Harcèlement scolaire : le Président de la République a un message pour les jeunes

french german 

Und für deutsche Schüler ist das eine perfekte Hör- und Sehverstehensübung:

1. Regardez cette video deux fois.

2. Vous résumez les propos du Président de la République sur une page.

3. Vous écrivez un article pour un journal: Qu’est-ce que le Président veut dire aux élèves ?

Auf der Website > Harcèlement scolaire : le Président a un message pour les jeunes des Élysée-Palastes steht, wie Schüler/innen in Frankreich, die gemobbt werden, sich helfen können.

2019: Wichtige Themen auf unserem Blog

Am Ende eines Jahres wird oft zurückgeschaut. Es ist nicht einfach, hier auf dem Blog Ordnung zu halten. Unsere Redaktion möchte hier möglichst viele Themen aufnehmen, die über den Tag hinaus für den Französischunterricht eine gewisse Aktualität behalten. Themen, die Schülern Stoff, Ideen und Anregungen z. B. für spannende Referate geben oder Pisten zur Weitersuche eröffnen: wie hier > Bibliographie: Erinnerungskultur. Es gibt kein gutes System auf unserem Blog Themen, die für Referate o. ä. nützlich sein könnten, auf den ersten Blick leicht finden zu lassen. Die Listen hier rechts in der Spalte sind etwas unübersichtlich und dann gibt es noch den Versuch, Themen als Listen über einem Einzelbeitrag anzuzeigen.

Diese folgende Liste ist ein > Beitrag zu Lehrerfortbildung am 26. 11.2019 in Speyer, bei der es um die Vermittlung aktueller Themen mit modernen Medien geht: > Arbeiten im Französischunterricht: Suchen und Lernen mit Twitter – 4. Oktober 2019.

Für 2019 zeigen wir hier eine Liste der wichtigsten Artikel von den Gelbwesten, über den Aachener Vertrag, Themen der Erinnerungskultur bis zu Macron und Europa.

Êtes-vous nomophobe ? – 17. Dezember 2019

Éditorial: Warum sollten Schüler unseren Blog lesen? – 16. Dezember 2019

Die Rentenreform in Frankreich und der Streik ab 5. Dezember 2019 – 11. Dezember 2019

Prag: Außenminister Jean-Yves Le Drian spricht über die Souveränität, Sicherheit und Digitalisierung in Europa – 9. Dezember 2019

Haben Ihre Schüler schon eine Partnerschule in Frankreich? – 7. Dezember 2019

Warum geben so viele Schüler/innen Französisch vor der Sek. II auf? – 4. Dezember 2019

Macron, Trump und die NATO – 4. Dezember 2019

Tolkien-Fans reisen nach Paris – 4. Dezember 2019

Aujourd’hui: La France rend hommage aux treize soldats morts au Mali – 2. Dezember 2019

Paris -1. Dezember 2019 – 2. Dezember 2019

Deutsch-französische Beziehungen: Suchen im Internet – Linklisten – 28. November 2019

Lesebericht: Jean-Paul Sartre, Überlegungen zur Judenfrage – 26. November 2019

Bundeskanzlerin Merkel, Staatspräsident Macron und die NATO– 25. November 2019

Lehrerfortbildung in Rheinland-Pfalz – 25. November 2019

Henrik Uterwedde, Die deutsch-französischen Beziehungen. Eine Einführung -20. November 2019

Relire, écouter : Gustave Flaubert, Madame Bovary. Mœurs de province – 19. November 2019

Harcèlement scolaire : le Président a un message pour les jeunes – 14. November 2019

Le discours d’ouverture du Président Emmanuel Macron aux Forum de Paris sur la paix – 12. November 2019

Im Gespräch: Michel Desmurget, La fabrique de crétin digital – 25. Oktober 2019

Educ’ARTE : Das Beste von ARTE für den Unterricht – 8. Oktober 2019

Infox – 16. September 2019

Heute vor 230 Jahren: Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte – 26. August 2019

Der #Klimawandel kommt – 9. August 2019

Gegen die Todesstrafe – 26. Juli 2019

Greta Thunberg prononce un discours à l’Assemblée Nationale – 23. Juli 2019

Europa und die Kultur – 15. Juli 2019

Nachgefragt: Ministerpräsident Armin Laschet antwortet auf unsere Fragen – 8. Juli 2019

