Der Brief an alle Schülerinnen und Schüler: Französisch-Leistungs- oder Grundkurs bis zum Abitur

| Arrêtez le harcèlement ! | Literaturwissenschaft und Computertechnik | Rapport au Parlement sur la langue française | 1972-2022 : 50 termes clés du dispositif d’enrichissement de la langue française|

Aus gutem Grund zeigen wir den folgenden Brief hier und jetzt nochmal an erster Stelle. Die Kurswahlen stehen an und für die Schüler:innen, dieuns gerade erzählt haben, dass sie nach diesem Schuljahr wahrscheinlich Französisch abwählen werden, hat unsere Redaktion diesen Brief verfasst:

| Strategien zur Förderung der Partnersprache: Förderung der französischen Sprache in Deutschland und Förderung der deutschen Sprache in Frankreich | Macht doch mal eine Liste aller deutsch-französischen Organisationen… | Éditorial: Warum sollten Schüler unseren Blog lesen? | Warum geben so viele Schüler/innen Französisch vor der Sek. II auf? | Michaela Wiegel: Ungeliebter Französischunterricht – und was können/müssen wir tun? | Romanistik als Passion. Ein Gespräch mit Professor Dr. Karlheinz Stierle | 222 Gründe |

Gerade haben mehrere Schüler/innen unserer Redaktion erzählt, sie hätten Französisch abgewählt… jetzt lernen sie Spanisch. Abgewählt? Habt Ihr schon mal ein französisches Buch gelesen? Nein… Habt Ihr mal eine Radiosendung auf Französisch gehört? Habt Ihr schon mal LE MONDE in der Hand gehabt? Wart Ihr schon mal in Frankreich… einige von ihnen: > Partons en France – Reisen wir nach und durch Frankreich.

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler,

die Kurswahlen stehen an. Es geht um viel. Manche denken nur an ihre Punkte und wie wohl ein gutes Abizeugnis erreicht werden könnte.

Aber da nach dem Abitur die Welt sich auf eine neue Weise für Euch öffnen wird, sollte man darüber jetzt doch auch schon mal darüber nachdenken.

Manche warten nur auf den Tag, an dem sie endlich das Fach Französisch hinter sich lassen können: die ungeliebten Vokabeltests, die Grammatik, gar die ungewohnte Aussprache. Fragt man nach, kommt aber schnell raus, dass nur sehr wenige französische Autoren bekannt sind. Und ab dem Moment, an dem einige wenige Texte gelesen worden sind und einige Autoren bekannt sind, wendet sich schnell das Blatt.

Die Wahl des Leistungskurses für die Oberstufe sollte eigentlich erst stattfinden, wenn eine literarische Basis vorhanden ist, denn sonst trifft man möglicherweise eine falsche Wahl. Also fangen wir noch einmal von vorne an. Warum sollte man unbedingt Französisch bis zum Abitur behalten und lernen?

Zuerst muss man unbedingt darin erinnern, dass kein Länderpaar in der Welt > so viele gemeinsame Institutionen wie Frankreich und Deutschland vorweisen kann: Organisationen, Vereinigungen, Partnerschaften, Vereine, Gesellschaften, Institute sowie eine gemeinsame parlamentarische Versammlung – > Nachgefragt: Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung. Die Co-Vorsitzenden Brigitte Klinkert und Nils Schmid antworten auf unsere Fragen – 12. November 2022 – das deutsch-französische Jugendwerk, die deutsch-französische Hochschule, die deutsch-französische Brigade …. und das mit einem sehr weitem Abstand bis man wieder ein ähnliches Länderpaar findet. Und wir dürfen nicht vergessen, dass gerade durch die leidvolle Vergangenheit mit drei gegeneinander geführten Kriegen, Frankreich und Deutschland der Welt eine exemplarische Aussöhnung demonstriert haben: vgl. dazu Alfred Grosser. Das Know-how, wie das zustande gekommen ist, ist doch unser gemeinsamer bester Exportartikel. Jede Schülerin und jeder Schüler, der Französisch lernt, ist ein Sprachbotschafter, nicht nur bei uns, sondern in der ganzen Welt.

Französisch ist eine der besten Berufsversicherungen. Rechnet Euch mal aus, auf wie viele Kandidaten mit Englisch Kandidaten kommen, die Französisch können? Und wer wird von den Arbeitgebern bevorzugt?

> Was können Sie mit Französisch machen ? Die Antworten von Bernd Schmidt – 21. März 2016

Mit der Französischen Revolution begann eine äußerste wechselvolle (Verfassungs-) Geschichte, mehrere Revolutionen, eine Restauration, zwei Kaiserreiche, fünf Republiken und all das begleitet durch viele Schriftsteller, die sich auch in die Politik einmischten: Es gilt ein großes Panorama der Verbindung von Politik, Geschichte und Literatur zu entdecken: Romanistik, Politische Wissenschaften und Geschichte…. eigentlich ein Fach.

