Frankreich und Deutschland gründeten vor 25 Jahren durch das Weimarer Abkommen die Deutsch-Französische Hochschule (DFH). Seither hat die DFH neben ihrem Kerngeschäft – der Förderung binationaler und trinationaler Hochschulkooperationen – zahlreiche Erfolgsprojekte umgesetzt und sich durch internationale Hochschulexpertise einen Namen gemacht.
Nachdem der Élysée-Vertrag 1963 den Grundstein für die deutsch-französische Freundschaft legte, wurden im Weimarer Abkommen die deutsch-französischen Hochschulbeziehungen in den Fokus genommen. Das Abkommen konzipierte die DFH als von beiden Ländern paritätisch finanzierte völkerrechtliche Einrichtung mit eigener Rechtspersönlichkeit und dem Auftrag, gemeinsame Studien- und Forschungsprogramme zu entwickeln. Heute blickt die DFH als Dachorganisation auf ein fächerübergreifendes Netzwerk bestehend aus 189 Studiengängen und 28 Doktorandenkollegs – allesamt deutsch-französisch, in vielen Fällen auch international.
Die DFH widmete sich im Laufe der letzten Jahre auch Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Mehrsprachigkeit, Innovation und Global Health, um die deutsch-französische und die europäische Wissenschaftskooperation in diesen sowie vielen weiteren Bereichen voranzubringen. Darüber hinaus ist auch die Internationalisierung der Karrierewege junger Forscher*innen, künftiger Lehrer*innen und umwelt- und sozialbewusster Ingenieur*innen selbstverständlich ein Thema, bei dem die DFH Ihre Expertise mit den neuen europäischen Hochschulallianzen teilen kann.
Ein weiteres Zukunftsthema: das duale Studium grenzüberschreitend zu fördern. Neben den beteiligten Hochschulen müssen dabei auch die Unternehmen ins Boot geholt werden, bei welchen die Studierenden ihre Praxisphasen absolvieren. Zahlreiche Verwaltungshürden gilt es dabei nach und nach für den reibungslosen Ablauf solcher länderübergreifenden Kooperationen noch abzubauen. Dank der DFH und ihrer Partner konnten hier bereits wichtige Verfahrensvereinfachungen erreicht werden. Momentan sind über 400 Studierende in binationalen dualen DFH-Studiengängen eingeschrieben. Am 24. November findet am Rande der Hochschulmesse „Deutsch-Französisches Forum“ eine Podiumsdiskussion statt, in deren Rahmen die Bedürfnisse und Erwartungen der Unternehmen mit den Vorstellungen der Studierenden und der Hochschulseite abgeglichen werden.
25 Jahre nach ihrer Entstehung auf dem Papier blickt die Deutsch-Französische Hochschule somit auf umfangreiche Errungenschaften in der Hochschulkooperation in und für Europa zurück – und freut sich darauf, gemeinsam mit allen Partnern aus Politik, Hochschulen, Institutionen und Wirtschaft ihren Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Gesellschaft mit Engagement fortzuführen und zukunftsweisende Projekte auch weiterhin nach Kräften auszubauen.
(Wir übernehmen hier den Newsletter von Gerd Heger, SR:) Vous avez eu un bel été / hatten Sie einen schönen Sommer? > La rentrée 2022 – > La rentrée politique 2022
Vous envie de rédiger un article sur l’émission de Gerd Heger et de l’envoyer à vos amis en France? Vous pouvez aussi le rédiger en classe. Ensuite, vous le partager avec vos camarades ou vous le publiez votre article dans votre journal d’école. Regardez aussi la vidéo, il y a des infos utiles pour votre article.
