25 Jahre Weimarer Abkommen – Geburtsurkunde der Deutsch-Französischen Hochschule

Frankreich und Deutschland gründeten vor 25 Jahren durch das Weimarer Abkommen die Deutsch-Französische Hochschule (DFH). Seither hat die DFH neben ihrem Kerngeschäft – der Förderung binationaler und trinationaler Hochschulkooperationen – zahlreiche Erfolgsprojekte umgesetzt und sich durch internationale Hochschulexpertise einen Namen gemacht.

Nachdem der Élysée-Vertrag 1963 den Grundstein für die deutsch-französische Freundschaft legte, wurden im Weimarer Abkommen die deutsch-französischen Hochschulbeziehungen in den Fokus genommen. Das Abkommen konzipierte die DFH als von beiden Ländern paritätisch finanzierte völkerrechtliche Einrichtung mit eigener Rechtspersönlichkeit und dem Auftrag, gemeinsame Studien- und Forschungsprogramme zu entwickeln. Heute blickt die DFH als Dachorganisation auf ein fächerübergreifendes Netzwerk bestehend aus 189 Studiengängen und 28 Doktorandenkollegs – allesamt deutsch-französisch, in vielen Fällen auch international.


> Olivier Mentz ist neuer Präsident der Deutsch-Französischen Hochschule – 29. Dezember 29th 2022

> Kongress in Saarbrücken: Deutsch-französische Hochschulkooperation: Ein europäisches Modell der Internationalisierung – 16. Dezember 2017

> Nachgefragt: Die Präsidentin der Deutsch-Französischen Hochschule antwortet auf unsere Fragen – 28. Februar 2017


Die DFH widmete sich im Laufe der letzten Jahre auch Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Mehrsprachigkeit, Innovation und Global Health, um die deutsch-französische und die europäische Wissenschaftskooperation in diesen sowie vielen weiteren Bereichen voranzubringen. Darüber hinaus ist auch die Internationalisierung der Karrierewege junger Forscher*innen, künftiger Lehrer*innen und umwelt- und sozialbewusster Ingenieur*innen selbstverständlich ein Thema, bei dem die DFH Ihre Expertise mit den neuen europäischen Hochschulallianzen teilen kann.

Ein weiteres Zukunftsthema: das duale Studium grenzüberschreitend zu fördern. Neben den beteiligten Hochschulen müssen dabei auch die Unternehmen ins Boot geholt werden, bei welchen die Studierenden ihre Praxisphasen absolvieren. Zahlreiche Verwaltungshürden gilt es dabei nach und nach für den reibungslosen Ablauf solcher länderübergreifenden Kooperationen noch abzubauen. Dank der DFH und ihrer Partner konnten hier bereits wichtige Verfahrensvereinfachungen erreicht werden. Momentan sind über 400 Studierende in binationalen dualen DFH-Studiengängen eingeschrieben. Am 24. November findet am Rande der Hochschulmesse „Deutsch-Französisches Forum“ eine Podiumsdiskussion statt, in deren Rahmen die Bedürfnisse und Erwartungen der Unternehmen mit den Vorstellungen der Studierenden und der Hochschulseite abgeglichen werden.

25 Jahre nach ihrer Entstehung auf dem Papier blickt die Deutsch-Französische Hochschule somit auf umfangreiche Errungenschaften in der Hochschulkooperation in und für Europa zurück – und freut sich darauf, gemeinsam mit allen Partnern aus Politik, Hochschulen, Institutionen und Wirtschaft ihren Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Gesellschaft mit Engagement fortzuführen und zukunftsweisende Projekte auch weiterhin nach Kräften auszubauen.

Musik: Nach der Sommerpause startet am Dienstag, 20.09., das RendezVous Chanson in seine neue Saison

(Wir übernehmen hier den Newsletter von Gerd Heger, SR:) Vous avez eu un bel été / hatten Sie einen schönen Sommer? > La rentrée 2022 – > La rentrée politique 2022

Gerd Heger nous répond:

> Nachgefragt: 25 Jahre Arbeit mit frankophoner Musik beim SR / Ein Gespräch mit Monsieur Chanson Gerd Heger – 2.2.2021

Vous envie de rédiger un article sur l’émission de Gerd Heger et de l’envoyer à vos amis en France? Vous pouvez aussi le rédiger en classe. Ensuite, vous le partager avec vos camarades ou vous le publiez votre article dans votre journal d’école. Regardez aussi la vidéo, il y a des infos utiles pour votre article.

> Methodische Überlegungen

Nach der Sommerpause startet am Dienstag, 20.09., das > RendezVous Chanson in seine neue Saison – immer ab 20h04 auf SR 2 KulturRadio. Präsentiert werden die aktuellen CDs von Kent und Louis Chedid (mit Pianist, Arrangeur und Produzent Yvan Cassar – Hallyday, Dion, etc.). Viele neue und klassische Chansons sind im Programm – und auch die Geschichten der schönsten Chansons werden weitererzählt, zum Saisonstart die von Salvatore Adamos „Inch Allah“. Thema ist auch der deutsch-französische Chansonpreis „Sulzbacher Salzmühle/Moulin à Sel de Sulzbach“, für den jetzt die Bewerbungen möglich sind.

