La classe inversée – Offener Unterricht

Aus Anlass des Tags der Classe inversée:

„#CLISE 2019, la semaine de la classe inversée 2019 aura lieu cette année du 28 janvier au 2 février“

über den Fidel Navamuel hier La semaine de la classe inversée 2019 se prépare partout en France am 24. Januar 2019 berichtet hat, holen wir den folgenden Artikel vom 12. Februar 2015 aus den Tiefen des Blogs nochmal ganz nach oben.

UPDATE. > CL!SE 2020 (CLasse !nversée : la SEmaine)

Früher hockten wir in Zweier-Bänken, abschreiben war natürlich verboten, und die vielen, ständigen Ermahnungen, nicht mit dem Nachbar zu reden, sind uns gut in Erinnerung. Frontalunterricht, 70 Lehrer-Fragen pro Schulstunde, Strecken! Rumlaufen, das wurde gar nicht gerne gesehen. Unter dem Tisch gab es keine Smartphones und statt zu twittern oder uns auf FB zu tummeln, tippten wir die Artikel für unsere Schülerzeitung auf der elterlichen Schreibmaschine, spielten wir nachmittags Fußball oder gingen in die Tanzstunde. Eigentlich lernten wir nicht weniger als heute. Wir hatten unsere Schülerbibliothek und die Abzüge, die mehr oder weniger fein nach Alkohol rochen, die unserer Lehrer in Nachtarbeit erstellt hatten. Damals lasen wir noch viele Texte, das Wort Internet war noch unbekannt. Gruppenarbeit war noch etwas Neues und kam in der Referendarausbildung dran, wo wir manches Mal den Tageslichtschreiber mit schleppen mussten.

Heute heisst das Unterrichten in der Klasse > classe inversée, auf der Website > Actualité du numérique éducatif de Hauts-de-Seine steht ein Artikel mit dem Titel > Mercredis du Numérique : Projet de classe inversée, in dem eine Präsentation von Sami Chérif, professeur d’Histoire-Géographie au Collège Jean Moulin à Chaville (92) zitiert wird, der ausführlich die Idee der > Classe inversée erläutert und > viele Beispiele für Inhalte und Internet-Angebote für die Classe inversée nennt. Wird mehr gelernt als früher? Es wird anders gelernt, Vergleiche sind wirklich müßig. Aber die Neuen Medien schulen die Selbständigkeit der Schüler, und sie lernen, wenn auch erst in einem kleinen Kreis, die Bedeutung des Publizierens, so wie wir damals im Keller der Schule die Schülerzeitung, Auflage 1000, geschrieben haben und in der häuslichen Dunkelkammer die Fotos für unsere Zeitung entwickelt haben, deren Seiten wir, wenn die Werbeeinnahmen wieder reichten, zum Offsetdrucker trugen.

Wir verdanken den Hinweis auf Sami Chérif diesem Tweet: https://twitter.com/Hubert_edu/status/565841893477875713, der leider nicht mehr angezeigt wird.

Auf unserem Blog stehen auch schon > 236 Artikel zum Thema Web 2.0, aber der Beitrag von Sami Chérif hat zusammen mit seiner Präsentation den Vorteil das gesamte notwendige Vokabular zu bieten und er systematisiert die Angebote, die für diesen offenen Unterricht geeignet sind.

Im übrigen möchten wir auch an die Artikel auf unserem Blog zum > Rapport Jules Ferry 3.0 erinnern, der en somme eine Pädagogik und damit fachdidaktische Überlegungen zum Einsatz der Digitaltechnik im Unterricht enthält.

Fellbach: Joachim Król liest
Albert Camus, Der erste Mensch

Albert Camus starb bei einem bei einem Autounfall am 4. Januar 1960 in der Nähe von Villeblevin, etwa 100 km südöstlich von Paris. In seiner Aktentasche lag das unvollendete Manuskript eines autobiografischen Romans: „Der erste Mensch“. Erst 1994 wurde der Text veröffentlicht.