Nach der Sommerpause startet am Dienstag, 20.09., das > RendezVous Chanson in seine neue Saison – immer ab 20h04 auf SR 2 KulturRadio. Präsentiert werden die aktuellen CDs von Kent und Louis Chedid (mit Pianist, Arrangeur und Produzent Yvan Cassar – Hallyday, Dion, etc.). Viele neue und klassische Chansons sind im Programm – und auch die Geschichten der schönsten Chansons werden weitererzählt, zum Saisonstart die von Salvatore Adamos „Inch Allah“. Thema ist auch der deutsch-französische Chansonpreis „Sulzbacher Salzmühle/Moulin à Sel de Sulzbach“, für den jetzt die Bewerbungen möglich sind.
Deutschlands einzige wöchentliche Radiosendung nur zum frankophonen Liedgut gibt es seit 2003 auf SR 2 KulturRadio – sie kann sich auf das über 100.000 frankophone Titel umfassende Archiv des SR stützen, auf die SR-Konzertreihen Bistrot Musique und RendezVous Chanson live, auf das jährliche deutsch-französische Songpoet/innentreffen in Saarbrücken und auf die traditionelle SR-Verbindung zu frankophoner Musik nicht nur in Frankreich.
Alle Infos auf www.sr2.de/rendezvous-chanson – dort können auch die einzelnen Titel in der Musikrecherche gefunden werden. Bei Fragen und Anregungen stehen die SR-Chansonleute unter rendezvouschanson@sr.de bereit.
Le changement d’époque annoncé par le chancelier Scholz depuis le début de la guerre en Ukraine impose à l’Allemagne d’accélérer la mutation de son appareil industriel non seulement pour diversifier son mix énergétique mais aussi pour prévenir les délocalisations d’entreprises dans les secteurs à forte intensité énergétique.
Alors qu’il s’est fixé l’objectif d’atteindre la neutralité carbone pour 2045, le gouvernement s’interroge sur sa capacité à chauffer sa population l’hiver prochain.
De quels leviers dispose le gouvernement fédéral pour atteindre ces objectifs ? Quels sont les principaux défis ? Quelles sont les attentes de l’industrie à l’égard des décideurs politiques ?
Ce débat est organisé autour de Patricia Commun, auteure de « La puissance industrielle de l’Allemagne en danger. Le double choc de la transition énergétique et du risque géopolitique », Notes du Cerfa, n° 170, juillet 2022.
Intervenants :
Patricia Commun, professeure de civilisation allemande à l’Université de Cergy-Pontoise, membre du laboratoire AGORA, et directrice du Master Langues et Commerce international UFR LEI.
Dr. Pierre Gröning, chef du bureau européen, Fédération de l’industie chimique allemande (Verband der chemischen Industrie, VCI)
Carole Mathieu, responsable des politiques européennes au Centre Énergie & Climat, Ifri
Modération :
Eric-André Martin, secrétaire général du Comité d’études des relations franco-allemandes (Cerfa), Ifri
La conférence aura lieu en format hybride – en présentiel à l’Ifri (Paris) et en virtuel sur la plateforme Zoom: La veille du débat, les participants inscrits recevront le lien de connexion.
Cette conférence se tiendra en français et en allemand (traduction simultanée).
Im zweiten Band seiner Memoiren > Le rocher de Süsten, berichtet Jean-Noël Jeanneney über die Jahre 1982-1991, in denen er als Präsident für Radio France verantwortlich war und danach von Staatspräsident Francois Mitterrand als Kommissar mit der Organisation und Durchführung der offiziellen landesweiten Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Französischen Revolution beauftragt worden war. Dieser Band schließt mit seiner Ernennung als Staatssekretär für den Außenhandel im Kabinett Edith Cresson.
Jean-Noël Jeanneney wichtigste Aufgabe zu Beginn seiner Amtszeit als Präsident von Radio Frankreich – in seiner Verantwortung waren vor allem France Inter, France Culture und France Musique wie Radio France Internationale RFI wie z. B. auch die Gründung von Sorbonne Radio 1984 – von September 1982 bis Dezember 1986 war sein Bemühen, seine Stellung im „Runden Haus“ – das de Gaulle am 14. Dezember 1963 eingeweiht hatte -und gegenüber der Haute Autorité (1982-1986) (u.a. S: 52 f. et passim) zu festigen…. Bitte weiterlesen.
