Am Mittwoch, 30. Oktober 2019 um 19.30 beginnen die Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart

… mit der feierlichen Eröffnung im Tübinger Kino Museum. Als Ehrengäste dürfen wir Staatssekretärin Petra Olschowski, Oberbürgermeister Boris Palmer, Prof. Carl Bergengruen (MFG), den Schweizer Konsul Thomas Casura, den Kulturattaché der Französischen Botschaft Cyril Blondel und Andreas Schreitmüller, den Redaktionsleiter von ARTE begrüßen.Festivalleiter Christopher Buchholz und die deutsch-französische Sängerin und Schauspielerin Katrin Kaspar führen gemeinsam durch den Abend.

Am Donnerstag, 31. Oktober um 19.30 beginnen die 36. Französischen Filmtage im Stuttgarter Kino Delphi. Hier werden Prof. Carl Bergengruen, Frankreichs Generalkonsulin Catherine Veber und der Leiter des Kulturamts der Stadt Stuttgart Marc Gegenfurtner zu Gast sein und Katrin Kaspar wird wieder moderieren.

> www.franzoesische.filmtage-tuebingen.de

Der Eröffnungsfilm des diesjährigen Festivals ist „Les Misérables“ von Ladj Ly. Der Film hat in Cannes den Grand Prix du Jury erhalten und sorgte dort für stehende Ovationen. Außerdem wurde er als französischer Beitrag für die Oscar-Nominierung zum besten ausländischen Film eingereicht.
Darum geht’s: Der Polizist Stéphane Ruiz lässt sich nach Montfermeil bei Paris versetzen, den Ort, an dem auch der Roman „Les Misérables“ von Victor Hugo spielt. Stéphane begreift schnell, dass die Banlieue nach eigenen Gesetzen und Hierarchien funktioniert. Seine Kollegen Chris und Gwada erklären ihm, wer für die Muslimbrüder rekrutiert, wer Hasch vertickt und welcher Gangster das Viertel regiert. Die angespannte Situation zwischen der Polizei und den Bewohnern des Vororts eskaliert, als ein Löwenjunges geklaut und mit Gewalt gedroht wird. Die an die Unruhen von 2005 anknüpfende Geschichte zeigt, wie die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmt.

Der Regisseur Ladj Ly ist selbst in Montfermeil aufgewachsen, seine Familie stammt aus Mali. 2007 veröffentlichte er seinen ersten Dokumentarfilm „365 jours à Clichy-Montfermeil“ , indem er die Gewalt zeigt, die sich während der Unruhen 2005 und 2006 in den Pariser Vororten entlud. 2008 filmte er eher zufällig einen brutalen Polizeieinsatz gefilmt. Die Polizisten wurden aufgrund seiner Bilder später verurteilt.
Nach dem Eröffnungsfilm findet in den Oberen Sälen des Museums ein Empfang statt, zu dem die Französischen Filmtage, ARTE, die Schweizer Botschaft und das Schweizer Konsulat in Stuttgart einladen.

> 36. Französische Filmtage in Tübingen und Stuttgart – Frankreich-Blog – 23. Oktober 2019

Gastland Schweiz: In der Reihe „Fokus Schweiz“ werden insgesamt zehn Schweizer Filme gezeigt:
African Mirror – Mischa Hedinger
Delphine et Carole, insoumuses – Callisto Mc Nulty
L’Apollon de Gaza – Nicolas Wadimoff
Le Milieu de l’Horizon – Delphine Lehericey
Les Particules – Blaise Harrison
Madame – Stéphane Riethauser
My Little One – Frédéric Choffat, Julie Gilbert
Tambour Battant – François-Christophe Marzal
Where We Belong – Jacqueline Zünd
Zone Rouge – Cihan Inan

Dazu kommen die Wettbewerbsfilme:
L’île aux oiseaux – Maya Kosa, Sergio da Costa
Une urgence ordinaire – Mohcine Besri
Cavale – Micha Wald

In weiteren Reihen werden Filme aus dem frankophonen Afrika gezeigt, das Institut Français lädt zu einigen modernen Klassikern des französischen Kinos ein, französische Filmemacher und produzenten werfen in der Reihe „Blickfang“einen Blick auf die Welt außerhalb Frankreichs und der Programm-Manager der Französischen Filmtage Hasan Ugur hat eine kleine Serie mit LGBTQ-Filmen kuratiert.