> #Franzoesischlernen – nicht nur online sondern mit und wegen der Literatur

Mit der Romanistik kann man beobachten, wie die Literatur Visionen entwickelt, die über Epochengrenzen hinweg ihre Wirkung zeigten. Nur ein Beispiel unter so vielen, die vom deutsch-französischen Austausch geprägt sind: Und spricht man heute in Frankreich von der Postmoderne, so hat gerade Daniel-Pascal Zorn, > Die Krise des Absoluten mit so viel Wissen und Nachdruck gezeigt, wie die Postmoderne französischer Prägung ohne Friedrich Nietzsche undenkbar gewesen ist.

Der kulturelle Austausch zwischen Frankreich und Deutschland ist ohne Sprachkenntnisse nicht denkbar. In seiner > Eröffnungsrede zur Frankfurter Buchmesse hat Präsident Emmanuel Macron im Oktober 2017 daran erinnert, dass es die Kultur sei, mit der die „refondation“ von Europa vorangetrieben werde müsse.

> L’Europe nous protège: Les discours d’Emmanuel Macron sur l’Europe + le bilan

In Frankreich ist die französische Sprache mit der Kultur, der Geschichte auf eine ganz andere Weise verknüpft als dies in Deutschland zu beobachten ist: Hat man hierzulande schon mal einen Politiker gehört, der eine Strategie für die deutschen Sprache so entwickelt hat, > #monmars20 Journée de la Francophonie. Präsident Macron : Lancement de la stratégie internationale pour la langue française et le plurilinguisme wie Emmanuel Macron dies getan hat: seine Rede und ihr Programm passte nur in sechs lange Blogartikel.

Warum zögern heute viele Schüler das Fach Französisch und die französische Literatur für sich zu erobern? Seit mehreren Jahrzehnten herrscht in den Lehrbüchern das Dogma der gesprochenen Sprache und des sogleich im Urlaub anwendbaren Vokabulars vom Einkaufen über Kindergeburtstag bis zu Problemen der Jugendlichen vor… die Lebenswelt der Schüler/innen, nennen das die Fachdidaktiker. Als kürzlich ein Schüler der Klasse in einer E-Mail darum bat, im Unterricht möge doch bitte endlich vor allem Vokabeln gelehrt werden, mit denen literarische Text in Richtung Abitur verstanden und bearbeitet werden können, war sofort klar, was er meinte. Nichts anderes als das Verlangen nach Imagination, Phantasie und den Ausblick in die Welt forderte dieser Schüler. Schluss mit der Alltagssprache. Künftig in erster Linie Literatur und dazu eben auch ein wenig Grammatik. Der Schüler hat Recht: Französischunterricht wird nicht durch ausgeklügelte Grammatikübungen, Vokabeltests und Aufgaben in den Übungsheften spannend, sondern nur durch interessante Texte, die die Schüler zum Denken, zum Protest und zur Stellungnahme und so zum Verfassen eigener Texte herausfordern. Ein Unterricht, der ihnen einen Ausblick auf die französische Welt und darüber hinaus vermittelt. Albert Camus beschreibt das in seinen Roman Der Erste Mensch, in dem er über seine Kindheit berichtet, mit so klaren Worten. Als sie mit den Büchern au der Bibliothek kamen, hat er sich mit seinem Freund sofort auf die erste Bank gesetzt, um nachzusehen was die Büchern ihnen heute von der Welt zeigen würden.

> Nachgefragt. Anne-Sophie Guirlet-Klotz: Lire un lecture française en temps de confinement – 23. April 2020

> Premiere: Soirée littéraire (I) > Nachgefragt: Professeur Lahkim Azelarabe Bennani parle sur Albert Camus, La Peste -24 janvier 2021

Nachdem > Hans Mayer Sartres „Die Wörter“ 1964 übersetzt hatte, merkte er an, der Originaltitel würde von allen mit „Die Worte“ übersetzt werden. Es ging aber Sartre um die „zehrende und verzaubernde Magie einzelner Wörter“, wie Mayer die Wirkung der Literatur so präzise auf den Punkt brachte. Diese Magie dürfen wir unseren Schülern nicht länger vorenthalten. Wir brauchen für den Französischunterricht eine neue Didaktik, die den Schwerpunkt auf die Literatur legt, die die Schüler in erster Linie lehrt, Texte zu verstehen, zusammenzufassen und sich selbst dazu zu äußern: > methodische Überlegungen für das selbständige Arbeiten.  Die Literatur muss im Zentrum des Unterrichts stehen. Literatur, die ihre Imagination ankurbelt und ihnen die Passion für die französische Sprache, eine neue Entdeckung der > Frankophonie, der Geschichte (276 Artikel auf unserem Blog) und der Politik vermittelt. Übrigens. Die Erinnerungskultur ist ein wichtiger Beitrag auch zu den deutsch-französischen Beziehungen:

> Bibliographie: Erinnerungskultur

> Lesebericht: Per Leo, Tränen ohne Trauer. Nach der Erinnerungskultur

> Der Erste Weltkrieg und die Erinnerungskultur. Ein Interview mit Nicolas Offenstadt:“Der Historiker muss sich das Staunen bewahren können…”

> Nachgefragt: Rainer F. Schmidt, Kaiserdämmerung Berlin, London, Paris, St. Petersburg und der Weg in den Untergang

Französisch öffnet den Blick auf die Frankophonie. Wie oft wurde dieser Begriff bisher im Französischunterricht genannt? Nie ? Einmal? Und dann soll jetzt schon die Fächerwahl getroffen werden?

Es gibt > 222 Gründe, warum man Französisch lernen und französische Literatur lesen sollte. Es gibt sogar noch mehr, denn, wenn auf diesem Blog nicht gerade mal eine Veranstaltung angekündigt wird, enthalten sehr viele Artikel Hinwese darauf, was man mit Französisch machen kann, damit meine ich, wenn Ihr Euch die Personen anseht, über die in einem Blogartikel gesprochen wird… dahinter steckt immer ein Berufsbild, das was man mit  und aus Französisch machen kann: Lehre und Forschung, Journalismus, Politik, NGOs, Internationale Organisation, Verlagsmitarbeiter, Lektor, Redakteur und in vielen weiteren Berufen ist Französisch immer der PLUS-Punkt, der die Kandidaten, wie bereits eingangs gesagt, in die engere Wahl bringt.

Ach. Übrigens Frankreich ist ein wunderbares Reiseland:

> Partons en France – Reisen wir nach und durch Frankreich

> Nachgefragt: Agnès Poirier, An den Ufern der Seine

So und nun überdenkt noch mal Eure Fächerwahl, denn ihr wählt nicht für die nächsten drei Jahre, ihr wählt jetzt (für) Eur eZukunft.

Beste Grüße
Heiner Wittmann

Bruno Le Maire und Rainer-Maria Rilke

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Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire hat kürzlich in einer Rede eine Passage aus dem Roman von „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigg“ von Rainer Maria Rilke vorgelesen. Auf Deutsch:

> Déclaration de M. Bruno Le Maire, ministre de l’économie, des finances et de la relance, sur la littérature étrangère, à Paris le 15 décembre 2021

Les questions pour les élèves :

1. Résumez trois aspects principaux de la littérature étrangère présentés par le ministre Bruno Le Maire.

2. Vous faites une liste avec les auteurs et leurs œuvres évoqués par Bruno Le Maire dans son discours.

3. Pourquoi pense Le Maire qu‘on ne lit jamais la littérature étrangère? Pourquoi cite-t-il Umberto Eco ?

4. Expliquez en quelques phrases, pourquoi le ministre cite ce passage précis de Rilke ?

5. Faites une recherche et expliquez l‘expression le „goût de l‘universel“.

6. Résumez le discours de Bruno Le Maire en trois/quatre phrases.

#Franzoesischlernen – nicht nur online sondern mit und wegen der Literatur

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Nicht nur Politik… auch viel Literatur gibt es auf unserem Blog:

> 1. Lernjahr: Theater und Literatur –  30. August 2021

> Französisch-Online-Lernen in Zeiten der Pandemie – 14. Februar 2021

> France-Culture : Charles Baudelaire (1821-1867) : le poète “maudit” – 29. Juli 2021

> Arthur Rimbaud in Stuttgart – 16. Juli 2021

> Marcel Proust: 10. Juli 1871 – 18. November 1922 – Donnerstag, 8. Juli 2021

Literatur kann auch gefährlich sein… neue Ideen, andere Sichtweisen:

> Nachgefragt. Anne-Sophie Guirlet-Klotz: Lire une lecture française en temps de confinement – 23. April 2020

> Laurent Loty parle de Diderot et de Condorcet –  11. Juni 2021

> Charles Baudelaire zum zweihundersten Geburtstag –  7. April 2021

> La littérature française (III): Stendhal (3. Januar 1783-23. März 1842) –  23. März 2021

> Marcel Proust – 1871-1922 – 12. März 2021

> André Gide – 22. November 1869 – 19. Februar 1951 – 19. Februar 2021

> Soirée littéraire II: Rétif de la Bretonne – dimanche, 14 février 2021 – 19 h – mit Laurent Loty –  11. Februar 2021

> Dimanche, 24 janvier 2021, 19 h : Nachgefragt: Professeur Lahkim Azelarabe Bennani parle sur Albert Camus, La Peste – 24. Januar 2021