Der Bericht des Haut conseil pour le climat HCC – 26. Juni 2019

Klimawandel. Nachgefragt. Wir fragen Pierre-Yves Le Borgn’ – 19. Juni 2019

Europa und die Kultur – 15. Juli 2019

cybermalveillance.gouv.fr : Sicherheit im Internet – 18. Juni 2019

Général de Gaulle : L’appel du 18 juin – 18. Juni 2019

10. Juni 1944: Das Kriegsverbrechen in Oradour-sur-Glane – 10. Juni 2019

Europa – EU – 5. Juni 2019

Sitographie: “Regeln” für soziale Netzwerke in der Politik – 29. Mai 2019

Afrotopia und die Restitution afrikanischer Kulturgüter. Nachgefragt: Interview mit Felwine Sarr – 27. Mai 2019

Pierre-Yves Le Borgn’ : “L’Europe doit retrouver le lien citoyen.“ – 24. Mai 2019

Le Camp des milles à Aix-en-Provence – 22. Mai 2019

Ein vereintes Europa – Une Europe unie – auf dem Weg zu einer Konföderation – 16. Mai 2019

9. Mai 1950 : Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) – 9. Mai 2019

Nachgefragt: Die Restitution afrikanischer Kulturgüter. Wir fragen Bénédicte Savoy – 30. April 2019

Podiumsdiskussion im Lindenmuseum Stuttgart. Die Restitution des afrikanischen Kulturerbes – 30. April 2019

Die Restitution des afrikanischen Kulturerbes – 29. April 2019

Agnès Poirier, An den Ufern der Seine: Begleiten Sie uns durch das 6. Arrondissement in Paris? – 26. April 2019

Jeudi 25 avril 2019: L’intervention d’Emmanuel Macron en conclusion du grand débat national – 25. April 2019

Nachgefragt: Michel Sicard parle de l’exposition “Enfermement” – 24. April 2019

Brexit, Europe, Paris et Berlin: Alfred Grosser répond à nos questions – 19. April 2019

Paris-Berlin. Nachgefragt: Christian Lequesne répond à nos questions – 17. April 2019

Es knirscht zwischen Paris und Berlin – 17. April 2019

Francophonie: Bibliographie et sitographie – 5. April 2019

Le discours d’Emmanuel Macron à l’occasion du 75ème anniversaire des combats du Plateau des Glières – 31. März 2019

25 mars 2019: L’assemblée parlementaire franco-allemande – 27. März 2019

Pierre-Yves Le Borgn’: Frankreich, Deutschland und Europa – 24. März 2019

Michaela Wiegel: Ungeliebter Französischunterricht – und was können/müssen wir tun? – 24. März 2019

Der Bundestag hat dem Deutsch-französischen Parlamentsabkommen zugestimmt – 24. März 2019

Die Nationalversammlung stimmt der Einrichtung einer Deutsch-französischen Parlamentsversammlung zu – 12. März 2019

Der Appell von Emmanuel Macron und die Antwort von Annegret Kramp-Karrenbauer – 12. März 2019

Der Gastbeitrag von Emmanuel Macron: Ein Appell zugunsten Europas – 5. März 2019

Nachgefragt: Henrik Uterwedde antwortet auf unsere Fragen zu den Gelben Westen, Grand Débat National und Aachener Vertrag – 26. Februar 2019

Les Grand Débat national : Un entretien avec le Député Frédéric Petit – 22. Februar 2019

Die Zahl der antisemitischen Vorfälle in Frankreich ist 2018 um 74% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen – 19. Februar 2019

Demonstration der “Gelben Westen” am 16.2.2019: Demonstranten beleidigen den Philosophen Alain Finkielkraut – 18. Februar 2019

Nachgefragt: Ein Gespräch mit Isabelle Bourgeois über die Bewegung der “Gelben Westen” – 8. Februar 2019

#lire III Französische Literatur für Schüler/innen – 8. Februar 2019

Holocaust-Gedenktag – 27. Januar 2019

Débat citoyen sur l’Europe avec la Chancelière allemande Angela Merkel – 24. Januar 2019

#TraitedAixlaChapelle Die Unterzeichnung des #AachenerVertrags – 24. Januar 2019

22. Januar 2019: Der Aachener Vertrag. Le Traité d’Aix-la-Chapelle – 21. Januar 2019

Französisch-deutsches Twittern über den Aachener Vertrag: #AachenerVertrag – #TraitédAixlaChapelle – 18. Januar 2019

13 janvier 2019 : La Lettre d’Emmanuel Macron aux Français – 13. Januar 2019

Die Künstliche Intelligenz in Brüssel – 10. Januar 2019

Vom Élysée-Vertrag zum Aachener Vertrag im Januar 2019 – 9. Januar 2019

Les Gilets Jaunes – 9. Januar 2019

Die Demonstrationen gegen den Antisemitismus am 19.2.2019 in Paris und überall in Frankreich – 19. Februar 2019

Antisemitismus. Die Schändung des Friedhofs in Quatzenheim – 19. Februar 2019

Antisemitismus > www.france-blog.info/index.php?s=antisemitismus

Emmanuel Macron und Europa – 8. September 2018

Frankreich schlägt eine Beobachtungsstelle für den Geschichtsunterricht in Europa vor

Pensons aux victimes des attentats du 13 novembre 2015 à Paris.