Die Retrospektive ist dem Musiker und Filmemacher Denis Dercourt gewidmet, in dessen beunruhigenden Thrillern Musik oft eine Hauptrolle spielt und die sowohl deutsche als auch französische Perspektiven einnehmen. Denis Dercourt wird in Tübingen eine Masterclass leiten und in Stuttgart gemeinsam mit seinem Bruder, dem Filmproduzenten Tom Dercourt, sowie der produzentin Anna-Luise Dietzel bei einer Diskussion über den deutschen und den französischen Film auf dem Podium sitzen.

Masterclass im Anschluss an den Film „En équilibre“:
Sonntag, 3. November 2019
14.00, Kino Atelier

Im Gespräch: Der deutsche und der französische Film
Eine Veranstaltung des Fördervereins Deutsch-Französische Kultur Stuttgart
Sonntag, 3. November, 11.00
Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstraße 70/1

Diskussionen

So viel Auseinandersetzung wie in diesem Jahr gab es auf den Französischen Filmtagen selten. Mit vielen interessanten und prominenten Gästen wird sich über Künstliche Intelligenz und Populismus, Verschwörungstheorien und Gelbwestenbewegung, Feminismus und das afrikanische Kino ausgetauscht. Zu all diesen Diskussionen gibt es natürlich den jeweils dazu perfekt passenden Film.

Film und Musik

Die SACEM, die französische Musikförderungs- und -verwertungsgesellschaft, ermöglicht es den Französischen Filmtagen auch in diesem Jahr, drei Filmkomponist*innen einzuladen, die die Musik zu ihren Filmen vorstellen und mit dem Journalisten und Experten für Filmmusik Benoît Basirico über ihre Arbeit sprechen.
Eine echte Filmtagetradition ist das Cinéconcert, ein Stummmfilm mit Musik. In diesem Jahr ist es, passend zu unserem Schwerpunktthema „Künstliche Intelligenz“ der Klassiker „Metropolis“. Die Musik dazu macht Murcof, ein mexikanischer Star der elektronischen Musik.

Rund ums Festival

Kurz- und Trickfilme, Konzerte und Partys, Schulkino und eine Fortbildung zu Virtual Reality – die Französischen Filmtage bieten auch in diesem Jahr ein üppiges Rahmenprogramm rund um den (frankophonen) Film.
Seit Montag, 28. Oktober ist die Lobby der Französischen Filmtage in der Hinteren Grabenstraße 20 geöffnet. Hier kann man – wie natürlich auch direkt in den Kinos – Karten reservieren, Kataloge und Spielpläne holen, unsere Gäste treffen und Festivalatmosphäre tanken.
Lohnenswert ist auch ein Besuch der Website der Französischen Filmtage, die in diesem Jahr besonders umfangreich und übersichtlich ist und zu wirklich jeder Veranstaltung der Französischen Filmtage präzise Informationen überliefert.

Auf der Website finden Sie alle Termine, Spielorte etc., dazu Fotos und Trailer von fast allen Filmen. Für weitere Informationen, Bildmaterial, Interviewanfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Wenn Sie noch näher am Festival dran sein möchten, abonnieren Sie bitte unseren Newsletter in deutscher oder französischer Sprache: > franzoesische.filmtage-tuebingen.de/newsletter-anmeldung

Im Gespräch: Michel Desmurget, La fabrique de crétin digital

Der Streit ist keinesfalls neu. Schon vor den Zeiten des Internets gab es Klagen über zu lange Fernsehguckzeiten und man konnte als Kind oder Schüler dort gar nicht mitmachen. Heute gibt es das Internet und Web 2.0, aber in welchem Prozentsatz nutzen Schüler/innen die neuen Medien im Französischunterricht? > Französischunterricht und das Web 2.0 – 29. November 2011 – oder konsumieren sie nur beim stundenlangen Surfen und Daddeln auf viele verschiedenen Websites in Facebook, Instagramm und anderen (gar nicht so) sozialen Netzwerken?

