Septembre 2018 : Au revoir les vacances – bonjour la rentrée

> Pense-bête pour bien démarrer la rentrée – Website der Stadt Paris

> Toute l’actualité Ensemble pour l’École de la confiance : année scolaire 2018-2019 – Website des Erziehungsministeriums in Paris

https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/1036551089850601472

Einige wichtige Themen: Der neue Élysée-Vertrag, die Bürgerbefragungen in Europa, Digitalisierung, Individualisierung, Grundwissen Frankreich, deutsch-französische Beziehungen mit der spannende Twitter-Aufgabe:

Mit richtig guten Ideen für den PC-gestützten Unterricht!Mit Fachwissen glänzen!Sind Sie schon bei DELF angemeldet?Spannende Lektüre. Und wann beginnt Euer Austausch?

 

 

 

 

Und die sich selbst aktualisierende > Aufgabe für deutsch-französischen Beziehungen:

Mit dieser Aufgabe beginnen spannende Diskussionen.

oder > Twittern. Frankreich und Deutschland in der EU

oder > Deutsch-französisches Twittern, aber diesmal aus der Perspektive der Außenministerien

Und einige Themen, die uns in den nächsten Wochen beschäftigen werden:

> Comment prépare-t-on le nouveau traité de l’Élyséee? – Wie wird der neue deutsch-französische Vertrag erarbeitet?

> Frankreich verbietet das mobile Telefon für nichtpädagogische Zwecke in den Schulen

> Europe: Les Consultations européennes / Europa: Die Bürgerbefragungen

> Jetzt zum Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2019 anmelden!   Anmeldung bis 6. Oktober 2018

On y va – auf geht’s – let’s go! Neue Chance für eine Förderung Ameldung bis 4. Oktober 2018

> Institut français: 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg

> Unterricht mit digitalen Medien in Frankreich

Vergleich: Sartre oder Camus?

Weil in der Statistik zu unserem Blog immer wieder der Suchbegriff > Vergleich Sartre und Camus auftaucht, sollte diese Frage oder dieser Vergleich hier noch einmal mit einem Artikel beantwortet werden.

Noch heute haben die beiden ihre Lager. Entweder ist man für Camus und auf der Seite der > Société des ètudes camusiennes oder auf der Seite Sartres und damit für die > Groupe d’Études sartriennes oder die > Sartre-Gesellschaft. Diese Lagerbildung erinnert an den Streit zwischen den beiden Freunden, den sie öffentlich in Sartres Zeitschrift Les Temps Modernes austrugen, nachdem Francis Jeanson Camus‘ L’Homme révolté 1952 so heftig kritisiert hatte. Camus schrieb an Sartre: „Monsieur le Directeur“, Sartre antwortete „Mon cher Camus“ und empfahl ihm L’Etre et le néant zu lesen, das für ihn aber eine schwierige Lektüre sei, im übrigen, könne er gerne wieder schreiben, er, Sartre, werde aber nicht mehr antworten. Ihre Freundschaft war vorbei.

Nach dem Tod von Camus am 4. Januar 1960, schrieb Sartre einen seiner schönsten Texte: „Il représentait en ce siècle, et contre l’Histoire, l’héritier actuel de cette longue lignée de moralistes dont les œuvres constituent peut-être ce qu’il y a de plus original dans les lettres françaises. Son humanisme têtu, étroit et pur, austère et sensuel, livrait un combat douteux contre les événements massifs et difformes de ce temps. Mais inversement, par l’opiniâtreté de ses refus, il réaffirmait, au cœur de notre époque, contre les machiavélismes, contre le veau d’or du réalisme, l’existence du fait moral.“in: Sartre Situations, IV. Portraits,  Paris: Gallimard, 1964, S. 128

NEU:   Heiner Wittmann,>  Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit. Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs. Hrsg. v. Dirk Hoeges, Band 18, > Verlag Peter Lang, Frankfurt, Berlin, Bern u.a., 2020. Hardcover. ISBN 978-3-631-83653-8.

Ist man lediglich an einer biographischen Auslegung ihrer Werke interessiert, so könnte man diesen Streit als Beleg für ihre politisch fundierten Gegensätze werten. Aber das ist nicht alles. Betrachtet man die Zusammenhänge zwischen ihren Porträtstudien über Künstler und ihre Texte über die Kunst sowie die Zusammenhänge zwischen der Freiheit des Menschen und er Kunst, die sich gegenseitig bedingen,  ohne persönliche oder politische Differenzen überzubewerten, entdeckt, wird schnell deutlich, dass es heute gilt, beide Autoren wiederzulesen.