Jean-Noël Jeanneney, Le Rocher de Süsten, t. 2 1982-1991
De Radio France au Bicentenaire de la Révolution
Paris : > Seuil 2022.
432 pages
EAN 9782021513318
Es war sein sehr beeindruckender und denkwürdiger Auftritt von Charles de Gaulle im Hof des Ludwigsburger Schlosses, als er sich am 9. September 1962 auf Deutsch und ganz explizit an die deutsche Jugend wandte.
Imaginez-vous que vous faites un stage en France : Un journal local vous a invité. Votre rédacteur en chef vous demande de rédiger un article sur le discours du Génèral de Gaulle à Ludwigsburg:
1. Écoutez une, deux fois les propos du président de la République. Prenez des notes.
Vor 10 Jahren war unsere Redaktion mit dabei, als Staatspräsident François Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam an die Rede von Charles de Gaulle an die deutsche Jugend am 9. September 1962 im Hof des Ludwigsburger Schlosses erinnerten: Die Bundeskanzlerin: „Liebe Jugendliche, das Europa der Zukunft liegt in euren Händen.“
Am 13. September 2022 wird der Prix Goncourt-Preisträger Jean-Christophe Rufin im Institut français Stuttgart seinen Kriminalroman »Der Gehängte von Conakry« vorstellen.
Jean-Christophe Rufin, geboren 1952, ist Arzt und Schriftsteller, Mitbegründer und ehemaliger Vizepräsident von »Ärzte ohne Grenzen«. Er war Staatssekretär im französischen Verteidigungsministerium und beim Roten Kreuz. Er ist einer der erfolgreichsten und renommiertesten Autoren Frankreichs. 2001 gewann er den Prix Goncourt. Er ist das jüngste Mitglied der Académie française.
Aurel Timescu liebt Weißwein und lange Tweedmäntel. Was er hingegen nicht liebt, ist sein Job. Er ist französischer Konsul in Guinea, ein schlechter noch dazu. Viel lieber wäre er Kriminalkommissar. Als in der Stadt plötzlich eine Leiche auftaucht, sieht er seine Chance gekommen. Goncourt-Preisträger Jean-Christophe Rufin hat wohl einen der liebenswertesten Ermittler der Kriminalgeschichte geschaffen, herrlich schräg und ganz und gar nicht stilsicher.
Beginn: 13. September, 19.30 Uhr
Moderation: Susanne Weber-Mosdorf
Institut français Stuttgart, Schlossstr. 51, 70174 Stuttgart
En 2020 et en 2021, les interventions du président de la République Emmanuel Macron lors de la conférence des ambassadeurs a été annulée. Le 20 août 2019, Emmanuel Macron avait reçu le président russe Vladimir Poutine au Fort de Brégançon et s’était efforcé de se rapprocher de Moscou. Après le déploiement de troupes à la frontière ukrainienne et la probabilité croissante d’une attaque de la Russie contre l’Ukraine, Macron avait joué un rôle actif de médiateur : > La conférence de presse de Vladimir Poutine et Emmanuel Macron – 30 mai 2017. Pendant cette crise, Macron a téléphoné vingt-deux fois à Poutine et trente-sept fois au président ukrainien Volodymyr Zelensky (LE MONDE, 3/4 septembre 2022). Il n’est donc pas étonnant que Macron doive reconnaître après six mois que ses tentatives de médiation ont échoué. Pourtant, il ne veut pas laisser le rôle de médiateur au seul président turc Recep Erdogan. En mai, Macron a d’abord déclaré que la Russie ne devait pas être „humiliée“ dans la recherche d’une solution au conflit. Puis, le 16 juin, le président Macron, le chancelier Scholz et le premier ministre Mario Draghi se sont rendus à Kiev, où ils ont promis à l’Ukraine le statut de candidat à l’adhésion à l’UE. Le chancelier Scholz vient de prononcer un discours sur l’Europe à Prague : Le discours de Prague du chancelier allemand Olaf Scholz sur l’Europe– 29 août 2022 Tout comme Scholz, Macron met en garde contre la volonté des Russes de diviser l’UE. Dans le MONDE, Philippe Ricard interprète cela comme une assurance donnée aux capitales d’Europe centrale, qui soupçonnent la coopération franco-allemande d’être trop modérée face à la Russie. C’est dans ce contexte qu’Emmanuel Macron s’est adressé aux ambassadrices et ambassadeurs français le 1.9.2022 dans un discours :
