Französisch lernen

Der heute meistgelesene Beitrag auf unserem Blog > Apprendre le français: comment motiver les élèves ? Motivation im Französischunterricht – 5. Juli 2007

Wenn ich damals in der Schule Twitter und Facebook gehabt hätte! Ob ich schneller Französisch gelernt hätte? Oder wenn ich diesen Blog damals hätte im Internet lesen können? Damals war die Persönlichkeit unseres Französischlehrers entscheidend. Das Tafelbild, auf dem er z.B. die Daten der französischen Herrschaftsformen von der 1. Republik über die Restauration, das Zweite Kaiserreich bis zur V. Republik an die Tafel schrieb, habe ich heute noch vor Augen. Immer wieder Revolutionen, Staatsstreiche! Fünf Republiken, so viele Verfassungen! Dann lasen wir L’étranger von Camus und dann das Referat über Le mythe de Sisyphe in der Schule und ein anderes über > Sartre – beide mit Spätfolgen. Eine der Haupttätigkeiten im Unterricht waren die Aufgaben, selbständig Texte anzufertigen, französischsprachige Aufsätze zu verfassen. Mein letzte Klausur enthielt die Beschreibung eines Spaziergangs durch das Dörfchen Roussillon bis zu den ockerfarbenen Sandsteinfelsen über dem Tal. La Provence.

Und heute? Wird mit dem Internet mehr und besser Französisch gelernt? 29. November 2011: > Französischunterricht und das Web 2.0. Die Antwort ist wieder ganz einfach. Der Erfolg hängt nicht vom Internet ab, er hängt von den Lehrern ab, wie es ihnen gelingt, den Schülern die Vorteile des Internets zu vermitteln. Der Königsweg führt immer noch über die so wie früh mögliche Anleitung, eigene Texte zu verfassen, so bald wie möglich, Gelerntes anzuwenden. Das geht über kleine Rechercheaufgaben im Netz, bis zum klasseninternen Twitter140zeichenspiel, so viel wie möglich mit wenigen Worten zu sagen. Im Wettkampf Deutsch-Französisch, ach, da gewinnt die französische Seite ja immer.

Wenn wir uns das Klassenzimmer 2.0 angucken, fällt auf, dass der Lehrer schon ganz schön aufpassen muss, um alle Web 2.0-Aktivitäten seiner Schüler mitzubekommen. Natürlich muss schon darauf achten, wo der Stoff für Referate und Hausaufgaben herkommt. Aber jedes > Referatsthema berührt auch ein bisschen die Medienkunde. Richtig spannend wird es, wenn zu deutsch-französischen Themen (360 Artikel) die Berichterstattung in den Medien beiderseits des Rheins untersucht wird. Ganz neue Seh- und Hörverstehensübungen ergeben sich mit Videos: Was hat der Präsident in > Ouradour-sur-Glane gesagt? Verfassen Sie eine Meldung in 20 Zeilen. Oder fassen Sie das Interview mit > Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche: Welche Positionen vertritt Jean-Noël Jeanneney? Oder nur per Ton, was hat > Honoré de Balzac gesagt? Oder wie beruteilt > Alfred Grosser die deutsch-französischen Beziehungen und die Europapolitik?

Die Schülerinnen und Schüler bringen eine ungebändigte Freude und Interesse für das Internet mit (Später mache ich was mit > Medien.“) Ihre Schüler wäre wahrscheinlich heute sehr erstaunt, wenn Sie vorschlagen würden, >das Referat mit der Hand zu schreiben? Haben sie eine Austauschklasse in Frankreich? Haben Sie einen gemeinsamen Blog? Wie nutzen Ihre Schüler Twitter? Korrespondieren Sie mit ihren Corres? Kennen sie das Brigitte-Sauzet-Programme oder das Programm Voltaire des > DFJW?

Lesebericht: Guide pratique pour enseigner les classiques
Les fables de La Fontaine

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Un nouveau Centre linguistique franco-allemand
Ein neues deutsch-französisches Sprachenzentrum

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> Des projets franco-allemands non encore realisés ou Notre collection de poissons d’avril – 2. April 2015

Le 1er avril sur notre blog : Un nouveau Centre linguistique franco-allemand Ein neues deutsch-französisches Sprachzentrum – 2. April 2014


Digitaler Unterrichtsassistent erhält Deutschen Bildungsmedienpreis digita 2014

Der > Digitale Unterrichtsassistent zu ‘Découvertes Série jaune’ des Ernst Klett Verlags erhielt am Mittwoch 26. März 20914, de Deutschen Bildungsmedienpreis in der Kategorie Digitale Werkzeuge.