Manfred Spitzer, der Ulmer Neurologe, hat keine so gute Presse als Redaktion auf seine Thesen zum Smartphone in Kinder- oder Schülerhand. Gleichwohl lohnt es sich, seine Thesen genauer anzusehen, ohne sie in Bausch und Bogen vorn vorneherein in Frage zu stellen. Die Gretchenfrage: Hilft die Digitalisierung Schüler/innen besser zu lernen? Der so viel diskutierte Digitalpakt enthält viele Euros aber keine Fachdidaktik, keine Aufschlüsse darüber, wie mit den gestreuten Euros besser gelernt werden kann. Solange keine Fachdidaktik zum Einsatz moderner Medien für das Lernen mit dem PC, besser gesagt für die Unterstützung des Lernens mit dem PC vorliegt, sollte man mit der Anschaffung von Geräten noch etwas warten. Aber darüber nicht die Nutzung der Vorteile des Internets aufgeben: > Arbeiten im Französischunterricht: Suchen und Lernen mit Twitter – 4. Oktober 2019.

Und wir wissen zu wenig, was die Bildschirme mit ihren Ausblicken in die weite Online-Welt mit den Gehirnen unserer Kleinen und unsere Schüler/innen machen. Noch gibt es keinen echten Nachweis, dass mit dem Daddeln besser gelernt wird. Stolz berichten Eltern, wie die Kleinen schon wischen können und mit Apps meisterhaft jonglieren. Um welchen Preis?

> Pour Michel Desmurget, le temps passé par les enfants devant les écrans est „hors normes, extravagant“ – France-Inter

Michel Desmurget, Direktor für Neurowissenschaften am INSERM, war am 25. Oktober 2019 Gast in der Sendung von France-Inter zu der Nicolas Demorand um 8 h 20 geladen hatte:

> Nachgefragt: Manfred Spitzer, Die Smartphone Epidemie. Gefahren für Gesundheit, Bildung und Gesellschaft
15. Oktober 2018 | Autor: Heiner Wittmann
Manfred Spitzer
> Die Smartphone-Epidemie
Gefahren für Gesundheit, Bildung und Gesellschaft
1. Aufl. 2018, ca. 352 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-96368-7

Vgl. dazu: > Essai. Lernen und Studieren mit dem Internet – 30. September 2016

> Frankreich verbietet das mobile Telefon für nichtpädagogische Zwecke in den Schulen – 31. Juli 2018

In seinem Buch La fabrique de crétin digital, warnt Michel Desmurget vor dem exzessiven Internet-Konsum der jugendlichen. Er nennt drastische Zahlen : Zwischen 13 und 18 ans hocken sie bis zu 6 h 45 am Tag vor dem Bildschirm in jeder seienr Formen.

Michel Desmurget glaubt, dass dieses intensive Bildschirmgucken (Daddeln) Grud für alle nur denkbaren Krankheiten (Fettleibigkeit, Kreisalaufprobleme) und Verhaltensprobleme (Aggressiviät, Depressionen und mehrals nachteilig für die Konzentration und die Spachentwicklung sei.

Ein Interview mit Michel Desmurget:
Pascale Santi et Stéphane Foucart, > Troubles de l’attention, du sommeil, du langage… « La multiplication des écrans engendre une décérébration à grande échelle » – LE MONDE, 23 octobre 2019.

