Jeudi 18 novembre, journée nationale de lutte contre le harcèlement à l’École

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> Harcèlement scolaire : le Président a un message pour les jeunes

> Non au harcèlement – Ministère de l’Éducation

> Prix « Non au harcèlement » – Eduscol

Die frankophone Gemeinschaft feiert ihre Großgrammatik

Ein Gastbeitrag von Dirk Siepmann: Im Jahr 2014 griff der britisch-amerikanische Linguist Geoffrey Pullum zu einer drastischen Analogie, um die zeitgenössische Aufbereitung der (englischen) Grammatik für die Schule, die Universität und die Allgemeinheit zu charakterisieren: sie sei in einem Zustand, der dem eines Biologieunterrichts ähnele, der Darwin und alles, was nach ihm kam, außer acht ließe. Gleiches ließe sich wohl – trotz aller Sprachverliebtheit der Frankophonen – für die französische Grammatik sagen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich unter dem Einfluss von Schule, Académie française und Bon Usage in den Köpfen der meisten Sprecher eine recht rigide, am Vorbild der „besten Autoren“ orientierte Vorstellung von richtigem und falschem Sprachgebrauch festgesetzt hat.

Die GGF wird am 19. November an der Sorbonne vorgestellt; Interessierte können der Veranstaltung nach Anmeldung auch im Internet beiwohnen: http://www.llf.cnrs.fr/fr/node/6900.

Dieses Bild zu korrigieren und das Gegenwartsfranzösische für ein breites Publikum in der ganzen Vielfalt seiner Usancen zu erschließen ist das Hauptanliegen der zwei Herausgeberinnen und 57 Autoren der Grande Grammaire du Français. Allein aufgrund der Datenlage, d.h. der vorhandenen Sprachkorpora, liegt der Schwerpunkt dabei zwar weiterhin auf dem Französisch Frankreichs, aber schon die breite Beteiligung nicht-französischer Autoren aus frankophonen Ländern oder solchen mit großer romanistischer Tradition wie Schweden – leider glänzt die deutsche Romanistik durch Abwesenheit – unterstreicht die internationale Ausrichtung des Werks. Mit einem Umfang von über 2600 Seiten, weit mehr als vergleichbare Werke, und einer Erstauflage von 15000 gedruckten Exemplaren ist die GGF für den Verlag Actes Sud durchaus ein unternehmerisches Wagnis, zumal gleichzeitig elektronische Versionen und eine öffentlich zugängliche Website erscheinen. Mit letzteren ist ein besonderes Novum verbunden: 2000 der 30000 Beispiele kann man sich auch zu Gehör bringen.

Selbst eine flüchtige Überschau lässt erkennen, dass der GGF zumindest didaktisch ein großer Wurf gelungen ist. Bereits die Einleitung bietet einen prägnanten, wohldurchdachten und eingängig formulierten Überblick über terminologische Neuerungen, wesentliche Erkenntnisse und Schlüsselpositionen der französistischen Grammatikschreibung. Dabei werden Abweichungen von der traditionellen Terminologie klar benannt und erläutert sowie in Tabellenform mit vorgängigen Bezeichnungen abgeglichen.

Ebenso zu begrüßen ist die umfangreiche Berücksichtigung der Alltagssprache. Ein Beispiel, an das sich jeder noch aus dem Französischunterricht erinnern mag, ist die Verneinung. Hier bezieht die GGF eindeutig Stellung, indem sie Sätze wie „je ne t’avais pas vu“ (ich hatte dich nicht gesehen) als „gekünstelt“ bezeichnet und darauf hinweist, dass im heutigen Umgangsfranzösisch das Adverb „pas“ zur Verneinung genügt. Erstmals werden auch sämtliche Möglichkeiten der Satzbildung in der Sprechsprache systematisch in den Blick genommen.