Deutschlands einzige wöchentliche Radiosendung nur zum frankophonen Liedgut gibt es seit 2003 auf SR 2 KulturRadio – sie kann sich auf das über 100.000 frankophone Titel umfassende Archiv des SR stützen, auf die SR-Konzertreihen Bistrot Musique und RendezVous Chanson live, auf das jährliche deutsch-französische Songpoet/innentreffen in Saarbrücken und auf die traditionelle SR-Verbindung zu frankophoner Musik nicht nur in Frankreich.

Das RendezVous Chanson ist nachzuhören in der ARD-Audiothek (immer ein, zwei Tage nach der Sendung) unter: > https://www.ardaudiothek.de/sendung/rendezvous-chanson/10578429/

Alle Infos auf www.sr2.de/rendezvous-chanson – dort können auch die einzelnen Titel in der Musikrecherche gefunden werden. Bei Fragen und Anregungen stehen die SR-Chansonleute unter rendezvouschanson@sr.de bereit.

La puissance industrielle allemande en danger : l’Allemagne peut-elle sauver son mode de production ?

En présentiel et par visioconférence: 29/09/2022 – 17:30

L’Institut Français des Relations Internationales – www.ifri.org – organise un débat autour de Patricia Commun, auteure de « La puissance industrielle de l’Allemagne en danger. Le double choc de la transition énergétique et du risque géopolitique », Notes du Cerfa, n° 170, juillet 2022.

> La puissance industrielle allemande en danger : l’Allemagne peut-elle sauver son mode de production ? – site de l’IFRI

Le changement d’époque annoncé par le chancelier Scholz depuis le début de la guerre en Ukraine impose à l’Allemagne d’accélérer la mutation de son appareil industriel non seulement pour diversifier son mix énergétique mais aussi pour prévenir les délocalisations d’entreprises dans les secteurs à forte intensité énergétique.

Alors qu’il s’est fixé l’objectif d’atteindre la neutralité carbone pour 2045, le gouvernement s’interroge sur sa capacité à chauffer sa population l’hiver prochain.

De quels leviers dispose le gouvernement fédéral pour atteindre ces objectifs ? Quels sont les principaux défis ? Quelles sont les attentes de l’industrie à l’égard des décideurs politiques ?

Ce débat est organisé autour de Patricia Commun, auteure de « La puissance industrielle de l’Allemagne en danger. Le double choc de la transition énergétique et du risque géopolitique », Notes du Cerfa, n° 170, juillet 2022.

Intervenants :

Patricia Commun, professeure de civilisation allemande à l’Université de Cergy-Pontoise, membre du laboratoire AGORA, et directrice du Master Langues et Commerce international UFR LEI.

Dr. Pierre Gröning, chef du bureau européen, Fédération de l’industie chimique allemande (Verband der chemischen Industrie, VCI)

Carole Mathieu, responsable des politiques européennes au Centre Énergie & Climat, Ifri

Modération :

Eric-André Martin, secrétaire général du Comité d’études des relations franco-allemandes (Cerfa), Ifri

La conférence aura lieu en format hybride – en présentiel à l’Ifri (Paris) et en virtuel sur la plateforme Zoom: La veille du débat, les participants inscrits recevront le lien de connexion.

Cette conférence se tiendra en français et en allemand (traduction simultanée).

Compte-rendu: Jean-Noël Jeanneney, Le Rocher de Süsten. Mémoires, t. II, 1982-1991

Im zweiten Band seiner Memoiren > Le rocher de Süsten, berichtet Jean-Noël Jeanneney über die Jahre 1982-1991, in denen er als Präsident für Radio France verantwortlich war und danach von Staatspräsident Francois Mitterrand als Kommissar mit der Organisation und Durchführung der offiziellen landesweiten Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Französischen Revolution beauftragt worden war. Dieser Band schließt mit seiner Ernennung als Staatssekretär für den Außenhandel im Kabinett Edith Cresson.

Jean-Noël Jeanneney wichtigste Aufgabe zu Beginn seiner Amtszeit als Präsident von Radio Frankreich – in seiner Verantwortung waren vor allem France Inter, France Culture und France Musique wie Radio France Internationale RFI wie z. B. auch die Gründung von Sorbonne Radio 1984 – von September 1982 bis Dezember 1986 war sein Bemühen, seine Stellung im „Runden Haus“ – das de Gaulle am 14. Dezember 1963 eingeweiht hatte -und gegenüber der Haute Autorité (1982-1986) (u.a. S: 52 f. et passim) zu festigen….  Bitte weiterlesen.

Jean-Noël Jeanneney,
Le Rocher de Süsten, t. 2 1982-1991
De Radio France au Bicentenaire de la Révolution
Paris : > Seuil 2022.
432 pages
EAN 9782021513318

Jean-Noël Jeanneney,
> Le Rocher de Süsten
Mémoires, 1942-1982, > Rezension
Paris : > Seuil 2020.