> Aesthetics in Sartre and Camus (2009) untersucht die Ästhetik in den Werken der beiden Autoren. Der Streit zwischen beiden, der der Veröffentlichung von Camus’ L’homme révolté (1951) folgte und im folgenden Jahr nach einem heftigen öffentlich in Form eines Briefwechsels ausgetragenem zum Bruch ihrer Freundschaft führte, unterstrich ihre Gegensätze. Wenn man aber die Funktion und die Bedeutung der Kunst und der Freiheit in ihren Werken untersucht, werden fundamentale Übereinstimmungen in ihren Werken erkennbar, die in der vorliegenden Studie untersucht werden. Aesthetics in Sartre and Camus wie auch die vorher erschienenen Studien über Albert Camus und Jean-Paul Sartre sind auch jeweils als Einführung in ihr Gesamtwerk konzipiert worden. In beiden Studien werden die Kunst und die Bedeutung der Freiheit im Zusammenhang mit ihren anderen Werken analysiert. Die Studie über Jean-Paul Sartre ist 2001 bei L’Harmattan, Paris, auf französisch erschienen. > Albert Camus. Kunst und Moral ist 2002 in der Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs erschienen, herausgegeben von Dirk Hoeges im Verlag Peter Lang erschienen.

> Jean-Paul Sartre. Michel Sicard et ses entretiens avec Heiner Wittmann
Sartre and Camus. A Historic Confrontation.
Ed. and translated by David A. Sprintzen and Adrian van den Hoven, Humanity Books, an imprint of Prometheus Books, New York 2003. ISBN 1-59102-157-X

In diesem Band wird der Streit, der 1952 zwischen Camus und Sartre durch die in den Temps modernes erschienene Rezension von Camus’ L’homme révolté (1951) durch Francis Jeanson ausgelöst wurde, dokumentiert und untersucht. Die Rezension beantwortete Camus mit einem Brief an Sartre “Monsieur le Directeur…”, der im Folgeheft der Temps modernes veröffentlicht wurde, und den Sartre seinerseits mit einem Brief an Camus “Mon cher Camus…” beantwortete. Jeanson schrieb einen weiteren Artikel “Pour tout vous dire” und Camus verfaßte eine Verteidigung seines Buches L’homme révolté, die erst 1965 veröffentlicht wurde. > Bitte weiterlesen

Colloque international et interdisciplinaire « Racisme et discrimination raciale, de l’école à l’université »

Colloque international et interdisciplinaire
« Racisme et discrimination raciale, de l’école à l’université »
Université Paris Diderot, du 27 au 29 septembre 2018

Objectifs du colloque organisé par > L’URMIS – Unité de recherche Migrations et sociétés (CNRS UMR 8245, IRD UMR 205, Universités Paris Diderot et Nice Sophia Antipolis) et bien d’autres > Organisateurs

> Le Programme provisoire *.pdf

(Ankündigung auf der Website:) „Ce colloque interdisciplinaire vise à ouvrir le débat sur la réalité du racisme et des discriminations raciales dans les champs scolaire et académique, à partir d’un état actualisé des connaissances. Colloque de portée internationale, bien que particulièrement centré sur l’analyse de la situation dans l’espace national français (métropole et outre-mers), il vise ainsi à contribuer à dresser une « cartographie » de ce que l’on sait ou non à ce jour sur les processus de racisme et de discrimination raciale à l’école et dans le monde académique, dans leurs articulations avec les autres systèmes de pouvoir et de hiérarchisation sociale, afin de pouvoir dégager des perspectives pour des programmes ultérieurs de recherche. Il vise d’autre part à contribuer à rendre visibles, audibles et discutables publiquement des questions controversées, des travaux peu visibles ou méconnus ainsi que des problématisations laissant leur place aux « savoirs assujettis ». Il vise enfin à ouvrir un espace public autour de l’échange et de la confrontation d’analyses, permettant le dialogue entre des points de vue de recherche et des points de vue de l’action, sur ces questions insuffisamment légitimes malgré leur importance sociale et politique.“ > Lire plus

La participation est gratuite, On demande une inscription.

> https://racismeecole.sciencesconf.org/

Französische Wochen 2018 im Großraum Stuttgart 10.-21.10. 2018

Französische Wochen im Großraum Stuttgart 2018

Das Team des > Institut français in Stuttgart hat es wieder geschafft und das Program für > Französische Wochen 2018 im Großraum Stuttgart 10.-21.10. 2018 veröffentlicht.

> Programm_Franzoesische_Wochen_2018 – *.pdf  3 MB Download

Die Französischen Wochen gibt es seit dem Jahr 1999 im Großraum Stuttgart. Das Institut français Stuttgart übernahm im Jahr 2010 die Organisation. Das Festival ist ein regionales Projekt und lädt Nachbarregionen mit ins Programm ein, z.B. Tübingen. Die Französischen Wochen bieten Konzerten, Ausstellungen, Lesungen, Kinovorstellungen und Vorträge an. Bei dem Festival, das ein bis drei Wochen dauert.

Die Schwerpunkte des Festivals sind immer thematisch ausgerichtet: 2001 war z.B. „La Méditerranée/ Das Mittelmeer“ und 2007 „Les jardins/Die Gärten“. 2009, zum zehnjährigen Jubiläum des Projekts wurde zum Auftakt ein Großfest veranstaltet. Zu Gast im Theaterhaus Stuttgart waren das 20-köpfige Ensemble „Les Solistes et Percussions de Lyon“ (Leitung Bernard Tétu) mit ihrer Produktion „Les Folies d’Offenbach“.