Der erste Mensch
Ort: Schwabenlandhalle – Hölderlinsaal
Guntram-Palm-Platz 1, 70734 Fellbach
> info@schwabenlandhalle.de
Termin: Fr., 25.01.2019, 20:00 Uhr

In Camus’ persönlichstem Werk begibt sich Jacques Comery auf die Suche nach seinem Vater, der im Ersten Weltkrieg gefallen ist und den er nie kennengelernt hat, und beginnt eine Reise zurück in seine Kindheit. Er kehrt heim in die Hitze Algiers, eine Welt voller Armut, Lebensfreude und „natürlicher Schönheit“, und erzählt von seiner fast tauben, analphabetischen Mutter, seiner Großmutter – und von einem engagierten Lehrer, der seine außergewöhnliche Begabung erkennt und ihn nach Kräften fördert …
Eindringlich und nuancenreich lässt Joachim Król Camus’ Kindheitserinnerungen lebendig werden. Der profilierte Theater- und Filmschauspieler erlangte nicht zuletzt durch seine Fernsehrollen als Donna Leons Commissario Brunetti und als Frankfurter „Tatort“-Kommissar Steier breite Bekanntheit. Für die passende atmosphärische Untermalung sorgt das Orchestre du Soleil mit einer eigens von Christoph Dangelmaier komponierten Bühnenmusik, die Elemente des arabischen Rai und der französischen Musette verbindet. Die Regie stammt von Martin Mühleis. Der erfahrene Bearbeiter literarischer Vorlagen zeichnete bereits für die gefeierte Produktion von Charles Dickens’ „Weihnachtsgeschichte“ mit Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl verantwortlich, die im Dezember 2017 auch in Fellbach zu erleben war.

Hinweis: Theater im Gespräch um 19 Uhr mit dem Stuttgarter Romanisten Dr. Heiner Wittmann
Der Eintritt ist für die Theaterbesucher kostenfrei.

Einlass 18.30 Uhr

Tickets sind beim i-Punkt erhältlich oder easyticket.

Auf unserem Blog:

> Albert Camus 7.11.1913-4.1.1960 – 4. Januar 2019

Grand débat : Le Président de la République Emmanuel Macron à Bourg-de-Péage.

Bei einem Treffen mit Bürger/innen in  > Bourg-de-Péage hat Präsident Macron mit u. a. Bürgern diskutiert, die gelben Westen trugen und Entscheidungen  zum Ende des Grand Débat National angekündigt: « On ne sortira de ce Grand Débat qu’avec des décisions fortes. »

> Grand Débat avec les habitants de Bourg-de-Péage – Website des Elysée-Palastes

> Grand Débat avec les habitants de Bourg-de-Péage – 3 h  – auf der Facebook-Seite des Élysée-Palastes: bsd. – 25:00

Den Forderungen nach der Einführung von Volksbefragungen „souvent une porte ouverte aux mensonges“ (Macron), unter den Bedingungen, wie die Gilets jaunes sie fordern, erteilte er eine Absage:

> Tout savoir sur le Grand Débat National – Website des Elysée-Palastes

Auf unserem Blog: > Grand débat national 2019

#TraitedAixlaChapelle Die Unterzeichnung des #AachenerVertrags

Am 22. Januar 2019 haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident Emmanuel Macron im Krönungssal des Aachener Rathauses den neuen, wie sein offizieller Titel lautet, „Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über die deutsch-französische Zusammenarbeit und Integration“ unterzeichnet:

Rede von Präsident Macron vor der Unterzeichnung des Aachener Vertrages mit dem Text des Vertrages

> Rede von Bundeskanzlerin Merkel zur Unterzeichnung des Vertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über die deutsch-französische Zusammenarbeit und Integration am 22. Januar 2019 in Aachen

Der Festtakt in der Live-Sendung:

> Projets prioritaires pour la mise en œuvre du Traité d’Aix-la-Chapelle – Website des Élysée-Palastes

> Deutsch-Französische Agenda: Prioritäre Vorhaben in Umsetzung des Vertrags von Aachen – Website der Bundesregierung