1. Écoutez une, deux fois le discours du président de la République
2. Copiez le texte de son discours dans un fichier WORD. Résumez/Énumérez les crises dont le Président parle.
3. Qu’est-ce que le Président dit sur l’Europe ?
Le Président a dit entre autres:
„Malgré la pandémie, j’ai pu compter sur vous et sur votre engagement au cours des cinq dernières années au service de notre pays. Malgré parfois des vents contraires, des événements inattendus, je crois pouvoir dire que nous avons bâti à la fois des actions concrètes, mais aussi des cadres de référence utiles pour l’action collective. Nous avons fait du renforcement de la souveraineté européenne une réalité tangible. Et je le dis ici avec beaucoup de force, lorsque, en septembre 2017 à la Sorbonne, (>Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine – Website des Élyséepalastes, N.d.l.r.) je me suis exprimé en proposant en votre nom, en notre nom à tous, une Europe plus unie, plus souveraine, plus démocratique, les commentaires étaient nombreux partout en Europe pour dire « lubie française, l’Europe plus souveraine, qu’est-ce que c’est que cette affaire ? L’autonomie stratégique, qu’est-ce que c’est que cette réalité ? On aura tôt fait de revenir aux principes dans lesquels on avait vécu jusque-là. La réalité sera différente, cela restera des mots. Nous avons posé le cadre. J’ai plaisir à constater que ce cadre aujourd’hui s’est généralisé. Il a été progressivement adopté par l’Europe entière et il est maintenant assumé par l’Allemagne. Et je veux ici saluer le discours que le Chancelier SCHOLZ a tenu il y a deux jours à Prague, (> Die Prager Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz über Europa – 29. August 2022 , N.d.l.r.) qui s’inscrit complètement dans le droit fil de cette pensée et de cette action.
Surtout, nous avons ensemble agi, bâti une Europe de la défense plus forte, brique après brique. Nous l’avons fait sur le plan multilatéral et bilatéral, avec des accords particuliers avec la Grèce ou la Croatie, pour ne citer qu’eux. Nous avons renforcé cette Union européenne. Nous avons aussi structuré des accords bilatéraux inédits avec l’Allemagne ou avec l’Italie.“
„C’est dans ce contexte-là que la guerre décidée par la Russie en Ukraine et le retour de la guerre sur le sol européen, (> Emmanuel Macron: „ La guerre est là, sur notre sol.“23. Februar 2022, N.d.l.r.) prend une nature toute particulière, et est un moment, je le crois, de profonde bascule pour nous, notre continent et l’ordre international. L’invasion de l’Ukraine par la Russie est une rupture historique parce qu’elle affecte directement notre sécurité dans le contexte que je viens d’évoquer. Elle viole et sape les principes sur lesquels nous avions bâti la paix depuis des décennies : l’intégrité territoriale des États, leur égalité souveraine, la Charte des Nations unies. Elle rend plus difficile encore la résolution des crises internationales par la division profonde du Conseil de sécurité des Nations unies et la déconstruction des traités et des cadres de notre architecture de sécurité. Donc elle vient appuyer ce qui était déjà à l’œuvre.“