> Camus, die Kunst, die Freiheit, die Revolte –  4. Januar 2021

> Wiedergelesen: Albert Camus, Die Pest – 13. Oktober 2020

> Sartre et la poétique de Mallarmé – 30. Juli 2020

> @franceculture · 1 Std. “L’Estival Albert Camus –  24. Juni 2020

> Pierre Lemaître, Trois jours et une vie – 22. Juni 2020

> #Confinement #ondoitrelire – 3. Juni 2020

> #französischeLiteraturlesen – 4. Mai 2018

> #Confinement # CoronaVirus und die Literatur I – 10. Mai 2020

> Jean-Paul Sartre (1905-1980) – 15. April 2020

> FR 3 : Les vies d’Albert Camus – 20. Januar 2020

> La #nationapprenante. Die Bildungsoffensive gegen das Virus – 8. April 2020

> Wiedergelesen: Albert Camus, Die Pest – 23. März 2020

> Online #Französischlernen III – Literatur – 17. März 2020

> Welches Buch sollte man lesen? Montaigne, Les Essais – 19. Januar 2020

> Bibliotheken weltweit – 18. Januar 2020

> Die 101 Romane der Leser von LE MONDE – 2. Januar 2020

> #lire III Französische Literatur für Schüler/innen – 8. Februar 2019

> Rezension: Édouard Philippe, Des hommes qui lisent – 19. September 2017

> Literatur im Französischunterricht

> Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire Marcel Proust aujourd’hui


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#lire III Französische Literatur für Schüler/innen

Unsere Reihe: > #lire

Viele Schüler/innen wählen das Fach Französisch ab, ohne wichtige französische Schriftsteller zu kennen. (Eine Lektüre dieses Artikels wäre ja schon mal ein guter Anfang… und in Ihrer Klasse notiert jede(r) Schüler/in zwei Titel, die sie oder er hier und mit den hier genannten Links für sich findet, liest sie in den nächsten 4 Wochen, fertigt eine Fiche de lecture an  und aus ihnen wird dann ein kleines Heftchen für die ganze Klasse gemacht oder es wird ein Literaturblog hergestellt: alle können darauf schreiben, die Schüler der Austauschklasse in Frankreich korrigieren, wie umgekehrt ihre Artikel von den deutschen Freunden korrigiert werden… – soweit kurz und knapp zur Methodik des Literaturunterrichts) Es muss ja nicht gleich der Mammutroman von Marcel Proust sein, aber es war doch > Roger Willemsen der seinen Mitschülern von seinem Leseerlebnis Marcel Proust, À la recherche du temps perdu vorschwärmte: > Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire

Der Erfolg des Französischunterrichts und das Werben für ihn steht und fällt mit Literaturunterricht. Wie kriegen wir die Schüler/innen dazu, dass sie ihre Smartphones mit dem  > Zwang zu dauernder Daddelei verbannen und vergessen und stattdessen mit Neugier die Bücher öffnen, so wie der kleine Jacques Corméry es so ungeduldig mit seinem Freund Pierre auf der Bank vor der Bibliothek tat, um hier, jetzt und gleich herauszufinden, was „uns heute die Bücher von der Welt zeigen würden“. Die Literatur bietet den Schüler/innen  alles, den Ausblick in die ganze Welt, in die Vergangenheit, sie diskutiert die großen Fragen unserer Zeit und entwickelt und präsentiert Handlungsalternativen für die Zukunft. Die Literatur ist tragisch, dramatisch, aufregend. Mein Nachhilfeschüler musste damals im LK 13 die ersten Seiten von Flauberts Éducation sentimentale

Literatur auf unserem Blog (Auswahl):

> Albert Camus, L’hôte — Neu: Schülerarbeitsheft

> Relire : Albert Camus, L´Étranger

> Lesebericht: Catherine Briat, Le Divan rouge

>Emmanuel Macron et Albert Camus

> Existenzialismus

>#FraFra2017 – La passion pour la littérature française

> Tzvetan Todorov 1. März 1939 – 7. Februar 2017

> Berufsfeld: Französischunterricht – Welche Rolle spielt die Literaturwissen-schaft?

>Nachgefragt: Boualem Sansal, 2084

> Nachgefragt:
Alain Mabanckou, Une littérature-monde ?

> Literaturhaus Frankfurt: Litprom Literaturtage 2017 – “Weltwandeln in französischer Sprache” – mit unserem Dossier

> Frau Radisch: Warum schreiben die Franzosen so gute Bücher?

> Videos im Französischunterricht: Literatur, Geschichte, Politik, deutsch-französische Beziehungen

> Stuttgart. Soirée à thème :
Politique – Littérature des immigrés en France
avec une bibliographie et une sitographie

> #französische Literaturlesen

> Paul est devenu bouquiniste

> Präsident Macron : Lancement de la stratégie internationale pour la langue française et le plurilinguisme (V) : La lecture à l’école

lesen. Er fand das so langweilig. Je l’ai demandé qu’est-ce que le narrateur regarde sur le quai ? Er sah mich ratlos an, es dauerte eine Minute dann begann er zunächst stockend, dann viel flüssiger zu erzählen. Beim nächsten Besuch, erklärte er mir, er habe das erste Kapitel gelesen, das klang so, lesen wir auch den Rest?