Überhaupt steht die sprachliche Variation im Zentrum der Betrachtung, und zwar sowohl geographisch in Hinblick auf die Regionen Frankreichs und andere frankophone Länder als auch in Bezug auf unterschiedliche Sprachstile und Gruppensprachen. Diese begrüßenswerte Entwicklung und die Kategorisierung der Beispiele nach verschiedenen Graden der Akzeptabilität wird mit erheblichen Auswirkungen auf die schulische und universitäre Lehre des Französischen verbunden sein, die sich bisher stark an der Pariser Norm orientierte. In sprachwissenschaftlicher Hinsicht stellt sich andererseits die Frage, ob eine moderne Grammatik überhaupt noch introspektive Urteile von Linguisten oder anderen Sprechern einbeziehen sollte. So enthält selbst die GGF Fehleinschätzungen, die durch eine konsequentere Datenbasierung hätten vermieden werden können. So heißt es z.B., dass Adjektivphrasen nicht als Subjekt fungieren können, was durch einfache authentische Beispiele wie „plus petit n’existe pas“ (etwas Kleineres gibt es nicht) widerlegt wird. Fragwürdig ist auch, ob eine Grammatik, die den Sprachgebrauch von 1950 bis heute beschreibt, noch als „synchron“ bezeichnet werden kann. Es handelt es sich eher um eine kurze Diachronie, während derer z.B. die Sprache der Geistes- und Sozialwissenschaften erhebliche Veränderungen erfahren hat. Nicht nur in diesem Punkt mag die lange Entwicklungszeit (2002 bis heute) der GGF sich negativ ausgewirkt haben, fällt doch in diesen Zeitraum das Aufblühen einer weniger von der Syntax als von deren untrennbarer Verbindung mit dem Wortschatz (ferner auch mit Aussprache, Gestik und Mimik) geprägten Ausrichtung der Grammatikforschung, der sogenannten Konstruktionsgrammatik. In der GGF findet diese nur vereinzelt ihren Niederschlag, indem z.B. jene Verben aufgezählt werden, die hörbar eine Angleichung ihres Partizip Perfekts an ein vorangehendes direktes Objekt aufweisen (z.B. la photo que j’ai mise sur Facebook).

Trotz dieser kleinen ombres au tableau besticht die GGF durch ihre akribische Aufbereitung der einschlägigen Forschungsliteratur für eine breite Leserschaft, zu der auch deutsche Romanisten und Französischlehrer gehören sollten. Wer in Zukunft behaupten will, ein Kenner der französischen Sprache zu sein, wird an diesem monumentalen Werk nicht vorbeikommen. Der Germanistik schließlich mag sie Ansporn sein, endlich Vergleichbares zu leisten.

Die GGF wird am 19. November an der Sorbonne vorgestellt; Interessierte können der Veranstaltung nach Anmeldung auch im Internet beiwohnen: http://www.llf.cnrs.fr/fr/node/6900.

Dirk Siepmann ist Fremdsprachendidaktiker, Grammatikautor und Betreiber des YouTube-Kanals „Französisch für Profis“.

Nachgefragt: Zweierpasch und der 3. HipHop-Wettbewerb für Frankreich und Deutschland – mit Videos von Zweierpasch

Kürzlich berichteten wir hier auf unserem Blog über den 3. HipHop-Wettbewerb für Frankreich und Deutschland, den Till und Felix Neumann (Zweipasch) ausgeschrieben haben

Heute haben wir Till Neumann in unser TV-Studio online eingeladen und ihn nach dem Hip-Hop-Wettbewerb befragt:

Seit wann gibt es Zweierpasch? Euer Hauptengagement ist die Sprachvermittlung, die Förderung der Nachbarsprache, mehr Französisch bei uns, mehr Deutsch in Frankreich. Gibt es denn keine hinreichende offizielle Sprachförderung? Wir fördert ihr Internationale Begegnungen? Vor allem mit Musik!

Wann habt Ihr Euch die École de Flow ausgedacht? Die École de Flow ist wirklich eine Schule? Ihr macht keinesfalls nur Musik mit und für die Schülerinnen und Schüler: „Zweierpasch rappen mit jungen Menschen zu Geschichte, Politik, Umwelt und Europa.“ steht auf Eurer Website. Ihr bringt Politik für Europa durch Musik in die Schulen, wie geht das?

Der größte HipHop-Wettbewerb für Frankreich und Deutschland ist zum dritten Mal gestartet. Rund 800 SchülerInnen aus Deutschland und Frankreich sind bereits angemeldet. Bei der Ecole du Flow können junge Menschen einen zweisprachigen Song schreiben, beim Finale in Besançon vor 1000 Leuten performen und ein Coaching mit der HipHop-Band Zweierpasch gewinnen.

Klett Verlag, Multicore e.V., Freiburgs Partnerstadt Besançon und Zweierpasch. „Wir wollen mehr HipHop in den Unterricht bringen. Flow, Reime und Beats sind Motivationsbooster“, sagt Projektleiter und Rapper Till Neumann. Besançons Bürgermeisterin Anne Vignot fügt hinzu: „Das Kulturevent zeigt die Bedeutung von Austausch und deutsch-französischen Projekten – sprachlich, musikalisch, kreativ und solidarisch.“

Zweierpasch – Zwischen den Stühlen (Akustik-Piano-Version | Jazzhaus Freiburg):

Zweierpasch – La Vida (feat El Flecha Negra):

Erklärungen von Zweierpach:
> ZWEIERPASCH TALK: La Vida. Kulturstopp. Coronakrise (mit Tatani/El Flecha Negra aus Oberreinhalle)

Wer unterstützt Euch?

Die École de Flow hat bisher schon zweimal stattgefunden? Könnt Ihr kurz den Ablauf erklären?

Bis wann kann man sich noch zur École de Flow anmelden?

9 novembre 2011 – Emmanuel Macron: Adresse aux Français.