> Die Attentate vom 13.11.2015 – 12. November 12th, 2016

> 27 novembre 2015: L’Hommage national – #FiersdelaFrance – 27. November 2015 von H. Wittmann


Frankreich hat  zur Zeit den Vorsitzes im Ministerkomitee des Europarats (17. Mai – 27. November) inne  und schlägt die Schaffung einer Beobachtungsstelle für den Geschichtsunterricht in Europa vor.

Auf dem #ParisPeaceForum2019 hat Amélie de Montchalin, Staatssekretärin für europäische Angelegenheiten beim Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten sowie Beauftragte für die deutsch-französische Zusammenarbeit, die Gründung eines Observatoire de l’enseignement de l’histoire en Europe vorgestellt:

https://twitter.com/francediplo/status/1194301983026565120

Auf unserem Blog:

> Bibliographie et sitographie zur Erinnerungskultur

> 1914-1918: Bibliographie et Sitographie

Vor 65 Jahren wurde ein Europäisches Kulturabkommen beschlossen, dass die Verbindung unter den Mitglieder des Europarats In diesem Rahmen gilt dem Geschichtsunterrichts eine besondere Aufmerksamkeit. Die so unterschiedlichen Lehrpläne und -methoden in den Ländern der Mitgliedsstaaten sollen verglichen werden. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler zu erfüllten Bürgern auszubilden, die einen kritischen Geist besitzen und in der Lage sind, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Im 20. Jahrhundert hat „eine verzerrte Sichtweise der Geschichte, die durch kriegerische Rhetorik vorangetrieben wurde, zu großen Teilen zur Ausbreitung der Nationalismen und zu den schlimmsten Kriegen, die unser Kontinent jemals erfahren hat, bei. Heutzutage beobachten wir überall in Europa ein Wiederaufleben von rassistischen, fremdenfeindlichen und antisemitistischen Diskursen, und zwar insbesondere im Netz,“ so heißt es auf der Website des Außenministeriums. „Die europäische Geschichte ist ein gemeinsames Erbe, das zusammen bringen und nicht spalten soll.“

> Vers la création d’un Observatoire de l’enseignement de l’histoire en Europe (12.11.19)

> Auf dem Weg hin zur Schaffung einer Beobachtungsstelle für den Geschichtsunterricht in Europa (12.11.19)

Frankreich und seine Partner möchten einr Beobachtungsstelle für den Geschichtsunterricht in Europa schaffen. Das Projekt beruht auf einer Empfehlung von Alain Lamoussoure zurück, der mit einem entsprechenden Evaluierungsauftrag vom Premierminister betraut wurde. Die Beobachtungsstelle ein erweitertes Teilabkommens des Europarats werden, „eine Art besondere Kooperation innerhalb der Organisation, die allen interessierten Staaten sowie den einschlägigen internationalen Organisationen die Teilnahme an dieser Initiative ermöglicht.“

Eine einheitliche Sichtweise der Geschichte soll natürlich nicht vorgeschrieben werden, sondern, so ist die Ankündigung zu verstehen, es geht um eine „eine neutrale und objektive Bestandsaufnahme über die Art und Weise, in der unsere Vergangenheit in den Schulen in Europa unterrichtet wird“. Diese Initiative soll die die Festigung eines gemeinsamen europäischen Bewusstseins fördern

Die Staaten sind eingeladen, ihre Unterstützung für das Projekt anlässlich des Treffens der Bildungsminister, das Frankreich am kommenden 26. November in Paris veranstaltet, mitzuteilen. Frankreich fördert das Projekt mit 200 000 € zugunsren des Haushalt des Europarats, um die Startphase des Projekts zu finanzieren.

Das Projekt wird bei der Veranstaltung « Enseigner l’histoire, enseigner la Paix : Confronter et réconcilier les mémoires en Europe » (dt.: Geschichte lehren, Frieden lehren: Erinnerungen in Europa gegenüberstellen und in Einklang bringen) vorgestellt, die am 12. November im Rahmen des Pariser Friedensforums stattfindet und an welcher der französische Außenminister, der französische Bildungsminister und der französische Staatssekretär für europäische Angelegenheiten teilnehmen werden.