Oft wird > L’étranger von Albert Camus in der Schule gelesen, ein nicht einfacher Roman, > Albert Camus, L’étranger – 14. Februar 2016, wenn man nicht nur nachbeten will, dass es sich um einen absurden Roman handelt, sondern Camus‘ eigene Interpretation im > Vorwort zur amerikanischen Ausgabe des Romans berücksichtigt. Seine Novelle > L’Hôte ist eine schöne Alternative > Albert Camus, L’hôte — Neu: Schülerarbeitsheft – 21. März 2018. Und unsere Redaktion würden Ihren Schüler/innen > La Peste vorschlagen, die Rupert Neudeck als die Bibel der NGOs bezeichnete. Erinnern wir an das erste Video-Aufzeichnung für unseren Blog:  > Rupert Neudeck parle de La Peste – 2. Oktober 2015.

Sartre oder Camus? Les mots oder Le premier homme? Am besten beide Bücher lesen und vergleichen: > Vergleich: Sartre oder Camus? – 3. September 2018 und > Vortrag: Jean-Paul Sartre im Unterricht – 4. März 2018. In Les mots erzählt Sartre, wie er sich in der Bibliothek des Großvaters Schweitzer zum Schriftsteller macht und in Le Premier Homme  berichtet Camus alias Jacques Corméry, wie sein Lehrer ihn förderte und ihm den Besuch des Gymnasiums in Algier ermöglichte. Beide Bücher öffnen als Erziehungsromane auf eine ganze wunderbare Weise Schüler/innen heute die Welt der Literatur. Weitere Titel von > Jean-Paul Sartre und von > Albert Camus bei Ernst Klett Sprachen.

Wie oben angedeutet, in einer Welt der Smartphones, wo die Konzentration auf das reale Leben Schüler/innen immer schwerer fällt, wo bunte Bildschirme immer mehr in Konkurrenz zum gedruckten Papier stehen, wird es immer schwerer, sie zum Lesen guter Texte oder gar spannender Roman zu animieren.

Zur > Stavanger-Erklärung des Forschernetzwerks E-READ: Zur Zukunft des Lesens 

Was waren das noch für Zeiten, als ein Freund mir Camus‘ Le Mythe de Sisyphe mitbrachte und dieses Buch zu meinem ersten ganz gelesenen Taaschenbuch wurde. Mein Klassenlehrer schlug mir ein Referat über dieses Buch vor, korrigierte meinen Entwurf mit mir zusammen in der Lehrerbibliothek und schärfte mir ein: 20 Minuten. Dann kam der große Tag. Leistungskurs Französisch im Schiller-Gymnasium in Köln. Nach 10 Minuten – ein Schüler hatte schon zwei Fragen stellt, die Diskussion auf Französisch lief schon – stand mein Lehrer auf, unterbrach mich,  sah mich streng an und sagte: „Das ist gut, Du hast diese Stunde und die nächste.“ Beim Klassentreffen habe ich diesen Moment einmal als das Einpflanzen des Französisch-Virus bezeichnet.

„Der Kanon bedarf einer Auffrischung…“ stand noch 2006 in der Fachdidaktik von Andreas Nieweler et. al., S. 208, in der Neuauflage > Andreas Nieweler (Hrsg.), Fachdidaktik Französisch. Das Handbuch für Theorie und Praxis heißt es „Die Bandbreite der für den Französischunterricht in Frage kommenden literarischen Texte ist enorm: Neben den Klassikern – ob nun ältere oder modernere – wie Molière, La Fontaine, Balzac, Maupassant, Eluard, Saint-Exupéry, Camus, Sartre u. a. gibt es zeitgenössische Autorinnen und Autoren wie Gavalda, Schmitt, Ben Jelloun und viele andere mehr, die bereichernd erscheinen (zum Potenzial von ‚Klassikern‘ s. Hethey 2015). Auch Jugendliteratur – siehe Bücher von Ollivier, Murail, Bondoux… – (vgl. Topf 2009 und 2013) und moderne Dramen – von Schmitt, Reza – (Topf 2016) bieten sich an. Siehe dazu auch die Themenhefte Nr. 102, 123, 124 und 144 des Fremdsprachlichen Unterricht Französisch.“ (S. 211 f.)

