat Jo Witek die Schülervertreter*innen aus den 16 Bundesländern, die in der Bundesjury im März 2019 für ihren Roman gestimmt haben, mit ihrem ganz besonderen Stil berührt!

September 2019 bis Februar 2020: die Klassen bearbeiten die in 2019 preisgekrönte Lektüre: > „Une fille de…“ von Jo Witek , mithilfe der annotierten Ausgabe von Ernst Klett Sprachen. Die Schülerinnen und Schüler können dazu ihre persönlichen Leseeindrücke als Audio- oder Videoprojekt in den sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #PDLA teilen.

> Teilnahme am Wettbewerb – Download PDF 416 KB

Die Lektüre kann hier > www.klett-sprachen.de/une-fille-de/t-1/9783125923416  versandkostenfrei für  €4,30 mit der Vorteilsnummer: 703193 bestellt werden.

Als Unterstützung für die Lektüre mit Ihrer Klasse gibt es ein > kostenloses Dossier pédagogique zum Roman und erleben Sie die Autorin auf der Leipziger Buchmesse!

Mehr dazu finden Sie hier: > www.klett-sprachen.de/kontakt/vorteilsnummer/c-1000

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