Vgl. dazu auf unserem Blog:

Bibliographie et sitographie zur Erinnerungskultur

1914-1918

> 1914-1918: Bibliographie et Sitographie

 

https://twitter.com/francediplo/status/1194307115839557633

> Pariser Friedensforum (Paris Peace Forum): 2. Auflage am 12. und 13. November 2019 – Website des Außenministeriums in Paris

> Forum de Paris sur la Paix : 2e édition du 12 au 13 novembre 2019 France Diplomatie

Le discours d’ouverture du Président Emmanuel Macron aux Forum de Paris sur la paix

Emmanule Macron hat am 12.11.2019 in Paris das 2. Forum de paix eröffnet:

> Discours du Président Emmanuel Macron à l’occasion de l’ouverture du deuxième forum de Paris sur la paix. – Site du Palais de l’Èlysée – 12 novembre 2019 – Seul le prononcé fait foi

Le Forum de Paris sur la Paix est un événement annuel rassemblant tous les acteurs de la gouvernance mondiale lancé à l’initiative du président Emmanuel Macron :

> Forum de Paris sur la paix

> Forum de Paris sur la paix *.pdf

> Appel à Projets: Des solutions concrètes pour une meilleure organisation de notre monde – 14. Mai 2019 von H. Wittmann

> 70 Staatschefs werden zum Pariser Friedensforum vom 11. bis 13. November 2018 erwartet – 11. November , 2018

Emmanuel Macron inaugure les monuments en hommage aux militaires mort pour la France en opérations extérieures

Am 11. November 2019, nach der Zeremonie am Triumphbogen aus Anlass des Waffenstillstands am 11. November 1918 hat Emmanuel Macron das Denkmal für die bei Auslandseinsätzen gefallenen französischen Soldaten eingeweiht:

> 11 novembre 2019 : hommage à nos héros d’hier et d’aujourd’hui – Site du Palais de l’Élysée

> 101ème anniversaire de l’Armistice du 11 novembre 1918. Souvenons-nous. Ravivons la flamme du Soldat inconnu. Palais de l’élysée via Facebook

https://twitter.com/Elysee/status/1193826492528111616

https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/1193972913805787136

> Cérémonie internationale du Centenaire de l’Armistice du 11 novembre 1918 à l’Arc de triomphe Site du Palais de l’élysée

Le 11 novembre 2019, le Président de la République et Chef des Armées, Emmanuel Macron, a inauguré le Monument aux morts pour la France en opération extérieure – le « mémorial OPEX » – au Jardin Eugénie Djendi, attenant au parc André Citroën à Paris.

Ce mémorial rappelle les 549 militaires morts pour la France depuis 1963, depuis que des opérations extérieures sont menées par la France :

Auf unserem Blog:

> Erinnerungskultur

Jeudi 28 novembre 2019 : journée internationale des professeurs de français

Organisée à l’initiative de la FIPF – Fédération internationale des professeurs de français – la 1ère Journée du prof de français se déroulera jeudi 28 novembre prochain. Cette initiative souhaite rassembler partout dans le monde les enseignants de français et tous ceux qui enseignent en français dans les formations bilingues. Il s’agi devaloriser le métier d’enseignant de français par des activités et des évènements qui vont créer du lien et de la solidarité. C’est un jour où les enseignants vont échanger, se réunir pour des moments conviviaux, partager leurs expériences et leurs pratiques.

> Journée internationale des professeurs de français
Machen Sie mit?> Mode d’emploi

Un formulaire disponible sur www.lejourduprof.com permet de déposer les propositions du 15 septembre au 1er novembre 2019,

Auf unserem Blog:

> Francophonie 58 Artikel

> Präsident Macron : Lancement de la stratégie internationale pour la langue française et le plurilinguisme (I-V)  – 22. März 2018

> Argumente für Französisch

 

Emmanuel Macron: Die Nato und Europa

Aktuell:

> Emmanuel Macron: Discours sur la stratégie de défense et de dissuasion devant les stagiaires de la 27ème promotion de l’Ecole de guerre – 13. Februar 2020

Ergänzung:

Sehr lesenswert: Michel Duclos> Emmanuel Macron – „l’Europe au bord d’un précipice“ Blog de l’Institut Montaigne – 20 Novembre 2019:
„Sa frustration fondamentale vis-à-vis de l’Europe vient de l’Allemagne.“


Unsere Redaktion analysiert das Interview mit Staatspräsident Emmanuel Macron, das am 7. November 2019 in The Economist erschienen ist.