Et concernant la guerre en Ukraine, Macron met en garde en termes drastiques contre la menace qu’elle fait peser sur l’Europe : „Elle est aussi une rupture par la nature de cette guerre et les conséquences mondiales qu’elle emporte et la puissance de ses conséquences sur à la fois l’énergie, l’alimentation, l’immigration, l’information mondiale – on le voit dans nos opinions. … Elle fait aussi que nous sommes plongés dans une guerre de narratif, dans une guerre d’interprétation parce que la Russie veut utiliser le contexte que je viens d’évoquer, et en quelque sorte installe un relativisme contemporain où avec le travail de sape qui a été fait sur l’universalisme de nos valeurs et le consensus qui existait jusque-là sur les principes de l’ordre international, ayant été fragilisé ou bousculé chez certains, elle invoque en quelque sorte la rationalité, la logique, elle change le système de culpabilité en le mettant du côté de l’OTAN, et elle naturalise et en quelque sorte, légitime en totalité dans une logique implacable sa propre intervention“
Après la pandémie, l’approvisionnement en énergie sera désormais le prochain grand sujet :
Präsident Macron: „Avoir une vraie Europe de l’énergie puis avoir une vraie Europe des réseaux électriques, qui est un des chantiers sur lesquels nous nous retrouvons avec l’Allemagne. Mais je le dis aussi avec beaucoup de force, la France devra défendre un agenda où il ne s’agit pas d’aller recréer d’autres dépendances. Quand j’entends qu’on pourrait substituer au gaz l’hydrogène, c’est vrai, si on produit l’hydrogène. Mais si on substitue au gaz l’hydrogène – qui certes est un moyen plus propre – qui est produit ailleurs, la belle affaire ! On va recréer les dépendances géopolitiques dont nous voyons aujourd’hui tout le prix. Parce que nous avons à la fois le renouvelable et le nucléaire et que nous avons une stratégie dans le temps qui le portera – mais ça doit être une ambition européenne – nous avons la possibilité de produire de l’énergie décarbonée. Et donc, nous aurons à être vigilants en Europe pour qu’il n’y ait pas, à l’aune de la crise que nous vivons, de nouvelles dépendances énergétiques qui n’apparaissent. Et ça, pour moi, c’est au cœur des missions de la France.“
2020 und 2021 ist der Vortrag des Staatspräsidenten Emmanuel Macron anlässlich der Konferenz der Botschafterinnen und Botschaftern ausgefallen. Am 20. August 2019 hatte Emmanuel Macron in seiner in Fort de Brégançon den russischen Präsidenten Wladimir Putin empfangen und sich um eine Annäherung an Moskau bemüht. Nachdem der Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze sich vollzog und ein Angriff Russlands auf die Ukraine immer wahrscheinlicher wurde, hatte Macron sich aktiv als Vermittler eingescaltet: > Die Pressekonferenz von Wladimir Putin und Emmanuel Macron – 30. Mai 2017. Während dieser Krise telefonierte Macron zweiundzwanzig mal mit Putin und siebenunddreißig mal mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (LE MONDE, 3./4. September 2022). Kein Wunder, dass Macron nach einem halben Jahr erkennen muss, dass seine Vermittlungsversuche gescheitert sind. Dennoch will er die Rolle des Vermittlers nicht allein dem türkischen Staatspräsidenten Recep Erdogan überlassen. Zunächst erklärte Macron im Mai, Russland dürfe bei einer Suche nach einer Lösung des Konflikts nicht „erniedrigt/humiliée“ werden. Dann folgte am 16. Juni die Reise von Staatspräsident Macron, Bundeskanzler Scholz und Ministerpräsident Mario Draghi nach Kiew, bei der der Ukraine der Kandidatenstatus hinsichtlich de Beitritts zur EU versprochen wurde. Gerade hat Bundeskanzler Scholz in Prag eine Rede zu Europa gehalten: > Die Prager Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz über Europa – 29. August 2022 So wie Scholz,warnt auch Macron vor de Absicht der Russen, die EU spalten zu wollen. In LE MONDE interpretiert Philippe Ricard dies als eine Versicherung gegenüber der Hauptstädte Zentraleuropas, die die deutsch-französische Kooperation als zu moderat gegenüber Russland vermuten. Vor diesem Hintergrund hat Emmanuel Macron sich am 1.9.2022 in einer Rede an die französischen Botschafterinnen und Botschafter gewandt:
1. Écoutez une, deux fois le discours du président de la République
2. Copiez le texte de son discours dans un fichier WORD. Résumez/Énumérez les crises dont le Président parle.
3. Qu’est-ce que le Président dit sur l’Europe ?
Der Präsident hat u. a. gesagt:
„Trotz der Pandemie konnte ich in den letzten fünf Jahren im Dienste unseres Landes auf Sie und Ihr Engagement zählen. Trotz des gelegentlichen Gegenwinds und unerwarteter Ereignisse glaube ich sagen zu können, dass wir sowohl konkrete Maßnahmen als auch nützliche Bezugsrahmen für das kollektive Handeln aufgebaut haben. Wir haben die Stärkung der europäischen Souveränität zu einer greifbaren Realität gemacht. Und ich sage es hier mit viel Nachdruck: Als ich im September 2017 an der Sorbonne ((> Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine – Website des Élyséepalastes, Anm. d. Red.) in Ihrem Namen, in unser aller Namen ein geeinteres, souveräneres und demokratischeres Europa vorschlug, gab es in ganz Europa zahlreiche Kommentare, die sagten: „Französische Marotte, souveräneres Europa, was ist das für eine Sache? Strategische Autonomie, was ist das für eine Realität? Man wird schnell zu den Prinzipien zurückkehren, in denen man bis dahin gelebt hatte. Die Realität wird anders aussehen, es wird bei Worten bleiben. Wir haben den Rahmen abgesteckt. Ich freue mich, feststellen zu können, dass sich dieser Rahmen heute allgemein durchgesetzt hat. Er wurde nach und nach von ganz Europa übernommen und wird nun von Deutschland übernommen. Und ich möchte an dieser Stelle die Rede würdigen, die Bundeskanzler SCHOLZ vor zwei Tagen in Prag gehalten hat, (> Die Prager Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz über Europa – 29. August 2022 , Anm. d. Red.), die völlig im Einklang mit diesem Denken und Handeln steht.“ (Übersetzungen: www.france-blog.info)
Vor allem aber haben wir gemeinsam gehandelt und ein stärkeres Europa der Verteidigung aufgebaut, Ziegelstein für Ziegelstein. Wir haben dies auf multilateraler und bilateraler Ebene getan, mit besonderen Abkommen mit Griechenland oder Kroatien, um nur einige zu nennen. Wir haben diese Europäische Union gestärkt. Wir haben auch neuartige bilaterale Abkommen mit Deutschland oder Italien strukturiert.“
„Vor diesem Hintergrund nimmt der von Russland begonnene Krieg in der Ukraine und die Rückkehr des Krieges auf europäischen Boden (> Emmanuel Macron: „ La guerre est là, sur notre sol.“23. Februar 2022, Anm. d. Red.) einen ganz besonderen Charakter an und ist meiner Meinung nach ein Moment, in dem sich für uns, unseren Kontinent und die internationale Ordnung ein tiefer Einschnitt vollzieht. Die russische Invasion in der Ukraine ist ein historischer Einschnitt, weil sie unsere Sicherheit in dem von mir beschriebenen Kontext direkt beeinträchtigt. Sie verletzt und untergräbt die Grundsätze, auf denen wir jahrzehntelang den Frieden aufgebaut hatten: die territoriale Integrität der Staaten, ihre souveräne Gleichheit, die Charta der Vereinten Nationen. Sie erschwert die Lösung internationaler Krisen noch mehr durch die tiefe Spaltung des UN-Sicherheitsrats und die Missachtung der Verträge und Rahmen unserer Sicherheitsarchitektur. Sie unterstützt also das, was bereits am Werk war“.