Pascale Santi > Ecrans : appel des académies à une « vigilance raisonnée », LE MONDE, 9 avril 2019

36. Französische Filmtage in Tübingen und Stuttgart

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Filmtage Tübingen: Trois jours et une vie – Drei Tage und ein Leben

Bie den diesjährigen > Tübinger Filmtagen gibt es einen spannenden Krimi. Wenn Sie das Buch lesen, werden sie alle Endhaltestellen, der Bahnen, die sie benutzen kennenlernen:

Trois jours et une vie | Drei Tage und ein Leben Regie: Nicolas Boukhrief F 2019 | 2h |OmeU

Hier die Spielzeiten:
Donnerstag den 31. Oktober im Kino Museum 1 in Tuebingen um 16.00 Uhr
Donnerstag den 31. Oktober im Kino Kamino Reutlingen um 20.00 Uhr
Samstage den 3. November in Rottenburg Kino Waldhorn um 18.00 Uhr
Montag den 4. November im Kino Delphi Stuttgart um 18.00 Uhr

„Gerade erschienen, aufgeschlagen und sofort ohne aufzuhören gelesen. Pierre Lemaitre, > Drei Tage und ein Leben. Haben wir gestern noch den Anfang dieses Romans, die Fakten hier vorgestellt > Aufgeschlagen: Pierre Lemaitre, Drei Tage und ein Leben, so können wir hier nur daran erinnern, Rémi, der kleine Nachbarjunge ist tot. Im Wald von Saint-Eustache.

Der Leichnam wird gefunden werden, es wird Nachforschungen geben. In der kleinen Stadt Beauval kennt jeder jeden….“ so beginnt der > Lesebericht: Pierre Lemaitre, Drei Tage und ein Leben unserer Redaktion auf dem Blog von Klett-Cotta. Danach folgte – gemäß unserem Blog-Prinzip – das Interview mit dem Autor: > Nachgefragt: Pierre Lemaitre, Drei Tage und ein Leben.

Pierre Lemaitre
> Drei Tage und ein Leben
Roman
Aus dem Französischen von Tobias Scheffel (Orig.: Trois jours et une vie)
1. Aufl. 2017, 270 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98106-3

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Conseil des ministres franco-allemand du 16 octobre 2019

Unsere Blog-Redaktion war bei der Frankfurter Buchmesse 2019, deshalb kommt dieser Beitrag etwas verspätet und wird diese Woche mit weiteren Informationen ergänzt werden:

> Déclaration franco-allemande de Toulouse – Site du Palais de l’Élysée

Die Texte:

> Déclaration franco-allemande de Toulouse – 16 octobre 2019

> Deutsch-Französische Erklärung von Toulouse – 16. OKTOBER 2019

> Conseil des ministres franco-allemand du 16 octobre 2019 – Site du Palais de l’Élysée

Künstliche Intelligenz – schlauer als wir?

Institut français, Schlossstr. 51, 70174 Stuttgart – 24. Oktober 2019 19:00 Uhr – Eintritt frei

Auftaktveranstaltung zu den Reihen „Digitale Utopien?“ und „Politik der Digitalisierung“

KI, die Künstliche Intelligenz. Intelligente Autos, intelligente Telefone, intelligente Computer und intelligente Überwachungssysteme – sie bestimmen zunehmend unseren Alltag. Ob in der Medizin, im Handel, im Haushalt oder im Verkehr – überall ist die KI auf dem Vormarsch. Der Siegeszug intelligenter Geräte scheint heute unaufhaltbar. Noch können sie nur das, was wir ihnen beibringen. Aber werden sie lernen können? Das Lernen lernen? Werden sie bald schlauer sein als wir? Oder uns sogar ersetzen? Science-Fiction oder Realität – was kann die künstliche Intelligenz, die dabei ist, unsere Welt zu verändern?

Das Institut français zeigt eine Dokumentation auf Deusch von Guilain Depardieu und Thibaut Martin (Arte, 2018).

Im Anschluss an der Filmvorführung laden Vertreter*innen des FIFA Alumni e.V. (Jonas Metzger und Hannah-Sophie Mast) zu einem Austausch ein.

Anmeldung unter Tel. 0711 2392513 oder info.stuttgart@institutfrancais.de

Kooperation mit den Filmtagen Tübingen-Stuttgart, dem IZKT der Universität Stuttgart und dem FIFAlumni .eV..

Die Reihe „Digitale Utopie?“ wird gefördert von: Alleo, Dr. Karl und Elisabeth Eisele Stiftung, Freunde des Institut français Stuttgart, IF Deutschland und Klett Stiftung.