>Emmanuel Macron et l’Europe: Tout un système : >

Nos atouts : >

Un programme : >

DIe Bilanz nach einem Jahr: > La souveraineté de l’Europe: Eine Bilanz der Sorbonne-Rede vom 26. September 2017 – 2. November 2018

Die Bedeutung der Menschenrechte ist für Präsident Macron ein zentrales Anliegen:

> Die Rede von Präsident Emmanuel Macron vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte – 6. November 2017

Die Einweihung des deutsch-französischen Historial auf dem Hartmannsweilerkopf
und die Rede, die Präsident Macron dort in Anwesenheit von Bundespräsident Steinmeier gehalten hat, ist ein Pflichtlektüre für meine Schüler/innen:

> Staatspräsident Macron und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnen die Gedenkstätte auf dem Hartmannswiller-kopf – 10. November 2017

> Der Gastbeitrag von Emmanuel Macron: Ein Appell zugunsten Europas – 5. März  2019

La chance de nous tous : >

> Discours du Président de la République devant le Parlement réuni en Congrès à Versailles – 10. Juli 2018

Rappel: > Nachgefragt: “L’Europe ne doit pas se faire dans le silence.” Entretien avec Christian Lequesne, Professeur à Sciences po à Paris

Macron hatte u.a. gesagt: „L’instabilité du partenaire américain et la montée des tensions font que l’idée d’une Europe de la défense s’installe progressivement. C’est un véritable aggiornamento d’une Europe puissante et stratégique. J’ajoute que nous devrons à un moment faire le bilan de l’OTAN. Ce qu’on est en train de vivre, c’est pour moi la mort cérébrale de l’OTAN. Il faut être lucide.“ Seine Kritik an der NATO bezieht sich u. a. auf die erfolglose „déconflictuation“ im Norden Syriens. Die Türkei, ein Mitgliedsstaat der NATO hatte im Norden Syrien die Kurden angegriffen. Aber Macron will auch, dass in Europa  die Verteidigungsanstrengungen hinsichtlich einer europäischen Souveränität verstärkt werden.

In seinem Interview hat er alle besonderen Merkmale Europas genannt „Moi, je pense que l’Europe est un miracle“, die er unter dem Begriff > Souveränität von Europa verstärken und ausbauen möchte. Dabei soll die Souveränität der Mitgliedsstaaten gestärkt werden, aber die europäsische Souveränität soll alle beschützen.

Ohne die NATO wäre dieser Erfolg wohl nicht möglich gewesen: „C’est ce qui explique que pendant presque deux millénaires l’Europe était bousculée par des guerres civiles permanentes. Et depuis 70 ans, on a réussi un petit miracle géopolitique, historique, civilisationnel : une équation politique sans hégémonie qui permet la paix. On doit cela au fait que l’Europe a vécu l’une des guerres les plus brutales, la plus brutale de son histoire, et a été je dirais au fond du mal au XXème siècle.“

> Emmanuel Macron warns Europe: NATO is becoming brain-dead – The Economist – 7 novembre 2019

> Emmanuel Macron in his own words (English)- The Economist

> Ce qu’a vraiment dit Macron à The Economist sur l’Otan et l’Europe – in Challenges – Par The Economist le 08.11.2019

> Schonungsloser Angriff auf Merkels Ideen. Ein Kommentar von Michaela Wiegel, Paris – FAZ 08.11.2019

> Der Gastbeitrag von Emmanuel Macron: Ein Appell zugunsten Europaswww.france-blog.info 5. März 2019

Das Interview mit Staatspräsident Macron, das The Economist am 8.11. veröffentlicht hatte, ist in Callenges auf Französisch erscheinen.. In dem Interview ging es um den Brexit, das Gewicht Europas, die deutsch-französischen Beziehungen und die Zukunft der Nato. Der in der Presse beklagte Ausdruck der „Gehirntod der NATO“ mit dem Macron die NATO kritisierte, bezog sich vor allem auf das militärische Eingreifen der Türkei als Mitglied der NATO in Nordsyrien, das mit der NATO nicht abgesprochen war.