> Online #Französisch-lernen I ff.: Die Übersicht

> Le Traité d’Aix-la-Chapelle sur la coopération et l’intégration franco-allemandes – Website des Außenministeriums

> Den Text des Aachener Vertrags

Twittern für die deutsch-französische Kooperation

Vor Unterzeichnung des Aachener Vertrages wurden Gerüchte, neudeutsch Faked News, in die Welt gesetzt, im Internet gestreut und geteilt, Frankreich werde Elsass oder Lothringen an Deutschland geben, die Elsässer müssten jetzt Deutsch lernen oder Frankreich würden seinen Sitz im Sicherheitsrat der UN künftig mit Deutschland teilen. Und es gab Vermutungen, Frankreich werde seine Souveränität aufgeben: Der Élysée-Palast wies diese Vermutungen zurück:

> La VÉRITÉ (rien que la vérité) sur le traité franco-allemand d’Aix-la-Chapelle

Es gibt bereits konkrete Projekte, die den Aachener Vertrag mit Leben erfüllen sollen:
> Projets prioritaires pour la mise en œuvre du Traité d’Aix-la-Chapelle

> Prioritäre Vorhaben in Umsetzung des Vertrags von Aachen – Website der Bundesregierung

22. Januar 2019: Der Aachener Vertrag
Le Traité d’Aix-la-Chapelle

> Élysée-Vertrag von 1963

Auf unserem Blog:

Für den Französischunterricht:
> Französisch-deutsches Twittern über den Aachener Vertrag: #AachenerVertrag – #TraitédAixlaChapelle

> Vom Élysée-Vertrag zum Aachener Vertrag im Januar 2019

> Signature d’un nouveau traité de coopération et d’intégration franco-allemand – site du Palais de l’Élysée:

> Gemeinsam für Europa: Deutschland und Frankreich schließen Aachener Vertrag – Website des Auswärtigen Amts

> Journée franco-allemande 2018 – 22 janvier 2018 – Deutsch-französischer Tag 2018 – 22. Januar 2018

> 50 ans Traité de l’Élysée (66)

> Staatspräsident Emmanuel Macron hat in Aachen den Karlspreis erhalten – 11. Mai 2018

Éditorial. Liest man den > Élysée-Vertrag von 1963 und bald auch den neuen Aachener Vertrag fällt zuerst gar nicht mehr auf, um was für besondere Verträge es sich handelt.

Der Aachener Vertrag ist zwar ein neuer Vertrag, aber er ersetzt ausdrücklich nicht den Élysée-Vertrag, er ergänzt ihn.

Der Text des > Aachener Vertrags und hier > > Deutschland und Frankreich schließen Vertrag von Aachen – Website der Bundesregierung. Die französische Fassung: > Traité de coopération franco-allemand d’Aix-la-Chapelle – Website des Außenmisteriums in Paris.

General De Gaulle dachte Anfang der sechziger Jahre gar an eine politische Union mit Deutschland und wollte mit dem Deutsch-französischen Vertrag Deutschland an Frankreich mehr binden und war mächtig enttäuscht, als der Bundestag bei der Abstimmung über das Ratifikationsgesetz zum Elysée-Vertrag ihm eine Präambel vorsetzte, in dem die Wünsche de Gaulles in ihr Gegenteil verkehrt wurden und die Bindung Deutschlands an das Atlantische Bündnis und die Weiterentwicklung der EWG betont wurden. Nun, das wird mit dem Aachener Vertrag nicht passieren. Trotz aller Einschränkungen in der Beurteilung des Élyséevertrages, bleibt festzuhalten, dass er sich  als Wunder erwiesen hat: zwei Länder verpflichteten sich zu halbjährigen Konsultationen auf höchster Ebene. So was ähnliches wird jetzt auch dem Aachener Vertrag beschlossen, der den Élysée-Vertrag ergänzen soll: künftig müssen Paris und Berlin sich vor den EU-Gipfeln treffen – das machen sie ohnehin schon immer. In manchen Teilen wirkt dann der Aachener Vertrag auch wie ein Protokoll der Entwicklungen der letzten Jahre: Aber auch die deutsch-französischen Beziehungen sind ein Prozess, ganz so wie die EU, aber ein aufregender Prozess, da ein solcher Vertrag zwischen keinen anderen Ländern auf der Welt existiert. Und dazu noch zwischen zwei Ländern, die in der jüngsten Geschichte drei erbitterte Kriege miteinander geführt haben. Man muss den neuen Vertrag sehr genau lesen, er wird das Erreichte beschreiben und dem Neuen eine Form bieten, die es zu füllen gilt. Dahinter verstecken sich mehr als Absichtserklärungen, es sind gegenseitige Vorschläge an die Adresse Deutschlands und Frankreichs, das wollen wir zusammen machen, in diesem Rahmen werden wir uns bewegen. Diese Lektüre des Vertrags wird zeigen, dass er ein bemerkenswerter Meilenstein der deutsch-französischen Beziehungen werden kann.