„Alles schön handlich und bequem und platzsparend auf einem Medium vereint!“ so lautete das Fazit der Jury zum Digitalen Unterrichtsassistenten des Klett Verlags. Besonders hervorgehoben wurden in der Laudatio die motivierenden, interaktiven Tafelbilder des digitalen Lehrwerks; sie präsentieren Redewendungen mit situativer Einbettung, ermöglichen ein sinnvolles, spielerisches Einüben von Vokabeln und arbeiten grammatische Phänomene plastisch auf.

Überreicht wurde der Preis auf der > didacta durch die Staatssekretärin Marion v. Wartenberg vom Baden-Württembergischen Ministerium für Kultus, Jugend und Sport (im Bild links). Christa Weck und Birgit Schmitt nahmen den Preis entgegen.

„Mit dem Digitalen Unterrichtsassistenten wollen wir die Arbeit unserer Französischlehrerinnen und -lehrer unterstützen. Er lässt sich intuitiv bedienen und erspart viel Zeit bei der Zusammenstellung und Präsentation der Materialien“, freute sich Christa Weck über die Auszeichnung, die in einer kurzen Dankesrede auch darauf verwies, dass der ausgezeichnete Unterrichtsassistent nur einer von 170 weiteren im Verlag sei.

Der Trailer: > www.digita.de/2014/vid/didwerk.htm

Der Deutsche Bildungsmedienpreis digita wird seit 1995 jährlich verliehen. Er zählt zu den renommiertesten Preisen in der Bildungsbranche im deutschsprachigen Raum. Träger des „digita“ sind das IBI, Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft an der TU Berlin, die Intel GmbH und die Stiftung Lesen.

> Digitaler Unterrichtsassistent – Website des Ernst Klett Verlags

L’institut français de Stuttgart
Bade-Wurtemberg : Jury régional du „Prix des lycéens allemands 2014“

| Das TV-Studio des Frankreich-Blogs | Der Computer im Französischunterricht |

Le Jury régional du „Prix des lycéens allemands 2014“ s’est rassemblé vendredi 21 février à 11 h à l‘ > Institut français de Stuttgart

Anne-Sophie Guirlet-Klotz a souhaité la bienvenue aux élèves et aux professeurs:

„Les éditions Klett… sont très heureuses de soutenir le Prix des lycéens allemands depuis ses débuts, il y a 10 ans déjà! … En créant le Prix des lycéens allemands, on s’est inspiré du Prix Goncourt des lycéens en France.
Et à notre grande surprise, le Prix des lycéens allemands a entre-temps plus de participants que son grand frère le Prix Goncourt des lycéens! En France, ce sont à peu près 2000 élèves qui y participent – et en Allemagne, si nos sources sont correctes – déjà plus de 4000! C‘est une très belle récompense pour nous tous!
4000 jeunes de toutes les régions d’Allemagne lisent donc tous les ans quatre romans en langue originale et en débattent dans une langue qui n’est pas leur langue maternelle! Félicitations!“

Französisch lernen? Französische Literatur? Wir freuen uns auf Ihre Antworten!
E-Mail: redaktion@france-blog.info

Die Schüler kamen an diesen Tag aus ganz Baden-Württemberg in das Institut français nach Stuttgart:

Nous étions très impressionnés par la qualité du débat. Les élèves se sont trés bien préparés pour cette journée. Les deux photo suivantes s’sappellent „Débat vif I“ et „Débat vif II“ :

Stéphane Paris – Attaché de coopération pour le français (Bade-Wurtemberg et Sarre) Stellvertretender Direktor / Directeur adjoint de l’Institut français de Stuttgart, possède un art merveilleux pour modérer le débat, susciter et les bonnes questions suivies des réponses justes. Nous avouons que c’était un grand plaisir de suivre le débat d’aujourd’hui à l’Institut. Nous avons donc décidé de montrer presque toutes les photos prises aujourd’hui car elles rendent très bien – même sans son – que le débat étati très animé et qu’il a beaucoup intéressé les élèves. Bref, il faut lire beaucoup plus de littérature !