Ulrike Esther Franke > Two people separated by a common idea: Why Macron and AKK agree – European Council for Foreign affairs ecfr.eu -12. November 2019

Vgl. > Der Appell von Emmanuel Macron und die Antwort von Annegret Kramp-Karrenbauer – 12. März 2019


Auf die Frage, warum er in seiner Rede vor den Botschaftern am 27.8.2019: “La stratégie de l’audace”: > www.france-blog.info/rede-von-praesident-macron-vor-den-botschaftern-am-27-8-2019, sich so pessimistische bezüglich der Zukunft Europas geäußert habe, erinnerte Präsident Macron an den Brexit, die schleppende Entwicklung Europa und einen amerikanischen Partner, der sich von strategischen Fragen abwende. Aber Europa sei doch ein Wunder mit der größten Konzentration kultureller und sprachlicher Vielfalt. Die würde auch die Kriege erklären, die zweitausend Jahre lang Europa erschüttert hätten. Seit 70 gebe es jedoch ein Wunder: „eine politische Gleichung ohne Hegemonie, die den Frieden erlaubt“.

Das politische Projekt Europa habe nun aber seine Geschichte aus dem Auge verloren. Statt sich an seine Gemeinschaft zu erinnern, habe es seit Beginn der 90er Jahre auf einen Markt mit Expansion gesetzt. Das sei ein Fehler gewesen, denn eine Gemeinschaft ist stärker, sie habe solidarische Elemente und eine Konvergenz, die man aufgegeben habe.

Ursprünglich war Europa ein „Junior Partner“ der Amerikaner im Rahmen des Marshall-Plans. Zugleich entstand die NATO und die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft. Seit zehn Jahren gebe es aber nicht nur wegen Trump eine Veränderung : Präsident Obama sagte: „Ich bin ein Präsident des Pazifik“. Die USA sähen nach China und haben sich aus dem Nahen Osten zurückgezogen. Die Folge sei . u.a. die Nicht-Intervention in Syrien nach dem Gebrauch chemischer Waffen gewesen.

Emmanuel Macron erinnert daran, dass die USA unser großer Verbündeter bleiben; er lege großen Wert auf diese Beziehung und habe viel in das Verhältnis mit Trump investiert.

Aber zum ersten Mal teile ein amerikanischer Präsident nicht die Idee eine europäischen Projekts. Das habe Folgen, besonders wie es sich in Syrien zeige. Folglich meint Macron, dass wir unsere Verteidigung, unsere Sicherheit, die Bedingungen unserer Souveränität von uns aus denken müssen: „C’est pourquoi notre défense, notre sécurité, les éléments de notre souveraineté, doivent être pensés en propre.“ Macron erinnert an die geopolitische Lage mit einer sich abzeichnenden bipolaren Lage China /USA, die Europa an den Rand dränge. Außerdem schwächen uns zwei autoritäre Regime wie Russland und die Türkei zusätzlich.

Der Aufstieg populistischer Parteien überall in Europa als Folge einer Nord/Süd Teilung und der Migrantenkrise lasse Europa weniger regierbar erscheinen. Und Macron wiederholt seine Warnung vor einem geopolitischen Verschwinden Europas.

Claudia Major
> Die Rolle der Nato für Europas Verteidigung
Stand und Optionen zur Weiterentwicklung aus deutscher Perspektive
SWP-Studie 2019/S 25, November 2019, 42 Seiten

Er wünscht eine Rückkehr zu einer militärischen Souveränität, die mit den deutsch-französischen Rüstungsprojekten zusammen mit der Europäischen Interventionsinitiative gute Fortschritte mache. Die Instabilität der USA führe zu der Idee einer Verteidigung von Europa du zu einer Bilanz der NATO: „Das was wir jetzt erleben ist der Hirntod der NATO: Man muss einen klaren Kopf behalten. „Ce qu’on est en train de vivre, c’est pour moi la mort cérébrale de l’OTAN. Il faut être lucide. “

Im Interview wird Macron um eine Präzisierung dieses Vorwurfs gebeten. Er bedauert die fehlende strategische Abstimmung im Bündnis. Ein Mitgliedsstaat greife ein anderes Land an. Es gebe keine Absicht der NATO, diesen Konlikt zu vermeiden, dabei sei doch die Einsatzfähigkeit der NATO durchaus gesichert:” Je pense que l’interopérabilité de l’OTAN fonctionne bien.” Das Problem bestehe auf strategischer und politischer Ebene. Was passiere, wenn Assad die Türkei angreife? Werde es dann zum Bündnisfall gemäß Artikel 5 kommen? Europa müsse sich wieder auf seine eigene Verteidigungsfähigkeit besinnen. Ein strategischer Dialog, ein Neubeginn des Nachbarschaftsdialogs, müsse auch mit Russland geführt werden.