Wieviele erfolglose Versuche gab es in der Geschichte, den Krieg zu verbannen? Frankreich und Deutschland zeigten der Welt, wie man das macht. Danach kommen erst die anderen Probleme oder Kritteleien am den beiden Verträgen, die wir dann alle auf das genannte Konto der fortlaufenden Prozesse buchen können. Neu ist auch das Parlamentsabkommen, mit denen 100, 50 französischen und 50 deutschen Abgeordneten die Möglichkeit gegeben wird, die deutsch-französischen Beziehungen zu verfolgen, sie müssen künftig von beiden Regierungen informiert werden.

Der Hörtipp:
> Neuauflage des Elysée-Vertrags – Neuer Schub für die deutsch-französische Achse
von Antonia Koch – DLF – Sendung vom 21.01.2019

Der Aachener Vertrag ist auch ein Zukunftsprogramm. Man muss nicht darüber klagen, was nicht drin steht, sondern man darf staunen über alles das, was sich in den deutsch-französischen Beziehungen künftig entwickeln kann und in den Vertrag passt. Der Élysée-Palast hat das wunderbar formuliert und nennt den Aachener Vertrag „einen Kooperations- und Integrationsvertrag“. Er gibt eine Form vor, die die Politik und die Zivilgesellschaften künftig noch besser als bisher füllen sollen. Alfred Grosser hat das mal so formuliert: „Expliquer, expliquer, toujours patiemment exliquer.“

Der Élysée-Vertrag besiegelte 1963 die Aussöhnung nach 1945 – an der Alfred Grosser u.a. mit dem Comité pour l’échange avec l’Allemagne nouvelle einen solch großen Anteil hatten. Und der Élyséevertrag hatte damals schon einen programmatischen Charakter, aber heute ist der Aachener Vertrag noch viel mehr ein Programm auf der Basis der in den letzten 56 Jahren erreichten Zusammenarbeit. Er öffnet jetzt ein neues Kapitel für unsere beiden Länder. Zum Vorteil von Europa.

Auf unserem Blog: > Vom Élysée-Vertrag zum Aachener Vertrag im Januar 2019

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Emmanuel Macron
werden am 22. Januar 2019 in Aachen den neuen deutsch-französischen Vertrag unterzeichnen, dazu hat das Bundeskabinett in seiner Sitzung am 9. Januar seine Zustimmung gegeben. Unsere Redaktion ist auf den endgültigen Vertragstext, der schon “Aachener Vertrag” genannt wird, sehr gespannt.

Jetzt heißt er nicht mehr Freundschaftsvertrag, jetzt wird er Kooperations- und Integrationsvertrag genannt, aber der Freundschaftsvertrag von 1963 gilt weiter:

> Signature d’un nouveau traité de coopération et d’intégration franco-allemand – site du Palais de l’Élysée:

“ Le 22 janvier 2019, le Président de la République française, Emmanuel MACRON, et la Chancelière de la République fédérale d’Allemagne, Angela MERKEL, signeront un nouveau traité de coopération et d’intégration franco-allemand. La cérémonie de signature aura lieu dans la salle du couronnement de l’hôtel de ville d’Aix-la-Chapelle.