Hier folgt das Fotoalbum: Der Blog, bzw. diese Seite muss erst vollständig geladen sein, also das kreisende Symbol muss weg sein, dann darf man das Album – hier die drei folgende Fotos mit 130 Foto – mit einem Klick auf ein Foto öffnen. Das Bild öffnet sich dann auf schwarzen Hintergrund, rechts erscheint beim Mauskontakt ein Symbol zum Weiterklicken, geht das alles nicht, bitte die Seite nochmal laden SHIFT-F5, evtl. gibt F-11 das das Verschwinden der Symbolleisten bewirkt mehr freie Blick auf die Fotos:


Mit Druck können Sie ein Sreenshot – DRUCK – machen und mit STRG/CTRL-V in ein Bildprogramm oder einfügen. Alle Beteiligten an diesem Tag dürfen über ihre Photos frei verfügen, bei einer Veröffentlichung auf Websites oder Blogs werden wir uns ganz bestimmt über eine Quellengabe © H.Wittmann – france-blog.info sehr freuen.

Wir freuen uns auf Ihre Antworten! E-Mail: redaktion@france-blog.info

Noch ein paar Tipps:
> Französischunterricht im Web 2.0 – auf diesem Blog
Literatur: > Interviews imaginaires
> 194 Artikel in der Kategorie Literatur auf diesem Blog
> Einführung in die Romanistik
> Medien und > Web 2.0
> Literatur und Internet oder la littérature numérique. Bibliographie et sitographie.

PONS Wörterbuch online

Käse und Wein ! Empfang im Institut français de Stuttgart

Eigentlich reichte die Superqualität der Weine, die Bernd Kreis mitgebracht hatte, sowie den Käse, den er in Straßburg geordert hatte, als > Argumente, um sofort mit dem > Französischlernen anzufangen völlig aus:


v. l. Genralkonsul Michel Chabonnier, Oberbürgermeister a.D. Dr. Wolfgang Schumacher, Dr. Volkhart Weizsäcker, Dr. Michael Klett.

und > weitere 40 Fotos auf der Website der Freunde des Institut français de Stuttgart.

Nachgefragt: Eric Anceau, Napoléon III

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Éric Anceau : Warum sollte man Napoléon III heute kennen?

Heute mal ein Artikel für den bilingualen Geschichtsunterricht. (= Erinnerung an die Referandarzeit im > Friedrich-Ebert-Gymansium in Bonn) Anlässlich einer Veranstaltung im Rahmen des WikiStage in Paris am 8.12.2013 in der > ESCP Europe in Paris mit mehr als 16 Experten, die 6 oder 12 Minuten lange Vorträge zu Thema „Neugier“ hat > Éric Anceau, Maître assistant in der Sorbonne (> CRHXIX – Centre d’histoire du XIXe siècle (EA 3550)) und in Sciences-Po, einen Vortrag über Napoleon III. (1808-1873) gehalten. Éric Anceau ist mit der Geschichte des 19. Jahrhunderts bestens vertraut, hat mehrere Bücher zum Zweiten Kaiserreich verfasst: > Publikationen. u.a. Les Députés du Second Empire. Prosopographie d’une élite du XIXe s., Champion et Slatkine, 2000, und eine sehr lesenswerte Darstellung des Zweiten Kaiserreichs La France de 1848 à 1870. Entre ordre et mouvement, Le Livre de Poche, références, collection La France contemporaine dirigée par Jean-François Sirinelli, L.G.F., 2002. Seine Biographie“Napoléon III. Un Saint-Simon à Cheval“ (Paris: Tallandier, 2008) hat mehrere Preise erhalten: Der Titel seines Vortrags lautete : „Pourquoi doit-on connaître Napoléon III en 2013?“. Der Film ist auch interessant, weil er zeigt, wie ein historisches Thema in 8 Minuten 23 Sekunden perfekt dargestellt werden kann. Eine wunderbare Vorlage zum Üben und Nachmachen:

Louis-Napoléon, der nach seinem zweiten Staatsstreich 1840 in lebenslängliche Haft in das Fort Ham kam, gelang 1846 die Flucht. Zwei Jahre später wird er mit 5,4 Mio. Stimmen im Dezember 1848 zum ersten Staatspräsidenten Frankreichs gewählt. Am 2. Dezember 1851 unternimmt er seinen dritten, diesmal erfolgreichen Staatsstreich, und führt ein Jahr später das Kaiserreich wieder ein. Als Kaiser macht er den Dialog zwischen Tradition und Modern zu einer Strategie für eine tiefgreifende Modernisierung Frankreichs.

Wie auf diesem Blog üblich, ist dies ein erster Beitrag zu diesem Thema, das Video zu diesem Thema wird am Donnerstag in Paris aufgezeichnet, der Artikel Nachgefragt:… folgt hier Anfang der nächsten Woche.

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