Macron nennt die Europäische Interventionsinitiative, deren Stresstest aber noch ausstehe, komplementär zur NATO. Er glaubt, die Strategie der NATO müsse neu gedacht werden. Beim Engreifen in Syrien habe man die Mechanismen der NATO „interopérabilité de l’OTAN“ benutzt, aber die NATO selber habe nicht eingegriffen. Damit stelle sich die Frage nach dem Zweck der NATO. Trump begreife die NATO als ein kommerzielles Projekt und man müsse deshalb auch amerikanische Waren kaufen. Das sehe Frankreich nicht so


NATO > Towards the new strategic concept – A selection of background documents – 30. Juli 2012.
„A compilation of key NATO strategy documents to understand the evolution and future development of NATO’s strategic orientation. The collection includes the North Atlantic Treaty (1949), NATO’s previous Strategic Concepts (1991 and 1999), the 2006 Comprehensive Political Guidance document and the 2009 Declaration on Alliance Security.“

Klaus Wittmann, Die verteidigungspolitische Situation an der Südflanke der NATO. Veröffentlichungen der Konrad-Adenauer-Stiftung. St. Augustin 1984.
—, Challenges of Conventional Arms Control. London 1989 (International Institute for Strategic Studies. Adelphi Paper 239).
—, Towards a new Strategic Concept for NATO. NATO Defense College, Rom, September 2009 (Forum Paper 10). Online > www.ndc.nato.int/download/downloads.php?icode=123
—, zusammen mit Ronald Asmus, Stefan Czmur, Chris Donnelly, Aivis Ronis, Tomas Valasek, , NATO, new allies and reassurance. Policy Brief. London: Centre for European Reform, May 2010.
—, NATO’s new Strategic Concept. An Illustrative Draft. September 2010.
—, Gewandeltes Selbstverständnis und erweitertes Aufgabenspektrum. Der Weg zum neuen Strategischen Konzept der NATO. In: Heiner Timmermann, August Pradetto (Hrsg.), Die NATO auf dem Weg ins 21. Jahrhundert. (Dokumente und Schriften der Europäischen Akademie Otzenhausen . Bd. 104). Münster/Hamburg/London: LIT Verlag 2011, S. 103–121.
—, Europäische Verantwortung und «Europäische Armee». In: Fabian Forster, Sascha Vugrin, Leonard Wessendorf (Hrsg.), Das Zeitalter der Einsatzarmee. Herausforderungen für Recht und Ethik (Wissenschaft und Sicherheit. Bd. 8), Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag 2014, S. 194–209.


Macron gibt zu, dass Europa heute noch nicht glaubhaft sei, seine Verteidigung sei heute komplementär zu NATO. Macron hingegen vertritt die Ansicht, die europäische Verteidigungsfähigkeit müsse ausgebaut werden und es müsse seine Sicherheitspolitik auf die Nachbarschaftslagen abstimmen: „Mais je pense aussi qu’elle doit se muscler, parce qu’elle doit décider et de plus en plus assumer sa politique de sécurité sur le plan du voisinage, c’est légitime.“ Trump habe ihm gesagt, dass Djihadisten nicht sein Problem seien. Macron schließt daraus, dass die NATO im Begriff sei, sich zu wandeln.

Im folgenden beantwortet Macron Fragen zum Digitalisierung, besonders zur Künstlichen Intelligenz, zur Datenspeicherung, und dem G5 Standard, zivile Projekte, die aber zivil-militärische Technologien seien. „Beim 5G Standard, sei Europa geteilt…“ lautet der Einwurf, es gebe keine Koordination in Europa, antwortet Macron. In diesem Zusammenhang lautet sein Vorwurf: Man habe in diesem Falle ein Souveränität völlig aufgegeben, Themen im allgemeinen Interesse könnten nicht von Unternehmen gehandhabt werden: „On a en quelque sorte complètement abandonné ce qui était la grammaire de la souveraineté, qui sont des sujets d’intérêt général qui ne peuvent pas être gérés par les entreprises“ Damit bezieht sich Macron nciht nur indirekt auf seine Vorstellungen zu einer Souveränität Europas, die ihre Mitgliedsstaaten beschützen soll, ohne deren Souveränität zu behindern.