Le traité d’Aix-la-Chapelle s’appuiera sur le socle fondateur du Traité de l’Élysée de 1963, …“

> Außenminister Maas zum neuen deutsch-französischen Vertrag– Website des Auswärtigen Amtes:
„Der neue Vertrag wird den Elysée-Vertrag von 1963 nicht ablösen, sondern fortschreiben. Beide Verträge sollen gleichberechtigt nebeneinander stehen.“

Da steckt wohl noch mehr dahinter:
> Paris und Berlin wollen einen gemeinsamen Wirtschaftsraum gründen – Handelsblatt – 9.1.2019

Es gibt schon eine heftige Debatte in den sozialen Netzwerken aufgrund der Vorwürfe von Marine le Pen, Rassemblement National RN, vorher Front National, die Emmanuel Macron wegen des Aachener Vertrages Verrat vorwirft: Die Reaktion von > Sabine Thillhaye, LaREM, Abgeordnete des 5.Wahlkreises des Departements Indre-et-Loire und Mitglied des Verteidigungsausschusses der Nationalversammlung kam prompt. Ebenso hat Samuel Laurent (LE MONDE) die Position von Marine le Pen scharf kritisiert
L’intox de Marine Le Pen sur le traité d’Aix-la-Chapelle qui « affaiblit la France »: „Elle affirme que la France va « partager » son siège au Conseil de sécurité de l’ONU avec l’Allemagne à cause de ce traité. C’est faux.“

Kein Smartphone mehr in der Schule

Rudy Cara hat das Smartphone aus der Schule, die er in Faucogney-et-la-Mer  (Haute-Saône) leitet schon im November 2017 (fast) verbannt.

> Collège sans portable : « On ne pouvait pas vivre sans, maintenant on se parle » –  LE MONDE- 18.1.2019

Als Rudy Cara die Schule übernahm, war ihm klar, wo er hin wollte: „Pour accroître notre attractivité auprès des familles, il fallait penser l’école autrement, offrir une autre manière de ­vivre. Une école où l’on se passe de téléphone pour échanger.“ Die Schüler waren zuerst dagegen, aber Cara hat sie nach und nach überzeigt. Prohition? Nein „L’ambiance n’est ni à la prohibition ni à la nostalgie.“ Manchmal, wenn man es im Unterricht braucht, darf das Smartphone benutzt werden. Cara conclut: “ On ­repart de zéro, on enseigne les moments où s’en servir ou non, on recrée un cadre protecteur contre la violence des réseaux sociaux. Bref, on fait notre devoir d’éducation“.

Französisch-deutsches Twittern über den Aachener Vertrag: #AachenerVertrag – #TraitédAixlaChapelle


> Élysée-Vertrag von 1963

> Online #Französisch-lernen I ff.: Die Übersicht

> Le Traité d’Aix-la-Chapelle sur la coopération et l’intégration franco-allemandes – Website des Außenministeriums

> Den Text des Aachener Vertrags

Twittern für die deutsch-französische Kooperation
Auf unserem Blog:
> 22. Januar 2019: Der neue Élysée-Vertrag heißt Aachener Vertrag – Le nouveau Traité de l’Élysée s’appelle Traité d’Aix-la-Chapelle – 17. Januar 2019

> Vom Élysée-Vertrag zum Aachener Vertrag im Januar 2019

> Signature d’un nouveau traité de coopération et d’intégration franco-allemand – site du Palais de l’Élysée:

> Gemeinsam für Europa: Deutschland und Frankreich schließen Aachener Vertrag – Website des Auswärtigen Amts

> Journée franco-allemande 2018 – 22 janvier 2018 – Deutsch-französischer Tag 2018 – 22. Januar 2018

> 50 ans Traité de l’Élysée (66)

> Staatspräsident Emmanuel Macron hat in Aachen den Karlspreis erhalten – 11. Mai 2018

Unsere Leser kennen schon den Artikel >Französisch-deutsches Twittern, in dem die Tweets der französischen Botschaft in Berlin und der deutschen Botschaft in Paris gegenübergestellt werden – verbunden mit Aufgaben (die stehen diesmal hier am Ende dieses Beitrags) zum Vergleichen und Auswerten dieser Tweets.