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9 novembre 2011 – Emmanuel Macron: Adresse aux Français.:

1. Résumez les propos du président de la République concernant la situation de la pandémie en France.

2. Comparez la situation de la pandémie en France et en Allemagne.

3. Il paraît, que le président pense déjà à la campagne des élections présidentielle le 10 et 24 avril 2021; Il évoque les réussites de son mandat et il propose des projets. Faites une liste.

Tipp: Der Link zur Transkription der Ansprache des Staatspräsidenten steht unter dem Video seiner Ansprache.


PONS
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Appel à Projets à « Jeunes et éco-engagés»

Lundi 8 novembre 2021

Soucieux de favoriser et de valoriser l’engagement des jeunes en faveur de la transition écologique et solidaire, le ministère de l’Éducation nationale, de la Jeunesse et des Sports entend soutenir des projets susceptibles d’apporter des réponses concrètes et durables aux enjeux environnementaux et aux défis du développement durable. L’appel à projets « jeunes et éco-engagés » a été lancé le vendredi 15 octobre 2021 et sera ouvert jusqu’au 30 novembre 2021.

Cet appel à projets s’adresse aux jeunes européens âgés de 18 à 30 ans, ou jeunes résidents de l’Union européenne, porteurs d’idées nouvelles pour mieux lutter et s’adapter au changement climatique, favoriser l’économie circulaire et la gestion des déchets et des ressources naturelles, agir pour la biodiversité ou encore développer l’éducation citoyenne au développement durable.

Les projets proposés pourront être des solutions numériques, techniques, technologiques, organisationnelles ou des outils de mobilisation. Ils devront s’inscrire dans la durée et dans une démarche solidaire et de préservation de l’environnement.

Conçu avec des organisations de jeunes, ce « challenge de l’innovation » donnera aux jeunes des opportunités concrètes pour valoriser leurs initiatives et les aider à réaliser leurs projets de création d’entreprise ou associatifs en la matière.

Les 15 projets finalistes seront présentés lors de la conférence européenne de la jeunesse, qui se tiendra à Strasbourg (France) du 24 au 26 janvier 2022 pendant la présidence française de l’Union européenne.

Ils constitueront un « village des solutions innovantes en faveur du développement durable et de la transition écologique », organisé sous forme de stands. Les quatre ou cinq meilleurs projets seront primés à cette occasion.

« La jeunesse, comme dans toutes les grandes transformations de notre histoire, tient le rôle de l’accélérateur. Leurs parents disaient „le monde nous appartient“. Eux considèrent qu’ils appartiennent à la planète. Le temps n’est plus à la déclaration mais à l’action de chacun. Nous serons à leurs côtés. » Sarah El HAÏRY, secrétaire d’État auprès du ministre de l’Éducation nationale, de la Jeunesse et des Sports, chargée de la Jeunesse et de l’Engagement.

Pour plus d’information : www.jeunes.gouv.fr/challenge-ecoengage
Questions sur l’appel à projets : pfue.jeunesse@education.gouv.fr

Emmanuel Macron hat Angela Merkel in Beaune verabschiedet

In Beaune ist Bundeskanzlerin Angela Merkel von Staatspräsident Emmanuel Macron mit dem Großkreuz der Ehrenlegion geehrt worden. Außerdem bekam sie als Geschenk das Dokument, in dem Ihr Name zum ersten Mal in Frankreich auftauchte, damals war sie Mitglied der Delegation unter der Leitung von Thomas de Maizière:

https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/1456041945143382017

Die besondere Herzlichkeit, mit der Angela Merkel in Beaune von Emmanuel Macron und der Bevölkerung empfangen wurde, ist das Ergebnis ihrer außergewöhnlichen langen 16-jährigen deutsch-französischen Kooperation:

https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/1455964860622254087

Sicher, manchmal war das Verhältnis zwischen Macron und Merkel nicht so einfach, zumal die deutche Regierung die > europapolitischen Vorstellungen von Macron nicht so beantwortete, wie dieser es sich vielleicht gewünscht hätte. Aber die neue Regierung in Berlin wird in dieser Hinsicht möglicherweise neue Antworten entwickeln. Aber es gab auch einen historischen Tag im Juli 2020, > > Emmanuel Macron: “Jour historique pour l’Europe !”, der einen sehr engen Schulterschluss zwischen Deutschland und Frankreich ermöglichte.

Das Vermächtnis von Angela Merkel ist trotz mancher Irritationen unter Freunden ein stabiles deutsch-französisches Verhältnis, das aber auch, um Alfred Grosser zu zitieren, immer wieder neu erklärt werden muss.

https://twitter.com/RegSprecher/status/1456044711337205763

https://twitter.com/bleubourgogne/status/1455936529935872005

Und jetzt?

https://twitter.com/debatRFI/status/1455969274531508228

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