Das > Lektüreprogramm für Französisch von Ernst Klett-Sprachen, nach > Autoren > nach Themen oder > Reihen geordnet, zeigt eine solch große Vielfalt, die vermuten lässt, in der Schule werde Grammatik nur nebenbei unterrichtet. Bei diesem Angebot dürfte keine(r) der Schüler/innen auf den Gedanken kommen, Französisch abzuwählen. Und da ist auch der Megaerfolg des > Prix des lycéens. Wir werden auch diesmal von der Preisverleihung auf der Leipziger Buchmesse fast live wieder berichten, hat ganz ohne Zweifel zum Aufschwung der Literatur im Französischunterricht ganz erheblich beigetragen.

Mein Kurs würde sich mit Beginn der Lektüren ein Carnet de lecture anlegen, um Namen der Autoren, Titel, Stichworte, etc. als Leseprotokolle zu notieren. Oder auch die Lesetipps, die in meinen Französischstunden – besonders bei der Literaturgeschichte Im Beethoven-Gymnasium in Bonn (der Direktor: „Machen Sie bitte im LK 13 einen Literaturkurs“) rechts auf der Tafel ab und zu erschienen, meine Schüler/innen kannten das schon: Dazu > #französischeLiteraturlesen – 4. Mai 2018.

Ein gute Gelegenheit, an die > Videos auf diesem Blog zu erinnern: > Videos im Französischunterricht: Literatur, Geschichte, Politik, deutsch-französische Beziehungen – 17. Januar 2018. Außerdem haben wir in den letzten Jahren mehrere Schriftsteller besucht und sie nach ihren Werken befragt:

> Nachgefragt: Henri Murger, Scènes de la vie de bohème

> Nachgefragt: Denis Diderot parle de l’Encyclopédie

> Devons-nous retourner à la nature? – Un entretien avec Jean-Jacques Rousseau

> Une visite chez Gustave Flaubert

> Une visite chez M. Zola

> Une interview avec François Guizot, Ministre de l’instruction publique et des cultes>

> Une visite chez Michel de Montaigne

> Une visite chez Honoré de Balzac

à suivre

Französisch Lektüren

Französische Wochen 2018
Vortrag: Der Erste Weltkrieg und die französische Literatur


Photos: Petra Kunert

Im Rahmen der > Französischen Wochen im Großraum Stuttgart 2018, 10.-21.10 2018
Montag, 15. Oktober 2018, Vortrag 18.30 Uhr
Atrium, Gorch-Fock-Str. 30, Stuttgart-Sillenbuch

Bis 1918 verlor Frankreich 560 Schriftsteller. Der Vortrag stellt ausgewählte Werke von ihnen vor und stellt die Frage nach ihrer
angemessenen Würdigung. Vortrag: Dr. Heiner Wittmann (Romanist, Historiker und Politologe).
Sprache Frz. /Dt.
Eintritt frei

Veranstalter: Mieux se connaître/ Stuttgart accueil e.V.
Semesterprogramm Winter 2018-19

> Der Erste Weltkrieg und die französische Literatur: Bibliographie

> Centenaire 1914-1918. Sitographie et bibliographie en ligne

Rappel

> Nachgefragt: Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche

> Der Erste Weltkrieg und die Erinnerungskultur. Ein Interview mit Nicolas Offenstadt: “Der Historiker muss sich das Staunen bewahren können…”

Folgende Veranstaltungen widmen sich speziell dem diesjährigen Schwerpunkt:
Für die Doppelausstellung „1918: zwischen Weltkrieg und Revolution“ präsentiert die Württembergische Landesbibliothek unter dem Titel „1918: Ein Entscheidungsjahr für Deutschland“ einen Überblick zu den Voraussetzungen, Stimmungen, Wendepunkten und Folgen dieses ereignisvollen Jahres im Deutschen Reich – parallel dazu beleuchtet das Institut français mit der Ausstellung „1918: Neubeginn in Stuttgart und Straßburg“ die unterschiedlichen Ausformungen von Niederlage und Revolution auf beiden Seiten des Rheins.

Während sich die Inszenierung „Carnet de Poilu“ und die Lesung „Deutsch-Französischer Salon – Es war vor hundert Jahren – Nouvelles du front (1914-1918)“ jeweils durch Soldatenbriefe direkt den Geschehnissen von der Front widmen, beleuchten die Podiumsdiskussionen mit Prof. Krumeich und Prof. Soutou anlässlich der Ausstellungseröffnung in der Landesbibliothek, sowie jene unter dem Titel „Revolution unter ungleichen Bedingungen“ die unmittelbaren Nachkriegsjahre. Mehrere Filme wie François Ozons „Frantz“ oder Jean-Pierre Jeunets „Mathilde“ thematisieren das Leben im Krieg.

(Vernissagen: 11.10., 16.30 Uhr im Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart und 20 Uhr in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 8, 70173 Stuttgart (Mitte), Eintritt frei, Dt.)

Vergleich: Sartre oder Camus?