Am 22. Januar 2019 unterzeichnen Bundeskanzlerin Angela Merkel und  Staatspräsident Macron den > Aachener Vertrag, der den bisherigen Freundschaftsvertrag von 1963, genannt der Élysée-Vertrag, ergänzen soll.

Wir würden auch zu diesem Ereignis sehr gerne zwei Tweetlines gegenüberstellen, die einmal französische Tweets zum Traité d’Aix-la-Chapelle und zum anderen deutsche Tweets zum Aachener Vertrag enthalten, so ähnlich wie wir es in diesem Artikel gemacht haben: > Twittern für die deutsch-französische Kooperation.

Optisch müssen wir das hier allerdings etwas anders gestalten, da Twitter es schon seit ca. einem Jahr nicht mehr gestattet, eine Tweetline z. B. mit einem  > Hashtag wie z.B. #AachenerVertrag auf einer Website oder Blog einzubinden, das geht nur, wenn die Tweets, die eingebunden werden sollen, von einem einzigen Twitterkonto stammen (einschl. Retweets auf dieses Twitterkontos). Nun, das ist nur ein optisches oder Designproblem. Wir geben jetzt hier alle notwendigen Links an, um trotzdem mit Twitter die Meinungen zum Aachener Vertrag aus deutscher und französischer Sicht zu analysieren. Vielleicht ist diese Methode auch viel besser, weil sie den Schüler/innen die Entwicklung von viel mehr eigener Kreativität und Eigeninitiative erlaubt.

  1. Zuerst wird mit Hilfe von Tweets eine Stoffsammlung durchgeführt, wo bei man sich schon einmal vorher überlegen sollte, wonach man suchen möchte. Für meinen Kurs wäre diese Vorüberlegung wunderbar geeignet, da jede Schülerin und jeder Schüler selbständig arbeiten kann und wir hinterher viele Spezialisten haben, die über ihre Fragestellungen berichten können.  Deswegen kann die Twittersuche auch als Hausaufgabe durchgeführt werden, dann gibt es mehr Zeit zum Sprechen im Unterricht.> Haben Sie im Französischunterricht schon mal mit Twitter gearbeitet? – 5. Oktober 2017

  2. Danach oder gleichzeitig überlegen sich die Schüler/innen, wie sie ihre Ergebnisse präsentieren: Ein kurzer Leitartikel, ein Kommentar, eine Nachricht oder ein Statement… meine Schüler/innen würden sich bei diesen Twitterprojekten schnell daran gewöhnen, sich eigene Präsentationsformen auszudenken, die zu ihren Neigungen und Inhalten am besten passen

Nun zum Suchen: Man  kann das kleine Suchfeld oben rechts in Twitter nutzen oder die > Detailsuche erlaubt Ihren Schüler/innen, nach Stichworten, nach Zeiträumen zu suchen, etc. Am besten ausprobieren. Und es gibt noch > Suchoperatoren, mit denen man bei der Suche z. B. einstellen kann, in welcher Sprache man Tweets suchen möchte: lang: fr, lang:de, lang:en, etc. Schreibt man also „Brexit lang:de“ in das Suchfeld, werden nur deutschsprachige Tweets zum Brexit angezeigt:

Zwei Anwendungsbeispiele:
> Frankreich-Deutschland und der #Brexit (II) – Die Twitter-Analyse – 28. Juni 2016.

> A qui appartient la langue française ? – 4. Februar 2018

Übungsablauf:

Suchen wir nach > #AachenerVertrag – das ist kein Tippfehler, Hashtags bestehen immer nur aus einem Wort. Wer über diesen Vertrag twittert, fügt den Hashtag #AachenerVertrag hinzu. Wenn Sie in dem Suchfeld in Twitter oben rechts diesen Suchausdruck „#AachenerVertrag francebloginfo“ (=Wer schreibt über was?) eintragen, werden alle Tweets gefunden, die unsere Redaktion zum Aachener Vertrag verschickt hat. Man kann auch nach >  suchen, womit Sie einen weiteren Hashtag kennenlernen.