Und hinsichtlich des Kriegs in der Ukraine warnt Macron mit drastischen Worten vor der Bedrohung der europäischen, die von ihm ausgehe: „Er ist auch ein Bruch durch die Art dieses Krieges und die globalen Konsequenzen, die er mit sich bringt, und die Macht seiner Auswirkungen auf Energie, Ernährung, Einwanderung, globale Information – wir sehen das in unserem Austausch. … Sie führt auch dazu, dass wir uns in einem Krieg der Narrative befinden, in einem Krieg der Interpretationen, weil Russland den Kontext nutzen will, den ich gerade erwähnt habe, und in gewisser Weise eine Art Relativismus schaffen will, bei dem mit der Unterminierung, die am Universalismus unserer Werte und dem Konsens, der bis dahin über die Prinzipien der internationalen Ordnung bestand, vorgenommen wurde, die in einigen Fällen geschwächt oder erschüttert wurde, in gewisser Weise die Rationalität, die Logik anruft, das System der Schuld ändert, indem sie es auf die Seite der NATO stellt, und sie lässt ihre eigene Intervention ganz natürlich erscheinen und legitimiert sie in gewisser Weise vollständig in einer unerbittlichen Logik“.
Nach der Pandemie wird jetzt die Energieversorgung das nächste große Thema sein:
Präsident Macron: „Ein echtes Europa der Energie und dann ein echtes Europa der Stromnetze, das ist eine der Baustellen, bei denen wir mit Deutschland zusammenarbeiten. Aber ich sage auch mit großem Nachdruck, dass Frankreich eine Agenda verteidigen muss, bei der es nicht darum geht, neue Abhängigkeiten zu schaffen. Wenn ich höre, dass man Gas durch Wasserstoff ersetzen könnte, dann stimmt das, wenn man Wasserstoff herstellt. Aber wenn man das Gas durch Wasserstoff ersetzt – was sicherlich ein saubereres Mittel ist -, der anderswo produziert wird, dann ist das eine große Sache. Wir werden wieder die geopolitischen Abhängigkeiten schaffen, deren Preis wir heute sehen. Weil wir sowohl über erneuerbare Energien als auch über Kernkraft verfügen und eine Zeitstrategie haben, die dies trägt – aber das muss eine europäische Ambition sein -, haben wir die Möglichkeit, kohlenstofffreie Energie zu produzieren. Daher müssen wir in Europa wachsam sein, damit es angesichts der Krise, die wir erleben, nicht zu neuen Abhängigkeiten im Energiebereich kommt. Und das gehört für mich zu den Kernaufgaben Frankreichs“.
Bourse de Commerce – Collection Pinault. Art Contemporain
Montaigne
Le Musée de Cluny
Collège de France
Le Pantheopn
Les photos II
Boulevard Saint-Germain
Le Café Prokop
Le Jardin des Tuileries
Place de la Concorde
Centre Pompidou
La TOur Montparnasse
La Bibliothèque National de France
Les Arènes de Lutéce
Rue Mouffetard
Rue Mouffetard
L’Institu du Monde arabe
Une rencontre à Paris était l'occasion d’échanger des souvenirs avec Alfred Grosser. Il y a 50 ans, j'ai lu "L'Allemagne de notre temps", ensuite j'ai assisté à ses cours à Sciences Po. Son enseignement et ses livres ont a contribué à l'idée de mon blog.https://t.co/SMi4QbYywp
Et n’oubliez pas le Musée Carnavalet restaurée et refait :
CE JOUR LÀ – Le 26 août 1789, l’Assemblée vote la Déclaration des Droits de l’Homme et du Citoyen.
🎨Cette peinture de la Déclaration, peinte par J.-J.-F. Le Barbier, a appartenu à Georges Clemenceau avant d’entrer dans les collections du musée. pic.twitter.com/UaeCtOnZEa