Macron bedauert ferner, dass die Vertiefung der Eurozone mit der Einrichtung der Bankenunion schleppend verlaufe und Europa wegen des Problems der Migranten geteilt sei. Die Lösungsansätze dafür seien zu zeitraubend

In Bezug auf den Brexit, meint Macron, er glaube, dass die Mittelklasse in England ein europäisches Modell brauche, dass ihr mehr Schutz biete.
Deutschland habe die Krise um 2000 besser geregelt. Zu Zeit sei es nicht im gleichen wirtschafltichen oder politischen Zyklus („Quelle est la difficulté avec les Allemands ? Ils ne sont pas au même moment du cycle économique et politique, donc il faut qu’on arrive à rephaser. “) Offenkundig erwartet Macron mehr von Deutschland : es muss sich doch mal bewegen: „à un moment donné ils vont devoir repivoter.“ Macnhmal dauert es, aber wenn sie sich bewegen, sind sie besser organisiert als viele,

Es folgt eine längere Passage über die Weltpolitik:  „Die stärksten Gefahren die den Humanismus heute bedrohen, kommen von den autoritären Regimen, aber auch von politisch-religiösen Ideologien. Der radikal politische Islam ist der erste Feind der europäischen humanistischen Werte die auf dem freien und vernünftigen Individuum, die Gleichheit zwischen Mann und Frau, die Emanzipation beruhen.“ (Aujourd’hui la principale menace à l’humanisme sont les régimes autoritaires, mais aussi l’idéologie religieuse politique. L’Islam politique radical qui monte est sans doute le premier ennemi des valeurs humanistes européennes qui reposent sur l’individu libre et raisonné, l’égalité entre la femme et l’homme, et l’émancipation.) Und er erinnert wieder an den Dialog mit Russland: Wenn wir den Friede in Europa schaffen wollen, müssten wir unser Verhältnis zu Russland überdenken. Damit meint er, Russlands Befürchtungen müssten ernstgenommen werden und das Ausgreifen der NATO und der EU sollten wohl bedacht sein.

Vgl. dazu: K. Wittmann, Towards a new Strategic Concept for NATO. NATO Defense College, Rom, September 2009 (Forum Paper 10). S. 31-38.
Online > www.ndc.nato.int/download/downloads.php?icode=123

In der letzten Antwort erwähnt Macron nochmal den oben angesprochen “Gehirntod der NATO”. Die Türkei sollte ihr Mitglied bleiben, dennoch müsse die ANTAO auch ihr gegenüber eine klare Haltung einnehmen. Vom “Gehirntod der NATO” habe gesprochen, weil die NATO ihre Mitgleider nicht steuert / im Griff hat: “Ce qu’on a vu, pourquoi j’ai parlé de mort cérébrale, c’est que l’OTAN en tant que système ne régule pas ses membres.” Und in dem Moment, wo ein Mitglied fühle , dass es ein Recht hbae, eine bestimmte Entscheidung zu treffen – die die USA ihm zugestehen -, dann mache es das. Das ist es, was passiert sei.

Institut français de Stuttgart: Gespräch „Holocaustleugnung und Rechtsextremismus, vor und nach dem Internet“

Institut français de Stuttgart: Donnerstag 7. November 2019- 19 h 30 Eintritt frei

Das Erstarken rechtsextremer Bewegungen in Europa beschäftigt die Öffentlichkeit. Holocaustleugnung, Verschwörungstheorien und Ausländerfeindlichkeit sind nicht neu, aber sie scheinen an Virulenz zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund lohnt ein Blick auf die historische Entwicklung in Frankreich. Die Politologin und Historikerin Valérie Igounet erforscht diese Phänomene systematisch und hat Standardwerke zum Thema vorgelegt.

L’observatoire du conspirationnisme : > www.conspiracywatch.info

Was lernen wir, wenn wir den Rechtsextremismus vor und nach der Erfindung des Internet betrachten? Wie stark sind die Kontinuitäten, wo verlaufen Brüche?

  • Histoire du négationnisme en France, Paris, Le Seuil, coll. « La Librairie du XXe siècle », 2000, 691 p.
  • Robert Faurisson : portrait d’un négationniste, Paris, Denoël, 2012, 464 p.
  • Le Front national de 1972 à nos jours : le parti, les hommes, les idées, Paris, Le Seuil, 2014.
  • Les Français d’abord, Paris, Inculte, 2017, 160 p.
  • L’Illusion nationale : deux ans d’enquête dans les villes FN (photogr. Vincent Jarousseau), Paris, Les Arènes, coll. « Enquêtes », 2017, 168 p.

Eine gemeinsame Veranstaltung des IZKT der Universität Stuttgart und des Institut français Stuttgart. Die Veranstaltung wird von der Robert Bosch Stiftung mit Mitteln der DVA-Stiftung Stiftung gefördert.

Die Reihe „Digitale Utopie?“ wird gefördert von: Alleo, Robert Bosch Stiftung, Dr. Karl und Elisabeth Eisele Stiftung, Freunde des Institut français Stuttgart, IF Deutschland, Klett Stiftung, Berthold Leibinger Stiftung.

> stuttgart.institutfrancais.de

Schlossstr. 51
70174 Stuttgart
T +49 711 239 25 18

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