Twitter funktioniert wie eine riesige Datenbank, eigentlich ein Topf, in die / in den alle Teilnehmer etwas  hineinschreiben (twittern/zwitschern) und jeder Tweet sit ein Abfrage aus dieser Datenbank und mit Hilfe der > Detailsuche und den > Suchoperatoren kann man etwas aus diesem Topf herausholen.

Jetzt könnte unsere Redaktion noch seitenlang weitere Suchausdrücke nennen und Ergebnisse kommentieren. > Traité d’Aix la Chapell – manche nutzen auch keinen Hashtag. So findet man zur Zeit die Diskussion um die Vorwürfe von Marine le Pen, Rassemblement National RN, vorher Front National, die Emmanuel Macron wegen des Aachener Vertrages Verrat vorwirft: Die Reaktion von > Sabine Thillhaye, LaREM, Abgeordnete des 5.Wahlkreises des Departements Indre-et-Loire  und Mitglied des Verteidigungsausschusses der Nationalversammlung kam prompt. Ebenso hat Samuel Laurent (LE MONDE) die Position von Marine le Pen scharf kritisiert
L’intox de Marine Le Pen sur le traité d’Aix-la-Chapelle qui « affaiblit la France »: „Elle affirme que la France va « partager » son siège au Conseil de sécurité de l’ONU avec l’Allemagne à cause de ce traité. C’est faux.“

Par Adrien Sénécat et Marie Dédéban Publié le 18 janvier 2019 à 13h35 – Mis à jour le 18 janvier 2019 à 14h56

Immer aktuell:

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation

> Twittern. Frankreich und Deutschland in der EU

> Deutsch-französisches Twittern, aber diesmal aus der Perspektive der Außenministerien

Es ist bei der Analyse von Tweets interessant zu beobachten, welche politischen Gruppierungen, den Vertrag wie auffassen – das würde aber für unsere Zwecke zu weit führen, aber auch dafür wäre die detaillierte Twittersuche geeignet, um sich zumindest einen Überblick über die Reaktionen zu verschaffen. Immerhin, die Analysen mit Twitter sind vor allem interessant, um herauszufinden, über welche Inhalte beiderseits des Rheins diskutiert wird:

Es ist ganz einfach, einen Tweet hier einzubinden: In Twitter mit der rechten Maustaste auf das Datum des Tweets klicken und dann den darunterliegenden Link mit LINKADRESSE KOPIEREN (im Zwischenspeicher) speichern, zum Blog wechseln und (im Editiermodus – über das Backend) den Link einfügen, dann wird automatisch der ganze Tweet mit seinen Funktionen, die Ihnen aus Twitter bekannt sind, hier angezeigt. Tweets können bis zu 240 Zeichen lang sein, vier Fotos oder einen Videoauszug bis zu 1,5 Minuten enthalten.

Oder man kann – man muss dazu bei Twitter angemeldet sein, damit hat man auch gleich ein Twitterkonto – Tweets „liken“, retweeten und dabei auch kommentieren und direkt darauf antworten:

 

Aufgaben

1. Lisez les derniers 20/30 Tweets avec le #AachenerVertrag oder . Quels sont les thèmes majeurs des relations franco-allemande ?

Variante: Choisissez d’autres semaines. D’autres expressions, la recherche détaillée vous aidera.

2. De quoi parlent les tweets français  ?

3. De quoi parlent les tweets allemands  ?

4. Qu’est-ce qu’on attend du traité?

5. Parle-t-on du contenu du Traité ?

6. Vous établissez rapidement une liste avec le vocabulaire autour de la coopération franco-allemande.

7. Comment en parle-t-on dans d’autres pays d’Europe- de votre choix? Essayez la recherche détaillée. Utilisez lang=fr, etc.

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Alles über Twittern im und für den Französischunterricht: > Schule und Politik: Vom Twittern in Frankreich und Deutschland

 

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