Sigmaringen: ein deutsch-französischer Erinnerungsort

Am Ende des 18. Jahrhundert entwickelten sich besondere Beziehungen zwischen Sigmaringen und dem Nachbarland Frankreich.

Von September 1944 bis April 1945 beherbergte Sigmaringen die Kollaborationsregierung von Vichy. Dmalas hatte Sigmaringen rund 5000 Einwohner und musste im letzten Kriegshalbjahr rund 1600 Bewohner zusätzlich aufnehmen. Das Projekt „Erinnerungsort Sigmaringen“ – im Sinne eines „lieu de mémoire“, wie ihn Pierre Nora charakterisiert hat – soll das Verständnis der deutsch-französischen Beziehungen im 20. Jahrhundert fördern: > www.erinnerungsort-sigmaringen.deFür dieses Projekt sind Dr. Otto Becker (Historiker und als Archivar des Staatsarchivs), Prof. Dr. Clemens Klünemann (Romanist und Kulturwissenschaftler) und Gabriele Loges (Germanistin, Schriftstellerin und Journalistin). Mit dem Hohenzollerischen Geschichtsverein e.V. Die von ihnen erstellt Website entält einen „Parcours“ als offline-Stasdtführung durch Sigmaringen und eine Bibliograpie zur deutsch-französischen Geschichte von Sigmraingen

Bibliographie

Clemens Klünemann
> Sigmaringen. Eine andere deutsch-französische Geschichte
Reihe: punctum Bd. 015
Berlin 2019.
Auszug aus dem Klappentext: „»Sigmaringen? … und doch, was für ein pittoresker Aufenthalt! … als wäre man in einer Operette … ein höchst gelungenes Bühnenbild … Sie hätten dort Soprane und leichte Tenöre erwartet … und fürs Echo war der ganze Wald da!« So beschreibt Louis-Ferdinand Céline jenen Ort, an den die Vichy-Regierung rund um Marschall Pétain im Winter 1944/45 gebracht wurde. Für Clemens Klünemann ist Sigmaringen das Symbol einer deutsch-französischen Zusammenarbeit, die unter ganz anderen, nationalistischen, Vorzeichen stattfand, als jene, die 1963 durch den Elysée-Vertrag begründet wurde…“

> Loges, Gabriele,
> Paris, Sigmaringen oder Die Freiheit der Amalie Zephyrine von Hohenzollern : Roma Tübingen : Klöpfer & Meyer, 2013 – ISBN 978-3-86351-069-5 – Aus dem Klappentext: „Obwohl Sigmaringen seiner Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen viel zu verdanken hat, ist dort über ihr Leben wenig bekannt. Deshalb macht sich die verheiratete Angelika auf, die Biografie der ungewöhnlichen Adeligen zu erforschen. Sie folgt ihrem Traum und reist ins heutige Paris, wo Amalie vor etwa 200 Jahren lange Zeit lebte und Gutes tat, z.B. als Freundin von Napoleon Bonapartes Ehefrau Josephine. In der französischen Hauptstadt trifft Angelika auch Pierre, ihre 1. große Liebe, wieder. Sie genießt unbeschwerte Tage mit ihm und erinnert sich in schnell wechselnden Rückblenden an die gemeinsame Zeit, als beide noch Teenager waren…“

Pierre Assouline
> Sigmaringen
Collection Blanche, Gallimard
Paris 2014 – Seit 2015 auch als Folio-Taschenbuch erhältlich.
Auszug aus dem Klappentext: „En septembre 1944, un petit coin d’Allemagne nommé Sigmaringen, épargné jusque-là par les horreurs de la guerre, voit débarquer, du jour au lendemain, la part la plus sombre de la France : le gouvernement de Vichy, avec en tête le maréchal Pétain et le président Laval, leurs ministres, une troupe de miliciens et deux mille civils français qui ont suivi le mouvement, parmi lesquels un certain Céline. Pour les accueillir Hitler a mis à leur disposition le château des princes de Hohenzollern, maîtres des lieux depuis des siècles…“

Pierre Assouline
Sigmaringen, üb. v. J. Schütz
Bibarach 2015

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