Vor 60 Jahren: Charles de Gaulle hält in Ludwigsburg seine berühmte Rede an die deutsche Jugend

| Jetzt bist Du dran! Halte eine Rede an die Europäische Jugend | Die Prager Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz über Europa | Discours du Président Emmanuel Macron à l’occasion de la conférence des ambassadrices et des ambassadeurs | MobbingJohn Locke und seine Didaktik für Französisch | Commémoration du 80ème anniversaire de la Rafle du Vélodrome d’Hiver et à Pithiviers | Enseigner et apprendre avec les tweets sur Twitter | Radio | Eine neue politische Konföderation in Europa? | Französisch-Leistungskurs bis zum Abitur | 222 Argumente für Französisch | Apprendre le français et faire des exercicesBeiträge auf unserem Blog mit Aufgaben für Schüler/innen |


Es war sein sehr beeindruckender und denkwürdiger Auftritt von Charles de Gaulle im Hof des Ludwigsburger Schlosses, als er sich am 9. September 1962 auf Deutsch und ganz explizit an die deutsche Jugend wandte.

Discours du Président au Château de Ludwigsburg :

> Charles De Gaulle – Ludwigsburg Video – WDR

> Charles De Gaulle – Ludwigsburg Video – WDR

Radioarchiv. Die Reportage: > 60 Jahre Charles de Gaulles „Rede an die Jugend“ in Ludwigsburg – SWR

Les tâches pour les élèves

> Methodische Überlegungen)

Imaginez-vous que vous faites un stage en France : Un journal local vous a invité. Votre rédacteur en chef vous demande de rédiger un article sur le discours du Génèral de Gaulle à Ludwigsburg:

1. Écoutez une, deux fois les propos du président de la République. Prenez des notes.

2. Vous pouvez lire aussi le texte de son discours.

3. Résumez les propos du Président.

4. Faites une recherche concernant les circonstances de son discours en tenant comte de la chronologie.

5. Rédigez l’article que votre rédacteur en chef vous a demandé.

> Charles de Gaulle – Rede 1962 – – Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg

Vor 10 Jahren war unsere Redaktion mit dabei, als Staatspräsident François Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam an die Rede von Charles de Gaulle an die deutsche Jugend am 9. September 1962 im Hof des Ludwigsburger Schlosses erinnerten: Die Bundeskanzlerin: „Liebe Jugendliche, das Europa der Zukunft liegt in euren Händen.“

> Staatsakt in Ludwigsburg anlässlich des 50. Jahrestages der Rede General de Gaulles an die deutsche Jugend – 22. September 2012

> Fotos vom Staatsakt in Ludwigsburg am 22. September 2012 – 23. September 2012

> Gemeinsame Pressekonferenz von Staatspräsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel in Ludwigsburg am 22. September 2012
23. September 2012

> Chronologie des relations franco-allemandes -www.france-allemagne.fr

> Il y a 60 ans, le discours du général de Gaulle à la jeunesse allemande

Buchvorstellung in Stuttgart: Der Gehängte von Conakry von Jean-Christophe Rufin

Am 13. September 2022 wird der Prix Goncourt-Preisträger Jean-Christophe Rufin im Institut français Stuttgart seinen Kriminalroman »Der Gehängte von Conakry« vorstellen.

Jean-Christophe Rufin, geboren 1952, ist Arzt und Schriftsteller, Mitbegründer und ehemaliger Vizepräsident von »Ärzte ohne Grenzen«. Er war Staatssekretär im französischen Verteidigungsministerium und beim Roten Kreuz. Er ist einer der erfolgreichsten und renommiertesten Autoren Frankreichs. 2001 gewann er den Prix Goncourt. Er ist das jüngste Mitglied der Académie française.

Aurel Timescu liebt Weißwein und lange Tweedmäntel. Was er hingegen nicht liebt, ist sein Job. Er ist französischer Konsul in Guinea, ein schlechter noch dazu. Viel lieber wäre er Kriminalkommissar. Als in der Stadt plötzlich eine Leiche auftaucht, sieht er seine Chance gekommen. Goncourt-Preisträger Jean-Christophe Rufin hat wohl einen der liebenswertesten Ermittler der Kriminalgeschichte geschaffen, herrlich schräg und ganz und gar nicht stilsicher.

Beginn: 13. September, 19.30 Uhr

Moderation: Susanne Weber-Mosdorf

Institut français Stuttgart, Schlossstr. 51, 70174 Stuttgart

Um Anmeldung wird gebeten: info.stuttgart@institutfrancais.de

Discours du Président Emmanuel Macron à l’occasion de la conférence des ambassadrices et des ambassadeurs.

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Paris im August 2022

Ein Besuch in Paris

Les photos I

Les photos II

Des nouveautés à Paris:

Et n’oubliez pas le Musée Carnavalet restaurée et refait :

Sur notre blog: 26 août 1789: Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte – 25. August 2021

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