> Auftaktkonzert zu den Französischen Wochen 2018
„Aime (M) comme mémoire“, Ensembles Coups de Vents & Serenata
Theaterhaus Stuttgart, Siemensstr. 11, 70469 Stuttgart
10. Oktober 2018, 19.30 Uhr

Programmablauf:
19:30 Uhr Begrüßung durch die Schirmherren der Französischen Wochen
20:00 Uhr Beginn des Konzerts (mit Pause bis circa 22 Uhr)

Discours du Président de la République à la conférence des Ambassadeurs

french german 

Köln: c/o pop Festival – 29. August – 2. September 2018

Vom 29. August bis zum 2. September 2018 ist es wieder soweit: Das c/o pop Festival bringt internationale Stars, gefeierte Newcomer und noch unbekannte Geheimtipps auf Kölner Musikbühnen! Über 100 Bands, Künstler und DJs werden dabei auf 30 Bühnen und in Clubs an fünf Tagen auftreten. In Kooperation mit > Le Bureau Export werden auch 2018 wieder zahlreiche französische Künstler präsentiert.

> Programm des c/o Pop Festival

Acht Acts ‚made in France‘ sind für die diesjährige Ausgabe der c/o pop bestätigt: Ali Daniel, Bon Voyage Organisation, Coucou Chloe, Gilb’r, Hollydays, L’Impératrice, Malca und Superparka.

Ausführliche Informationen und alle Kontakte zu den auftretenden französischen Künstlern finden sich in der > „France at c/o pop 2018“ Broschüre. Zum Reinhören gibt es vorab die exklusive > What The France Playlist zum Event.

Auch im Rahmen der c/o pop Convention sind erneut renommierte Speaker aus Frankreich zu Gast: Aurélie Gautier (BMG France), Cyrille Bonin (Le Transbordeur), Frantz Steinbach (Réseau MAP), Sophie David (Paris je t’aime), Maxime Faget (SeaNaps) , Arthur Baux (ENGIE Hydrogen Business Unit) ….

> Vergrößern

Relire : Albert Camus, L´Étranger

 

> Schaubühne , Berlin: Albert Camus, Der Fremde – 15. November  2016

> Pourquoi il faut relire „L’Étranger“ de Camus

Avec a vidéo d’une conférence d’Agnès Spiquel sur Albert Camus

Noch mehr zu entdecken > camus franceculture  auf Twitter.

Auf unserem Blog:
> Albert Camus, L’hôte — Neu: Schülerarbeitsheft

> Lesebericht: Albert Camus, L’hôte (BD)
> Emmanuel Macron et Albert Camus

camus-l-etranger-3 > Albert Camus, L’étranger  14. Februar 2016 von H. Wittmann

Niklas Maak berichtet heute am 14.2.2016 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung unter dem Titel Der Gegendarsteller über den Roman Der Fall Meursault – eine Gegendarstellung von Kamel Daoud, der am 18.2.2016 bei Kiepenheuer & Witsch auf Deutsch erscheint. Bitte weiterlesen: > Albert Camus, L’étranger

Bewerben sie sich für den Deutsch-Französischen JugendKulturrat

Anlässlich seines 30jährigen Jubiläums am 5. und 6. November 2018 beruft der DFKR einen Deutsch-Französischen JUGENDkulturrat im Europäischen Parlament in Straßburg ein.

Anmeldeschluss: 31. August 2018

In diesem Rahmen sind 50 junge Menschen (deutsche und französische Kulturschaffende, Künstler*innen, Interessierte und Studierende des Kunst- und Kulturbereiches, jünger als 31 Jahre) eingeladen, sich sowohl mit den DFKR-Mitgliedern als auch mit weiteren Experten eineinhalb Tage lang auszutauschen. Die Treffen konzentrieren sich zuallererst auf spezifische Fragestellungen aus dem jeweiligen Kultur/Kunstbereich in Form von vier thematischen Workshops (Kreativwirtschaft; Bühnenkunst; Kulturerbe und Museen; Literatur und Verlagswesen). Ein runder Tisch mit Personen aus dem öffentlichen Leben soll am Abend des 1. Tages die Debatte um allgemeinere, gesellschaftliche Fragen erweitern und damit Anstoß für die weitere inhaltliche Arbeit geben. Zum Abschluss sollen am 2. und letzten Tag die Ergebnisse der Workshops in einem Plenum präsentiert und zusammengefasst werden. Der DFKR wird dann diese Zusammenfassung in seine Arbeit aufnehmen und als Empfehlungen an seine Partner und die politischen Entscheidungsträger weiterleitet.

Dt.-Frz.JUGENDkulturrat_Ausschreibung&Bewerbungsformular

CCFAJ_Appelcandidatures&formulaire

1 162 163 164 165 166 562