Weil in der Statistik zu unserem Blog immer wieder der Suchbegriff > Vergleich Sartre und Camus auftaucht, sollte diese Frage oder dieser Vergleich hier noch einmal mit einem Artikel beantwortet werden.

Noch heute haben die beiden ihre Lager. Entweder ist man für Camus und auf der Seite der > Société des ètudes camusiennes oder auf der Seite Sartres und damit für die > Groupe d’Études sartriennes oder die > Sartre-Gesellschaft. Diese Lagerbildung erinnert an den Streit zwischen den beiden Freunden, den sie öffentlich in Sartres Zeitschrift Les Temps Modernes austrugen, nachdem Francis Jeanson Camus‘ L’Homme révolté 1952 so heftig kritisiert hatte. Camus schrieb an Sartre: „Monsieur le Directeur“, Sartre antwortete „Mon cher Camus“ und empfahl ihm L’Etre et le néant zu lesen, das für ihn aber eine schwierige Lektüre sei, im übrigen, könne er gerne wieder schreiben, er, Sartre, werde aber nicht mehr antworten. Ihre Freundschaft war vorbei.

Nach dem Tod von Camus am 4. Januar 1960, schrieb Sartre einen seiner schönsten Texte: „Il représentait en ce siècle, et contre l’Histoire, l’héritier actuel de cette longue lignée de moralistes dont les œuvres constituent peut-être ce qu’il y a de plus original dans les lettres françaises. Son humanisme têtu, étroit et pur, austère et sensuel, livrait un combat douteux contre les événements massifs et difformes de ce temps. Mais inversement, par l’opiniâtreté de ses refus, il réaffirmait, au cœur de notre époque, contre les machiavélismes, contre le veau d’or du réalisme, l’existence du fait moral.“in: Sartre Situations, IV. Portraits,  Paris: Gallimard, 1964, S. 128

NEU:   Heiner Wittmann,>  Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit. Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs. Hrsg. v. Dirk Hoeges, Band 18, > Verlag Peter Lang, Frankfurt, Berlin, Bern u.a., 2020. Hardcover. ISBN 978-3-631-83653-8.

Ist man lediglich an einer biographischen Auslegung ihrer Werke interessiert, so könnte man diesen Streit als Beleg für ihre politisch fundierten Gegensätze werten. Aber das ist nicht alles. Betrachtet man die Zusammenhänge zwischen ihren Porträtstudien über Künstler und ihre Texte über die Kunst sowie die Zusammenhänge zwischen der Freiheit des Menschen und er Kunst, die sich gegenseitig bedingen,  ohne persönliche oder politische Differenzen überzubewerten, entdeckt, wird schnell deutlich, dass es heute gilt, beide Autoren wiederzulesen.

> Aesthetics in Sartre and Camus (2009) untersucht die Ästhetik in den Werken der beiden Autoren. Der Streit zwischen beiden, der der Veröffentlichung von Camus’ L’homme révolté (1951) folgte und im folgenden Jahr nach einem heftigen öffentlich in Form eines Briefwechsels ausgetragenem zum Bruch ihrer Freundschaft führte, unterstrich ihre Gegensätze. Wenn man aber die Funktion und die Bedeutung der Kunst und der Freiheit in ihren Werken untersucht, werden fundamentale Übereinstimmungen in ihren Werken erkennbar, die in der vorliegenden Studie untersucht werden. Aesthetics in Sartre and Camus wie auch die vorher erschienenen Studien über Albert Camus und Jean-Paul Sartre sind auch jeweils als Einführung in ihr Gesamtwerk konzipiert worden. In beiden Studien werden die Kunst und die Bedeutung der Freiheit im Zusammenhang mit ihren anderen Werken analysiert. Die Studie über Jean-Paul Sartre ist 2001 bei L’Harmattan, Paris, auf französisch erschienen. > Albert Camus. Kunst und Moral ist 2002 in der Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs erschienen, herausgegeben von Dirk Hoeges im Verlag Peter Lang erschienen.

> Jean-Paul Sartre. Michel Sicard et ses entretiens avec Heiner Wittmann
Sartre and Camus. A Historic Confrontation.
Ed. and translated by David A. Sprintzen and Adrian van den Hoven, Humanity Books, an imprint of Prometheus Books, New York 2003. ISBN 1-59102-157-X

In diesem Band wird der Streit, der 1952 zwischen Camus und Sartre durch die in den Temps modernes erschienene Rezension von Camus’ L’homme révolté (1951) durch Francis Jeanson ausgelöst wurde, dokumentiert und untersucht. Die Rezension beantwortete Camus mit einem Brief an Sartre “Monsieur le Directeur…”, der im Folgeheft der Temps modernes veröffentlicht wurde, und den Sartre seinerseits mit einem Brief an Camus “Mon cher Camus…” beantwortete. Jeanson schrieb einen weiteren Artikel “Pour tout vous dire” und Camus verfaßte eine Verteidigung seines Buches L’homme révolté, die erst 1965 veröffentlicht wurde. > Bitte weiterlesen

Videos im Französischunterricht: Literatur, Geschichte, Politik, deutsch-französische Beziehungen

Neue Themen auf unserem Blog:

> Le projet de loi asile-immigration

> Tintoretto und Sartre Vortrag in Köln am 18.1.2018

> Literatur der Immigranten in Frankreich:
Vortrag am 16.1. in Stuttgart

> FranceMobil et mobiklasse.de
Bewerben bis 18.2.2018

Schon gesehen?
> Froodel.eu

> Fachdiaktik

Oft „betten“ wir Videos ein, die z. B. der Elyseepalast mit Reden oder Interviews des Staatspräsidenten zeigt. Dann kann man zuerst das Video ansehen und danach den Text der Rede – der dazu oft angezeigt wird – lesen und damit vielfältige Aufgabe verknüpfen. Viele der Reden Macrons zu Europa werden hier angezeigt: > Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe.

Fast alle > Videos auf unserem Blog, die in unserer Ein-Mann-Redaktion entstehen, gehören in die Reihe „Nachgefragt…“ : z. B. Im Institu d’Etudes politiques de Paris haben wir Christian Lequense nach Frankreich, Deutschland und Europa gefragt: > > „L’Europe ne doit pas se faire dans le silence.“Entretien avec Christian Lequesne, Professeur à Sciences po à Paris – 18. Dezember 2017. Im Januar 2017 hat der Professor am Collège de France Alain Mabanckou uns Fragen zur Literatur beantwortet: > Nachgefragt: Alain Mabanckou, Une littérature-monde ? – 23. Januar 2017.

Die Konzeption unserer Interviews enthält die Überlegung, für die Tagespolitik aktuelle Interviewpartner zu finden, aber auch hier Interviews zu zeigen, die noch eine längere Zeit auch für den Französischunterricht eingesetzt werden können: > > Nachgefragt: Juniorbotschafter Patrick Pulsfort – 31. Mai 2016

Es gibt vielfältige Möglichkeiten mit diesen > Videos im Französischunterricht zu arbeiten. Man kann sie auch zur Bearbeitung als Hausaufgabe stellen: 1. Seht Euch das Video … auf dem Frankeich-Blog an 2. Schreibt eine kurze Zusammenfassung. Man könnte die Klasse oder den Kurs in drei Gruppen aufteilen und verschiedene Videos ansehen lassen: > Fête de la Francophonie 2017 au Centre français de Berlin : Les interviews und mit diesen Inforamtionen beginnt dann eine Unterrichtsreihe über die Frankophonie. Oder die Gruppen des Kurses gucken verschiedene Interviews zu den deutsch-französischen Beziehungen, mit diesen Informationen kann dann viel Wissen über die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern zusammengetragen werden:

> Der Vergleich (XII) : L’allemand en France, Französisch in Deutschland (II) – 18. Juli 2016
> Nachgefragt: Zu Besuch im Deutsch-Französischen Sekretariat für den Austausch in der beruflichen Bildung – 9. Februar 2017
> Nachgefragt: Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht über die Frankreich-Strategie des Saarlandes -22. März 2015

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PONS hilft immer.

Oder die Schüler/innen gucken diesen Film über Proust an und entdecken einen wunderbaren Autor: > Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire Marcel Proust aujourd’hui – 3. März 2016

Medien im Französischunterricht > Lesebericht: Andreas Nieweler (Hrsg.), Fachdidaktik Französich. Das Handbuch für Theorie und Praxis

Nominé pour le prix des lycéens allemand 2017
Nachgefragt: Charlotte Erlih, 20 pieds sous terre

Prix des lycéens allemandsAm 3. Februar 2017 hat Charlotte Erlih zu Gast im > Institut français de Stuttgart ihren Thriller> 20 pieds sous terre Stuttgarter Schülern vorgestellt und mit ihnen über ihren Roman Francfort en français 2017 diskutiert. Georges Leyenberger, der stellvertretende Direktor des Institut français, stellte Charlotte Erlih den Schülerinnen und Schülern vor, die, und das merkte man ihren Fragen, den Roman sehr genau gelesen hatten und mehr als eine Stunde die Autorin nach der Konzeption ihres Romans, nach den Charakteren und der Art und Weise, wie sie ihr Buch geschrieben hat, befragt haben.

> Prix des lycéens allemands 2017

Manions Bruder Théo stirbt durch einen Stromschlag auf den Schienen der Pariser Metro. Was machte Theo mitten in der Nacht in dem U-Bahn-Tunnel zwischen den Stationen Père Lachaise und Gambetta? War es wirklich ein Unfall? Manon akzeptiert das nicht und macht sich auf die Suche.

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